Gawith Hoggarth Pfeifentabak Mahogany Flake (50g Dose) (1370027)
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Mahogany Flake (50g Dose) (1370027)
Preis
Menge
Einheit
Artikelnummer (SKU)
90044810
Im Sortiment seit
31.01.2025
Marke
Schnitt
Aroma
3
Raumduft
3
Aromatisierung
Typ
Stärke
Charakter
Rohtabak
Raumnote
Durchschnittliche Aromabewertung (3)
Importeur
Kopp Tobaccos GmbH & Co. KG, Hans-Löns-Weg 36, 25462 Rellingen, info@kopp-tobaccos.com, https://kopp-tobaccos.com
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Preis/Leistung
4
3 Bewertungen
Qualität
8
3 Bewertungen
Stärke
6
3 Bewertungen
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Sven 1. Einleitung: Der Gawith & Hoggarth Mahogany Flake gehört zur klassischen englischen Tradition natürlich aromatisierter Flakes, deren Charakter aus einer sorgfältig austarierten Verbindung weniger Komponenten entsteht. Die Grundlage bilden hochwertige Virginias, ergänzt durch etwas Burley und einen geringen Anteil Dark-Fired Virginia. Eine zurückhaltende Lakeland-Aromatisierung mit einer nur leicht floralen Vanille-Mandel-Essenz vervollständigt die Komposition. 2. Optik & Schnitt: Der Tabak zeigt sich in der leider nicht mehr vakuumisierten Dose als changierend dunkelbrauner bis rötlich-mahagonifarbener Flake, durchsetzt von helleren Partien. Der etwas ungleichmäßige Schnitt wirkt eher manufaturmäßig-rustikal als industriell-perfekt. Die Flakes sind angenehm elastisch und lassen sich leicht aufreiben. 3. Kaltaroma: Das Kaltaroma wird von reifer Virginia-Süße und einer warmen, natürlich anmutenden Vanillenote geprägt. Dahinter erscheinen feine Mandel-, Holz- und ganz dezente Kakaonuancen, ergänzt durch eine florale Würze, die Ähnlichkeiten mit dem Ennerdale-Bouquet aufweist, aber deutlich zurückgenommener erscheint. Der Gesamteindruck ist dunkel, weich und leicht balsamisch. Das Bouquet wirkt weder synthetisch und bonbonartig noch übermäßig süß, sondern besitzt jene gedämpfte, etwas herbe Eleganz, die traditionelle englische Scented Flakes von modernen Aromaten dänischer und deutscher Art unterscheidet. 4. Rauchverlauf: Anfang: Zunächst tritt die Virginia-Grundlage deutlich hervor: Helle Fruchtsüße, Brotigkeit und eine milde pflanzliche Frische von Heu verbinden sich mit der warmen, an Tonka erinnernden Vanillenote. Der Rauch wirkt weich und rund; die Aromatisierung bleibt zunächst eng an den Tabak gebunden und überlagert dessen natürliche Süße nicht. Mitte: Im mittleren Rauchabschnitt gewinnt der Rauch an Wärme und Tiefe. Die zunächst helle, leicht grasige Virginiasüße wird nun dunkelfruchtig und voller, während Tonka-Vanille, Mandel und dezente Holztöne deutlicher hervortreten. Eine leichte, trockene, kakaoartige Würze des Burleys bildet den dunkleren Hintergrund. Die florale Komponente bleibt sehr diskret und verleiht dem Rauch lediglich einen Hauch der charakteristischen, pudrigen Kendal-Note von Lavendel, Rose und Geranie. Ende: Zum Ende hin wird der Rauch trockener und würziger. Die anfängliche Süße tritt etwas zurück, während dunklere Tabak-, Holz- und Röstnoten an Gewicht gewinnen. Die Vanillenote verliert zunehmend an Präsenz und bleibt zuletzt nur noch als warme Hintergrundnote erhalten. Die florale Note ist nun fast vollständig verschwunden. Das Finale wirkt dadurch ausgesprochen tabakecht, ohne die Süße oder Aromatik der ersten Rauchphase vollständig aufzugeben. 5. Abbrand & Technik: Der Mahogany Flake wird vergleichsweise feucht ausgeliefert und profitiert gegebenenfalls von einer kurzen Trocknungszeit. Bei entsprechender Konditionierung entwickelt sich ein ausgesprochen langsamer und wohltemperierter Abbrand. Eine behutsam aufgeriebene, leicht gelockerte Füllung ermöglicht einen langen, gleichmäßigen Rauchverlauf. Die Nikotinstärke bewegt sich im mittleren Bereich. Bei angemessen bedächtiger Kadenz tritt Zungenbiß nicht auf. 6. Raumnote: Die Raumnote ist natürlich süßlich und dezent floral. Vanille bildet den warmen und weicheren Mittelpunkt, begleitet von trockenen Holz- und leichten Mandelnoten. Insgesamt bleibt der Duft angenehm zurückhaltend. Die florale Komponente ist zwar wahrnehmbar, erreicht jedoch keineswegs die Intensität stärker parfümierter Lakeland-Klassiker. 7. Vergleich & Einordnung: Gawith & Hoggarth’s Mahogany Flake steht innerhalb der englischen Tabaktradition zwischen dem weitestgehend naturbelassenen Virginia-Flake und dem stark saucierten Lakeland-Flake aus Kendal. Seine hochwertige Virginia-Grundlage mit leichter Burley-Abrundung bleibt durchgehend deutlich erkennbar, während die Aromatisierung eine zusätzliche warme und würzige Dimension eröffnet. Der Vergleich mit dem Ennerdale Flake aus gleichem Hause macht die unterschiedliche stilistische Gewichtung deutlich. Der Mahogany Flake ist wesentlich wärmer und süßer angelegt und besitzt eine deutlich weniger von der herb-floralen Signatur, die den Ennerdale auszeichnet. Seine Eigenart liegt in der Verbindung von natürlicher Virginiasüße mit einer gedämpften, vanillig-würzigen Aromatik. Die dunkleren und nussigen Noten verleihen dem Rauch zusätzliche Tiefe, ohne den helleren Virginiacharakter zu verdrängen. Eine aromatische Verwandschaft mit Samuel Gawith‘s 1792 Cob Flake besteht in der vanilligen Tonkanote; ansonsten gehen die beiden Tabake aber in verschiedene Richtungen. 8. Eignung & Empfehlung: Der Mahogany Flake eignet sich für Liebhaber traditioneller englischer Flakes, die eine dezent aromatisierte, dennoch deutlich tabakbetonte Virginia-Komposition bevorzugen. Die mittlere Nikotinstärke, der langsame und wohltemperierte Abbrand sowie die ausgeprägte Zungenmilde prädestinieren ihn für längere, ruhige Pfeifenstunden. Seine Aromatisierung bleibt ausreichend zurückhaltend, um den Grundcharakter des Tabaks jederzeit erkennbar zu lassen. Für Freunde stärker floraler, herberer und polarisierender Lakeland-Tabake dürfte seine Parfümierung vergleichsweise gemäßigt erscheinen; gerade darin liegt jedoch seine besondere Zugänglichkeit.
08.10.2026

Sven 1. Einleitung: Der Gawith & Hoggarth Mahogany Flake gehört zur klassischen englischen Tradition natürlich aromatisierter Flakes, deren Charakter aus einer sorgfältig austarierten Verbindung weniger Komponenten entsteht. Die Grundlage bilden hochwertige Virginias, ergänzt durch etwas Burley und einen geringen Anteil Dark-Fired Virginia. Eine zurückhaltende Lakeland-Aromatisierung mit einer nur leicht floralen Vanille-Mandel-Essenz vervollständigt die Komposition. 2. Optik & Schnitt: Der Tabak zeigt sich in der leider nicht mehr vakuumisierten Dose als changierend dunkelbrauner bis rötlich-mahagonifarbener Flake, durchsetzt von helleren Partien. Der etwas ungleichmäßige Schnitt wirkt eher manufaturmäßig-rustikal als industriell-perfekt. Die Flakes sind angenehm elastisch und lassen sich leicht aufreiben. 3. Kaltaroma: Das Kaltaroma wird von reifer Virginia-Süße und einer warmen, natürlich anmutenden Vanillenote geprägt. Dahinter erscheinen feine Mandel-, Holz- und ganz dezente Kakaonuancen, ergänzt durch eine florale Würze, die Ähnlichkeiten mit dem Ennerdale-Bouquet aufweist, aber deutlich zurückgenommener erscheint. Der Gesamteindruck ist dunkel, weich und leicht balsamisch. Das Bouquet wirkt weder synthetisch und bonbonartig noch übermäßig süß, sondern besitzt jene gedämpfte, etwas herbe Eleganz, die traditionelle englische Scented Flakes von modernen Aromaten dänischer und deutscher Art unterscheidet. 4. Rauchverlauf: Anfang: Zunächst tritt die Virginia-Grundlage deutlich hervor: Helle Fruchtsüße, Brotigkeit und eine milde pflanzliche Frische von Heu verbinden sich mit der warmen, an Tonka erinnernden Vanillenote. Der Rauch wirkt weich und rund; die Aromatisierung bleibt zunächst eng an den Tabak gebunden und überlagert dessen natürliche Süße nicht. Mitte: Im mittleren Rauchabschnitt gewinnt der Rauch an Wärme und Tiefe. Die zunächst helle, leicht grasige Virginiasüße wird nun dunkelfruchtig und voller, während Tonka-Vanille, Mandel und dezente Holztöne deutlicher hervortreten. Eine leichte, trockene, kakaoartige Würze des Burleys bildet den dunkleren Hintergrund. Die florale Komponente bleibt sehr diskret und verleiht dem Rauch lediglich einen Hauch der charakteristischen, pudrigen Kendal-Note von Lavendel, Rose und Geranie. Ende: Zum Ende hin wird der Rauch trockener und würziger. Die anfängliche Süße tritt etwas zurück, während dunklere Tabak-, Holz- und Röstnoten an Gewicht gewinnen. Die Vanillenote verliert zunehmend an Präsenz und bleibt zuletzt nur noch als warme Hintergrundnote erhalten. Die florale Note ist nun fast vollständig verschwunden. Das Finale wirkt dadurch ausgesprochen tabakecht, ohne die Süße oder Aromatik der ersten Rauchphase vollständig aufzugeben. 5. Abbrand & Technik: Der Mahogany Flake wird vergleichsweise feucht ausgeliefert und profitiert gegebenenfalls von einer kurzen Trocknungszeit. Bei entsprechender Konditionierung entwickelt sich ein ausgesprochen langsamer und wohltemperierter Abbrand. Eine behutsam aufgeriebene, leicht gelockerte Füllung ermöglicht einen langen, gleichmäßigen Rauchverlauf. Die Nikotinstärke bewegt sich im mittleren Bereich. Bei angemessen bedächtiger Kadenz tritt Zungenbiß nicht auf. 6. Raumnote: Die Raumnote ist natürlich süßlich und dezent floral. Vanille bildet den warmen und weicheren Mittelpunkt, begleitet von trockenen Holz- und leichten Mandelnoten. Insgesamt bleibt der Duft angenehm zurückhaltend. Die florale Komponente ist zwar wahrnehmbar, erreicht jedoch keineswegs die Intensität stärker parfümierter Lakeland-Klassiker. 7. Vergleich & Einordnung: Gawith & Hoggarth’s Mahogany Flake steht innerhalb der englischen Tabaktradition zwischen dem weitestgehend naturbelassenen Virginia-Flake und dem stark saucierten Lakeland-Flake aus Kendal. Seine hochwertige Virginia-Grundlage mit leichter Burley-Abrundung bleibt durchgehend deutlich erkennbar, während die Aromatisierung eine zusätzliche warme und würzige Dimension eröffnet. Der Vergleich mit dem Ennerdale Flake aus gleichem Hause macht die unterschiedliche stilistische Gewichtung deutlich. Der Mahogany Flake ist wesentlich wärmer und süßer angelegt und besitzt eine deutlich weniger von der herb-floralen Signatur, die den Ennerdale auszeichnet. Seine Eigenart liegt in der Verbindung von natürlicher Virginiasüße mit einer gedämpften, vanillig-würzigen Aromatik. Die dunkleren und nussigen Noten verleihen dem Rauch zusätzliche Tiefe, ohne den helleren Virginiacharakter zu verdrängen. Eine aromatische Verwandschaft mit Samuel Gawith‘s 1792 Cob Flake besteht in der vanilligen Tonkanote; ansonsten gehen die beiden Tabake aber in verschiedene Richtungen. 8. Eignung & Empfehlung: Der Mahogany Flake eignet sich für Liebhaber traditioneller englischer Flakes, die eine dezent aromatisierte, dennoch deutlich tabakbetonte Virginia-Komposition bevorzugen. Die mittlere Nikotinstärke, der langsame und wohltemperierte Abbrand sowie die ausgeprägte Zungenmilde prädestinieren ihn für längere, ruhige Pfeifenstunden. Seine Aromatisierung bleibt ausreichend zurückhaltend, um den Grundcharakter des Tabaks jederzeit erkennbar zu lassen. Für Freunde stärker floraler, herberer und polarisierender Lakeland-Tabake dürfte seine Parfümierung vergleichsweise gemäßigt erscheinen; gerade darin liegt jedoch seine besondere Zugänglichkeit.
Senoritas Kistchen

Senorita Heute den Mahogany noch mal probiert. Die Flakescheiben kommen fast noch triefend aus der Dose und überwältigen die Nase mit Seife und einem irgendwie oldfashioned Aroma von Parfum. So rochen die Klamotten von Tante Käthe, die als Junkie von Kölnisch Wasser im Familienkreis berüchtigt war. So kann das natürlich nicht in die Pfeife. Also habe ich eine Portion der - im übrigen sehr ansehnlichen und gut geschnittenen Flakes - an die frische Luft gelegt und eine Nacht trocknen lassen. Derart zündfreundlich vorbereitet, kamen sie mit einem schwachen Hauch von guter Seife, Tabakwürze und Sirup ans Feuer. Sauberer Abbrand, ja, und was ist es auf der Zunge? Eine sehr weiche, nicht zu starke Würze, leicht süss nach Sirup, etwas Fruchtiges von gelben Früchten, etwas Vanillepudding, und ganz entfernt noch parfümiert. Kein Tabak für jeden Tag, dafür an jeder Tageszeit passend, zu der du einen Engländer auf der Zunge haben willst. Ein Darjeeling passt hervorragend dazu.
19.06.2025

Senorita Heute den Mahogany noch mal probiert. Die Flakescheiben kommen fast noch triefend aus der Dose und überwältigen die Nase mit Seife und einem irgendwie oldfashioned Aroma von Parfum. So rochen die Klamotten von Tante Käthe, die als Junkie von Kölnisch Wasser im Familienkreis berüchtigt war. So kann das natürlich nicht in die Pfeife. Also habe ich eine Portion der - im übrigen sehr ansehnlichen und gut geschnittenen Flakes - an die frische Luft gelegt und eine Nacht trocknen lassen. Derart zündfreundlich vorbereitet, kamen sie mit einem schwachen Hauch von guter Seife, Tabakwürze und Sirup ans Feuer. Sauberer Abbrand, ja, und was ist es auf der Zunge? Eine sehr weiche, nicht zu starke Würze, leicht süss nach Sirup, etwas Fruchtiges von gelben Früchten, etwas Vanillepudding, und ganz entfernt noch parfümiert. Kein Tabak für jeden Tag, dafür an jeder Tageszeit passend, zu der du einen Engländer auf der Zunge haben willst. Ein Darjeeling passt hervorragend dazu.
De... Sadé's smoke

Martin De... Sadé
Qualitativ hervorragend, aber der Geschmack? Für mich persönlich, einfach nur widerlich . Muffig - faulig , irgendwie Moschus artig .Auch die Raumnote riecht nach Moschus, auch meine Mitmenschen empfinden das so. Dieser Tabak wird leider in meiner Tabakbar ungeraucht auf ewig liegen bleiben. Keine Kaufempfehlung von mir
04.04.2025

Martin De... Sadé
verifizierter Kauf
Qualitativ hervorragend, aber der Geschmack? Für mich persönlich, einfach nur widerlich . Muffig - faulig , irgendwie Moschus artig .Auch die Raumnote riecht nach Moschus, auch meine Mitmenschen empfinden das so. Dieser Tabak wird leider in meiner Tabakbar ungeraucht auf ewig liegen bleiben. Keine Kaufempfehlung von mir