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Georg Jensen Estates

Die Georg Jensen Pfeifenmanufaktur wurde 1954 in Kopenhagen als Familienbetrieb gegründet und blieb es über ihre gesamte Zeit. Gefertigt wurden klassische dänische Formen ebenso wie freie Handarbeiten, das Sortiment umfasste Serienpfeifen und Freehands. Üblich waren glatte und sandgestrahlte Oberflächen, ergänzt durch Sondermodelle. Hochwertige Linien wurden teils als „Straight Grain“ mit fortlaufender Qualitätsnummer gekennzeichnet.

Serienpfeifen trugen Modellnamen oder -nummern, häufig zusammen mit „Handmade in Denmark“ und dem GJ-Signet. Viele Modelle orientierten sich an der Kopenhagener Schule der Zeit und wurden in mehreren laufenden Serien über Jahre hinweg fortgeführt im selben Stil. Neben Standardformen gab es immer wieder limitierte Auflagen, die heute gesucht sind und in Fachkreisen als typisch dänisch gelten.

Die Pfeifenmanufaktur schloss 2001. Damit endete eine fast fünfzigjährige Fertigungstradition; seitdem sind Georg Jensen Pfeifen nur noch als Estate-Stücke am Markt. Nach dem Produktionsende wechselte Per Georg Jensen zu Mac Baren. Dort übernahm er ab 2001 eine zentrale fachliche Rolle als Tabak- und Produktspezialist, trat als Repräsentant des Hauses auf und war in die Entwicklung sowie Vermittlung von Pfeifentabaken eingebunden.

Die verbliebenen Kopierfräsen und Maschinen gingen an Peder Jeppesen, der sie bis heute für seine Neerup-Pfeifen verwendet.

Hier finden Sie nach bestem Wissen und Gewissen aufgearbeitete Estate-Pfeifen von Georg Jensen. Die Mundstücke sind poliert, das Holz gepflegt, und Schmutz wurde beseitigt. Sollten Sie eine mikroskopisch reine Desinfektion der Pfeife wünschen, führen Sie diese bitte selbst durch.

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