Erstellen Sie einen Personal Humidor und behalten Sie die Übersicht über Ihre bereits gerauchten Zigarren und Tabake!

Länge: 13.97Durchmesser: 1.98
TAM
Die "Punch Knuckle Buster Shade Robusto" - so der Name auf dem US-Markt - nun auch in Europa erhältlich. Das Cigar Aficionado Magazin führt sie regelmäßig als eine der top Best-Buy / Budget Zigarren und hat diese mit 89 Punkten bewertet. Somit war die Hoffnung recht groß, hier einen brauchbaren Alltags-Smoke vorzufinden. Äußerlich bestätigt sich erst einmal das positive Bild, denn die Buena Fe hat ein ansehnliches Shade Deckblatt und für das Bundle-Segment eine ganz hübsche Anilla. Sie liegt gut in der Hand und das Gewicht deutet auf eine ordentliche Menge an verbautem Tabak. Konstruiert ist sie ziemlich gut, weist daher vernünftige Raucheigenschaften auf. Der Kaltgeruch verspricht ebenfalls einen schmackhaften Smoke und nach dem Anzünden wird dieser Eindruck noch bestärkt durch den angenehm würzigen Duft. Entgegen der Erwartungen startet sie mit kräftiger Erde, welche nach kurzer Zeit von dezenten Leder Tönen und starkem Pfeffer begleitet wird. Daran ändert sich bis zur Mitte im Grunde nichts. Im späteren Rauchverlauf verschwindet die Erde gänzlich und es bleibt nur noch das nun leicht bittere Leder sowie der stets präsente weiße Pfeffer. Das Profil ist nicht meins und ehrlichgesagt, gibt es eine ganze Reihe von (Shade-) Zigarren unter 4€, die deutlich komplexer und unterhaltsamer sind, weshalb das PLV hier nicht besonders spektakulär ausfällt – entgegen der Werbeversprechen diverser Zigarren-Magazine.

Länge: 12.70Durchmesser: 2.14
TAM
Was soll man über solche Zigarren schreiben? "Gurkha Havanna Legend 1959" - Wieder einer dieser unzähligen Versuche einen Kubabezug zu einem Produkt herzustellen, welches absolut keinen aufweist. Die Zigarren-Marke Gurkha wurde für Touristen in Goa erfunden, von einem Inder für 150 Kröten aufgekauft und nach Miami gebracht, welches immer noch 360 Kilometer Luftlinie zu Havanna aufweist. Legendär an ihr ist nur das martiale Marketing. Und warum man das Jahr der kubanischen Revolution mit dieser kapitalistischen Abart in den Dreck ziehen muss, ist mir vollkommen schleierhaft und kein Marketingsprech wird mir dafür eine plausible Antwort liefern. All das hätte man augenverdrehend übersehen können, würde sie wenigstens versuchen ein guter Smoke zu sein. Abgesehen von der passablen Verarbeitung ist jedoch nichts an diesem Ding genießbar. Sie startet mit herben Röstaromen und bleibt für den Rest des Rauchverlaufs dabei, ohne jede Abwechslung oder auch nur dem Anklang von einem anderen Aroma. Solche Zigarren sind für 50 ct in Spanien an jedem Kiosk zu haben und können auch hier im Shop als Canaritos für 99 ct erworben werden. Der einzige Unterschied zu denen ist die homoerotische Banderole. Wer dafür die 6,50 € Aufpreis zahlen möchte, kann hier zugreifen.

Länge: 14.29Durchmesser: 1.83
TAM
Eine Touristenfalle von einer Zigarre. Sie ist auf den ersten Blick ganz gut verarbeitet und lässt sich schön ansehen. Vor allem die Banderole sticht hervor. Sieht man genauer hin, fällt auf, dass das Deckblatt nicht besoders wertig wirkt und das Gewicht deutlich unter dem erwarteten für einen Longfiller dieses Formats liegt - Cuban Sandwich? Auch das Rauchverhalten lässt darauf schließen: Neigung zum heiß werden, schnell fallende und bröselige Asche sowie ein viel zu leichter Zug. Deutlich Wahrnehmbare Aromen sind Zedernholz, Schokolade sowie recht angenehme Röstaromen - wobei alle eher schwach bis mittelkräftig ausfallen. Erde, Pfeffer und leichte Creme sind nur hintergründig vorhanden. Damit wirkt das Ganze wie die Restaurants an der Flaniermeile von gut besuchten Touristendestinationen...von außen ansprechend, jedoch ist das was man dort serviert bekommt häufig wenig schmackhaft, überteuert und entspricht nicht ganz den Erwartungen. So hat dann auch der US Name "La Aroma de Cuba Edición Especial No. 1" wenig mit kubanischen Vitolas gemein - bis auf die Banderole, und diese scheint hier Hauptverkaufsargument zu sein. Das hat Konzept, denn diverse weitere Serien und Formate von Don Pepin Garcia haben den gleichen Eindruck bei mir hinterlassen.

Länge: 12.70Durchmesser: 1.98
TAM
Eine qualitativ hochwertige Zigarre. Super Konstruktion mit entsprechenden Eigenschaften im Abbrand. Die Optik beeindruckt ebenso, bis auf die mittel-hässliche Bauchbinde. Vom Geschmack her lässt sie einen allerdings mit ambivalenten Gefühlen zurück. Sie startet sehr holzig und lässt lange jedes andere Aroma missen. Gegen Ende des ersten Drittels wird der Rauch leicht cremig-süßlich und es kommt ein schwer zu definierendes Aroma hinzu, welches ich am ehesten dem Kaffee-Spektrum zuordnen würde. Erinnert auch an Bittermandel und ist ingesamt nicht sonderlich angenehm. Man schmeckt es noch Stunden später und weiß es nicht so recht einzuordnen. Kommt evtl. vom kolumbianischen Tabak, der hier verbaut wurde und nicht gerade oft zu finden ist. Da die Zigarren aus der Tabacalera Garcia stammen, ist beinahe schon davon auszugehen, dass diese auf dem US-Markt unter irgeneinem kubanisch anmutenden Namen vermarktet werden, wovon auch die eher phantasielose Benennung auf dem europäischen Markt zeugt. Das PLV würde ich als schlecht bis mittelmäßig beurteilen, da kommts drauf an, wie einem das öminöse "Kaffee" Aroma bekommt.

Länge: 12.70Durchmesser: 1.31
TAM
Ein schönes Format, welches sich eine Stunde lang rauchen lässt. Optik und Haptik sind sehr gelungen und die Konstruktion lässt nichts zu wünschen übrig. Auch vom Geschmack her kann sie überzeugen. Schöner cremiger Rauch, während Holz und Nuss dominieren. Im Hintergrund schwingt etwas Leder mit und leicht süßlich ist das Ganze auch noch. Don Diego wird in der Tabacalera de Garcia hergestellt, wo für den US Markt sehr ähnliche Formate beispielsweise für die Replica H.Upmann laufen, und wurde früher unter einem faken Montecristo Label auf den Kanaren hergestellt. Denke das Label ist in den USA auch ein anderes. Das PLV ist ganz okay, wobei man für das Geld spannendere Vitolas auftreiben kann.

Länge: 15.24Durchmesser: 2.14
TAM
Eine durch und durch typische Maduro. Technisch ist sie grundsolide, guter Abbrand nach anfänglichen Zugschwierigkeiten. Auch optisch ist sie ganz ansehnlich und das Feeling stimmt, da eine vernünftige Menge Tabak verbaut wurde. Vom Geschmack her enttäuscht sie allerdings. Außer kräftigen Röstaromen bringt sie kaum was rüber. Es lässt sich zwischendurch etwas Holz und im letzten Drittel auch Kaffee erschmecken, leichte Maduro-Süße ist ebenfalls präsent. Damit unterscheidet sie sich nicht von einer Standard-Bundle Maduro (vergleiche Quorum oder Marca Fina Maduros). Ein weiterer gescheiterter Versuch eine amerikanische Pseudo-Cubano auf den europäischen Markt zu bringen, da die Serie ausläuft und somit wohl nicht sonderlich gut ankam. In der USA firmiert sie unter "Bolivar Cofradia No. 654" und wird für um die 5 Dollar (4,30 €) verkauft, was ein gerade noch annehmbares PLV wäre.
Länge: 13.97Durchmesser: 1.79
TAM
Im Großen und Ganzen handelt es sich um eine ordentliche Zigarre, die weder besondere Höhepunkte noch nennenswerte Schwächen zeigt. Dank der gelungenen Verarbeitung bietet sie über den gesamten Rauchverlauf ein konstantes Erlebnis. Geschmacklich treten leichte Tabaksüße und nussige Noten auf, während vor allem Holz- und Röstaromen das Profil prägen. Damit hebt sie sich jedoch kaum von vielen anderen Zigarren aus dem Bundle-Segment ab. In derselben Tabacalera werden von den gleichen Mitarbeitern auch die US-amerikanischen Replica-Versionen von H. Upmann und Romeo y Julieta gefertigt, weshalb der Verdacht eines Rebrandings naheliegt. Unabhängig davon bleibt sie eine akzeptable Zigarre, die angesichts ihres Preises jedoch hinter den Erwartungen zurückbleibt.

Länge: 13.34Durchmesser: 1.71
TAM
Eine Corona, die insgesamt einen recht laschen und wenig abwechslungsreichen Eindruck hinterlässt. Die Verarbeitung geht in Ordnung, auch wenn das Deckblatt optisch eher unscheinbar wirkt. Zug und Abbrand sind sauber, technisch gibt es kaum etwas zu bemängeln. Geschmacklich dominieren Holz, mäßige Nussnoten und minimale Erde. Die Aromen bleiben über weite Strecken sehr eindimensional und entwickeln sich kaum weiter. Spätestens ab der zweiten Hälfte baut die ohnehin geringe Intensität nochmals ab, wodurch der Smoke zunehmend belanglos wirkt. Für den aufgerufenen Preis bekommt man im Corona-Format bereits einige Alternativen, die deutlich mehr Charakter und geschmackliche Tiefe bieten. Aus der Tabacalera kommt für den US Markt die verdächtig ähnliche Montecristo White Series, da scheint nur die Banderole den Unterschied zu machen.

Länge: 11.43Durchmesser: 1.98
TAF
Die DR Bundle unterscheidet sich kaum von der Don Tomas Classic Linie: Ein angenehmer und unkomplizierter Smoke. Technisch eher mittelmaß mit Schiefbrand, brösliger Asche (Cuban Sandwich?) und etwas schwerem Zug. Geschmacklich bietet sie eine solide Grundwürze mit holzigen Aromen, etwas Tabaksüße und minimale Creme. Ist also zum Nebenbei-Rauchen gedacht oder als emotionsloser Begleiter im Biergarten. Im Gegensatz zur Classico stimmt hier das PLV. Ob das Ding in den USA auch unter "Punch" firmiert wie andere Don Tomas Formate weiß ich nicht.

Länge: 16.51Durchmesser: 1.67
TAM
El Galan Cubana Habano - gar nicht mal so schlecht. Raucht sich ganz entspannt und unkompleziert. Sie glänzt mehr durch die Abwesenheit schlechter Eigenschaften, als durch die Anwesenheit guter. Kein Schiefbrand, keine Fehlaromen und keine undefinierbare Geschmacksverwirrung. So richtig zur Geltung kommen die Aromen von Holz, Nuss und Erde allerdings auch nicht. Sie könnte intensiver sein und weniger bitter, dann wäre das ein super PLV. Das Format sagt mir besonders zu, deshlab die Probe. Gäbe es keine Piedras oder Cusanos, wäre das ein akzeptabler Smoke, so bleibts eher eine einmalige Erfahrung.
Länge: 11.43Durchmesser: 1.98
TAM
Ein angenehmer und unkomplizierter Smoke. Technisch eher mittelmaß mit Schiefbrand, brösliger Asche (Cuban Sandwich?) und etwas schwerem Zug. Geschmacklich bietet sie eine solide Grundwürze mit holzigen Aromen, etwas Tabaksüße und minimale Creme. Keine Aromenbombe also - was auch nicht unbednigt zu erwarten war. Wer seine Zigarre aber unter dem Namen Punch (US Markt) vertreibt, sollte schon mehr abliefern. Wem das gebotene zusagt, der sei an die Don Tomas DR Bundle verwiesen, denn diese schmecken nahezu identisch - bei halbem Preis. Die Classico gabs mal für 3,50, was noch ein annehmbares PLV war - für 5€ gibts da schon deutlich bessere Ware.

Länge: 15.24Durchmesser: 2.06
TAM
Schöne Vitola, die sich entspannt rauchen lässt. Gut verarbeitet, lockere Asche und super Zugverhalten - nicht sicher, ob das ein Longfiller ist. Jedenfalls schmeckt sie ganz passabel, raucht sich ohne Höhen und Tiefen. Sie startet direkt mit Leder und Hölzern, anschließend folgen dezente Kräuter und etwas später schokoladige Noten. Während des gesamten Rauchverlaufs ist sie leicht cremig und gleichbleibend angenehm wenn auch unspektakulär. Für 3,50 € ist das ein guter Deal, mehr würde ich dafür nicht bezahlen wollen. Scheinbar bin ich nicht der einzige, der so denkt, denn sonst würde diese Quesada nicht als "Factory Overrun" zum halben Preis verkauft werden. Das Format läuft in der USA unter dem Namen Fonseca Belicoso, also einer der Pseudo Kubaner auf dem dortigen Markt. Vom Geschmack her besteht jedenfalls keine Verwechslungsgefahr, da ist das Original um einiges komplexer und vollmundiger.

Länge: 15.88Durchmesser: 1.79
TAM
Ah die legendäre Particulares - leider nur der dominikanische Fake. Was soll man sagen, ganz gut konstruiert, wenn auch der Abbrand schief war und das Deckblatt einriß. Geschmacklich dominiert eindeutig (Milch)Schokolade und Holz. Es kommen noch sanfte Aromen von Leder und Erde auf, bei leicht cremigem Rauch. Zu einem süßen Cognac ist sie die passende Begleitung. PLV ist okay und geschmacklich sagt sie mir zu - nur der Nachgeschmack ist ganz schön kräftig, in negativem Sinn.

Länge: 11.43Durchmesser: 1.98
TAF
Ein Smoke für Nebenbei. Die Rothschild wartet auf mit einer premium Verarbeitungsqualität, top Optik und Haptik, sowie solidem Grundaroma. Ohne die hässliche Bauchbinde, würde man meinen, man hält einen Longfiller aus einer 2 Stufen höher angesiedelten Preisklasse in der Hand. Geschmacklich liegt das Teil dann aber doch eindeutig darunter. Ein eigentlich undefinierbares, würziges Aroma ist das dominante, wenn auch nicht sonderlich intensive. Schwer zu beschreiben, leicht säuerlich und am ehesten dem holzigen Spektrum zuzuordnen. Ansonsten bringt sie keine Aromen rüber ist dafür aber recht cremig. Sie ist genau das, was man im positiven Sinne in der Preiskategorie erwarten würde. Beim 8Ball Spiel mit Kumpels, zum Maß im Biergarten oder als Begleiter beim Grillen ist sie gut geeignet. Nichts für den feinen Genuß - auch wenn der US Name das suggeriert ("Punch Gran Puro Nicaragua"). PLV ist ganz gut, obschon mir da bessere kubanische Alternativen einfallen.

Länge: 12.07Durchmesser: 1.98
TAF
Ich weiß nicht so recht, was von diesem Stück zu halten ist. Ziemlich mild, angenehme Aromen von Schokolade, Kaffee, Röstaroma und das Ganze leicht cremig. Die Schokolade kommt am deutlichsten im Kaltzug, schwingt die ersten paar Züge mit und dann passiert erstmal nichts. Das erste Drittel raucht sich so Geschmacks-schwach, dass man sie eigentlich wieder ablegen möchte. Die zuvor genannten Aromen kommen erst in der 2. Hälfte wieder und sind allesamt recht verhalten. Der Abbrand ist schlecht, die Konstruktion mittelmäßig. Erinnert mich vom Verhalten und Bouquet her an die Brickhouse, welche mit 100% Preisaufschlag zu Buche schlägt, keinen wesentlichen Mehrwert bietet und ebenfalls von J.C. Newman vertrieben wird. Der Verdacht liegt nahe, dass diese hier die B-Ware aus deren Produktion darstellen. Firmieren in der USA unter Havana Q by J.C. Newman. Eventuell gibt eines der größeren Formate mehr her.