Erstellen Sie einen Personal Humidor und behalten Sie die Übersicht über Ihre bereits gerauchten Zigarren und Tabake!

Neuen Personal Humidor anlegen

Humidor Meine Lieblingszigarren (Aficionado_1995)

40 Einträge
Kommentar: Dieser Humidor enthält alle Zigarren die ich regelmäßig genieße oder die mir andersweitig positiv im Gedächtnis geblieben sind.

In Humidor suchen
Produkt Preis/Leistung Qualität Stärke Datum Meinung ein-/ausblenden

La Chaveta White Minuto
verifizierter Kauf

Länge: 10.16Durchmesser: 1.19 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Find die La Chaveta White Minutos echt klasse, vorallem weil die kleinen vollständig von Hand gefertigte Longfiller sind mit einem hübschen Pigtail am Brandende und an der Capa und nicht wie sonst üblich für Minutos einfach nur vorgeschnittene Shortfiller. Durch den leicht erhöhten Zugwiderstand brennen sie auch schön langsam und gleichmäßig ab und bieten dem Aficionado rund 30 Minuten cremigen und nussigen Rauchgenuss.



War dieser Beitrag für Sie hilfreich? Ja Nein

San Martin Robusto stick
verifizierter Kauf

Länge: 12.38Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Optik & Haptik: Die San Martín hat ein hellbraunes, glänzend öliges und seidiges Deckblatt, welches sich sehr geschmeidig zwischen den Fingern anfühlt. Die Bauchbinde sieht sehr edel aus und unterstreicht die Wertigkeit des Deckblattes gut mit seinen gold/rot/blauen Akzenten. Optisch eine sehr ansprechende Zigarre wie ich finde. Kaltgeruch: Der Kaltgeruch ist sehr einladend wie ich finde. Ich konnte eine leichte Stalligkeit wahrnehmen, welche unterlegt ist mit einer hellen Zitrusfrucht. Abgesehen davon hatte ich auch eine tolle Tabaksüße und eine blumige Floralität in der Nase. Generell wirkt der Kaltgeruch bereits sehr ausgewogen und aromengeladen. Erstes Drittel: Nach dem anzünden wird man von der San Martín mit einem wie ich finde unerwartet kräftigen Start begrüßt. Weisser Pfeffer schießt sofort ein (welcher aber in keinster Weise unangenehm daherkommt) und eine intensive und sehr leckere herbe Nussigkeit ist direkt zu erschmecken. Die Rauchtextur ist satt und cremig. Im Verlauf des ersten Drittels kommt die Zitrusnote aus dem Kaltgeruch nun auch ins Aromenspektrum hinzu, begleitet von hellen Röstaromen (hatte die Assoziation von einer leicht angerösteten Scheibe Toast im Kopf). Zum Ende des ersten Drittels kam eine Gewisse süße Floralität hinzu, welche mich an Blütenduft erinnert hat. Zweites Drittel: Zu Beginn des zweiten Drittels kommt ein subtiles und sehr helles Zedernholzaroma mit ins Spiel. Von diesem Punkt an hatte ich bei manchen Zügen auch leicht mineralisch/salzige Anklänge, welche aber wirklich nur hin und wieder zu vernehmen waren. Ziemlich genau nach der ersten Hälfte der San Martín intensivierte sich das herbe Nussaroma enorm. Das hat persönlich genau meinen Geschmack getroffen und ich habe bemerkt wie mein Speichelfluss dadurch angeregt wurde. Der Rest vom zweiten Drittel war dann noch von einer äußerst wohlschmeckenden, süßlichen Tabakwürze geprägt und ein feines und sattes Leder kam noch hinzu. Letztes Drittel: Im letzten Drittel wird die San Martín nochmal etwas kräftiger. Leichte Minzanklänge waren zu schmecken und Erde kam hinzu. Allerdings war es nicht das typische Aroma von Erde wie ich es sonst kenne, es hatte tropische/fruchtige Anklänge. Wirklich schwer zu beschreiben, da ich so eine Erde noch nicht hatte. Der weisse Pfeffer wurde zum Schluss ebenfalls nochmal prägnanter. Nach knapp 90 Minuten habe ich die San Martín dann abgelegt. Raucheigenschaften: Hier habe ich absolut nichts negatives zu sagen. Zugverhalten ist eher auf der offenen Seite, aber nicht zu offen. Wenn 0% zu wären und 100% komplett offen dann wäre mein Exemplar der San Martìn bei etwa 60-65% gewesen. Rauchvolumen ist gut - keine Nebelmaschine aber auch nicht zu wenig Rauch. Abbrand war ebenfalls sehr gut, ich musste nie korrigieren. Die Asche ist recht kompakt, hält aber nicht all zu lange. Nach 2-3cm sollte man die Asche abstreifen. Was mir ausserdem positiv aufgefallen ist, ist die extrem tolle Raumnote dieser Zigarre. Der aufsteigende passive Rauch der Zigarre, welcher zwischen den Zügen entsteht während die Zigarre auf der Zigartenbank liegt ist wirklich sehr angenehm und duftet fantastisch. Die Nikotinstärke und die Stärke der Aromen würde ich beide etwa im mittleren Bereich einordnen.  Fazit: Die Villiger San Martín ist definitiv eine tolle und einzigartige Zigarre. Die Tabakqualität ist herausragend und darf sich meiner Meinung nach auf jeden Fall ins Premiumsegment einordnen. Hier steht nicht nur Premium drauf, es ist auch Premium drin. Kein 08/15 Blend der durch hochwertige Vermarktung besser dargestellt wird als er wirklich ist. Ob diese Zigarre nun 17,50€ (eigentlich 15,50€ für die Robusto, aber duch die Tubo Variante kostet sie 2€ mehr) Wert ist, ist hier eine sehr subjektive Frage. Ich würde Ja sagen, ein anderer sicherlich Nein. Das kommt in diesem Fall auf den persönlichen Geschmack an, wie gut einem der Blend gefällt. Was ich aber sicher sagen kann - unabhängig vom persönlichen Geschmack - ist, das die Tabakqualität die einem hier geboten wird wirklich sehr sehr gut ist und definitiv nichts ist was man in der Form wie Sand am Meer findet. Sollte man auf jeden Fall mal probiert haben! Fazit: 9/10



War dieser Beitrag für Sie hilfreich? Ja Nein
15 Personen fanden diesen Beitrag hilfreich.

Maduro Torpedo Stick 2

Länge: 15.56Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano (Mediumfiller)TAF

Die Helvada 1973 Claro Torpedo gefällt mir sehr gut. Cremiger, fast sahniger Rauch und tolle Aromen von Nuss, Milchkaffee und Mandeln. Konstruktion wie aus dem Bilderbuch. Für 4,50€ das Stück definitiv spitzenklasse, mittlerweile eine meiner liebsten Bundlezigarren.



War dieser Beitrag für Sie hilfreich? Ja Nein

Corona Larga box

Länge: 14.92Durchmesser: 1.75 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Optik & Haptik: Die Davidoff Puro Dominicana Corona Larga hat ein makelloses, ölig glänzendes Deckblatt in einem cremebraunen Farbton. Die Zigarre hat zwei Bauchbinden, eine schwarze mit dem Davidoff Schriftzug und eine weitere darunter in einem orangenen Farbton, versehen mit dem Puro Dominicano Schriftzug. Die Zigarre macht optisch wie von Davidoff gewohnt einen hochwertigen Eindruck. In der Hand fühlt sich das Deckblatt trotz seines Glanzes leicht rau, aber dennoch geschmeidig an. Kaltgeruch: Im Kaltgeruch zeigt die sich die Puro Dominicano direkt sehr ausgewogen und vollmundig. In der Nase sind Aromen von Erde, sattem Leder, eine leichte Stalligkeit und fruchtige/süße Anklänge zu vernehmen. Der Kaltgeruch hat mir sofort Lust auf den bevorstehenden Smoke bereitet. Erstes Drittel: Nach dem anzünden begrüßt einen die Puro Dominicana mit einer sehr feinen und ausgewogenen Aromatik. Die Rauchtextur ist cremig und wird aromatisch begleitet von hellen Edelhölzern, einer sehr satten und feinen Ledernote und Anklängen von Milchkaffee. Im Verlauf des ersten Drittels kommt ausserdem noch eine dezente Fruchtigkeit/Süße mit ins Spiel, die die bereits vorhandenen Aromen wundervoll ergänzt. Zweites Drittel: Zu Beginn des zweiten Drittels wird das Aromenspektrum durch eine deutliche Haselnussnote ergänzt. Ausserdem schwenkt das Milchkaffee Aroma aus dem ersten Drittel langsam in eine dunklere Kaffeenote um, welche in Richtung geröstete Kaffeebohnen geht. Im Verlauf des zweiten Drittels intensiviert sich die Haselnussnote enorm und erreicht kurz vor Beginn des letzten Drittels ihren Höhepunkt, bevor sie danach allmählich wieder etwas abflacht. Zusätzlich dazu wurde die Zigarre zum Ende des zweiten Drittels leicht floral und ein leichter weisser Pfeffer schlich sich langsam ein, welchen ich im Rachenraum vernehmen konnte. Letztes Drittel: Zu Beginn des letzten Drittels verändert sich die Rauchtextur in eine trockenere Richtung. Die Creme nimmt ab und das Holz wird stärker und tritt mehr in den Vordergrund. Im Verlauf des letzten Drittels wird die Zigarre leicht mineralisch, beinahe leicht salzig aber dies sehr subtil und gut verwoben mit den anderen Aromen. Die Erde kommt nun auch nochmal stärker zur Geltung und bringt eine schöne Portion dominikanisches Feuer in das Finale der Zigarre. Raucheigenschaften: Wie ich es von Davidoff gewohnt bin, habe ich hier absolut nichts an der Zigarre auszusetzen. Der Zugwiderstand ist genau wie er sein sollte (weder zu stark, noch zu schwach) und das Rauchvolumen ist enorm. Der Abbrand war ebenfalls klasse und hat mir zu keinem Zeitpunkt Sorgen bereitet. Eine gut konstruierte Zigarre, die in jeder Hinsicht unkompliziert ist und funktioniert. Ich habe die Corona Larga sehr langsam und mit vollster Aufmerksamkeit genossen, bis ich mir beinahe die Finger verbrannt habe. Somit habe ich sie auf 95 Minuten bekommen. Von der Nikotinstärke würde ich die Puro Dominicana im unteren Mittelfeld einordnen. Zum Morgenkaffee auf nüchternen Magen würde ich sie warscheinlich nicht rauchen, ein Festmahl muss man aber im Vorfeld auch nicht gegessen haben um sie zu verkraften. Am Nachmittag nach einem guten Mittagessen ist denke ich der perfekte Augenblick um sie zu genießen, aber das ist natürlich rein subjektiv. Fazit: Die Puro Dominicana ist eine fantastische Zigarre, die meiner Meinung nach die dominikanische Tabakkunst exzellent repräsentiert. Natürlich sind 23€ für eine etwas längere Corona sicherlich nicht billig, aber dafür erhält der Aficionado hier herausragende Tabakqualität, die einen komplexen Rauchgenuss garantiert. Durch die hervorragende Konstruktion der Zigarre muss der Genießer sich keine Sorgen um Schiefbrand oder andere störende Faktoren machen und kann sich hier vollumfänglich dem Genuss der Zigarre hingeben und jede Nuance voll auskosten. Dies war meine erste, ganz sicher aber nicht die letzte Zigarre der Puro Dominicana Linie die ich genießen werde. Wertung: 9/10



War dieser Beitrag für Sie hilfreich? Ja Nein
4 Personen fanden diesen Beitrag hilfreich.

Hoyo De San Luis stick 2
verifizierter Kauf

Länge: 0.00Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Die neue Hoyo gefällt mir ausserordentlich gut, obwohl man ihr die Jugend definitiv anmerkt. Die Hoyo de San Luis wertet mit einer weichen und eleganten Aromatik auf. Zedernholz, leicht nussige Anklänge, helles Leder, eine dezente Honigsüße und eine cremige Rauchtextur. Die Jugend merkt man ihr meiner Meinung nach durch eine leichte helle Pfeffrigkeit an und hier und da kommt mal was leicht grasig/herbes/florales durch was untypisch für Hoyo de Monterrey Zigarren ist. Ich denke in ein paar Jahren wird die RICHTIG gut!



War dieser Beitrag für Sie hilfreich? Ja Nein

A.J. Fernandez Decenio Toro_Zigarre
verifizierter Kauf

Länge: 16.51Durchmesser: 2.14 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Allgemeines zur Zigarre: Die A.J. Fernandez New World Decenio ist eine Jubiläumszigarre, mit welcher das 10 jährige bestehen der New World Serie innerhalb des Markenportfolios zelebriert wird. Insgesamt gibt es in der Decenio Linie drei verschiedene Vitolas, welche einzeln oder in hübschen, blau/gold verzierten 20er Kisten erworben werden können. Die Zigarre hat ein mexikanisches San Andrés Deckblatt, worunter ein nicaraguanisches Umblatt schlummert und in der Einlage werden Tabake aus Nicaragua und Honduras verwendet. Optik & Haptik: Die New World Decenio hat ein mattes und raues, dennoch aber sehr schön anzusehendes Deckblatt in einem satten, dunkelbraunen Farbton. Das Deckblatt weist keinerlei Unregelmäßigkeiten auf und fühlt sich angenehm an in der Hand, trotz seiner rauen Beschaffenheit. Unter der Capa zieren zwei wunderschöne Bauchbinden die Zigarre, welche ebenfalls in blau/gold Tönen gehalten werden. Zusätzlich hat man am Zigarrenfuß noch eine dritte goldene Bauchbinde, welche das A.J. Fernandez Markenlogo zeigt. Alles in allem sieht die Zigarre wie ich finde sehr hochwertig aus und unterstreicht durch ihre Optik, das es sich hier um etwas besonderes handelt. Mir persönlich gefällt die Kombination von blau und gold ausgesprochen gut. Kaltgeruch: Die New World Decenio hat einen intensiv stalligen Geruch, welcher meiner Meinung nach typisch für Zigarren aus dem Hause A.J. Fernandez ist. Ausserdem konnte ich Holz, Leder und dunkle Kaffeeröstaromen in der Nase vernehmen. Aromatik: Direkt nach dem anzünden ist die Decenio voll präsent und zeigt sofort wo die Reise hingeht. Schwarzer Pfeffer, Bitterschokolade, dunkle Kaffeearomen (Espresso), Holz, Leder und Erde. Ich war über den heftigen Antritt der Zigarre positiv überrascht muss ich sagen. Im Rauchverlauf kommen hier und da mal Anklänge von Karamell zum Vorschein, im großen und ganzen bleibt die Zigarre aber eher auf der trockenen und ledrigen Seite. Die Decenio ist meiner Meinung nach nicht extrem komplex, was ich aber überhaupt nicht negativ empfinde da ich die gebotene Aromatik sehr gut finde. Gerade im letzten drittel ist die Intensität der Aromatik nochmal signifikant gestiegen. Raucheigenschaften: Die New World Decenio ist was ihr Rauchverhalten betrifft für mein Empfinden tadellos verarbeitet und ich habe hier nichts zu beanstanden. Der Zugwiderstand ist recht offen, wodurch sie zwar etwas schneller abbrennt aber den Aficionado dafür mit einem massiven Rauchvolumen und einer sehr intensiven Aromendichte entschädigt. Abbrand war top und musste meinerseits nie korrigiert werden. Einziges kleines manko ist die bröselige Asche, die nach maximal 2-3cm fällt was aber meckern auf ganz hohem Niveau ist. Die Toro hatte bei mir eine Rauchdauer von knapp 70 Minuten. Fazit: Die A.J. Fernandez New World Decenio ist meiner Meinung nach eine sehr gelungene Jubiläumszigarre, die die Stärken der New World Serie perfekt repräsentiert. Die Zigarre richtet sich vorallem an erfahrene Aficionados und Liebhaber der typisch kräftigen A.J. Fernandez Aromatik. Anfänger und Aficionados die eine cremige Zigarre suchen, sollte hier die Finger von lassen. Die Decenio ist gewiss kein Gaumenschmeichler und spricht mit ihren aromatischen Ecken und Kanten auch sicherlich nicht jeden an. Für Liebhaber und Kenner von kräftigem und unverfälschtem Tabakgenuss mit einem erwachsenen und nicht verspielten Aromenprofil kann ich hier meine Empfehlung aussprechen. Wertung: 8/10



War dieser Beitrag für Sie hilfreich? Ja Nein
3 Personen fanden diesen Beitrag hilfreich.

Art Deco stick 2
verifizierter Kauf

Länge: 14.50Durchmesser: 2.06

Allgemeines zur Zigarre: Die Capitol Art Déco ist die erste Neuheit im Capitol Markenportfolio, seit der Einführung der Standardlinie im September 2022. Die Zigarre ist limitiert (Es gibt allerdings keine Angabe wieviele Kisten es insgesamt gibt) und kommt in hochwertigen, schwarz lackierten Kisten mit goldener Verzierung, welche nochmals in einem schwarzen Samtumschlag eingehüllt sind und in einem Karton ausgeliefert werden. Eine Kiste beinhaltet 10 Zigarren und kostet 120€, was einem Stückpreis von 12€ entspricht. Die Zigarre hat ein 52er Ringmaß bei einer Länge von 14,50cm und wird vollständig von Hand hergestellt. Alle verwendeten Tabake stammen aus Nicaragua. Produziert/gerollt werden die guten Stücke von Plasencia. Optik & Haptik: Die Art Déco hat ein mattes, aber dennoch sehr schön anzusehendes Deckblatt in einem cremebraunen Farbton. Das Deckblatt weist keinerlei Unregelmäßigkeiten auf und fühlt sich angenehm an in der Hand. Den Zigarrenkopf ziert ein kurzes und breites Pigtail. Die Zigarre hat insgesamt 3 Bauchbinden: Die Standard Capitol Bauchbinde oben und direkt darunterliegend eine kleine, orangefarbene Bauchbinde mit goldenen Rändern welche den Schriftzug Art Déco enthält. Am Zigarrenfuß ist nochmals eine große schwarze Bauchbinde mit goldener Verzierung, welche den Schriftzug Art Déco Limited Edition enthält. Die Zigarre ist relativ fest gerollt und liegt mit ihrem Gewicht ordentlich in der Hand. Kaltgeruch: Die Zigarre riecht leicht stallig und hat einen angenehm süßlich/fruchtigen und leicht würzigen Duft. Ich persönlich finde den Geruch der Art Déco sehr einladend. Erstes Drittel: Direkt nach dem anzünden begrüßt einen die Zigarre mit einer sehr dezenten, aber dennoch sehr leckeren Vielfalt an Aromen was ich persönlich von nicaraguanischen Puros so nicht gewohnt bin. Die Zigarre startet mit Aromen von Nuss, Zedernholz, weissem Pfeffer (welcher sich als leichtes brizzeln im Rachenraum bemerkbar macht), Milchkaffee und einer leichten Tabakwürze. Das erste drittel wird ausserdem von einer leichten Creme begleitet, welche sich auf den Lippen ablegt. Ein sehr angenehmer Start wie ich finde. Zweites Drittel: Im zweiten drittel wird die Aromatik der Art Déco nochmal etwas verspielter. Die Süße nimmt zu und das Nussaroma aus dem ersten drittel geht nun mehr in Richtung Mandeln. Ich meine im zweiten drittel auch eine gewisse Fruchtigkeit vernommen zu haben, welche ich aber nicht klar in eine bestimmte Richtung definieren kann. Was mir auch sehr gut gefallen hat, war das zarte und helle Lederaroma welches im zweiten drittel dazukam. Das zweite Drittel ist für mich definitiv das Filetstück dieser Zigarre und hat bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Letztes Drittel: Spätestens zu Beginn des letzten Drittels merkt man der Zigarre nun ihre Herkunft an. Die Art Déco offenbart jetzt vollständig ihren nicaraguanischen Charakter und bringt die klassischen Aromen von gerösteten Kaffeebohnen, Leder, Erde, sattem Holz und einer gewissen Grasigkeit/Herbe an den Gaumen. Ab und an habe ich im Finale auch leichte Anklänge von Minze vernommen, welche aber nur unterschwellig bei einigen Zügen dabei waren. Raucheigenschaften: Was die Verarbeitung der Art Dèco betrifft, habe ich nichts negatives zu sagen. Den Zugwiderstand würde ich weder als offen, noch als geschlossen bezeichnen - Genau richtig also, mit einem leichten Gegenzug. Die Rauchentwicklung ist konstant gut und der Abbrand bei meinem Exemplar war mehr als anständig und ich musste nie korrigierend eingreifen. Die Asche hält gut und wurde von mir in insgesamt 4 Teilen abgestriffen. Die Zigarre ist gut gepackt und brennt langsam ab, was mir 90 Minuten lang Genuss bereitet hat. Fazit: Die Capitol Art Déco ist meiner Meinung nach eine tolle Erweiterung des Markenportfolios und liefert dem Aficionado eine deutlich feinere und ausgewogenere Aromatik als die Standardlinie. Für eine nicaraguanische Puro ist sie recht mild, weshalb man sie wie ich finde auch schon am Vormittag zu einer Tasse Kaffee genießen kann. Ein Pluspunkt ist für mich auch die generelle Präsentation der Zigarre, was das Design der Bauchbinden und der Kiste/Aufmachung betrifft (finde die Präsentation der Standardlinie eher billig wenn ich ehrlich bin). Alles in allem ist die Capitol Art Déco eine milde und leckere Nicaragua Puro, welche ich sowohl Einsteigern als auch erfahrenen Aficionados empfehlen würde welche ein ausgewogenes Raucherlebnis made in Nicaragua genießen wollen. Wertung: 7.5/10



War dieser Beitrag für Sie hilfreich? Ja Nein
4 Personen fanden diesen Beitrag hilfreich.

Eiroa CBT Maduro Robusto 50x5_02
verifizierter Kauf

Länge: 12.70Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Bei dieser Zigarre handelt es sich um eine Puro aus Honduras. Deckblatt, Umblatt und Einlage stammen also vollständig aus Honduras. Die Besonderheit liegt bei dieser Zigarre allerdings in der Art der verwendeten Tabake, da hier ausschließlich Madurotabakblätter benutzt werden was der Zigarre wie ich finde eine sehr aussergewöhnliche Aromatik verleiht. Die Zigarre ist vollmundig und komplex und bringt eine tolle Grundsüße mit sich die den ganzen Rauchverlauf über präsent ist. Aromatisch zeigen sich vorallem Aromen von Nuss, Kaffee, Schokolade, Leder, Holz und Erde, welche sich immer mal wieder abwechseln und den Grad ihrer jeweiligen Intensität verändern so das alle Aromen mal ihre dominante Phase haben. Die Raumnote dieser Zigarre ist sehr gut, wenn man sie mal ein wenig liegen lässt zwischen den Zügen ist der Duft des aufsteigenden Rauchs der Zigarre äußerst angenehm im Geruch wie ich finde. Hervorzuheben ist auch die tolle Verarbeitung der Zigarre. Sie ist ist sehr hart gerollt, zieht aber trotzdem wunderbar und hat ein enormes Rauchvolumen. Der Abbrand ist messerscharf und der Aschekegel hält gut. Ganz große klasse! Diese Zigarre werde ich sicherlich nochmal rauchen, nächstes mal aber im Lancero Format. Denke da wird das ganze nochmal deutlich tiefer gehen was die Aromatik betrifft.



War dieser Beitrag für Sie hilfreich? Ja Nein

The Late Hour Belicoso Dose
verifizierter Kauf

Länge: 11.43Durchmesser: 1.83 Herstellungsart Totalmente a mano (Mediumfiller)TAF

Habe heute die Davidoff Winston Churchill The Late Hour Belicoso getestet. Bin echt positiv überrascht muss ich sagen. Trotz des kleinen Formats steht sie den größeren Vitolas der Reihe in nichts nach (ausser in der Rauchdauer natürlich). Verarbeitung und Raucheigenschaften sind wie von Davidoff gewohnt erstklassig. Wer zwischendurch mal Lust auf ein bisschen Late Hour Aromatik hat und nicht direkt 30€ aufwärts in Rauch aufgehen lassen möchte ist mit den Belicosos sehr gut beraten. Oder aber auch für diejenigen die bisher noch keine Late Hour genossen haben und mal reinschnuppern wollen was sie erwartet bevor sie über 30€ für ein größeres Format ausgeben, werden mit den Belicosos ihre Freude haben.



War dieser Beitrag für Sie hilfreich? Ja Nein
Eine Person fand diesen Beitrag hilfreich.

Robusto Maduro stick 2
verifizierter Kauf

Länge: 12.70Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Habe mir auf gut Glück ein 10er Bundle davon bei der letzten Bestellung mitgeordert. Bin echt sehr positiv überrascht muss ich sagen! Im Kaltgeruch zeigt sich ein sehr leckerer, süßlicher und blumenartiger Duft der mir sehr gut gefallen hat. Angezündet offenbarten sich mir Aromen von Nuss, Röstaromen, Brotkruste, eine leichte Grasigkeit und ab dem zweiten Drittel ein süßes, buttriges/teigiges Aroma welches mich an frisches Brioche oder einen frischen Hefezopf erinnert hat. Im letzten Drittel wurde die Zigarre dann nochmal schön erdig und ledrig und etwas Pfeffer war mit von der Partie. Abbrand, Asche und Rauchvolumen waren hervorragend. Die Zigarre hat mir echt sehr viel spaß gemacht muss ich sagen. Für 3,80€ habe ich denke ich bisher nichts besseres geraucht. Davon werde ich mir nochmal 2-3 Bundles nachordern!



War dieser Beitrag für Sie hilfreich? Ja Nein
7 Personen fanden diesen Beitrag hilfreich.

Horse 2026 box front

Länge: 15.24Durchmesser: 2.22 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Allgemeines zur Zigarre: Die Year Of The Horse Limited Edition 2026 ist die neueste Edition der jährlich erscheinenden Limitada aus dem Hause VegaFina, die wie jedes Jahr dem chinesischen Neujahr huldigt. Die Zigarre hat ein 56er Ringmaß bei einer Länge von 15,24cm und das Format nennt sich "Higüeyanos". Der Name dieser Vitola leitet sich vom "Caballo de Paso Higüeyano" ab, welches eine weitverbreitete Pferderasse in der dominikanischen Republik ist. Das Deckblatt kommt aus Ecuador, das Umblatt aus Nicaragua und die Einlagetabake aus Nicaragua und der dominikanischen Republik. Verkauft wird die Zigarre in rot/gold lackierten, durchnummerierten Kisten mit einer Auflage von 4200 Kisten à 16 Zigarren. Optik & Haptik: Die Zigarre hat haptisch ein mattes und raues Deckblatt, welches optisch allerdings trotzdem einen leichten Glanz aufweist. Das Deckblatt hat einen schönen, mittelbraunen Farbton. Die obere Bauchbinde ist die typische VegaFina Classic Bauchbinde, welche standardmäßig in weiß gehalten ist mit dem roten VF Logo darauf. Unter der oberen Bauchbinde befindet sich noch eine zweite, welche rot glänzt und ein goldenes Pferd und den Schriftzug "Year Of The Horse 2026" aufgedruckt hat. Besonders hervorzuheben ist auch das goldene Pergamentpapier, mit dem sie ummantelt ist. Dieses sieht sehr edel aus und hat über die gesamte Fläche mehrfach den Vegafina Schriftzug eingeprägt. Am Zigarrenkopf befindet sich das sogenannte "Horsetail", welches eine breitere Version des bekannten Pigtails ist und einen Pferdeschwanz darstellen soll. Die Higüeyanos ist fest gerollt und liegt mit ihrem 56er Ringmaß gut in der Hand - Ein stattliches Format, welches sehr edel ausschaut! Kaltgeruch: Die Year Of The Horse hat einen intensiven Kaltgeruch. Sie riecht stallig, holzig und hat einen intensiven, tollen und würzigen Duft von altem Leder an sich. Insgesamt würde ich den Geruch der Zigarre als "urig" bezeichnen. Der Kaltgeruch lässt bereits erahnen, das es sich hierbei nicht um eine milde Zigarre handelt. Erstes Drittel: Direkt nach dem anzünden entfaltet sich die kräftige Aromatik der Zigarre. Bitterschokolade, Holz und Leder sind sehr prägnant und eine ordentliche Pfeffrigkeit schießt sofort ein, welche sich im Form einer leichten Schärfe im Rachenraum breitmacht und mir sehr gut gefallen hat. Im Verlauf des ersten Drittels kam dann noch eine leichte Nussigkeit und eine leichte Süße hinzu. Zweites Drittel: Im zweiten Drittel nimmt die Zigarre weiter an Fahrt auf und präsentiert ihr kräftiges, voluminöses und vollmundiges Aromenspektrum. Eine intensive Tabakwürze drängt sich in den Vordergrund und Aromen von Kräutern, Haselnuss und Erde kommen mit ins Spiel. Eine leichte, sehr angenehme Herbe konnte ich auch erschmecken, welche sich aber subtil im Hintergrund hält. Letztes Drittel: Im letzten Drittel legt die ohnehin schon durchaus kräftige Year Of The Horse nochmals einen Zahn zu und wird nochmal etwas stärker. Zu den im zweiten Drittel genannten Aromen, kommt nun noch eine dezente Minzfrische hinzu und dunkle Kaffeeröstaromen. Die Pfeffrigkeit flammt zum Ende hin nochmal richtig auf und verleiht der Zigarre ein richtig schönes Finale. Nach 95 Minuten war dann schluss und ich habe die Zigarre abgelegt. Raucheigenschaften: Die VegaFina Year Of The Horse ist von den gegebenen Raucheigenschaften her ein relativ unkomplizierter Smoke. Sie brennt grösstenteils gut ab (habe 2 mal an einer kleinen Ecke nachgefeuert, um einen leichten Schiefbrand zu korrigieren) und hat ein wirklich enormes Rauchvolumen und einen recht offenen Zug, was ich aber sehr gerne so mag. Die Rauchtextur würde ich generell eher als trocken/ledrig bezeichnen, obwohl sie hier und da auch ein paar cremige Momente hatte in denen sie leicht buttrig auf den Lippen war. Die Asche ist recht bröselig und weich, weshalb ich immer nach ca. 2cm den Aschekegel abgestriffen habe. Vom Nikotingehalt würde ich die Zigarre im oberen Mittelfeld angeben, nach dem ablegen der Zigarre habe ich das Nikotin deutlich gespürt. Nicht zu stark, aber definitiv auch keine milde Zigarre was das betrifft. Fazit: Die VegaFina Year Of The Horse Limited Edition 2026 hat mich echt überrascht muss ich sagen. Die VegaFina Year Of Limitadas der letzten Jahre waren aromatisch eher verspielt und sowohl aromatisch als auch vom Nikotingehalt leicht bis mittelkräftig, die Year Of The Horse hingegen ist kräftig, kernig und sowohl vom Aromenspektrum als auch vom Nikotingehalt deutlich erwachsener als ihre Vorgänger. Ich persönlich finde es sehr schön das VegaFina dieses Jahr mal einen anderen Weg eingeschlagen hat und damit bei mir für eine Überraschung gesorgt hat. Ich denke das diese Zigarre ein gewisses Reifepotential hat und mit zunehmendem alter etwas weicher und runder wird. Ich werde es herausfinden, da ich eine Kiste habe welche jetzt erstmal einige Zeit ruhen darf bevor es die B-Probe gibt. Für Liebhaber stärkerer Zigarren, die aber trotzdem den typischen VegaFina Charakter mögen kann ich hier eine klare Empfehlung aussprechen. Anfängern oder Liebhabern von milderen Zigarren würde ich eher die VF Year Of Zigarren der letzten beiden Jahre (Year Of The Dragon & Year Of The Snake) empfehlen. Wertung: 8/10 - Schöner Smoke!



War dieser Beitrag für Sie hilfreich? Ja Nein
3 Personen fanden diesen Beitrag hilfreich.

Robusto Extra 2025 stick 2

Länge: 12.70Durchmesser: 2.14 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Allgemeines zur Zigarre: Die Oliva Serie V Melanio Edición Año 2025 hat ein 54er Ringmaß und eine Länge von 12,70cm. Oliva bezeichnet dieses Format als "Robusto Extra", was auch Sinn ergibt da die Zigarre zwar die Länge einer normalen Robusto hat, allerdings mit ihrem 54er Ringmaß ein wenig dicker ist als eine reguläre Robusto. Das Deckblatt ist (wie bei allen Zigarren der Melanio Linie) ein ecuadorianisches Sumatra. Umblatt und Einlagetabake sind vollständig aus Nicaragua und stammen ausschließlich von den eigenen Oliva Tabakplantagen. Optik & Haptik: Die Zigarre hat ein mattes und raues Deckblatt, welches in einem schön satten Braunton daherkommt. Sie ist fest gerollt und liegt gut in der Hand. Die typischen Oliva Serie V Melanio Bauchbinden werden bei dieser Limitada noch um eine weitere Bauchbinde am Brandende ergänzt, welche einen roten Farbton hat und in goldener Schrift das Jahr 2025 aufgedruckt hat. Alles in allem sieht die Zigarre sehr wertig aus und hat eine angenehme Haptik. Kaltgeruch: Der Kaltgeruch der Zigarre, welcher mir beim ersten öffnen der Kiste bereits entgegenströmte ist sehr lecker und interessant wie ich finde. Die Oliva Serie V Melanio Edición Año 2025 riecht leicht stallig und gibt zusätzlich noch sehr angenehm duftende Noten von Minze und Schokolade ab, welche mich sofort an die kleinen Minzschokolade Täfelchen (After Eight) erinnert haben. Erstes Drittel: Direkt nach dem anzünden begrüßt einen die Oliva Serie V Melanio Edición Año 2025 mit einer leichten Würze, ein wenig Creme, hellen Kaffeearomen (Richtung Latte Macchiato) und einer intensiven Toastigkeit, die im Verlauf des ersten Drittels in dunkle Röstaromen/geröstete Brotkruste umschlägt. Zum Ende des ersten Drittels kommt noch eine leichte Nussigkeit hinzu. Zweites Drittel: Im zweiten Drittel kommt eine leichte Holzigkeit hinzu und die im Kaltgeruch erwähnten Aromen von Minze und Schokolade, welche mich an dieser Stelle wieder an die kleinen After Eight Täfelchen erinnert haben. Allerdings waren die Aromen im Geschmack nicht ganz so prägnant wie im Kaltgeruch und schwingen hier nur dezent im Hintergrund mit. Im Verlauf des zweiten Drittels gesellt sich noch das Aroma von diversen Kräutern hinzu und die Nussigkeit die bereits im ersten Drittel da war nimmt an Fahrt auf und tritt stärker in den Vordergrund. Letztes Drittel: Das letzte Drittel startet mit einer gewissen Floralität, die man auch als feinherbes Nussaroma interpretieren könnte. Die Schokoaromen die im ersten und zweiten Drittel schon da waren, intensivieren sich nochmals und gehen jetzt mehr in Richtung Bitterschokolade. Ausserdem kamen im letzten Drittel nochmal Kaffeeröstaromen mit ins Spiel, die mich an Espresso/Mokka erinnert haben. Sehr lecker! Raucheigenschaften: Die Oliva Serie V Melanio Edición Año 2025 lässt sich ganz klasse rauchen ohne dabei Probleme zu machen. Der Zugwiderstand ist leicht und das Rauchvolumen enorm, trotz dessen das sie fest gerollt ist. Der Abbrand ist sehr gut, ich musste nie nachfeuern oder Schiefbrand korrigieren. Die Asche ist optisch relativ bröselig, hält aber dennoch gut und bricht nicht unerwartet ab. Hier gibt es nichts negatives zu sagen, handwerklich ist diese Zigarre absolut klasse verarbeitet (Was man bei einem Stückpreis von 22€ aber durchaus erwarten darf wie ich finde) Fazit: Die Oliva Serie V Melanio Edición Año 2025 ist eine ganz tolle Zigarre wie ich finde. Obwohl der verwendete Blend laut Angabe identisch mit dem der normalen Melanio Serie ist, bin ich der Meinung das für die Limitada nochmal besserer Tabak verwendet wird. Ob dies nun in Form von besonderer Auslese der verwendeten Tabake oder zusätzlicher Zeit beim Fermentationsprozess realisiert wird kann ich nicht sagen, aber ich finde das die Limitada nochmal etwas mehr Finesse bietet als die regulären Melanio Zigarren. Besonders gut hat mir auch das Mundgefühl beim rauchen gefallen. Diese Zigarre ist wirklich ein Gaumenschmeichler, da der Rauch sehr weich daherkommt und ein sehr schön ausgewogenes Raucherlebnis bietet. Wer ein Freund der Melanio Serie ist, wird hier definitiv auf seine Kosten kommen. Gewohnt gute Qualität aus einer der besten Tabacaleras Nicaraguas! Wertung: 9/10 - Spitzenklasse!



War dieser Beitrag für Sie hilfreich? Ja Nein

Wonders Collection Nabateos Stick 2
verifizierter Kauf

Länge: 17.78Durchmesser: 1.91 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Nachdem ich nun bereits zwei Exemplare der VegaFina 1998 Wonders Collection Nabateos verkostet habe, schreibe ich nun meine Eindrücke zu dieser Zigarre nieder. Eins vorweg: Ich habe schon mehrere Kisten diverser Formate der regulären VegaFina 1998 Linie geraucht und kann die Nabateos von daher sehr gut vergleichen mit der regulären 1998 Linie. Optik & Haptik: Die Nabateos hat ein 48er Ringmaß und eine Länge von 17,78cm, was ihr den Status einer stattlichen Churchill verleiht. Sie hat ein mattes Criollo Deckblatt aus Mexico in einem schön satten braun/rötlichen Farbton. Die Zigarre ist ist schön gerollt und liegt gut in der Hand. Das Pigtail auf dem Zigarrenkopf sieht ebenfalls sehr schön aus und unterstreicht die Wertigkeit dieser Zigarre. Die beiden Bauchbinden am oberen Teil der Zigarre sind ganz klassisch im VegaFina 1998 Stil gehalten und am Brandende befindet sich eine dritte Bauchbinde, die mit dem Kistenmotiv bedruckt ist und dem Zigarrenfuß Schutz bietet bis man sie entfernt. Die Bauchbinden ließen sich wunderbar einfach entfernen ohne das Deckblatt zu beschädigen. Kaltgeruch: Der Kaltgeruch der Nabateos ist meiner Meinung nach kaum von dem einer normalen VegaFina 1998 zu unterscheiden. Ich konnte hier die klassischen 1998 Aromen von Brotkruste, Leder, Kaffee und Nussigkeit wahrnehmen. Erstes Drittel: Direkt nach dem anzünden begrüßt einen die Nabateos mit ganz tollen Aromen von dunkler und gerösteter Brotkruste, Zedernholz und einer leichten Grasigkeit die eine ganz dezente und angenehme Bitterkeit mit sich bringt. Abgesehen davon ist eine intensive Toastigkeit mit von der Partie und ein sehr sattes und weiches Lederaroma, welches beinahe cremig daherkommt und eine Buttrigkeit auf den Lippen zurücklässt, welche dazu anregt sich über die Lippen zu lecken. Ein wirklich wunderbarer Einstieg wie ich finde. Zweites Drittel: Im zweiten Drittel nimmt die Creme etwas ab und die Zigarre wird etwas trockener. Sie wird aber nie zu trocken und ein Hauch der Creme kommt ab und an mal wieder zum Vorschein, was mir das buttrige Gefühl auf den Lippen zwischendurch auch so bestätigt. Aromatisch tut sich hier auch was. Zu Beginn des zweiten Drittels kommt eine gewisse Nussigkeit mit ins Spiel, die sich zum Ende des zweiten drittels zu einer klar definierbaren Haselnussaromatik entwickelt. Kurz vor dem Ende des zweiten Drittels kommen auch intensive Kaffeearomen hinzu, die in Richtung Espresso gehen. Letztes Drittel: Das Finale beginnt. Im letzten Drittel verändert sich die Nabateos nochmals in eine unerwartete Richtung. Die Aromen die in den ersten beiden Dritteln dominant waren, treten nun allmählich in den Hintergrund und es zeigen sich Aromen von Kräutern bzw. Kräutertee und diversen Gewürzen wie Zimt und weissem Pfeffer. Die Haselnussromatik aus dem zweiten Drittel schlägt nun um in Richtung Macadamia und die Creme aus dem ersten Drittel kommt wieder zurück und bleibt bis zum letzten Zug präsent. Wow, was für ein Smoke! Ganz großes Kino! Raucheigenschaften: Die Nabateos lässt sich wunderbar rauchen. Der Zugwiderstand ist leicht, aber nicht zu leicht. Ein leichter, aber spürbarer Gegenzug ist vorhanden - So wie es sein soll. Der Abbrand ist sehr gut, ich musste nie nachfeuern oder Schiefbrand korrigieren. Die Asche ist relativ weich und fällt recht früh ab. Habe mir deshalb während des Smokes gleich zwei mal ausversehen in den Schoß geascht. Hier sollte man drauf achten nach maximal 1-2cm den Aschekegel abzustreifen um dem vorzubeugen. Fazit: Die VegaFina 1998 Wonders Collection Nabateos ist eine ganz tolle (und limitierte) Ergänzung der 1998 Linie. Der aromatische Grundcharakter der 1998 Linie ist definitiv nicht zu verkennen, allerdings bietet die Nabateos nochmals deutlich mehr Finesse, Komplexität und Tiefe im Vergleich zur regulären 1998 Linie. Mir persönlich schmeckt sie wirklich außerordentlich gut, weshalb ich mir auch direkt nach dem Genuss der ersten eine Kiste organisiert habe. Für mich persönlich gehört die Nabateos definitiv zu den besten Neuheiten die ich dieses Jahr probiert habe und kann sie mit allerbestem Gewissen weiterempfehlen. Für 11€ bekommt man hier etwas fantastisches geboten, was vielen Aficionados eine Freude bereiten wird, da bin ich mir ganz sicher. Wertung: 9.5/10 - Tip Top!



War dieser Beitrag für Sie hilfreich? Ja Nein
8 Personen fanden diesen Beitrag hilfreich.

Meerapfel Machetero Exclusiva Robusto_Zigarre
verifizierter Kauf

Länge: 12.19Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Ich habe heute die Meerapfel Machetero Exclusiva Robusto getestet. Die Zigarre wird in 10er Bundles angeboten und gehört mit einem Preis von 5,10€ definitiv zur unteren Preiskategorie von Meerapfel Cigars. Die Zigarre hat ein 50er Ringmaß bei einer Länge von 12,19cm. Das Deckblatt ist ein Oscuro aus Nicaragua. Die Art und Herkunft des Umblatts und Einlagetabake sind unbekannt, bzw. werden geheim gehalten (Habe da aber aufgrund bestimmter Aromen die ich wahrgenommen habe eine Vermutung, aber dazu später mehr). Verarbeitung: Die Zigarre hat ein ziemlich rustikales Deckblatt. Die Oberflächenbeschaffenheit ist rau und matt und das Deckblatt weist viele unschöne Stellen auf. Die Optik sei ihr aber aufgrund des Preises verziehen. Kaltgeruch: Der Kaltgeruch ist sehr interessant wie ich finde. Die Zigarre riecht stallig, mit ganz eindeutigen Anklängen von Pfefferminz. Abgesehen davon habe ich Zitrusnoten vernommen die für mich ganz deutlich in Richtung Grapefruit gehen. Eine schöne, dunkle Würzigkeit ist ebenfalls in der Nase vorhanden. Aromatik: Direkt nach dem anzünden beim ersten Zug ist die Zigarre geschmacklich sofort voll da. Im ersten drittel schmeckt die Zigarre nach Schwarzbrot, Erde, Leder und im Hintergrund schwingen herbe Nussaromen und eine leichte Grasigkeit mit. Im zweiten drittel kommt eine schöne Toastigkeit und Aromen von gerösteter Brotkruste hinzu und Anklänge von "verbrannter Erde" (kann diesen spezifischen Geschmack nicht anders beschreiben, ist aber für mich ein Indiz dafür das das Umblatt oder die Einlage zumindest teilweise aus Brasilien kommen könnte (Mata Fina oder Arapiraca Tabak). Im letzten drittel wird die Machetero Exclusiva nochmal schön kräftig und pfeffrig. Dunkle Kaffeeröstaromen und die Pfefferminznote aus dem Kaltgeruch kommen jetzt nochmal richtig zur Geltung und die Zigarre wird leicht mineralisch und salzig auf den Lippen. Raucheigenschaften: Die Zigarre hat einen guten, nicht zu leichten Zugwiderstand. Die Rauchentwicklung ist ebenfalls gut. Leider hat die Zigarre mit Schiefbrand zu kämpfen, den man hin und wieder beheben muss. Das grösste Manko der Zigarre ist allerdings das sie durchgehend dazu neigt schnell auszugehen, was dazu führt das man häufiger ziehen muss damit sie nicht ausgeht. Dadurch raucht man sie natürlich ungewollt heiß. Habe sie zwischendurch dann einfach mal kurz ausgehen lassen damit sie etwas abkühlen kann und dann wieder entzündet um die Aromen so gut es geht genießen zu können, ohne die Fehlaromen die durch zu viel Hitze entstehen. Fazit: Die Zigarre ist für den geringen Preis echt lecker und durchaus komplex. Das Aromenprofil ist interessant, eigen und hebt sich ab. Für mich wird es allerdings trotzdem keinen weiteren Kauf geben, da das schnelle ausgehen der Zigarre ihr echt ein wenig den Wind aus den Segeln nimmt. Habe noch ein weiteres Exemplar in einem anderen Format da, welches ich zeitnah nochmal testen werde. Wenn die Problematik mit dem ausgehen dort auch so ausgeprägt sein wird wie bei der Robusto, dann liegt es sicherlich am Tabak/Blend und nicht nur an meinem Exemplar. Kann man auf jeden Fall mal probieren.



War dieser Beitrag für Sie hilfreich? Ja Nein
7 Personen fanden diesen Beitrag hilfreich.

La Chaveta White Toro_Zigarre
verifizierter Kauf

Länge: 15.24Durchmesser: 2.22 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Die Zigarre hat ein Connecticut Shade Deckblatt aus den USA, Umblatt und Einlagetabake stammen vollständig aus Nicaragua (Esteli, Jalapa & Condega). Die Toro hat ein 56er Ringmaß bei einer Länge von 15,24cm. Optik & Haptik: Die Zigarre hat ein schönes, von der Textur her mattes aber dennoch glänzendes Deckblatt. Sowohl am Zigarrenfuß als auch auf der Capa befindet sich ein hübsches kleines Pigtail. Die Zigarre liegt gut in der Hand und fühlt sich geschmeidig an. Alles in allem macht sie einen sehr wertigen Eindruck wie ich finde, lediglich die Bauchbinde könnte man bemängeln, da sie viel zu fest verklebt ist. Hatte bei meinem Exemplar das Glück, das sie nicht all zu fest um die Zigarre gewickelt war so das ich sie einfach in einem Stück nach oben abstreifen konnte. Raucheigenschaften: Die Zigarre nahm das Feuer beim anzünden sehr gut an und ging während des gesamten Rauchverlaufs nicht einmal aus und hatte auch keinen Schiefbrand. Abbrand war vorbildlich, sehr gerade von Anfang bis Ende. Zugverhalten war top, nicht zu leicht aber auch nicht zu fest. Rauchentwicklung war ebenfalls top, schön satte, dicke weisse Rauchwolken waren nach jedem Zug zu sehen. Handwerklich ist diese Zigarre nicht zu beanstanden wie ich finde. Aromatik & Stärke: Der Kaltgeruch der Zigarre hat mir ausserordentlich gut gefallen. Sie verströmt einen sehr angenehmen, süßlichen Tabakduft und den Geruch von frischem Heu. Das erste drittel war von den Aromen her geprägt von einer leichten Creme, etwas weissem Pfeffer und einer sehr angenehmen Würze. Generell empfand ich das erste drittel als angenehm mild. Im zweiten drittel nimmt die Zigarre allmählich Fahrt auf. Die Creme und der weisse Pfeffer gehen langsam zurück und es treten herbe Nussaromen, Leder, Mineralität und leicht florale Anklänge in den Vordergrund. Hin und wieder gibt es auch leichte Röstaromen zu schmecken. Im letzten drittel gibt es geschmacklich nochmal ein kräftiges Finale. Die Zigarre nimmt nochmals an Floralität zu und auch die Nussaromen werden herber. Der Pfeffer kehrt nochmal zurück, diesmal aber deutlich stärker als im ersten Drittel. Zusätzlich sind das Leder und der mineralisch/salzige Touch im letzten drittel auch wieder mit dabei. Von der Nikotinstärke her würde ich die Zigarre im unteren mittleren Bereich einordnen. Nicht überfordernd, zum Ende hin aber merkt man ein wenig was vom Nikotin. Aber alles zu jeder Zeit im angenehmen Bereich, meiner Meinung nach. Nach tollen 90 Minuten war das Vergnügen dann vorbei. Fazit: Mir persönlich hat die La Chaveta White Toro sehr gut gefallen. Die Zigarre ist gut verarbeitet und macht spaß durch ihr unkomplizliertes Rauchverhalten. Auch die Aromatik hat mich positiv überrascht. Hätte die Zigarre deutlich milder eingeschätzt, als sie es letztendlich war. Das Geschmacksprofil ist schon eher "erwachsen" und nicht so verspielt wie ich es von vielen anderen Zigarren mit Connecticut Shade Deckblatt kenne. Die Zigarre will bewusst genossen und wahrgenommen werden und das hat sie auch verdient wie ich finde. Zum einfach nebenbei wegrauchen würde ich sie nicht empfehlen, da einem sonst warscheinlich einiges entgeht was die Aromatik betrifft. Für den Preis von 8,40€ bekommt man hier echt was für sein Geld geboten. PLV stimmt absolut. Werde die Zigarre definitiv noch das ein oder andere mal genießen. Von meiner Seite aus kann man hier bedenkenlos zugreifen wenn man Lust auf eine Connecticut Shade Zigarre mit Charakter hat!



War dieser Beitrag für Sie hilfreich? Ja Nein
3 Personen fanden diesen Beitrag hilfreich.


Trusted Shops Award Habanos Specialist Davidoff Ambassador