Orlik Pfeifentabak Club Mixture 100g Dose
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- Inhalt: 100 Gramm Dose.
Eine Auswahl feinster Virginia-Tabake aus verschiedenen Anbaugebieten wird mit Burley-Tabaken und einem Black Cavendish verfeinert. Beim Club Mixture handelt es sich um einen Mixed Cut, er besteht also aus lose geschnittenen Tabaken, denen lose geschnittene Cut Plugs beigemengt sich. Sein Aroma wird bestimmt von Kaffee und Vanille.
Artikelnummer
31000243
Im Sortiment seit
26.12.2011
Marke
Produkt
Club Mixture 100g Dose
Schnitt
Aroma
3
Raumduft
3
Aromatisierung
Typ
Stärke
Charakter
Rohtabak
Raumnote
Durchschnittliche Aromabewertung (5)
Importeur
Scandinavian Tobacco Group, An der Reeperbahn 6, 28217 Bremen, info@st-group.com, https://www.st-group.com
Scandinavian Tobacco Group, An der Reeperbahn 6, 28217 Bremen, info@st-group.com, https://www.st-group.com
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Bewertungen
Preis/Leistung
6
5 Bewertungen
Qualität
7
5 Bewertungen
Stärke
5
5 Bewertungen
My tobacco stash

Dr. Magill 1. Einleitung: Orlik Club Mixture entstammt jener dänischen Schule der Tabakveredelung, die nach dem 2. Weltkrieg den klassischen englischen Blends den Stachel nahm und aus Stärke Milde, aus Ernst Gelassenheit formte. Die Club Mixture vereinigt helle und goldene Virginias mit nussigem Burley und einem sanft gesüßten Cavendish (klassische dänische Zusammensetzung der Grundtabake). Etwas Vanille, Kaffee, ein Anflug von Karamell und die zarte Spur von Honig verleihen ihr jenen kultivierten Ton, der eher an klassische dänische Hygge denken läßt als an die Exaltiertheit moderner Tutti Frutti Aromabomben. 2. Optik & Schnitt: Es präsentiert sich ein Mixed Cut, mit goldenen und bräunlichen Schattierungen, durchzogen von dunklen Cavendish-Streifen. Die Feuchtigkeit ist tadellos, das Stopfen geht leicht von der Hand. 3. Kaltaroma: Der Dose entsteigt ein angenehmer Duft, der sogleich Wohlbefinden auslöst: Kaffee, Vanille, Karamell, Toffee, dazu der honigwarme Grundton reifer Virginias. Darunter klingt die Erdigkeit des Burley an, getragen von der cremigen Tiefe des Cavendish. Man könnte sagen: ein Duft wie aus einem altmodischen Konditorei-Café, in dem der warme Duft von Holz, Kaffee und Gebäck sich mischt. Hier ist nichts Lautes, nichts aufdringlich Parfümiertes. Die Aromatisierung tritt auf wie ein englischer Butler– stets zugegen, doch nie vordrängend. Schon im kalten Zustand verrät sich der Stil: Understatement, Maß und eine gewisse Gemütlichkeit - dänische Hygge in Perfektion. 4. Rauchverlauf: Anfang: Sanft und süß beginnt die Club Mixture ihren Reigen. Der Rauch ist mild, beinahe cremig, Kaffee und Vanille klar erkennbar, doch nicht aufdringlich. Die hellen Virginias bringen eine zarte, heuartige Süße ein, während die Burleys Tiefe und Nussigkeit verleihen. Die Aromatisierung überwiegt jedoch den Tabak. Mitte: Mit fortschreitender Glut tritt der Burley hervor, füllt den Raum mit warmen, nussigen Tönen, während der Cavendish dem Rauch eine fast samtige Struktur gibt. Der Virginia wirkt reifer, die Süße wandelt sich von Zucker zu Gebäck, die Aromatisierung tritt etwas zurück. Man spürt plötzlich, wie aus der anfangs liebreizenden Mischung ein ernsthafter, reifer Tabak wird. Ende: Hier nimmt sich die Süße stärker zurück, der Rauch wird trockener, leicht toastig, mit feinen Noten von herbem Kakao und Holz. Die Mischung bewahrt Haltung bis zum Schluß – nichts kippt, nichts beißt. Es ist, als zöge sie sich mit Anstand zurück, um in Stille auszuklingen. Der Nachgeschmack bleibt weich, warm, ein wenig wie Crème brulée. 5. Abbrand & Technik: Die Orlik Club Mixture brennt, wie ein Tabak brennen sollte: ruhig, gleichmäßig, kühl. Sie hinterläßt kaum Feuchtigkeit, ihre Asche ist hell und fein, das Nachzünden selten nötig. Selbst bei längerer Rast im Pfeifenkopf zündet sie willig neu. Bei hoher Kadenz wird der Tabak jedoch bissig und produziert reichlich Kondensat. 6. Raumnote: Diese Mischung zeigt sich durchaus gesellschaftsfähig. Die Raumnote ist eher angenehm: Vanille, Kaffee, Toffee, der Duft getrockneter Blätter. Sie schmeichelt dem Nichtraucher, ohne sich zu verstellen. 7. Vergleich & Einordnung: Unter den dänischen Klassikern steht die Club Mixture fest auf ihrem Platz: komplexer als Mac Baren Vanilla Cream, tabakechter als Stanwell Melange, vergleichbar etwa mit Larsen No 50, doch durch die Kaffeenote eigenständig anders. Sie trägt das Erbe jener Ära, in der Tabakmischung noch Kunsthandwerk war, kein Produktdesign. 8. Fazit: Orlik’s Club Mixture ist ein Tabak wie ein alter Freund: verläßlich, wohlerzogen, frei von extrovertierter Eitelkeit, getreu den dänischen/hanseatischen Tugenden. Sie verlangt keine Aufmerksamkeit, doch sie verdient sie. In einer Zeit, da viele Mischungen unter Einsatz der gesamten Lebensmittelchemie um Lautstärke ringen, bleibt sie ein Muster der Zurückhaltung - ein Relikt jener vergangenen Kultur, in der Qualität selbstverständlich war.
26.11.2025

Dr. Magill 1. Einleitung: Orlik Club Mixture entstammt jener dänischen Schule der Tabakveredelung, die nach dem 2. Weltkrieg den klassischen englischen Blends den Stachel nahm und aus Stärke Milde, aus Ernst Gelassenheit formte. Die Club Mixture vereinigt helle und goldene Virginias mit nussigem Burley und einem sanft gesüßten Cavendish (klassische dänische Zusammensetzung der Grundtabake). Etwas Vanille, Kaffee, ein Anflug von Karamell und die zarte Spur von Honig verleihen ihr jenen kultivierten Ton, der eher an klassische dänische Hygge denken läßt als an die Exaltiertheit moderner Tutti Frutti Aromabomben. 2. Optik & Schnitt: Es präsentiert sich ein Mixed Cut, mit goldenen und bräunlichen Schattierungen, durchzogen von dunklen Cavendish-Streifen. Die Feuchtigkeit ist tadellos, das Stopfen geht leicht von der Hand. 3. Kaltaroma: Der Dose entsteigt ein angenehmer Duft, der sogleich Wohlbefinden auslöst: Kaffee, Vanille, Karamell, Toffee, dazu der honigwarme Grundton reifer Virginias. Darunter klingt die Erdigkeit des Burley an, getragen von der cremigen Tiefe des Cavendish. Man könnte sagen: ein Duft wie aus einem altmodischen Konditorei-Café, in dem der warme Duft von Holz, Kaffee und Gebäck sich mischt. Hier ist nichts Lautes, nichts aufdringlich Parfümiertes. Die Aromatisierung tritt auf wie ein englischer Butler– stets zugegen, doch nie vordrängend. Schon im kalten Zustand verrät sich der Stil: Understatement, Maß und eine gewisse Gemütlichkeit - dänische Hygge in Perfektion. 4. Rauchverlauf: Anfang: Sanft und süß beginnt die Club Mixture ihren Reigen. Der Rauch ist mild, beinahe cremig, Kaffee und Vanille klar erkennbar, doch nicht aufdringlich. Die hellen Virginias bringen eine zarte, heuartige Süße ein, während die Burleys Tiefe und Nussigkeit verleihen. Die Aromatisierung überwiegt jedoch den Tabak. Mitte: Mit fortschreitender Glut tritt der Burley hervor, füllt den Raum mit warmen, nussigen Tönen, während der Cavendish dem Rauch eine fast samtige Struktur gibt. Der Virginia wirkt reifer, die Süße wandelt sich von Zucker zu Gebäck, die Aromatisierung tritt etwas zurück. Man spürt plötzlich, wie aus der anfangs liebreizenden Mischung ein ernsthafter, reifer Tabak wird. Ende: Hier nimmt sich die Süße stärker zurück, der Rauch wird trockener, leicht toastig, mit feinen Noten von herbem Kakao und Holz. Die Mischung bewahrt Haltung bis zum Schluß – nichts kippt, nichts beißt. Es ist, als zöge sie sich mit Anstand zurück, um in Stille auszuklingen. Der Nachgeschmack bleibt weich, warm, ein wenig wie Crème brulée. 5. Abbrand & Technik: Die Orlik Club Mixture brennt, wie ein Tabak brennen sollte: ruhig, gleichmäßig, kühl. Sie hinterläßt kaum Feuchtigkeit, ihre Asche ist hell und fein, das Nachzünden selten nötig. Selbst bei längerer Rast im Pfeifenkopf zündet sie willig neu. Bei hoher Kadenz wird der Tabak jedoch bissig und produziert reichlich Kondensat. 6. Raumnote: Diese Mischung zeigt sich durchaus gesellschaftsfähig. Die Raumnote ist eher angenehm: Vanille, Kaffee, Toffee, der Duft getrockneter Blätter. Sie schmeichelt dem Nichtraucher, ohne sich zu verstellen. 7. Vergleich & Einordnung: Unter den dänischen Klassikern steht die Club Mixture fest auf ihrem Platz: komplexer als Mac Baren Vanilla Cream, tabakechter als Stanwell Melange, vergleichbar etwa mit Larsen No 50, doch durch die Kaffeenote eigenständig anders. Sie trägt das Erbe jener Ära, in der Tabakmischung noch Kunsthandwerk war, kein Produktdesign. 8. Fazit: Orlik’s Club Mixture ist ein Tabak wie ein alter Freund: verläßlich, wohlerzogen, frei von extrovertierter Eitelkeit, getreu den dänischen/hanseatischen Tugenden. Sie verlangt keine Aufmerksamkeit, doch sie verdient sie. In einer Zeit, da viele Mischungen unter Einsatz der gesamten Lebensmittelchemie um Lautstärke ringen, bleibt sie ein Muster der Zurückhaltung - ein Relikt jener vergangenen Kultur, in der Qualität selbstverständlich war.
Tim´s Pfeifen

Tim
Perfekter "all day" die Aromen-Komposition ist hier Perfekt geglückt. Wenn man ihn Kalt Raucht entwickelt sich der Geschmack und Duft Perfekt. Für Einsteiger gut geeignet da er sich problemlos stopfen lässt und nicht all zu schnell heiß wird.
01.02.2022

Tim
verifizierter Kauf
Perfekter "all day" die Aromen-Komposition ist hier Perfekt geglückt. Wenn man ihn Kalt Raucht entwickelt sich der Geschmack und Duft Perfekt. Für Einsteiger gut geeignet da er sich problemlos stopfen lässt und nicht all zu schnell heiß wird.


