Erstellen Sie einen Personal Humidor und behalten Sie die Übersicht über Ihre bereits gerauchten Zigarren und Tabake!

Neuen Personal Humidor anlegen

Humidor Maiwald

340 Einträge
Kommentar: Bestellbar

In Humidor suchen
Produkt Preis/Leistung Qualität Stärke Datum Meinung ein-/ausblenden

Total Flame Limited Edition Persia (Belicoso)
verifizierter Kauf

Länge: 15.24Durchmesser: 2.06

Manche sind bei ihrer Suche nach dem Umami völligst ver-rückt...man stelle sich vor... Da reist jemand in den Iran holt dort Tabak und bringt ihn nach Russland, wo er dann erneut fermentiert wird. Das allein klingt schon äußerst verrückt aber wir sind noch nicht am Ende der Tabakreise. Die endgültigen Mischung landet nämlich in der La Aurora-Fabrik in der Dominikanischen Republik und von dort auf unserem heimischen Verzehrtisch. Auf so eine Idee kommen nur Biker wie Maxim Privezentsev und Manuel Inoa, die mit der Persia ein neues Meisterwerk, eine Limited Edition Zigarre, kreieren wollten. Ob es ihnen gelungen ist? Deckblatt : Connecticut Premium. Umblatt : Sumatra Ecuador. Einlage : Virginia Iran, Corojo Ligero Viso Nicaragua & Pennsylvania Ligero. Die Persia ist so auffällig wie eine Taschenlampe in der Dunkelheit, ihre Bauchbinde drängt sich einem förmlich, nicht nur allein durch ihre Größe, auf. Das Connecticut Blatt ist tadellos verarbeitet, alles passt und fügt sich harmonisch zusammen. Frischer floraler und würziger Duft umgibt sie, ihr Kaltzug ist blumig und minzig. Unter Feuer: Die ersten Züge der Persia sind auffällig floral, mit leichter schwarzer Pfeffernote und einer Orangenschalen-Bitterkeit, die sich aber nach wenigen Zügen wieder ablegt. Nach zwei Zentimeter schau ich auf ihre Brandlinie, sie ist unglaublich gradlinig und das Deckblatt an dieser Stelle scheint sich an die Asche krallen zu wollen. Im Verlauf hat die Persia eine gelungene Cremigkeit, die sich bis in den Lippenbereich ausdehnt und sich dort fruchtig, mit einer angenehmen interessanten Mischung aus sauer und bitter, ablegt. Der nachfermentierte iranische Tabak spielt eine Würze in die Geschmacksstruktur die einem wirklich an den Orient erinnern. Noten von Kardamom, Koriander und Kreuzkümmel sowie Minze, Zimt und Safran meint man wahrzunehmen. Retronasal schwingt sich ein arabisches Kaffeegewürz mit leichter Schokonote ein und löscht sich mit schwarzem Pfeffer wieder ab. Nach über drei Zentimeter streife ich die Asche ab, ein wunderbarer Aschekegel bleibt am Fuß erhalten. Welch eine Üppigkeit an Aromen, Veilchen und Lavendel werden begleitet mit einer Süße und weiteren floralen Noten einhergehen. Fazit: Welch ein schönes und interessantes Aromenspiel. Ich greife die anfängliche Frage noch einmal auf "Ob es ihnen gelungen ist?"....und wie es gelungen ist! Es gibt hier so viel zu entdecken. Alle Geschmackssinne wurden bei mir gefordert und machten sie, für mich, zu einer markanten Ausnahme in der Zigarrenvielfalt. Da sie limitiert ist solltet ihr nicht die gesamten Bestände aufkaufen, sondern auch anderen Aficionados diesen außergewöhnlichen Genuss gönnen. Prädikat: Außergewöhnlich und Interessant. Rauchgenuss ca. 90 Minuten. Stärke: 4 von 10. Verarbeitung/Qualität: 9,1 von 10. Abbrand/Zug: 8 von 10. Persönliches Geschmackserlebnis: 9,2 von 10.



War dieser Beitrag für Sie hilfreich? Ja Nein
14 Personen fanden diesen Beitrag hilfreich.

Montosa Maduro Robusto

Länge: 12.50Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Da hat uns das Haus Arnold André mal wieder etwas auf den Tisch gezaubert. Obwohl... gezaubert passt hier eigentlich nicht! Drei Jahre Probier- und Entwicklungszeit hat es schon gedauert, bevor der Masterblender Carlos Jiménez seine Kreation abnickte. Als Freund von Süße und dunklen Aromen, werde ich bei dem Wort "Maduro" besonders aufmerksam und bekomme rote Wangen, wie ein Kind vorm Eiswagen. Als Aficionado ist mir bekannt, dass geschmacklich gute Zigarren nicht immer an einem hohen Preis gekoppelt sein müssen, was erwartet mich hier?.... Beginnen wir aber mit der Verarbeitung und Qualität. Ich finde hier eine makellose Zigarre vor, das Deckblatt ist mit leichten Blattvenen durchzogen und das Ganze wirkt sehr fest gerollt in meiner Hand. Die Bauchbinde ist zwar einfach gehalten aber dafür auffällig und passend. Der Kaltgeruch ist süß nach Würze, Zimt und etwas Kaffee schaukelt im Hintergrund mit. Deckblatt:  Mexico Sumatra. Umblatt:  Brasilien Sumatra. Einlage: Nicaragua, Brasilien. Unter Feuer bietet sie dir ein, im Verlauf gleichbleibendes, hervorragendes Rösterlebnis an. So eine Kaffeeröstung kriegt weder Lavazza noch der schweizer Coffeemaker Schümli hin. Retronasal punktet die Montosa mit ihren weichen Noten nach röstigem Kräuter-Kaffee. Außer dem Röstkaffee mit leichtem Pfeffer und viel Würze, stellt sich im Hintergrund ein leichtes nussiges Vanillearoma ein und teilweise fand ich hier auch etwas Lakritz. Fazit: Welch ein Abbrand! Was macht eine gute Zigarre aus?.... gradliniger langsamer Abbrand, eine gut verarbeitete Kappe, ein hervorragender Ascheverlauf sowie ein gleichbleibender leichter Zug. Das alles vereint die Montosa! Ihre Geschmackspalette ist im Verlauf zwar gleichbleibend aber ihr Aroma trägt dich genussvoll durch den Smoke. Der Aficionado findet hier eine annähernd göttliche Zigarre für den täglichen Smoke, der zu dem noch den Geldbeutel schont. Das Traditionshaus Andre hat mal wieder ihre gute Hand gezeigt und ist in diesem Preissegment, um ein Highlight reicher. Daumen hoch für die Montosa und es gibt von mir eine klare Kaufempfehlung! Rauchgenuss 50-60 Minuten Stärke: 5-6 von 10. Verarbeitung/Qualität: 9,3 von 10. Abbrand/Zug: 8,8 von 10.



War dieser Beitrag für Sie hilfreich? Ja Nein
31 Personen fanden diesen Beitrag hilfreich.

A.J. Fernandez Dias de Gloria Toro

Länge: 15.24Durchmesser: 2.22 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Was eine Zigarre..teilweise in Zederholz verpackt, welch ein Kunstwerk. Die Bauchbinde ist den glorreichen Zeiten angepasst, mit altem rot und viel gold. Abdel Fernández will hier an die gute Zeit Kubas erinnern, an die glorreichen Tage des kubanischen Tabaks. Die Gloria ist ein nicaraguanischer Puro, ihr Tabak ist von vier der ältesten Farmen von Fernandez und ein Großteil des Tabaks ist bis zu sieben Jahre alt. Diese kastengepresste Zigarre ist von einem Deckblatt umkleidet, welches ölig und so makellos erscheint, dass einem die Augen glänzen. Traumhaft, welch eine Verarbeitung. Der Duft den sie versprüht ist nach Rosinen, warmen Heu, braunen Zucker, feuchter Erde und Johannisbeeren. Deckblatt, Umblatt, Einlage: Nicaragua (Puro). Unter Feuer: Ihr erster Zug ist ein kräftiger Punch von Röstaromen, die von einer schönen und kräftigen Schärfe begleitet werden. Danach öffnet sich eine Blase aus holzigem, fettigen, sahnigen Noten, in der Zeder ihren höchsten Anteil findet. Gleich am Anfang spielt sie mit ihrer Komplexität schwer, cremig und pfeffrig, mit dunklen Aromen nach schwarzem Kaffee, die fruchtig und malzig abebnen. Ihr Schärfe ist ein eigenständiges Element und in ihr findet sich eine Kombination aus würzigem Zimt und Ingwer, der sich butterartig entfaltet. Der Rauch der von ihr ausgeht ist fett, voluminös und Retronasal ist die Dunkelheit ihrer Noten noch deutlicher zu spüren...gigantisch gut. Im Verlauf gibt es einen warmen brotartigen Geschmack mit mit süßer Butter, mit viel dunkler Schokolade und Espresso. Ihre Schärfe wechselt zu rot, schwarz und weißem Pfeffer und zeitweise verwirklicht sie sich in süßem Chili. Fazit: Selten findet einer eine solche Zigarre! Ein Bombardement an Aromen dessen Komplexität ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Ein Aromenspektrum das genau in das Muster meiner Geschmacksplättchen passt. Eine würzige Mischung dessen Zutaten mich absolut abgeholt haben. Ihr Finish ist fast überwältigend. Ein klare Kaufempfehlung an jedem Aficionado... Wahrgenommene Stärke: 7-8 von 10. Qualität/Verarbeitung: 9,6 von 10. Abbrand/Zug: 8,7 von 10. Persönliches Geschmackserlebnis: 9,3 von 10.



War dieser Beitrag für Sie hilfreich? Ja Nein
6 Personen fanden diesen Beitrag hilfreich.

Villiger VF 1998 VF54

Länge: 15.49Durchmesser: 2.14 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Ich mag Aged-Zigarren, wer eigentlich nicht? Bei der 1998 werden reifegelagerte Tabakblätter verwendet und nach dem der Torcedor sein Handwerk beendet hat, werden anschließend die Laubrollen nochmals in seperaten Reifehallen gelagert. Die VegaFina 1998 hat eine Mischung aus fünf Ländern, die in der Fabrik Tabacalera de Garcia in La Romana in der Dominikanischen Republik gefertigt wird. Die Zigarre ist so positioniert, dass sie Tabake enthält, die mindestens drei Jahre alt sind. Nun ja, dass Entstehungsjahr ist durchaus deutlich an der Binde zu erkennen. Im Ganzen wirkt die VF sehr wertig und gut verarbeitet. Ihr Kaltgeruch vermittelt Noten von Erde, Zeder, natürlichem Tabak und einer nicht bestimmbaren Fruchtsüße.  Deckblatt: Ecuador. Umblatt: Java Indonesia. Einlage: Dominikanische Republik, Nicaragua und Kolumbien. Unter Feuer: Sie startet sehr mild und Pfeffer ist in den ersten Zügen kaum zu spüren. Eine schöne Kombination aus bitterer dunkler Schokolade, Arabica Kaffeebohnen, holzig nussigen Noten und viel Erde begleiteten den Smoke. Ihre Süße erinnerte mich oft an Dörrobst und im Abgang präsentiert sich leicht ein Pfefferaroma. Der Abbrand war vorbildlich, mit gerader Brennlinie und mausgrauer Ascheentwicklung. Fazit: Ein wirklich milder und leckerer Genuss, dessen Zug für mich zu leicht gestaltet war. Die eingespielten dunklen Noten sind gut ausbalanciert und zaubern ein Lächeln in die Geschmacksplättchen. Sie wirkt zwar sehr gleichbleibend, entschädigt aber ungemein durch ihren Geschmack. Ein milder Smoke mit Prädikat "wertvoller Genuss' wartet auf den Aficionado. Rauchgenuss ca. 90 Minuten Stärke: 3-4 von 10. Verarbeitung/Qualität: 8,5 von 10. Abbrand/Zug: 6,7 von 10. Persönliches Geschmackserlebnis: 8 von 10.



War dieser Beitrag für Sie hilfreich? Ja Nein
16 Personen fanden diesen Beitrag hilfreich.

Smoking Jacket by Hendrik Kelner Jr. HENKIE Toro

Länge: 15.24Durchmesser: 2.02 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Smoking Jacket ist die Eigenmarke von Hendrik Kelner Jr. (Kelner Boutique Factory kurz KBF) und ich muss sagen, die Henkie sieht richtig gut verarbeitet aus. Aber ganz ehrlich...sie kommt aus dem Hause Kelner! Bei Hendrik Kelner Jr. freue ich mich immer auf seine Blends, die sind von Feinheit und Qualität gezeichnet. Die Kreationen von ihm bestechen durch viel Gleichgewicht und Geschmack und das macht diese Blends so interessant für mich. Die Henkie hat er, so wurde mir erzählt, in Zusammenarbeit mit seinem Vater ins Leben gerufen, aus Tabake die er und sein Vater so bevorzugen. Deckblatt: Dominikanische Republik. Umblatt: Dominikanische Republik Einlage: Dominikanische Republik, Nicaragua. Die Henkie sieht perfekt aus, ein nougatfarbendes Deckblatt durchzogen mit feinen Adern und der Kaltgeruch vermittelt der Nase, etwas von trockenen Kakao, Kräutern und süßlichem Heu. Ihr Start ist entsprechend dieser Wahrnehmung. Der voluminöse Rauch ist anfangs trockenen wird aber im Verlauf cremiger. Die Geschmacksstruktur aus Zeder, Kräuter und Erde, unterstützt von weißem Pfeffer, spielt sich ein und bringt nebenher viele Nebennuancen mit. Viele weiche Schokonoten mit kantigen Nussaromen, leicht übertüncht von holzigen Strukturen, bringen einen wahrlichen Genuss. Feinfühlig und präzise wechseln sich die Aromen ab...welch ein Genuss. Der Abbrand ist gradlinig und perfekt, absolut ein Zeichen von Qualität und Verarbeitung. Fazit: Eine mittelkräftige Zigarre die ich bis zum Ende wirklich genossen habe. Eine Zigarre mit viel Komplexität, Feinheit und einem großen Geschmacksprofil. Wer sie mit Ruhe und Geduld erkundet wir hier meisterhaft belohnt. Gut ausbalanciert, subtil und mit präziser Aromenstruktur wird der Gaumen hier verwöhnt. Ein "must have" für jeden Aficionado. Rauchgenuss ca.90 Minuten. Stärke: 5-6 von 10. Verarbeitung/Qualität: 9,5 von 10. Abbrand/Zug: 9 von 10. Persönliches Geschmackserlebnis: 9,2 von 10.



War dieser Beitrag für Sie hilfreich? Ja Nein
6 Personen fanden diesen Beitrag hilfreich.

Alec Bradley Black Market Filthy Hooligan (Shamrock) 2020

Länge: 15.24Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Jedes Jahr zum St. Patrick`s Day sage ich mir....dieses Mal nicht! Und...ich lange wieder hin! Dabei liegt mir der Geschmack nach grasigen, floralen Noten eigentlich gar nicht. Dies ist nun, glaube ich, dass sechste oder siebte Jahr in Folge, in dem Alec Bradley-Fans dir Black Market Filthy Hooligan erwerben können. Die Shamrock von Filthy Hooligan unterscheidet sich von anderen Barbier-Pole-Zigarren, dass sie nicht mit einem, auch nicht mit zwei, sondern mit drei Deckblättern daher kommt. Das Dreifarbige Deckblatt besteht aus drei verschiedenen Tabakblättern. Das dunkle Blatt ist ein Habano Maduro, das helle braune ein Habano Seco und das Grüne ist ein Candela-Blatt. Das grüne Blatt behält durch einen speziellen Trocknungsprozess seine grüne Farbe und frisches Aroma. Der Tabak wird dafür über 72 Stunden bei erhöhter Temperatur getrocknet. Dabei wird das Chlorophyll in das Blatt eingeschlossen, bevor es abgebaut werden kann und dadurch seine grüne Farbe behält.....und das macht, so meine ich, etwas besonderes mit den Geschmacksplättchen. Ein Hingucker ist die Shamrock auf jedem Fall. Klasse verarbeitet und vor meinem inneren Auge, sehe ich den Torcedor, wie er die unterschiedlichen farbigen Blätter aneinanderreiht. Welch eine Arbeit! Am Fuß riecht sie nach Gras, Heu und etwas Stall. Deckblatt: Nicaragua. Umblatt: Ecuador. Einlage: Honduras, Panama. Unter Feuer: Sie startet recht mild und etwas fleischig, pilzig und von einer Grasigkeit ist in den ersten Zügen kaum was zu spüren. Es dauert aber nicht lange und die Candela-Grasigkeit macht sich deutlich bemerkbar und sie beginnt den Vordergrund, im Geschmacksprofil, zu übernehmen. Nebenbei produziert sie diese gedämpfte halbsüße die mit dem Candela-Geschmack deutlich ein süßsaures Spiel eingeht. Retronasal findet sich in der Struktur eine Süße von Vanille die über ein Kaffeeansatz in leicht scharfen weißen Pfeffer endet. Ab der Mitte wechselt zum Hauptgeschmack eine weitere Grundnote hinzu, eine erdige Nussigkeit. Leichte Salze mit Lakritz, Zitrus, floralen Noten mit viel grasigen Candela-Geschmack und Pfeffer, der stellenweise als Wasabi wahrgenommen wird, Retronasal wird eine dunkle Note eingetragen, die an Kaffee erinnert. Der Abbrand ist sauber gewesen. Es krallte sich zwar mal das Deckblatt fest aber nach einigen Zügen, korrigierte sich ihre Brandlinie von selbst. Fazit: Barberpole Zigarren werden sicherlich nicht zu meinen Lieblingeszigarren gezählt. Sie sind wirklich interessant anzusehen und es ist jedes Jahr das selbe Spiel in mir....darüber zu spekulieren, wie sie schmecken könnten. Bis dato habe ich aber noch keine verköstigt, von der ich wirklich sagen könnte, dass ist wirklich eine ausgezeichnete Zigarre für mich. Mit dieser Shamrock hat Alec Bradley wenigstens eine Tür stückweit für mich geöffnet. Rauchdauer ca.90 Minuten. Stärke: 4-6 von 10. Verarbeitung/Qualität: 9 von 10. Abbrand/Zug: 8 von 10. Persönliches Geschmackserlebnis: 7,5 von 10.



War dieser Beitrag für Sie hilfreich? Ja Nein
10 Personen fanden diesen Beitrag hilfreich.

Dunhill Heritage Churchill

Länge: 19.05Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Es gibt einige Zigarren, die bleiben einem einfach im Gedächtnis haften. Die Dunhill Churchill ist so eine Zigarre! Nicht nur meine Wenigkeit, sondern auch Winston Churchill und König George VI zählen oder zählten zu Dunhills Kundschaft. Dunhills Zigarren gehören zu den gefragtesten und angesehensten in der Welt, der Name ist einfach legendär. Mittlerweile gehört Dunhill zum Besitz des Unternehmens British American Tobacco (BAT) und wird von General Cigar Co. hergestellt und vertrieben.  Der erste Eindruck: Die Vintage-Bauchbinde verleiht der Heritage eine Mixture aus Vergangenheit und Gegenwart. Tief dunkelbraun, mit feinen Adern durchzogen und mit einem leicht ölig wirkendes Deckblatt, liegt sie hier vor mir. Hierzulande findet man sie leider nicht sehr oft in den Regalen unserer heimischen Humidore. Ihr Kaltgeruch verwöhnt die Nase mit einer sehr erdigen Kakaonote. Sehr fleischig und kräftig erscheint sie. Deckblatt: Ecuadorianer Habano Ligero. Umblatt: Nicaragua Einlage: Honduras & Nicaragua Unter Feuer: Die ersten Züge sind würzig, dunkel und kräftig, mit einem schönen Pfefferpunch. Im Verlauf verwöhnt sie deinen Gaumen mit Aromen von Erde, Kaffee, Kakao und Zimt. Einzigartig ist ihr Spiel von Salz und Pfeffer. Retronasal ein sehr einzigartiges Geschmacksprofil, von einer Schokolade-Kakaowürze und einem floralen Nachspiel. Später steigt eine Leder- und Heunote in die Struktur ein. Ihre Würze legt sich bis in den Lippenbereich ab. Ihr Rauch ist voluminös und von cremiger Struktur. Die Asche hält gut bis zu einem Zoll und die Verbrennung ist größtenteils gleichmäßig und erforderte nur in der Mitte eine geringfügige Nachbesserung. Fazit: Die Dunhill Heritage ist ein absoluter Klassiker, mit einer interessanten und angenehmen Mischung von Aromen. Ein kräftig, dunkler Geschmack mit einem absolut fleischigem Körper. Beeindruckend ist ihr Salz, Pfeffer und Gewürzspiel. Empfehlenswert ist hierzu, ein rauchiger Whisky oder wer es mag, ein Schwarzbier. Von mir gibt's hier eine klare Kaufempfehlung! Rauchgenuss bis zu 90 Minuten. Stärke: 7,5 von 10. Verarbeitung/Qualität: 8,5 von 10. Abbrand/Zug: 7,5 von 10. Persönliches Geschmackserlebnis: 8 von 10.



War dieser Beitrag für Sie hilfreich? Ja Nein
6 Personen fanden diesen Beitrag hilfreich.

Rocky Patel Number 6 Toro
verifizierter Kauf

Länge: 16.51Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Wann immer ich zu einer Rocky Patel greife, war es nie völligst ein Griff daneben. Vielleicht ist es seine Bodenständigkeit oder der nie verlorene Kontakt zur Basis der seinen Erfolg beflügelt. Bevor die No.6 ihren Weg aufnahm, war sie einer von vielen verschiedenen Mischungsvarianten mit der Rocky experimentierte. Es war die sechste Mischung die wirklich auffiel und da ist sie nun die "Number 6". Der erste Eindruck: Phantastisch verarbeitet und Haptik und Optik sind hervorragend. Ihr leicht öliges Deckblatt und die übergroße, passende Bauchbinde strahlt Qualität und Wertigkeit aus. Ihr Kaltgeruch ist nach braunem Zucker, Kakao und erdigen Noten. Welch eine dunkle Süße sie verströmt! Deckblatt: Honduras--Corojo. Umblatt: Honduras--Jamastran. Einlage: Honduras, Nicaragua--Jalapa. Unter Feuer: Sie beginnt mit weißem Pfeffer, interessanten Schichten von Kaffee, Erde, geröstetem Brot und einer warmen Honigsüße. Danach schwenkt die mitterkräftige No.6 in herrlichen Aromen von Haselnuss, einer komplexen Süße und das Ganze wird mit erdigen, holzig und röstigen Aromen, in einer wunderbaren Balance gehalten. Retronasal spielt sie mit süßem karamellisierten Zucker, Kaffee und dunklen Schokoladennoten. Ihr Abbrand ist gradlinig und mit einer leicht lockeren Asche, die nach zwei bis drei Zentimeter abgestrichen werden sollte. Fazit: Rocky selbst sagt, dass es eine einzigartige Zigarre ist, völlig anders als alles, was er je produziert hat. Und ich kann ihm nur zustimmen, sie ist geprägt von süß-würzigen Noten und einem leckeren Haselnussaroma sowie angenehmen Tönen weißen Pfeffers. Sie ist sehr komplex und überzeugt mit einer wunderbaren Balance. Mit ihrer interessanten Komplexität und beachtenswerte Ausgewogenheit, wird sie bei manchem Aficionado, einen Stammplatz im Humidor finden! Rauchgenuss ca. 90 Minuten. Stärke: 5,5 von 10. Verarbeitung/Qualität: 9 von 10. Abbrand/Zug: 9 von 10. Persönliches Geschmackserlebnis: 9 von 10.



War dieser Beitrag für Sie hilfreich? Ja Nein
7 Personen fanden diesen Beitrag hilfreich.

Gurkha Wicked Indie Robusto
verifizierter Kauf

Länge: 13.97Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Es gab eine Zeit, in der ich Gurkha sehr den Rücken zu drehte. Es kam mir vor als wäre jede Woche eine neue Gurkha auf dem Markt, gierig wurde der Markt überschüttet, um den scheinbar direkten Konkurrenten Rocky Patel den Rang abzulaufen. Na ja, so ist es mit der Wahrnehmung eines Kunden. Heute hat Gurkha, wie all die Jahre vorher, ihren Stammplatz im Humidor und einen ganz besonderen Stellenwert bei mir. Aber kommen wir zur "Wicked Indie". Der erste Eindruck: Wir haben hier eine Nicaragua-Puro. Deckblatt, Umblatt und Einlage aus Nicaragua. Mit der Bauchbinde wird der Fuß gegen ein Einreißen geschützt, dass ist auf der einen Seite nützlich und auf der Anderen.... mehr als auffällig für die Augen eines Aficionados. Wie finde eine gut aussehende Zigarre, karamellfarbendes Deckblatt mit kleinen Venen und einem schönen öligen Glanz. Die Nase nimmt subtile Aromen von Kakao, Gewürzen, Nüssen und Heu wahr, da steigt die Vorfreude. Unter Feuer: Die erste Züge sind nach süßlichem roten Pfeffer gefolgt von holzigen Noten. Eine schöne leichte, süße Schärfe trägt sich im Verlauf die ich bis dato nur bei Gurkha gefunden habe, das hat was. Im Verlauf, so ab zweieinhalb Zentimeter, beeindruckt sie meine Geschmacksplättchen mit Cremigkeit, Gewürze, Kakao, Süße, Butterkaramell, Holz, Nuss und Zeder. Retronasal wirken die Gewürze deutlicher und werden mit trockenem Kakaopulver überdeckt. Oftmals drückt sich eine Zeder- und Erdnote in die Geschmacksstruktur. Aber Vorsicht beim Abbrand, leicht fällt die lockere Asche auf die Kleidung ab. Ihre Brennlinie war dagegen sauber und gradlinig. Fazit: Die mittelkräftige Wicked Indie erfreute mich mit einer subtilen Aromenstruktur. Schön diese Kakaopulvernote mit leichter Schärfe, dazu Cola oder Kaffee wäre eine gute Kombi. Die Aromen passen und harmonieren hervorragend aber irgendwie hatte ich nicht das Gefühl, dass eine von ihnen eine Chance hätte überaus zu glänzen. Im Ganzen war sie rund, harmonisch und ausgewogen. Eine Gurkha die man wieder mal empfehlen kann! Rauchgenuss 75 Minuten. Stärke: 5 von 10. Verarbeitung/Qualität: 8,5 von 10. Abbrand/Zug: 7 von 10. Persönliches Geschmackserlebnis: 8,3 von 10.



War dieser Beitrag für Sie hilfreich? Ja Nein
5 Personen fanden diesen Beitrag hilfreich.

Regius Connecticut Robusto

Länge: 12.38Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Regius wird bei Plasencia Cigars gerollt und wird daher, im Brandverlauf, wohl keine Probleme bereiten. das helle Deckblatt wird mit einer schönen Bauchbinde passend ummantelt. Die gelbe zusätzliche Banderole mit Namen, zerstört aber hier nun völligst das Gesamtbild...nicht schön. Das lateinische Wort Regius ist hier mit König zu übersetzen und vielleicht ist hier Gaius Petronius Arbiter (27 n. Chr.) gemeint, ein römischer Schriftsteller und Höfling von Kaiser Nero, der sich bekanntlich einem Leben voller Vergnügen und Genuss widmete.  Deckblatt: Honduran Connecticut Shade. Umblatt: Nicaragua. Einlage: Nicaragua. Kaltgeruch: Ihr Kaltgeruch ist nach Gras, Holz und es wird eine Süße nach Rosinen wahrgenommen. Unter Feuer: Die ersten Züge sind grasig und von Pfeffer gezeichnet. Der volumenreiche Rauch trägt trocken ihre Aromen von süßem Holz, Leder und floralen, blumigen Noten in den Mundraum. Einer leichten Säure folgt eine gewisse Bitterkeit, die nicht so meins ist. Dagegen erinnert mich das Spektrum, was sich zwischenzeitlich entwickelt, ein wenig an Kuba. Fazit: Die Regius ist leicht bis mittelstark und hat einen vortrefflichen Zug und Abbrand. Geschmacklich ist sie für mich nicht herausfordernd und ist im Verlauf fast gleichbleibend. Wer die Geschmacksnuancen mag ist hier sicherlich gut aufgehoben und hat bestimmt eine anderere Meinung von ihr. Ihre entstehende Bitterkeit wirkt zerstörend auf die Geschmacksstruktur ein und war nicht wirklich meins, sie konnte mich daher auch nicht abholen. Stärke: 4-5 von 10. Verarbeitung/Qualität: 7,8 von 10. Abbrand/Zug: 8 von 10. Persönliches Geschmackserlebnis: 6,5 von 10.



War dieser Beitrag für Sie hilfreich? Ja Nein
Eine Person fand diesen Beitrag hilfreich.

Adventura Cigars The Conqueror Marinero - Robusto (52x5)

Länge: 12.70Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

ADVentura Cigars & McKay The Conqueror Marinero Mal schauen, ob sie mich erobert? Mein erster Eindruck... mein Gott ist die schön, fast makellos. Das Deckblatt ist dunkelbraun und wirkt wie aus Samt auf mich, ihre Bauchbinde passt ins Gesamtbild. Das schöne Stück kommt aus einem Unternehmen, dass 2016 von Henderson Ventura von Tabacalera William Ventura und Marcel Knobel, einem Schweizer Sommelier, Händler und Kaffeeproduzenten, gegründet wurde. Deckblatt: H2000, Ecuador. Umblatt: Indonesien Einlage: Dom. Rep. & Nicaragua Ich glaube sie wurde anfangs nur in der Schweiz verkauft? Auf diese "feine Sünde" aufmerksam wurde ich durch PassionPuro. Hung Ma zeigte hier wieder sein Gespür für Qualität, Geschmack und Außergewöhnlichkeit bei Zigarren. Außergewöhnlich ist auch die Kiste in der die Conqueror geliefert wird. Die Kiste ist einem alten historischen Schiff nachempfunden. Der Clou hierbei, als Bugstange kann eine Zigarre eingesteckt werden. Kaltgeruch: Sie wirkt kräftig und würzig, verströmt den Geruch von nassem Leder, Dörrobst und etwas Honigsüße im Hintergrund. Aromen unter Feuer: Schöne mittelstarke Aromen begrüßen die Geschmacksplättchen. Salzige und leicht pfeffrige Noten vermischen sich mit dunkler Schokolade, Röstaromen und einer karamellartigen Süße. Im Verlauf gesellt sich, mit schönen cremigem Rauch, Leder, Zedernholz und Rohkakao dazu. Retronasal finden sich zum Pfeffer hauptsächlich erdig, nussige Noten ein. Fazit: Der Abbrand war sauber und fast mit gerader Linie, die Asche war wellenförmig und ziemlich fest. Die optisch attraktive Zigarre war durchweg komplex und ausgewogen...schön rund, mild und aromatisch. Zum Ende hin wird sie kräftiger, wirkt aber immer noch rund und ausgewogen und wird zudem nicht bitter. Eine gelungener Blend... ein Must-Have im Humidor! Rauchgenuss ca. 90 Minuten. Stärke: 4-5 von 10. Verarbeitung/Qualität: 9 von 10. Abbrand/Zug: 8-8,5 von 10. Persönliches Geschmackserlebnis: 8,8 von 10.



War dieser Beitrag für Sie hilfreich? Ja Nein
8 Personen fanden diesen Beitrag hilfreich.

Warped Cigars Flor del Valle Cristal

Länge: 15.24Durchmesser: 1.67 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Eine Puro aus der Casa Fernández-Fabrik liegt hier vor mir, ihr Tabak soll der kostbare Aganorsa-Tabak sein. Aufgefallen ist sie mir durch ihre reich verzierte Bauchbinde, eine tolle Handwerkskunst. Diese mittelbraune Zigarre fühlt sich samtig an und scheint sehr fest gerollt zu sein. Ihr Geruch ist nach frisch geschnittenem Holz, und ein wenig nach Scheune. Ihr Kaltzug verspricht holzige helle Noten. Sie startet mit einem leichten Schärfe-Gewürz, Holz, Leder und einer Süße, die an braunen Zucker erinnert. Im Verlauf hole ich immer wieder mal etwas Curry von den Lippen ab. Florale Noten mit einem Kräutergewürz bestimmen ihre Richtung, retronasal eine herrliche Mixtur, die mit Zimt und Zucker unterstrichen wird. Ihre Hauptnote besteht aus Leder, Holz und Erde. Ihr Abbrand war langsam und gradlinig, mit einer lockeren Asche. Fazit: Die Flor del Valle war durch ihre leicht wechselnden Geschmacksrichtungen nie langweilig. Eine schöne interessante Geschmacksstruktur, die mit einer schönen Tasse Kaffee ihre Finale finden kann. Sie gestaltet sich mittelkräftig, wobei sie zum Ende an Stärke gewinnt. Das erste und zweite Drittel fand ich vom Profil einfach wunderbar. Ein Tipp, dem Format geschuldet verköstige sie langsam und mit Ruhe. Auch eine gewisse Reifezeit im Humidor dankt sie dir. Rauchgenuss: 90 Minuten Stärke: 5 von 10. Verarbeitung/Qualität: 8,5 von 10. Abbrand)Zug: 8 von 10. Persönliches Geschmackserlebnis: 7,5 von 10



War dieser Beitrag für Sie hilfreich? Ja Nein
3 Personen fanden diesen Beitrag hilfreich.

Eiroa The First 20 Years Robusto 50x5

Länge: 12.70Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

20 Jahre ist Christian Eiroa im Zigarrengeschäft tätig, aufmerksam bin ich eigentlich auf den Namen erst mit dem Verkauf von Camacho an Davidoff geworden. Asche auf mein Haupt! Fabrik: El Aladino. Deckblatt: Honduras. Umblatt: Honduras. Einlage: Honduras. Welch eine Augenweide diese Puro. Seidenpapier schützt die untere Hälfte der Zigarre, das wirkt edel und hochwertig. Beim Abziehen des Papiers strömt ein leicht süßlicher Kräutergeruch mit einer blumigen Note in die Nase, der mich ein bisschen an Salbeibonbons erinnert. Ist diese Schöpfung erst einmal ausgepackt wird sie schnell mit der größten Praline der Welt verwechselt...Scherz bei Seite! Unter Feuer: Wie bei Boxpress üblich ist der Zug nur mit einem leichtem Widerstand. Die ersten Züge knallen dir gleich Erdnuss, Butter, Leder, trockenen Kakao und schwarzen Pfeffer gegen die Geschmacksplättchen. Wobei der Pfeffer an der Zungenspitze verbleibt und dort ein prickelnd spielt. Retronasal ist der Pfeffer stärker legt dort aber auch einen schönen, starken Bohnenkaffee ab. Nach anderthalb Zentimeter fällt die lockere Asche zu Boden. Die Brennlinie rast dir entgegen, schade eigentlich. Weitere Aromen wie Leder, Erde, Zartbitterschokolade und Sahne gibt es zu entdecken. Fazit:  Sie ist sehr ausgewogen, ihre Geschmacksstruktur ist ihre Stärke und der Gaumen wird hier mit Komplexität verwöhnt. Wobei mir das erste Drittel die meiste Freude bereitete, hier verankerte sich für mich ihr Geschmacksprofil am stärksten. Ich würde sie einem erfahrenen Raucher empfehlen... Eine wunderbare mittelkräftige Zigarre für die ich eine klare Kaufempfehlung gebe! Rauchdauer 60 Minuten. Stärke: 6,5 von 10. Verarbeitung/Qualität: 9,2 von 10. Abbrand/Zug: 7,8 von 10. Persönliches Geschmackserlebnis: 8,8 von 10.



War dieser Beitrag für Sie hilfreich? Ja Nein
4 Personen fanden diesen Beitrag hilfreich.

Joya Numero Uno Cigars

Länge: 16.83Durchmesser: 1.75 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Die Numero Uno ist in nur einer Vitola erhältlich, einer 6,5 / 8-Zoll-Lonsdale mit einer Ringstärke von 44. Ursprünglich war sie als einzigartiges Geschenk, in den 70er, für Diplomaten hergestellt worden, 2018 wurde sie erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt und nun gibt es sie, in begrenzter Stückzahl (ich glaube 1500 Kisten), für den "gewöhnlichen" Aficionado bei einigen Tabakhändlern zu kaufen. Und da ist sie nun für über 14 Euronen! Die Einlage der L'Ambassadeur besteht aus nicaraguanische Tabake, das Deckblatt ist ein Connecticut aus Ecuador. Die Uno ist bestückt mit einer übergroßen Bauchbinde und ihr Kopf kleidet ein Pigtail, das wirkt edel und ergibt ein schönes Gesamtbild. Der Kaltgeruch ist nach ahornsüßem Gras, Muskatnuss, Zimt und ein wenig Vanille. Unter Feuer: Die ersten Züge sind leicht, cremig weich nach Zeder einer zurückhaltende Würze, weißem Pfeffer der salzige Noten im vorderen Mundbereich ablegt. Der Abbrand ist mit gerader Linie und bildet eine etwas flockige Asche, die sich ca. 3 Zentimeter hält. Im Verlauf bilden sich blumige Noten die von Salbei, Butter, Erdnusskrokant und Zeder begleitet werden. Zwischendrin mischen Kakao und nussige Aromen sich in die Geschmacksstruktur. Präsent ist stets ein leichte Schärfe im Mundbereich. Fazit: Die Uno ist eine hochklassige und handwerklich gut gemachte Zigarren und daher war mein Anspruch auch hoch angesetzt. Ich wurde nicht enttäuscht. Allerdings hielt sie ab der Mitte ihr Geschmacksbild, ich hätte zu gerne noch ein aufbeben im Profil erlebt. Sie wirkte auf mich ausgewogen rund und hinterließ einen leckeren Wiedererkennungswert. Der Preis geht für eine Limitada mit 90 Minuten Rauchgenuss vollkommen in Ordnung. Man sollte sie probieren... Stärke: 4-5 von 10. Verarbeitung/Qualität: 9 von 10. Abbrand/Zug: 8 von 10. Persönliches Geschmackserlebnis: 7,5-8 von 10.



War dieser Beitrag für Sie hilfreich? Ja Nein
4 Personen fanden diesen Beitrag hilfreich.

Black Label Trading Company Black Works Studio NBK Lizard King Corona

Länge: 12.70Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Da hat James Brown mal wieder einen Blend hingelegt, ich bekam das Grinsen kaum aus dem Gesicht. Herkunftsland: Nicaragua. Deckblatt: Ecuadorianischen Habano Oscuro. Umblatt: Nicaragua. Einlage: Nicaragua. Herstellungsort: Fabrica Oveja Negra. Blender: James Brown. Phantastisch sieht diese dunkelbraune Maduro, mit einer sehr glatt gewickelten Boxpressform, aus. Eine schön konstruierte Kappe und einen teilweise geschlossener Fuß machen es schwierig die Heu-, Melasse-, Erd- und dunklen Schokoladennoten wahrzunehmen. Man ist die edel verpackt, allein der schmale hellere Streifen auf dem Deckblatt ist wie beim Bentley Continentale der Carbonanteil, einfach edel. Ich kann es kaum erwarten dem Teil die Flamme zu geben. Das erste Drittel: "Bäm" gleich volle süße Kraft voraus! Kräftig erscheint sie in den ersten Zügen, sofort gibt es eine Breitseite an dunklem Kakao, Gewürzen und Schokolade mit einem Hauch von Nuss. Der Heugeschmack im ersten Zug verliert sich schnell. Sie hat eine schöne glatte und erdige Basis mit etwas Leder. Im Übergang zum nächsten Drittel spielt sich viel Kaffee ein, der Abgang ist mit weißem Pfeffer gespickt. Das zweite Drittel: Haben wir schon über den Rauch gesprochen... schön Fett und voluminös! Cremige Melasse, Eiche dunkle Schokolade und Retronasal florale dunkle Aromen mit Pfeffer, ungewöhnlich lecker. Das letzte Drittel: Die Komplexität geht weiter, subtil und mit einer hervorragenden Balance. Die blumigen und fruchtigen Noten, auch wenn sie gering sind, ...Holz, Leder, Kaffee und Kakao, ein schönes Aromenspiel. Vielleicht noch ein paar Espressonoten? Bitte schön... Fazit: Ich hatte keine Probleme mit dem Abbrand, sie verbrannte gut mit einer scharfen Linie und ohne erforderliche Nachbesserungen. Man was klingeln hier die Aromen an den Geschmacksplättchen! Die NBK hatte ein schönes Geschmacksprofil und war optisch sehr ansprechend. Diese Zigarre war genau das Richtige für mich. Welch eine Aromenstruktur! Gesamtnote "Großartig" eine 93 Punkte Zigarre. Rauchdauer: 65 Minuten. Stärke: 7 von 10. Verarbeitung/Qualität: 9 von 10. Abbrand/Zug: 9 von 10. Persönliches Geschmackserlebnis: 8,9 von 10.



War dieser Beitrag für Sie hilfreich? Ja Nein
4 Personen fanden diesen Beitrag hilfreich.


Metrophobic