Bossner Reserva Vladimir I. (Campana)
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Vladimir I. (Campana)
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Charles Fairmorn Vertrieb by Kleinlagel oHG, Friedrich-Silcher-Str. 2-4, 76646 Bruchsal, info@kleinlagel.com, https://www.kleinlagel.com
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Bewertungen
Preis/Leistung
5
3 Bewertungen
Qualität
7
3 Bewertungen
Stärke
4
3 Bewertungen
Zigarry

D_W
Nachdem ein Kumpel mir eine Bossner Reserva Vladimir I. mitgebracht hatte und ich die geraucht habe, war ich begeistert Ich habe mir dann 5 Stck. nachbestellt. Ich bin aber sehr enttäuscht worden . Diese Bossner Reserva Vladimir I. waren komplett anders . Diesmal kein boxpressed , dafür von Kopf bis Fuß in eine Zuckerlösung getaucht. Einfach nur furchtbar dieser süße Geschmack und das klebrige im Mund . Wenn die immer so sind . Nie wieder !
13.06.2018

D_W
verifizierter Kauf
Nachdem ein Kumpel mir eine Bossner Reserva Vladimir I. mitgebracht hatte und ich die geraucht habe, war ich begeistert Ich habe mir dann 5 Stck. nachbestellt. Ich bin aber sehr enttäuscht worden . Diese Bossner Reserva Vladimir I. waren komplett anders . Diesmal kein boxpressed , dafür von Kopf bis Fuß in eine Zuckerlösung getaucht. Einfach nur furchtbar dieser süße Geschmack und das klebrige im Mund . Wenn die immer so sind . Nie wieder !
Der Humidor von Tabakfan

Amante del Tabaco
Bei der Vladimir I. wird ein ecuadorianisches H-2000-Oscuro als Deckblatt verwendet. Darunter liegt ein indonesisches Umblatt, während die Einlage aus nicaraguanischen Tabaken besteht. Besonders hervorheben möchte ich das Campana-Format mit 5,5 × 60. Diese Form bekommt man meiner Meinung nach nicht besonders häufig angeboten und sie macht sowohl optisch als auch haptisch richtig Spaß. Durch das kräftige 60er Ringmaß und die sich verjüngende Form wirkt die Zigarre massiv, gleichzeitig aber ausgesprochen elegant. Das dunkle Oscuro-Deckblatt ist schon für sich ein Hingucker. Es besitzt einen schönen öligen Glanz und fühlt sich beim Darüberstreichen fast lederartig an. Die Zigarre liegt durch das Campana-Format hervorragend in der Hand. Auch die Konstruktion macht von außen einen nahezu makellosen Eindruck. Sie fühlt sich gleichmäßig gefüllt und sehr hochwertig verarbeitet an. Genau diesen Qualitätsanspruch setzt auch die Anilla fort. Sie ist sauber und detailreich gearbeitet und wirkt qualitativ ausgesprochen hochwertig. Für mich passt sie hervorragend zum gesamten Auftritt der Vladimir I. und unterstreicht den Premium-Charakter der Zigarre. Der Kaltgeruch ist kräftig und macht sofort neugierig. Aus dem Deckblatt bekomme ich Schokolade, würzigen Tabak und eine deutliche Stallnote. Gerade diese etwas animalische, erdige Komponente finde ich interessant, weil sie der Zigarre schon vor dem Anzünden einen ziemlich ursprünglichen Charakter gibt. Noch interessanter wird es beim Kaltzug. Neben der bereits bekannten Stallnote kommt jetzt eine überraschend angenehme Milchschokolade zum Vorschein. Darunter liegt eine feine natürliche Süße. Diese Mischung aus Stall, Milchschokolade und Süße fand ich ungewöhnlich, aber richtig lecker. Spätestens hier war ich sehr gespannt darauf, was nach dem Anzünden passiert. Der Start gefällt mir ausgesprochen gut. Zunächst kommt Holz auf, wobei man hier nicht einfach an klassisches Zedernholz denken muss. Für mich erinnert es eher an helle beziehungsweise weiße Eiche, wie man sie mit einem Whiskyfass verbinden könnte. Dazu gesellen sich Erde und eine deutliche natürliche Tabaksüße. Schwarzer Pfeffer ist ebenfalls vorhanden, hält sich aber angenehm zurück. Besonders interessant bleibt diese leicht stallige, erdige Note. Für mich lässt sie sich gar nicht eindeutig einordnen,... irgendwo zwischen Erde, Holz und vielleicht einem ganz leichten torfigen Einschlag. Eine schöne Cremigkeit verbindet das Ganze und sorgt dafür, dass die verschiedenen Eindrücke trotz ihrer Eigenständigkeit sehr rund wirken. Im zweiten Drittel schlägt die Vladimir I. eine etwas andere Richtung ein. Jetzt wird sie deutlich schokoladiger. Dazu kommt ein Hauch Kaffee, während der Pfeffer zunehmend zurückgeht. Gleichzeitig taucht Leder auf und ergänzt die dunklere Aromatik sehr schön. Die Cremigkeit bleibt erhalten und sorgt weiterhin für ein angenehm rundes Mundgefühl. Gerade dieses Drittel gefällt mir aufgrund der Kombination aus Schokolade, Kaffee, Leder und Cremigkeit besonders gut. Im letzten Drittel legt die Vladimir I. noch einmal an Kraft zu. Die dunklen Aromen übernehmen jetzt deutlich das Kommando. Dunkle Schokolade, kräftiger Kaffee, Leder, Erde und dunkleres Holz bestimmen den Smoke. Trotz der zunehmenden Intensität wird sie aber weder unangenehm noch übermäßig aggressiv. Sie bleibt zugänglich, harmonisch und erstaunlich rund. Genau das gefällt mir,... sie steigert ihre Kraft, ohne dabei die Balance zu verlieren. Auch handwerklich hat mein Exemplar nahezu alles richtig gemacht. Der Abbrand verlief unkompliziert und messerscharf. Nachfeuern oder größere Korrekturen waren nicht notwendig. Zug und Rauchvolumen waren perfekt. Der Widerstand passte genau und die Zigarre produzierte ein schönes, sattes Rauchvolumen. Besonders beeindruckend war die stabile Asche. Bei meinem Exemplar hielt sie sich ungefähr sechs Zentimeter an der Zigarre, bevor sie schließlich abfiel. Zusammen mit dem sauberen Abbrand spricht das für die wirklich hervorragende Konstruktion dieses Exemplars. Fazit: Eine absolute Spitzenzigarre, bei der für mich vom außergewöhnlichen Campana-Format über die hochwertige Anilla und das ölig-lederartige Deckblatt bis hin zu Zug, Abbrand und Aromatik alles gepasst hat. Besonders die Kombination aus Eiche, Erde, Tabaksüße, Schokolade, Kaffee, Leder und dieser ungewöhnlichen stallig-torfigen Nuance hat der Vladimir I. einen ganz eigenen Charakter gegeben. Für mich sind die 18 € absolut gerechtfertigt. Eigener Merker: 9,7/10
05.09.2026

Amante del Tabaco
verifizierter Kauf
Bei der Vladimir I. wird ein ecuadorianisches H-2000-Oscuro als Deckblatt verwendet. Darunter liegt ein indonesisches Umblatt, während die Einlage aus nicaraguanischen Tabaken besteht. Besonders hervorheben möchte ich das Campana-Format mit 5,5 × 60. Diese Form bekommt man meiner Meinung nach nicht besonders häufig angeboten und sie macht sowohl optisch als auch haptisch richtig Spaß. Durch das kräftige 60er Ringmaß und die sich verjüngende Form wirkt die Zigarre massiv, gleichzeitig aber ausgesprochen elegant. Das dunkle Oscuro-Deckblatt ist schon für sich ein Hingucker. Es besitzt einen schönen öligen Glanz und fühlt sich beim Darüberstreichen fast lederartig an. Die Zigarre liegt durch das Campana-Format hervorragend in der Hand. Auch die Konstruktion macht von außen einen nahezu makellosen Eindruck. Sie fühlt sich gleichmäßig gefüllt und sehr hochwertig verarbeitet an. Genau diesen Qualitätsanspruch setzt auch die Anilla fort. Sie ist sauber und detailreich gearbeitet und wirkt qualitativ ausgesprochen hochwertig. Für mich passt sie hervorragend zum gesamten Auftritt der Vladimir I. und unterstreicht den Premium-Charakter der Zigarre. Der Kaltgeruch ist kräftig und macht sofort neugierig. Aus dem Deckblatt bekomme ich Schokolade, würzigen Tabak und eine deutliche Stallnote. Gerade diese etwas animalische, erdige Komponente finde ich interessant, weil sie der Zigarre schon vor dem Anzünden einen ziemlich ursprünglichen Charakter gibt. Noch interessanter wird es beim Kaltzug. Neben der bereits bekannten Stallnote kommt jetzt eine überraschend angenehme Milchschokolade zum Vorschein. Darunter liegt eine feine natürliche Süße. Diese Mischung aus Stall, Milchschokolade und Süße fand ich ungewöhnlich, aber richtig lecker. Spätestens hier war ich sehr gespannt darauf, was nach dem Anzünden passiert. Der Start gefällt mir ausgesprochen gut. Zunächst kommt Holz auf, wobei man hier nicht einfach an klassisches Zedernholz denken muss. Für mich erinnert es eher an helle beziehungsweise weiße Eiche, wie man sie mit einem Whiskyfass verbinden könnte. Dazu gesellen sich Erde und eine deutliche natürliche Tabaksüße. Schwarzer Pfeffer ist ebenfalls vorhanden, hält sich aber angenehm zurück. Besonders interessant bleibt diese leicht stallige, erdige Note. Für mich lässt sie sich gar nicht eindeutig einordnen,... irgendwo zwischen Erde, Holz und vielleicht einem ganz leichten torfigen Einschlag. Eine schöne Cremigkeit verbindet das Ganze und sorgt dafür, dass die verschiedenen Eindrücke trotz ihrer Eigenständigkeit sehr rund wirken. Im zweiten Drittel schlägt die Vladimir I. eine etwas andere Richtung ein. Jetzt wird sie deutlich schokoladiger. Dazu kommt ein Hauch Kaffee, während der Pfeffer zunehmend zurückgeht. Gleichzeitig taucht Leder auf und ergänzt die dunklere Aromatik sehr schön. Die Cremigkeit bleibt erhalten und sorgt weiterhin für ein angenehm rundes Mundgefühl. Gerade dieses Drittel gefällt mir aufgrund der Kombination aus Schokolade, Kaffee, Leder und Cremigkeit besonders gut. Im letzten Drittel legt die Vladimir I. noch einmal an Kraft zu. Die dunklen Aromen übernehmen jetzt deutlich das Kommando. Dunkle Schokolade, kräftiger Kaffee, Leder, Erde und dunkleres Holz bestimmen den Smoke. Trotz der zunehmenden Intensität wird sie aber weder unangenehm noch übermäßig aggressiv. Sie bleibt zugänglich, harmonisch und erstaunlich rund. Genau das gefällt mir,... sie steigert ihre Kraft, ohne dabei die Balance zu verlieren. Auch handwerklich hat mein Exemplar nahezu alles richtig gemacht. Der Abbrand verlief unkompliziert und messerscharf. Nachfeuern oder größere Korrekturen waren nicht notwendig. Zug und Rauchvolumen waren perfekt. Der Widerstand passte genau und die Zigarre produzierte ein schönes, sattes Rauchvolumen. Besonders beeindruckend war die stabile Asche. Bei meinem Exemplar hielt sie sich ungefähr sechs Zentimeter an der Zigarre, bevor sie schließlich abfiel. Zusammen mit dem sauberen Abbrand spricht das für die wirklich hervorragende Konstruktion dieses Exemplars. Fazit: Eine absolute Spitzenzigarre, bei der für mich vom außergewöhnlichen Campana-Format über die hochwertige Anilla und das ölig-lederartige Deckblatt bis hin zu Zug, Abbrand und Aromatik alles gepasst hat. Besonders die Kombination aus Eiche, Erde, Tabaksüße, Schokolade, Kaffee, Leder und dieser ungewöhnlichen stallig-torfigen Nuance hat der Vladimir I. einen ganz eigenen Charakter gegeben. Für mich sind die 18 € absolut gerechtfertigt. Eigener Merker: 9,7/10
TAM
