Philippinische Zigarren

Die Philippinen sind bekannt für ihre traditionsreiche Zigarrenindustrie, insbesondere auf Luzon und in Manila. Mit ihren milden, floralen und süßlichen Aromen unterscheiden sich philippinische Zigarren, wie die von Flor de la Isabela und Tabacalera Incorporada, deutlich von lateinamerikanischen Produkten. Unter Einsteigern werden Zigarren von den Philippinen für ihren oft niedrigen Nikotingehalt geschätzt. Weiterlesen

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Philippinische Zigarren

Zigarren von den Philippinen gehören heute zu den selteneren Herkunftszigarren im Sortiment. Wer eher milde bis mittelkräftige Zigarren mit floralen, holzigen und feinwürzigen Noten sucht, sollte diese Herkunft dennoch nicht übersehen.

Zigarren von den Philippinen kaufen

Weit abseits jener Regionen, die wir gemeinhin mit Tabak in Verbindung bringen, liegen die Philippinen. Dabei ist der Inselstaat in Südostasien seit Langem mit Zigarrenmanufakturen verbunden. Einst spielten die Philippinen im Tabakbereich eine deutlich größere Rolle, heute gelangen nur noch vergleichsweise wenige Zigarren von den Pazifikinseln nach Deutschland.

Es waren spanische Missionare, die hier schon im 16. Jahrhundert Tabak anbauten. Damals brachten sie Samen aus Kuba mit und kultivierten sie vor Ort. Das Ergebnis überzeugte, und seitdem sind die Philippinen Tabak Anbaugebiet.

Tabacalera 1881
Zigarren von den Philippinen: Tabacalera 1881

Im deutschen Handel werden philippinische Zigarren meist als eher mild bis mittelkräftig beschrieben. Typisch sind süßlich-florale Noten, Anklänge von Holz und Gewürzen sowie ein insgesamt feineres Profil, das meist weniger schwer und weniger erdig-dunkel ausfällt als viele klassische Nicaragua- oder kräftige Maduro-Zigarren. Dazu kommt in der Regel ein moderater Nikotingehalt. Bei philippinischen Zigarren ist also oft mehr Feinheit als rohe Kraft das Thema.

Philippinische Zigarren im Überblick

Wer sich für philippinische Zigarren interessiert, stößt heute vor allem auf Serien aus dem Umfeld von Tabacalera. Gerade hier zeigt sich gut, wie unterschiedlich diese Herkunft trotz überschaubarer Auswahl ausfallen kann.

  • Alhambra ist die klare Preis-Leistungs- und Alltagslinie, sehr mild, unkompliziert und für viele der naheliegende Einstieg.
  • 1881 steht für lang gereifte Tabake und eine insgesamt anspruchsvollere Stilistik.
  • Maduro Edicion bringt dunklere Röstaromen ins Spiel und richtet sich eher an Freunde kräftigerer Profile.
  • Don Juan Urquijo setzt auf einen komplexeren Blend und spricht Aficionados an, die mehr Tiefe suchen.

Damit decken philippinische Zigarren trotz kleiner Auswahl mehrere Stilrichtungen ab und reichen von unkomplizierten Einstiegen bis zu komplexeren Blends für erfahrene Aficionados.

Für wen sich Philippinische Zigarren lohnen

Wer den Blick nicht immer nur auf die Karibik oder Südamerika richten möchte, findet auf den Philippinen eine Herkunft mit eigener Handschrift. Gerade für Aficionados, die mildere bis mittelkräftige Zigarren mit floralen, süßlich-würzigen und feineren Noten schätzen, können philippinische Zigarren eine interessante Wahl sein.

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