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Debonaire Daybreak

Debonaire Daybreak

Die Serie Daybreak von Debonaire House ist die dritte reguläre Linie des Herstellers und trägt diesen Namen im Hinblick auf ihre geplante beziehungsweise gedachte "Einsatzzeit". Als erste Zigarre des Tages (Daybreak eben) sollte sie nicht zu kräftig sein und die Geschmacksknospen im Mund des Aficionados nicht gleich am Morgen "ruinieren". Mit ihrem hellen Connecticut Shade aus Ecuador als Deckblatt verspricht sie zunächst optisch, was sie auch geschmacklich hält. Das Umblatt ist, wie bei den anderen Zigarren von Debonaire House auch, dominikanisch und der Filler ist ebenfalls wieder eine dominikanisch-nicaraguanische Mischung. Es sind sicherlich die mildesten Zigarren aus diesem "Stall", wenngleich es keine wirklich "leichten" Blends sind. Aber das will ja eigentlich auch keiner, sie sollen ja schon schmecken, oder nicht?! :-)

Debonaire ist ursprünglich eine Spirituosenmarke, die dann im Jahre 2012 um Zigarren unter dem gleichen Namen ergänzt wurde. Gegründet von Philip S. Zanghi III und Daniel Sinclair, sind sie mittlerweile im Bereich der Ultra Premium Longfiller aus der Dominikanischen Republik durchaus vielen Aficionados ein Begriff. Zanghi hatte 1995 zusammen mit Rocky Patel (unglaublich, aber wahr) die Indian Tabac Cigar Company gegründet und unter diesem Namen in den 1990er Jahren Zigarren in Deutschland vertrieben. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass ich bei einem Florida-Aufenthalt 2016 in Naples vorbeischaute und dort vier der letzten Kisten in der dortigen Rocky Patel Burn Lounge auf Rockys persönlichen Wunsch hin ablieferte.

So, Nostalgie beiseite - die Debonaire Zigarren werden in Deutschland von Schuster Cigars in Bünde vertreten und sind hierzulande seit dem Sommer 2018 in vier Linien erhältlich. Hergestellt werden alle in der Dominikanischen Republik in der Tabacalera De Los Reyes (bis 2015 als Corporación Cigar Export bekannt) von Augusto Reyes. Dort werden unter anderem auch die Produkte von Patoro Zigarren hergestellt. Die Daybreak wurde in den USA im Herbst 2017 mit sechs unterschiedlichen Formaten vorgestellt. Nach Deutschland hatten es ursprünglich lediglich zwei Vitolas geschafft, mittlerweile sind es derer drei.

Fertigungsarten

Logo Abkürzung Beschreibung
MM MM Machine Made (vollkommen von Maschinen hergestellte Zigarren, daher das Fabriksymbol)
HAM HAM Hecho a Mano, d.h. dies ist eine Mischform – die Einlage mit der Maschine, das Deckblatt von Hand überrollt
TAF TAF Totalmente a Mano, d.h. komplett von Hand hergestellt ABER mit gerissener Einlage (dies ist die offizielle Bezeichnung der Kubaner dafür)
TAM TAM Totalmente a Mano, komplett von Hand hergestellt mit ganzen Blättern

*) Alle Preise verstehen sich inkl. gesetzl. MwSt., ggf. zzgl. Versandkosten. Bei "statt"-Preisen handelt es sich um den alten Verkaufspreis im Online-Shop.

**) Der angezeigte Kistenpreis enthält bereits 3% Kistenrabatt.