Debonaire H

Debonaire H

Diese Linie ist die klassische Debonaire, die Philip S. Zanghi III und Daniel Sinclair ursprünglich im Jahre 2012 unter dem Namen Debonaire Habano in den USA vorstellten. Hierzulande stößt sich das Markenrecht an diesem Namen, daher hat der deutsche Importeur Schuster Cigars sie als Debonaire H eingeführt. In den USA wurden sie 2012 vorgestellt, bei uns sind Debonaire House Ultra Premium Cigars seit dem Sommer 2018 vertreten.

Philip könnte dem ein oder anderen Aficionado noch aus den 1990er Jahren bekannt sein. Damals gründete er zusammen mit dem seinerzeit noch relativ unbekannten Rocky Patel (unglaublich, aber wahr) die Indian Tabac Cigar Company. Rocky hat sich dann zunehmend auf Zigarren unter seinem Namen konzentriert, sodass Philip einige Jahre später aus der Branche ausstieg. Nach über einem Jahrzehnt der Abwesenheit ging es dann Anfang der 2010er wieder los, zum Markstart in Deutschland war Philip mit drei Serien von Debonaire und einer Indian Tabac vertreten.

Ursprünglich stammt der Name von einer renommierten Rummarke, die dann später um exklusive Premiumzigarren erweitert wurde. Produziert werden die Zigarren (Debonaire und Indian) von Augusto Reyes, der interessanterweise gleichzeitig Präsident ist von Swisher Dominicana, dem dominikanischen Hersteller, der für Swisher International produziert. Da Drew Estate von Swisher gekauft wurde, ist es nicht verwunderlich, dass diese Produkte von 2016 bis 2018 über Drew Estate in den USA vertrieben wurden. Seit Anfang 2018 verfügt Debonair House auf dem Heimatmarkt wieder über einen eigenen Außendienst. Die Debonaire H wird mit einem dunklen Sun Grown (oder eben "H") aus Nicaragua als Deckblatt gearbeitet, das Umblatt ist dominikanisch und die Einlagemischung ist eine harmonische Mischung aus dominikanischen und nicaraguanischen Tabaken. Die Debonaire sind "berühmt-berüchtigt" für ihre fleischigen Umami-Aromen. Diese gehen hier auch wieder zusammen mit zum Ende abnehmender, leicht karamelliger Süsse eine sehr harmonische Kombination ein. Die Stogies sind keine Schnäppchen, aber wirklich gut gearbeitet und anscheinend nicht mit den "billigsten" Tabaken gemacht. Wir haben im Sommer 2017 auf der IPCPR das ein oder andere Muster "abgestaubt" und waren recht beeindruckt von der Harmonie und der Verarbeitungsqualität der Zigarren. Annemarie und Philipp Schuster wissen halt, was sie tun!

Fertigungsarten

Logo Abkürzung Beschreibung
MM MM Machine Made (vollkommen von Maschinen hergestellte Zigarren, daher das Fabriksymbol)
HAM HAM Hecho a Mano, d.h. dies ist eine Mischform – die Einlage mit der Maschine, das Deckblatt von Hand überrollt
TAF TAF Totalmente a Mano, d.h. komplett von Hand hergestellt ABER mit gerissener Einlage (dies ist die offizielle Bezeichnung der Kubaner dafür)
TAM TAM Totalmente a Mano, komplett von Hand hergestellt mit ganzen Blättern

*) Alle Preise verstehen sich inkl. gesetzl. MwSt., ggf. zzgl. Versandkosten. Bei "statt"-Preisen handelt es sich um den alten Verkaufspreis im Online-Shop.

**) Der angezeigte Kistenpreis enthält bereits 3% Kistenrabatt.