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Humidor Senoritas Kistchen

245 Einträge
Kommentar: Kleines feines Rauchvergnügen

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Balmoral Aged 3 Years Short Corona

Länge: 11.11Durchmesser: 1.59 Herstellungsart Totalmente a mano (Mediumfiller)TAF

Urlaubsbedingt getestet, mit der sehr schönen Erfahrung der Coronita aus der gleichen Serie im Hinterkopf. Die rauchfertig angeschnittene Short Corona kommt gut verarbeitet daher, ein Mata Fina-Deckblatt umschließt den Filler mit 3 Jahre gelagerten Tabaken. Würziger süßlicher Duft, wenig Aromen im Kaltzug. Die Vitola nimmt schnell Feuer an, und startet mit viel frischem Holz, etwas Pfeffer. Der Zug ist fast zu leicht. Der Abbrand etwas wellig, die Asche ungleichmäßig, steht in Flakes, fällt aber nicht so schnell. Im Verlauf kommen cremige Akzente von Kakao, stärker schwarzer Kaffee, könnte mehr Süße haben, um rund zu schmecken. Das Finale wird weich, matschig, leicht bissig. Die Coronita hat mir wesentlich besser gefallen! 30 Minuten Rauchzeit. Vom PLV ist es nicht mehr weit zu besseren Zigarren.



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Balmoral Dominican Selection Short Corona

Länge: 10.16Durchmesser: 1.59 Herstellungsart Maschinell hergestellt (Shortfiller)MM

Urlaubsbedingt getestet, da ich die Balmoral Vitolas sehr schätze. Diese Short Corona war aber schon in der Verarbeitung ein Ausreißer: sehr dünnes, reißfreudiges Deckblatt aus Ecuador, weich gefüllt, brennt sehr ungleichmäßig an und ab. Während das Deckblatt in der Regel viel an Aromen ausmacht, bleibt dieses hier recht ausdruckslos. Also muss der Filler den Geschmack reißen, und da kommt nach einem bissigen Start mit viel Pfeffer und Holz etwas an Gras, an Kaffee und Röstaromen. Schnell weich werdend. Viel Rauch. Ein Stumpen für den späten Strandgang. Vielleicht profitiert der Rest aus der Packung vom Humidor zuhause. Die Shorties sind rauchfertig angeschnitten. Für den Preis rauche ich lieber eine Partagas Purito.



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San Cristobal de la Habana El Principe
verifizierter Kauf

Länge: 11.11Durchmesser: 1.71 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Die San Cristobal El Principe bringt Cuba in knapp 60 Minuten auf den Punkt. Erde, Leder, Süße und Kaffee im harmonischen Miteinander. Klasse, wie eine vergleichsweise junge Firma das schafft, ihre Vitolas so geschickt zu blenden, dass im Smoke beim Endverbraucher alles stimmt: die makellose Verarbeitung, der Abbrand, die intensiven Aromen, Zug und Rauchentwicklung. Junge und sehr gute Vertreterin Cubas für den vergleichsweise gemäßigten Preis. Die herrliche Aromatik ist zum Nub zu genießen. Ich werde auch die anderen Formate probieren. Volle Punktzahl und Kaufempfehlung!



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Partagas Habaneros

Länge: 12.50Durchmesser: 1.51 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Ich bin eigentlich Aristocrats Fan, hatte aber jetzt die Gelegenheit, eine länger gelagerte Habaneros zu genießen, und war sehr angetan von diesem Stick. Über die Verarbeitung braucht man bei Partagas kaum ein Wort zu verlieren, die Vitolas sind selbstredend super gemacht. Mit V-Cut eröffneten sich schon im Kaltzug die markentypischen Aromen nach Erde und Leder, erst recht aber in den ersten Zügen. Voll Stoff mit ausgeprägten weichen Aromen nach Erde und Leder. Jeweils kurzer Aschestand. Ließ sich 60 Minuten gut rauchen, geht im letzten Drittel in die Stärke. Gerne wieder!



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La Aurora 107 Zeppelin
verifizierter Kauf

Länge: 10.16Durchmesser: 2.54 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Es hat mir in den Fingern gejuckt, gleich eine ganze Kiste von diesem Zeppelin-Format zu ordern, weil ich Form und Abbrand im unterschiedlichen Ringmaß sehr mag. Nun liegen einige dieser Kraftbolzen im Humidor, und jetzt mag ich nicht mehr abwarten, um die erste zu probieren: Man sieht nicht nur am fein gedrehten Ringelschwänzchen, dass diese Vitola sehr gut gemacht ist, schönes öliges Colorado-Deckblatt, feine Blattadern, extrem breite Anilla im klassischen Stil; die macht schon was her. Beim Cut ist das immer so ein Spiel, wo man beim Torpedo oder Zeppelin ansetzt, um nicht zu viel wegzuschneiden, und den Zug gut zu steuern. Der ist zu Beginn etwas schwer und öffnet sich dann im Abbrand. Sie duftet süßlich und schwer, im Kaltzug kommen Noten wie von Milchkaffee und Zitrusfrucht. Fein, fein. Das Anflämmen ist schnell gemacht, und bei jedem Stick dieser Art muss ich mich bremsen, um nicht zu schnell zu ziehen. Der Aurora Zeppelin startet überraschend weich, cremig und erdig, ganz smooth. Der Rauch kommt mundfüllend und bringt grasige Kräuter mit, feine Süße und wieder diese Zitrusnoten. Die Asche steht bis zur Bauchbinde, die ich vorher nicht gelockert habe, und die klebt. Punktabzug, vorsichtig gelöst. Im vollen Durchmesser von 64! bleibt sie mildwürzig, kommt mit viel Süße, Orangen und Nuss an. Haptisch schwierig wird es im letzten Drittel, wenn sich ein kleiner Schiefbrand dazu gesellt, und die Finger aber noch den Rest des dicken runden Zeppelins packen müssen; zu früh wollte ich sie dann auch nicht ablegen. Im Dunst von Röstaromen und Erde war dann doch irgendwann Schluss. Man kann die Zeppelin sicher über 60 Minuten bis zum Nub genießen, wenn der Zahnstocher sie hält. Ich setze mir das für das nächste Exemplar auf die Agenda. Lecker und spaßig!



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A.J. Fernandez The Last Call Maduro Geniales (Short Robusto)

Länge: 11.43Durchmesser: 1.91 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Schön und fest gearbeitete Vitola mit sehr dunklen Broadleaf-Decker und schlichter Anilla. Kalt riecht sie schwer nach Tabakwürze, am Fuß deutet sich Kaffeegeruch an, der uns später noch beschäftigen wird. Mit V-Cut geöffnet, etwas Schokolade und Kaffee im Kaltzug, Zugwiderstand etwas schwer. Sie braucht Aufmerksamkeit, bis die Glut schön rund ist, und eröffnet die Begegnung mit reichlich Pfeffer und Holz. Der Pfeffer bleibt bis zur Mitte aktiv, und wird von etwas grasigen Noten und zurückhaltender Süße ergänzt. Ab dem Aschefall in der Mitte wird der Zug so, wie es mir angenehm ist, und offeriert üppig schwarzen Kaffee, geröstete Bohnen, später gemildert durch dunkle Schokolade. Die Rauchentwicklung ist cremig und voll, das Ding macht Spaß. Im Schlussteil verdichten sich Nikotin und Aromen, Erde und kräftige Röstnoten dominieren. Feiner Smoke, fast zu kräftig für meinen Geschmack, aber eine gute Zeit für 45 Minuten.



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Alec Bradley Project 40 Robusto
verifizierter Kauf

Länge: 12.70Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Auch diese Vitola aus der Tabakmanufaktur der Bradley-Brüder ist sehr zu empfehlen! Nach der Magic Toast und der Blind Faith beweisen sie hier ihr wachsendes Können für sehr spannende Blends und hervorragende Verarbeitung. Mit einem tüchtigen Ringmaß von 52 und makellosem Deckblatt präsentiert sich hier eine schwere, prall gefüllte Zigarre mit tabakwürzigem süßem Kaltduft und angenehmer Haptik für die Hand. Stallig kommt der Kaltduft rüber, mit einem satten Aroma von Erde und Leder. Das Anflämmen geht leicht, die ersten Züge bringen im vollen Rauch Erde, Leder und ansteigende Süße auf einem ausgewogenen Gerüst feiner Fruchtsäure. Die Asche brennt sauber ein zarten Ringen ab und steht bis 3 cm. Die Rauchentwicklung dürfte üppiger sein, aber das ist ja oft Geschmacksache. Der Mittelteil entzückt geradezu mit Karamellsüße und feinen Nugattönen, mal etwas Minze, mal etwas Zimtartiges dabei. Sehr lecker. Ab der Mitte wird der Zugwiderstand ein wenig schwerer, ein leichter Schiefbrand lässt sich gut korrigieren. Auf dem Karamell tauchen in Finale frisch geröstete Kaffebohnen auf, während der Gaumen süß und sahnig ausgekleidet wird. Ein echtes Leckerchen, das gut zu einem vollmundigen Rotwein passt, aber sicher auch zum großen Milchkaffee. Mit 60 Minuten Rauchdauer für den Preis eine runde Sache für Genießer, die mildwürzige Zigarren mögen. Ich habe ein Kistchen davon, und freue mich schon auf die Nächste. Nicht nur für Aficionados über vierzig...!



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Condega Serie S Half Corona

Länge: 10.16Durchmesser: 1.75 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Ich mag beide Condega-Linien, und freue mich, dass eine Short Corona die Palette für den Genuss in kühlen Herbstzeiten ergänzt. Die stylische Blechschachtel mit breiten Rillen am Biden zur Lagerung ist mal was Anderes. Die Qualität ist sehr gut, bestens gerollt und prall gefüllt, mit leichtem Zug nach dem V-Cut. Hier müsste man vermutlich eher bohren, um so wenig Tabak wie möglich zu verlieren. Die Aromen kommen nach dem Anzünden im satten, weichen Rauch mit viel sirupartiger Süße, leichtem Pfeffer drüber und interessanter Säure drunter rüber. Später etwas nussig, leichter Nugat, kräftige Erde und Brotaromen am Schluss. Cave: mein erstes Exemplar hatte ordentlich Nikotin drauf! Der Abbrand läuft super, die Asche fällt weich nach gut 2cm. Hier gibts nichts zu meckern, nur 30 Minuten zu genießen. Aromatischer im Vergleich ist die Barrio Viejo half corona.



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Montosa Robusto

Länge: 12.70Durchmesser: 1.98

Ich habe diese milde Robusto gestern Abend getestet, und finde, sie ist ein guter Alldaysmoke für Aficionados, die Holz und Gras im leichten Rauch schmecken möchten. Verarbeitung, Zustand des hellbraunen Deckblatts, Abbrand, Zugwiderstand - alles gut, nur zu wenig Geschmacksentfaltung für mich. Hat mich an die Blanco Candela erinnert, wenngleich die eine deutlichere Süße und schöne Grasaromen bringt.



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Cavalier Genève Black Series II Robusto

Länge: 12.70Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Die boxpressed Cavaliers Geneve könnte eigentlich auch ein Schokoriegel sein, woher erinnert die Vitola, die ich in Händen halte, an den Schokostick zum Reinbeißen. Schon das makellose Maduro-Deckblatt ist ein Hingucker, die schwarze Anilla unter dem Blattgold-Feld fiel mir so wenig ins Auge, das ich beim Smoke fast vergessen hätte, sie abzunehmen. Würzig-süß kommt das Arapiraca-Deckbkatt schon im Kaltduft daher. Beim V-Cut muss man sich entscheiden, welche Kante des Boxpressed-Formats man anschneidet, ich habe quer geschnitten und bekomme die volle Breitseite von zuckrigen und Schokoladigen Aromen in den ersten Zügen. Unglaublich lecker! Das Anfeuern brauchte ein wenig Sorgfalt, dann brennt sie mustergültig ab und geht nicht aus. Die Rauchentwicklung ist sehr zufriedenstellend, der Zug perfekt. Hier heißt es nur genießen. Für mich die ideale Zigarre zum Five ‚oClock-Tea: süß und würzig, manchmal etwas Minze, ganz feine Säure als Basis, vor allem viel Zartbitterschokolade und knuspriger Keks. Die Asche steh endlos lang in sauberen Ringen. Witzig zu beobachten, wie das Blattgold zerfließt. Müsste ich nicht haben, aber diese Vitola ist ihren Preis wert. Volle Punktzahl, Kaufempfehlung!



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K. Kleinlagel Pfeifentabak Valley Lilly (Citrus & Maiglöckchen)

Noch so ein Leckerschmecker aus dem Hause Kleinlagel. Der natursüße Virginia kommt hier rauchfertig in einer Mischung von Ready rubbed mit feinen Flakestreifen daher, die sich bestens in die Pfeife einbringen lassen. Aber das erste Erlebnis ist der Duft beim Öffnen der Dose: der herbwürzige blumige Duft von Maiglöckchen schwebt über der Tabaksüße, als Kopfnote kommen frische Orangen- und Zitrusdüfte mit. Kein Gedanke an Waschmittel, Parfüm und Seife, sondern Süß, spritzig und herb perfekt geblendet. Im Abbrand gehen die herben Maiglöckchen eher in den Mittelgrund, während auf dem Gaumen Zitrusfrüchte und ausgereifte Trockenobstnoten tanzen. Hier darf der Virginia zeigen, was er kann, von sanften Aromen unterstützt. Alles sehr mild, im gebändigten Rauch, mit sehr gutem, stetigen Abbrand; ich habe nur einmal nachgefeuert. Freue mich die nächsten Pfeifen mit dem Valley Lily.



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Macanudo Inspirado Black Gigante

Länge: 15.24Durchmesser: 2.38 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Ich hatte mir zwei Exemplare gekauft, um dieses gigantische Format zu testen. Ein Jahr lagen sie im Humidor; das verkostete Exemplar offen. Die Robusto waren schon ziemlich aromatisch und lecker. Die Gigante ist im Auftritt schöner als die Robusto: sehr wertiges, dunkel und ölig glänzendes Deckblatt, in ihrer Mächtigkeit bei 60er Ringmaß auch noch prall gerollt, wenige dünne Blattadern, und ein süßlich-schokoladiger Kaltduft. Schöne gearbeitete Capa, die ich mit V-Cut öffne. Im Kaltzug kommt wenig an Aromen rüber. Das Anfeuern dauert formatbedingt lange, und will vorsichtig getoastet werden, damit sie nicht scharf wird. Leichter Zugwiderstand, der im Verlauf besser wird. Mit kleinen Doppelpuffs geraucht, um bei dem Format nicht zu schnell zu rauchen. Immense Rauchentwicklung. Die Aromen bleiben im süßen Bereich von Kakao, Nuss und viel Creme, Zimt dazwischen (passt ja gut) und zedriges Holz. Später Erde, etwas Kaffeebohnen. Das war es aber auch schon fürs Aroma, mehr kommt nicht, die Dichte ist verhalten. Linear im Geschmack. Umso reger im Schiefbrand, der sich gut korrigieren lässt, aber wieder kommt. Sehr feste Asche, die ewig lange nicht fallen will. Da sie eh nicht mehr zu kaufen ist, bleibt mir hier nur der Nachruf, und die Erwartungen an das zweite Exemplar, das noch mit Cello im Humidor ruht. Für den Preis bekommt man viel Zigarre, aber in den Aromen hatte ich mehr erwartet. Nicht mein Format: Nach Toro ist Schluss.



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Camacho Brotherhood Series Check Six Toro Limited Edition 2016

Länge: 15.24Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Diese hervorragende Zigarre habe ich beim Umschichten im Humidor wieder entdeckt, wo sie vermutlich ein Jahr gelagert hat. Ideal, um den Start in ein herrliches langes Wochenende zu feiern, mit dieser mächtigen, sehr gut gearbeiteten, prall gefüllten Toro. Sehr aromatisch im Kaltduft, nach Waldhonig und Vanille am Fuß, den die Macher extra mit einer Stoßbinde geschützt haben. Sie liegt schwer und gut in der Hand, das Deckblatt sehr dunkel und entspannt, kaum sichtbare Blattadern. Eine schöne Vitola, einzig die billig wirkende breite Anilla stört den Gesamteindruck. Hinein ins Vergnügen! Nach dem V-Cut schmecke ich eher leichte, florale Töne und lasse sie ans Feuer. Das geht problemlos, nach zwei Angängen steht die Glut messerscharf. Dann kommen Aromen ohne Ende im steten Wechsel und verschiedenen Pairings, so wie es meine Vorschreiber benannt haben: würzige Zeder, Vanille, leichte Fruchtsäure, etwas Pfeffer, später pralle Beerenaromen, dazwischen Röstnoten von Toast, erdige Aromen, auch Blüten und verschiedene Gewürze bietet die Check Six in einer unglaublichen Fülle. Toll! Sie will langsam genossen werden, und so leiste ich mir viele kleine Züge mit dichtem, fast kaubaren Rauch, der nie bissig wird. Die Asche lädt sehr fest zum Stehenbleiben ein, nach 4cm fällt sie zum ersten Mal. Sie brennt bilderbuchmäßig ab, und lässt im dritten Teil Nugat und Espresso auf die Zunge, ist aber auch retronasal sehr angenehm. Bei CW nachgelesen: was genieße ich eigentlich da gerade? Limitada 2016, mit einem fetten Preis... nach der Anilla hätte ich der Toro das nicht zugetraut, aber der Smoke ist erstklassig. So was wünschen sich Aficionados zum Fest geschenkt, gerne und immer wieder. Ich hatte über zwei Stunden das Vergnügen mit einer ausgezeichneten Zigarre! Volle Punktzahl.



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Plasencia Reserva 1898 Corona
verifizierter Kauf

Länge: 14.61Durchmesser: 1.75 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Was von den Plasencias kommt, ist in der Regel gut und hochwertig gemacht. So auch diese Reserva Corona, die mit edlem tiefdunklen Deckblatt, prall gefüllt und sehr gut gerollt ans Feuer darf. Distinguierte Anilla, würziger, leicht süßer Duft nach Tabak. Nach dem V-Cut schmecke ich Anklänge von süßem Lakritz, und tatsächlich kommen diese Aromen später wieder. Nach dem problemlosen Anfeuern erinnert sie mich mit fruchtigen Trockenobstnoten und zarter Säure an Rocky Patels 1990er. Man schmeckt, dass diese Tabake lange gelagert sind, und ihre Kanten inzwischen ausgedünstet haben. Runder Geschmack, mit etwas Vanille und der schon erwähnten Süßlakritze, nie langweilig mit der begleitenden Säure, später kommen mit etwas Kaffee abgerundete Schokoladentöne. Feiner Smoke, keine bösen Überraschungen, gebändigt in der Rauchentwicklung. Ich habe es gut 60 Minuten genossen. Bereits zwei geraucht, darf gerne mehr werden. Für den Preis kann man sich ein Kistchen in den Humidor legen.



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Toscano Toscanello Castano Raffinato

Länge: 7.50Durchmesser: 1.28 Herstellungsart Hecho a mano (Shortfiller)HAM

Ich mag keine aromatisierten Zigarren, aber diese italienischen Sticks müssen ab und zu sein. Fast alle sind so kräftig im Aroma, dass sie schon aus der Lieferpackung entgegen duften, und sollten nicht mit anderen Zigarren im Humidor gelagert werden. Diese Fünfer-Packung habe ich in eine Zigarrenkiste für ein paar Wochen mit einem kleinen Boveda-Pack gesteckt. Der Duft nach Haselnüssen und Maronen ist dennoch überwältigend intensiv. Die Toscanos kommen alle rustikal gerollt daher, und lassen sich hervorragend anflämmen. Die ersten Züge zaubern ein herrliches Haselnussaroma auf den Gaumen, der würzige Kentucky-Tabak setzt eine schöne Würze dazu. Überhaupt: das Mundstück schmeckt angenehm nach Nuss, echte Natursüße macht den Smoke rund und gefällig. Passt ausgesprochen gut zu einem Milchkaffee, besonders wenn ab dem ersten Drittel ein sahniges Mouthfeel dazu kommt. Das letzte Drittel überwiegt der Kentucky, fast wie bei den Vitolas der Dark Fired-Serie von Buena Vista. Der Rauch ist üppig, sehr sättigend, und ordentlich Nikotin hat sie auch, die Castano. Bis zu den Fingerspitzen genießbar. Ehrlicher, leckerer Smoke für gut 20 Minuten : Probierempfehlung!



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