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Humidor Libbi

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CAO La Traviata Luminoso
verifizierter Kauf

Länge: 11.43Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Lange unbeachtet, und nur den fallenden Temperaturen geschuldet, fiel sie mir, auf der Suche nach einem kurzen Smoke, in die Hände. Der KD kommt stallig daher, eigentlich nicht ganz meins, aber was soll‘s! Gut, Feuer, und los! Ab hier möchte ich es kurz machen! Sauber in Abbrand, Zug, und Verarbeitung. Bedenkt man den Preis, bietet sie viel Aroma, von Kaffee, Nuss, fruchtige Noten, verschiedene Holz Töne, etwas Leder und dezenter Erde, manchmal süß, nie bitter oder scharf, eine sehr kurzweilige Unterhaltung, ohne Stress. Keine Geschmacks Granate, was ich aber angesichts des Preises auch nicht erwartet habe, aber sehr ordentlich! Fazit: Mir hat sie ganz gut gefallen, obwohl ich aktuell auf dem Maduro Trip bin.



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Agio San Pedro de Marcoris BRAZIL Robusto

Länge: 13.02Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Fast genau vor einem Jahr hatte ich Gelegenheit die kleine Perla dieser Serie zu testen, und ich sagte das ich vielleicht irgendwann mal ein anderes Format versuche! Gesagt, getan! Sie duftet leicht schokoladig mit dezenter Würze. Cut, Feuer frei! Fest gerollt, angenehmer Zug, der sofort mit süßem Kaffee und dezenter Nuss daherkommt. Etwas Pfeffer und dieser wohl typische Brasilien Geschmack runden das Ganze ab. Ich bin mit brasilianischen Zigarren nicht wirklich vertraut, also fehlt mir der Vergleich. Kräftige Kaffee Aromen und bereits erwähnte Nuss, sind die dominanten Aromen, begleitet von wechselnder leichter Süße und der Herbheit einer kräftigen Kaffee Röstung. Sie brennt sauber mit gerader Asche. Dabei muss/kann sie langsam genossen werden, da sie kaum Aufmerksamkeit braucht und ansonsten in die bittere Kaffee Richtung abdriftet. Die Grenze zwischen den einzelnen Abschnitten wird nicht durch Aromen Wechsel definiert, und so bleibt sie unaufgeregt bis zum Ende. Fazit: Brasilien und ich,........tja, in einem Jahr vielleicht,.....! Das Schlusswort hat meine Frau. Sie sagt: Die duftet aber lecker:-)



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Adorini Etui schwarz offen Detailbild

Auf der Suche nach einem schönen, schlichten, funktionalem, und erschwinglichem Futteral für unterwegs, bin ich über das Cigar Bag von Adorini „gestolpert“. Ich war es leid, mit Etuis, Feuerzeug hier, Cutter dort, über das Wochenende zu verreisen, oder zum gemeinsamen Rauch Abend zu Freunden zu gehen. Die Lösung ist nun gefunden. Es ist aus Leder, nimmt Feuerzeug und Cutter schonend auf. Bietet, je nach Format, Platz für bis zu 6 Zigarren, und sieht nebenbei auch noch sehr gut aus. Mit der Lasche zum verschließen der Feuerzeug/Cutter Tasche, lassen sich diese leicht ein Stück „vorziehen“ , wenn, wie bei meinem Dupont Defi, der Platz recht knapp wird. Maße des Feuerzeugs: ca 7x4,3x1,5cm. Die Verarbeitung ist gut, jedoch kann ich noch nicht sagen ob, und wie langlebig es ist. Das kleine Fach, welches für Kreditkarten gedacht ist, nutze ich zur Aufnahme einer faltbaren Zigarrenbank. Wer Sorge hat seine Zigarren durch Druck zu beschädigen, dem sei hier ein Tip gegeben. Einfache „Zigarren Röhre Diesel“ erfüllt diesen Schutz sehr gut, und bietet Platz für Formate des Kalibers Mighty Mighty ;-) 4 dieser Röhren passen in die Tasche. 5 sind es wenn man die Habano Tube verwendet. Doppelt gut, da die Schätze nicht gedrückt werden, und übers Wochenende auf Reisen nicht trocken werden. Von mir gibt es für diese Tasche eine klare Empfehlung :- ) Abschließend möchte ich noch unbedingt dem sehr netten, sehr kompetenten, und sehr geduldigen Lounge Mitarbeiter Frank danken, der sich viel Zeit nahm, und mir gab, um dies Alles heute zu testen:-)



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S.T. Dupont Defi Extreme gebürstet - brossiert
verifizierter Kauf

Mit dem Defi Extreme hat der traditionsreiche Hersteller Dupont hier für mich ein ganz hervorragendes Feuerzeug geschaffen. Hohe Funktionalität in modernem Gewand. Es liegt sehr gut in der Hand, lässt sich leicht bedienen, erzeugt dem Namen entsprechend einen sehr kraftvollen Single-Jet, der sich durch das große Stellrad sehr einfach anpassen lässt, welches ihm dazu auch noch eine gute Standfestigkeit gibt. Darüber hinaus verfügt es über einen sehr großen Tank, dessen Füllstand einfach abzulesen ist, was davor schützt, plötzlich ohne Feuer dazustehen. Von mir gibt es eine absolute Kaufempfehlung.



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Xikar XO Cutter silber matt mit schwarzen Klingen (403SL)
verifizierter Kauf

Ich bin sehr angetan von diesem Cutter der besonderen Art. Verbindet er doch ein tolles Design, mit sehr angenehmer Haptik, und ist dazu noch äußerst scharf und schnitthaltig. Was will man mehr! An das Handling musste ich mich erst gewöhnen, aber hat man erst mal den Bogen raus, verrichtet er seinen Job hervorragend. Durch die spezielle Form und Dicke, braucht es etwas Übung um den Schnitt an der richtigen Stelle, und im richtigen Winkel zu setzen. Aber Übung macht bekanntlich den Meister, und nebenbei auch noch viel Spaß;-) Er ist zwar nicht ganz günstig, aber so ist das eben mit besonderen Dingen!



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Quesada Seleccion Espana Short Robusto
verifizierter Kauf

Länge: 10.16Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Trotz des Regens, sitze ich, natürlich überdacht, auf der Terrasse, und wähle für diese doch recht ungemütliche Situation, das kleine Format. Bis dato für mich völlig unbekannt, und auch nicht wirklich top bewertet, neige ich aber dazu, mir ein eigenes Urteil zu bilden. Die QSE duftet kalt leicht süß und etwas erdig. Gefällt mir schon mal. Anschnitt. KZ bringt dezentes Holz, milde Süße und eine leichte Milchkaffee-Note, bei sehr leichtem Zugwiderstand. Für mich etwas zu leicht, und erstaunlich, da ich in vorangegangener Bewertung doch das Gegenteil las. OK, derlei Fertigungsstreuung findet man auch bei wesentlich teureren Zigarren aus Cuba. Die Brandannahme gestaltet sich leicht widerspenstig. Der Start bringt Pfeffer, Holz, und gerösteten Kaffee auf Erde. Alles recht deutlich. Während der ersten 5 Minuten kommt sie recht kräftig rüber. Hat ja auch nicht viel Zeit die Kleine :-). Erde wird stärker, gut so (für mich), leicht süß, aber leider nur recht kurz. Sie wird nun schnell „blasser“. Der Zug bleibt weiterhin sehr leicht, ebenso der Pfeffer, der jetzt hintergründig mitschwingt. Für einen kurzen Moment erscheint etwas Gras auf der Bühne, gefolgt von angenehm herben Kaffee. Dann wieder süße Erde. Bis hierher (20 Min) recht spannend. Gut, keine Aroma-Explosion, aber kurzweilige Unterhaltung. Sie kommt mir jetzt milder vor als zu Beginn, bei deutlich mehr Creme. Leider neigt sie zu Schliefbrand, und ich korrigiere 2-3 mal. Erde ist nun das dominante Aroma, jedoch von geringer Ausprägung, und wenn ich mir Mühe gebe, nehme ich auch Holz wahr. Ab ca 30 Minuten, geschieht nicht mehr viel. Ich ziehe aufgrund des geringen Widerstandes sehr vorsichtig an ihr, was zwar die Dauer erhöht, nicht aber das Vergnügen, und lege sie nach 45 Minuten ab. Fazit: gesamt betrachtet keine wilde Aromen-Achterbahn, wenn man von den ersten 20 Min absieht, die mir recht gut gefallen haben, aber ganz bestimmt auch kein Totalausfall. Der Preis geht für mich in Ordnung, und wer eine unaufgeregte kleine, milde Zwischendurch-Zigarre sucht, die so nebenher beim „Plausch“ genossen werden kann, ist hier ganz gut bedient.



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Warped Cigars Flor del Valle Cristal
verifizierter Kauf

Länge: 15.24Durchmesser: 1.67 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Mit dem Überraschungsei-Feeling ging ich an diese Zigarre heran. Meine erste Warped, für mich neues Format, recht neu im CW Sortiment, und noch keine Bewertung, die mir unterstützend zur Seite stehen könnte. Aber, wie heißt es so schön: wer wagt, gewinnt. Einer muß der Erste sein, und so übernehme ich gerne diesen Job ;-). Optik: elegantes Format, sauber gerollt, edle Binde, die auf dem fein geaderten, matt glänzenden Decker ruht. KD: weiche Süße, fast honigartig, gefällt mir. Cut und KZ: süßes Holz, leicht nussig, leichte angenehme Bitterkeit an den Lippen, bei angenehmen Zugwiderstand. Nach problemlosem Entzünden, startet sie direkt mit kräftigen Holz und Nuss Aromen, sowie einer für mich noch angenehmen Pfeffrigkeit. Hintergründig nehme ich für ein/zwei Züge herben Kakao wahr , was sofort durch etwas Gras mit leichter Schärfe ergänzt wird. In Kombination mit der leichten Bitterkeit, die nicht unangenehm ist, wirkt sie bis hierher noch recht jung, und etwas „unaufgeräumt“. Nach etwa 3 Zentimetern, oder rund 15 Minuten, ist nun auch die Süße aus dem KD/KZ zu schmecken, jedoch ohne diesen Honigton, den ich zu riechen glaubte. Dann, Kaffee aus der Holztasse, fast ohne die genannte Bitterkeit, ähnlich einem guten Espresso, und dezenten Anklängen einer herbstlichen Blumenwiese. Lecker! Ich bin froh um diesen Wandel, glaube aber nun mein Zugverhalten dem für mich ungewohnten Format angepasst zu haben, und gebe ihr jetzt mehr Zeit, bei weniger Sog, um ihr auch die feineren Details zu entlocken. Nach 25 Minuten fällt die Asche, leider eher unerwartet :-) Sofort ist nun ihre „Jugendlichkeit“ zurück, die nach wenigen Zügen durch intensive Walnuss/Holz Aromen ergänzt wird. Mein Mundraum meldet eine leicht „stumpfe“ Trockenheit, und die leichte Bitterkeit der die Walnuss umgebenden „Haut“. Mehr Creme bitte, denke ich! Sie erhört mich bald darauf, und schenkt mir eine leicht cremige Süße, wobei das Walnussholz weiterhin dominiert. So bleibt sie dann eine Weile. Im finalen Drittel nimmt die Süße zu, und die Herbheit der Nuss ab, was mir persönlich besser gefällt, zumal meine Nase mir vor dem Entzünden dieser elegant wirkenden Zigarre, eine Honigsüße meldete, welche ich so aber leider nicht wiederfand, und die ich, beispielsweise an der Por Larranaga so sehr schätze. Aber ich möchte fair bleiben, und keine Vergleiche ziehen, wo sie keinen Sinn machen;-) Bis zur Ablage nach ca 60 Minuten, kann ich sie dann unaufgeregt zu ende geniessen. Fazit: schönes, elegantes Format, sehr sauberer Brand, fest gerollt bei angenehmen Widerstand, mittlere Stärke. Für Liebhaber herb/süßer Nuss-, und Holz-Aromen mit kräftiger Ausprägung, sicher zu empfehlen. Ich bin sicher, nach entsprechend langer Lagerung, entfaltet sie das Potenzial, was sie zweifellos hat. Hier ist meiner Meinung nach Geduld gefragt, die ich leider nicht hatte :-)



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Cornelius & Anthony Meridian Toro (6x50)
verifizierter Kauf

Länge: 15.24Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Optik: Binde gefällt mir, Deckblatt wirkt fast topographisch, uneben. KD: Holz. Ich entscheide mich sie anzubohren, da sie wohl einen sehr leichten Zug habe. Die Kappe überstand dies schadlos. KZ: bei sehr wenig Widerstand, schmecke ich Holz und Pfeffer. Nach der recht einfachen Brandannahme, startet sie gleich mit einer ordentlichen Portion Pfeffer, das ein leichtes Holz-Aroma überlagert. Nach einigen Zügen geht der Pfeffer zurück, wobei er im Mundraum noch sehr präsent ist, und ein dezentes Kaffee-Aroma gesellt sich zum Holz. Der Kaffee bleibt ist aber nur ein flüchtiger Gast, ebenso ist nun auch der Pfeffer fast weg, und was bleibt, ist neben dem einsetzenden Schiefbrand, ein etwas herb/trockener Holz-Ton, der im weiteren Verlauf etwas an Süße gewinnt. Ich möchte aber nicht so weit gehen zu sagen das sie nun süß wird. Alle Aromen, und viele sind es nicht, sind nun sehr blass. Es ist, wenn überhaupt, nur Holz übrig. Und das auch nur mit Mühe zu erkennen. Wenigstens scheint sich der Schiefbrand zu korrigieren. Dafür „spaltet sich jetzt der Aschekegel etwa zu Hälfte der bisher ca 3 cm. Ich entschließe mich dazu sie abzustreifen. Vielleicht versuche ich sie durch kräftige Züge ein wenig auf Trab zu bringen. Siehe da, Holz is back. Diesmal mit leichtem Lakritz Unterton.Nach ca 25 Minuten meine ich herbes Gras zu schmecken. Dann doch lieber blasses Holz, denke ich, und werde kurz darauf „belohnt“. Naja, ich muß mich bei dieser Zigarre wohl mit wenig zufrieden geben. Fast verzweifelt suche ich nach Aromen, und finde ein wenig Erde und Leder. Ja, jetzt deutlich. Und wieder fast weg. Schade. Ich könnte jetzt sagen: die milden Aromen greifen kurzweilig ineinander. Aber das wäre stark übertrieben, bedenkt man den stolzen Preis den diese, für meinen Geschmack recht fade Tabak-Rolle aufruft. Nach 45 Minuten überlege ich sie abzulegen, möchte aber nicht aufgeben, und hoffe noch zum Schuß auf ein aromatischen Highlight. Pandora lässt grüßen :-) Blasse Leder und Erd-Aromen sind mir lieber als blasses Holz, Holz,Holz, und so rauche ich sie zu Ende. 55 Minuten. Fazit: Vielleicht tue ich ihr unrecht, und ich bin nur schon aus der sehr milden Aromatik, die ohne große Vielfalt ist, herausgewachsen. Wer dies noch nicht ist, oder dies gar bevorzugt, der soll sie versuchen. Vorausgesetzt, ihm oder ihr tun die 10 Euro dafür nicht weh.



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A.J. Fernandez New World Puro Especial Short Churchill
verifizierter Kauf

Länge: 15.24Durchmesser: 1.91 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Mit samtig dunklem Decker, zwei Banderolen, sieht sie sehr gefällig aus, und ist zudem noch sehr fest gerollt. Die Banderole ist sicher Geschmacks Sache, mir erscheint sie bei genauerer Betrachtung wie das Gemälde nach einer erfolgreichen Seeschlacht. Mal schauen wie sie sich schlägt ;-) Der Duft von Schokolade und warmem Holz, gepaart mit einer leicht weihnachtlichen Zimt-Note, machen mir Lust auf mehr, und so schneide ich sie an. Erstaunlich leicht, für mich sehr angenehm, gestaltet sich der Zug, der, noch kalt, eine Schokoladen Süße, die auch an den Lippen zu schmecken ist, hervorbringt. Lecker. Nach der Flammenannahme, startet sie unvermittelt pfeffrig, was sich aber schnell legt, und herberen Kakao, und Kaffee-Noten, auf einer Art gesüßtem Holz weicht. Schon mal sehr lecker und abwechslungsreich, obwohl erst 7 Minuten vergangen sind. Der Abbrand ist leider etwas „unrund“, und ich versuche ihn per Zug zu begradigen, was sie herber, fast bitter werden läßt. Aha, sie braucht also Zeit, und bedankt sich mit leichter Süße, und Kaffe/Röst-Aromen. Retronasal schwingt immer eine kurze, leicht pfeffrige Schärfe mit, die man von Zimt kennt, und die, weil ich Zimt sehr mag, mir sehr gefällt. Sie wird nun milder, weicher. Die Röstaromen wechseln zu leicht gesüßtem Kaffee. Kräftige Aromen, mittlere bis gehobene Stärke, angenehmes Zugverhalten, und der Abbrand scheint sich auch gefangen zu haben. Mir gefällt die Kombination, und das Spiel der Aromen. Sehr gelungen. Ich mag ihre Stärke, und begrüße den vollen Charakter, der nun noch um eine rauchige Note erweitert wird, ohne ihr jedoch die Schokoladegüsse Süße zu nehmen. Nach 35 Minuten breche ich die recht gerade, helle, homogen wirkende Asche. Während des Rauchverlaufes, scheint sie harmonischer, weicher, runder zu werden, wobei der Faktor Creme deutlich steigt. Auch stellt sich nun für mich ein leichtes Leder-Aroma ein, welches die Schokolade, die zunehmend schwächer wird, angenehm überlagert. Pfeffer, oder Zimt-Würze suche ich nun vergebens. Das letzte Drittel bleibt angenehm linear, bestimmt von Kaffee, milder, recht dezenter Schkolade mit feiner Süße. Fazit: Sie hat mich 55 Minuten begleitet, mich mit kräftigen Aromen gut unterhalten, ist handwerklich gut gemacht, wobei mich der gelegentliche Schiefbrand nicht störte. Gerne wieder:-).



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A.J. Fernandez Pinolero Toro
verifizierter Kauf

Länge: 15.24Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Erster Eindruck: das Deckblatt erscheint recht locker, hebt sich durch „anpusten“ leicht, und wirkt auf mich, als werde es nur durch die Banderole gehalten, welche mich aber gnädig stimmt :-) Sie duftet leicht holzig süß, mit einer Spur von milder Schokolade. Der KZ gestaltet sich angenehm leicht, mit mildem Holz und etwas grasigem Unterton. Die Brandannahme gelingt schnell, und sie startet sogleich mit etwas Pfeffer, hellem Holz, einer leichten Gras-Schärfe (angenehm), und dezentem Nuss-Aroma. Nach Kurzem, stellt sich bereits ein leichter Schiefbrand ein, der von nun an mein ständiger Begleiter sein wird. Während des ersten Drittels bleibt sie aromatisch überwiegend so, mit Tendenz zum Holz. Zum Start ins 2/3 tut sich dann was. Sie wird nun süßer, erdiger, mit etwas Schoko, sehr dezent, und mit leicht angenehm säuerlicher Kaffee Unterlegung. Jetzt beginnt sie mir zu schmecken. Der Rauch ist cremig und sehr voluminös, bei für mich sehr gutem Zugwiderstand. Die Sorge, der Decker könne sich lösen, bleibt glücklicherweise unbegründet. Wechsel zwischen Holz, etwas Nuss, leichte floraler Süße, und Kaffee, bestimmen dieses Drittel, das nun weicher, und sehr homogen wirkt. Alles in Allem eine schöne milde Aromatik, mit leicht ansteigender Stärke. Gefällt mir soweit recht gut, wenn auch recht trocken am Gaumen, und leicht gestört vom etwas unsauberen Brand. Ich breche die recht locker wirkende Asche nach 40 Minuten. Gut so ;-) Ab etwa der Hälfte zeigt sie sich dann sehr linear, mit milden hinzukommenden Aromen von Leder und Erde, gemischt mit einer fruchtigen Süße, alles schön ineinander verwoben, und frei von Pfeffer oder grasiger Schärfe wie zu Beginn. Im finalen Drittel nehme ich so etwas wie herb-süße Caramel-Nuss wahr, was aber nur kurz, und für mich zu verhalten zutage tritt. Fazit: Technisch gut gemacht (loser Decker blieb folgenlos), und für Freunde milder Aromatik mit undramatischem Verlauf, sicher eine Empfehlung. Mir war sie, abgesehen vom interessanten 2/3, insgesamt zu dezent, nicht komplex genug, und zu holzlastig. Dennoch gibt´s ein „Daumen hoch“, denn hier geht es ja um Geschmack, und darüber kann man...........;-)



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Hemmys Abas
verifizierter Kauf

Länge: 16.51Durchmesser: 2.22 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Fest gerollt, und stattlich in der Erscheinung, mit dezenter Binde, liegt sie gut in der Hand. Ihr noch kalter Duft, lässt etwas Stall, und gesüßtes Holz erkennen. Nach dem Anschnitt, nehme ich etwas Holz, mit einer leichten Bitterkeit an den Lippen war, sowie ganz entfernt etwas Pfeffer. Der Zug ist mit für mich angenehmen Widerstand versehen. Bereitwillig nimmt sie Feuer. Der Start, lässt helles, fast zedernartiges Holz mit dezenter Süße, ohne Pfeffer erkennen. Sehr mild. Nach einigen Zügen, gesellt sich ein sehr leichtes Röst Aroma hinzu, bleibt aber nur kurz. Etwa nach 30 Minuten, die geprägt sind von sehr verhaltenen, zuvor beschriebenen Aromen, tut sich dann langsam was. Holz wechselt zu etwas „dunkleren“ Tönen, Richtung Nadelholz, wie ich glaube, unterlegt mit leicht „metallischer“(ich finde keine bessere Beschreibung) Erde. Gegen Ende der ersten Hälfte, prägt sich etwas rau wirkende Karamell–Süße aus, mit kurz aufblitzenden Nuancen einer verhaltenen Blumigkeit, auf blassem Holz. Dann ist dies alles wieder fast weg. Schade. Ich breche die Asche, die sich sehr gerade hält, nach ca 60 Minuten. Der Abbrand ist sehr problemlos, und braucht keine große Aufmerksamkeit. Viel geschieht nun nicht mehr, und so komme ich zum Fazit: Sehr milde 80 Minuten Reise, mit sehr verhaltenen Aromen, ohne Ecken und Kanten, aber, für mich, leider auch ohne die „spannenden Momente“. Freunde der sehr milden Aromatik werden sicher Spaß an ihr haben. Für mich bleibt es aber ein einmaliges Erlebnis.



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Macanudo Inspirado RED Robusto

Länge: 12.70Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Zunächst fällt das Boxpressed Format ins Auge, welches sicher einige "abschrecken" wird, und ich muss sagen, dass ich auch jedes mal zögere. Die sehr schöne Banderole versönte mich aber schnell, und auch die positiven Erfahrungen mit der White und Black der Inspirado Serie, sowie der Neureiz der erst kürzlich auf dem deutschen Markt erschienenen Red, ließen mich zugreifen. Sie empfängt mich mit einem warmen Duft nach Holz, und süßer Schokolade, und wird ohne lange zu überlegen angeschnitten. Kalt schmecke ich Holz, Nuss und Schokolade, und damit lege ich Feuer. Vom Start weg, legt sie mit Pfeffer, Zeder, und Citrus los, und überrascht mich sehr angenehm. Bald geht Citrus zurück, und Espresso mit Kakao tritt hervor, gepaart mit Nadelholz, (fast) ohne Pfeffer. Im weiteren Verlauf des 1/3 zeigt sich eine leichte Süße mit nussiger Nadelholzwürze. Sie brennt sehr sauber, fast rund ab. Eingangs des 2/3 wird sie milder, weniger würzig, dafür schokoladiger, nussiger, und ein stärkerer Kaffee gesellt sich hinzu, wobei die Süße etwas in den Hintergrund tritt. Nach 35 Minuten breche ich die Asche, die wahrscheinlich auch nicht länger gehalten hätte, und sofort sind wieder die helleren Holztöne zurück. Es ist immer wieder erstaunlich, welchen Einfluss der Aschestock auf die Ausprägung der Aromen hat. Der Schoko-Geschmack wird milder, weicher, heller, und leichtes Leder kommt hinzu. Gefällt mir gut, denke ich, und verweise gedanklich die Inspirado White auf Platz 2 der Serie, deren leichte aber aromatische Performence sie für mich zu einem guten all-time-smoke macht. Wie die White, hat auch die Red einen tadellosen Abbrand, jedoch mir die Red, soviel kann ich sagen, ihrer Würze wegen, besser gefällt. Aber zurück zur Red. 3/3: Sie wirkt nun "ebener", weniger abwechslungsreich, macht eine Pause, und tendiert zu dezentem Leder mit einem Schuss Citrus, was dem Ganzen eine gewisse Leichtigkeit gibt. Gegen Ende ist Nuss das dominante Aroma, und ich meine auch Erde mit einer dezenten Süße wahrzunehmen. Den letzten Zug nehme ich nach 65 Minuten, und halte diese Zigarre für eine gelungene Erweiterung des Inspirado Portfolios. Fazit: Aromatisch, technisch sauber (wenn auch boxpressed ;-) ) verarbeitet, bei der mir speziell das 1/3 sehr gefiel. Wiederholung nicht ausgeschlossen :-)



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La Aurora Black Lion Maduro Robusto

Länge: 12.70Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Der erste Eindruck mit der breiten Binde, schwarz/rot, wirkt modern, und scheint ein Trend zu sein. Aber schließlich kommt es ja auf die inneren Werte an. Also entferne ich diese, und bin zuerst erstaunt über die recht kräftigen Adern die so sichtbar werden. Auch hätte ich eine kleinere Binde darunter erwartet, aber was solls. Sie duftet kalt herrlich schokoladig, und nach dem Cut zeigt sich dies auch im KZ. Lecker soweit. Feuer frei. Der Start bringt Milch-Schokolade und etwas Pfeffer. Nach einigen Zügen wechselt die Milch-Schokolade in herbere Schoki mit Kaffee, die eine dezente Bitternote mitbringt, und von einer leichten Süße getragen wird. Hintergründig erscheint ein leicht trockener Holzton der sich samtig auf die Zunge legt. Der Pfeffer ist fast völlig verschwunden. Sie brennt etwas unrund ab, was aber leicht zu beheben ist. Ich frage mich ob es fruchtiges Leder gibt? Genauer kann ich es leider nicht differenzieren. Egal, es schmeckt mir. Süßes fruchtiges Leder, bei angenehmer Raumnote. Nach einigen "Vortestern" hatte ich deutlich mehr Pfeffer erwartet, und bin froh, (noch) nicht darauf gestoßen zu sein. Die Süße geht etwas zurück, und öffnet den Raum für mehr Leder, auf das man eine Priese herbe Schokolade gestreut hat. Die Asche steht nun 30 Minuten, und wirkt grob marmoriert, fast "gestreift". 2/3: so langsam stellt sich auch das "Maduro-Kribbeln" retronasal ein, das ich so mag. Süßes Frucht-Leder is back, jetzt mit fein-würziger Erde unterlegt, die sich im Verlauf stärker ausprägt, ohne dominant zu sein. Eher ein Wechselspiel der genannten Aromen, und somit spannend und abwechslungsreich. Der Zug bleibt sehr angenehm, aber ich muss mich zurückhalten, um sie nicht zu erhitzen, und somit die Ausgewogenheit der Aromen zu ruinieren. 3/3: 45 Minuten, Asche wird gebrochen. Sie wirkt nun wieder "frischer", aber auch Nikotin-nussig, mit sehr leichtem,...ich nenne es mal...Lakritz-Geschmack?! Ähnlich der Villa Zamorano, aber nicht so ausgeprägt. Dies ist aber nicht von Dauer, und so wechselt sie wieder in den Bereich "süßes Leder", bei naturgemäß zunehmender Stärke. Der Pfeffer bleibt aus. Sie wird wohl etwas Zeit gehabt haben. Leider geht die Reise nach 65 Minuten zu Ende, und ich bin froh noch zwei weitere eingelagert zu haben. Fazit: Lecker, abwechslungsreich, mit ausgeprägten Aromen in guter Vielfalt, und sehr gutem PLV. Ich werde definitiv die größeren Formate versuchen. Hat Spaß gemacht ;-)



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Oliva Serie V Maduro Double Toro Especial Limitada 2017  Zigarre

Länge: 15.24Durchmesser: 2.38 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Lange hatte ich mich auf diese Zigarre gefreut, und ich muss sagen, die Vorfreude hat sich gelohnt! Optisch sauber verarbeitet, duftet sie nach Schokolade und dunklem Holz. Sie liegt satt in der Hand, und ich zögere nicht sie anzuschneiden, denn zu neugierig bin ich. Sie braucht aufgrund ihres Ringmasses etwas Zeit, um angeglüht zu werden, doch sobald dies geschehen ist, geht sie gleich in die Vollen. Schokolade und viel Kaffee, eingebettet in eine angenehme, aber sehr präsente Pfeffrigkeit, geben den Startschuss. Im Verlauf, nimmt der Pfeffer ab, und Kaffee dominiert, mit einem schokoladigen „Oberton“. Kräftig im Aroma, mit gutem Rauchvolumen, bei schönem, nicht zu leichtem Zug. Holz der warmen Art gesellt sich dazu, wobei nun auch eine sehr schöne Süße das Ganze umspielt. Gegen Ende des ersten Drittels, dominiert nun für mich Süßholz, das ich in der Art noch nicht bei einer Zigarre wahrnehmen konnte. Ausgesprochen lecker, sehr harmonisch, bei sehr sauberem Brand gleitet man so in den nächsten Abschnitt des Vergnügens, welcher nun auch etwas nussiges schmecken lässt. Alle genannten Aromen, spielen mild ineinander, und werden durch den nun immer cremiger werdenden Rauch ummantelt. Im Verlauf des ausgewogenen Genusses, erscheint warmes, mildes Leder, auf einem leichten Bett aus Erde, vermischt mit der milden Süße eines Milchkaffees. Anders als die kräftige Dominanz der Aromen aus dem ersten Teil, präsentiert sich nun ihre Qualität in ruhiger Ausgewogenheit, die sich auch im entspannten Abbrand widerspiegelt. Sie braucht wenig Aufmerksamkeit, und verzeiht Pausen. Das letzte Drittel zeigt nun blassere Aromen, die, abgesehen von einer nussigen Phase, recht unspektakulär daherkommt. Ach ja. Der feste Aschestock wird von mir nach etwa 65 Minuten unter leichtem Protest gebrochen. Das letzte Stück der Reise, wird von einer etwas frischen, leicht minzigen Note, unter fester werdendem Zug begleitet, welcher aber durch leichtes „Kneten“ behoben werden kann. Fazit: 105 Minuten, die mir viel Spaß und Genuss beschert haben, und die ich ganz sicher wiederholen werde.



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Leaf by Oscar Maduro

Länge: 15.24Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Rein optisch schon ein Leckerbissen, in ein Tabakblatt gewickelt, wie ein Geschenk, die Vorfreude steigernd, beginnt der Genuss schon hier, und ich bin gespannt auf das, was sich darunter verbirgt. Sobald die Naturverpackung vorsichtig entfernt wurde, zeigt sich eine wirkliche Schönheit. Dunkel und seidig glänzend, das sehr fein geaderte Deckblatt, sauber verarbeitet, und ebenso mit der Kappe verschlossen, betrachte ich sie. Die Banderole wirkt sehr "natürlich", und unterstreicht den Eindruck eines liebevoll hergestellten Naturproducktes das auf den genussvollen Verzehr wartet. Sie duftet nach Gewürz-Schokolade mit leichter Süße. Angeschnitten schmecke ich im Kaltzug ein wenig holzige Würze, und Schokolade. Der Zug bietet einen angenehmen Widerstand. Die ersten Züge nach dem einfachen entzünden, bringen dunkle Schokolade, sehr leichten Pfeffer, und eine holzige Süße gepaart mit einer blumigen Gewürz-Note hervor. Bald folgt ein Wechsel zu Kakao der mit dunkler Frucht unterlegt ist. Mein Gaumen meldet so Etwas wie süße Brombeere? Mag sein. Weich, unaufdringlich, sehr ausgewogen, aromatisch, warm und rund. Sehr lecker!! Im Übergang zu Runde zwei, wird es nussiger, getragen von Leder der milden Art. Dabei brennt sie sehr sauber und rund ab, zeigt eine schöne Raumnote, bei gutem Rauchvolumen. Sie zeigt keine dramatischen Wechsel, dafür genussvolle Unterhaltung mit milden Gaumenfreuden, bei denen mich jeder ruhige Zug tiefer eintauchen lässt. Leder wird nun deutlicher, immer mit feiner Süße untermalt. Mich macht sie zufrieden, und ich ertappe mich dabei, wie ich mir schon jetzt vorstelle, sofort danach noch eine zu genießen :-) . Aber noch ist viel Zeit. Eingangs des letzten Drittels, nach ca 40 Minuten, breche ich die recht lose, aber kerzengerade Asche. Das Leder ist von angenehm unaufdringlicher Dominanz, ummantelt von Nuss, in sanfter Balance zwischen herb und süß. Ganz entfernt meine ich einen Hauch von weißem Pfeffer wahrzunehmen. Unausweichlich nähere ich mich dem Ende dieses absolut tollen Raucherlebnisses, und wie nach einem guten Essen, schenkt sie mir einen Espresso mit Nusspraline zum Abschied. Nach 70 herrlichen Minuten, trenne ich mich schweren Herzens von ihr, mit der Gewissheit, ganz sicher noch etliche gemeinsame Stunden mit ihr zu verbringen. Fazit: Optisch wie auch technisch über jeden Zweifel erhaben. Geschmacklich (vielleicht hat man es gemerkt) einer meiner Top-Favoriten, sehr ausgewogen, mild und aromatisch, in hervorragender Balance. Genuss und Entspannung der feinen Art. Absolut empfehlenswert. ;-)



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Tabak aus Columbien
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