La Sirena – Zigarren

Arielle Ditkowich wollte ursprünglich auf die Bühne, doch eine Begegnung mit Nestor Miranda lenkte sie in eine ganz andere Richtung. Statt Schauspiel studierte sie bald die Kunst der Tabakherstellung und gründete schließlich ihr eigenes Label. La Sirena spiegelt ihre Leidenschaft wider. Die kräftige Serie mit dunklem Oscuro Deckblatt entstand mit Don Pepin Garcia. Heute führt Arielle das Unternehmen eigenständig und setzt auf Produktion in Nicaragua, Honduras und der Dominikanischen Republik. Weiterlesen

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La Sirena – Zigarren

La Sirena: von der Bühne zum Tabak

Ursprünglich studierte die US-Amerikanerin Arielle Ditkowich Schauspiel und wollte eines Tages auf der Bühne stehen. Doch nach einer Begegnung mit Nestor Miranda rückten Zigarren ins Zentrum ihres beruflichen Interesses. Schon als junges Mädchen hatte sie einen Faible für das Braune Gold gehabt. Der Duft von Zigarren erinnerte sie an ihren Großvater, und sogar als sie selbst noch gar nicht rauchte, liebte sie die Atmosphäre in amerikanischen Cigar Shops. Sie schätzte diesen Ort, der Menschen unterschiedlichster Klassen und verschiedenster Ansichten vereinte. Im guten Smoke fanden alle sogleich einen Konsens, der alle übrigen Unterschied vergessen ließ. 

Arielles Einstieg ins Business

Ihre erste eigene Zigarre probierte Arielle bei einer Reise nach Honduras. Der aufwendige Herstellungsprozess, bei dem eine Zigarre durch zweihundert Hände ging, faszinierte sie. Daheim in New York organisierte sie Events und lernte so Nestor Miranda kennen. Der Chef von Miami Cigars & Co. hatte sie für den Service angeheuert. Ihre Aufgabe bestand darin, Zigarren anzuschneiden und Drinks zu präsentieren. Doch Arielle, die der Bühne inzwischen den Rücken gekehrt hatte, um Lehrerin zu werden, langweilte sich. Sie verlangte nach einer anspruchsvolleren Arbeit. Also nahm Nestor sie mit in den Humidor und ließ die kommunikative junge Frau Kunden bei der Auswahl der Zigarren beraten.

die Meerjungfrau – La Sirena

Die neue Aufgabe gefiel ihr wesentlich besser, und sie erwarb sich in der Folge einiges an Zigarrenwissen. Gemeinsam mit Nestor arbeitete Arielle ab 2008 an einer eigenen Zigarre.

La Sirena Zigarren
Kräftige Zigarre mit mit einem dunklen Oscuro Deckblatt aus Nicaragua: La Sirena Zigarren

Einen Partner für die Realisierung fand man im Branchenschwergewicht Don Pepin Garcia, einer festen Größe im Business. Im Folgejahr war es dann soweit, La Sirena wurde offiziell präsentiert. Der Name ist übrigens kein Zufall, sondern Arielles Vornamen geschuldet: Sirena ist das spanische Wort für Meerjungfrau.

La Sirena Zigarren: in Frauenhand

Seit 2012 ist Arielle auch alleinige Inhaberin der Markenrechte. Nun betreibt sie das Label gemeinsam mit ihrem Vater Danny – und ist damit eine der wenigen Frauen an der Spitze eines Zigarrenunternehmens. Nicht nur Nestor Miranda, auch Don Pepin inzwischen nicht mehr an Bord. Stattdessen lässt Arielle in mehreren renommierten Tabacaleras in Nicaragua, Honduras und der Dominikanischen Republik rollen. Die Original-Serie entsteht bei Eric Espinosa, in seiner Manufaktur La Zona. Er ist auch verantwortlich für die Ware von Cornelius & Anthony.

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