Erstellen Sie einen Personal Humidor und behalten Sie die Übersicht über Ihre bereits gerauchten Zigarren und Tabake!

Länge: 15.24Durchmesser: 1.79
TAM
Allgemeines: Die Arturo Fuente Hemingway Signature gehört wohl zu den bekanntesten Zigarren der Hemingway-Serie und fällt etwas kleiner aus, als ich zunächst erwartet hatte. Vom Format erinnert sie an eine Corona mit klassischem Perfecto-Kopf. Optisch gibt es hier absolut nichts auszusetzen – die Verarbeitung wirkt hochwertig und typisch Fuente. Das gleichmäßig mittelbraune Deckblatt besitzt eine feine Blattstruktur, zeigt nur wenige Adern und wirkt angenehm ölig. Die Zigarre ist sauber und gleichmäßig gerollt. Im Kaltgeruch zeigen sich Noten von Kakao, begleitet von einer dezenten natürlichen Süße. Rauchverlauf: Bereits die ersten Züge produzieren überraschend viel Rauch. Geschmacklich startet die Hemingway Signature zunächst eher auf der würzigeren Seite. Holzige und ledrige Aromen bestimmen das erste Drittel, während der Pfeffer zeitweise deutlich wahrnehmbar ist. Die Rauchtextur bleibt dabei durchgehend cremig und wird von einer dezenten Süße begleitet. Etwa ab der Hälfte verändert sich das Profil spürbar. Die Würze tritt etwas in den Hintergrund, die Zigarre wird süßer und harmonischer. Geröstete Nüsse, Karamell und eine feine salzige Note ergänzen nun die weiterhin vorhandenen erdigen Aromen. Leder bleibt präsent, steht jedoch nicht mehr im Vordergrund. Fazit: Die Arturo Fuente Hemingway Signature überzeugt durch eine tadellose Verarbeitung und eine gelungene geschmackliche Entwicklung. Vom würzig-holzigen Auftakt bis hin zum süßlich-nussigen Finale bietet sie ein abwechslungsreiches und ausgewogenes Raucherlebnis. Technisch gab es bei meinem Exemplar absolut nichts zu beanstanden. Eine elegante Zigarre mit eigenständigem Charakter, die eindrucksvoll zeigt, weshalb die Hemingway-Serie unter Aficionados einen so guten Ruf genießt.

Länge: 15.24Durchmesser: 2.06
TAF
Allgemeines: Die Drew Estate Factory Smokes Sungrown Toro gehört zur günstigen Factory-Smokes-Serie und richtet sich klar an preisbewusste Raucher. Als großer Fan von Drew Estate musste ich diese Neuerscheinung natürlich probieren. Für gerade einmal 2,50 € pro Toro ist das eine echte Kampfansage. Optisch zeigt sich allerdings sofort, wo gespart wurde: Das Deckblatt wirkt ungleichmäßig gefärbt, teilweise etwas ausgefranst und insgesamt eher rustikal. Dennoch besitzt es eine angenehm seidige Oberfläche. Im Kaltgeruch dominieren intensive Noten von Heu, Stroh und Stall. Rauchverlauf: Der Start verläuft angenehm unkompliziert. Es gibt kaum Schärfe und der Rauch ist von Beginn an cremig und dicht. Geschmacklich steht zunächst eine kräftige Ledernote im Vordergrund, begleitet von einer leichten Süße, etwas Nuss und mineralisch-dunklen Erdaromen. Im Hintergrund schwingt eine dezente Zimtnote mit. Während des Rauchverlaufs platzt bei meinem Exemplar das Deckblatt auf, was optisch ärgerlich ist, den Rauchgenuss jedoch kaum beeinträchtigt. Im letzten Drittel werden Erde und Leder nochmals intensiver, ergänzt durch röstige, leicht nussige Aromen. Fazit: Für 2,50 € liefert die Factory Smokes Sungrown Toro erstaunlich viel Genuss. Komplexität oder außergewöhnliche Aromavielfalt darf man nicht erwarten, dafür erhält man eine unkomplizierte, angenehm rauchbare Alltagszigarre mit ordentlicher Rauchentwicklung. Die Verarbeitung meines Exemplars ließ durch das aufgeplatzte Deckblatt etwas zu wünschen übrig, weshalb es hier Abzüge gibt. Insgesamt aber eine gelungene Budget-Zigarre, die sich sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Raucher als unkomplizierter Nebenbei-Smoke eignet.
Länge: 15.24Durchmesser: 2.06
TAM
Allgemeines: Bei der Dunbarton Mi Querida Triqui Traca No. 652 handelt es sich um ein Toro-Format, auch wenn das in der Beschreibung nicht sofort ersichtlich ist. Auf den ersten Blick macht die Zigarre einen hervorragenden Eindruck. Für rund 12,50 € bietet sie ein sehr attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis. Als großer Broadleaf-Fan habe ich bereits die blaue Variante geraucht, die mir sehr gut gefallen hat. Auch die rote Version weiß optisch zu überzeugen. Die Banderole ist schlicht gehalten, wirkt aber hochwertig. Das dunkle Deckblatt glänzt leicht, ist seidig, ölig und hervorragend verarbeitet. Kaum sichtbare Blattadern, saubere Nähte und eine gleichmäßige Rollung runden den positiven Ersteindruck ab. Kalt duftet die Zigarre süßlich nach dunklem Holz und Kakao. Rauchverlauf: Bereits ab den ersten Zügen zeigt die Triqui Traca ordentlich Kraft, bleibt bei meinem Exemplar jedoch erfreulich frei von Schärfe. Geschmacklich dominieren cremige Schokoladennoten, die an Schokoladenmousse erinnern, begleitet von kräftigem Espresso und dunklen, leicht rauchigen Eichenholzaromen. Das Aromenspiel wirkt vollmundig und intensiv, ohne dabei unausgewogen zu erscheinen. Der Abbrand verlief leider recht unruhig und erforderte gelegentlich Aufmerksamkeit. Zudem hatte ich zwischenzeitlich das Problem, dass trotz angenehmem Zugwiderstand nur wenig Rauch produziert wurde. Diese Schwächen konnten den positiven Gesamteindruck jedoch nicht vollständig schmälern, da die Aromen durchgehend überzeugen konnten. Fazit: Eine kräftige, aromatische Broadleaf-Zigarre mit viel Schokolade, Espresso und dunklem Holz. Verarbeitung und Optik sind auf hohem Niveau, während Abbrand und Rauchentwicklung bei meinem Exemplar etwas hinter den Erwartungen zurückblieben. Geschmacklich dennoch sehr gelungen und für Broadleaf-Liebhaber definitiv einen Versuch wert.
Länge: 9.53Durchmesser: 1.91
TAM
Allgemeines: Die Dalay Oase Petite Robusto kommt in einem richtig starken Format daher. Gerade für den schmalen Taler lohnt sich meiner Meinung nach vor allem das 5er-Pack. Die Verarbeitung wirkt durchweg sauber und hochwertig, dazu gefällt mir die modern designte Banderole wirklich gut. Äußerlich zeigt die Zigarre leicht blumig-süße und schokoladige Aromen. Rauchverlauf: Der Zugwiderstand ist eher locker, produziert dafür aber ordentlich Rauchvolumen. Trotz des kleinen Formats sollte man sich Zeit lassen, denn dann entwickelt die Petite Robusto schöne Aromen von trockenem Holz in Kombination mit einer floralen Süße. Dazu kommen leichte Ledernoten sowie angenehme Röstaromen von gerösteten Nüssen und Kaffee. Eine passende Portion Pfeffer begleitet den Smoke durchgehend. Der Abbrand war teilweise etwas wellig, qualitativ insgesamt aber absolut ordentlich. Preis-Leistung stimmt hier definitiv und die Zigarre passt perfekt zu einem Kaffee in der Sonne. Fazit: Eine unkomplizierte, aromatische kleine Robusto mit starkem Preis-Leistungs-Verhältnis. Gerade für kürzere Sessions oder als Begleiter zum Kaffee eine klare Empfehlung.
Länge: 15.24Durchmesser: 1.98
TAF
Allgemeines: Wir haben hier ein klassisches Toro-Format. Als Erstes fällt direkt die Banderole ins Auge – irgendwie wirkt sie gleichzeitig hochwertig und doch etwas schlicht. Äußerlich macht die Zigarre aber einen ordentlichen Eindruck. Das Deckblatt ist leicht marmoriert, teilweise mit dunkleren Stellen versehen und insgesamt sehr interessant anzusehen. Dazu wirkt es schön ölig und samtig. Kaltgeruch: leicht süßlich mit Noten von Schokolade und Holz. Die Zigarre ist gleichmäßig gerollt und bei einem Preis von unter 4 € für eine Toro war ich vor allem auf den Geschmack gespannt. Rauchverlauf: Der Start ist angenehm cremig mit holzigen und floral-süßen Noten. Dazu kommen feine Nuancen von Leder und Erde. Eine leichte Würze schwebt konstant im Hintergrund mit und zwischendurch zeigen sich immer wieder toastige Röstaromen. Geschmacklich wirkt die Zigarre insgesamt sehr rund, allerdings nicht sonderlich komplex. Für Einsteiger oder auch als Geschenk definitiv gut geeignet. Leider war bei meinem Exemplar der Zugwiderstand deutlich zu fest, wodurch die Zigarre immer wieder zu warm wurde. Abgesehen davon war der Rauchgenuss insgesamt solide und zufriedenstellend. Für mich persönlich nichts, was ich unbedingt nochmal rauchen muss – aber definitiv eine ordentliche „Rasenmäher-Zigarre“.
Länge: 12.70Durchmesser: 2.06
TAM
Allgemeines: Die Banderolen wirken sehr ansprechend und auch die Geschichte hinter den verwendeten Tabaken mit ihrer langen Reifung in Fässern finde ich äußerst interessant. Die Zigarre macht insgesamt einen sehr hochwertigen Eindruck. Das Deckblatt ist tiefdunkel, fast schon Oscuro-schwarz, schön ölig und hervorragend verarbeitet. Vereinzelt sind feine Blattadern zu erkennen, ansonsten wirkt alles sehr sauber verarbeitet. Dieses Exemplar lag bereits einige Monate bei mir im Humidor. Kaltgeruch: kräftiges Holz, dunkle Erde und eine angenehme Tiefe. Rauchverlauf: Der Beginn startet direkt mit intensiven holzigen und dunkelerdigen Aromen. Eine präsente Würze bleibt konstant im Hintergrund. Dazu kommen kräftige Espresso- und Röstaromen sowie ein Hauch dunkler Schokolade mit dezenter Süße. Zeitweise erinnert die Kombination aus Schokolade und leicht fruchtiger Säure an Schwarzwälder Kirsche. Ab der Hälfte rückt eine deutliche Ledernote in den Vordergrund. Insgesamt wirkt die Zigarre sehr tief, komplex und vollaromatisch. Man merkt deutlich die Handschrift aus dem Hause AJ Fernandez. Verarbeitungstechnisch absolut auf höchstem Niveau: perfekter Abbrand, idealer Zugwiderstand, stabile Asche und eine hervorragende Rauchproduktion. Fazit: Eine kräftige, dunkelaromatische Zigarre mit viel Tiefe und Charakter. Wer auf intensive Erde-, Leder-, Espresso- und Röstaromen steht, wird hier definitiv glücklich. Für mich eine absolute Empfehlung mit sehr starkem Preis-Leistungs-Verhältnis. Mein Tipp: ruhig noch einige Monate im Humidor reifen lassen – das Potenzial dafür ist definitiv vorhanden.

Länge: 16.51Durchmesser: 2.14
TAM
Allgemeines: Die Urtyp Marble Heads La Pierna Negra kommt in einem äußerst ansprechenden Torpedo-Format daher, das von der Länge her fast schon an eine Toro erinnert. Optisch macht die Zigarre sofort Eindruck: eine hochwertige, geschmackvoll designte Banderole trifft auf ein hervorragend verarbeitetes Deckblatt. Dieses zeigt sich samtig weich, leicht verzahnt, schön ölig und nahezu makellos verarbeitet. Die Rollung wirkt absolut gleichmäßig und hochwertig. Bereits ausgepackt aus dem Cellophan entfaltet die Zigarre einen angenehm süßlich-holzigen Kaltgeruch mit feinen würzigen Nuancen. Rauchverlauf: Geschmacklich überrascht die La Pierna Negra direkt ab den ersten Zügen mit einer ordentlichen Intensität. Der Einstieg ist cremig, süß und gleichzeitig angenehm kraftvoll. Dazu gesellen sich helle Holznoten, cremige Cashew-Aromen und eine feine zimtartige Würze im Abgang. Mit zunehmendem Rauchverlauf entwickelt sich die Zigarre deutlich weiter und bekommt eine markante rauchige Komponente, die stellenweise fast an süßlich-würzige BBQ-Noten erinnert. Besonders spannend ist die sehr dezente fruchtige Säure, die tatsächlich etwas an eingelegte Sauerkirschen denken lässt und dem Profil zusätzliche Tiefe verleiht. Gegen Ende dominieren kräftigere Röstaromen, Kräuteranklänge sowie cremiger Milchkaffee. Die Rauchtextur bleibt dabei durchgehend dicht, aromatisch und ausgewogen. Fazit: Eine wirklich beeindruckende Zigarre mit außergewöhnlich gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Die La Pierna Negra liefert intensive und gleichzeitig hervorragend balancierte Aromen, zeigt einen spannenden Verlauf und wirkt qualitativ absolut auf Premium-Niveau. Verarbeitung, Rauchentwicklung und Aromenspiel passen hier einfach zusammen. Für mich problemlos eine Empfehlung und definitiv eine Zigarre, die sich auch vor deutlich teureren Marken nicht verstecken muss.
Länge: 12.70Durchmesser: 1.98
TAM
Allgemeines: eine kleine Robusto im schönen Boxpress-Format. Die Zigarre macht direkt einen sehr hochwertigen Eindruck. Die Farben der Banderole sind wirklich gut gewählt und insgesamt sehr stimmig designt. Das Deckblatt wirkt nahezu makellos – kaum sichtbare Blattadern, schön samtig, leicht ölig und mit einem satten Braunton. Aus dem Cellophan ausgepackt verströmt die Zigarre einen äußerst intensiven Duft nach dunkler Schokolade, Kaffee und etwas Erde. Dieses gute Stück war ein Mitbringsel aus einer Spanienreise vor zwei Jahren und durfte seitdem in meinem Humidor reifen. Rauchverlauf: der Beginn ist direkt kräftig und vollmundig. Im Vordergrund stehen satte erdige Noten, begleitet von einer angenehmen Süße dunkler Schokolade und intensiven Espressoaromen. Der Rauch ist dicht, cremig und sehr aromatisch. Trotz der Kraft bleibt die Zigarre jederzeit ausgewogen und keineswegs unangenehm scharf. Verarbeitung, Zug und Abbrand sind ebenfalls auf einem sehr guten Niveau. Insgesamt eine geschmacklich intensive und qualitativ starke Zigarre mit viel Charakter.

Länge: 15.24Durchmesser: 2.06
TAM
Allgemeines: Da ich ein großer Fan von Drew Estate bin und vor allem Broadleaf-Tabake liebe, wollte ich mir heute dieses gute Stück gönnen. Wir haben hier ein klassisches Toro-Format und die Zigarre macht optisch direkt einiges her. Geschlossener Fuß und schönes Pigtail – handwerklich wirkt das Ganze absolut stimmig. Die Banderolen sind typisch Drew Estate richtig cool designt und passen perfekt zum rustikalen Gesamtbild der Zigarre. Das Connecticut-Broadleaf-Deckblatt gefällt mir ausgesprochen gut: extrem ölig, stark verzahnt und mit einem schönen Glanz im Licht. Deutliche Blattadern sind vorhanden, wirken aber keineswegs störend. Insgesamt macht die Verarbeitung einen sehr hochwertigen Eindruck. Kaltgeruch bringt kräftige Noten von Leder, morschem Holz und einer schönen Stalligkeit mit sich. Rauchverlauf: Die Zigarre produziert vom ersten Zug an enorme Rauchmengen – genau das, was ich mir von einer Broadleaf-Zigarre wünsche. Geschmacklich bekommt man sofort satte cremige Noten von Schokolade, kräftigem Espresso und dunkler Erde. Der Rauch ist dicht, weich und richtig vollmundig. Mit zunehmendem Rauchverlauf wird die Schokoladennote immer intensiver und erinnert zeitweise fast an Schokoladenmousse. Insgesamt bewegt sich das Geschmacksprofil eher auf der süßlicheren Seite, bleibt dabei aber durch eine angenehme Würze spannend. Für mich eine richtig gelungene Kombination aus Kraft, Cremigkeit und Süße. Fazit: Für 7,50 € ist die Drew Estate Nica Rustica Connecticut Broadleaf Toro für mich ein absoluter Preis-Leistungs-Kracher. Tolle Qualität, hervorragende Tabake, viel Charakter und dazu einwandfreie Technik mit gutem Abbrand, perfektem Zugwiderstand und extrem viel Rauch. Wer auf Broadleaf und kräftig-cremige Zigarren steht, sollte die unbedingt probieren.
Länge: 12.70Durchmesser: 1.98
TAM
Allgemeines: Die La Capitana Robusto fällt direkt durch ihre auffällige, türkisfarbene Banderole ins Auge, die zwar etwas größer geraten ist, aber optisch sehr stimmig wirkt. Das Format geht in Richtung klassische Robusto, wirkt jedoch minimal länger als gewohnt. Die Verpackung insgesamt ist ansprechend und hochwertig. Nach dem Auspacken aus dem Cellophan zeigt sich ein intensiver, stallig-erdiger Kaltgeruch. Nach dem Entfernen der Fußbanderole offenbart sich ein gleichmäßig hellbraunes, fein strukturiertes Deckblatt mit sauber verarbeiteten Nähten. Die Zigarre wirkt insgesamt sehr ordentlich gerollt und hinterlässt einen hochwertigen Ersteindruck. Rauchverlauf: Der Einstieg ist direkt cremig in der Rauchtextur und gleichzeitig überraschend kräftig. Zu Beginn zeigt sich eine deutliche Pfeffernote, begleitet von trockenem Holz und einer subtil süßen, nussigen Komponente. Hinzu kommen leicht mineralisch-salzige Anklänge, die gut mit der vorhandenen Süße harmonieren und dem Profil eine interessante Tiefe geben. Über den gesamten Rauchverlauf bleibt die Zigarre relativ linear, jedoch auf konstant gutem Niveau. Besonders auffällig ist die dichte Rauchentwicklung. Gegen Ende nimmt die Pfefferschärfe etwas ab, das Profil wird runder. Verarbeitungstechnisch überzeugt sie mit gutem Abbrand, stabilem Zugwiderstand und durchgehend viel Rauch. Fazit: Eine unerwartet starke Zigarre mit ausgewogenem, wenn auch eher linearem Geschmacksprofil. Die Kombination aus cremiger Textur, Würze und süß-salzigen Nuancen funktioniert sehr gut. In Verbindung mit der soliden Verarbeitung ergibt sich ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Länge: 12.70Durchmesser: 2.22
TAM
Allgemeines: Die Crowned Heads Jericho Hill Jack Brown präsentiert sich optisch und haptisch auf gewohnt hohem Niveau. Die Banderole ist hochwertig verarbeitet und harmoniert sehr gut mit dem edlen Erscheinungsbild. Das Deckblatt ist samtig weich, nahezu frei von auffälligen Blattadern und sauber verarbeitet. Die Zigarre ist gleichmäßig gerollt, leicht boxpressed und liegt als etwas kräftigere Robusto sehr angenehm in der Hand. Kaltgeruch intensiv nach dunklem Eichenholz und Leder. Rauchverlauf: Direkt zu Beginn zeigt sich eine cremige Rauchtextur. Dominant ist ein markantes Eichenholzaroma, begleitet von einer feinherben, gleichzeitig leicht süßen Nussigkeit, die an Walnuss erinnert. Eine angenehme Pfefferschärfe sorgt für Spannung, ohne zu überlagern. Dazu gesellen sich kräftige Röstaromen von Espresso sowie trockene, erdige Noten. Im weiteren Verlauf gewinnen Holz und Nuss weiter an Intensität. Zeitweise treten mineralische Nuancen hervor, begleitet von einer dezenten Süße, die an braunen Zucker erinnert. Der Rauch bleibt durchgehend dicht und aromatisch. Fazit: Eine sehr ausgewogene und qualitativ hochwertige Zigarre mit starkem Charakter. Verarbeitung, Abbrand und Zugverhalten sind auf Top-Niveau. Geschmacklich intensiv, vielschichtig und dennoch harmonisch. Für das Gebotene ein herausragendes Preis-Leistungs-Verhältnis und eine klare Empfehlung.

Länge: 11.43Durchmesser: 1.75
TAM
Allgemeines: Ich bin ein großer Fan der Marke Drew Estate und hier haben wir eine Zigarre, die zurecht sehr beliebt ist. Ein richtig tolles Format – klein, aber fein. Direkt beim ersten Eindruck merkt man die hohe Qualität. Das Deckblatt ist sehr sauber verarbeitet und wirkt nahezu makellos, das charakteristische Pigtail passt optisch perfekt ins Gesamtbild. Äußerlich duftet die Zigarre intensiv nach dunkler Schokolade und Erde. Rauchverlauf: Von Beginn an ein toller Geschmack mit ordentlich Rauchentwicklung. Im Vordergrund stehen dunkle, erdige Aromen, begleitet von einer ausgeprägten Süße, die an Schokoladensirup erinnert. Dazu kommen kräftige Röstaromen mit Espresso-Charakter. Der Rauch ist dicht und angenehm cremig. Eine leichte Würze schwingt mit und sorgt für zusätzliche Spannung. Im weiteren Verlauf entwickelt sich eine deutliche Nussnote, die das Profil schön abrundet. Für mich eine richtig starke Zigarre – einzig die Länge ist etwas schade, da die Aromen wirklich überzeugen. Abbrand, Rauchvolumen und Zugwiderstand sind durchweg auf sehr gutem Niveau. Fazit: Eine kurze, aber intensive Zigarre mit starkem Aromaprofil und hervorragender Verarbeitung – perfekt für alle, die in kurzer Zeit viel Geschmack wollen.
Länge: 12.38Durchmesser: 2.22
TAM
Allgemeines: Crowned Heads liefert hier mit der Mil Días Maduro Topes genau das, was man erwartet – und irgendwie auch genau das, was man sich erhofft. Das etwas dickere 56er Format wirkt trotz Volumen noch angenehm handlich. Optisch passt alles: stimmige Banderolen, ein dunkles, schokoladiges Broadleaf-Deckblatt und insgesamt eine sehr hochwertige Verarbeitung. Die Zigarre fühlt sich teils fest, teils leicht nachgiebig an, was erstmal Vertrauen gibt. Kaltgeruch geht klar in Richtung dunkle Schokolade, Malz und eine leichte Röstsüße – macht direkt Lust aufs Anzünden. Rauchverlauf: Direkt vom Start weg liefert sie das typische Maduro-Brett: dichte, cremige Rauchentwicklung mit satten Aromen. Dunkle Schokolade, kräftiger Espresso und eine mineralisch-erdige Basis dominieren. Dazu kommt eine angenehme, leicht salzige Spitze und eine konstante Süße im Hintergrund. Der Rauch bleibt durchgehend voll und cremig, ohne scharf zu werden. Insgesamt ein sehr dichter, intensiver Blend – genau das, was man von einem Broadleaf erwarten darf. Allerdings zeigt sich auch die Kehrseite: Abbrandprobleme ziehen sich durch – schiefer Brand, Tunnelbrand und die Tendenz auszugehen. Das passt leider zu kräftig gestopften Maduros, kann aber den Genuss immer wieder stören. Fazit: Geschmacklich absolut auf meiner Linie: dunkel, süß, cremig und intensiv. Macht richtig Spaß, fordert aber auch Aufmerksamkeit. Die Konstruktion kostet hier Punkte, sonst wäre das ein absoluter Dauerbrenner. Für unter 15 € trotzdem eine sehr starke Zigarre mit viel Charakter.

Länge: 12.70Durchmesser: 1.98
TAM
Allgemeines: Von dieser Marke habe ich bisher noch nicht viel geraucht. Umso überraschender ist es, hier für unter 5 € eine Robusto mit Broadleaf-Anteil zu bekommen. Die Banderole ist recht groß, aber ordentlich gestaltet. Das Deckblatt wirkt eher rustikal, zeigt ein gleichmäßiges Braun und macht insgesamt einen soliden ersten Eindruck. Vereinzelt sind kleine Schadstellen zu erkennen, vor allem am Zigarrenkopf. Ansonsten wirkt sie gleichmäßig gerollt. Kaltgeruch: intensiv nach Stall und Erde. Rauchverlauf: Direkt zu Beginn fällt die ausgeprägte Cremigkeit auf. Ein sehr sanfter, cremiger Start ohne Schärfe. Anfangs dominieren Holznoten, begleitet von Kakao und Cappuccino sowie einer präsenten erdigen Basis. Im weiteren Verlauf wird die Zigarre deutlich süßer und floraler, teilweise fast blumig-erdig. Die Röstaromen nehmen zu, zusätzlich kommen Ledernoten hinzu. Fazit: Eine Zigarre, die mich wirklich überrascht hat – besonders für etwa 4,50 €. Auf ihre Art durchaus komplex, dabei aber nicht besonders stark und somit auch für Einsteiger geeignet. Die Aromen sind gut aufeinander abgestimmt und machen den Smoke angenehm unkompliziert. Verarbeitungstechnisch gab es nichts zu beanstanden: viel Rauch, guter Zug und ein sauberer Abbrand.
Länge: 10.16Durchmesser: 1.75
TAM
Allgemeines: Von Zino habe ich bereits einige Produkte geraucht, allerdings ist mir erst jetzt aufgefallen, dass das schon eine ganze Weile her ist. Wir haben hier ein schönes, kleines Format, das perfekt zu einem Cappuccino oder Kaffee in der Sonne passt. Die Banderole trifft zwar nicht ganz meinen Geschmack, dafür macht die Zigarre selbst optisch einen sehr guten Eindruck. Kaum sichtbare Blattadern, ein gleichmäßiges, hellbraunes Deckblatt und ein angenehm intensiver, aromatischer Kaltgeruch. In der Nase zeigen sich Noten von Kakao und trockenem Holz. Auch preislich ist sie mit unter 6 € absolut attraktiv. Rauchverlauf: Geschmacklich knüpft sie an meine Erinnerungen an. Die Textur ist eher trocken, geprägt von holzigen Aromen, begleitet von einer leichten Floralik und einer dezenten weißen Pfefferschärfe. Im weiteren Verlauf kommen leichte Röstaromen hinzu, die das Profil abrunden. Fazit: Insgesamt eine sauber verarbeitete Zigarre zu einem angemessenen Preis. Sie ist nicht besonders komplex, dafür aber angenehm unkompliziert und ideal als Begleitung zu einem Kaffee oder auch zum Teilen bei einem Grillabend. Die Qualität ist insgesamt absolut in Ordnung.