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Länge: 11.11Durchmesser: 1.19
MM
Wie ihre große Schwester, die Balmoral Dominican Selection Panatela, ein toller Abbrand, stets gerade, mit einer guten Rauchabgabe. Ein etwas grob ausgefallenes Deckblatt, bereits angeschnitten, für den spontanen Rauchgenuss. Der Kaltgeruch ist vielversprechend. Sie duftet nach frischem Heu, etwas schokoladig und mit etwas Honig. Der Zugwiderstand passt, könnte vielleicht etwas offener sein. Am Start wie bei der Schwester viel Creme, aber hier begleitet von holzigen Aromen und einer schönen Würze. Die Aromaentfaltung ist eher linear. Das Holz begleitet einen bis zur Mitte des zweiten Drittels. Die Cremigkeit nimmt ab und es folgen erdige Aromen, mit einer leichten Pfeffernote. Im letzten Drittel wird es nochmal erdiger als zuvor und es gesellt sich ein ledriger Unterton dazu. Der Pfeffer ist weiterhin minimal präsent. Dabei bleibt es auch bis zum Ablegen. Fazit: Nicht ganz so abwechslungsreich wie ihre große Schwester, aber dennoch empfehlenswert für 1,32 €. Formatbedingt eine kürzere Rauchdauer, bietet sie einen vergnüglichen Smoke für zwischendurch.

Länge: 13.97Durchmesser: 1.51
MM
Eine schöne Vitola, mit abwechslungsreichen Aromen und stets mild. Gut verarbeitet, mit gleichmäßigem Deckblatt kommt sie daher. Bereits vorgeschnitten, fest gerollt, mit schokoladigen Kaltgeruch. Der Vorschnitt ist mir allerdings zu klein, deshalb noch einmal nachgeschnitten. Formatbedingt ist der Start sehr ausgewogen. Cremig mild, mit frischem Heu und nach ein paar Zügen ein Hauch von Toast. Im Verlauf des ersten Drittels wechselt das Heu zu nussigen Aromen, stets begleitet von der Creme. Das zweite Drittel ist geprägt von aromatischem Holz, untermalt mit einer feinen Würze. Man schmeckt zum Ende des zweiten Drittels leichtes Leder und minimal schwarzen Pfeffer. Im letzten Drittel dann leicht erdig, mit einer schönen Würze und etwas mehr Leder als zuvor. Toller Abbrand, mit scharfem Brandrand über die gesamte Länge. Die Asche hält lange, der Zugwiderstand ist gut, lediglich die Rauchabgabe könnte etwas intensiver sein. Empfehlenswert für 1,68 €
Länge: 10.16Durchmesser: 1.27
TAM
Zur Abwechslung mal eine kleine Vitola aus Indonesien. Der erste Eindruck ist vielversprechend. Boxpressed, mit einem etwas dunklerem, leicht öligem Deckblatt. Guter Anschnitt, fruchtig-süß im Kaltgeruch. Der Abbrand und die Rauchabgabe im ersten Drittel sehr gut, bei optimalem Zugwiderstand. Sehr würzig zu Beginn mit starkem Holzaroma. Dieses schwächt sich im Verlauf etwas ab. Die Asche sehr fest, hält bis kurz vor dem zweiten Drittel. Nach dem Abaschen ist der Abbrand nicht mehr so perfekt. Es entwickelt sich ein Schiefbrand, der sich nicht selber korrigiert. Dann ist sie ausgegangen. Einmal nachgefeuert. Ein Anklang von Waldfrucht ist vernehmbar. Dieser gibt sich aber schnell und es wird ledrig-erdig. Der Verlauf des zweiten Drittels ist geprägt von Leder, zu dem sich Bittermandel gesellt, die nach und nach immer intensiver wird. Weißer Pfeffer kommt hinzu und der Zug wird zu offen. Dann folgt zum Ende des zweiten Drittels noch einmal Schiefbrand und wieder geht sie aus. Nach dem Nachfeuern keine wirklich schönen Aromen. Leder, Bittermandel und irgendwie seifig. Zur Hälfte des letzten Drittels, nach 30 Minuten abgelegt. Schade, wenn sich das erste Drittel fortgesetzt hätte, wäre es ein wunderbarer Smoke geworden. So bleibt es bei dem einen Ausflug nach Indonesien, für 4,90 €.
Länge: 15.24Durchmesser: 1.83
TAM
Die Maria Mancini Classic Tubos Premium Edicion. Ja, es hätte ein entspannter Smoke werden können, aber... Der Beginn ist vielversprechend. Tolles Format schön verpackt in der Tube, eingehüllt in dünnes Seidenpapier. Ein helles, gleichmäßiges Deckblatt, Kaltgeruch nach frischem Heu, passender Zugwiderstand, vielleicht etwas zu offen, eine gewaltige Rauchabgabe und ein perfekter Abbrand bis zum Ende des 2. Drittels. Viel Creme vom Start bis zur Mitte. Dabei Nussaromen und etwas Würze zu Beginn. Leichtes Leder ab der Mitte des 2. Drittels. Man könnte sagen, aromatisch flach, aber das macht den Smoke entspannt. Dabei sehr mild. Leider performt das letzte Drittel überhaupt nicht. Schlagartig zu Beginn des letzten Drittels ausgegangen. Durch das Nachfeuern wird sie leicht bitter und das Leder wird stärker. Die nächsten Züge sind angenehm. Das Holz ist zurück, wenn auch begleitet von dem Leder und die Rauchabgabe stimmt auch wieder. In der Stärke hat sie zugelegt. Gebe ich ihr in der ersten Hälfte eine 2 von 8, sind es jetzt 4 von 8. Dann wieder in der Mitte des 3. Drittels ausgegangen. Auf eine Wiederholung habe ich verzichtet und den Rest dem Aschenbecher überlassen. Schade, bei dem guten Start. Bei einem Preis von 13,70 €, auf Grund der Premium Edicion wesentlich teurer als die anderen Vitolas, sollte so etwas nicht passieren.

Länge: 13.97Durchmesser: 1.75
TAF
Sehr gut verarbeitet. Fest gerollt, mit einem schönen Connecticut Deckblatt und einer gut verklebten Kappe. Der Anschnitt ist sauber, die Brandannahme gut. Der Zugwiderstand ist zu Beginn etwas hoch, wird aber mit der Zeit offener und passt dann. Ebenso verhält es sich mit der Rauchabgabe. Zu Beginn verhalten, wird die Rauchabgabe im ersten Drittel stärker. Geschmacklich startet sie sehr vielversprechend. Viel Creme, mit leichter Würze und holzig im Grundton. Nach ein paar Zügen wird das Holz durch ein schönes Nussaroma abgelöst und bleibt dann, zusammen mit der Creme, bis zum letzten Drittel. Bis dahin sehr entspannt zu rauchen. Gerader Abbrand, ohne Neigung aus zu gehen. Leider dann im letzten Drittel eine unerträgliche Bitterkeit, die sich auch mit Degasieren nicht beheben ließ. Ich musste sie nach ein paar Zügen beiseitelegen. Bis dahin eine gute Stunde im Smoke und durchgehend mild, aber wegen des letzten Drittels kein weiterer Versuch. 2,80 €.

Länge: 10.16Durchmesser: 1.51
TAM
Auch ein kleines Format kann großen Genuss bringen. Herrlich dunkle Röstaromen, gepaart mit leichter Cremigkeit. Erinnerung an gebrannte Mandeln kommen hoch. Sehr konstant bis zum Ende des 2. Drittels. Ledrig-erdig im letzten Drittel, mit einem leichten Hang zur Bitterkeit. Aber wirklich nur sehr leicht. Hervorragender Abbrand, kerzengerade, mit scharfem Brandrand. Rauchabgabe und Zug perfekt. Leider nach 30 Minuten zu Ende. Für 7,00 € ein kurzes Vergnügen, aber dafür absolut stressfrei.

Länge: 10.16Durchmesser: 1.67
TAM
Die A. Flores AFR-75 Half Corona. Manchmal bedarf es nicht vieler Worte, einen exzellenten Smoke zu beschreiben. Eine schöne Bauchbinde, ein seidiges Deckblatt, ein Kaltgeruch nach Heu, ein perfekter Zugwiderstand, ein sehr guter Abbrand und eine hervorragende Rauchabgabe. Gepaart mit schönen Aromen von Creme, Heu, Röstkaffee und Nuss. Genau in dieser Reihenfolge, manchmal auch schnell wechselnd. Im letzten Drittel etwas erdig-ledrig. Dabei stets mild. 35 Minuten Genuss für 5,50 €.

Länge: 8.89Durchmesser: 2.06
TAM
Villa Zamorano Reserva Expreso. Großes Ringmaß, grobadriges Deckblatt, locker gerollt. Kaltgeruch etwas stallig, heuig. Der erste Eindruck zwiespältig. Die Brandannahme ist aber okay, genauso wie die ersten Paffs. Eine phänomenale Rauchabgabe, viel Creme, leichte Heunote. Schneller Wechsel zu Milchkaffee, mit einer leichten Süße. Der Abbrand leider suboptimal. Sehr wellig und träge. So gut wie kein Zugwiderstand, neigt sie im ersten Drittel zum Ausgehen. Einmal nachgefeuert und einmal extremen Schiefbrand korrigiert. Der Zug bleibt offen, quasi kaum vorhanden. Schwierig, sie am brennen zu halten. Der Milchkaffee hat sich in der Zwischenzeit zu holzigen Aromen entwickelt, die Süße ist weg. Nochmals extremen Schiefbrand korrigiert. Etwas Bittermandel kommt hervor, geht aber auch schnell wieder. Kurz vor dem letzten Drittel noch einmal ausgegangen. Nachgefeuert, danach holzig-ledrig. Holzig geht, erdig kommt. Weiterhin begleitet vom Schiefbrand. Die Rauchabgabe leidet unter dem schlechten Abbrand. Im letzten Drittel ein drittes mal nachgefeuert, bleibt es bei der Erde mit leichtem Leder. Fazit: Im Vergleich zur Schwestervitola, der Villa Zamorano Classic Expreso um Längen abgeschlagen. Daher nur ein Versuch für 4,70 €.

Länge: 8.89Durchmesser: 2.06
TAM
Das Format und die Verarbeitung machen Lust auf eine Probierstunde. Ein feinadriges Deckblatt, dazu ein zusätzlicher Zigarrenring, der das Brandende schmückt und ein 52er Ringmaß lassen einiges erwarten. Der Kaltgeruch nicht vielsagend, nur Heu. Der Anschnitt gelingt gut, die Brandannahme ist ordentlich. Der erste Zug sehr cremig, bei gutem Zugwiderstand. Zu Beginn würziges Heu, mit einer ganz leichten Ledernote. Etwas herb im Geschmack. Kurz darauf folgt ein Nussaroma, das sich bis zur Bauchbinde hält. Dann wird es für kurze Zeit leicht toastig, bis das Leder die Oberhand gewinnt. Der Rest des 2. Drittels sowie das letzte Drittel sind von eben diesem herben Leder geprägt. Der Abbrand ist durchweg gut. Manchmal etwas wellig, aber stets gerade, ohne Schiefbrand. Tolle Rauchabgabe und feste Asche, wie man es sich wünscht. 40 Minuten im Smoke, für 9,60 €. Mit Sicherheit nicht schlecht, aber in meinen Augen für das Format und den Geschmack etwas zu teuer, obwohl die Verarbeitung schon gut ist.

Länge: 9.53Durchmesser: 0.95
MM
Eher als Zigarillo zu werten, denn als Zigarre. Bereits angeschnitten, mit grobem Deckblatt und maschinengefertigt. Locker gerollt, aber mit gutem Zug und geradem Abbrand. Aromatisch gut, mit leichter Würze und nussiger Note in der ersten Hälfte. Die zweite Hälfte präsentiert sich erdig ledrig. Kurz vor Ende etwas herb, jedoch ohne Schärfe. 2 mal ausgegangen, was ich ihr aber bei den Aromen verzeihe. Guter, leichter Smoke für die kleine Pause für 1,60 €.

Länge: 10.16Durchmesser: 1.51
TAM
Wie von Perdomo gewohnt, gut verarbeitet. Ein seidiges Deckblatt, gut gerollt, mit einer schönen Bauchbinde versehen. Im Kaltgeruch Heu und irgendwie stallig. Gute Brandannahme, passender Zugwiderstand, nicht zu offen, nicht zu geschlossen und eine gute Rauchabgabe. Der Abbrand ist gut, manchmal etwas wellig, aber immer gerade. Nun zu den Aromen. Nach dem Kaltgeruch überraschender Weise bittere Orange mit Nelken zum Start. Die Bitterkeit legt sich ein wenig, die Orangen bleiben noch ein paar Züge erhalten. Danach der Wechsel zu etwas nussigem mit Bittermandel. Das zweite Drittel wie gewohnt holzig, aber unterlegt mit Leder. Leicht herber Geschmack. Zum Ende des zweiten Drittels kommt Pfeffer ins Spiel. Im letzten Drittel erdig, der Pfeffer wird stärker, es kommt eine gewisse Schärfe mit rein. Erde im Grundton, Pfeffer und Schärfe wechseln sich ab, bis sie abgelegt wird. Fazit: Ein interessanter Smoke, aber wegen der Bitterkeit die immer im Hintergrund mitschwingt, nicht mein Fall. 30 Minuten für 6,00 €.

Länge: 10.16Durchmesser: 1.11
TAM
Schon lange keinen Smoke gehabt, der so wenig Freude bereitete. Die Verarbeitung ist okay, der Anfang auch akzeptabel. Viel Creme, und ein paar Röstaromen schwingen mit. Der Zugwiderstand ist zu hoch, dadurch die Rauchabgabe eingeschränkt. Noch im ersten Drittel ist sie zugegangen. Kaum Zug, bitterer Geschmack. Den Rest habe ich mir erspart. Zum Glück nur 2,70 €.

Länge: 10.16Durchmesser: 1.27
TAM
Die Verarbeitung ist über jeden Zweifel erhaben. Ein schönes Deckblatt, Schokoladig im Kaltgeruch, Perfekter Zugwiderstand, gerader Abbrand und gute Rauchabgabe. Leider nicht mein Geschmack. Linear vom ersten Zug an. Herbes Leder mit etwas Würze und einer leichten, aber deutlich spürbaren Schärfe. Dabei jedoch stets mild. 20 Minuten für 4,10 €.

Länge: 10.20Durchmesser: 1.20
TAF
Der erste Eindruck ist gut. Ein gleichmäßiges Deckblatt und eine insgesamt gute Verarbeitung. Nur der Zugwiderstand ist zu hoch und wird im Laufe des Smokes auch nicht besser. Die Aromen sind schnell abgehandelt. Von Beginn an ledrig. Im ersten Drittel mit einer schönen Würze, mit leichtem Pfeffer im Nachgang. Auch ein wenig kratzig. Zweites Drittel, das Leder bleibt, die Würze geht und wird durch eine leichte Bitterkeit abgelöst. Sehr herb zu diesem Zeitpunkt. Das letzte Drittel dann wieder würzig-ledrig. Angenehmer zu rauchen als vorher. Von selber ausgegangen und dann abgelegt. Lohnt sich nicht für den Preis von 2,80 €.

Länge: 10.16Durchmesser: 1.11
MM
Heute wieder eine kleine Vitola, die AVO Classic Puritos (helle Dose). Macht einen guten Eindruck. Zuerst die Hard Facts. Hellbraunes Connecticut Deckblatt ohne grobe Adern. Dazu eine schöne Bauchbinde, schlicht gestaltet, aber ansprechend. Schöner Kaltgeruch nach Heu und etwas Honig. Problemloser Anschnitt, gute Brandannahme, optimaler Zugwiderstand und gute Rauchabgabe über die gesamte Länge. Der Abbrand stets gerade. Der Anfang ist auch aromatisch vielversprechend. Tolle beherrscht die Hälfte des ersten Drittels, etwas Milchkaffee schwingt im Hintergrund mit. Weiterhin gefolgt von der gleichen Cremigkeit, gepaart mit Nuss und einer ganz leichten Würze. Bis zur Mitte optimal. Wie bei so vielen kleinen Formaten die ich bis jetzt probiert habe, kippt dann aber das Aroma. Es beginnt früh ledrig-herb zu werden. Zum Ende des zweiten Drittels dominiert das Leder den Geschmack und es stellt sich ein bitterer Nachgeschmack auf den Lippen und im Mund ein. Das letzte Drittel geprägt von diesem bitteren Geschmack, untermischt mit erdigen Aromen. Aus Neugierde bis zum Ende geraucht, aber auch nach 30 Minuten bis zum Ablegen keine Änderung mehr. Leider wieder nicht mein Geschmack. 3,40 €