Matilde Exposure
Der Name Matilde geht zurück auf eine dominikanische Tabacalera (Zigarrenmanufaktur), die im 19. Jahrhundert ihren Höhepunkt erlebte. Nach dem Tod des Firmengründers Simeon Mencia im Jahre 1910 wurde die Produktion eingestellt, jedoch existieren das Originalgebäude der Tabacalera sowie das Privathaus Mencias heute noch und waren zeitweilig sogar als Wahrzeichen des alten Santiago de los Caballeros bekannt.
Matilde Zigarren: Wiedergeburt einer dominikanischen Legende
Der Inhaber und Masterblender dieser Zigarrenmarke ist, beziehungsweise mittlerweile muss man leider sagen war, José Seijas. Er verstarb 2024 mit 74 Jahren, kurz nach der Einführung der hier vorgestellten Exposure Zigarrenserie. Davor leitete knapp 40 Jahre die weltgrößte Zigarrenmanufaktur Tabacalera Garcia in der Dominikanischen Republik für den Tabakgiganten Altadis, bevor er sich 2013 mit Matilde Zigarren selbstständig machte. Er wählte diesen Namen aufgrund der schönen Geschichte und lässt heute die von ihm geblendeten Matilde Zigarren in verschiedenen Manufakturen in der Dominikanischen Republik herstellen. Die meisten seiner Zigarren werden bei Jochi Blanco in dessen Tabacalera La Palma produziert. Die hier vorgestellten limitierten Exposure No. 1 und No. 2 werden in der Tabacalera La Isla von Hostos Fernandez Quesada gerollt. Fernandez stammt aus der gleichnamigen Familie und hat unter anderem früher auch für einen Hersteller von Zigarrenringen gearbeitet.
Matilde Limited Exposure No. 1
Die Matilde Limited Exposure No. 1 ist eine Mischung, die mit einem mexikanischen San Andres Deckblatt und einem dominikanischen Umblatt gerollt wird. Die Einlagemischung besteht aus HVA, Piloto und Corojo. Diese Kombination sorgt für ein komplexes, ausgewogenes Rauchprofil, das sowohl erfahrene Genießer als auch neugierige Einsteiger begeistert. Die No. 1 ist streng limitiert: Nur 250 Kisten mit jeweils 20 Zigarren wurden produziert, insgesamt also 5.000 Exemplare. Diese Exklusivität macht jede Zigarre zu einem besonderen Erlebnis für Sammler und Liebhaber.
Matilde Exposure No. 2: Eine Hommage an die Handwerkskunst
Die Exposure Zigarren No. 2 werden mit einem Corojo aus Ecuador gerollt, sowohl das Umblatt als auch das Deckblatt sind dominikanisch. Geschmacklich stehen holzige Noten im Vordergrund. Es sind keine milden Zigarren, man sollte sie nicht einfach nebenbei rauchen – etwas Aufmerksamkeit belohnt den Aficionado mit subtilen und versteckten Aromen, die viele andere Zigarren aus der Dominikanischen Republik nicht aufweisen können!
-
No. 1 Lonsdale (2021)-26 % Reduziert
No. 1 Lonsdale (2021)0 Bewertung 0 Bewertung0 Bewertung Qualität0 Bewertung Stärke
TAM
1.67 Ø15.24 Länge -
No. 1 Robusto (2021)-28 % Reduziert
No. 1 Robusto (2021)6 Bewertungen 3 Bewertungen7 Bewertungen Qualität4 Bewertungen Stärke
TAM
1.98 Ø12.70 Länge -
No. 1 Toro (2021)-29 % Reduziert
No. 1 Toro (2021)6 Bewertungen 1 Bewertung4 Bewertungen Qualität4 Bewertungen Stärke
TAM
1.98 Ø15.24 Länge -
No. 2 Lonsdale (2022)
No. 2 Lonsdale (2022)0 Bewertung 0 Bewertung0 Bewertung Qualität0 Bewertung Stärke
TAM
1.67 Ø15.24 Länge -
No. 2 Toro (2022)
No. 2 Toro (2022)6 Bewertungen 2 Bewertungen7 Bewertungen Qualität5 Bewertungen Stärke
TAM
1.98 Ø15.24 Länge
Fertigungsarten
| Logo | Abkürzung | Beschreibung |
|---|---|---|
![]() |
MM | Machine Made (vollkommen von Maschinen hergestellte Zigarren, daher das Fabriksymbol) |
![]() |
HAM | Hecho a Mano, d.h. dies ist eine Mischform – die Einlage mit der Maschine, das Deckblatt von Hand überrollt |
![]() |
TAF | Totalmente a Mano, d.h. komplett von Hand hergestellt ABER mit gerissener Einlage (dies ist die offizielle Bezeichnung der Kubaner dafür) |
![]() |
TAM | Totalmente a Mano, komplett von Hand hergestellt mit ganzen Blättern |


