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PDR: Vom Big Apple zur Tabakinsel
Masterblender Abraham „Abe“ Flores stammt eigentlich aus dem New Yorker Viertel Queens. Das ist eigentlich nicht der Ort, den man unmittelbar mit Zigarren in Verbindung bringt. Doch Abe verbrachte seine Jugend bei seinem Großvater – und der wiederum war Tabakbauer in der Dominikanischen Republik.
Als Teenager kehrte Abe jedoch erst einmal in die Staaten zurück, studierte Marketing und stieg in die Softwarebranche ein. Über einige Umwege kam er dann doch zum Tabak und gründete 2004 die Marke PDR. Der Name steht für Pinar del Rio, die berühmte Anbauregion in Kuba. Und das nicht von ungefähr: Obwohl das Label auf Hisponiola ansässig ist, misst man sich gern mit der Nachbarinsel.
Entubado
So zum Beispiel bei der Verwendung des Entubado-Verfahrens, das bei einigen Serien zum Einsatz kommt. Es stammt ursprünglich aus Kuba und ist eine besondere Methode, die Tabakblätter zusammenzuführen.
Der Clou dabei: Durch eine spezielle Falttechnik lässt sich mehr Tabak in die Zigarre bringen, ohne dass der Zugwiderstand zu hoch würde. Das Ergebnis sind hochkomplexe Zigarren, die sich ganz wunderbar rauchen lassen.
Zigarrenmekka Tamboril
Dazu benötigt man natürlich Roller, die ihr Handwerk perfekt beherrschen. Und die findet man in der Tabacalera in Tamboril, wo PDR seine Schätze fertigen lässt. Nicht umsonst hat der kleine Ort unweit der Provinzhauptstadt Santiago de los Caballeros für viele den Beinamen „Welthauptstadt der Zigarren“. Natürlich verbirgt sich dahinter eine subjektive Wertung, und wir wollen auf keinen Fall einer anderen Stadt, der Hauptstadt einer benachbarten Insel und dem Synonym für edle Zigarren überhaupt, zu nahe treten.
Doch Fakt ist, dass es in Tamboril mehr Zigarrenmanufakturen gibt als irgendwo sonst. Fachkompetenz ist also in Fülle vorhanden. Abes Tabacalera hat sich einen Namen gemacht, auch andere renommierte Labels lassen hier fertigen, darunter Gurkha, Flores y Rodriguez, Kristoff und La Palina. Seit 2012 sind die Zigarren von PDR auch in Deutschland erhältlich.
Neuer Name, bewährter Genuss – PDR-Zigarren jetzt unter A. Flores
Wer in der Vergangenheit bereits seine Freude an PDR hatte, wird schnell feststellen, dass hier etwas fehlt. Früher fanden Sie an dieser Stelle auch Zigarren von Abe Flores, die er nicht unter PDR, sondern unter seinem eigenen Namen veröffentlichte. Für eine bessere Übersicht sind sie nun unter A. Flores angelegt.
Auch die Titel der Serien haben sich geändert. PDR setzt auf Vereinfachung und hat die einst etwas sperrigen Bezeichnungen, bestehend aus einer Jahreszahl und mehreren Wörtern, drastisch gekürzt. Ein Ratespiel ist es aber nicht draus geworden, von den neuen Titeln lässt sich problemlos auf die alten schließen.
PDR Zigarren im Überblick: Kräftiger Genuss aus der Dom.Rep.
Die Zigarren des Hauses sind allesamt zu empfehlen, entsprechen aber nicht immer dem, was man von dominikanischen Vitolas gewohnt ist. Will sagen: Hier geht es mitunter auch kräftiger zur Sache.
Allen voran die PDR Oscura. Obwohl sie eine dominikanische Puro ist, lässt sie sich als mittelkräftig bis kräftig einstufen. Auffällig an ihr ist das tolle Deckblatt, dunkel und ölig. Es gibt der Serie nicht nur ihren Namen, sondern macht auch optisch einiges her.
Für die Würze sorgt u. a. ein Criollo 98 in der Einlage, der auch in der PDR Maduro zum Einsatz kommt. Dass diese Linie mit einer Einlage aus dominikanischen und nicaraguanischen Tabaken nicht so kräftig ausfällt, liegt auch am Arapiraca Deckblatt, das eine ganz eigene Süße beisteuert.
Als mittelkräftig lässt sich die PDR Sungrown beschreiben, während die PDR Natural gewiss die leichtesten Zigarren der aktuellen PDR Serien des Standard Sortiments bietet.
Allen gemein ist der Pigtail am Kopfende. Wir haben ein Einsehen, dass bei so viel Qualität die Wahl nicht leicht fällt: Als perfekten Einstieg in die Serie bieten wir die günstigen Bundles der Value Line Reserve oder den Sampler mit fünf verschiedenen Formaten.