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Länge: 12.07Durchmesser: 1.98
TAM
Sehr intensiv-würzige Ledernoten und ein Hauch Honigsüße im Kaltgeruch. Die Maduro Robusto wird von malzigen Noten, dunklem Holz und leichter Pfefferwürze eröffnet. Wenig später kommt eine leicht cremige dunkle Schokolade auf. Im zweiten Drittel entwickelt sich zusätzlich eine deutliche Nusswürze und leichtes Heu. Die Verarbeitung der Zigarre war in allen Belangen sehr gut und angenehm unauffällig. Das finale Drittel ist dann hauptsächlich geprägt von Holz, Röstaromen, leichter Nusswürze und etwas Creme. Ich empfand die Flor de Selva Maduro Robusto in ihren ~60min. als einen grundsoliden Maduro Smoke, bei dem die ganz große Begeisterung allerdings ausblieb.

Länge: 12.07Durchmesser: 2.06
TAM
Intensive Fermentationsnoten sowie Rohkakao gepaart mit einer feinen Süße im Kaltgeruch. Von Beginn an eine dominante Note von dunklem Röstkaffee. Dazu kommen recht bald eine erdige Würzigkeit und eine milde Cremenote. Im weiteren Verlauf blitzen vereinzelt Elemente von Trockenobst, dunkler Schokolade und Holz auf. Im letzten Drittel wird es dann zunehmend zu dunkel geröstetem Espresso, leichtem Leder und etwas Creme als Unterton. Die Verarbeitung war in allen Belangen sehr gut. Die Juarez OBS ist in ihren 75min. ein recht linearer Smoke, was jedoch nicht negativ konnotiert ist. Wer dunkle, erdige und würzige Elemente in einer Zigarre sucht und intensiven Röstaromen sowie Kaffee zugeneigt ist, wird hier eine gute Zeit erleben.

Länge: 11.43Durchmesser: 1.75
TAM
Eine leichte Honigsüße und sehr intensive Aromen von dunkler Schokolade im Kaltgeruch. Die Zigarre hat von Beginn an eine sehr volle Rauchabgabe und startet sehr erdig-ledrig mit spürbarer Pfefferwürze. Im weiteren Verlauf macht sich dunkler Röstkaffee dann sehr prominent bemerkbar. Im letzten Drittel entwickelt sich eine wunderbare und leicht cremige Kakaosüße, die einen sehr schönen Kontrast zu den davor eher dunklen Tönen bildet. Meine einziger Kritikpunkt ist das Abbrandverhalten, dass leider immer wieder von Schiefbrand geprägt war und mehrmals nachkorrigiert werden musste. Die Rocky Patel Vintage 1990 (Broadleaf) Petit Corona ist in ihren ~45min. ein intensiv-würziger Smoke und bot (für mich) eine Raucherfahrung, die immer besser wurde, je weiter man vorangeschritten ist.
Länge: 12.70Durchmesser: 2.06
TAM
Leicht süßlich-cremige Schokoladennoten sowie ein Hauch Leder im Kaltgeruch. Direkt zu Beginn fällt der sehr offene Zugwiderstand auf, der jedoch eine immense Rauchabgabe befördert. Die ersten Eindrücke sind geprägt von Kaffee, leicht grasigen Noten und einer gewissen Pfefferwürze. Auch der weitere Verlauf bleibt bestimmt von dunklen Röstaromen und Pfefferwürze. Neben dem (für meinen Geschmack) zu offenen Zugwiderstand zeigt sich ein Abbrandverhalten, welches stetige Aufmerksamkeit bedarf. Mal neigt die Zigarre dazu recht schnell auszugehen, mal entwickelt sich phasenweise deutlicher Schiefbrand. Im letzten Drittel sind es dann erdig-ledrige Töne, intensive Espressonoten und deutliche holzig-grasige Elemente, die den Smoke bestimmen. Nach ~60min. lege ich die AVO Expresivo Robusto mit sehr gemischten Gefühlen ab. Die sehr volle und angenehme Rauchabgabe bezahlt man mit konstanten Abbrandproblemen und die teils durchaus interessanten Aromen entwickeln sich unbalanciert. Letztlich eine Zigarre die sich (für mich) unausgereift anfühlte und für meinen Geschmack deutlich zu hoch bepreist ist.
Länge: 10.16Durchmesser: 1.83
TAM
Von dieser kleinen Figurado gehen im Kaltgeruch eine milde Gebäcksüße und leichtes Leder aus. Zarte Mandel- und Nussnoten im Verbund mit einer feinen Creme sowie ein Hauch von Zedernholz eröffnen den Smoke. In unterschiedlich intensiver Ausprägung bleibt es über die Rauchdauer von ~40min. bei diesem aromatischen Dreiklang. Das ist nicht sonderlich komplex und doch sehr geschmeidig, mild und angenehm. Mit einem V-Cut angeschnitten entwickelt sich von Beginn an eine volle Rauchabgabe. Abbrand und Zugwiderstand sind einwandfrei. Wer eine dedizierte Kuba-Aromatik sucht, wird hier möglichweise etwas unerfüllt zurückbleiben und dennoch empfand ich meine Begegnung mit der Mananitas als durchaus gefällig.

Länge: 11.11Durchmesser: 2.06
TAM
Es mag nicht sonderlich spannend sein, aber bzgl. der Entretiempos kann ich ganz viele meiner Eindrücke zur Vegueros Mananitas hier erneut wiedergeben. Eine milde Gebäcksüße und leichtes Leder gehen im Kaltgeruch von einem sehr sauber verarbeiteten Deckblatt aus. Zarte Mandel- und Nussnoten im Verbund mit einer feinen Creme sowie ein Hauch von Zedernholz eröffnen den Smoke. Im ersten Drittel ist zudem eine ganz milde Pfefferwürze als Unterton vorhanden. Bis zum letzten Drittel bleibt es ansonsten ein relativ geradliniger Smoke. Zum Ende hin kommen dann noch leicht erdige Noten, etwas Leder sowie eine milde Röstaromatik hinzu. Zugwiderstand und Rauchabgabe sind sehr gut, lediglich der Abbrand erfordert gelegentliche leichte Korrekturen. Die Entretiempos ist in ihren ~60min. eine sehr entspannte und milde Zigarre, die durchaus Spaß macht, bei der ich mir aber auch ein bißchen mehr Kuba-Charakteristik gewünscht hätte.

Länge: 14.29Durchmesser: 1.83
TAM
Ein Duft von herber Süße, intensivem Leder und etwas Muskatnuss im Kaltgeruch. Aromatisch wird diese Corona von dominanter Erde, Leder und einer Spur Pfefferwürze eröffnet. Ein durchaus fulminanter Einstieg! Im weiteren Verlauf gesellt sich eine deutliche Nusswürze zu dem Aromenspektrum hinzu. Im letzten Drittel ist es dann eine sehr vollmundige Kombination aus: Erde, Leder, Muskatnuss, Pfeffer und leichter Creme. Die Zigarre hat von Beginn an einen recht offenen Zugwiderstand, der wiederum für eine intensive Rauchabgabe sorgt. Der Abbrand hingegen bleibt stetig etwas unrund. Die Edición Especial No. 1 ist in ihren ~60min. aromatisch voll und intensiv, allerdings fehlte mir mit zunehmender Rauchdauer eine gewisse Abwechslung!

Länge: 14.29Durchmesser: 1.83
TAM
Eine intensive Honigsüße in Kombination mit weichem Leder im Kaltgeruch. Das erste Drittel beginnt mit einer sehr ausgeprägten nussigen Vielfalt, in der sowohl Anklänge von Haselnuss, Walnuss als auch Mandel vertreten sind. Dazu kommen mineralisch-erdige Noten, ein Hauch von Pfeffer und eine sich allmählich entfaltende Cremigkeit. Ein sehr angenehmer Einstieg! Die Nussvariationen und die Creme bleiben im ersten und zweiten Drittel die bestimmenden aromatischen Elemente. Das ist sehr mild und entspannt. Der Rauch hat eine zunehmend cremige Textur. Zu Anfang des letzten Drittels betritt dann würziges Zedernholz die Bühne. Ein schöner Verbund aus Nuss, Creme, kräftigem Zedernholz und leichten Röstaromen beschließen den Smoke nach ~80min. Die Verarbeitung ist sehr gut, der Abbrand und besonders die Rauchabgabe sind hervorragend. Ohne es in diesem Fall getestet zu haben, bin ich mir doch relativ sicher, dass sich die Elegancia Corona hervorragend als Begleitung zu Kaffee oder Cappuccino eignet.
Länge: 15.24Durchmesser: 2.06
TAM
Ein sehr sauber verarbeitetes Deckblatt, von dem im Kaltgeruch eine schöne Mischung aus Leder, Zedernholz und leichter Schokoladensüße ausgeht. Von Beginn an hat die Liga de Reyes Toro eine sehr volle Rauchabgabe. Der Einstieg ist eine schöne Mischung aus leichtem Zedernholz, Creme und milden Nussnoten, die von einer feinen Süße unterlegt sind. Im zweiten Drittel bleibt diese Komposition der Aromen bestehen, wird jedoch noch um leicht grasig-heuige Noten und dezentes Leder ergänzt. Zum Ende hin wird das Leder dann deutlich dominanter und leichte Röstaromen gesellen sich hinzu. Die Verarbeitung ist durchgehend gut. Zugwiderstand, Abbrand und besonders die Rauchabgabe sind hervorragend. Die Liga de Reyes Toro ist in ihren ~100min. eine milde und gut ausbalancierte Zigarre. Allerdings ist sie bis zum Beginn des letzten Drittels doch sehr geradlinig. Wen das nicht stört und wer sich von dem beschriebenen Aromenprofil angesprochen fühlt, der bekommt hier einen angenehmen und unkomplizierten Smoke aus dem Hause Raíces.
Länge: 12.70Durchmesser: 2.14
TAF
Heu, Holz und Leder geht im Kaltgeruch von einem rustikalen Ecuador Connecticut Shade Deckblatt aus. Zu Beginn leicht süßliche grasig-heuige Noten. Noch im ersten Drittel tritt eine milde Creme im Hintergrund auf. Im weiteren Verlauf entwickelt sich leichtes Holz gepaart mit einem Hauch von Nuss. Zum Ende hin kommt das Heu dann deutlich dominant zurück und schließt mit ledrigen Noten und leichter Pfefferwürze den Smoke nach 70min. ab. Die Zigarre hat von Beginn an eine sehr volle Rauchabgabe, der Zugwiderstand ist in Ordnung. Der Abbrand dagegen ist recht wellig und bedarf einiger Korrekturen. Mir persönlich ist die Factory Smokes Shade Robusto insgesamt etwas zu grobschlächtig und eindimensional, aber wer einen unkomplizierten Daily Smoke für einen schmalen Taler sucht, macht hier mit Sicherheit nichts falsch.
Länge: 12.70Durchmesser: 1.98
TAM
Röstkaffee, Leder und eine leichte schokoladige Süße im Kaltgeruch. Das erste Drittel beginnt mit eben jenem Röstkaffee, dezenter dunkler Schokolade, einer feinen Cremenote und einem Hauch Pfefferwürze. Ein vollmundiger Einstieg, den ich als sehr einladend empfunden habe. Der Zugwiderstand ist von Beginn an recht offen, befördert dadurch aber auch eine immense Rauchabgabe! Zu Beginn des zweiten Drittels wird die dunkle Schokolade das bestimmende aromatische Element und wird dabei von einer intensiven Walnussnote und etwas Creme begleitet. Im Übergang ins letzte Drittel kommt der Kaffee dann wieder ins Spiel. So hat man hier zeitweise eine wunderbare Mischung aus Kaffee, Nuss und Creme. Toll! Zum Ende hin intensivieren sich die Aromen dann nochmal in Richtung Rohkakao und bilden mit erdigen Röstnoten einen schönen Abschluss. Kleine Kritikpunkte: Neben dem sehr offenen Zugwiderstand ist es eine sehr leichte und bröselige Asche. Lässt man diese Aspekte nicht zu sehr ins Gewicht fallen, dann bekommt man mit der CLE Maduro Robusto für ~60min. einen vollaromatischen und doch milden Maduro Smoke, der wunderbar funktioniert.
Länge: 15.24Durchmesser: 2.38
TAM
Ich beginne hier einfach direkt mal mit dem Offensichtlichen. Für mich, der kein Fan von dem "immer dicker, immer größer"-Trend ist, war diese Zigarre eine Herausforderung. Sie war mein erstes 60er Ringmaß und sie wird es für die absehbare Zukunft auch erstmal bleiben. Ich möchte im Folgenden dennoch versuchen, die Zigarre aus meiner Sicht fair zu bewerten. Eine milde Honigsüße in Kombination mit leichtem Leder im Kaltgeruch. Der Einstieg ist ein Verbund aus Holz, Heu und einer gewissen Pfefferwürze. Recht bald kommt dann auch eine sehr angenehme Nussigkeit hinzu und eine schöne Cremenote entfaltet sich. Im weiteren Verlauf bleibt es eine ansprechende Mischung aus Creme, Nuss und leichtem Holz, zu der sich gegen Ende des zweiten Drittels intensive Kaffeearomen hinzugesellen. Hier hat die JFR Connecticut Titan für mich ihren aromatischen Höhepunkt! Das letzte Drittel fokussiert sich dann recht klar auf Creme-, Kaffee- und Ledernoten! Gegen Ende habe ich die Nikotinmenge einer solch großen Zigarre dann doch auch gespürt, ich schäme mich nicht, dass zuzugeben. Über die Rauchdauer von 115min. musste ich einige Male die Brandkante nachkorrigieren, ansonsten waren der Zugwiderstand und die Rauchabgabe sehr gut. Es ist wie bei so vielem, am Ende immer persönliche Präferenz, aber ich kann diesen Ringmaßen nichts abgewinnen. Wenn ich es auf die Aromenkomposition runterbreche, dann ist das durchaus ein empfehlenswerter Smoke, nur einfach deutlich außerhalb meiner Komfortzone.
Länge: 12.70Durchmesser: 2.14
TAM
Als Freund der Zino Nicaragua Robusto war es für mich klar, dass die neue Honduras Variante probiert werden musste. Leichtes Leder, milde Nussigkeit und ein Hauch von Honigsüße im Kaltgeruch. Das erste Drittel beginnt prominent mit Nuss und Kaffee sowie einem leicht erdigen Unterton. Von Beginn an fällt die sehr volle Rauchabgabe positiv auf. Im weiteren Verlauf kommen eine leichte Creme und dezent grasige Elemente hinzu. Diese Aromenkomposition bleibt in wechselhaft starker Ausprägung bis zum letzten Drittel bestehen. Zum Ende tritt Leder deutlich stärker in den Vordergrund. Mit einem Verbund aus Creme, leichtem Holz und erdigen Noten, schließt die Zigarre nach ~70min. sehr angenehm ab. Die Zino Honduras Robusto ist ganz ähnlich wie ihre Nicaraguanische Schwester, kein übermäßig komplexer Smoke, aber in sich einfach sehr stimmig. Wer einen unkomplizierten und milden Einstieg in honduranische Zigarren sucht, wird hier genauso abgeholt, wie der erfahrene Aficionado auf der Suche nach einem entspannten Smoke. Auch diese Zino wird definitiv wieder Gast in meinem Humidor werden.
Länge: 13.02Durchmesser: 1.98
TAM
Eine feine Karamellsüße, leichtes Leder und ein Hauch von Zedernholz im Kaltgeruch. Der Einstieg ist eine sehr schöne und milde Mischung aus Getreidenoten, leichtem Holz, ganz dezenten Anklängen von Kaffee und einer feinen Creme. Im zweiten Drittel kristallisieren sich Zedernholz und Kaffee sehr prominent und angenehm als Hauptaromen heraus. Es bleibt weiterhin unterlegt von einer wunderbaren Cremigkeit. Die Übergänge sind fließend und sehr weich. Letztlich bleibt diese Aromenkomposition bis zum Ende bestehen und wird lediglich um leicht erdige Röstaromen gegen Ende ergänzt. Zugwiderstand und Rauchabgebe sind durchgehend sehr gut. Leider hat die Cancilleres von Beginn an Probleme mit einem deutlich unrunden Abbrandverhalten, welches mehrfach korrigiert werden musste. Da so etwas bei frischen Habanos nichts Ungewöhnliches ist, will ich es auch nicht zu schwer ins Gewicht fallen lassen. Insgesamt war diese Neuheit aus dem Hause Diplomáticos in ihren ~65min. eine wunderbare, milde und toll abgestimmte Zigarre und für mich ein definitiver Kistenkandidat.

Länge: 15.70Durchmesser: 1.67
TAM
Eine milde karamellig-zimtige Gebäcksüße im Kaltgeruch. Zu Beginn sind es brotig-malzige Noten, die relativ bald im ersten Drittel in ein schönes Röstkaffee Aroma mit leichter Creme übergehen. Mit dem zweiten Drittel kommt eine sehr prägnant nussige Komponente in die Zigarre, welche im Verbund mit Creme und dezenten Röstaromen sehr viel Spaß macht. Im finalen Drittel wird dann Zedernholz zum bestimmenden aromatischen Element. Die Röstaromen treten stärker hervor und eine Spur von Pfefferwürze finalisiert den Smoke nach ~70min. Zugwiderstand, Abbrandverhalten und Rauchabgabe waren durchgehend hervorragend. Die 1795 Edicion Limitada ist eine milde und unkomplizierte Zigarre, die kein riesiges Aromenspektrum mit sich bringt, in sich aber gut funktioniert.