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Humidor Fenceline Cigars

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Kommentar: El Cookinero

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Guillermo Rico Gran Reserva No. 5 2012 Grandioso (7x70)
verifizierter Kauf

Länge: 17.78Durchmesser: 2.78 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Das kolossale Format liefert im Kaltgeruch viel trockene Erde und Noten von Holz. Das dunkelbraune, ölige Deckblatt aus Nicaragua ist tadellos verarbeitet und schön anzusehen. Lediglich ein paar vereinzelte, sanfte Venen durchziehen den Decker. Beim Kaltzug liefert die Zigarre kräftige fruchtige, an Zitrusfrüchte erinnernde Noten, die zusätzlich von floraler Süßlichkeit begleitet werden. Sehr angenehm und interessant! Das verwendete Umblatt kommt aus Honduras, die Tabake für die Einlage stammen aus Costa Rica und Nicaragua. Laut Hersteller wurden nur die besten 10% der geernteten Tabakblätter für diesen Blend verwendet, die außerdem 7 bis 8 Jahre Zeit für die Reifung spendiert bekommen. Deshalb der Name „Gran Reserva“. Die sehr fest und gleichmäßig gerollte Zigarre verlangt formatbedingt etwas mehr Zeit als gewöhnlich für Röstung und Zündung. Ist das Großformat schließlich entfacht, wird man von intensiven Erdaromen, moderaten Holznoten und seichtem schwarzen Pfeffer begrüßt. Sehr zügig kommen schöne, sehr intensive Aromen von leicht süßlichen Zitrusfrüchten auf. Hiermit einher geht eine sehr zurückhaltende, unterschwellige Bitterkeit, die ausgezeichnet in das bisherige Spektrum passt. Zitrusfrüchte und Erde stellen sich schließlich als die dominierenden Elemente des ersten Drittels heraus. Pfeffer verschwindet gänzlich, Holz agiert schwach, aber stets gut wahrnehmbar im Hintergrund. Zum Ende des ersten Drittels macht sich schwarzer Kaffee bemerkbar. Die Holzaromen intensivieren sich im zweiten Drittel auf mittlere Intensität. Kaffee steigert sich ebenfalls merklich. Erde und Zitrusfrüchte lassen nun ein wenig nach und begegnen Holz und Kaffee in guter, harmonischer Balance. Die ohnehin nur leicht vorhandene Bitterkeit schwindet und erneut kommt ein Hauch schwarzer Pfeffer auf. Eine sanfte Würzmischung entwickelt allmählich Profil. Die bisher maximal mittelkräftige Zigarre entwickelt nun etwas mehr Stärke. Der graue, stellenweise hellbraune und leicht schuppige Aschekegel stellt sich als unerschütterlich heraus. Dieser fällt erstmalig kontrolliert nach fast der Hälfte des Smokes. Sehr beeindruckend, angesichts des Formats. Bis hierhin brennt die Zigarre fast vollkommen gerade ab. Minimaler Schiefbrand korrigierte sich von selbst. Der Zugwiderstand ist optimal, vielleicht für so manch einen etwas zu hoch. Die Gran Reserva produziert große Mengen an dichtem, satten Rauch. Das finale Drittel schiebt die Holzaromen eindeutig in den Vordergrund. Gemeinsam mit der entstandenen Würze dominieren diese nun das Geschehen. Der sanfte, schwarze Pfeffer wird nun zusätzlich von leichter Salzigkeit flankiert. Kaffee hält sein bisheriges Niveau. Die süßen Zitrusfrüchte flachen extrem ab. Erde löst sich und entwickelt erneut sehr ordentliche Intensität. Bis zum Ende steigern sich die Holzaromen und Würze kontinuierlich. Der Smoke wirkt nun sehr trocken. Die Guillermo Rico Gran Reserva No. 5 2012 Grandioso liefert einen fantasievollen, vollmundigen Blend von mittlerer bis leicht hoher Intensität. Die mittelkräftige Zigarre ist wenig komplex, schmeckt und unterhält aber über gut 160 Minuten hervorragend und ist zu keinem Zeitpunkt langweilig. Das gute Stück ist aus meiner Sicht für Einsteiger und fortgeschrittene Genießer gleichermaßen geeignet. Eine schöne, sehr empfehlenswerte Zigarre!



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Brun del Ré Bicentenario Robusto Limited Edition
verifizierter Kauf

Länge: 15.24Durchmesser: 2.38

Die ausgezeichnet verarbeitete Zigarre besticht durch ein fehlerfreies, seidig glänzendes Connecticut Deckblatt aus Ecuador. Gleich drei farblich prima zum Decker passende Zigarrenringe schmücken die Gordo sehr geschmackvoll und lassen diese Limited Edition aus dem Hause Brun del Ré überaus edel wirken. Die fest und gleichmäßig gerollte Zigarre zeigt sich im Kaltgeruch eher neutral und liefert minimale Anklänge von Erde, Holz und Würze. Der Kaltzug präsentiert ausgeprägte, sehr angenehme florale Süßlichkeit und eine kleine Prise Salz. Umblatt und Einlage stammen aus Costa Rica. Nach erfolgreicher Röstung und Zündung startet die Zigarre kräftig mit viel Pfeffer und einer hintergründigen erdigen Süße. Nur zögerlich lässt die Schärfe nach und bleibt zunächst überdurchschnittlich stark erhalten. Die Süße verstärkt sich derweil zusehends und erinnert nun an karamellisierten Zucker. Hieran lehnen sich herrliche Nussaromen und ein Hauch Holz. Die Schärfe hat nun ein gut passendes Niveau erreicht und agiert harmonisch innerhalb der Komposition. In Summe eine extrem interessante und geschmacklich hervorragende Melange. Höchst individuell, mit viel Charakter. Zu Beginn des zweiten Drittels ist die Schärfe nur noch untergeordnet vorhanden. Es dominieren cremige Süße gemeinsam mit knackigen Nussaromen und Holz. Der mausgraue, saubere und stabile Aschekegel fehlt erstmalig kontrolliert zur Mitte des zweiten Drittels. Die Gordo produziert bei perfektem Zugwiderstand stattliche Mengen an Rauch. Der Abbrand verläuft kerzengerade. Die Cremigkeit zieht schließlich deutlich an. Zu der karamellartigen Süße gesellt sich nun Zimt und Nuss nimmt zusätzlich Züge von Muskat an. Holz schwindet allmählich und zarte Erdnoten kommen ins Spiel. Im letzten Drittel wird die Süße um fruchtige Noten erweitert. Holz und Zimt verstärken sich passend während sich Nuss und Erde etwas abschwächen. Die Cremigkeit, die diese Zigarre im Rauchverlauf erreicht ist einfach traumhaft. Zum Ende kommt eine grasige, dezente Kräutermischung sowie zurückhaltender Pfeffer zum Vorschein, die das üppige Aromenrad komplettieren. Es ist tatsächlich eine Weile her, dass mich eine Zigarre derart begeistern konnte. Der Blend ist einzigartig, komplex, vollmundig, intensiv und meisterlich balanciert. Hiervon muss eine Kiste her! Von mir eine ausdrückliche Empfehlung für diese herrliche, mittelkräftige Zigarre, die sich eher an erfahrene Genießer richtet. Ein perfekter Smoke, ganz nach meinem Geschmack!



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El Artista Special Editions Buffalo Ten Natural
verifizierter Kauf

Länge: 15.24Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Die wie ein Vierkantholz daherkommende Zigarre ist bestens verarbeitet und bietet im Kaltgeruch trockene Erde sowie leichte Würze. Der Kaltzug liefert eine angenehme, leicht süßlich-pfeffrige Kräutermischung. Das dunkelbraune, minimal ölige und ein wenig sandige Deckblatt ist fehlerfrei und schön anzusehen. Die boxpressed Zigarre startet nach erfolgreicher Röstung und Zündung zu meiner Überraschung mit einer ausgewachsenen Portion dunkler Zartbitterschokolade, viel Erde und einem Hauch Pfeffer. Leider lässt Schokolade rasch nach um einer aufkommenden, recht kräftigen Gewürzmischung Platz zu machen. Erde bleibt deutlich ausgeprägt erhalten. Eine fruchtige, minimal süßliche Komponente, die am ehesten in die Richtung von Dörrobst geht, erobert sich allmählich Raum zur Entfaltung. Auch minimale Cremigkeit kommt auf. Der weitere Rauchverlauf liefert zusätzlich schöne Nussaromen und leichte Noten von Holz. Dominiert wird der Smoke jedoch von der Würzmischung, moderatem Pfeffer und deutlichen Erdaromen. In der zweiten Hälfte verabschiedet sich Dörrobst fast gänzlich. Holz legt zum Ende hin leicht zu, während Nuss das moderate Niveau hält. Die erstaunlich gute Verarbeitung der Zigarre spiegelt sich deutlich in den durchweg positiven Raucheigenschaften wieder. Der Zugwiderstand ist perfekt. Hiermit einher geht die sehr ordentliche Rauchentwicklung und der kerzengerade Abbrand. Der leicht wellige, dunkelgraue Aschekegel ist absolut stabil und jederzeit problemlos kontrollierbar. Die mittelkräftige Buffalo Ten Natural bietet eine abwechslungsreiche, kräftige und aufgeräumte Aromenkomposition, die großen Spaß macht und gut unterhält. Zu einem Preis von unter sechs Euro erhält man eine ausgezeichnete Zigarre, die sowohl Einsteigern als auch erfahrenen Genießern gefallen dürfte. Klare Kaufempfehlung!



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Perdomo 20th Anniversary Maduro Churchill
verifizierter Kauf

Länge: 17.78Durchmesser: 2.22 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Die Jubiläumszigarre von Perdomo im Churchill Format ist mustergültig verarbeitet und wird von einem öligen sowie qualitativ hochwertigen Broadleaf Deckblatt passend ummantelt. Die leicht boxpressed Zigarre bietet im Kaltgeruch Akzente von Holz, Erde und leichtfüßige Süße. Der Kaltzug liefert interessante und intensiv ausgeprägte süße Kräuternoten sowie einen Hauch Pfeffer. Nach problemloser Röstung und Zündung startet die Churchill recht kernig mit pfeffriger Schärfe und Chili. Im Laufe des ersten Drittels nimmt sich die Schärfe deutlich zurück und pendelt sich auf ein angenehmes Maß ein. Leichte Holzaromen und moderate Erdnoten kommen auf, die von süßen, leicht cremigen Akzenten begleitet werden. Bitterschokolade gibt sich zu erkennen. Auch moderate Ledernoten und etwas Kaffee nehmen Fahrt auf und bereichern das Aromenrad passend. Ab der Mitte gibt es eine überraschende und angenehme Wendung des Geschmackprofils, da unvermittelt zarte Lakritzenoten und malzige Akzente aufkommen, die wunderbar mit dem Holz harmonieren. Pfeffer feiert zum Ende des Smokes ein kräftiges Comeback und setzt ein abschließendes Ausrufezeichen. Diese herrliche Maduro wird mit zunehmender Rauchdauer immer stärker und entwickelt bis zum Ende gehörige Kraft. Sie ist aufgrund der Stärke sicher nicht für jedermann geeignet. Die schöne Aromenkomposition bietet angenehme Komplexität bei mittlerer bis leicht kräftiger Intensität und unterhält über die gesamte Rauchdauer gekonnt und selbstbewusst. Alle übrigen Raucheigenschaften dieser Puro aus Nicaragua sind schlicht als herausragend zu bezeichnen. Nicht nur aufgrund des derzeit deutlich reduzierten Preises ausgesprochen empfehlenswert. Eine würdige Jubiläumszigarre für alle, die es gerne auch einmal kräftiger mögen. Eine tolle Maduro!



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Don Pepin My Father Cigars Connecticut Toro Gordo
verifizierter Kauf

Länge: 15.24Durchmesser: 2.38 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Die fest und gleichmäßig gerollte Toro Gordo ist sehr gut verarbeitet und liegt schwer in der Hand. Das shade grown Connecticut Deckblatt aus Ecuador ist hochwertig und fehlerfrei, wirkt jedoch auf den ersten Blick ein wenig rustikal. Umblatt und Einlage stammen aus Nicaragua. Die Zigarre verströmt im Kaltgeruch sehr angenehme und kräftige Noten von Nüssen, dunkler Schokolade und Kakao. Im Kaltzug liefert die Zigarre abermals süße Schokonoten und Kakao, gespickt mit dezenter pfeffriger Würze. Der Anschnitt mit der Doppelklinge gelingt problemlos. Die Kappe springt sauber und fast von selbst ab. Nach erfolgreicher Röstung und Zündung startet die Toro Gordo Don Pepin untypisch mit sehr dezenten Pfeffernoten und leichter Würze. Ein insgesamt milder Auftakt. Ganz allmählich entwickelt sich subtile Süße, eingebettet in moderaten Erdaromen. Die pfeffrige Würze bleibt konstant und angenehm ausgeprägt bestehen. Im weiteren Verlauf wird Erde von sanften Holznoten unterstützt. Auch nussige Anklänge kommen auf, die mit fortschreitender Rauchdauer intensiver werden. Die subtile Süße entwickelt einen angenehmen, floralen Einschlag. Im späteren Rauchverlauf flackern leichte Aromen von dunkler Schokolade auf. Ab in etwas zur Mitte des Smokes verstärken sich Pfeffer und Würze auf ein ordentliches Niveau und dominieren sogar zeitweise das Geschehen. Insgesamt bleibt jedoch die Balance des eher milden Blend gewahrt. Bei dieser Zigarre handelt es sich um eine freundliche Aromenkomposition von mittlerer Intensität und Komplexität, bestens geeignet für ein breites Publikum. Alle technischen Eigenschaften sind ausgezeichnet. Vorbildlicher Abbrand, sehr gute Rauchentwicklung, perfekter Zugwiderstand sowie ein stabiler mausgrauer Aschekegel vervollständigen dieses überaus entspannte und kurzweilige Raucherlebnis. Mir hat die Zigarre sehr gut gefallen, obwohl ich mir etwas mehr Intensität und Kraft gewünscht hätte. Sehr empfehlenswerter, ausgewogener Smoke der Spaß macht und zu keinem Zeitpunkt überfordert. Nice!



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Black Label Trading Company Viaticum Toro BP
verifizierter Kauf

Länge: 15.24Durchmesser: 1.91

Die boxpressed „Viaticum Toro“ ist überaus gut verarbeitet und gibt im Kaltgeruch hauptsächlich erdige Würze frei. Der Kaltzug liefert ebenfalls Würze, minimale Süße sowie leichte holzige Anklänge. Das speckige und ölige Maduro Deckblatt aus Ecuador ist bemerkenswert glatt und frei von jeglichen Unregelmäßigkeiten. Das verwendete H 2000 Umblatt stammt aus Honduras. Die Tabake für die Einlage kommen aus Nicaragua und abermals Honduras. Der sehr stylische Zigarrenring wird von einem goldenen Totenkopf auf dunklem Grund, samt Kreuz auf der knochigen Stirn geziert. Ich war neugierig zu erfahren, was genau hinter dem für die Zigarre namensgebenden, lateinischen Wort „Viaticum“ steckt und wie hieraus ggf. eine Verbindung zum Zigarrenring hergestellt werden kann. Folgendes habe ich zum Namen der Zigarre nachschlagen können: „Sterbekommunion bezeichnet den Empfang der Kommunion in der Sterbestunde. Sie wird auch Wegzehrung (lateinisch: viaticum) genannt. Im römischen Ritus der katholischen Kirche wird sie dem Sterbenden innerhalb oder außerhalb der Feier einer heiligen Messe gereicht.“ Aha, wieder etwas gelernt und ich kann die Brücke zum Zigarrenring nun besser verstehen…ob das nun meine Vorfreude auf das (hoffentlich!) bevorstehende Rauchvergnügen steigert ist zu bezweifeln - mal sehen was die Zigarre inhaltlich zu bieten hat. Nach erfolgreicher Röstung und Zündung startet die limitierte Toro (Insgesamt sind aus dieser Serie in den USA lediglich 800 Kisten a 20 Zigarren erhältlich. Eine nicht näher definierte zusätzliche Stückzahl wurde für Deutschland aufgelegt) sehr scharf und pfeffrig. Hinzu gesellt sich eine erwachsene Portion trockener Erde. Ein ungestümer und schroffer Auftakt. Nach ein paar Minuten zieht sich die Schärfe spürbar zurück. Erde bleibt gut ausgeprägt erhalten. Allmählich entwickelt sich ein süßer, floraler Einschlag, den ich zunächst nicht eindeutig zuordnen kann. Mit fortschreitender Rauchdauer geben sich schließlich dezent Zitrusfrüchte zu erkennen, die von unterschwelliger Süße begleitet werden. Leichte Zimt und Kaffeenoten treten angenehm in Erscheinung und vereinen sich auf interessante Weise mit Würze und Erde. Die eher kräftige Zigarre entwickelt bei nahezu einwandfreier Kremation Unmengen an dichtem Rauch. Der dunkelgraue Aschekegel ist schuppig und stabil. Der Zugwiderstand ist mir persönlich einen Tick zu leicht. In der zweiten Hälfte wird der Smoke merklich trockener, die schöne Fruchtigkeit weicht vollständig um erneut aufkeimender Schärfe und Pfeffer Raum zu bieten. Erde, Kaffee und Zimt bleiben erhalten und dominieren mit zum Rauchende hin permanent nachlassender Intensität das Aromenprofil, ohne sonderlich viel Abwechslung zu bieten. Ganz zum Schluss, ist lediglich ausgeprägter Tabakgeschmack vorhanden. Unterm Strich ein für mich enttäuschender und überteuerter Smoke, der obendrein in Punkto Rauchdauer extrem kurz geraten ist. Die Boxpressed brennt im Zeitraffer ab und bietet in meinem Fall mit viel Mühe schlappe 40 Minuten „Unterhaltung“. Der Blend ist vollmundig intensiv, mir jedoch in Gänze viel zu einseitig und fantasielos. Ich hatte mir deutlich mehr erhofft. Von mir keine Empfehlung, schade ums Geld…



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La Aurora Limited Editions 115 Anniversary Toro
verifizierter Kauf

Länge: 14.61Durchmesser: 2.14 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Die tadellos verarbeitete Jubiläumszigarre aus dem Hause „La Aurora“ spendiert ein sehr interessantes, kernig-markantes Aromenprofil mit hohem Wiedererkennungswert. Der Rauchverlauf wird von viel Würze, Leder, Erde, Kaffee und Holzaromen dominiert. Ergänzend gesellen sich pfeffrige, leicht scharfe Nuancen sowie süße, fruchtig Noten hinzu, die von grasigen Akzenten sowie dezenter Cremigkeit begleitet werden. Der Auftakt ist recht ungestüm aber überaus spannend und sehr unterhaltsam. Mit zunehmender Rauchdauer wird der Smoke runder, weicher und zugänglicher. Ich habe diese Zigarre als recht kraftvoll, üppig und sättigend empfunden. Der Blend ist raffiniert komponiert, breit gefächert sowie durchaus fordernd und richtet sich eher an erfahrene Genießer, die ein komplexes Raucherlebnis zu schätzen wissen. Auch in technischer Hinsicht kann diese Toro vollends überzeugen. Die überdurchschnittliche Rauchentwicklung wird bei optimalem Zugwiderstand von einem tadellosen, kerzengeraden Abbrand begleitet. Der glatte, hellgraue Aschekegel ist sauber und stabil. Ich hatte großen Spaß und spreche eine klare Empfehlung für diese schöne Zigarre aus. Sie hebt sich aufgrund des eigenständigen Aromenprofils sehr angenehm von der breiten Masse ab. Nice!



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Henk Maori Haka La Dona Edición Limitada 2018
verifizierter Kauf

Länge: 16.51Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Die „Haka La Dona Edición Limitada 2018“ der Marke HENK ist eine äußerst elegante Erscheinung. Die Puro aus Nicaragua duftet intensiv nach Schokolade, wenig Erde und Leder sowie ein wenig stallig. Die Verarbeitung der gleichmäßig und fest gerollten Zigarre ist schlicht als perfekt zu bezeichnen. Das seidige, leicht glänzende Deckblatt ist eine absolute Augenweide. Allerdings darf derartige Perfektion in diesem Preissegment auch durchaus erwartet werden. Der Kaltzug liefert eine sehr intensive und süße Kräutermischung sowie sanfte Anklänge von Eukalyptus. Nach erfolgreicher Röstung und Zündung startet die edle Zigarre mit leichter Süße und gut wahrnehmbaren Noten von Zedernholz. Nach und nach entwickelt eine salzige Würzmischung Profil, die auch leichte pfeffrige Noten in sich trägt. Die Rauchentwicklung ist vom Start weg satt, üppig und cremig. Eine nussige, mandelähnliche Komponente macht sich bemerkbar und harmoniert perfekt mit dem mittlerweile ordentlich ausgeprägten Zedernholzaromen und der salzigen Würzmischung. Die süßen Akzente bleiben dezent im Hintergrund erhalten. Ab in etwa der Hälfte des Smokes gesellt sich zusätzlich sanftes Schokoladenaroma zum fein abgestimmten und elegant nuancierten Aromenprofil hinzu. Derweil erfolgt der Abbrand kerzengerade und ohne Zwischenfälle. Der Zugwiderstand ist mir persönlich einen Tick zu hoch. Der hellgraue, fast weiße Aschekegel ist sauber, fast vollkommen glatt und stabil. Die Zigarre hält nahezu unverändert bis zum Ende das beschriebene Profil bei, wobei die verschiedenen Aromen immer wieder einmal leicht variieren. Lediglich einen Hauch Erde konnte ich zusätzlich ausmachen. Allerdings legen Würze und Pfeffer zum Ende hin spürbar zu. Eine insgesamt interessante, mittelkräftige Zigarre, die einen vollmundigen, recht intensiven und individuellen Blend für fortgeschrittene liefert. Sicher eine in vielerlei Hinsicht perfekte Zigarre, die ich jedoch als leicht überteuert einstufe. Durchaus sehr empfehlenswert, wenn man bereit ist den aufgerufenen Preis zu bezahlen.



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La Libertad Corona
verifizierter Kauf

Länge: 14.61Durchmesser: 1.71 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Die La Libertad im Corona-Format duftet im Kaltgeruch intensiv und angenehm holzig, versetzt mit etwas Leder und einem Hauch Erde. Der Kaltzug spendiert eine schöne Kräutermischung und Tee, gemeinsam mit leichter Süße. Die Verarbeitung der Zigarre ist tadellos. Das schöne, ölige und dunkelbraune Deckblatt ist von guter Qualität. Nach erfolgreicher Röstung und Zündung startet die fest und gleichmäßig gerollte Corona ausgesprochen kraftvoll mit einer erwachsenen Portion Pfeffer und Würze. Zügig kommt zusätzlich kerniges Leder auf. Auch kräftiges Holz entwickelt Profil, reicht aber zu keinem Zeitpunkt an die schweren Lederaromen heran. Nach und nach können Erdnoten ausgemacht werden, die sich im Rauchverlauf moderat intensivieren. Mit fortschreitender Rauchdauer nimmt sich Pfeffer etwas zurück und die Aromenkomposition pendelt sich nach und nach sehr harmonisch aufeinander abgestimmt ein. Zum Schluss gibt es sogar noch ein wenig fruchtige Süße. Die technischen Eigenschaften dieser Zigarre geben keinen Grund zur Klage. Sie liefert üppigen, leicht cremigen Rauch bei optimalem Zugwiderstand. Der Abbrand erfolgt völlig unproblematisch und gerade. Der dunkelgraue Aschekegel ist stabil und jederzeit mühelos kontrollierbar. Im Kern ist diese Zigarre ziemlich linear aber dennoch insgesamt sehr unterhaltsam. Unterm Strich ein kräftiger, intensiver Smoke, ausgestattet mit einem kernigen, vollmundigen und gut balancierten Blend. Für mich ein überraschend schönes und im besten Sinne grundsolides Raucherlebnis. Für ein breites Publikum sicherlich sehr empfehlenswert und das zu einem absolut fairen Preis!



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Arturo Fuente Don Carlos Reserva Superior Doble Robusto
verifizierter Kauf

Länge: 14.61Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Optisch und haptisch macht die Doble Robusto einen exzellenten Eindruck. Die Verarbeitung ist insgesamt ausgezeichnet. Das sandige, eher matte Deckblatt aus Kamerun sieht äußerst einladend aus. Der Kaltgeruch liefert erdige, leicht lehmige Eindrücke. Der Kaltzug fördert Anklänge von Hefe und leichter Würze zu Tage. Die gleichmäßig und fest gerollte Zigarre lässt sich bereitwillig zünden und eröffnet den Rauchgenuss mit einer interessanten, süßlichen Kräuternote, die von zarten Nussaromen begleitet wird. Erdige Noten sind weit entfernt wahrnehmbar. Im weiteren Verlauf entwickeln sich zusätzlich zunächst schwache Holzaromen und leichter Kaffeegeschmack. Eine verhaltene, subtile Würze arbeitet im Hintergrund. Die süßliche Kräuternote hält sich über den gesamten Rauchverlauf und intensiviert sich angenehm im zweiten Drittel. Die Rauchentwicklung ist stattlich, der Zugwiderstand perfekt. Der hellgraue, glatte Aschekegel ist stabil und bereitet keinen Kummer. Der Abbrand erfolgt kerzengerade. Im letzten Drittel verstärken sich hauptsächlich Holz und Erde ohne jedoch die süßen Kräuter zu überflügeln. Eine angenehme Prise Pfeffer vervollständigt schließlich das recht üppige Aromenrad. Insgesamt eine vielschichtige, perfekt balancierte Zigarre, ausgestattet mit einem individuellen und reichhaltigem Aromenprofil sowie durchaus fordernder Komplexität. Die mittelkräftige Doble Robusto richtet sich an erfahrene Genießer, die angenehm komplexe Zigarren mögen und einen fein nuancierten Smoke schätzen, der viel Raum für Interpretation bietet. Empfehlenswert!



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Xhahi Bobi El Ingeniero
verifizierter Kauf

Länge: 12.70Durchmesser: 1.98

Bei der „El Ingeniero“ aus der „Xhaxhi Bobi“ Serie im Robusto Format, handelt es sich um eine waschechte Puro aus der Dominikanischen Republik, die ausschließlich in Kleinserie in der Kelner Boutique Factory in Handarbeit hergestellt wird. Das eher stumpfe, recht rustikale Shade-Deckblatt ist tadellos verarbeitet. Die Robusto macht in Gänze definitiv einen technisch einwandfreien Eindruck. Der Kopf der Zigarre wurde mit einem schick gezwirbelten Pigtail versehen. Die modern gestaltete und recht bunte Banderole hebt sich deutlich von anderen Marken ab und weiß zu gefallen. Die gleichmäßig und fest gerollte Zigarre wirkt im Kaltgeruch nahezu neutral. Lediglich leichte Erdnoten können ausgemacht werden. Der Kaltzug liefert schwache Würze und sehr milde Süßlichkeit. Nach erfolgreicher Röstung und Zündung startet die Zigarre mit unterschwelliger süßer Würze, die mit einer Prise Pfeffer versetzt ist. Im weiteren Verlauf entwickeln ordentlich ausgeprägte Zedernholzaromen Profil. Die Süße isoliert sich zusehends, gewinnt an Kraft und gibt schließlich schmackhafte Noten von Karamell frei. Die Würzmischung harmoniert wunderbar mit dem Zedernholz und der Karamellsüße. Der Smoke weist minimale Cremigkeit auf. Pfeffer nimmt sich nach und nach zurück, bleibt allerdings im Hintergrund permanent erhalten, bei leicht schwankender Intensität. Die Rauchentwicklung dieser Robusto ist enorm, der Zugwiderstand ist auf den Punkt optimal. Der leicht wellige, fast weiße Aschekegel ist stabil und ansehnlich. Der Abbrand erfolgt gerade und völlig problemlos. Zum Ende hin verstärken sich Zedernholz sowie die Würzmischung deutlich und dominieren gemeinsam mit etwas Pfeffer das Geschehen. Die Karamellsüße schwächt sich ab. Die mittelkräftige El Ingeniero ist eine einsteigerfreundliche Zigarre, bestens geeignet zu jeder Tageszeit und jedem Anlass. Der aufgeräumte, schmackhafte Blend macht Laune und lädt zum ausgiebigen entspannen ein. Sicherlich keine sensationelle Zigarre, jedoch grundsolide und angenehm kurzweilig. Das PLV halte ich für gut. Unterm Strich eine schöne Zigarre, die sich eher an Einsteiger richtet. Hat mir gut gefallen!



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Alec Bradley Project 40 Maduro Toro 06.52
verifizierter Kauf

Länge: 15.24Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Die Project 40 Maduro Toro aus dem Hause Alec Bradley ist eine absolute Augenweide. Das vorbildlich verarbeitete, ölige und speckige San Andres Deckblatt ist glatt und völlig fehlerfrei. Die Zigarre duftet schwer nach Erde und Leder. Im Kaltzug präsentiert die fest und gleichmäßig gerollte Toro leicht süßliche Akzente und einen kaum merklichen Anflug einer seichten Kräutermischung. Nach erfolgreicher Röstung und Zündung startet die Maduro mit einer leicht pfeffrigen Würzmischung, die gleichzeitig von einer sanften Kräutermischung untermalt wird. Nach und nach kommt dezente Süße auf, die Züge von Zimt in sich trägt. Im weiteren Verlauf baut sich zunächst Schokolade gemeinsam mit phasenweise recht kräftigen Nussaromen auf. Kräftige Erde und Leder vervollständigen schließlich den vollmundigen und intensiven Blend. Die Basis dieser Toro bilden zusammenfassend die unterm Strich kräftige Würzmischung gemeinsam mit Kräutern sowie der Zimtsüße, die sich mit wechselnder Intensität durch den gesamten Rauchverlauf zieht. Zu meinem persönlichen Glück hätte ich mir noch einen Schuss Kaffee gewünscht, der leider gänzlich ausblieb. Die Raucheigenschaften dieser mittelkräftigen Toro sind allesamt ausgesprochen gut. Sie produziert einen sehr stabilen, leicht welligen und fast weißen Aschekegel. Der Abbrand erfolgt völlig problemlos und kerzengerade. Rauchentwicklung und Zugwiderstand sind durchweg als gut zu bezeichnen. Fazit, eine interessante Maduro zu einem freundlichen Preis, die technisch alles richtig macht und mit ihrem intensiven Blend, bei überschaubarer Komplexität, geschmacklich überzeugen kann. Empfehlenswert!



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Länge: 15.24Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Die Anejo XO Nicaragua im Toro-Format wird von einem ansehnlichen, dunkelbraunen, öligen Sun Grown Decker aus Nicaragua ummantelt und ist ordentlich verarbeitet. Im Kern bietet sie während des Rauchverlaufs kräftige, würzige Pfeffernoten, viel Erde, eine angenehme Portion Holz sowie eine dauerhafte unterschwellige, leicht cremige Süße, die phasenweise an Vanille erinnert. Hin und wieder kann ein leicht nussiger Einschlag ausgemacht werden. Mein Exemplar entwickelte leichten, jedoch unproblematischen Schiefbrand und lieferte große Mengen an sattem Rauch. Der dunkelgraue Aschekegel war etwas instabil und musste im Auge behalten werden. Der Zugwiderstand war mir persönlich einen Tick zu gering. Die Rothschild Masivo dieser Serie hat mir besser gefallen. Sie ist wesentlich feiner nuanciert und deutlich ausgewogener. Die recht kräftige, aromenintensive Toro empfand ich als etwas rau und ungestüm. Trotzdem ein angenehmer, reichhaltiger Smoke, den man allerdings nicht zwingend geraucht haben muss.



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EPC Ernesto Perez-Carrillo INCH Ringmaster No. 6 (Double Toro)
verifizierter Kauf

Länge: 16.51Durchmesser: 2.54 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Die wunderbar verarbeitete Puro aus Nicaragua duftet leicht erdig und stallig. Der Kaltzug liefert Würze und überraschend salzige Eindrücke, die von einer gewissen Blumigkeit begleitet werden. Das leicht ölige, dunkelbraune Deckblatt zeugt von hoher Qualität. Die Zigarre ist fest und gleichmäßig gerollt und weist ein dem Format entsprechendes hohes Eigengewicht aus. Nach problemloser Röstung und Zündung startet die Double Toro mit einer erwachsenen Portion Kaffee gemeinsam mit einer ausgeprägten Pfeffernote. Der Rauch ist vom Start weg satt und angenehm cremig. Im weiteren Verlauf schwächen sich Kaffee und Pfeffer etwas ab. Salzige Röstaromen entwickeln moderate Stärke und allmählich verbinden sich die Röstaromen mit schmackhafter Würzigkeit zu einer satten Melange die dauerhaft erhalten bleibt. Kaum wahrnehmbare, süße Sckokonoten werten die Komposition zusätzlich auf. Sehr seichte Holzaromen und ein Hauch Erde vervollständigen zu guter letzt das Aromenrad. Zum Ende hin legt Pfeffer angenehm zu. Die Zigarre brennt unaufgeregt und kerzengerade ab. Der hellgraue Aschekegel ist glatt und stabil. Der Zugwiderstand ist optimal. Das mittelkräftige Großformat ist geschmacklich durchaus gelungen. Die Zigarre ist mit überschaubarer, angenehmer Komplexität ausgestattet und erweist sich im gesamten Rauchverlauf als recht linear. Ein sehr entspannter Rauchgenuss für ein breites Publikum. Den aufgerufenen Preis halte ich allerdings angesichts des Gebotenen für deutlich zu hoch gegriffen. Trotzdem handelt es um einen empfehlenswerten Smoke für Liebhaber technisch einwandfreier Großformate.



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Tabacalera Maduro Edicion Toro
verifizierter Kauf

Länge: 15.24Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Die würzig und leicht nach Pferdestall duftende Maduro, wird von einem öligen, ordentlich verarbeiteten Broadleaf-Decker ummantelt. Das dunkelbraune, scheckige Deckblatt ist ein wenig rustikal, jedoch völlig fehlerfrei, gut verarbeitet und in Gänze sehr ansehnlich. Die Toro ist fest und gleichmäßig gerollt. Sie liefert im Kaltzug eine angenehme süßlich-würzige Kräutermischung. Nach erfolgreicher Röstung und Zündung startet die Zigarre mit cremiger, leicht erdiger Süße, die rasch florale Züge entwickelt. Schöne Holzaromen, die sich im Verlauf deutlich in Richtung Zedernholz verdichten reihen sich harmonisch ein. Eine leicht salzige Würzmischung begleitet den gesamten Smoke. In der zweiten Hälfte verändert sich der zu Beginn florale Einschlag hin zu einer recht intensiven Kräutermischung, die sich eng an die salzige Würzigkeit schmiegt. Zedernholz intensiviert sich phasenweise, die Süße verharrt schwach ausgeprägt im Hintergrund. Hin und wieder kann ich einen Hauch Vanille ausmachen. Insgesamt sehr schmackhaft! Die Zigarre liefert durchweg große Mengen an dichtem, cremigen Rauch. Der Zugwiderstand ist optimal. Der Abbrand erfolgt leicht wellig, ohne jedoch Schiefbrand oder andere Ärgernisse zu entwickeln. Der mausgraue Aschekegel spaltet sich im ersten Drittel auf und fällt recht früh. Anschließend entwickelt er sich allerdings konstant stabil und ist problemlos kontrollierbar. Mir hat diese mittelkräftige Toro gut gefallen. Das Aromenprofil entspricht aus meiner Sicht nicht unbedingt dem von „klassischen“ Maduro Zigarren. Der eigenständige Blend schmeckt allerdings richtig gut und unterhält gekonnt. Die recht gradlinige Komposition überfordert zu keinem Zeitpunkt. Fazit, die Maduro Edicion von Tabacalera bietet ein schmackhaftes, entspanntes, technische solides Raucherlebnis zu einem fairen Preis und dürfte einem breiten Publikum sehr gefallen. Sehr empfehlenswert!



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