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Pyrat XO Reserve Rum XO Reserve (0,75 l / 40 % vol.)

Der Pyrat XO Reserve ist ein sehr angenehmer, süßlicher Rum mit einer schönen Kombination aus Karamell, Vanille, Trockenfrüchten und Gewürzen. Er wirkt insgesamt weich und rund und ist ein Rum, den man gut in Ruhe genießen kann. Im Glas zeigt sich der Pyrat XO Reserve in einem dunklen, kräftigen Bernstein- bis Kupferton. Beim Schwenken wirkt er leicht ölig und zieht langsam am Glas herunter. Die dunkle Farbe passt sehr gut zu seinem insgesamt warmen und süßlichen Charakter. In der Nase kommen zuerst Karamell und Vanille. Dazu gesellen sich getrocknete Früchte, etwas Orange und eine leichte Würze. Im Hintergrund nehme ich etwas Eiche und eine dezente nussige Note wahr. Die Nase wirkt auf mich angenehm weich und süßlich, ohne dass der Alkohol zu stark hervortritt. Der erste Schluck ist angenehm weich. Zunächst kommen Karamell und Vanille, danach entwickeln sich Trockenfrüchte und etwas Orangenschale. Dazu kommt eine leichte Würze, die für mich einen schönen Gegenpol zur Süße bildet. Das Mundgefühl empfinde ich als weich und leicht ölig. Der Pyrat XO Reserve hat mir insgesamt gut gefallen. Mir gefällt vor allem seine weiche, süßliche und leicht ölige Art. Karamell, Vanille, Trockenfrüchte, Orange und dunkle Schokolade bilden ein stimmiges Gesamtbild. Über den Verlauf kommen immer mehr Eiche, Kaffee und Gewürze dazu, wodurch der Rum etwas trockener und würziger wird. Was mir besonders gefällt, ist, dass er trotz seiner Süße nicht ausschließlich süß wirkt. Die würzigen und holzigen Aromen sorgen für einen schönen Ausgleich. Für mich ist der Pyrat XO Reserve ein Rum, den ich gerne pur und in Ruhe genießen würde. Gerade wenn man süßere Rums mag, bietet er eine schöne Kombination aus Frucht, Süße und dunkleren Aromen. Eigener Merker: 8/10



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PX Triple Aged 5+5

Der Dos Maderas 5+5 gehört für mich definitiv zu meinen Lieblingsrumsorten. Was mir an ihm besonders gefällt, ist seine Kombination aus angenehmer Süße, Fruchtigkeit und Würze. Vor allem aber finde ich ihn als Begleiter zu einer Zigarre richtig stark. Der Rum wird zunächst in ehemaligen Bourbonfässern gereift und anschließend für mehrere Jahre in ehemaligen Sherryfässern nachgereift. Genau diese zusätzliche Reifung gibt ihm für mich seinen besonderen Charakter. Im Glas zeigt sich der Dos Maderas 5+5 in einem dunklen, warmen Bernstein. Er wirkt schön satt und beim Schwenken leicht ölig. Die Farbe passt für mich sehr gut zu dem eher vollmundigen Charakter des Rums. In der Nase gefällt er mir richtig gut. Ich bekomme zunächst Karamell, Vanille und braunen Zucker. Dazu kommen getrocknete Früchte, insbesondere Rosinen und etwas Pflaume. Im Hintergrund nehme ich eine leichte Sherry-Note, Holz und Gewürze wahr. Die Nase wirkt für mich warm, süß und gleichzeitig schön komplex. Der erste Schluck ist weich und angenehm süß. Zunächst kommen Karamell und Vanille, anschließend getrocknete Früchte und etwas Holz. Die Süße ist für mich sehr angenehm und wirkt nicht künstlich. Dazu kommt eine leichte Würze, die dem Rum etwas mehr Tiefe gibt. Für mich ist der Dos Maderas 5+5 ein richtig guter Zigarrenbegleiter. Die angenehme Süße passt hervorragend zu kräftigem Tabak. Gleichzeitig bringen Trockenfrüchte, Schokolade, Holz und Gewürze genug eigene Aromen mit, sodass der Rum nicht einfach nur süß wirkt. Gerade zu einer kräftigen, würzigen Zigarre finde ich die Kombination richtig gelungen. Die Süße des Rums bildet einen schönen Kontrast zu Erde, Holz, Kaffee, Leder und Pfeffer aus der Zigarre. Für mich ist das genau die Art von Kombination, bei der beide Komponenten voneinander profitieren. Fazit: Der Dos Maderas 5+5 gehört nicht ohne Grund zu meinen Lieblingsrumsorten. Mir gefällt besonders seine Kombination aus angenehmer Süße, Trockenfrüchten, Karamell, Vanille, Schokolade, Holz und Gewürzen. Er ist weich und zugänglich, bietet aber trotzdem genügend Tiefe, damit es beim Trinken nicht langweilig wird. Seine größte Stärke ist für mich allerdings die Kombination mit einer guten Zigarre. Die Süße und die dunklen Frucht- und Schokoladennoten passen hervorragend zu kräftigem Tabak. Eigener Merker: 9,9/10.



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Demerara Distillers El Dorado 12 Jahre

Der El Dorado 12 Year Old aus Guyana ist für mich ein Rum, der schon beim ersten Eindruck deutlich in die dunkle, süße und würzige Richtung geht. Er wird von Demerara Distillers Limited in Guyana hergestellt und mit 40 % vol. abgefüllt. Der Blend kombiniert Destillate aus verschiedenen historischen Still-Typen, darunter Holz- und Metall-Coffey-Stills sowie die Double Wooden Pot Still. Im Glas zeigt sich ein kräftiger, dunkler Bernstein bis Kupferton. Der Rum wirkt schon optisch recht satt und ölig. Beim Schwenken bleiben schöne Schlieren am Glas zurück, was bereits auf einen etwas volleren Charakter schließen lässt. In der Nase kommt für mich zunächst Demerara-Zucker und Karamell. Dazu gesellen sich Vanille, getrocknete Früchte und etwas Honig. Nach ein paar Minuten im Glas kommen noch dunklere Aromen dazu – für mich etwas Kaffee, Kakao und eine leichte holzige Würze. Interessant finde ich eine ganz leichte rauchige beziehungsweise erdige Note im Hintergrund. Die offizielle Beschreibung nennt ebenfalls tropische Früchte, Honig, dunklen Zucker und Gewürze. Der erste Schluck ist weich und süßlich. Zunächst bekomme ich viel Karamell und Toffee, danach kommen Vanille und brauner Zucker. Dazu entwickeln sich langsam getrocknete Früchte – für mich vor allem Rosinen und Datteln. Der Rum hat dabei eine schöne, fast schon cremige Textur. Was mir besonders gefällt, ist die Kombination aus Süße und dunklen Aromen. Karamell, Toffee, Vanille und Trockenfrüchte machen ihn zunächst sehr zugänglich. Danach kommen Kaffee, dunkle Schokolade, Eiche und Gewürze dazu und geben ihm deutlich mehr Tiefe. Für mich ist er ein Rum, der sehr gut pur funktioniert, gerade wenn man etwas weichere und süßere Rums mag. Allerdings sollte man wissen, dass er mit seinen 40 % vol. nicht besonders kräftig daherkommt. Manche Verkoster empfinden ihn deshalb etwas dünn, während andere gerade seine weiche und unkomplizierte Art schätzen. Was ich persönlich interessant finde: Trotz der deutlichen Süße wirkt er für mich nicht einfach nur wie ein süßer Rum. Durch Kaffee, Kakao, Eiche, Trockenfrüchte und Gewürze bekommt er genügend dunkle und würzige Komponenten.



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Botucal Reserva Exclusiva 12 Jahre (0,7 l  40 vol.)

Der Botucal Reserva Exclusiva aus Venezuela ist ein sehr angenehmer und weicher Rum, der vor allem durch sein ölige, fast cremige Mundgefühl überzeugt. Gerade diese Textur hat mir besonders gut gefallen. Dazu kommt eine leichte, angenehme Süße, die überhaupt nicht störend wirkt. Im Gegenteil: Gerade in Kombination mit einer kräftigen Zigarre passt diese Süße richtig gut. Im Glas zeigt sich der Botucal in einem schönen dunklen Bernstein- bis Kupferton. Beim Schwenken wirkt er relativ viskos und zieht schöne Schlieren am Glas. Schon optisch vermittelt er einen eher kräftigen und vollmundigen Eindruck. In der Nase nehme ich zunächst Karamell, Vanille und getrocknete Früchte wahr. Dazu kommen etwas Orange und eine leichte Würze. Im Hintergrund entdecke ich etwas Kakao und eine dezente nussige Note. Der Alkohol hält sich angenehm zurück und lässt die süßlichen und fruchtigen Aromen gut zur Geltung kommen. Der erste Schluck gefällt mir besonders durch die ölige und weiche Textur. Der Rum legt sich schön auf die Zunge und wirkt dadurch sehr rund. Geschmacklich kommen zunächst Karamell und Toffee, gefolgt von Vanille und getrockneten Früchten. Dazu kommt diese leichte Süße, die genau richtig dosiert ist. Für mich ist der Botucal besonders interessant als Begleiter zu einer kräftigen Zigarre. Die leichte Süße bildet einen schönen Kontrast zu kräftigen Tabakaromen wie Erde, Holz, Kaffee, Leder und Pfeffer. Dazu kommt die ölige Textur, die ich hier besonders angenehm finde. Sie legt sich schön auf den Gaumen und sorgt dafür, dass die kräftigen Aromen einer Zigarre etwas weicher wirken. Genau diese Kombination hat mir richtig gut gefallen. Der Botucal Reserva Exclusiva ist ein sehr angenehmer, weicher und süßlicher Rum. Mein persönliches Highlight ist ganz klar die ölige Textur. Dazu kommt eine sehr angenehm dosierte Süße. Geschmacklich bekomme ich vor allem Karamell, Toffee, Vanille, Trockenfrüchte, Kakao und dunkle Schokolade, später kommen noch Eiche und Gewürze dazu. Eigener Merker: 9,5/10.



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Planteray Rum Pineapple Stiggin's Fancy (0,7 l / 40 % vol.)_01

Eigener Merker: Dieser Plantation Pineapple Stiggins Fancy Rum wurde nicht bei Cigarworld erworben. Beim öffnen der Flasche verströmt der Plantation Pineapple den typischen Duft von Karibikrum. Beim ersten Schluck merkt man direkt dass man es hier nicht mit irgendeinen billigen Rumverschnitt zu tun hat. Der Rum ist rauchig, süß und würzig. Dabei fällt besonders der Geschmack von Ananas und Vanille auf. Das Ganze wird begleitet von einer Süße die an Rosinen erinnert und ein dezentes Nelkenaroma. Obwohl der Rum 40% Alkohol hat ist er eher mild. Wenn man den Rum etwas temperiert entfaltet sich das Aroma noch besser. Der Rum wurde von mir pur zu einer My Fathers La Bijou 1922 Torpedo genossen und für sehr gut befunden. ;-)



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Plantation Rum Rum PLANTATION Isle of Fiji (0,7 l / 40% vol.)

Der Planteray Isle of Fiji ist für mich ein angenehm zugänglicher Rum mit einer schönen Mischung aus Fruchtigkeit, Süße und Würze. Er wirkt insgesamt harmonisch und lässt sich für mich sehr angenehm pur genießen. Im Glas zeigt sich der Rum in einem schönen, warmen Goldton. Beim Schwenken wirkt er leicht ölig und zieht langsam am Glas herunter. Optisch macht er für mich einen sehr ansprechenden Eindruck. In der Nase kommen zunächst Vanille und tropische Früchte. Ich nehme vor allem Banane und Ananas wahr. Dazu gesellen sich etwas Karamell, eine leichte Zitrusnote und dezente Gewürze. Die Nase wirkt auf mich angenehm fruchtig und leicht süßlich, ohne dabei zu schwer zu werden. Der erste Schluck ist für mich weich und fruchtig. Zunächst kommen tropische Früchte und Vanille, danach etwas Karamell und eine dezente Würze. Die Süße ist angenehm und gut eingebunden. Der Planteray Isle of Fiji hat mir insgesamt gut gefallen. Besonders angenehm finde ich die Kombination aus tropischen Früchten, Vanille, Karamell und einer leichten Würze. Der Rum wirkt auf mich harmonisch und angenehm weich, ohne dass einzelne Aromen zu stark in den Vordergrund treten. Auch die Entwicklung über die drei Drittel beziehungsweise die verschiedenen Phasen des Tastings gefällt mir. Von der anfänglichen Fruchtigkeit geht es langsam in eine würzigere und etwas trockenere Richtung. Für mich ist das ein Rum, den ich gerne pur genießen würde, der aber auch als Begleiter zu einer Zigarre interessant sein kann. Eigener Merker 8/10.



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