Erstellen Sie einen Personal Humidor und behalten Sie die Übersicht über Ihre bereits gerauchten Zigarren und Tabake!
Länge: 15.24Durchmesser: 2.06
TAM
Eigener Merker: 9/10. Heute freue ich mich darauf wieder eine Arturo Fuente zu rauchen. Zuletzt bin ich schon in der Cigarlounge in den Genuss gekommen eine Arturo Fuente Rosado Sungrown Magnum 54 zu probieren. Den Umstand geschuldet das die Arturo Fuente momentan stark reduziert sind, habe ich mir noch eine Pyramide mitgenommen. Die Pyramide ist vom Fuß bis zur Anilla in Zendernholz gehüllt. Um dem Zedernholz sitzt unten eine rote Binde,... wirklich schick. Die Anilla ist aus festem Papier und ist hochwertig gearbeitet. Dieser ansehnliche Stick wird von einem karamellfarbenden US Connecticut Shade umhüllt was absolut klasse verarbeitet ist. Das Deckblatt hat sehr feine Blattadern und die Oberfläche ist feinporig und leicht speckig. Das Umblatt sowie die Einlage sind dominikanischen Ursprung. Der Kaltgeruch bringt Noten von Zeder und einer feinen Tabakwürze. Der Kaltzug ist heuig. Die Pyramide startet mit Aromen von Zedernholz, cremig-süßlicher Erde und feinen Röstaromen die aber nicht weiter ins Gewicht fallen. Hintergründig lassen sich Aromen von Leder und ganz minimal schwarzer Pfeffer wahrnehmen. Zum 2/3 wird sie sehr heuig und noch eine Ecke cremiger. Der Rauch hat schon fast etwas pudriges. Die Süße ist zu diesem Zeitpunkt kaum noch wahrzunehmen. Es ist unglaublich wie soft dieser Smoke wird und sich zum 3/3 stetig steigert. Dabei bekommt sie einen defusen mineralischen Touch. Sehr interessant... Das letzte Drittel wird insgesamt etwas stärker. Die ledrigen Aromen kommen mehr zum Vorschein und die Cremigkeit geht minimal zurück. Fazit: Bei dieser Arturo Fuente Pyramide schmeckt man die Qualität der ausgewählten Tabake. Die Verarbeitung und Konstruktion ist absolut hochwertig. Der Abbrand war gerade und unkompliziert. Das Rauchvolumen war enorm,... jede Menge cremiger Rauch der echt Spaß machte. Die gebotenen Aromen waren gut aufeinander abgestimmt und angenehm. Der dichte cremige Rauch war hier aber das Highlight. Sehr lecker...
Länge: 12.70Durchmesser: 1.98
TAM
Eigener Merker: 8,5/10. Ich habe mir heute die Leonel Classic im Robusto-Format vorgenommen. Schon beim Auspacken macht die Zigarre optisch ordentlich was her. Das Deckblatt ist ein helles US Connecticut Shade – extrem glatt, fast schon seidig-matt und ohne störende Adern. Passend dazu wirkt die schwarz-goldene Banderole sehr edel und fast schon majestätisch, weil sie so breit ist. Das Umblatt ist aus Nicaragua,... einige Quellen geben es allerdings als ein dominikanisches aus. Die Einlage ist eine Mischung aus dominikanischen und nicaraguanischen Tabaken. In der Hand fühlt sich die Robusto kompakt und solide gerollt an, genau so, wie man es von einem Premium-Longfiller erwartet. Beim Schnuppern am Fuß kommt mir eine feine, leicht würzige Note entgegen. Der Kaltzug ist für meinen Geschmack perfekt: ein ganz leichter Widerstand, der schon dezent die Tabakwürze ankündigt, die mich gleich erwartet. Nach dem Entzünden startet sie wunderbar sanft. Der Rauch ist weich und extrem cremig. Ich schmecke sofort diese typischen dominikanischen Nuancen von viel Holz, eine leichte Süße und eine feine Nuss-Aromatik. Ein sehr entspannter Einstieg. Die Leonel Classic behält zum 2/3 ihre angenehme Cremigkeit bei, aber der Geschmack wird jetzt etwas intensiver. Die Nuss- und Holznoten treten deutlicher hervor, und ich bilde mir ein, eine ganz subtile Kaffeenote und etwas Grasiges wahrzunehmen. Die Stärke bleibt dabei absolut im milden bis mittleren Bereich. Zum Finale hin legt die Leonel dann doch noch eine Schippe drauf. Die Aromen wandeln sich leicht ins Erdige, und es kommt eine Spur Kakao hinzu. Ganz zum Schluss gesellt sich eine leichte Pfefferwürze dazu, die dem Ganzen einen runden Abschluss gibt, ohne dabei zu aggressiv zu werden. Fazit: Die Qualität der verwendeten Tabake sowie die Konstruktion waren absolut hochwertig. Der Abbrand war fast messerscharf, obwohl sie auf der Terasse bei einer lauen Briese geraucht wurde. Die Mischung aus dem feinen Connecticut-Deckblatt, dem nicaraguanischen Umblatt und der Einlage aus dominikanischen und nicaraguanischen Tabaken ist wirklich gelungen. Sie ist komplex genug, um nicht langweilig zu werden, bleibt aber so sanft, dass man sie jederzeit – auch morgens zum Kaffee – genießen kann. Eine absolute Empfehlung für Liebhaber milder, aber aromatischer Smokes.
Länge: 15.24Durchmesser: 2.54
TAM
Eigener Merker: 9/10. Beim durchstöbern der Neuheiten bin ich auf die Les Privatiers Gold Edition gestoßen. 2 deutsche, der Timmendorfer Strand, hergestellt in Costa Rica von der Tabacalera Brun del Re,... das Interesse war geweckt. Bei der Auswahl der Formate war sofort klar, hier musste es die Les Privatiers im Torpedo-Format (6x64) sein. Beim auspacken aus dem Cellophan kommt einem eine stallige, leicht an Bitterschockolade erinnernder Duft entgegen und man wird von einem makellosen H-2000 Deckblatt aus Ecuador empfangen. Das feinporige Deckblatt ist perfekt verarbeitet und die ledrig-speckige Oberfläche mit feiner Blattaderung steigert die Vorfreude. Das Umblatt ist ein indonesisches Besuki. In der Einlage befinden sich Tabake aus Costa Rica, der Region Puriscal und nicaraguanischer Criollo 98 aus Jalapa. Die Anilla in schwarz und gold gehalten zeigt zwei zueinander gedrehte Seepferde und ein Fischernetz,... vielleicht in Bezug auf den Timmendorfer Strand an der Ostsee. Mit dem Cutter wurde der Zigarrenkopf ca. 1cm abgeschnitten,... der Kaltzug ist angenehm und offeriert im Geschmack eine schöne Tabakwürze. Nach dem anzünden startet die Les Privatiers Gold mit Aromen von Erde, etwas Leder und einigen Röstaromen die einen leicht herbalen Unterton haben. Begleitet wird das Ganze von zurückhaltenden hölzernen Aromen und einer feinen süßlichen Creme. Die herbalen Nuancen nehmen nach ein paar Zügen ab und die hölzernen Aromen werden etwas dominanter. In Verbindung mit Leder, Erde und der süßlichen Creme ein angenehmer Zeitpunkt. Der Smoke wird zum 2/3 immer harmonischer. Nussige Aromen kommen auf, begleitet von leicht heuigen Nuancen und heben das Raucherlebnis auf ein neues Niveau. Der Aschefall war nach 5cm zur Hälfte des 2/3. Mit frischer Luft stellt sich die ledrig-erdige Würze mehr in den Vordergrund und die herbalen Nuancen kommen zurück. Die heuigen und holzigen Noten verschwinden zwischenzeitlich komplett. Das letzte Drittel wird wunderbar schokoladig und die Süße legt nochmal eine Schippe drauf. Fazit: Dieser Stick von Les Privatiers vom Timmendorfer Strand traf genau meinen Geschmack. Von der Verarbeitungsqualität, der Qualität und Auswahl der verwendeten Tabake bis hin zu den abgelieferten Aromen, war dieser Stick absolut überzeugend. Das Geschmacksprofil war dunkel und über den gesamten Rauchverlauf komplex. Der Abbrand war unkompliziert, der Zug und das Rauchvolumen zufriedenstellend. Die Asche war stabil und blieb bis zur Hälfte des 2/3 standhaft. Eine Zigarre die hauptsächlich im milden bis mittelkräftigen Bereich liegt. Die Rauchdauer betrug ca. 90min. Daher kann es hier bei 14€ für die Torpedo nur eine klare Kaufempfehlung geben...
Länge: 11.43Durchmesser: 2.14
TAM
Eigener Merker: 8,5/10. Nicht zuletzt die Barber Pole Optik haben mich an dieser Zigarre gereizt,... es ist der Gesamteindruck der bei dieser Zigarre von Karen Berger mein Interesse geweckt hat. Die Don Kiki von Karen Berger im Figurado-Format (4,5×54) wird hier mit einem leichten boxpressed angeboten. Die verwendeten Deckblätter stammen aus Ecuador,... das helle ist ein Connecticut,... das dunkle ein Maduro. Die Verarbeitung der Deckblätter ist super. Beide Tabakblätter sind feinporig mit feiner Aderung und seidig-matter Oberfläche. Der Stick liegt relativ leicht in der Hand und bei leichtem Drücken merkt man das diese Zigarre sehr soft gedreht ist. Das Umblatt sowie die Einlage stammen aus Nicaragua. Die Anilla passt perfekt auf den konischen Stick und ist qualitativ hochwertig. Nach dem Anschnitt ist der Zug extrem soft,... mal schauen... Die Don Kiki startet mit Aromen von Erde, etwas Hickoryholz, Röstaromen und feinen Nuancen von Leder. Dazu gibt es minimal pfeffrige Noten mit einem herbalen Touch. Trotz Maduro und Connecticut Deckblätter kommt der Stick zu Beginn mit wenig Creme und Süße aus. Das Rauchvolumen dieser kleinen Don Kiki ist beeindruckend. Geschmacklich bleibt der Stick bis zum Ende hin relativ linear. Kurz vor Schluss intensivieren sich nochmal die ledrigen Aromen und die Stärke steigt leicht an. Fazit: Hier bekommt man für 9,90€ von Karen Berger eine qualitativ hochwertige Zigarre die fast schon kunstvoll konzipiert ist. Die Konstruktion war einwandfrei,... Abbrand und Zug waren absolut zufriedenstellend. Das Rauchvolumen war beeindruckend,... jede Menge dichter Rauch dem es aber etwas an Cremigkeit fehlte. Ich persönlich hätte mir die Don Kiki etwas komplexer gewünscht. Die abgelieferten Aromen waren aber absolut im Soll. PLV Top.
Länge: 15.24Durchmesser: 2.38
TAM
Eigener Merker: 8/10. Heute kam ich in den Genuss die Caldwell "Long live the King Mad Mofo" im Magnum-Format direkt in der Lounge zu probieren. Das Magnum-Format von 6x60 macht wirklich was her. Von der Größe her traf sie genau meinen Geschmack und die verwendeten Tabake machten mich neugierig. Das Deckblatt ist ein fermentiertes San Andrés Blatt aus Mexiko. Das Deckblatt war schockoladen braun, relativ feinporig, leicht ölig, allerdings mit einigen dickeren Blattadern. Der Zigarrenkopf wurde mit einem kleinen Pigtail versehen. Das Umblatt stammt aus Indonesien und die Einlage ist eine Mischung aus dominikanischen, nicaraguanischen und amerikanischen Tabaken. Die Bauchbinden haben etwas von moderner Kunst. Da dies meine erste Caldwell war habe ich mir mal das Sortiment angesehen und festgestellt das die Firma all ihre Bauchbinden fast schon künstlerisch in Szene setzen. Mir gefällt's... Nach dem toasten startete die Caldwell mit Aromen von Hickory, einer guten Portion Kaffee, dunklem Kakao sowie dezenten Noten von schwarzen Pfeffer. Dazu jede Menge cremig-süßen Rauch. Bei diesem Exemplar hatte ich leider von Beginn an etwas Probleme mit dem Abbrand und die Asche empfand ich als extrem weich und flockig. Den Großteil war ich damit beschäftigt kleine Ascheflocken von meiner Jeans zu fegen. ;-) Nichts destotrotz präsentierte die Caldwell ein schönes Aromenspiel. Im weiteren Rauchverlauf wechselten sich Kaffee und Kakao in ihrer Intensität ab. Am dem 2/3 kamen kräuterartige Aromen ins Spiel die teilweise an Minze erinnerten und es wurde etwas erdiger. Von den Aromen her würde ich sie als vollmundig und gefällt bezeichnen. Der Zug und das Rauchvolumen waren perfekt. Der Abbrand durch das ständige abrieseln der Asche etwas nervig. Trotzdem geschmacklich überzeugend. So überzeugend dass ich mir noch ein Vergleichsexemplar für zuhause einpacken ließ. PLV OK.
Länge: 10.48Durchmesser: 1.59
TAF
Eigener Merker: 8/10. Da mir die San Pedro de Macoris Ecuador schon sehr gefallen haben, ließ ich es mir natürlich nicht nehmen auch die brasilianische San Pedro zu probieren. Das Deckblatt stammt wie schon vermuten lässt, aus Brasilien und ist ein Arapiraca Sungrown. Das gut gebräunte, schockoladenfarbige Deckblatt wirkt sehr rustikal. Es ist im Vergleich zur ecuadorianischen Variante grobporig und hat einige dickere Blattadern. Die Oberfläche ist rau und stumpf. Das Umblatt ist wieder ein dominikanisches Olor und die Einlage eine Mischung aus brasilianischen und dominikanischen Tabaken. Die Anilla ist wieder schlicht aber gefällig, farblich aber gut zur ecuadorianischen Variante zu unterscheiden. Der KG ist bei meinem Exemplar kaum vorhanden. Der KZ hat etwas florales, leicht mineralisches. Der Zug ist viel straffer als bei den ecuadorianischen Verwanten. Der Stick startet mit milden Aromen von Hickoryholz, feinen Anklängen von Leder, Röstaromen und dezenten Kakaonoten die sich zur mitte hin intensivieren. Auch hier wird das Ganze von einer süßlichen Creme begleitet, die hier aber nicht so deutlich ist wie bei den ecuadorianischen. Hier steht die Würze etwas mehr im Vordergrund. Die Kakaonoten werden zum Ende hin etwas dominanter und die Röstaromen defuser. Ansonsten bleibt der Stick bis zum Ende angenehm und linear. Der Abbrand war unkompliziert. Der Zug war bei diesem Exemplar etwas zu straff aber durchaus rauchbar. Das Rauchvolumen war OK. Geschmacklich eine schöne Zigarre,... die Aromen waren gut aufeinander abgestimmt. Im Vergleich zu den ecuadorianischen Brüdern, deutlich würziger mit mehr dunklen Aromen,... geschmacklich aber auf ihrer Art zufriedenstellend. Bei aktuell 3,80€ auch hier eine absolute Kaufempfehlung.

Länge: 12.70Durchmesser: 1.98
TAM
Eigener Merker: 9,5/10. Auf der Suche einer guten und günstigen Zigarre die absolut alltagstauglich ist, bin ich über die Principes von La Aurora gestolpert. Die La Aurora Principes Claro im Robusto-Format 5x50 hat ein hellbraunes Connecticut Shade aus Ecuador. Die Oberfläche ist seidig-matt mit relativ feiner Aderung. Auf den ersten Blick 3,45€ absolut Top. Das Umblatt stammt aus Indonesien und die Einlage ist eine Mischung aus dominikanischen Tabaken. Die Zigarre ist gleichmäßig fest gerollt und liegt satt zwischen den Fingern. Der KG hat leichte Noten von Zeder und fein-würzigen Tabak. Der KZ ist heuig und es legt sich ein feiner mineralisch schmeckender Film auf die Lippen. Die Bauchbinden finde ich wirklich gut gelungen. Sie sind sauber verklebt und machen einen wertigen Eindruck. Die rot-goldene Banderole mit dem Ritter macht was her und wirkt edel. Die Principes Claro startet mit jeder Menge cremigen Rauch. Begleitet von einer dezenten Süße und Noten von Zeder. Feine Anklänge von Erde und Leder kommen hinzu und geben dem Smoke den gewissen Kick. Das 1/3 gestaltet sich relativ konstant bis es im 2/3 ein wenig smoother. Es kommen leicht nussige Aromen auf und die Süße bekommt eine vanillige Note. Das 3/3 wird hingegen etwas kräftiger und es kommen grasige Nuancen auf. Die ledrigen Aromen werden etwas präsenter aber der Smoke behält seine cremige Textur. Fazit: Die Principes Claro von La Aurora überzeugt auf ganzer Linie. Die Verarbeitung und Qualität der verwendeten Tabake ist qualitativ hochwertig. Der Abbrand war gerade und unkompliziert. Die Rauchdauer betrug 45min. Bei aktuell 3,45€ muss man hier einfach zuschlagen. Ich für meinen Teil konnte nicht wiederstehen und habe eine 25er Kiste in meinem Humidor eingelagert. Klare Kaufempfehlung
Länge: 12.70Durchmesser: 1.98
TAM
Eigener Merker: 8,5/10. Die La Capitana aus der Tabacalera Villiger Nicaragua hat ein fein geadertes Deckblatt aus Ecuador. Der Decker ist schön feinporig und sehr sauber verarbeitet. Das Umblatt stammt aus Nicaragua und die Einlage ist eine Mischung aus dominikanischen und nicaraguanischen Tabaken. Die Anilla mit in türkise mit einer "Piratenbraut" aufgedruckt. Im unteren Teil der Zigarre schützt ein Wachspapier mit aufgedruckter Seekarte das Deckblatt. Die Aufmachung steht der La Capitana ausgesprochen gut. Nach dem entfernen des Wachspapier lässt sich eine leicht holzige‐schockoladige Note wahrnehmen. Der Zigarrenfuß verspricht eine leicht pfeffrige würze. Der Anschnitt mit dem Cutter war unproblematisch. Der Kaltzug schmeckt klar nach Zedernholz und leichten floralen Nuancen. Nach kurzem toasten startet die La Capitana mit Aromen von Zeder, Rostaromen und etwas Erde. Der Rauch ist sofort extrem cremig und satt. Eine leicht pfeffrige Note begleitet den Smoke im Hintergrund. Die La Capitana hat durch das ecuadorianische Deckblatt und den nicaraguanischen Tabaken ein schön würzoges Aroma. Der dominikanische Tabak bringt eine feine Süße und viel cremig-satten Rauch mit. Der Pfeffer lässt zu Beginn des 2/3 nach und die erdigen Aromen werden deutlicher. Im 2/3 scheint der Stick von den Aromen angekommen. Eine feine würzige Melange aus Zeder, Erde, feinen Röst- und Erdaromen. Fazit: Diese La Capitana von Villiger hat mich überzeugt. Die Aromen waren gut ausbalanciert, auch wenn ich eher komplexere Zigarren bevorzuge. Die Konstruktion war technisch einwandfrei. Der Abbrand war gerade und unkompliziert. Der Zug war angenehm und das Rauchvolumen absolut zufriedenstellend. Bei einem Preis von aktuell 11€ muss man diesen Stick probieren.
Länge: 12.38Durchmesser: 1.98
TAM
Eigener Merker: 8/10. Die Mata Hari Java Exotica ist eine indonesische Puro. Das Deckblatt ist ein indonesisches Colorado. Hier und da wird das Deckblatt von einer etwas dickeren Blattader durchzogen. Die Umblätter sind indonesische Arapiraca und Java Besuki. Die Einlage ist eine Mischung aus indonesischen Olor und Seco. Die Oberfläche des Deckblattes ist relativ feinporig und leicht ledrig. Die Bauchbinden stehen dieser Mata Hari extrem gut. Die in Gold, Weiß und Rot gehaltenen Bauchbinden zeigen die Mata Hari in einem Rahmen. Am Rand ist ein gold-weißes Blumenmuster. Auf der unteren Baubinde steht "Mata Hari Java Exotica". Mir gefällt die Aufmachung sehr gut. Der Kaltgeruch ist leicht stallig mit einer feinen Würze. Der Kaltzug nach dem Anschnitt hat einen floralen-mineralischen Touch,... auf die Lippen legt sich ein dezent salziger Film. Der Stick startet mit erdigen Aromen, etwas Kaffee und einem von beim Kaltzug festgestellten mineralischen Touch. Man könnte annehmen das die Tabake am Meer in einer lauen Meeresbriese getrocknet wurden. Das Rauchvolumen ist enorm und Zug um Zug produziert diese Mata Hari einen schönen cremigen Rauch. Dabei ist der Rauch aber keineswegs süß. Zum Ende des 1/3 kommen malzige Aromen auf und man schmeckt zum ersten Mal dezente Zedernaromen. Die letzten Drittel präsentieren sich geschmacklich konstant. Ein fein würziger und interessanter Smoke bis zum Schluss. Der Beiname "Exotica" passt zu diesem Smoke, denn genau so würde ich ihn auch beschreiben,... exotisch. Die Verarbeitung dieser indonesischen Mata Hari und die verwendeten Tabake waren qualitativ hochwertig. Der Zug und das Rauchvolumen waren perfekt, was auf eine solide Konstruktion schließen lässt. Der Abbrand war absolut unkompliziert und gerade. Geschmacklich auf jeden Fall mal etwas anderes. Fein würzig mit interessanten Aromen und Nuancen. Sehr schöner Stick und der Preis von 12,90€ ist absolut gerechtfertigt.
Länge: 10.16Durchmesser: 1.19
TAM
Eigener Merker: 8,5. Die La Chaveta White im Minuto Format hat einen Durchmesser von 1,19cm und eine Länge von 10,16cm. Das Deckblatt ist ein US Connecticut Shade mit wenigen groben Blattadern. Die Oberfläche ist glänzend, leicht speckig und der Zigarrenkopf‐ und Fuß ist mit einem Pigtail versehen. Das Umblatt ist ein Indonesia aus Nicaragua. Die Einlage ist eine nicaraguanische Tabakmischung aus Condega, Esteli und Jalapa. Die Anilla fällt anders als bei ihren größeren Verwandten klein und dezent aus. Die Pigtails wurden abgedreht wobei kleine Löcher entstanden die für einen angenehmen Zug vollkommen ausreichen. Der KG ist leicht heuig mit holzigen Nuancen. Der KZ ist sehr dezent. Ein toasten war bei diesem Format nicht notwendig und der kleine Stick startet mit Aromen von Holz, Erde, feinen Röstaromen. Schnell kommen nussig-florale Aromen und ein hintergründige Süße dazu. Dazu wird sie schön cremig und rund. Im Hintergrund bilden sich gewürzartige Nuancen und eine Frucht ähnliche Note die schwer zu beschreiben sind. Auf jeden Falle ist ein ein ausgewogenes und interessantes Geschmacksprofil. Die anfänglich vermutete extreme Stärke/Schärfe,...Format bedingt,... blieb überraschender Weise aus. Von der Stärke her würde ich sie sogar noch zwischen Perla und Robusto einordnen. Zur Hälfte hin werden die Aromen von Heu und Nuss präsenter und auch Noten von Kakao kommen zum Vorschein. Die Aromen bleiben bis zum Schluss erhalten bevor der Stick in der Stärke leicht ansteigt und das Ganze mit etwas Leder krönt. Fazit: Auch diese La Chaveta White im Minuto Format ist qualitativ hochwertig verarbeitet und auch die Qualität der verwendeten Tabakblätter merkt man deutlich. Die Konstruktion war einwandfrei. Der Abbrand war absolut unkompliziert. Der Zug und das Rauchvolumen perfekt. Die Rauchdauer betrug zu meinem erstaunen glatte 45min. Geschmacklich ordne ich diesen Smoke noch zwischen Toro und Perla ein. In meiner persönlichen Rangliste der La Chaveta White Formate ist die Toro oben auf. Dicht gefolgt von der Minuto, Perla und der Robusto am Ende. Jede für sich aber in den Nuancen anders. Bei einem Preis von 2,90€ absolut zu empfehlen.
Länge: 15.24Durchmesser: 1.98
TAM
Eigener Merker: 7,5/10. Die Dios Del Sol El Principio im Toro-Format (6x50) hat ein karamellfarbendes Connecticut Deckblatt aus Honduras. Dieses feinporige Deckblatt wird von feinen Blattadern durchzogen und ist tadellos verarbeitet. Das Umblatt in ein honduranisches Broadleaf. Die Einlage ist eine Mischung aus honduranischen Jamastrán und nicaraguanischen Jalapa. Der Zigarrenfuß wird von einer breiten Zedernholz Hülle geschützt. Die Anilla ist wirklich schick. Sie macht einen wertigen Eindruck und ist in den Farben Weiß und Gold gehalten. Der KG ist sehr dezent. Der KZ ist deutlich holzig mit einer feinen Würze. Die El Principio startet mit Aromen von Zeder, Röstaromen die feine herbale Noten mit sich bringen und jeder Menge cremigen Rauch. Die herbalen Noten legen sich schnell und es kommt eine karamellige Süße zum Vorschein. Dazu kommen feine erdige Aromen die sich im weiteren Verlauf intensivieren. Der Aschefall war genau zum Ende des 1/3. Mit frischer Luft steigt die Würze etwas an, bleibt aber trotzdem mild. Der Stick verhält sich über den gesamten Rauchverlauf relativ linear. Weitere Aromen finden nicht mehr in den Smoke. Einzig die Intensität der vorhandenen Aromen wechselt sich ab. Dabei bleibt der Smoke aber cremig, süß, fein würzig und mild. Fazit: Hier bekommt man eine ausgewogene, wenn auch nicht komplexe, Zigarre mit mildem Geschmacksprofil. Der Geschmack wird den gesamten Rauchverlauf von Zeder, Erde und ein paar Röstaromen dominiert. Dazu gibt es cremig-süßen Rauch on Top. Die Verarbeitung war zufriedenstellend. Die Dios Del Sol El Principio präsentierte sich als angenehmer und unkomplizierter Smoke. Bei 7,50€ absolut in Ordnung.
Länge: 12.70Durchmesser: 2.14
TAM
Eigener Merker: 10/10. Bei der Durchsicht meines Humidor viel mir dieses gute Stück aus dem Hause Perdomo in die Hände. Hierbei handelt es sich um die Perdomo 30th Anniversary im Robusto-Format (5x54) von Nick Perdomo und Familie, die dieses Unternehmen in Dritter Generation führen. Diese Zigarren-Serie ist eine Hommage an das Erbe der Familie. Diese Perdomo hat ein 15 Jahre altes, in Bourbon-Fässer gelagertes, karamellfarbendes Connecticut Deckblatt aus Ecuador. Das Deckblatt ist schön feinporig mit feinen Blattadern. Die Oberfläche ist samtig mit leichtem Glanz. Die Verarbeitung ist qualitativ hochwertig,... sehr sauber verklebte und kaum sichtbare Nähte. Das Umblatt sowie die Einlage sind Tabake aus Nicaragua die in Esteli, Condega und dem Jalapa-Tal angebaut werden. Die Zigarre liegt satt zwischen den Fingern und ist gleichmäßig fest gerollt. Die große kunstvoll gestaltete Anilla passt perfekt zu dem karamellfarbenden Deckblatt. Der Anschnitt mit dem Cutter war unproblematisch. Der KG offeriert hokzige Aromen mit fein-würzigen Tabakduft. Der KZ ist leicht heuig-würzig. Nach dem toasten wird die Flamme bereitwillig angenommen und der Stick startet mit holzigen Aromen, wenigen Röstaromen und ein Hauch von Erde. Die holzigen Aromen erinnern dabei direkt an die vorher angesprochenen Bourbon-Fässer. Sehe interessant. Dabei hat die Perdomo minimal schwarzen Pfeffer, der aber nach wenigen Zügen komplett verschwindet, und viel leicht gesüßten Rauch zu bieten. Schnell werden die Aromen rund und es kommt eine florale Note ins Spiel die an Heu erinnert. Dazu macht sich eine schöne Kräutermischung bemerkbar. Diese fügen sich wie ein Zahnrad in die bestehenden Aromen ein, ohne sie zu überlagern. Als Begleiter habe ich heute einen "el Mayor Tequila Reposado" gewählt. Durch die natürliche Süße der blauen Agave und der Holzwürze, von der Lagerung in Eichenfässern, ist es für mich der ideale Begleiter. Während dem 2/3 treten die holzigen Aromen ein wenig in den Hintergrund und die floralen Noten werden dominanter. In Verbindung mit den kräuterartigen Nuancen ist es eine sehr interessante Melange. Im weiteren Verlauf kommen feine ledrige Aromen auf. Der Aschefall lässt zur Hälfte hin immer noch auf sich warten und der Abbrand ist weiterhin messerscharf. Ein Zeichen dafür das nicht nur die ausgewählten Tabake qualitativ hochwertig sind, sondern auch die Konstruktion dieser Zigarre Weltklasse ist. Zum Ende hin steigt die Stärke minimal an. Allgemein lag die Stärke aber im milden bis maximal mittelkräftigen Bereich. Ohne Aschefall wird der Stick mit einer kleinen Träne im Auge abgelegt. ;-) Fazit: Mit dieser Perdomo Connecticut 30th Anniversary bekommt man einen qualitativ hochwertigen Smoke der mit seiner besonderen Geschmakskomposition von Aromen und Nuancen ein wahres Erlebnis war. Die Konstruktion war hervorragend. Der Zug war ideal und das Rauchvolumen enorm. Dieser Stick hat wirklich Spaß gemacht und ist bei 17,40€ preislich gut eingeordnet. Sollte man unbedingt probiert haben.
Länge: 13.97Durchmesser: 2.10
TAM
Eigener Merker: 8/10. Diese Don Duarte Classico Golden Cazador mit roter Anilla hat ein nicaraguanisches H-2000 Shade mit feinen Blattadern. Das Deckblatt ist gleichmäßig gebräunt und sehr sauber verarbeitet. Die Oberfläche ist feinporig und stumpf. Das Umblatt ist ebenfalls aus nicaraguanischen Tabak. Die Einlage ist eine Mischung aus mexikanischen San Andrés und nicaraguanischen Tabaken. Die Anilla ist qualitativ gut und sieht schick aus. Das helle Rot macht sich gut auf dem Shade. Der Anschnitt war unproblematisch. Der KG riecht nach feinem würzigen Tabak. Der KZ ist heuig,... leicht torfig. Der Start dieses schön anzusehenden Stick ist geprägt von Zedernholz, Erde, einer satten leicht gesüßten Creme und mineralischen Nuancen die leicht salzig auf den Lippen schmeckt. Ein wenig Fruchtsäure ist auch mit im Spiel die warscheinlich durch die Begleitung von einem "Don Papa Alon" noch mehr zum Vorschein tritt. Der Rauch ist satt, weich und cremig. Das Aroma der Don Duarte ist trotzdem schön würzig was ganz klar am San Andrés Tabak liegt. Pfeffrige Noten gibt es hier keine. Ein schöner ausgewogener Start. Das 1 und 2/3 verlaufen relativ linear. Im 3/3 kommt etwas Leder auf. Der Rauchverlauf war unspektakulär aber lecker und zufriedenstellend. Der Abbrand war fast messerscharf was auf eine qualitativ hochwertige Verarbeitung schließen lässt. Bei der Konstruktion hat der Torcedor oder die Torcedora alles richtig gemacht. Die Auswahl der Tabake war gut aufeinander abgestimmt. Eine absolut angenehme Zigarre die man nur empfehlen kann. Bei dem aktuellen Preis von 8,10€ macht man hier nichts verkehrt.
Länge: 15.24Durchmesser: 2.22
TAM
Eigener Merker: 5,5/10. Die Villa Zamorano Danli von Maria-Pia Selva ist eine honduranische Puro. Das Deckblatt ist ein Carmelita welche exklusiv für diese Zigarrenserie angebaut wurde. Das Deckblatt hat eine stumpfe, matte Oberfläche mit relativ feiner Aderung. Das verwendete Umblatt stammt aus der Region Trojes. Die Einlage ist eine Mischung aus dem Jamastrán-Tal und der Region Azacualpa. Die Zigarre ist gleichmäßig fest gerollt und bringt ein gutes Gewicht auf die Waage. Hier wurde ordentlich Einlage verwendet... Die Villa Zamorano Danli besitzt 2 Binden. Beide sind in dunkel grün und gold gehalten und sehen, obwohl die Binden relativ schlicht sind, edel aus. Die Binde am Zigarrenfuß zeigt eine kleine Bilderreihe vom Tabakanbau, bis hin zum trocknen, rollen und zu guter Letzt dem Genuss. Sehe schön... Der KG ist fein würzig nach guten Tabak. Der KZ offenbart Aromen von Schwarzbrot, heu und einer mineralischen Note. Der Start dieser Villa Zamorano ist geprägt von einer schönen Grundwürze. Aromen von gerösteten Kaffee, feinen Erd- und Lederaromen mit einem Hauch Bitterstoffe, die aber keineswegs als störend empfunden werden. Dazu gibt es von Beginn an eine schöne Cremigkeit die von mineralischen Nuancen begleitet wird. Im Hintergrund tummeln sich nussige Aromen die aber eher zurückhaltend bleiben. Die Bitterstoffe verschwinden zum 2/3 hin und der Smoke wird cremig weich. Zum Ende des 2/3 kommt eine Chilischärfe ist Spiel die mir persönlich nicht so zusagt. Sie überlagert die übrigen Aromen und der Stick wird sehr oberflächlich und eintönig. Zum Glück verschwindet diese Schärfe nach wenigen Zentimetern fast vollständig. Nach dieser fast schon unangenehmen Phase geht es geschmacklich weiter wie es angefangen hat. Zum Ende hin kommen schokoladige Noten hinzu die an Bitterschockolade erinnern. Fazit: Diese Villa Zamorano Danli war super verarbeitet. Der Abbrand war unkompliziert und der Zug angenehm. Geschmacklich hatte ich mir etwas mehr erhofft. Der Start war von den Aromen her zufriedenstellend. Allerdings hatte es ihr etwas an Komplexität gefehlt und auf die Chiliphase hätte ich gut verzichten können. Im großen und ganzen Geschmack eine sehr lineare Zigarre geprägt von dunklen Aromen.
Länge: 11.43Durchmesser: 1.83
TAF
Eigener Merker: 6,5/10. Die Davidoff Winston Churchill The Late Hour um Belicoso-Format 4,5x46 hat ein dunkles marron-oscuro-farbendes Deckblatt aus ecuadorianischen H-2000. Das Deckblatt ist feinporig mit seidig-öliger Oberfläche. Bei meinem Exemplar bildet sich leider unter dem Deckblatt eine dicke Blattader vom Umblatt ab. Das Deckblatt selber ist fein geadert. Das Umblatt ist ein mexikanisches San Andrés Negro. Die Einlage ist eine spannende Mischung aus Olor Visus, Piloto Seco, San Vicente Mejorado Visus und nicaraguanischen Tabaken aus Esteli Visus und Condega Visus. Der Visus aus Condega wurde zudem sechs Monate in alten Single Malt Scotch Whisky Fässern gelagert. Eine sehr edle und interessante Auswahl an Tabaken die hohe Erwartungen setzt. Stallige Noten und Kaffee bringt der Kaltgerunch mit. Der Kaltzug offenbart würzige Aromen mit einem leicht mineralischen Touch. Der Stock startet nach dem toasten mit Aromen von schwarzem Kaffee die eher an Mokka erinnern, Hickoryholz, feinen Leder- und Pfeffernoten. Dazu gibt es eine gute Portion süße Würze. Mein Exemplar will bei Laune gehalten werden und es bedarf an regelmäßigen Zügen um ein ausgehen zu vermeiden. Das Rauchvolumen ist teilweise nicht existent. Im weiteren Rauchverlauf schmeckt man eine deutlich holzig-rauchige Note die warscheinlich von dem nicaraguanischen Condega zu stammen scheint. Leider muss man den Stick im Abbrand immer wieder korrigieren. Hier scheint die anfangs erwähnte dicke Blattader im Umblatt schuld zu sein. Nachdem die Blattader nicht mehr zu sehen war, besserte sich der Zug und Abbrand zum 2/3. Zum Ende hin werden die ledrigen Aromen deutlich dominanter. Hier und da blitzen ein paar Nuancen von dunklem Kakao auf. Fazit: Hier wurde mit Sicherheit qualitativ hochwertige Tabake verwendet. Die Konstrukturen von meinem Exemplar war leider nicht so wie ich sie erhofft hatte oder gar von Davidoff gewohnt bin. Die The Late Hour lieferte ein würziges Aromenspektrum, auch wenn ich keine übermäßige Komplexität feststellen konnte. Dieses Exemplar war die 12,20€ leider nicht wert. Dennoch werde ich noch ein größeres Format probieren was zur späten Stunde ohnehin besser passt. ;-) Dachher fällt die Bewertung auch nur mittelmäßig aus...