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Humidor PB Dom Rep

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Davidoff Grand Cru Robusto

Länge: 13.34Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Es gibt zu dieser Zigarre nicht mehr viel zu sagen, was nicht bereits oft genug Erwähnung gefunden hätte. Ich greife nicht allzu oft zu Zigarren dieser Aromatik, aber wenn gehört diese Vitola ganz sicher zu meinen absoluten Favoriten. Die Verarbeitung ist in meinem Fall dem legendären Qualitätsanspruch noch immer gerecht geworden, sie ist einfach beispielhaft. Perfekter Brand, perfekter Zug, rasiermesserscharfer Abbrand, viel Rauch. Kein Ausgehen, kein Nachfeuern, kein Korrigieren, keine Tunnel, kein Schiefbrand. Geschmacklich bietet der Smoke eine wirklich außergewöhnliche Cremigkeit in Aroma und Textur, Noten von Nuss, etwas Schokolade, Backgewürzen, Rosinen und eleganten, floralen Tönen. Der Blend ist mild, in seiner Harmonie, Balance und Qualität der Tabake aber sehr aromatisch und völlig frei von jeden Fehltönen. Natürlich ist der Preis happig, aber das Gebotene stimmt einfach. Mit dieser konstant bestechenden Verarbeitungsqualität und der Stimmigkeit des Blends bleibt die Grand Cru Robusto für mich in diesem Bereich das Maß der Dinge. 9,5/10



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Smoking Jacket by Hendrik Kelner Jr. Gran Toro Limited Edition (2. Edition)
verifizierter Kauf

Länge: 15.24Durchmesser: 2.14 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Eine Zigarre mit eleganter, natürlich Davidoff-naher Aromatik, die trotz ihrer Vorzüge nicht wirklich überzeugt. Sie ist äußerlich ansprechend verarbeitet und fest gerollt, allerdings ist der Zug so schwer, dass das Rauchen im ersten Drittel ziemlich anstrengend ist. Die Aromen sind sehr schön, viel Creme, Nuss und Milchschokolade mit leichter Fruchtsäure, indes produziert der Stick so wenig Rauch, dass der Smoke geschmacklich nur Ansätze transportiert. Zu diesem Zeitpunkt entscheide ich mich für den Einsatz des perfecdraw, der aber nur geringe Verbesserungen zeitigt. Nach dem ersten Drittel werden Zug und Rauchvolumen besser, allerdings leidet gleichzeitig der Geschmack. Die cremige Eleganz verschwindet und Noten von Holz und Leder greifen Raum, die bis zum Ende vorherrschen und einen wenig inspirierenden Smoke bieten. In Ansätzen eine sehr schöne Zigarre, die allerdings unter der mangelhaften Verarbeitung leidet, letztlich wenig bietet und dafür deutlich zu teuer ist. Angesichts dessen, dass die Zigarre ohnehin nicht mehr verfügbar ist, ist dies ohnehin Makulatur, aber ich kann sie nicht empfehlen. Handwerklich besser Exemplare mögen den Preis rechtfertigen – dieses nicht. 6,5/10



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Viking Norway Viking Churchill
verifizierter Kauf

Länge: 17.78Durchmesser: 2.14 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Neben dem sehr schönen Deckblatt und der gewohnt martialischen Metall-Anilla fällt mir bei Betrachtung dieser imposanten Zigarre zunächst einmal auf, dass sie eine doch recht erhebliche Krümmung aufweist. Die Verarbeitung wirkt zudem mit deutlichen Nähten etwas rustikal. Im Verlauf glänzt der Stick aber letztlich wie erwartet mit der gewohnt hervorragenden Konstruktion eines Ernesto Perez-Carrillo. Es gibt keine Probleme mit der Performance und die Zigarre bietet über zwei Stunden erstklassigen Abbrand und üppiges Rauchvolumen. Die Asche fällt zum ersten Mal nach etwa einer Stunde und zum zweiten und letzten Mal nach weiteren 50 Minuten. Erstklassig. Geschmacklich startet der Smoke für mich überraschend süß, begleitet von holzigen und schokoladigen Noten. Im Verlauf kommen eine leichte Fruchtsäure, Marzipan, Nussnoten und verschieden Aromen von zunächst weißem und später kräftigerem schwarzen Pfeffer hinzu, ohne dass der Smoke unangenehm scharf würde. Bis zur Mitte des Smokes sind die Veränderungen eher subtil, ehe sich die Aromatik doch deutlicher verschiebt und kräftigere Aromen von sattem Leder und dunklem Kaffee das Bild bestimmen. Im letzten Drittel wird die Zigarre dann wie erhofft doch noch deutlich komplexer und offenbart Noten von Dörraprikosen, Gewürzen und kräutrige Töne, ehe ein herb-erdiges Finale das Ende ankündigt. Die Zigarre hat Spaß gemacht, aus diesem Hause hat mir die Norseman – auch wegen ihrer eigenständigeren Aromatik – aber etwas besser gefallen. Dennoch:ein durchaus potenter Smoke nicht ohne Nikotinstärke, den man bedenkenlos empfehlen kann. 8/10



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Aging Room Quattro F 59 Vibrato

Länge: 15.24Durchmesser: 2.14 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Erst beim Abfassen dieser Notiz fällt mir auf, dass nicht wie bestellt die F55 sondern die F59 Vibrato (Toro) geliefert wurde. Also eine Zigarre mit dominikanischem Habano- statt dem 2003er Sumatra-Wrapper, auf den ich mich gefreut hatte. Die kurze Enttäuschung, als ich feststellen musste, dass die F55 in meinem bevorzugten Format nun auch vergriffen ist, verflog jedoch nach näherer Befassung mit dieser Zigarre sehr schnell. Es ist ein fantastischer Smoke. Bereits optisch ist der Stick sehr interessant. Das mittelbraune, seidige Deckblatt weist deutliche dunkle Flecken auf, die ich in dieser Form noch nicht gesehen habe und verströmt einen betörenden Geruch nach Schokolade, Espresso und Bauernhof-Aromen, die aber eine interessante florale Komponente haben, die entfernt an das Bouquet eines guten Weißburgunders erinnern. Die Zigarre ist erstklassig verarbeitet, fest gerollt und scharf boxpressed. Der Kaltzug kombiniert dann die florale Note des Kaltgeruchs mit einer dezenten Fruchtigkeit und schwachen Anklängen an Milchschokolade. Angezündet offenbart die Zigarre von Anfang an eine raumgreifende und opulente Aromatik. Neben einer sehr dezenten Pfeffernote dominieren sofort deutliche Noten von Cashew-Nüssen, Zedernholz, Milchschokolade und Honig das ungemein stimmige Geschmacksbild. Dazu gesellen sich Eindrücke von Espresso, Malz und die im Kaltgeruch wahrnehmbaren floralen Anklänge weißer Blüten. Im Verlauf wechseln die vordergründigen Aromen dann ständig - mal dominiert die Milchschokolade, dann wechseln die Cashews zu Haselnüssen, mal rückt die in der Textur ständig vorhandene Cremigkeit auch geschmacklich in den Vordergrund. Im letzten Drittel erfährt der Smoke dann einen weiteren Übergang und Aromen salzigen Karamells, Räucherschinken, Piment, Leder und Erde läuten ein glanzvolles Ende dieses hervorragenden Smokes ein. Die Zigarre ist wie die andere Smokes des Hauses von der Stärke durchaus medium+. Die Verarbeitung erweist sich im Rauchverlauf als ausgezeichnet, allein der Abbrand bedarf hin und wieder kleiner Korrekturen, was für mich den Genuss hier aber keineswegs schmälert. Dafür gibt es Feuerzeuge. Das Rauchvolumen ist wie bei meinen anderen Erfahrungen mit diesem Brand üppig und der Zugwiderstand wie er sein soll. Die hellgraue Asche fällt in soliden Chunks von drei Zentimetern. Erwähnt sei zudem die sehr schöne Raumnote von orientalischen Gewürzen. Ich bekenne gerne meine Schwäche für Zigarren dieser Marke, aber nach dem Genuss dieses Sticks fällt es mir umso schwerer, die teilweise bestenfalls verhaltenen Bewertungen der Aging Room-Zigarren nachzuvollziehen. Für mich sind sie – gerade bei den aufgerufenen Preisen – uneingeschränkt empfehlenswert. Sowohl die Zigarren mit nicaraguanischen Einlage-Tabaken als auch die dominikanischen Puros bieten originelle, eigenständige, harmonische und komplexe Smokes ausgezeichneter Qualität. Abgesehen von einer unangenehmen Erfahrung mit einer La Boheme Toro haben sich für mich die Zigarren von Rafael Nodal und Jochi Blanco (wie auch dessen eigene La Galera-Zigarren) stets als erstklassig erwiesen und verdienen Wertschätzung und Aufmerksamkeit. Angesichts der Knappheit der derzeit erhältlichen Linien ist auf Nachschub und neue Batches zu hoffen. 9,5/10



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EPC Ernesto Perez-Carrillo Encore Majestic (Robusto)
verifizierter Kauf

Länge: 13.65Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Diese Zigarre gehört zu meinen Favoritinnen und ist seit geraumer Teil meiner Heavy Rotation. Man wird - zumal für diesen Preis - nicht viele bessere Zigarren finden. Das Exemplar für diese Review hatte etwa vier Monate im Humidor und nach meiner Erfahrung handelt es sich hierbei um eine Zigarre, der eine Lagerung natürlich nicht schadet, die aber schon nach zwei oder drei Wochen Akklimatisierung im Humidor hervorragende Ergebnisse produziert. Optisch ist die Zigarre ein Hingucker. Die Banderolen sind abgesehen von dem weißen Fußband sehr geschmackvoll und die Zigarre ist mit deutlicher aber nicht messerscharfer Boxpressung ein Blickfang. Das mittelbraune, weiche Deckblatt ist glatt und leicht ölig, die Äderung ist sehr dezent und Nahtstellen kaum sichtbar. Der Stick ist fest gerollt und gibt auf Druck nur wenig nach. Der Kaltgeruch ist eher dezent, offenbart aber mit leicht holzigen Noten, etwas Schokolade und einem am Fuß ausgeprägterem, süßlich-floralen Duft schon manches von dem, was noch folgen wird. Der Kaltzug ist fruchtig und ansprechend. Angezündet offenbart der Smoke dann eine komplexe Aromatik in einem ausgesprochen harmonischen und cremigen Smoke. Die dominanten Protagonisten Erde, dunkle Schokolade, Leder und eine würzige, sehr interessante, trockene Holzigkeit sind natürlich von anderen nicaraguanischen Puros hinlänglich bekannt. Dennoch bietet diese Zigarre viel mehr als die Summe ihrer Einzelteile und ist in ihrer komplexen Stimmigkeit besonders und außergewöhnlich. Abgesehen von der wunderbaren Aromatik fällt an dieser Zigarre auf, dass sie nach ausgesprochen reinen und hochwertigen Tabaken schmeckt und quasi völlig frei von jeglichen störenden Noten ist. Die Verarbeitung ist ohne Fehl und Tadel, der Zug perfekt und das Rauchvolumen enorm. Der Rauch ist während der gesamten Rauchdauer voll und voluminös, mit langem, opulenten Finish. Die Asche steht hellgrau mit dunklen Einsprengseln stabil und fest. Der Smoke startet mittelstark und bereits vollaromatisch, legt aber im Verlauf zu und offeriert gegen Ende doch reichlich Nikotin. Trotzdem ist dieser potente Smoke – auch retronasal – frei von Schärfe oder Bitterkeit und brennt kühl und fest bis zum Nub. Eine großartige Zigarre zu einem mehr als angemessenen Preis, die ihre sehr guten Bewertungen zuverlässig rechtfertigt. 9,5/10



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Balmoral Anejo XO Rothschild Masivo
verifizierter Kauf

Länge: 12.70Durchmesser: 2.18 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Nachdem diese sehr beliebte Zigarre es bei mir aus irgendeinem Grund nie in den Warenkorb geschafft hatte, habe ich nun ein paar Exemplare geraucht und kann mich der allgemeinen Begeisterung nur anschließen. Eine gut verarbeitete Zigarre zu einem sehr angemessenen Preis mit viel Schokolade, Kaffee, Creme und süffiger Süße. Würzige und leicht herbale Noten machen den Smoke interessant. Die Verarbeitung war bei meinen Exemplaren beispielhaft. Sicherer Nachkauf. 8,5/10



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Bespoke Traditional Line Robusto (neues Design)
verifizierter Kauf

Länge: 12.70Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Nach der etwas ernüchternden Erfahrung mit der Super Belicoso aus dieser Linie macht die Robusto diese Erfahrung mehr als wett. Meine Hoffnungen auf einen runden und harmonischen Smoke waren bereits dadurch gesteigert, dass im Gegensatz zur Super Belicoso der Stick noch den schwarzen Zigarrenring mit dem Kolos von Rhodos trug und von einer weiteren weißen Anilla mit dem Bespoke-Schriftzug geschmückt war. Man durfte also von einer gewissen Lagerzeit ausgehen. In der Tat erfüllt die Zigarre meine hohen Erwartungen völlig. Die Verarbeitung ist (wie bei der Belicoso) erstklassig, der Zug (gebohrt) perfekt, der Abbrand ohne jede Korrektur gerade, das Rauchvolumen üppig und die Asche fest und stabil. Geschmacklich hat diese Zigarre viel mehr zu bieten, als ihre dicke Schwester: Nuss, Honigsüße, Schokolade und Malz bilden den Auftakt. Im Verlauf kommt dann immer mehr die interessante und tiefgründige Würzigkeit, die ich von anderen Zigarren dieses Hauses kenne und die auch hier mehrfach beschrieben wurde. Leichte Schärfe, die mich an Szechuan-Pfeffer erinnert, wird begleitet von einer sehr komplexen Melange mit Noten von Nelken, Piment und Five-Spice. Die Süße nimmt im zweiten Drittel etwas ab, dafür tauchen Noten von geräuchertem Schinken auf, die sich mit satt ledrigen Anklängen und Zitrusnoten verbinden. Die Schärfe erinnert zu diesem Zeitpunkt mehr an Ingwer, nimmt aber auch hier nicht Überhand. Im letzten Drittel durchläuft die Zigarre eine weitere Transition und wartet mit Aromen von Zedernholz, wiederum Nüssen und toastigen Noten auf. Die Stärke bewegt sich konstant im mittleren Bereich, vom Aroma ist der Smoke medium-full. Der Rauch weder von der Textur noch im Geschmack im eigentlichen Sinne cremig, die Zigarre liefert aber ein herrliches Finish und lange nachhallenden Geschmack auf Gaumen und Lippen. Ein wirklich markanter, komplexer Smoke mit eigenständiger und origineller Aromatik, der meinen Humidor ohne Frage noch öfter bevölkern wird. 9/10



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Bespoke Traditional Line Super Belicoso
verifizierter Kauf

Länge: 14.48Durchmesser: 2.38 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Meine Erfahrungen mit Casdagli/ Bespoke waren bislang überschaubar, allein die Calico aus der Daughters of the Wind-Serie war mir als ausgezeichnet in Erinnerung geblieben (weitere Verifizierungsexemplare akklimatisieren sich gerade noch). Nachdem einige geschätzte Kollegen sich in der jüngeren Vergangenheit mit den Smokes dieses Hauses näher befasst haben und im Wesentlichen einhellig zu sehr guten bis euphorischen Bewertungen kamen, war es auch für mich Zeit für eine eingehende Beschäftigung. Um das Fazit vorwegzunehmen – dieser Smoke konnte meine (vielleicht zu hohen) Erwartungen nicht erfüllen. Die Verarbeitung der Zigarre ist zwar über jeden Zweifel erhaben und insbesondere der schnurgerade Abbrand über die gesamte Dauer bei einer Zigarre dieser Größe nicht selbstverständlich. Geschmacklich war der Smoke zunächst ebenfalls ansprechend, letztlich aber doch in seiner Linearität für mich wenig überzeugend. Ich kann mich an keine Zigarre erinnern, die ein derart ausgeprägtes und dominantes Nussaroma offeriert. Im Verlauf kamen dann leichte Noten von Vanille, wenig gelben Früchten und leichte Zedernholznoten dazu. Eine dezente Süße ergänzte die Aromatik stimmig. Leider sollte es – im Gegensatz zu den Bewertungen mancher Kollegen - damit in puncto Aromatik bzw. deren Veränderung allerdings für die nächsten etwa 100 Minuten sein Bewenden haben. Das Geschmacksprofil blieb im Wesentlichen im Verlauf des ganzen Smokes gleich. Ich bin kein Anhänger solch großer Formate und wiederhole mich an dieser Stelle sicher nicht zum ersten Mal, allerdings lässt mich auch dieser Smoke nach einer gewissen Zeit trotz gefälliger Aromen das Interesse verlieren, zumal es an Würze und interessanten Ecken und Kanten fehlt. Natürlich ist dies keine schlechte Zigarre, aber für meine Begriffe müssen gerade die großen Formate mit längerer Rauchdauer dem Aficionado Abwechslung bieten. 6,5/10



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Crowned Heads Luminosa Robusto
verifizierter Kauf

Länge: 12.70Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Eine solide Zigarre, die mich aber bei den enormen - selbstgesetzten - Standards der Crowned Heads nicht gerade zu Jubelarien ansetzten lässt. Die Zigarre ist gut verarbeitet, wenn sie auch etwas fester gerollt sein könnte und dann auch relativ zügig abbrennt. Geschmacklich ist der Smoke nicht uninteressant und m.E. keineswegs so mild wie vielfach beschrieben, er bewegt sich solide im mittelkräftigen Bereich, vergleichbar etwa mit der Las Mareas. Neben Kaffee und leichten Schokoladennoten offeriert die Zigarre florale und kräutrige Noten mit Anklängen an Lakritz oder Süßholz. Das ist alles ansprechend und gefällig, bei der zum Teil überragenden Qualität manch anderer Linie des Hauses aber nur eingeschränkt aufregend. 7/10



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Aging Room Maduro Mezzo
verifizierter Kauf

Länge: 15.24Durchmesser: 2.10 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Auch wenn die meist sehr guten Reviews der Aging Room-Zigarren in internationalen Fachblättern mancherorts kritisch gesehen und für übertrieben gehalten werden, habe ich noch nie eine schlechte Zigarre dieses Brands geraucht. Auch dieser Smoke ist keine Ausnahme und die Verarbeitung dazu eine der Besten, die ich je gesehen habe. Die Zigarre liegt wuchtig und schwer in der Hand und wirkt noch etwas mächtiger als das angegebene 53 er Ringmaß. Das Deckblatt ist absolut fehlerfrei, die Blattadern sehr dezent und die Nahtstellen auch bei akribischer Suche kaum zu sehen. Die Banderole ist geschmackvoll sparsam und hebt sich schön von dem dunkelbraunen Wrapper ab. Bereits der Kaltgeruch verspricht einen potenten und anregenden Smoke und duftet nach Schokolade, Kaffee und leicht animalischen Noten. Angezündet startet die Zigarre mit einer für eine dominikanische Zigarre gehörigen Portion Pfeffer, der auch weiter präsent bleibt. In der Folge durchläuft der Smoke zwar keine größeren Geschmacksveränderungen, hat aber eine enorme Grundkomplexität und ein Füllhorn an Aromen. Geboten werden unter anderem Toast, Kaffee, sehr dunkle Schokolade und holzige Noten. Im Hintergrund sind leichte Fruchtnoten von dunklen Beeren und schwarzen Kirschen präsent, es klingen aber immer wieder auch leichte Zitrusnoten an. Man sollte sich hier von der Kombination DomRep und Maduro nicht täuschen lassen: Der Grundcharakter der Zigarre ist würzig und kräftig, mit süßen DomRep-Maduros à la Macanudo und Co. hat dieser Stick wenig gemeinsam. Die Süße ist dezent und die Schärfe beachtlich, beides aber harmonisch und balanciert. Sowohl von der Stärke als auch vom Body würde ich die Zigarre als medium+ einordnen. Wie angedeutet ist die Verarbeitung bemerkenswert: der Stick brennt langsam, gleichmäßig und kühl mit bis zuletzt messerscharfem Abbrand. Der Zug ist perfekt und das Rauchvolumen wie es sein soll – üppig. Positiv zu erwähnen ist noch die wirklich sehr angenehme Raumnote. Ein vielschichtiger, herzhafter Smoke, der eher nicaraguanischen Charakter aufweist und damit genau meinen Geschmack trifft. Der Preis geht für mich völlig in Ordnung. Schade um die eingeschränkte Verfügbarkeit. 9/10



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Flores y Rodriguez MADURO Cabinet Seleccion Genios
verifizierter Kauf

Länge: 15.24Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Natürlich hätte ich es besser wissen sollen. Milde dominikanische Puros (die nicht aus den Häusern Fuentes oder Aging Room stammen) mit Maduro-Deckern gehören einfach nicht zu meinen bevorzugten Zigarren. In diesem Fall habe ich mich von der Beschreibung als vollmundig, aromatisch und komplex doch zu einem Kauf bewegen lassen. Für mich hat die Zigarre keine der genannten Eigenschaften. Sie ist mild bis zur völligen Belanglosigkeit und bietet für mich nur mit viel Fantasie Spuren von Schokolade, leichter Süße und etwas Creme. Deutlicher merke ich einen Geschmack von Seife und leichte Bitterkeit. Finish quasi Null. Auch die Verarbeitung lässt zu wünschen übrig. Der Abbrand bedarf dauernder Korrektur und der Zug war zwar in Ordnung, das Rauchvolumen aber trotzdem mehr als dürftig. Für Freunde milder DomRep-Maduros vielleicht einen Versuch wert, aber es gibt ohne Frage bessere Alternativen. Die Macanudo Inspirado oder die La Palina Black Label treffen meinen Geschmack zwar genauso wenig, schlagen diesen Smoke aber um Längen. 3,5/10



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Viking Norseman Robusto
verifizierter Kauf

Länge: 12.70Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Bei der Viking Norseman handelt es sich um eine Zigarre, die nicht nur einen hervorragenden Smoke bietet, sondern auch ein Statement setzt. Von der metallenen Banderole bis zum freiliegenden Fuß (auch wenn man diesen schon andernorts gesehen hat) ist man hier offenbar entschlossen, sich abseits ausgetretener Pfade zu bewegen, und dies gelingt aus meiner Sicht ganz hervorragend. Diese Zigarre ist erstklassig konstruiert: der Zug könnte kaum besser sein, der Abbrand ist perfekt und das Rauchvolumen gigantisch. Die Asche steht in prächtigen Ringen felsenfest bis zur Anilla. Diese souverän erstklassige Verarbeitung wirkt hier aber mit wunderbar lakonischem Augenzwinkern nicht als Selbstzweck, die Zigarre ist auch geschmacklich grandios. Geschmacklich macht der freiliegende erste Zentimeter auf den ersten Blick (und die ersten Züge) natürlich nur bedingt Sinn. Ohne mitbrennendes Deckblatt wirkt der Smoke anfangs etwas harsch, urtümlich und ruppig, ist aber bereits zu diesem Zeitpunkt nicht ohne Reiz, wenn man kräftigen, pfeffrigen und – überraschend – säuerlichen Noten etwas abgewinnen kann. Ab dem Zeitpunkt, an dem dann das Deckblatt ins Geschehen eingreift, fügt sich der Blend zu eine stimmigeren Bild und beginnt harmonischer zu werden, was aber keineswegs in herkömmlichem Sinne zu verstehen ist. Die Aromatik bleibt ungewöhnlich und kreist um herbe Noten kräftigen Pfeffers, Fruchtsäure und stark würziger Noten von Erde und Leder. Der Rauch ist nicht im engeren Sinne cremig, bietet aber dennoch einen vollmundigen und runden Smoke. Gegen Ende kommen dann noch Noten von Nuss und eine unerwartete Süße zum Vorschein, die diesem auf- und anregenden Smoke einen fulminanten Abschluss bescheren. Ohne dass ich auf die Uhr geschaut hätte, kam das Ende des Smokes schneller, als es mir lieb gewesen wäre, was aber vermutlich an meiner Begeisterung lag. Die in Aussicht gestellten Lieferengpässe wären sehr bedauerlich, weshalb ich nur aus Eigennutz dringend von einem Kauf dieser Zigarre abrate. 9/10



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AVO Heritage Robusto
verifizierter Kauf

Länge: 12.38Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Eine schöne Zigarre von ausgezeichneter Qualität, auch wenn diese Marke aufgrund der sehr dezenten Stärke normalerweise nicht in mein Beuteschema fällt. Da diese Serie etwas kräftiger sein soll, habe ich nun einen Test unternommen und nicht bereut, auch wenn der Stick für mich nur tagsüber in Betracht kommt. Die Zigarre ist erstklassig verarbeitet und erinnert in ihrer Charakteristik und hervorragenden Verarbeitung naheliegenderweise an Davidoff-Zigarren, auch wenn sie deren überragende Qualität und Komplexität nicht ganz erreicht. Abgesehen von einem anfangs etwas zu festen Zug, der aber schnell mit dem perfecdraw optimiert werden konnte, sind die Raucheigenschaften erstklassig. Der Kaltgeruch ist dezent stallig und duftet leicht süßlich, der Kaltzug offenbart Aromen von Heu und Nuss. Angezündet startet die Zigarre mit Noten süßer Erde, viel Nuss und cremigen Röstnoten. Auf dem ersten Zentimeter hätte ich geschworen, dass sich irgendwo in der Zigarre ein Blättchen Sumatra-Tabak versteckt, was aber wohl nicht der Fall ist. Der Smoke bleibt in der Folge angenehm cremig und die nussige Würze bleibt, wird aber ergänzt durch Noten von Tonkabohne und hellem Karamell. Stellenweise blitzen leichte Fruchtnoten auf. Die Zigarre nimmt zwar im Verlauf keine größeren Entwicklungen, aber der Smoke ist jederzeit harmonisch und angenehm. Für meine Begriffe ist und bleibt die Zigarre höchstens mild-medium in der Stärke und ist für Freunde cremiger DomRep-Zigarren sicher eine Empfehlung wert. 8/10



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El Artista Cimarron Maduro Robusto
verifizierter Kauf

Länge: 12.70Durchmesser: 2.14 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Die Zigarre macht äußerlich zunächst einen guten Eindruck, das San Andres ist samtig-matt mit kräftigem Zahn und die Zigarre scheint fest gerollt. Bereits beim Anzünden stellte sich allerdings heraus, dass mein Exemplar an der Schulter erheblich unterfüllt war und eine große und weiche Delle, wo die Zigarre im Mund sitzt, den Genuss stört. Der Abbrand ist rasiermesserscharf und das Zugverhalten sehr gut, allerdings ist das Rauchvolumen eher bescheiden. Geschmacklich lässt mich die Zigarre etwas ratlos zurück. Einerseits bietet sie die bereits beschriebenen Aromen von Kaffee, dunklem Kakao, Rosinen und Holz. Auch etwas Zimt, Allspice, Nuss und dunkle Beeren, sind wahrnehmbar, gleichzeitig hat mein Exemplar eine deutliche Pfefferschärfe. So weit so gut. Andererseits ist zwar die geschilderte Aromatik ansprechend, insgesamt hat der Smoke aber vor allem in der ersten Hälfte recht wenig body. Es wirkt, als lieferte der San Andres-Wrapper seine typische schöne Aromatik während die Zigarre insgesamt nicht mild aber trotzdem seltsam schwächlich bleibt. Für mein Empfinden ist der Smoke zudem wenig cremig, der Rauch wirkt trocken und harsch, das Finish recht kurz. Es hinterlässt wenig mehr als etwas Kaffee und dezentes Tabakaroma. Gegen Ende wird der Smoke dann zusehends bitter und trotz eines moderaten Rauchtempos bereits gegen Ende des zweiten Drittels sehr heiß. Zu allem Überfluss riss die Banderole, die sich erst nach hartem Kampf entfernen ließ, dann noch einen Teil des Deckblatts ab. Kein schlechter Smoke mit Ansätzen schöner Aromen, die - wie vorangegangene Rezensionen zeigen - in einwandfrei konstruierten Exemplaren sicher besser zur Geltung kommen. Angesichts der starken Konkurrenz mit selbem Preispunkt werde ich aber eher keine Nachbestellung tätigen, um diese Einschätzung zu bestätigen. 6,5/10



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El Artista Cimarron Connecticut Robusto
verifizierter Kauf

Länge: 12.70Durchmesser: 2.14 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Eine Zigarre, die zwar erbauliche Ansätze gezeigt, mir aber aufgrund der mangelhaften Konstruktion wenig Freude gemacht hat. Über zwei Beschädigungen im Deckblatt (die keinen Einfluss auf den Smoke hatten) hätte ich hinweggesehen, nicht aber über das schlechte Zugverhalten, das sich auch mit dem perfecdraw nicht beheben ließ und in einem kläglichen Rauchvolumen resultierte. Geschmacklich waren durchaus gute Ansätze von Creme, Rosinen und Nuss wahrzunehmen, allerdings auch eine latente Bitternote, was insgesamt zu einem ernüchternden Raucherlebnis führte. Diese Notiz beruht nur auf einem gerauchten Exemplar und die guten anderen Bewertungen zeigen, dass es sich hierbei um die Montagsvariante gehandelt haben dürfte. Diese hat mir allerdings die Lust auf einen neuerlichen Kauf genommen und es bleibt daher bis auf weiteres bei 5/10



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