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Humidor Der kleine Anfänger

81 Einträge

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Flor de Cano Petit Corona
verifizierter Kauf

Länge: 12.38Durchmesser: 1.59 Herstellungsart Totalmente a mano (Mediumfiller)TAF

Kaltgeruch und -zug mit Grasnote, dazu etwas Nuss. Die Verarbeitung ist solide, aber etwas grob. Ebenso die Optik, ein unebenes Deckblatt mit einigen Knubbeln. Jedoch beide gerauchten Exemplare ohne Flecken. Beim Zusammendrücken merkt man, dass diese Zigarre sehr leicht gerollt ist. Nach dem Entzünden wird dies durch einen sehr leichten Zug bestätigt. Für eine Kubanische überraschend. Mir ist der Widerstand zu leicht. Geschmacklich gilt das ebenso. Eine sehr leichte Zigarre mit vorwiegend holzigen, grasigen und nussigen Noten. Nett, aber unspektakulär. Für einen Anfänger sicher interessant, um sich etwas an das Thema Zigarre anzunähern, vor allem für den günstigen Preis. Beim Abbrand habe ich nichts zu bemängeln. Auch brennt sie von Anfang bis Ende durch. Der leichte Zug begünstigt einen schnellen Abbrand mit viel Rauchvolumen. Geschmacklich ist eine Entwicklung kaum vorhanden. Am Ende wird sie ein bisschen stärker ohne zu Kratzen. Für mich nach zwei Testexemplaren kein Neukauf wert, aber einem Beginner würde ich sie empfehlen, da sie nicht überfordert. Positiv zu erwähnen, dass es gegen Ende kein durchgesifftes bzw. feuchtes Kopfstück gab, wie es mir bei Quintero häufig passiert.



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San Cristobal de la Habana El Principe

Länge: 11.11Durchmesser: 1.71 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Ein Exemplar aus 2013 wurde verkostet. Optisch einwandfrei, verhaltener Kaltgeruch, würzig gediegen und zurückhaltend. Nach dem Entzünden typische Kubaaromen (Erde, Leder) mit einem cremigen Rauch und einer überraschenden Süße. Ein total rundes Rauchvergnügen. Man merkt, dass sechs Jahre Lagerung ihr gut getan hat. Im weiteren Verlauf treten Nuss und etwas Kaffee dazu. Im Hinblick auf die Stärke eher mittelkräftig mit Tendenz zur leichten Seite. Der Zug war trotz zweifachem Anschneiden kubatypisch schwergängiger ohne den Rauchverlauf deutlich zu beeinträchtigen. Im letzten Drittel musste sie dann wiederholt neu angezündet werden, da machte sie dann etwas zu. Der Abbrand bis auf minimale Korrekturen einwandfrei. Rauchzeit lag bei 60 Minuten. Für den Preis von 6,10€ (2013) kann man da nicht meckern. Gut, dass die Kiste bei meinem Händler noch fast voll ist.



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Montecristo Open Regata

Länge: 13.34Durchmesser: 1.83 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Verkostet wurde ein junges Exemplar, ca. ein Jahr alt. Kaltgeruch verhalten, aber angenehm nach "sattem" Tabak. Der Kaltzug würzig ohne Schärfe, aber auch ohne die Süße von älteren MC's. Der Zugwiderstand erstaunlich leicht. Nach dem Entzünden sehr viel Erde und leider auch Schärfe und Bitterkeit (sick?!). Dazu etwas Leder und intensivere Röstnoten. Die Open-Serie als mildere MC's kann ich da absolut nicht bestätigen. Die Stärke ist mit der Standardserie mindestens ebenbürtig. Geschmacklich aber bisher etwas enttäuschend. Dafür ist der Abbrand - abgesehen von kleineren Korrekturen - nicht zu bemängeln. Im weiteren Verlauf stört mich das Kratzen deutlich mehr, also versuchsweise degassiert und "Oh, Wunder", jetzt ist auf einmal die Regata eine richtige Montecristo. Erde, Leder, Nuss schön ausbalanciert. Zwar immer noch keine Süße, aber eine runde Zigarre. Gegen Ende muss sie dann zweimal neu angefeuert werden und der Zug wird zunehmend schwerer, ohne 2-3x Ziehen droht sie jederzeit auszugehen. Aber insgesamt bin ich noch zufrieden. Bei einem Wiederkauf würde ich ihr definitiv mehr Lagerzeit (3+ Jahre) einräumen.



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Condega Serie F Arsenio Edicicion Limitada
verifizierter Kauf

Länge: 13.97Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Tadellos verarbeitet mit einem kräftigen Tabakgeruch. Geschmacklich typisch Nicaragua, also würzig mit einer Portion Pfeffer. Im Unterschied zur normalen Serie F jedoch deutlich runder bzw. harmonischer. Hier beißt nix! Viel Holz, bitterer Kaffee, dazu etwas Nuss und eine Süße, die ich so bisher nur bei Montecristo geschmeckt habe. Wirklich erstaunlich, was die hergibt! Abbrand und Zugwiderstand waren in Ordnung. Ich hab beinah zwei Stunden mit der Zigarre verbracht und hätte sicher noch 20 Minuten rauskitzeln können. Definitiv den Aufpreis zur Standardserie wert!



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Condega Serie F Robusto
verifizierter Kauf

Länge: 13.97Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Optisch tadellos, ein dunkles und seidig glänzendes Deckblatt ohne größere Blattadern. Auch der Kaltgeruch ist "klassisch" von Tabak geprägt mit viel Zeder und ein bisschen Gewürzregal. Der Kaltzug im Anschluss dann geschmacklich so wie beim Riechen an einer leeren Zigarrenkiste - etwas von allem, ohne einzelne Aromen groß auszumachen. Nach dem Entzünden dann etwas Bitterkeit und sehr viel Holz. Etwas langweilig. Dazu deutliche Säure auf der Zunge. Weiter mit erdigen Noten, Leder und ein ganz kleines bisschen Süße, sowie deutlicher Pfeffer. Nicaragua ohne jeden Zweifel! Nach dem ersten Fünftel entwickelt sich die Zigarre zunehmend. Die Säure verschwindet. Nunmehr verfeinern die sich vorgenannten Aromen, lassen sich deutlich besser er schmecken und das "Ungestüme" weicht nun einem deutlich harmonischeren Zusammenspiel. Ein Manko ist die Asche, die von Anfang an bröselt und maximal fingerdick hält. Der Zug dagegen ist ausgezeichnet - ich hab ganz vorsichtig gecuttet und das hat schon ausgereicht. Auch der Abbrand musste bis auf einmal - und das nicht notwendigerweise - minimal korrigiert werden. Im weiteren Rauchverlauf ist mir die Zigarre dann einmal plötzlich ausgegangen, aber das war's auch schon. Insgesamt für 90 Minuten ein gutes PLV. Das zweite Exemplar liegt jetzt für ein paar Monate im Humidor. Wenn das den stürmischen Start beseitigt werden wir noch richtig Freunde.



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Cuaba Divinos
24.11.2019

Cuaba Divinos

Länge: 10.16Durchmesser: 1.71 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Vorab, 6,80€ sind eine Menge Holz für so einen kleinen Nagel, daher hatte ich ein wenig "gehofft", das Cuaba mir nicht zusagt. Aber dann war ich doch mehr als angenehm überrascht! Der Kaltgeruch ist ziemlich unspektakulär, Tabak, Zeder, würzig, kennt man. Der Kaltzug zeigt aber eine wirklich harmonische Grundnote aus den genannten Aromen. Nach dem Entzünden erstaunlich mild, damit hab ich bereits nicht gerechnet. Der Zugwiderstand optimal trotz konservativem Schnitt. Geschmacklich viel Erde, dazu Leder und Holz. Ich hätte blind in die Richtung Montecristo gedeutet, wäre nicht eine (wiederum milde) Säure vorhanden, die etwas Trockenheit auf der Zunge impliziert. Der Geschmack entwickelt sich im weiteren Verlauf. Gegen Mitte tritt ein volles Aromenspektrum mit Nuss und einer wunderbaren, hier schon bei Reviews angesprochenen Honigsüße hinzu. Dazu Kaffee. Was mich richtig begeistert ist die ausgewogene Kombination aller Aromen. Nichts dominiert übermäßig, obwohl die Erde klar den Ton angibt. Die Aromen lassen sich schön auseinanderhalten, aber trotzdem im Zusammenspiel genießen. Im Rauchverlauf wird sie trotz des kleinen Formats zu keiner Zeit bissig oder pfeffrig. Auch die Stärke nimmt nur unwesentlich gegen Ende zu. Ich bewerte sie hier mit einer Sechs, wobei die Geschmacksintensität hier einen deutlichen Faktor mit ausmacht. Einem Anfänger würde ich sie nicht in die Hand drücken, aber auch nicht davon abraten. Der Abbrand ist tadellos, zweimal Abaschen langt völlig. Am Ende geht sie zum richtigen Zeitpunkt von selber aus ohne das man nochmal zwischendurch anfeuern muss. Ich bin letztlich froh, dass mir diese Cuaba so gefällt, sonst wäre mir etwas entgangen. Nachkauf garantiert!



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San Cristobal de la Habana La Punta

Länge: 13.97Durchmesser: 2.10 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Verkostet wurde ein Exemplar aus einer Kiste BD März '08. Kaltgeruch sehr zurückhaltend, kaum wahrnehmbare Tabaknote, ein wenig Zeder, keine Würze, kein Pfeffer oder Stallgeruch. Auch der Kaltzug verspricht nicht viel. Aber nach elf Jahren war das zu erwarten. Die Verarbeitung ist dagegen sehr ansprechend. Ein glattes Deckblatt mit dünnen Blattadern erfreut das Auge. Nach dem Entzünden dann eine Überraschung, denn eine solche Süße habe ich nicht erwartet. Cremiger Rauch mit holzigen Noten, dazu kubatypische Erde ohne die "kubatypische" Stärke. Dazu florale und grasige Noten, die ich überhaupt nicht auf dem Zettel hatte. Dafür, dass am Anfang so wenig zu riechen bzw. beim Kaltzug zu schmecken war überraschen mich diese subtilen Noten doch sehr. Aufgrund des Alters ist sie überdies sehr harmonisch, kein Kratzen, Beißen oder Pfeffer. Insgesamt sehr rund. Erinnert mich an eine ältere, deutlich leichtere Version der Montecristo Petit No. 2, die ebenfalls diese süßen Erdnoten bereithält. Der Zugwiderstand ist bei meinem vorsichtigen Cut etwas hoch. Mehrfaches Nachschneiden war erforderlich sonst drohte sie trotz regelmäßigen Zug stets auszugehen - und tat dies dann auch. Insgesamt ist es daher anzuraten, ihr durchgehend Aufmerksamkeit zu schenken, was schon aufgrund des Geschmacks der Fall sein sollte. Dafür ist der Abbrand nicht zu bemängeln. Die Asche hält fast daumenlang. Eine große geschmackliche Entwicklung findet nicht statt. Muss aber auch nicht. Gegen Ende nimmt sie an Stärke zu, die Erdnoten werden nun deutlich kubanischer ohne die der großen Namen (Monte, Partagas, RyJ, ...) zu erreichen. Dafür gefallen mir die subtilen Röstnoten. Sie erinnern an milden Kaffee. Über allem thront aber weiter der durchweg cremig-süße Rauch. Wer eine richtig klassisch-kubanische Zigarre, auch in punkto Stärke, erwartet wird hier wohl nicht glücklich werden. Auch ist es keine intensive Aromabombe, sondern eine ausgewogene Zigarre, die vor allem Freunde harmonischer Zigarren mit kubanischem Einschlag erfreut. Die Reifung hat hier sicher eine große Rolle gespielt. Wenn es etwas klassischer sein soll wäre ein frischeres Exemplar anzuraten sein. Meinen Geschmack trifft sie jedoch voll und ganz, daher ist die Restekiste auch noch gleich bei mir gelandet. (Rauchzeit ca. 115 Minuten bis die Finger heiß wurden.)



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Diplomaticos No. 2 Piramide
verifizierter Kauf

Länge: 15.56Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Nahezu makelloses Exemplar. Verhaltener Kaltgeruch nach Tabak. Überraschend mild nach dem Entzünden. Geschmacklich eher in Richtung Hoyo de Monterey als klassisch kubanisch. Vor allem holzig, Creme und viel Nuss. Dann erst etwas Leder, Gras und Erde. Der Zugwiderstand ist typisch kubanisch, was aber nicht stört. Deswegen auch ein reduziertes Rauchvolumen. Der Abbrand ist jedoch wiederum nahezu perfekt, Korrekturen rein vorsorglich nötig. Insgesamt 90 Minuten kann man damit verbringen. Am Ende (ab letztes Viertel) wird sie leidlich stärker. Leider verlieren sich dabei die einzelnen Aromen und man schmeckt nur noch die dominanteren Aromen (Holz, Creme, Nuss und etwas Leder). Dadurch wird sie etwas eintönig und langweilig. Bis dahin jedoch top und ihren Preis wert, wenn man nicht auf klassisch kubanische Erdbomben steht.



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Hoyo de Monterrey Palmas Extra
verifizierter Kauf

Länge: 13.97Durchmesser: 1.59 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Verhaltener Kaltgeruch deutet schon auf eher milde Aromen hin. Verarbeitung würde ich als solide mit einer relativ dicken Blattader einschätzen. Kaltzug mit leichter Süße und etwas Gewürznote (weißer Pfeffer, Nelken). Der Zug kubatypisch schwer - nachschneiden verbessert das etwas, aber es bleibt schwergängig. Geschmacklich dafür hoyotypisch mit viel Creme, Nuss, holzigen Röstnoten. Etwas Erde im Hintergrund. Insgesamt verhältnismäßig mild. Der Abbrand ist tadellos. Auch kein zweites Entzünden nötig. Die Asche hält gut. Im weiteren Verlauf keine große geschmackliche Entwicklung. Selbst im letzten Drittel nimmt die Stärke nicht merklich zu. Für den noch in Ordnung. Ich hoffe jedoch, das nächste Exemplar zieht deutlich besser.



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Por Larranaga Montecarlos
verifizierter Kauf

Länge: 15.88Durchmesser: 1.39 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Optisch mutet die kleine Montecarlos etwas grob und rustikal an. Das Deckblatt ist schön dunkel mit merklichen Knubeln darunter und sichtbare Spuren, wo die Blattrippen saßen. Der Kaltzug und Geruch ist verhalten zedrig und etwas würzig. Nach dem Entzünden ein kurzer Überraschungsmoment, da beim ersten Zug eine Süße präsent ist, die aber schnell wieder verschwindet. Der Geschmack ist deutlich erdig, ledrig und mit viel trockenem Holz. Erinnerungen an ein Kaminfeuer, brennendes Herbstlaub und eine alte Schultasche kommen hoch. Der Zugwiderstand ist anfangs deutlich zu hoch, so dass ich nachschneiden muss. Aber auch das hilft dem Abbrand nicht, insgesamt sechs mal will die Kleine innerhalb der nächsten 70 Minuten neu angefacht werden - obwohl ich ihr ständig Aufmerksamkeit gebe und deutlich stärker ziehe als ich es eigentlich mag. Das schmälert den Eindruck leider deutlich. Beim Geschmack zeigt sie sich etwas ruppig, das mag der Jugend geschuldet sein. Kubatypische kräftige Aromen und eine Bitterkeit treten weiter hervor. Vor allem Holz und Leder stehen im Vordergrund und lassen feineren Nuancen keine Chance. Zudem gesellt sich ein kleiner Tunnelbrand dazu. Gegen Ende hab ich den Eindruck, dass sie ein wenig ausgewogener wird. Jetzt macht sich auch Pfeffer bemerkbar, ohne das dieser auf der Zunge brennt. Der Gesamteindruck bleibt dabei, dass Por Larrañaga hier nicht nur optisch sondern auch geschmacklich eine insgesamt rustikale Zigarre geschaffen hat. Für 5€ würde ich daher künftig lieber zu einer Vegueros Mañanitas greifen, sofern mich das zweite Exemplar (nach etwas Lagerzeit) nicht noch umstimmt.



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La Antiguedad by My Father Robusto
verifizierter Kauf

Länge: 13.34Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Optisch mit makellosem, dunklem Deckblatt, sauber und ordentlich verarbeitet. Sehr boxpressed. Zu erwähnen ist die aufwendige und schön gestaltete Bauchbinde. Kaltgeruch: würzig-zedrig, Pfeffer. Kaltzug: Holz, Tabak, Pfeffer. Im 1/3: Holz, Röstnoten, Kaffee, Pfeffer. Weiter im 2/3: deutlich ausgewogener, etwas cremig, Zartbitterschokolade, Pfeffer. Anschließend im 3/3: Marzipanzartbitterschokolade, dann stärker werdend mit Kaffee, deutlich Pfeffer, Holz. Abbrand und Zugwiderstand: nahezu perfekt. Stärke: überdurchschnittlich, nicht geeignet auf nüchternen Magen. Definitiv ein Wiederkauf, das 2/3 war der Höhepunkt, klassisch und viel Nicaragua fürs Geld, aber nichts für jeden Tag. Das PLV stimmt hier für etwas <90 Minuten!



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Rocky Patel Decade Robusto
verifizierter Kauf

Länge: 13.97Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Wunderbar verarbeitet mit verhaltenem Kaltgeruch. Kein weiteres Nachcutten nötig, der Zugwiderstand ist von Anfang an im grünen Bereich. Nach dem Entzünden stärker als erwartet mit ganz klar Holz und Zartbitteschokolade dominant im geschmacklichen Spektrum. Etwas einseitig zu Beginn im ersten Drittel. Daneben schmeckt man noch etwas Kaffee, Nuss und Leder. Der Rauch ist eher "dünn" und keineswegs weich oder voluminös. Nach dem ersten Drittel öffnet sich die Zigarre dann geschmacklich. Die prägenden Noten bleiben zwar bestehen, aber nun kann man die anderen viel besser herausschmecken. Der Abbrand ist zwar nicht perfekt, aber außer kleineren Korrekturen ist nichts zu unternehmen. Im letzten Drittel nimmt die Schärfe dann leider etwas zu. Mir wird sie dann doch noch zu stark und vor allem zu bitter. Meinen Geschmack trifft sie damit nicht ganz, aber definitiv keine schlechte Zigarre.



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Domenico Cigars Robusto

Länge: 12.70Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Heute konnte ich ein Exemplar vorort in der Manufaktur in Punta Cana verkosten. Meine Wahl fiel auf eine helle Robusto mit glattem, sauber verarbeiteten Coloradodeckblatt. Kaltgeruch tabaktypisch, leicht würzig, "samtig" ohne Pfeffer in der Nase. Der Kaltzug ebenso leicht würzig ohne jeden Anflug von Schärfe. Der Zugwiderstand war dagegen sehr leicht, hier reichte ein Kerbschnitt völlig aus, etwas mehr Widerstand wäre auch nicht verkehrt gewesen. Nach dem Entzünden überraschend leicht. In punkto Stärke etwas für Anfänger und Liebhaber milder Zigarren. Ganz viel Creme, holzige Aromen, etwas Kaffee, der sich mit der fruchtigen Süße und der Creme zu einem Milchkaffee mit nussigem Anklang entwickelt. Nach dem ersten Drittel wird sie für ein paar Züge bitterer und mit stärkeren Röstnoten. Das gibt sich aber schnell wieder und der "runde" Geschmack kehrt zurück. Im weiteren Verlauf bleibt sie ihrer dominanten, holzig- fruchtigen Cremigkeit treu und nimmt erst auf den letzten Zentimetern (hinter der Banderole) etwas an Stärke und Röstnoten zu, jedoch ohne auch nur einmal bitter zu werden. Überraschend war das überdurchschnittliche Rauchvolumen während der gesamten Rauchzeit von knapp 75 Minuten. Der Abbrand war soweit schnurgerade, bis auf zweimaliges Korrigieren nach dem ersten und zweiten Drittel. Insgesamt ein runder Smoke ohne große geschmackliche Ecken und Kanten, sondern stets weich, mild und auf dieser Ebene auch ausbalanciert. Etwas für den Sommer und gerade bei höheren Temperaturen - wie aktuell in Punta Cana - angenehm zu rauchen. Davon habe ich mir im Anschluss eine 10er-Kiste beschafft, die bis zur Abreise sicher schon etwas abgenommen hat.



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Romeo y Julieta Romeo No. 3 AT

Länge: 11.71Durchmesser: 1.59 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Kaltgeruch nach Tabak und Zeder, dem Tubo wohl geschuldet, dazu ein wenig weißer Pfeffer. Optisch mit einem schönen dunklen Deckblatt (nicht ölig) und guter Verarbeitung, aber dafür steinhart gerollt. Nach dem Entzünden dann die Erkenntnis: völlig verknallt! Dreimal anschneiden hilft auch nicht weiter. Man muss daran maximal ziehen, um minimal Rauch zu erhalten. Dafür ist der Geschmack angenehm. Viel Erde, trockenes Holz und Röstaromen. Dazu eine mineralische Note. Die Stärke befindet sich im guten Mittelfeld. Der Abbrand ist solide, relativ gerade und kein Tunnelbrand. "Dank" der dicht gerollten Tabakblätter eine Asche wie Stein. Bis auf den Zug eine schöne kleine Zigarre. Im letzten Drittel nimmt die Stärke noch etwas zu ohne Pfeffer oder bittere Noten. Im Vergleich zur Mille Fleur etwas intensiver und mit mehr Charakter. Wenn doch nur die nächste nicht wieder so einen schlechten Zug hat...



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Montecristo Petit No. 2 Tubos AT

Länge: 12.07Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Optisch und von der Verarbeitung her ein kleines Prachtstück. Dunkles, glattes Deckblatt. Schon beim Kaltgeruch und -zug typische Montearomen, Kaffee, Erde und etwas Süße an den Lippen. Nach dem Entzünden die volle Aromenfracht in Aktion, mittelschwere Tabaknoten, viel Kaffee, getoastetes Holz (ohne Zeder!) und natürlich Erde. Der Zugwiderstand ist (nach dem Nachcutten) ausgezeichnet. Leider ist der Abbrand nicht so, kleine Korrekturen sind vonnöten. Ferner bedarf sie Aufmerksamkeit sonst zieht man schnell ins Leere. Dafür steht die Asche und verflockt erst nach dem präventiven Abaschen. Liebhaber schätzen bei Montecristo eine gewisse Süße in Verbindung mit dem Tabakgeschmack. Hier kommt sie nach dem ersten Drittel. Wunderbar! Im weiteren Verlauf nimmt die Stärke etwas zu und bekommt auch eine Pfeffrigkeit - ohne dass diese bissig wird. Zudem tritt der Kaffee noch ein Stück hervor. Was diese Zigarre jedoch ausmacht ist im Gegensatz zu vielen anderen die einzigartige Verbindung der unterschiedlichen Aromen zu einer harmonischen Gesamtkomposition. Daher ist (und bleibt) die Montecristo Petit No. 2 für mich ein all-time-favorite, die ihren gleichfalls kubatypischen Preis durchaus gerechtfertigt ist.



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