Capstan Pfeifentabak Original Navy Cut
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Der Capstan Original Navy Cut ist ein englischer Traditionsflake, der schonend gepresst und fermentiert wird. Dieser erzeugt beim Rauchen einen kühlen Rauch und lässt sich langsam glimmend geniessen. Dabei ist der Flake voll im Geschmack.
Artikelnummer (SKU)
31000024
Im Sortiment seit
29.04.2002
Marke
Schnitt
Aroma
3
Raumduft
2
Aromatisierung
Typ
Stärke
Charakter
Rohtabak
Raumnote
Durchschnittliche Aromabewertung (16)
Importeur
Mac Baren Deutschland, Usedomstraße 7-9, 22407 Hamburg, hallo@mac-baren.com, https://mac-baren.com
Mac Baren Deutschland, Usedomstraße 7-9, 22407 Hamburg, hallo@mac-baren.com, https://mac-baren.com
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Bewertungen
Preis/Leistung
5
16 Bewertungen
Qualität
7
16 Bewertungen
Stärke
4
16 Bewertungen
zum in der pfeife rauchen...

anonym
Reiner Virginia, goldbraun gemasert. Sein Geruch erinnert mit seiner heuigen Süße an (gute!) Zigaretten. Typisch für Virgina verträgt er zu heftiges Ziehen nicht so gut (dafür aber mehrmaliges Anfeuern), sanft genippt offenbart sich ein kräftiges Virginiaaroma, das an Heu erinnert und eine zarte Süße, die nicht die befürchtete seifige Komponente ist, sondern eine Art heller Oberton. Zurück bleibt graue Asche mit wenigen dunklen Anteilen und da er kaum sottert auch nur wenig Reinigungsaufwand.
24.08.2014

anonym
verifizierter Kauf
Reiner Virginia, goldbraun gemasert. Sein Geruch erinnert mit seiner heuigen Süße an (gute!) Zigaretten. Typisch für Virgina verträgt er zu heftiges Ziehen nicht so gut (dafür aber mehrmaliges Anfeuern), sanft genippt offenbart sich ein kräftiges Virginiaaroma, das an Heu erinnert und eine zarte Süße, die nicht die befürchtete seifige Komponente ist, sondern eine Art heller Oberton. Zurück bleibt graue Asche mit wenigen dunklen Anteilen und da er kaum sottert auch nur wenig Reinigungsaufwand.
My tobacco stash

Sven
1. Einleitung: Der Capstan Original Navy Cut gehört seit 1893 zu den traditionsreichsten britischen Virginia-Flakes. Ursprünglich von W. D. & H. O. Wills in Bristol hergestellt, wurde er bereits früh zu einem festen Begriff unter den klassischen Navy-Cut-Tabaken. Heute wird er von Mac Baren (STG) in Dänemark gefertigt. Seine Grundidee ist dabei bemerkenswert unverändert geblieben: Ausgewählte Virginia-Partien werden miteinander in der Presse vermählt und als Flake geschnitten; Orient, Latakia, Périque oder Kentucky gehören nicht zur Rezeptur. Zur kulturellen Signifikanz des Capstan gehört schließlich J. R. R. Tolkien. Der Schriftsteller (Herr der Ringe) und Philologe war ein leidenschaftlicher Pfeifenraucher und verband seine Pfeifenleidenschaft mit einer ausgeprägten Vorliebe für den Capstan Original Navy Cut. 2. Optik & Schnitt: Die dünn und präzise geschnittenen Flakes präsentieren sich mit einem marmorierten Farbspektrum von hellem Gold- bis Dunkelbraun. Die einzelnen Scheiben sind angenehm elastisch. Die Verarbeitung wirkt ausgesprochen gleichförmig-maschinell. 3. Kaltaroma: In der geöffneten, mittlerweile runden Vakuumdose zeigt sich ein ausgeprägtes Virginia-Bouquet: Heu, Gras und Getreide verbinden sich mit einer deutlichen Fruchtigkeit, die an getrocknete Früchte erinnert. Hinzu treten Brot und eine natürliche Süße. Das Kaltaroma wirkt insgesamt ausgesprochen tabakecht. Eine dezente Saucierung mag zur charakteristischen Signatur des Capstan beitragen, doch bleibt sie so zurückhaltend, daß der Virginia stets die bestimmende Größe bleibt. 4. Rauchverlauf: Anfang: Nach dem Anzünden zeigt sich zunächst die hellere Seite des Capstan: Gras, Heu und eine ganz feine Zitrusfrische verbinden sich mit einer natürlichen, leicht honigartigen Süße. Schon nach wenigen Zügen tritt eine brotige Komponente hinzu. Aus der anfänglichen Helligkeit entwickelt sich ein runderes Bild, in dem Süße und eine feine Säure einander ausbalancieren. Mitte: Im mittleren Drittel verändert sich das Verhältnis der Komponenten: Die anfängliche heuartige Grasigkeit tritt etwas zurück; Brot, Getreide, dunkle Frucht und eine ganz leicht erdige Würze gewinnen an Gewicht. Die Süße bleibt dabei durchgehend erhalten. Eine gewisse holzige Trockenheit kann hinzutreten und verhindert, daß die natürliche Süße zu dominant wird. Ende: Im letzten Drittel wird der Charakter merklich dunkler. Die Zitrus- und Grasnoten sind nun weitgehend verschwunden. Stattdessen treten reife Frucht, Brot, Holz und eine würzigere Virginia-Süße noch deutlicher hervor. Dabei bleibt der Capstan sehr ausgewogen: Er wird weder bitter noch unangenehm scharf, sofern man ihn nicht überhitzt. 5. Abbrand & Technik: Der Capstan ist technisch unkompliziert, verlangt aber eine gewisse Sorgfalt bei der Zubereitung und eine ruhige Kadenz. Die Auslieferungsfeuchte kann etwas variieren. Ist der Flake weich und feucht, genügt gewöhnlich eine kurze Trocknungsphase von etwa 10 bis 20 Minuten. Eine längere Trocknung ist nicht grundsätzlich erforderlich. Zu starkes Austrocknen würde hingegen die Geschmeidigkeit des Flakes beeinträchtigen. Man kann die Flakes knicken; meine bevorzugte Füllweise ist allerdings das grobe Aufreiben. Beim Stopfen sollte der Flake hinreichend locker eingebracht werden, um einen gleichmäßigen Luftstrom und Abbrand zu gewährleisten. Entscheidend ist anschließend ein ruhiger Zug. Zu heftiges und/oder hastiges Rauchen erhöht die Temperatur übermäßig und bringt die schärfere Seite des Virginia mit dem gefürchteten Zungenbiß hervor. 6. Raumnote: Die Raumnote ist warm, süßlich und ausgesprochen tabakecht. Getreide, Heu und eine dezente Fruchtigkeit verbinden sich mit einer milden Würze. Sie besitzt weder die rauchige Schwere eines Latakia-Blends noch die künstliche Süße eines ausgeprägten Aromaten. Insgesamt bleibt sie angenehm zurückhaltend und fügt sich gut in den klassischen Charakter des Tabaks ein. 7. Vergleich & Einordnung: Die naheliegendste Vergleichsgröße ist m.E. der Dunhill Flake, dessen Tradition heute von Peterson fortgeführt wird. Beide Tabake verkörpern den klassischen Virginia-Flake ohne zusätzliche Würztabake. Capstan wirkt dabei etwas runder, etwas süßer und fruchtiger, während Dunhill Flake mir etwas trockener und nüchterner erscheint. Samuel Gawith‘s Full Virginia Flake steht m.E. deutlich am kräftigeren Ende der Virginia-Skala. Er besitzt mehr Schwere, dunkle Frucht und erdige Tiefe. Capstan ist dagegen heller, zugänglicher und eher als All-Day-Smoke geeignet. Orlik‘s Golden Sliced bildet gewissermaßen die hellere Nachbarschaft des Capstan. Beide Tabake zeigen die zitrische und hell-süße Seite des Virginia, doch Golden Sliced wirkt durch seine zitrische Saucierung heller und leichter. Zudem enthält Golden Sliced eine ganz kleine Dosis Périque, die sich durchaus leicht pfeffrig retronasal bemerkbar machen kann. Capstan besitzt dagegen mehr tabakechten Körper und dunklere Fruchtigkeit. 8. Eignung & Empfehlung: Wills‘ Capstan Original Navy Cut empfiehlt sich vor allem dem Pfeifenraucher, der klassische Virginia-Flakes ohne dominante Aromatisierung und ohne zusätzliche Würztabake schätzt. Er eignet sich insbesondere als All-Day Tabak. Seine mittlere Stärke und sein gutmütiger Abbrand machen ihn sehr zugänglich, während die allmähliche Entwicklung des Aromaspektrums genügend Nuancen bietet, um auch den erfahrenen Raucher zu befriedigen. Für Liebhaber schwerer englischer Mischungen wird er zunächst vergleichsweise leicht wirken. Gerade deshalb kann er aber eine reizvolle Abwechslung darstellen. Ein Balkanblend erzeugt seine Komplexität durch das Zusammenspiel verschiedener Tabakfamilien; Capstan erreicht dies innerhalb der Virginias selbst. 9. Fazit: Will‘s Capstan Original Navy Cut ist ein britischer Klassiker von bemerkenswerter Qualität. Seine Konstruktion ist schlicht: Ausgewählte Virginias, traditionell gepreßt und als perfekter Flake geschnitten. Seine Qualität gründet sich darauf, aus dieser begrenzten Grundlage eine erstaunlich differenzierte Entwicklung zu gewinnen: Der Rauchvrlauf beginnt hell und frisch, wird im Mittelteil brotiger, fruchtiger und würziger und findet schließlich zu einer dunkleren, gereiften Virginia-Note. Im subjektiven Vergleich erscheint mir Capstan etwas runder und süßer als Dunhill Flake, deutlich leichter als Samuel Gawith‘s Full Virginia Flake und dunkler-substantieller als Orlik‘s Golden Sliced. Seine Geschichte reicht über mehr als 100 Jahre von den Ursprüngen bei Wills in England bis zur heutigen Fertigung bei Mac Baren in Dänemark. Die Verbindung zu Tolkien verleiht ihm einen zusätzlichen kulturgeschichtlichen Reiz, doch seine eigentliche Bedeutung liegt im Tabak selbst. Seine Vorzüge liegen in klassischer Proportion, perfekter Verarbeitung und langjähriger Beständigkeit.
27.10.2026

Sven
verifizierter Kauf
1. Einleitung: Der Capstan Original Navy Cut gehört seit 1893 zu den traditionsreichsten britischen Virginia-Flakes. Ursprünglich von W. D. & H. O. Wills in Bristol hergestellt, wurde er bereits früh zu einem festen Begriff unter den klassischen Navy-Cut-Tabaken. Heute wird er von Mac Baren (STG) in Dänemark gefertigt. Seine Grundidee ist dabei bemerkenswert unverändert geblieben: Ausgewählte Virginia-Partien werden miteinander in der Presse vermählt und als Flake geschnitten; Orient, Latakia, Périque oder Kentucky gehören nicht zur Rezeptur. Zur kulturellen Signifikanz des Capstan gehört schließlich J. R. R. Tolkien. Der Schriftsteller (Herr der Ringe) und Philologe war ein leidenschaftlicher Pfeifenraucher und verband seine Pfeifenleidenschaft mit einer ausgeprägten Vorliebe für den Capstan Original Navy Cut. 2. Optik & Schnitt: Die dünn und präzise geschnittenen Flakes präsentieren sich mit einem marmorierten Farbspektrum von hellem Gold- bis Dunkelbraun. Die einzelnen Scheiben sind angenehm elastisch. Die Verarbeitung wirkt ausgesprochen gleichförmig-maschinell. 3. Kaltaroma: In der geöffneten, mittlerweile runden Vakuumdose zeigt sich ein ausgeprägtes Virginia-Bouquet: Heu, Gras und Getreide verbinden sich mit einer deutlichen Fruchtigkeit, die an getrocknete Früchte erinnert. Hinzu treten Brot und eine natürliche Süße. Das Kaltaroma wirkt insgesamt ausgesprochen tabakecht. Eine dezente Saucierung mag zur charakteristischen Signatur des Capstan beitragen, doch bleibt sie so zurückhaltend, daß der Virginia stets die bestimmende Größe bleibt. 4. Rauchverlauf: Anfang: Nach dem Anzünden zeigt sich zunächst die hellere Seite des Capstan: Gras, Heu und eine ganz feine Zitrusfrische verbinden sich mit einer natürlichen, leicht honigartigen Süße. Schon nach wenigen Zügen tritt eine brotige Komponente hinzu. Aus der anfänglichen Helligkeit entwickelt sich ein runderes Bild, in dem Süße und eine feine Säure einander ausbalancieren. Mitte: Im mittleren Drittel verändert sich das Verhältnis der Komponenten: Die anfängliche heuartige Grasigkeit tritt etwas zurück; Brot, Getreide, dunkle Frucht und eine ganz leicht erdige Würze gewinnen an Gewicht. Die Süße bleibt dabei durchgehend erhalten. Eine gewisse holzige Trockenheit kann hinzutreten und verhindert, daß die natürliche Süße zu dominant wird. Ende: Im letzten Drittel wird der Charakter merklich dunkler. Die Zitrus- und Grasnoten sind nun weitgehend verschwunden. Stattdessen treten reife Frucht, Brot, Holz und eine würzigere Virginia-Süße noch deutlicher hervor. Dabei bleibt der Capstan sehr ausgewogen: Er wird weder bitter noch unangenehm scharf, sofern man ihn nicht überhitzt. 5. Abbrand & Technik: Der Capstan ist technisch unkompliziert, verlangt aber eine gewisse Sorgfalt bei der Zubereitung und eine ruhige Kadenz. Die Auslieferungsfeuchte kann etwas variieren. Ist der Flake weich und feucht, genügt gewöhnlich eine kurze Trocknungsphase von etwa 10 bis 20 Minuten. Eine längere Trocknung ist nicht grundsätzlich erforderlich. Zu starkes Austrocknen würde hingegen die Geschmeidigkeit des Flakes beeinträchtigen. Man kann die Flakes knicken; meine bevorzugte Füllweise ist allerdings das grobe Aufreiben. Beim Stopfen sollte der Flake hinreichend locker eingebracht werden, um einen gleichmäßigen Luftstrom und Abbrand zu gewährleisten. Entscheidend ist anschließend ein ruhiger Zug. Zu heftiges und/oder hastiges Rauchen erhöht die Temperatur übermäßig und bringt die schärfere Seite des Virginia mit dem gefürchteten Zungenbiß hervor. 6. Raumnote: Die Raumnote ist warm, süßlich und ausgesprochen tabakecht. Getreide, Heu und eine dezente Fruchtigkeit verbinden sich mit einer milden Würze. Sie besitzt weder die rauchige Schwere eines Latakia-Blends noch die künstliche Süße eines ausgeprägten Aromaten. Insgesamt bleibt sie angenehm zurückhaltend und fügt sich gut in den klassischen Charakter des Tabaks ein. 7. Vergleich & Einordnung: Die naheliegendste Vergleichsgröße ist m.E. der Dunhill Flake, dessen Tradition heute von Peterson fortgeführt wird. Beide Tabake verkörpern den klassischen Virginia-Flake ohne zusätzliche Würztabake. Capstan wirkt dabei etwas runder, etwas süßer und fruchtiger, während Dunhill Flake mir etwas trockener und nüchterner erscheint. Samuel Gawith‘s Full Virginia Flake steht m.E. deutlich am kräftigeren Ende der Virginia-Skala. Er besitzt mehr Schwere, dunkle Frucht und erdige Tiefe. Capstan ist dagegen heller, zugänglicher und eher als All-Day-Smoke geeignet. Orlik‘s Golden Sliced bildet gewissermaßen die hellere Nachbarschaft des Capstan. Beide Tabake zeigen die zitrische und hell-süße Seite des Virginia, doch Golden Sliced wirkt durch seine zitrische Saucierung heller und leichter. Zudem enthält Golden Sliced eine ganz kleine Dosis Périque, die sich durchaus leicht pfeffrig retronasal bemerkbar machen kann. Capstan besitzt dagegen mehr tabakechten Körper und dunklere Fruchtigkeit. 8. Eignung & Empfehlung: Wills‘ Capstan Original Navy Cut empfiehlt sich vor allem dem Pfeifenraucher, der klassische Virginia-Flakes ohne dominante Aromatisierung und ohne zusätzliche Würztabake schätzt. Er eignet sich insbesondere als All-Day Tabak. Seine mittlere Stärke und sein gutmütiger Abbrand machen ihn sehr zugänglich, während die allmähliche Entwicklung des Aromaspektrums genügend Nuancen bietet, um auch den erfahrenen Raucher zu befriedigen. Für Liebhaber schwerer englischer Mischungen wird er zunächst vergleichsweise leicht wirken. Gerade deshalb kann er aber eine reizvolle Abwechslung darstellen. Ein Balkanblend erzeugt seine Komplexität durch das Zusammenspiel verschiedener Tabakfamilien; Capstan erreicht dies innerhalb der Virginias selbst. 9. Fazit: Will‘s Capstan Original Navy Cut ist ein britischer Klassiker von bemerkenswerter Qualität. Seine Konstruktion ist schlicht: Ausgewählte Virginias, traditionell gepreßt und als perfekter Flake geschnitten. Seine Qualität gründet sich darauf, aus dieser begrenzten Grundlage eine erstaunlich differenzierte Entwicklung zu gewinnen: Der Rauchvrlauf beginnt hell und frisch, wird im Mittelteil brotiger, fruchtiger und würziger und findet schließlich zu einer dunkleren, gereiften Virginia-Note. Im subjektiven Vergleich erscheint mir Capstan etwas runder und süßer als Dunhill Flake, deutlich leichter als Samuel Gawith‘s Full Virginia Flake und dunkler-substantieller als Orlik‘s Golden Sliced. Seine Geschichte reicht über mehr als 100 Jahre von den Ursprüngen bei Wills in England bis zur heutigen Fertigung bei Mac Baren in Dänemark. Die Verbindung zu Tolkien verleiht ihm einen zusätzlichen kulturgeschichtlichen Reiz, doch seine eigentliche Bedeutung liegt im Tabak selbst. Seine Vorzüge liegen in klassischer Proportion, perfekter Verarbeitung und langjähriger Beständigkeit.
Arnes Pfeifentabak

Arne
06.10.2024// Aus der Dose kommt ein purer Heugeruch. Raucht sich nussig-mild heuig. Würze ist absolut nicht gegeben. Man merkt, dass es purer Virginia ist. Sehr dezente vanillige Süße ist dabei. Kann man gut rauchen. Im Vergleich zu meinem Liebling, dem Vauen Virginia Flake etwas herber. Würde ich wieder kaufen, wenn der Vauen Tabak leer ist. Das Kernige ist bei mir das Nussige. Ein ganz wenig angeröstet. Aber sehr im Hintergrund und trotzdem genug, als dass es für Abwechslung sorgt. Doch, ein toller Virginia. 10.01.2025// Ich muss mich mal nachsteuern. Der Tabak lag jetzt ein paar Monate in meiner Schublade und trocknete etwas. Er ist doch deutlich würziger geworden. Etwas kantiger. Zu vergleichen mit dem Hamborger Veermaster. Finde ich gut. Will man einen total milden Tennessee-Akustikgitarren-melted-Virginia; der Vauen TAB 14. Will man mehr Würze, will man draußen an Bord rauchen, dann diesen hier, oder den Veermaster.
01.04.2025

Arne
verifizierter Kauf
06.10.2024// Aus der Dose kommt ein purer Heugeruch. Raucht sich nussig-mild heuig. Würze ist absolut nicht gegeben. Man merkt, dass es purer Virginia ist. Sehr dezente vanillige Süße ist dabei. Kann man gut rauchen. Im Vergleich zu meinem Liebling, dem Vauen Virginia Flake etwas herber. Würde ich wieder kaufen, wenn der Vauen Tabak leer ist. Das Kernige ist bei mir das Nussige. Ein ganz wenig angeröstet. Aber sehr im Hintergrund und trotzdem genug, als dass es für Abwechslung sorgt. Doch, ein toller Virginia. 10.01.2025// Ich muss mich mal nachsteuern. Der Tabak lag jetzt ein paar Monate in meiner Schublade und trocknete etwas. Er ist doch deutlich würziger geworden. Etwas kantiger. Zu vergleichen mit dem Hamborger Veermaster. Finde ich gut. Will man einen total milden Tennessee-Akustikgitarren-melted-Virginia; der Vauen TAB 14. Will man mehr Würze, will man draußen an Bord rauchen, dann diesen hier, oder den Veermaster.
Ygrantiras

Dr.Burley Toller, kräftiger Virginia mit erdigen Tönen. Der Tabak "beisst" aber nicht. Also der "Mallard", ist für mich persönlich stärker, und er ist von bissigen Spitzen geprägt, das ist beim Capstan Navy cut nicht der Fall! Sehr gut gemachter Tabak, nur etwas teuer. Außerdem, sollte man ihn sehr gut trocknen lassen, er ist etwas "sehr" feucht. Bin insgesamt zufrieden damit, da er keine "taranteligen Bisse" abgibt. Allerdings muss ich sagen, vom Hocker haut er mich nicht ungedingt, daher "poliere" ich das Aroma mit etwas "pure Latakia" (ein Ambrosia) von Robert Mcconell auf. Kann ich empfehlen! Raumnote: ob pur oder gemischt...intensiv gut!
20.09.2023

Dr.Burley Toller, kräftiger Virginia mit erdigen Tönen. Der Tabak "beisst" aber nicht. Also der "Mallard", ist für mich persönlich stärker, und er ist von bissigen Spitzen geprägt, das ist beim Capstan Navy cut nicht der Fall! Sehr gut gemachter Tabak, nur etwas teuer. Außerdem, sollte man ihn sehr gut trocknen lassen, er ist etwas "sehr" feucht. Bin insgesamt zufrieden damit, da er keine "taranteligen Bisse" abgibt. Allerdings muss ich sagen, vom Hocker haut er mich nicht ungedingt, daher "poliere" ich das Aroma mit etwas "pure Latakia" (ein Ambrosia) von Robert Mcconell auf. Kann ich empfehlen! Raumnote: ob pur oder gemischt...intensiv gut!
RKS2000 Pfeifentabake

anonym Dose seit Nov. 2012 (10,15 €) in Besitz. Schöne Flakes, 7x6x0.1 cm, mittelbraun mit hellen Fasern. Fühlen sich etwas feucht an. Geruch intensiv nach Malz, Pumpernickel, getrockneten Feigen, getrocknetem Stroh, leicht säuerlich. Ein halber Flake mit knicken und falten in einen kleineren Pfeifenkopf (Jirsa 210) eingedreht, gewährt eine Rauchdauer von fast 1,5 h. Tabak bäumt sich beim Anzünden kaum auf, nach 2x Glätten benötigt der Flake insg. nur 3x nachfeuern. Mit Balsaholzfilter: Rauch zu beginn etwas seifig-alkalisch, was zu leichtem Zungenbrand und rauhen Gefühl führt. Es dominieren die malzig-(röst-)brotigen Noten. Ab dem mittleren Drittel kommen, im Wechsel mit den erstgenannten, Trockenstroh, etwas geröstete Nüsse und Mandeln, etwas Holz, Trockenfrüchte, etwas Zitrus hervor und teils auch blumige und weitere fruchtige Nuancen, geschmacklich auch etwas Säure. Den Tabak empfinde ich als maximal mittelstark. Mit Meerschaumfilter (315KS) wird die Zunge geschont, kein seifig-alkalischer Beginn. Im Rauch nehme ich, zu den o. g., auch gemähte Wiese wahr und einen Hauch von leichtalkoholischem (vllt. Marsala, Portwein oder Sherry) Casing, jedoch weder blumige noch holzige Nuancen. Der Flake enthält etwas zu viel Feuchte, was 1-2 Portionen Kondensat im Mundstück zeigen, lässt sich kühl rauchen. Der Flake verglimmt zu grau-weisser, pudriger Asche mit 2-3 verkohlten Tabakfasern. Die Reinigung zeigt etwas Feuchtigkeit und etwas teerig-schwarzes Kondensat im Zugloch. Im Vergleich zum gelben hat er ein deutlich breiteres Aromenprofil und ist deutlich ausbalancierter.
12.02.2025

anonym Dose seit Nov. 2012 (10,15 €) in Besitz. Schöne Flakes, 7x6x0.1 cm, mittelbraun mit hellen Fasern. Fühlen sich etwas feucht an. Geruch intensiv nach Malz, Pumpernickel, getrockneten Feigen, getrocknetem Stroh, leicht säuerlich. Ein halber Flake mit knicken und falten in einen kleineren Pfeifenkopf (Jirsa 210) eingedreht, gewährt eine Rauchdauer von fast 1,5 h. Tabak bäumt sich beim Anzünden kaum auf, nach 2x Glätten benötigt der Flake insg. nur 3x nachfeuern. Mit Balsaholzfilter: Rauch zu beginn etwas seifig-alkalisch, was zu leichtem Zungenbrand und rauhen Gefühl führt. Es dominieren die malzig-(röst-)brotigen Noten. Ab dem mittleren Drittel kommen, im Wechsel mit den erstgenannten, Trockenstroh, etwas geröstete Nüsse und Mandeln, etwas Holz, Trockenfrüchte, etwas Zitrus hervor und teils auch blumige und weitere fruchtige Nuancen, geschmacklich auch etwas Säure. Den Tabak empfinde ich als maximal mittelstark. Mit Meerschaumfilter (315KS) wird die Zunge geschont, kein seifig-alkalischer Beginn. Im Rauch nehme ich, zu den o. g., auch gemähte Wiese wahr und einen Hauch von leichtalkoholischem (vllt. Marsala, Portwein oder Sherry) Casing, jedoch weder blumige noch holzige Nuancen. Der Flake enthält etwas zu viel Feuchte, was 1-2 Portionen Kondensat im Mundstück zeigen, lässt sich kühl rauchen. Der Flake verglimmt zu grau-weisser, pudriger Asche mit 2-3 verkohlten Tabakfasern. Die Reinigung zeigt etwas Feuchtigkeit und etwas teerig-schwarzes Kondensat im Zugloch. Im Vergleich zum gelben hat er ein deutlich breiteres Aromenprofil und ist deutlich ausbalancierter.
Pfeife9

Marv Capstan blau: mittelkräftig, kernig. Mittelkräftig: ja - kernig: geht so... Ich denke jeder versteht etwas anderes unter 'kernig', wenn man ihn probiert hat, weiß man aber was gemeint ist (schwer zu beschreiben). Ein kühler, erdiger (fast schon felsiger) Rauch. Auch ohne Filter mild zur Zunge. Die Portionsgröße der Flakes ist m. M. zu groß, das beste Ergebnis hatte ich, als ich die Flakes einfach auseinander gezupft habe und dann die richtige Menge in die Pfeife gestopft habe. Sehr langsamer Abbrand, muss kaum nachgestopft bzw. neu befeuert werden. 100% Virginia
26.09.2021

Marv Capstan blau: mittelkräftig, kernig. Mittelkräftig: ja - kernig: geht so... Ich denke jeder versteht etwas anderes unter 'kernig', wenn man ihn probiert hat, weiß man aber was gemeint ist (schwer zu beschreiben). Ein kühler, erdiger (fast schon felsiger) Rauch. Auch ohne Filter mild zur Zunge. Die Portionsgröße der Flakes ist m. M. zu groß, das beste Ergebnis hatte ich, als ich die Flakes einfach auseinander gezupft habe und dann die richtige Menge in die Pfeife gestopft habe. Sehr langsamer Abbrand, muss kaum nachgestopft bzw. neu befeuert werden. 100% Virginia
Pf3ifentabak

anonym Gleich vorweg: der Tabak ist handwerklich super! Irgendwie habe ich mir nur mehr vorgestellt. Es ist zu recht ein Klassiker und ein guter Virginia dazu. Die Flakes sehen appetitlich aus und kommen etwas zu feucht aus der Dose. Kein Problem, trocken wird er von alleine. 15-30min vor dem Rauchen etwas antrocknen, dann raucht er sich geknickt und gefaltet einwandfrei durch. Mild, leicht und sachte geraucht gibt es auch keinen Zungenbrand. Geschmacklich präsentiert er sich mit einer grasigen Süße. Meist ist er mir etwas zu langweilig, wenn aber mal wieder alles zu extravagant ist komme ich gern auf ihn zurück. Für meinen Geschmack besser als der Golden Glow von Samuel Gawith. Anmerkung: Als kernig und kräftig würde ich ihn somit keinesfalls beschreiben. Das ist für mich etwas anderes (zum Beispiel der Samuel Gawith Brown No. 4).
05.02.2019

anonym Gleich vorweg: der Tabak ist handwerklich super! Irgendwie habe ich mir nur mehr vorgestellt. Es ist zu recht ein Klassiker und ein guter Virginia dazu. Die Flakes sehen appetitlich aus und kommen etwas zu feucht aus der Dose. Kein Problem, trocken wird er von alleine. 15-30min vor dem Rauchen etwas antrocknen, dann raucht er sich geknickt und gefaltet einwandfrei durch. Mild, leicht und sachte geraucht gibt es auch keinen Zungenbrand. Geschmacklich präsentiert er sich mit einer grasigen Süße. Meist ist er mir etwas zu langweilig, wenn aber mal wieder alles zu extravagant ist komme ich gern auf ihn zurück. Für meinen Geschmack besser als der Golden Glow von Samuel Gawith. Anmerkung: Als kernig und kräftig würde ich ihn somit keinesfalls beschreiben. Das ist für mich etwas anderes (zum Beispiel der Samuel Gawith Brown No. 4).
Papp-o-Mat

anonym
Reiner Virginia Flake. Da gibt es ja einige auf dem Markt und der Capstan muss sich da keinesfalls verstecken.
17.10.2014

anonym
verifizierter Kauf
Reiner Virginia Flake. Da gibt es ja einige auf dem Markt und der Capstan muss sich da keinesfalls verstecken.
seemann

anonym
wunderbarer tabak. gut getrocknet und vorsichtig geraucht gibt er die typische vanillig-karamellige virginia Süße in ausgezeichneter Qualität. Wer es etwas rustikaler mag raucht ihn etwas feuchter, dann offenbaren sich tatsächlich auch würzig-rauchige aromen und noten von Harz und Nadelholz. Geschmacklich ein absoluter allday smoke, der jedoch auch Komplexität und eine hervorragende Qualität mit sich bringt.
11.06.2025

anonym
verifizierter Kauf
wunderbarer tabak. gut getrocknet und vorsichtig geraucht gibt er die typische vanillig-karamellige virginia Süße in ausgezeichneter Qualität. Wer es etwas rustikaler mag raucht ihn etwas feuchter, dann offenbaren sich tatsächlich auch würzig-rauchige aromen und noten von Harz und Nadelholz. Geschmacklich ein absoluter allday smoke, der jedoch auch Komplexität und eine hervorragende Qualität mit sich bringt.
Flake_2023_Mathias
26.06.2023

