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Humidor Stalf's

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Mata Hari Java Exotica

Länge: 12.38Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Puh, schwierige Bewertung. Einerseits ist Sie echt ein Knaller, für mich war Sie Geschmackvoll und einfach anders. Zum anderen war Sie aber auch nach den ersten 2cm recht linear. Aber zuerst einmal von vorne. Die Java Exotica, ist sauber verarbeitet, riecht sehr holzig und nach viel Leder. Der Zug war optimal, eine gute Rauchabgabe hatte Sie auch. Die ersten 2cm waren sehr holzig mit ein wenig Leder und Erde. Danach, war mein Exemplar bis zum Ende, geprägt von folgenden Aromen: Holz und Leder(je zu 30%), und eine nicht zu fassende Aromatik von Weißem Pfeffer(Retronasal), Koreander, Süßes Curry (kann es nicht anders beschreiben), ein wenig Nuss und weiteren Gewürzen, die ich Namentlich nicht benennen kann. Der Mix ist für mich der Burner, aber wie schon geschrieben, ist eine Einteilung in 1.,2. und letztes Drittel nicht möglich. Bis auf die ersten 2cm, ändert sich das nicht mehr. Ich habe die Java Exotica bis unter 2cm geraucht. Nikotin durchweg bei 2/10 und der Abbrand war bei meinem Exemplar sehr gut. Nun aber zu dem Preis/Leistungsverhältnis…mir hat Sie geschmacklich sehr zugesagt und ich würde Sie bestimmt öfter rauchen, wenn der Preis irgendwo bei 9€ liegen würde. 12,90€ sind schon eine Ansage. Zum testen, würde ich es ausgeben, aber um mehrere dieser tollen Zigarre zu kaufen, da ist der angesetzte Preis wohl eher zu hoch. Geschmacklich, ist Sie grandios anders. Evtl. kaufe ich doch noch 2-3, um zu erfahren, wie Ihr Entwicklungspotenzial ist. Andererseits habe ich auch schon mehr Euronen für schlechtere Zigarren ausgegeben…mal schauen, wie ich in ein paar Tagen darüber denke…



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La Capitana Robusto stick 2

Länge: 12.70Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Heute Nachmittag nahm ich mir mal die La Capitana Robusto aus meinem Humidor. Ich war nach den Testberichten schon sehr gespannt, wie Sie bei mir abliefert. Zuerst einmal, habe ich eine traumhaft schöne Zigarre vor mir liegen. Ein optischer Leckerbissen mit einem wunderschönen Deckblatt ohne nennenswerte Blattadern. Fest in der Rollung und mit einem Kaltgeruch nach Leder und Zedernholz. Nach dem Anschnitt, kann man schon die hohe Handwerkskunst des Longfillers an der schön zusammengefalteten Tabakeinlage erkennen. Der Kaltzug versprach viel Holz, Heu und Leder. Nach dem Anzünden, machten sich Aromen von Hoz, Gras und Leder, sowie eine wunderbare Cremigkeit, breit. Der Zug lag bei optimalen 50% und auch das Rauchvoloumen war sehr angenehm. Im ersten Drittel offenbarten sich hauptsächlich Zedernholz- Heu- und Lederaromen mit einer unterschwelligen leichten Süsse, und einem Gemisch an weiteren Aromen(„Würze). Das Nikotin lag aber bereits bei 4/10 und zog weiter an. Andere haben von einer nicht komplexen Zigarre berichtet, dem stimme ich aber nicht mit ein. Die Zigarre finde ich sogar hochkomplex, die von anderen beschriebene „Würze“ ist im Grunde ein Mix aus Nuss, Röst, leichten Pfeffer und floralen Aromen gepaart sogar mit ein wenig Vanille. Wenn das nicht komplex ist, dann weiß ich nicht was die unter komplex verstehen. Ihr Abbrandverhalten war über den gesamten Rauchverlauf kreisrund und recht langsam. Ein Ablegen für ein paar Minuten war problemlos möglich. Die Asche war sehr stabil und es wurde im Rauchverlauf nur 2 mal abgeascht. Nun zum zweiten Drittel…die Gras bzw. Heunoten, gingen komplett in den Hintergrund, das Leder und die Zedernholzaromen drängten sich nun vollends in den Vordergrund und die bereits erwähnte „Würze“ kam mit Macht zum Vorschein. Nussigkeit, Vanille und Röstaromen ebenso, wie auch florale Noten, wenngleich nicht mehr so erkennbar wie auf den ersten 2 cm. Zu all diesen Aromen kam nun auch noch ein wenig Erde hinzu, welche im ersten Drittel gar nicht vorhanden war. Retronasal kam der Pfeffer ein wenig zum Vorschein-aber eher dezent und angenehm. Das Nikotin war nun spürbar bei 6/10, und ich stellte mich auf noch mehr ein. Das letzte Drittel begann mit einer starken Erdigkeit, welche aber nicht lange anhielt. Das Aromenspiel des zweiten Drittels übernahm nun wieder das Sagen und hielt sich bis kurz vorm Ende. Zum Ende wurde Sie wieder deutlich Holziger, und die Heunoten kamen wieder hinzu. Abgelegt habe ich Sie bei Rest 2,5cm und einer Rauchdauer von 60 min.. Das Nikotin baute sich noch auf 7/10 auf, um dann aber abrupt bis zum Ende auf 5/10 zu fallen. Ein toller komplexer Smoke, der Spaß auf mehr macht. Die Zigarre brannte langsam und gleichmäßig ab-erforderte also keine Aufmerksamkeit. Die la Capitana Robusto ist ein Knaller - trotz Ihres sehr ambitionierten Preises von 11€. Eine gute Zigarre, welche sehr gut konstruiert ist und ein hervorragendes Abbrandverhalten besitzt. Ich finde aber die Churchill mit 12€ besser bepreist. Trotz allem, eine großartige Zigarre, welche ich absolut empfehlen kann. Sowohl gestandenen Zigarrenrauchern, als auch Neulingen, da Sie sehr aromatisch ist. Aber, man muss wissen, das Sie sehr nikotinhaltig ist. Sie bekommt von mir, 2 Daumen hoch und eine Testempfehlung. Um Sie ungefähr Geschmacklich einzuordnen: am Anfang eine Grand Cru Toro, danach eine Partagas Milles Fleurs und gegen Ende eine Zino Nicaragua Robusto. Aber mit deutlich mehr Nikotin.



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Toro Stick 2

Länge: 15.24Durchmesser: 2.22 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Ein weiterer toller Apriltag, und heute passte das Wetter perfekt zu einer großen Toro. Sonnig und kein Wind. Also habe ich mir für den späten Nachmittag die Danli Toro von VZ vorgenommen. Sie hat ein sehr schönes Deckblatt, es sind minimale Blattadern zu erkennen, fest in der Rollung und sehr voll mit Tabak. Im Kaltzug zeigen sich Aromen von Holz, Gras und ein wenig Leder. Der Abbrand war zu jedem Zeitpunkt perfekt und die Asche sehr stabil (4-5cm). Nun nochmal zum Kaltzug bzw. der Zug allgemein. Der war für meine Verhältnisse eher ein großes Scheunentor. Ein Zugwiderstand war nicht vorhanden. Jeder Zug war dazu noch mit einer kolossalen Rauchabgabe gepaart. Dadurch gingen viele Aromen wohl verloren. Viel Holz, viel Gras, ein paar wenige Röstaromen bestimmten das erste Drittel. Nikotin, hier eher leichte 2/10. Leider verbesserte sich der Zugwiderstand nicht wirklich und so wurde der Smoke eher anstrengend als entspannt. Im zweiten Drittel zog sich das Grasige in den Hintergrund und nun kam zum Holz auch endlich das Ledrige. Das wars aber auch schon von erkennbaren Aromen. Nikotin weiterhin bei 2/10. Im letzten Drittel, begannen leider viel zu spät, sich die Aromen zu entfalten. Ja, Sie wurden deutlich erkennbar. Einhergehend mit einem nun leidlich funktionierenden Zugwiderstand und einer nun mehr geringeren Rauchabgabe. Nun wurde der Smoke annehmbar. Holz und Leder waren weiterhin Dominant, es kamen bzw. evtl. waren Sie immer da, nur bei der fulminanten Rauchabgabe nicht zu erschmeckenden Aromen von gerösteten Kaffeebohnen und nun auch Nuss sowie eine leichte Süße. Nun war die Danli Toro echt lecker. Aber leider auch viel zu spät dran. Das Nikotin hat zum Ende eine 3/10. Fazit: Mit einem geschlosseneren Zug und dann auch weniger Rauchabgabe, wäre es auch mit den Aromen was geworden. Das Sie eine gute Zigarre sein kann, hat Sie im letzten Drittel gezeigt. Aber, das reicht nicht für einen Nachkauf. Sollten andere, eine vom Zug und der Rauchabgabe besseres Exemplar bekommen, dann könnte es mit der Danli Toro - sicher was werden. Auch das Preis/Leistungsverhältnis, wäre dann richtig gut. So aber, ist er nicht gut. Rauchdauer lag bei 80 unentspannten Minuten.



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VegaFina VF 1998 VF50 Tubo_02

Länge: 11.43Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Nach einer grandiosen VF42L und 2 nicht so tollen VF56 und VF54(beide haben mir zu starke, ja schon bald überfrachtete Aromen - die mir überhaupt nicht zusagten. Sowie einer richtig guten VF 1998 Nabateos, welche der 1998 Serie zugerechnet wird- habe ich mir eine VF50 im Tubo aus meinem Nicht-Kuba Humidor genommen. Aussehen, Haptik und der Kaltgeruch waren ansprechend. Im Kaltzug waren Holz, Leder und Markentypisch dunkele Noten zu erahnen. In den ersten Zügen legte die Zigarre schon richtig los. Holz , Creme, Leder hatte ich erwartet - aber das Sie direkt so erdig ist…und ich spreche hier von dunkler Kubanischer Erde, ähnlich einer D5, das hätte ich nicht erwartet. Erde, leicht süß, holzig und ein wenig Leder, das sind Ihre Aromen im ersten Drittel. Wobei die Erdaromen tatsächlich den größten Aromenanteil hatten. Das zweite Drittel startete eher sanft und cremig, die Erde ging fast gänzlich zurück und nun standen die Holz und Ledernoten im Vordergrund, welche durch Nuss und Röstaromen sowie weiterhin eine leichten Hintergrundsüße begleitet wurden. Im letzten Drittel wurden die Röst-, und Lederaromen markanter, Holzaromen gingen und Erdigkeit kam zurück. Auch kamen gegen Ende des Smokes die serientypischen leichten Espressoaromen, gepaart mit Walnuss und ein wenig Zartbitterschokolade hinzu. Fazit: Tatsächlich, ist die VF50, sogar noch besser als die VF42L. Ich habe zwischenzeitlich echt gedacht, das ich hier ein Zwitter einer D5 und einer Short Churchill rauche. So hat mich aus der Serie 1998 noch keine Zigarre abgeholt. Ja, die VF42L ist grandios und hat mit Ihrer Rauchdauer von 80min. einen Stammplatz im Herzen und auch im Humidor. Aber, die VF50, hat bei einem ähnlichen Aromenspiel, den Vorteil, der stärkeren Erdigkeit. Auch die kürzere Rauchzeit von ca.50-60 min. spielt dabei eine Rolle. Nikotin lag bei 4/10 zum Ende eher tendenziell Richtung 5/10. Preislich ist Sie gut eingeordnet. Für mich, die Beste Zigarre der Serie 1998. Dicht gefolgt von der VF42L, der Nabateos und der 46er. Die VF50 im Tubos hat es geschafft, meine neue No.1 zu werden, wenn es um eine Rauchzeit von 50-60min geht, und es nicht kubanisch sein soll.



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Kopp Dios Del Sol Toro_Kiste

Länge: 15.24Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Zuallererst einmal, ist diese Zigarre hervorragend konstruiert. Abbrand und Aussehen tadellos, nur der Zug war Anfangs zu leicht…welcher sich dann aber nach 1-2cm korrigiert. Im ersten Drittel war ich ein bisschen besorgt, da sich kaum wahrnehmbare Aromen von Gras, Holz und etwas leicht florales bildete und das Nkotin mit einer 1/10 schon fast überbewertet war. Vom Kaltzug mit Nuss und Leder war nichts vorhanden. Was mir aber Mut machte, war die Tatsache, das sich die Aromen langsam aufzubauen schienen. Im Hinterkopf hatte ich aber so meine Zweifel, ob das noch was wird. Dann aber, zum Ende des ersten Drittels, gingen diese subtilen Aromen vollends in den Hintergrund und es kamen nun deutliche Noten von Leder, Nuss und eine leichte Süße auf. Zusammen mit Ihrer von Anfang an vorhandenen Cremigkeit, steigerte sich auch mein Wohlwollen gegenüber der Zigarre. Sehr spannend bis hierhin. Nikotin nun etwas über 1/10…also immer noch sehr leicht. Nach weiteren 20min. Kam nun das letzte Drittel und wie schon zu Anfang des zweiten Drittels - Zogen die Aromen nochmals merklich an. Das Leder ging nun deutlich in den Vordergrund, aus Nuss und Süß wurde eine Zartbitternussschokolade mit ein wenig Milchkaffee und leichten Röstaromen. Das Nikotin lag nun bis zum Ende bei 2-3/10. Der Smoke war nun vollends überzeugend gut. Ich habe mir am nächsten Tag noch eine gegönnt, nur um sicherzugehen, das dieser Verlauf so gewollt ist. Und ja, gleicher Rauchverlauf und annähernd gleiches Aromenspiel. Diese Zigarre erinnerte mich frappierend an eine Davidoff Signature Toro. Auch da kommen die Aromen und das Nikotin ganz langsam, um dann am Schluss einen begeisternden Eindruck zu hinterlassen. Eine Zigarre für Leute, die darauf stehen, wie sich eine Zigarre entwickelt und oder auf leichte Zigarren abfahren. Keine Zigarre für Liebhaber starker vollmundiger Zigarren. Mich hat Sie abgeholt - aber erst nachdem ich verstanden habe, das Sie sich im Rauchverlauf bewusst entwickelt.



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Rafael Gonzalez Perla

Länge: 10.16Durchmesser: 1.59 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Heute ist wieder ein warmer Märztag, und ich habe mich für einen kurzen kubanischen Mittagssmoke entschieden. Die Wahl fiel auf die Rafael Gonzales Perla welches ein Boxing Date 07/25 hatte. Eigentlich noch 4 Monate zu früh, da junge Zigarren noch bis zu einem Jahr nach Produktion sehr viel Amoniak bilden und die Sache geschmacklich nicht verbessern. Sei’s drum, ich musste Sie trotzdem mal antesten. Die Perla kommt mit ca. 10cm Länge und einem 40er Ringmaß daher. Schönes dunkles Deckblatt und voll mit Tabak. Im Kaltgeruch sind Leder, Holz und ein wenig Nuss zu erkennen. Brandannahme gut, Zug optimal und eine gute Rauchabgabe machten Hoffnung auf einen entspanntes Raucherlebnis. Die Perla startete sofort mit einer großartigen Erdigkeit und schönen Röstaromen. Nach dem ersten Zentimeter legte sich das aber, und im 1.Drittel waren durchweg Erde, Holz und Röstaromen in der Waage. Nikotin zu Anfang bei 3-4/10. Im 2.Drittel legten sich die Erd- und Röstaromen in den Hintergrund und waren kaum noch wahrnehmbar. Holz und Leder nun ganz weit vorne…Nuss kam stark hinzu und auch eine leichte Süße. Nikotin nun leichter 2-3/10. Das letzte Drittel startete nun mit Leder, Röstaromen und Erde kamen leicht zurück und die Holznoten waren nicht mehr vorhanden. Nuss änderte sich nun zu Nuss und Vanille aber eher im Abgang wahrnehmbar. Zum Ende musste dann die Banderole weichen und ich wollte Sie nach 35 Minuten ablegen. Nun passierte aber etwas vollkommen unerwartetes. Die Aromen wurden wieder erdiger und es kam eine wunderbare Zartbitterschokolade hinzu…richtig lecker. Diese kurze Dauer von ca. 1,5cm waren die besten Momente dieses Smokes. Ich habe das Ablegen der Zigarre immer weiter hinausgeschoben bis wirklich nur noch 2,5 cm vorhanden waren. Nikotin zu der Zeit, deutlich über 5/10. Die Zigarre war ab dem 2. Drittel bis zum Schluss sehr Cremig und von Anfang an ein tolles Erlebnis. Trotz meiner Bedenken hinsichtlich Ihres Alters, war es ein schöner Mittagssmoke. Freue mich schon auf gereiftere Perlas in 4 Monaten. Rauchdauer bei Rest 2,5cm lag bei 40min.. Die Panetelas Extra sind ähnlich aber eindimensionaler in den Aromen als bei der Perlas. Erde, Holz und Leder mit ein bischen Schokosüsse, das sind die Aromen der Panetelas Extra aber gleichbleibend ohne Änderung im Rauchverlauf. Auch ein toller Smoke aber die Perlas liefert diese Aromen zu unterschiedlichen Zeiten. Im Vergleich zur gleichpreisigen Sport Largos von RyJ liegen beide gleichauf - die Sport Largos eher Holz, Leder, Röstaromen mit ab und an Nuss und wenig Erde zum Ende. Die Perlas haben eher viel Erd- und Röstaromen mit zwischenzeitlichen starken Leder- und Nussnoten gepaart mit Schokolade zum Schlusspunkt. Ich vergebe eine Kaufempfehlung für die Perlas, Sport Largos und auch für die Panetelas Extra.



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Half Corona (uncut) Stick 2

Länge: 10.16Durchmesser: 1.75 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Die Zino kommt in in einem schönen Format daher. Knapp 10cm bei einem 44er Ringmaß. Das Deckblatt ist mit feinen Adern durchzogen und makellos. Der Kaltgeruch und der Kaltzug verspricht einen Holzig- Ledrigen Smoke. Mein Exemplar war sehr offen im Zug-30% zu Anfang und es hatte eine kolossale Rauchabgabe. Nach den ersten 2 cm hat sich das aber gelegt und die Rauchabgabe ging zurück. Der Zug pendelte sich dann auf optimale 50% ein. Auch der Abbrand war gut-ab und an ein minimaler sich selbst korrigierender Schiefbrand. Zu Anfang startet Sie mit sehr viel Holz und starken Röstaromen, zu der sich im 1.Drittel noch Ledernoten und minimale Grasaromen gesellten. Nikotin lag bei leichten 1-2/10. Das 2.Drittel legte mit noch mehr Holz und mehr Leder los….Röstaromen bleiben aber auf dem selbigen Level. Gras ist nun nicht mehr vorhanden, dafür kamen nun süßliche Nussnoten hinzu. Echt spannend bis hierher. Aschefall bei 3,5 cm. Nikotin nun bei 2-3/10. Zum 3.Drittel musste nun auch die recht große Anila weichen. Weiterhin tolle Röstaromen gepaart nun mit Holz und Leder, mit deutlichen Nussnoten, welche nun nicht mehr Süß daherkommen. Das Erdige kommt leicht zum Vorschein, ist aber nur punktuell. Erde ist definitiv nicht Ihr Ding. Aber, Sie ist echt lecker. Nikotin bleibt bei zu händelnden 3/10. zum Ende kommt zu dem zu der Zeit dominierenden Leder und Holznoten ein wenig Kaffee hinzu-aber eher ein Kaffeecrema als ein Espresso. Apropos Crema…die Cremigkeit ist im 1. und 3.Drittel gut vorhanden. Im 2.Drittel geht Sie bei den starken Röst und Holz/Lederaromen unter. Zum Ende zieht das Nikotin etwas an 4/10, ist aber absolut im Rahmen. Rauchdauer bei Rest2,5 cm 44 entspannte aber spannende Minuten. Fazit: wunderbare vielschichtige Aromen, die ich Ihr nicht zugetraut habe. Sie bekommt 2 Daumen hoch und eine Kaufempfehlung von mir. Das Geld ist gut angelegt, denn Sie hat abgeliefert. Eine feine Zigarre die wunderbar in den Nachmittag/Spätnachmittag passt. Die Zigarre macht Lust auf die anderen Zino Zigarrenformate, wobei ich glaube, das Aufgrund Ihrer Performance, die anderen mich eher enttäuschen werden. Die Messlatte für die anderen Formate, liegt nach diesem Smoke nun deutlich höher. Eine Sache noch….welcher Leitende bei Oettinger-Davidoff, hat diese Hässlichkeit von Banderole erlaubt zu produzieren und auf diese Zigarren anzubringen. Macht doch bitte da eine Weiße Banderolen mit Grauen Z und meinetwegen um dieses Z noch nen grauen Ring drum. Alles ist besser als diese gelbe Banderole.



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Clasico Golden (Roter Ring) Cazador

Länge: 13.97Durchmesser: 2.10 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Zu allererst muss gesagt werden, das diese Cazadores wunderschön anzusehen ist. Auch der Kaltgeruch nach Holz, Heu und Leder ist vielversprechend. Der Abbrand war sehr gut. ABER: Der Zug war eine Katastrophe und wird in meinem Fazit diese Zigarre echt runtersetzen. Der Zug lag von Anfang bis Ende bei fast unrauchbaren 80%-65%. Ein Doppelzug war Pflicht, um überhaupt etwas zu den Aromen schreiben zu können. Ansich ist die Cazadores wirklich eine vorzügliche Zigarre. Sie startet wie der Kaltgeruch schon versprochen hat. Holz, Heu und Leder sind im ersten Drittel dominant. Ein wenig Süße und Nuss kommen ab und an in den Zügen zum Vorschein. Asche ist weiß/grau und der Abbrand kreisrund. Im 2.Drittel ändert sich der Zug nun leicht auf 75%…die Zigarre ist voll mit Tabak, ähnlich der meisten Kubanischen Puros. Nikotinarm scheint Sie auch zu sein max 3/10. Die Aromen ändern sich nicht. Auch hier dominieren Holz, Heu und Leder. Nuss ist auch immer mal wieder zu erkennen. Anstatt Süß kommt nun eine schöne Creme auf und bleibt im Restlichen 2.Drittel präsent. Im letzten Drittel ändern sich die Aromen. Aus Heu wird nun frisches Gras, aus Leder wird nun Erde und die trockenen Holznoten wandeln sich mehr zu Zeder. Nun kommt wieder leichte Süße und Röstnoten auf. Im großen und Ganzen wäre sie ein toller entspannter Smoke. Im gesamten Rauchverlauf hatte die Cazadores null Schärfe. Im letzten Drittel wurde auch der Zug wiederum besser 65%. Die Nussnoten kamen kurzzeitig ebenfalls zurück. Fazit: wenn diese Zigarre einen Zug ab 55% und weniger hätte, dann wäre Sie Großartig. Dann würde Sie eine Kaufempfehlung bekommen. So hat sich aber bei mir dasselbe wiederholt, was hier auch andere schon bemängelt haben. Mit besseren Zug, würde Sie eine 8-9/10 bekommen. So aber nur eine wohlgemeinte(Aufgrund Ihrer Aromen) 5/10. Den schlechten Zug, kann man nicht ignorieren. Es bleibt zu hoffen, das der schlechte Zug, nur ein Ausrutscher war, und andere damit keine Probleme haben. Da mir die gebotenen Aromen absolut zusagen, werde ich der Serie wohl nochmal eine Chance geben. Rauchdauer: bei 3cm Rest 65 min. Ohne Doppelzug wären locker 75+ Minuten möglich.



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Rough Rider Chapter One Robusto_Zigarre

Länge: 12.70Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Die Robustos hat ein recht ansehnliches helles Deckblatt mit ganz kleinen fermentations Flecken. Recht fest gerollt und riecht nach Leder und Gras. Angezündet findet man diese Aromen auch sofort wieder. Ich hätte Sie eventuell Bohren sollen, denn der Zugwiderstand nach dem Cutten war nicht vorhanden. Sie was offen wie ein Schnorchel. Dementsprechend war die Rauchabgabe kolossal. Asche steht sehr stabil, alle 4 cm habe ich vorsichtshalber abgeascht. Im ersten Drittel findet man Gras, Leder und Noten von Nuss wieder. Im 2.Drittel kommen nur minimale Nuancen von Röstaromen hinzu-Nuss ist nun nicht mehr vorhanden und Sie wird etwas direkter, heißt der bis dahin leichte Nikotinspiegel(1/10) zieht an (4/10) und auch die Aromen werden nun viel intensiver. Aber es bleibt bis Anfang 3.Drittel bei den genannten Aromen. Im letzten Drittel legen sich zuerst die Zugwiderstandsprobleme. Nun liegt Sie bei guten 40%. Nun macht Sie mehr Spaß, wobei auch die deutliche Steigerung der Aromenintensität ein Stück weit dazu beiträgt. Weiterhin sind Leder, Gras und Röstaromen dominant. Die Nussaromen gesellen sich nun wieder dezent im Hintergrund dazu. Ab und an erscheint ein wenig Pfeffer in der Nase. Sie bleibt linear und Ihrem Aromenspiel treu. Gegen Ende des Smokes steigern sich die vorhandenen Aromen nochmals, das Nikotin bleibt aber bei den gut zu händelden 4/10 mit Tendenz zu 3/10. Abbrand war kreisrund und es gab nicht einen Schiefbrand. Rauchzeit bei Rest 3cm lag bei 50 Minuten. Fazit: bei einem Preis von 4,70€ gibt es besseres - aber auch schlechteres. Mir sagte Sie nicht zu, was aber eher am linearen Aromenspiel lag. Konstruktion und Abbrand waren gut, der Zug jedoch zwei Drittel viel zu leicht. Für Leute die auf recht lineares stehen, noch dazu Nikotinarme Zigarren bevorzugen - die machen mit Ihr nichts falsch. Empfehlen würde ich da aber eher die La Chaveta White Robusto, die kann bedeutend mehr. Deren Aromenspiel ist komplexer bei ähnlichen Nikotin Werten. Ganz ehrlich, sie macht auch mehr Spaß



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La Chaveta White Minuto

Länge: 10.16Durchmesser: 1.19 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Wieder ein schöner Tag und bei 19 Grad Sonne im Garten genossen. Die Minuto kann man ohne Probleme an den Piktails öffnen. Aussehen und Kaltgeruch sind vielversprechend. Der Zugwiderstand liegt bei 40% - ist für so ein kleines Format also recht offen. Die Asche ist nicht fest, bei 2cm fällt Sie ohne Vorwarnung. Die erste Hälfte sind Holz, Leder und tatsächlich auch Nuss zu erschmecken. Ab Ende des 1/3 wird Sie etwas stärker und dann kommen auch noch Röstaromen zum Aromenspiel. Schärfe kommt erst in der 2.Hälfte leicht hinzu. Aber eher Nasal mit den Röstaromen richtig gut ausbalanciert. Nikotin bis dahin recht leichte 2/10. ich finde die Minuto hoch aromatisch und absolut leicht zu Händeln. In der 2.Hälfte sind anfangs Nuss und Leder dominierend, Röst und leichte Holznoten sind nun nur im Hintergrund. Das Nikotin ist nun 3/10 und leichte, wirklich ganz leichte Schärfe nun zum ersten Mal auf der Zunge. Erdigkeit ist nicht Ihr Aroma, auch Kaffee und Creme sind nicht vorhanden. Wirklich ein entspanntes Rauchvergnügen. Hier muss aber gesagt werden, das ich sehr viele Panetelas(Sport Largos, Monte-Carlos, Epicures und Panetela Extra rauche und dementsprechend vorsichtig mit den einzelnen Zügen bin. Das Ende kommt bei entspannten 2,5cm und 32 Minuten Rauchzeit. Am Schluss ziehen die Röstaromen so an, das nur das Leder da mithalten kann. Es muss noch gesagt werden, das im Rauchverlauf, immer mal wieder eine gewisse Süße in den Zügen vorhanden ist. Sie ist echt abwechslungsreich. Fazit: Das Zigarrchen ist top. Sie ist gleich oder sogar besser als die Platinum Scepter. Aber auch Leute, die sich ab und an eine Cohiba Wide Short gönnen, sollten Sie mal in Erwägung ziehen. Klingt nun abgedreht, aber die Perla kommt geschmacklich nicht an der Minuto vorbei. Preis/Leistung…Aufgrund dessen, wie Sie hier abgeliefert hat, kann ich für das kleine Format und dem Preis von immerhin 2,90€ - dennoch ein gutes Preis/Leistungsverhältnis vergeben. Natürlich nicht überragend-aber dennoch gut.



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Esteli Toro stick 2

Länge: 15.24Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano (Mediumfiller)TAF

Aussehen, Abbrandverhalten, Zug und Verarbeitung sind für den Preis beispielhaft. Die Toro startet mit Noten von Heu, Grasig mit ganz leichten Röstaromen. Diese Aromen behält Sie im ersten Drittel bei. Es kommen wohl noch ab und an leichte Ledernoten hinzu. Schärfe gleich Null und das Nikotin liegt bei 2 von 10. Ich würde sogar soweit gehen, Sie als perfekte Nachmittagszigarre zu bezeichnen. Im 2. Drittel Tritt das Grasige zunehmend in den Hintergrund und zu den Röstaromen kommt nun Leder und Holz hinzu. Ab und an hat man ein wenig Pfeffer in der Nase - aber nicht unangenehm, da nur punktuell. Das Nikotin liegt nun bei 3/10. Die Zigarre ist weiterhin ein Beispiel für ein perfektes Abbrandverhalten und wird auch nicht weich. Im letzten Drittel zieht Sie aber vom Nikotin an, wobei immer noch gut zu Händeln 4/10. Nun sind Erde und Leder dominant und das Holzige tritt in den Hintergrund- ist aber bis zum Schlusspunkt vorhanden. Leichte Kaffee und Röstaromen spielen sich zunehmend in den Vordergrund. Abgelegt bei Rest 3cm nach 65 Minuten. Fazit: Toller und absolut unkomplizierter Nachmittagssmoke. Diese Zigarre hat es verdient, mal probiert zu werden. Meine Humidore sind aktuell voll - aber sobald sich die leeren, werde ich mir diese Toro Esteli bestellen und genießen. Wenn ich diese Rosa Nicaragua mit z. B. einer Villa Zamorano Robusto oder einer Piedra Petit Caballeros vergleiche…dann liegt die Piedra Aufgrund ihrer Verarbeitung und des doch sehr eindimensionalen Rauchverlaufs (Holz,Erde und Leder ohne jegliche Änderung im Rauchverlauf ) auf dem 3. Platz…Villa Zamorano ist Kaffeelastiger und die Rosa Nicaragua Esteli ein wenig holziger. Die Esteli hat weniger Röstaromen, dafür ist Sie erdiger und grasiger. Sie wirkt ein wenig frischer(nicht jünger) und ist weniger gehaltvoll als die Piedra oder die Villa Zamorano. Ich rauche die Villa Zamorano Robusto eher selten, ich bevorzuge da eher die Espreso…und diese dann eher am frühen Abend. Wie schon erwähnt, die Rosa Nicaragua Esteli Toro ist ein toller aromatischer Smoke für den Nachmittag. Dieser Mediumfiller muss sich vor keiner Anderen verstecken. Allein der Preis, die Verarbeitung und der perfekte Abbrand/Zug rechtfertigen einen Kauf. Doppeldaumen hoch.



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Jose L. Piedra Petit Caballeros

Länge: 12.07Durchmesser: 1.91 Herstellungsart Hecho a mano (Shortfiller)HAM

Geraucht am 12.02.26 Boxingdate: August 25 Zuerst muss ich das Aussehen der Petit Caballeros loben. Wirklich kein Vergleich zu den Chargen aus der „vor Corona“ Zeit. Die Deckblätter sind deutlich ansprechender geworden - hat auch wohl mit der Mehrauswahl an guten Deckblättern zu tun, da ja wohl mangels qualifizierter Roller - ein Großteil der Tabake immer noch nicht in Robustos und größer verarbeitet werden können. Sei’s drum…aktuell profitieren die kleinen Petit Panatelas(Sport Largos, Epicure, Panatela Extra) von diesem Übermaß an hervorragenden Tabaken, welche nicht in andere Zigarren verarbeitet werden können. Aber nun zu den Caballeros…Deckblatt, Abbrand und Zug, sind völlig in Ordnung. Sie startet mit 50% Holz- , 30% Leder- und 20% Erdaromen. Das ist aber auch schon das Aromenspektrum- über den gesamten Rauchverlauf ändert sich dies nur minimal und unmerklich. Sie ist von Anfang bis Ende linear. Es ist aber auch nichts schlechtes daran, so ist diese Zigarre halt, und wenn man das weiß, dann hat man nichts zu meckern. Der Abbrand war tadellos und kreisrund. Selbst beim kurzzeitigen Ablegen ist Sie nicht ausgegangen. Eine unaufgeregte Zigarre für den Nachmittag, wenn der Holzkohlegrill gerade befeuert wird und man sich auf das erste Bierchen freut. Mehr aber auch nicht. Es ist keine Zigarre für nach dem Essen, dafür ist Sie nicht gehaltvoll genug. Da muss es dann schon was anderes sein. Nikotin ist eine 2 max.3 von 10. Mit Ihren 3.70€ ist Sie ein ordentlicher Smoke - wenngleich ich eine Villa Zamorano Espreso(3.70€) - bei gleich langer Rauchzeit - allein wegen der vielfältigeren Aromen, vorziehen würde. Gleichwohl, man bekommt Kuba - aber eher ein Nachmittags Kuba mit nicht erschlagendem Aromenspiel - wer genau das möchte, dem ist die Petit Caballeros oder auch, die der kürzeren Rauchzeit angepassten Petit Cazadores, empfohlen. Alle anderen sollten mal die UMNUM Bond oder die VZ Espreso ans Herz gelegt werden. Wenn Kuba, dann mal die genannten kleinen Kubaner probieren. Welche im Moment noch von einer tollen Tabakauswahl profitieren- was sich aber bestimmt ändern wird, sobald die Coronaverluste bei den Rollern wieder egalisiert wurden.



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Jose L. Piedra PETIT Cazadores 25er

Länge: 10.48Durchmesser: 1.71 Herstellungsart Hecho a mano (Shortfiller)HAM

Abbrad tadellos, Asche ein wenig Flockig aber fest. Zug recht offen - max 30%. Rauchvolumen fast schon zu viel. Aroma: startet Grasig mit sehr viel Holz und einer kleinen Ledernote. Im 2. Drittel geht nun das bis dahin dominierende Grasaroma völlig in den Hintergrund und das Holzige übernimmt nun das Hauptaroma und es gesellen sich Röst- und Lederaroma hinzu. Creme ist vorhanden, aber nur ganz leicht. Im 3.drittel verabschiedet sich das Holz und nun halten sich Erd-, Leder und Röstaromen die Waage. Eine leichte Schärfe kommt Nasal hinzu…keine Schärfe im Mundraum. Der Geschmack ändert sich nun auch nicht mehr. Das Ende der Zigarre kommt, wenn die Erd- und Röstaromen den Ton angeben- bei mir fast immer, kurz nach entfernen der Bauchbinde. Das Nikotin ist am Schluss ausgeprägt aber nicht überbordend. Am Anfang 2/10, Mitte 3/10 und am Ende 5/10. im gesamten Rauchverlauf habe ich die Asche ein Mal abgestriffen. Fazit: Toller Nachmittagssmoke, der keine Aufmerksamkeit benötigt. Ich finde die Petit Cazadores viel besser als die Petit Caballeros und ist für mich die beste Piedra am Markt.Tolle Zigarre um den Nachmittag oder den Feierabend einzuläuten. Einfach, aber absolut mit Daseinsberechtigung. Rauchdauer des Exempares bis zum Ablegen: 42 Minuten



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Villa Zamorano Expreso
verifizierter Kauf

Länge: 8.89Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Geraucht Outdoor, Getränk: Pils - Heute mit einem Bekannten, bei 5 Grad unter einem Heizpilz mit 2 Flaschen Bier verraucht. Die Expreso war recht voll, mit Tabak, gepackt. Diesmal kein Anschnitt, sondern Sie wurde mit 7mm gebohrt. Die letzte Expreso wurde gecuttet und da war der Zugwiderstand zu leicht- 30% max. - Durch die 7mm Bohrung war der Zug, zumindest im Kaltzug , bei 40%…angezündet lag er dann bei 50-60%. Die VZ Expreso ist eine Zigarre mit wenigen, aber sehr starken Aromen. Zu Beginn ist Sie eher recht leicht…vom Nikotin, mit starker Nussnote und etwas Leder - genau die Aromen, die sich im Kaltzug finden. Im Rauchverlauf zieht sich das Leder zurück und es kommt zur Nuss nun eine sehr dominante Erdnote mit leichten Röstaromen hinzu. Das letzte“Drittel“ startet mit Erde, Espresso und Zartbitter Schokolade, Sowohl Nuss, als auch Leder ist nicht mehr vorhanden. Die Zigarre wird im Rauchverlauf deutlich Stärker…nicht vom Nikotin, sondern von den Aromen. Jedes Aroma, war deutlich zu erschmecken. Zum Schluss waren herbe Schokolade und Erde als vorherrschende Aromen präsent. Überrascht hat mich, das die Zigarre erst die letzten 2cm pappig und bitter wurde. Evtl. liegt das an der Bohrung, da es das erstmal war, das ich die bis 2cm Rest rauchen konnte. Ein ehrlicher- aber erwarteter - honduranischer Smoke. Wiederholt gleicher Rauch- und Geschmacksverlauf. Meiner Meinung nach, hat Ihr die 7mm Bohrung, gut getan. Ein toller, ganz entspannter 45min. Rauchverlauf , den ich aber auch so erwartet habe. Uns hat die VZ Expreso vollkommen überzeugt. Preis/Leistung: Top Ich muss sagen, das im Vergleich zur H.Upmann Half Corona(7.70€) und der Montecristo Medias Corona(12.70€) - der Smoke zwar etwas linearer - gleichzeitig aber die Aromen deutlich intensiver sind. Ich persönlich, würde mir ein wenig mehr Nuss und Leder, im letzten Drittel, lieber wünschen. Ganz ähnlich der Half Corona, dafür weniger der herben Noten - insbesondere der fast schon überfrachteten Erdnoten.



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VF 42L Stick 2

Länge: 18.73Durchmesser: 1.67 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Boah, was für eine Schönheit. Eine wirklich tolle Zigarre, welche ich mir - als Verbesserung der Aromenintensität - im 43er RM als in ihrem 42er RM wünschen würde. Sie startet mit viel Holz, Leder, Gras und dezentem Pfeffer. Im Rauchverlauf dominieren ab dem zweiten Drittel Erd, Holz, Leder, Kaffee und Noten von sehr dunklere Schokolade. Bis hierhin ist es ein angenehmer gelungener Smoke, der nicht besser verlaufen könnte. Der Abbrand, der Zug und die Aromenintensität sind vorbildlich und passen zur Serie 1998. Das Ringmaß verzeiht kein hektisches Rauchen, Sie ist etwas für Genussmenschen mit Zeit. Im letzten Drittel kommen zu den vorherrschenden Aromen noch eine ganz leichten Madurosüsse hinzu…die Erde und die Kaffeenoten nehmen ab und Nuss bzw. Mandel tritt in Erscheinung . Das Ende kommt bei erreichen der letzten 3,5-4 cm, sobald es Bitter wird und alle anderen Aromen überdeckt werden. Aus der gesamten Serie hat Sie mir am besten geschmeckt. Auch glaube ich fest daran, das die VF 42L ein Lagerungspotential hat. Alle anderen Vitolas aus der Serie schmecken auch sehr gut - aber auch fast alle gleich. Vorteilhaft, denn so holt man sich - je nach Genusszeit - die passende Vitola aus dem Humidor - ohne, auf die gewünschten Aromen, verzichten zu müssen. Rauchzeit der VF 42L - ca.70/80 min. // Die VF 42L sticht ein wenig aus der Serie heraus, da Sie nicht über die fast schon überfrachteten Aromen der Serie, sondern eher über ein dezenteres Aromenspiel verfügt. Mich erinnert diese Zigarre - durch Ihr Aromenspiel(Holz, Leder, Röstaromen und etwas Nussiges - unterschwellig immer Erde und diese ganz leichte Madurosüsse) an eine Siglo III - wären da nicht die Anklänge der Zartbitterschokolade. Mich hat die VF 42L überzeugt und ich werde auch drei 10er Kistchen einlagern… Nachtrag 04.02.26: Ein weiteres Exemplar verköstigt. Diesmal ein völlig anderes Aromenspiel. Startet mit Leder, Nuss, ein wenig Holz und leichtem Prickeln von Pfeffer auf der Zunge. Nach dem ersten Zentimeter gab es im gesamten Rauchverlauf keinen Pfeffer mehr. Auch das Holzige kam nur noch bei einigen Zügen zum Vorschein. Auch Erde, kam nur ab und an dazu. Nach dem ersten Zentimeter bis zum Anfang des 2. Drittels sind folgende Aromen vorherrschend: Leder, Nuss, Kaffee und 70 prozentige Schoki. Ganz leichte Röstaromen umspielen die Geschmacksknospen. Im 2.Drittel ändert sich nur, das aus Kaffee nun Espresso wird und die Schoki nun 80% hat. Im 2. Drittel kommen nun auch die erwähnten Erdaromen punktuell hinzu. Der Zug verändert sich von 70%( Doppelzug war fast Pflicht) auf nun 60%. Nikotin ist eher leicht bis Anfang Mittel einzuordnen. Im letzten Drittel wird das Leder nochmals stärker, Nuss bleibt-zieht sich aber etwas zurück um dem Espresso(eher nun Italiano) und der nun 90% Schoki mehr Spielraum zu geben. Weiterhin kommen nun gegen Ende wieder ab und an Röst- und Erdaromen zu Tage. Zug im letzten Drittel nun perfekt. Rauchdauer bei diesem Exemplar: 90min. bei Rest 3cm. Abbrand war ok-einmal korrigiert. Wieder ein super Smoke - zwar etwas anders als erwartet - aber ein wenig Streuung im Aromenspektrum ist manchmal auch schön. Weiterhin bekommt die VF 42L einen Daumen hoch. Bisher der beste Smoke in diesem noch recht jungen Jahr.



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