Erstellen Sie einen Personal Humidor und behalten Sie die Übersicht über Ihre bereits gerauchten Zigarren und Tabake!
Länge: 12.70Durchmesser: 1.98
TAM
Obwohl ich aromatisierte Zigarren mit gesüßtem Decker nicht wirklich mag, musste ich die Asylum Flavoured Cool Brew dennoch mal probieren. Daher versuche ich auch die Bewertung so offen und ehrlich wie möglich zu gestalten... Nach dem auspacken aus dem Cellophan verströmt diese Zigarre sofort einen Geruch der sehr stark an "Minzschokolade" erinnert. Die Asylum Flavoured Cool Brew hat ein honduranisches San Andrés Maduro Deckblatt. Woooowww, das ist doch mal eine Ansage... klingt interessant. Das dunkle Maduro Deckblatt hat feine Blattadern mit feinen Poren. Die Oberfläche ist glänzend und ledrig. Schnell merkt man aber das es hauptsächlich der Aromatisierung zu verdanken ist das dieser Stick eine so leckere Oberfläche bekommen hat. Das Umblatt sowie die Einlage stammen ebenfalls aus Honduras. Der Stick ist relativ sauber verarbeitet. Einzig der Zigarrenkopf ist bei meinem Exemplar nicht ganz so schön gelungen. Der Anschnitt mit der Schere war unkompliziert. Der KG ist "Minzschokolade" zu 100%. Der KZ ebenfalls. Dazu legt sich sofort ein künstlicher, süßlicher Film auf die Lippen. Naja, ich wusste ja worauf ich mich einlassen. Die Anilla ist typisch Asylum. Eine schlanke Binde mit Asylum Logo in grün gehalten. Die Verbindung zur Minze ist also gegeben. Nach dem Anzünden verströmt die Cool Brew sofort Aromen von Minze und feinen schokoladigen Nuancen. Hintergründig, aber sehr dezent merkt man die honduranische Würze die man kennt. Die Süße des gedippten Deckers ist ohne Zweifel im Vordergrund und Zug für Zug präsent. Der Smoke erinnert sofort an Menthol Zigaretten. Er ist weder kräftig noch mild. Weniger scharf und würzig wie süß. Es ist weder Fleisch noch Fisch... Ich würde den Smoke als speziell einstufen und frage mich während dem rauchen immer wieder wer so einen Smoke rauchen möchte. Ja,... definitiv... auch hier wird es den Ein oder Anderen Fan geben. Für mich hat dieser Stick allerdings nichts mehr mit Zigarrengenuss zu tun. Ich wüsste noch nicht mal welches Getränk ich dazu reichen würde. Heute gab es ein Kölsch und Wodka... Egal,... es hätte auch eine heiße Schokolade mit Sahne oder eine Waldmeisterbrause sein können. Die Asylum Flavoured Cool Brew bleibt sehr linear, ohne den Hauch von Komplexität. Dominierend sind Minze/Menthol, SÜẞE, etwas dunkle Schokolade mit ein wenig Würze des honduranischen Tabak. Zum Ende hin würde ich sogar sagen das sie zugänglicher wird da die Stärke und Würze zu nimmt und die extrem süße Schokominze etwas übertönt. Fazit:-D Der Abbrand musste mehrere Male korrigiert werden,... eventuell lag es auch an dem leichten Luftzug auf meiner Terasse. Der Zug und das Rauchvolumen waren zufriedenstellend. Von den Aromen her ist diese Asylum Flavoured Cool Brew absolut nicht mein Fall. Bei anderen aromatisierten Zigarren war es meistens die extreme Süße die als störend empfunden wurde. Hier war es mehr der extreme Geschmack von Minze oder Methol. Was soll ich sagen?...... Am besten man bildet sich selber ein Urteil über diesen Stick. Eines weis ich allerdings,... Bananasplit brauche ich gar nicht erst probieren. Das für diesen Stick ein honduranisches San Andrés Maduro Deckblatt herhalten musste ist dann schon irgendwie traurig. Eigener Merker 1/10.
Länge: 15.24Durchmesser: 2.38
TAM
Die Aganorsa Leaf JFR Connecticut Titan hat ein beeindruckendes Format von 6x60. Nach dem man sie aus dem Cellophan befreit hat, verströmt sie stallige und holzige Noten. Das ecuadorianische Connecticut Deckblatt ist sehr sauber verarbeitet. Zudem hat das Deckblatt extrem dünne Blattadern und feine Poren. Die Verarbeitung ist absolut spitze. Das Umblatt sowie die Einlage stammen aus Nicaragua. Die Anilla gibt nochmal Aufschluss auf die Herkunft der nicaraguanischen Tabake. Hier ist das Jalapa-Tal vermerkt. Die Anilla selbst würde ich als schlicht, aber schick einstufen. Das Beige und Gold passen gut zu dem hellen Connecticut Deckblatt. Am Zigarrenkopf befindet sich ein Pigtail was aber flach abgedrückt wurde. Der Anschnitt mit der Schere verlief ohne Probleme. Der KZ hat holzige und heuige Noten. Der Zigarrenfuß wurde mit einem überlappenden Teil des Deckblattes verschlossen. Die ersten Züge dieser JFR sind recht würzig mit Aromen von schwarzen Pfeffer, Kaffee, Hickoryholz und leichten erdigen Noten. Nach wenigen Zügen milder die pfeffrige Schärfe auf ein angenehmes Maß ab. Heuig-florale Nuancen rücken mehr und mehr in den Vordergrund. Dazu gesellen sich Aromen von Toast, feinen Kakao-Noten und Trockenfrüchten. Das ecuadorianische Connecticut Shade gibt dem Smoke einen nussigen Touch. Nach ca. 2 cm merkt man die Cremigkeit die langsam auf dem Vormarsch ist. Die Schärfe verschwindet wärenddessen fast komplett. Aber dem 2/3 scheint dieser Smoke angekommen. Aromen von Kaffee, Kakao, Hickoryholz, etwas Erde und Leder, heuig-florale Nuancen mit Toast, Trockenobst, Nuss und einer defusen Süße sind gut ausbalanciert und Rund. Die Cremigkeit dämpft die pfeffrigen Aromen die nun auf einem Minimum den Smoke begleiten. Ein wirklich abwechslungsreicher und zugänglicher Stick. Zum Ende des 2/3 werden nochmal Toast, Nuss und Leder etwas dominanter. Ich könnte noch mehr schreiben, aber ich will es dabei mal belassen. Es ist definitiv ein sehr leckerer und komplexer Smoke. So komplex das ich seit langem das Aromenrad komplett voll bekomme. Die Qualität der verwendeten Tabake schmeckt man deutlich raus. Auch die Verarbeitung war top. Der Zug war zufriedenstellend und das Rauchvolumen enorm. Der Abbrand musste einige Male korrigiert werden, der Stick wurde allerdings auch Outdoor geraucht. Alles un Allem ein super Smoke. PLV ist Top. Eigener Merker: 9,5/10
Länge: 12.70Durchmesser: 2.14
TAM
Die Zino Honduras um Robusto-Format hat ein honduranisches Deckblatt aus dem Jamastrán-Tal. Die Oberfläche ist leicht ledrig mit einer feinen Blattaderung. Das Umblatt stammt aus Ecuador, der Region um Copán. Die Einlage besteht wieder aus honduranischen Tabaken. Der Stick ist gleichmäßig fest gerollt, liegt satt zwischen den Fingern und bringt ein gutes Gewicht auf die Waage. Die Anilla ist wie von Zino gewohnt eher schlicht aber absolut in Ordnung. Der KG riecht nach gutem Tabak mit einer leicht stalligen Note. Ein paar Schwarzbrotaromen lassen sich auch wahrnehmen. Der KZ ist ebenfalls würzig und auf die Lippen legt sich ein leicht säuerlicher Film. Die Zino Honduras startet mit einer vollmundigen Würze die erdige und leicht ledrige Aromen mitbringt. Dazu kommen leicht pfeffrige Noten, kräftige Holzaromen und eine feine Süße. Nach wenigen Zügen wird die Würze klarer,... sie ist am ehesten als eine Weihnachtsgewürzmischung zu beschreiben,... oder als Gewürzmischung in einem Gebäck. Es sind Nuancen von bitter Schockolade, Mandeln, Walnüssen, Rosinen,... das Ganze hat etwas von Pfefferkuchen oder Lebkuchen. Eine zimtige schärfe, Anis, Kardoman, dazu kräftige Espressonoten... Von der Intensität bleibt der Smoke bis zum Ende des 2/3. Danach mildert er etwas ab und wirkt insgesamt harmonischer. Zum Ende hin werden die ledrigen Aromen dominanter und der Smoke nochmal etwas kräftiger. Fazit: Die Zino Honduras war nahezu perfekt konstruiert. Der Zug, Abbrand und das Rauchvolumen waren zufriedenstellend. Von den Aromen her hatte sie einiges zu bieten. Insgesamt ist es ein mittelkräftiger bis kräftiger Smoke mit vollmundigen Aroma. Die erdige Süße des ecuadorianischen Tabak ging dabei aber keineswegs unter. Ein empfehlenswerter Smoke für 7,80€. Eigener Merker: 7,5/10
Länge: 15.24Durchmesser: 2.06
TAM
Nachdem ich bereits letutes Jahr in den Genuss der Raíces C5 Black gekommen bin, wird hoffentlich heute die Raíces Liga de Reyes meine Meinung über die Zigarren von Ralph Montero ergänzen. Der "Blend der Könige" verströmt nach dem auspacken aus dem Cellophan eine angenehm würzige Tabaknote. Das honduranische Deckblatt ist gut gebräunt mit stumpfer Oberfläche und feiner Aderung. Die Zigarre ist gleichmäßig fest gerollt und absolut sauber verarbeitet. Die Raíces Liga de Reyes hat direkt 2 Umblätter erhalten. Ein honduranisches aus dem Jamastrán-Tal und ein nicaraguanisches aus Esteli. Ich bin gespannt wie sich dies auf den Rauchverlauf auswirkt. Die Einlage ist wieder ein honduranischer Tabak aus dem Jamastrán-Tal. Die Anilla finde de ich gut gelungen. Es ist festes Papier in Grau, Schwarz und Gold. Hier wurde eine Krone aufgedruckt die schön zum Namen des Blend passt,... Blend der Könige. Der KZ ist holzig-würzig mit feinem floralen Unterton. Der Stick startet mit Aromen von Holz, Erde und Espresso. Dazu gibt es zu Beginn einige pfeffrige Noten die nach und nach immer mehr abmildern. Nuancen von Walnuss und eine leichte Cremigkeit sind ebenfalls vorhanden. Zum 2/3 mildert der relativ kräftige Smoke ein wenig ab und wird insgesamt harmonischer. Die nussigen Nuancen werden deutlicher und die kräftigen bitteren Espresso-Noten verlagern sich in den Hintergrund. Dafür merkt man leichte Anklänge von Leder und etwas Kakao. Zur Hälfte des 2/3 kommen Aromen von Trockenfrüchten aus,... süß und fruchtig,... schöne Abwechslung. Die Noten von Kakao werden präsenter während die holzigen Aromen etwas nachlassen. Das letzte Drittel wird allgemein nochmal etwas würziger mit dominierenden Aromen von Holz, Leder und gerösteten Kaffeebohnen. Fazit: Die Raíces war gut konstruiert und die Qualität der verwendeten Tabake konnte man regelrecht schmecken. Genauso wie der Mix aus einem honduranischen und nicaraguanischen Umblatt. Nussige-cremige Würze gepaart mit den typischen nicaraguanischen Aromen. Der gesamte Rauchverlauf wurde von Bitterstoffen begleitet die einerseits an die Bitterkeit von Walnüssen, andererseits aber auch an gerösteten Kaffee und Kakao erinnerten. Ein sehr schöner und komplexer Smoke. Für mich war es jetzt nicht ganz der Blend der Könige, aber sehr nahe dran. Eigener Merker: 8/10.
Länge: 12.70Durchmesser: 2.14
TAF
Die Factory Smoke von Drew Estate hat ein karamellfarbendes Connecticut Shade aus Ecuador mit rustikaler Optik. Hier und da ein paar dickere Blattadern und eine stumpfe, aber feinporige Oberfläche. Das Umblatt sowie die Einlage stammen aus Indonesien und versprechen einen milden Smoke. Hierbei handelt es sich um einen Mediumfiller der auch gerissene Tabakblätter beinhaltet. Der Kaltzug ist nussig und leicht heuig. Die Drew Estate startet mild cremig mit Aromen von Zeder, Nuss ,Erde ganz feinen Röstaromen und süß-cremigen Rauch. Der Abbrand ist schön gleichmäßig und unkonzentriert. Durch das ecuadorianische Deckblatt bekommt der Smoke eine wunderbare Grundwürze und macht den Stick interessant. Die Zedernnoten werden zum 2/3 etwas dominanter und man schmeckt leicht ledrige Anklänge. Im letzten Drittel steigt die Würze etwas an, insgesamt bleibt der Smoke aber im milden Bereich. Fazit: Hier bekommt man für 2,40€ eine milde und unkomplizierte Alltagszigarre mit guter Performance. Die Aromen von Zeder, Nuss, Erde, einem Hauch von Kaffee und Leder waren gut ausbalanciert. Die cremige Süße rundete das Ganze schön ab. PLV Top... Eigener Merker: 7/10.
Länge: 15.24Durchmesser: 2.06
TAM
Die Factory Overrun Maduro hat ein gut vermentiertes, fast schwarzes Deckblatt mit leicht ölig-ledriger Oberfläche. Das Deckblatt hat eine feine Aderung und feine Poren. Die Äußerliche Verarbeitung ist super. Sorgfältig verklebte Nähte und ein gut geformter Zigarrenkopf. Der KG ist leicht schockoladig mit Anklängen von Schwarzbrot. Der Stick startet mit Aromen von Kaffee, Hickoryholz, minimal Erde und Leder. Dazu gibt es leichte Bitterstoffe die aber nicht überlagern und als störend empfunden werden. Sie begleiteten die anderen Aromen und verleihen dem Smoke zu Beginn das gewisse Etwas. Eine defuse Süße macht sich bemerkbar und eine leichte Cremigkeit breitet sich aus. Zum 2/3 nehmen sich die Kaffee- und Hickoryholzaromen etwas zurück und es kommen Noten von dunkler Schockolade auf. Die ledrigen und erdigen Aromen werden etwas dominanter. Danach bleibt der Smoke eher linear aber durchgehend zugänglich. Fazit: Dieser Factory Overrun Maduro merkt man definitiv an dass es sich hier um eine hochwertige Zigarre handelt. Die von der Tabacalera Raices Cubanas hergestellte Zigarre für Alec Bradley war gut konstruiert. Der Zug, Abbrand und das Rauchvolumen waren nahezu perfekt. Die Aromen waren gut auf einander abgestimmt und man bekommt eine mittlere Komplexität geboten. Das Ganze für 4,20€ angeboten,... was will man mehr? Eigener Merker: 7,5/10
Länge: 12.70Durchmesser: 1.98
TAM
Die Factory Overrun Nicaragua Robusto konnte ich heute in der Lounge direkt vor Ort probieren. Das leicht glänzende, gut gebräunte Connecticut Shade aus den USA ist sauber verarbeitet mit wenigen dicken Blattadern. Das Umblatt sowie die Einlage stammen aus Nicaragua. Der Zigarrenkopf und Fuß sind mit einem Pigtail verzwirbelt. Der KG ist fein würzig. Der KZ leicht heuig. Präsentiert wird das ganze ungelabelt, also ohne Anilla. Es ist also eine kleine Überraschungtüte welcher Zigarrenproduzent hier seinen Überschuss anbietet. Der Start dieser Zigarre ist geprägt von Erde, Holz, leichten Pfeffernoten und etwas Creme. Zum 2/3 ein leichtes aufblitzen von Bitterstoffen die sich aber im Rahmen halten. Insgesamt dominieren dann die holziger Noten. Ab dem 2/3 hier und da ein paar nussige Nuancen. Unkomplizierter und gefälliger Smoke bis zum Schluss, welches sich erwartungsgemäße ein wenig würziger präsentiert. Fazit: Die Factory Overrun Nicaragua war absolut unkompliziert und angenehm zu rauchen. Die Verarbeitung war gut und auch Geschmacklich war sie sehr gefällig. Die typischen nicaraguanischen Aromen waren gut aufeinander abgestimmt. Die nussige Note war eine schöne Abwechslung während dem eher linearen Rauchverlauf. Die aufkommenden Bitterstoffe verflüchtigten sich schnell wieder. Der Abbrand, das Rauchvolumen und der Zug waren nahezu perfekt. Für aktuell 3,95€ ein absolutes Highlight. Eigener Merker: 7,5/10.
Länge: 15.24Durchmesser: 2.06
TAM
Eigener Merker: 9/10. Heute freue ich mich darauf wieder eine Arturo Fuente zu rauchen. Zuletzt bin ich schon in der Cigarlounge in den Genuss gekommen eine Arturo Fuente Rosado Sungrown Magnum 54 zu probieren. Den Umstand geschuldet das die Arturo Fuente momentan stark reduziert sind, habe ich mir noch eine Pyramide mitgenommen. Die Pyramide ist vom Fuß bis zur Anilla in Zendernholz gehüllt. Um dem Zedernholz sitzt unten eine rote Binde,... wirklich schick. Die Anilla ist aus festem Papier und ist hochwertig gearbeitet. Dieser ansehnliche Stick wird von einem karamellfarbenden US Connecticut Shade umhüllt was absolut klasse verarbeitet ist. Das Deckblatt hat sehr feine Blattadern und die Oberfläche ist feinporig und leicht speckig. Das Umblatt sowie die Einlage sind dominikanischen Ursprung. Der Kaltgeruch bringt Noten von Zeder und einer feinen Tabakwürze. Der Kaltzug ist heuig. Die Pyramide startet mit Aromen von Zedernholz, cremig-süßlicher Erde und feinen Röstaromen die aber nicht weiter ins Gewicht fallen. Hintergründig lassen sich Aromen von Leder und ganz minimal schwarzer Pfeffer wahrnehmen. Zum 2/3 wird sie sehr heuig und noch eine Ecke cremiger. Der Rauch hat schon fast etwas pudriges. Die Süße ist zu diesem Zeitpunkt kaum noch wahrzunehmen. Es ist unglaublich wie soft dieser Smoke wird und sich zum 3/3 stetig steigert. Dabei bekommt sie einen defusen mineralischen Touch. Sehr interessant... Das letzte Drittel wird insgesamt etwas stärker. Die ledrigen Aromen kommen mehr zum Vorschein und die Cremigkeit geht minimal zurück. Fazit: Bei dieser Arturo Fuente Pyramide schmeckt man die Qualität der ausgewählten Tabake. Die Verarbeitung und Konstruktion ist absolut hochwertig. Der Abbrand war gerade und unkompliziert. Das Rauchvolumen war enorm,... jede Menge cremiger Rauch der echt Spaß machte. Die gebotenen Aromen waren gut aufeinander abgestimmt und angenehm. Der dichte cremige Rauch war hier aber das Highlight. Sehr lecker...
Länge: 12.70Durchmesser: 1.98
TAM
Eigener Merker: 8,5/10. Ich habe mir heute die Leonel Classic im Robusto-Format vorgenommen. Schon beim Auspacken macht die Zigarre optisch ordentlich was her. Das Deckblatt ist ein helles US Connecticut Shade – extrem glatt, fast schon seidig-matt und ohne störende Adern. Passend dazu wirkt die schwarz-goldene Banderole sehr edel und fast schon majestätisch, weil sie so breit ist. Das Umblatt ist aus Nicaragua,... einige Quellen geben es allerdings als ein dominikanisches aus. Die Einlage ist eine Mischung aus dominikanischen und nicaraguanischen Tabaken. In der Hand fühlt sich die Robusto kompakt und solide gerollt an, genau so, wie man es von einem Premium-Longfiller erwartet. Beim Schnuppern am Fuß kommt mir eine feine, leicht würzige Note entgegen. Der Kaltzug ist für meinen Geschmack perfekt: ein ganz leichter Widerstand, der schon dezent die Tabakwürze ankündigt, die mich gleich erwartet. Nach dem Entzünden startet sie wunderbar sanft. Der Rauch ist weich und extrem cremig. Ich schmecke sofort diese typischen dominikanischen Nuancen von viel Holz, eine leichte Süße und eine feine Nuss-Aromatik. Ein sehr entspannter Einstieg. Die Leonel Classic behält zum 2/3 ihre angenehme Cremigkeit bei, aber der Geschmack wird jetzt etwas intensiver. Die Nuss- und Holznoten treten deutlicher hervor, und ich bilde mir ein, eine ganz subtile Kaffeenote und etwas Grasiges wahrzunehmen. Die Stärke bleibt dabei absolut im milden bis mittleren Bereich. Zum Finale hin legt die Leonel dann doch noch eine Schippe drauf. Die Aromen wandeln sich leicht ins Erdige, und es kommt eine Spur Kakao hinzu. Ganz zum Schluss gesellt sich eine leichte Pfefferwürze dazu, die dem Ganzen einen runden Abschluss gibt, ohne dabei zu aggressiv zu werden. Fazit: Die Qualität der verwendeten Tabake sowie die Konstruktion waren absolut hochwertig. Der Abbrand war fast messerscharf, obwohl sie auf der Terasse bei einer lauen Briese geraucht wurde. Die Mischung aus dem feinen Connecticut-Deckblatt, dem nicaraguanischen Umblatt und der Einlage aus dominikanischen und nicaraguanischen Tabaken ist wirklich gelungen. Sie ist komplex genug, um nicht langweilig zu werden, bleibt aber so sanft, dass man sie jederzeit – auch morgens zum Kaffee – genießen kann. Eine absolute Empfehlung für Liebhaber milder, aber aromatischer Smokes.
Länge: 15.24Durchmesser: 2.54
TAM
Eigener Merker: 9/10. Beim durchstöbern der Neuheiten bin ich auf die Les Privatiers Gold Edition gestoßen. 2 deutsche, der Timmendorfer Strand, hergestellt in Costa Rica von der Tabacalera Brun del Re,... das Interesse war geweckt. Bei der Auswahl der Formate war sofort klar, hier musste es die Les Privatiers im Torpedo-Format (6x64) sein. Beim auspacken aus dem Cellophan kommt einem eine stallige, leicht an Bitterschockolade erinnernder Duft entgegen und man wird von einem makellosen H-2000 Deckblatt aus Ecuador empfangen. Das feinporige Deckblatt ist perfekt verarbeitet und die ledrig-speckige Oberfläche mit feiner Blattaderung steigert die Vorfreude. Das Umblatt ist ein indonesisches Besuki. In der Einlage befinden sich Tabake aus Costa Rica, der Region Puriscal und nicaraguanischer Criollo 98 aus Jalapa. Die Anilla in schwarz und gold gehalten zeigt zwei zueinander gedrehte Seepferde und ein Fischernetz,... vielleicht in Bezug auf den Timmendorfer Strand an der Ostsee. Mit dem Cutter wurde der Zigarrenkopf ca. 1cm abgeschnitten,... der Kaltzug ist angenehm und offeriert im Geschmack eine schöne Tabakwürze. Nach dem anzünden startet die Les Privatiers Gold mit Aromen von Erde, etwas Leder und einigen Röstaromen die einen leicht herbalen Unterton haben. Begleitet wird das Ganze von zurückhaltenden hölzernen Aromen und einer feinen süßlichen Creme. Die herbalen Nuancen nehmen nach ein paar Zügen ab und die hölzernen Aromen werden etwas dominanter. In Verbindung mit Leder, Erde und der süßlichen Creme ein angenehmer Zeitpunkt. Der Smoke wird zum 2/3 immer harmonischer. Nussige Aromen kommen auf, begleitet von leicht heuigen Nuancen und heben das Raucherlebnis auf ein neues Niveau. Der Aschefall war nach 5cm zur Hälfte des 2/3. Mit frischer Luft stellt sich die ledrig-erdige Würze mehr in den Vordergrund und die herbalen Nuancen kommen zurück. Die heuigen und holzigen Noten verschwinden zwischenzeitlich komplett. Das letzte Drittel wird wunderbar schokoladig und die Süße legt nochmal eine Schippe drauf. Fazit: Dieser Stick von Les Privatiers vom Timmendorfer Strand traf genau meinen Geschmack. Von der Verarbeitungsqualität, der Qualität und Auswahl der verwendeten Tabake bis hin zu den abgelieferten Aromen, war dieser Stick absolut überzeugend. Das Geschmacksprofil war dunkel und über den gesamten Rauchverlauf komplex. Der Abbrand war unkompliziert, der Zug und das Rauchvolumen zufriedenstellend. Die Asche war stabil und blieb bis zur Hälfte des 2/3 standhaft. Eine Zigarre die hauptsächlich im milden bis mittelkräftigen Bereich liegt. Die Rauchdauer betrug ca. 90min. Daher kann es hier bei 14€ für die Torpedo nur eine klare Kaufempfehlung geben...
Länge: 11.43Durchmesser: 2.14
TAM
Eigener Merker: 8,5/10. Nicht zuletzt die Barber Pole Optik haben mich an dieser Zigarre gereizt,... es ist der Gesamteindruck der bei dieser Zigarre von Karen Berger mein Interesse geweckt hat. Die Don Kiki von Karen Berger im Figurado-Format (4,5×54) wird hier mit einem leichten boxpressed angeboten. Die verwendeten Deckblätter stammen aus Ecuador,... das helle ist ein Connecticut,... das dunkle ein Maduro. Die Verarbeitung der Deckblätter ist super. Beide Tabakblätter sind feinporig mit feiner Aderung und seidig-matter Oberfläche. Der Stick liegt relativ leicht in der Hand und bei leichtem Drücken merkt man das diese Zigarre sehr soft gedreht ist. Das Umblatt sowie die Einlage stammen aus Nicaragua. Die Anilla passt perfekt auf den konischen Stick und ist qualitativ hochwertig. Nach dem Anschnitt ist der Zug extrem soft,... mal schauen... Die Don Kiki startet mit Aromen von Erde, etwas Hickoryholz, Röstaromen und feinen Nuancen von Leder. Dazu gibt es minimal pfeffrige Noten mit einem herbalen Touch. Trotz Maduro und Connecticut Deckblätter kommt der Stick zu Beginn mit wenig Creme und Süße aus. Das Rauchvolumen dieser kleinen Don Kiki ist beeindruckend. Geschmacklich bleibt der Stick bis zum Ende hin relativ linear. Kurz vor Schluss intensivieren sich nochmal die ledrigen Aromen und die Stärke steigt leicht an. Fazit: Hier bekommt man für 9,90€ von Karen Berger eine qualitativ hochwertige Zigarre die fast schon kunstvoll konzipiert ist. Die Konstruktion war einwandfrei,... Abbrand und Zug waren absolut zufriedenstellend. Das Rauchvolumen war beeindruckend,... jede Menge dichter Rauch dem es aber etwas an Cremigkeit fehlte. Ich persönlich hätte mir die Don Kiki etwas komplexer gewünscht. Die abgelieferten Aromen waren aber absolut im Soll. PLV Top.
Länge: 15.24Durchmesser: 2.38
TAM
Eigener Merker: 8/10. Heute kam ich in den Genuss die Caldwell "Long live the King Mad Mofo" im Magnum-Format direkt in der Lounge zu probieren. Das Magnum-Format von 6x60 macht wirklich was her. Von der Größe her traf sie genau meinen Geschmack und die verwendeten Tabake machten mich neugierig. Das Deckblatt ist ein fermentiertes San Andrés Blatt aus Mexiko. Das Deckblatt war schockoladen braun, relativ feinporig, leicht ölig, allerdings mit einigen dickeren Blattadern. Der Zigarrenkopf wurde mit einem kleinen Pigtail versehen. Das Umblatt stammt aus Indonesien und die Einlage ist eine Mischung aus dominikanischen, nicaraguanischen und amerikanischen Tabaken. Die Bauchbinden haben etwas von moderner Kunst. Da dies meine erste Caldwell war habe ich mir mal das Sortiment angesehen und festgestellt das die Firma all ihre Bauchbinden fast schon künstlerisch in Szene setzen. Mir gefällt's... Nach dem toasten startete die Caldwell mit Aromen von Hickory, einer guten Portion Kaffee, dunklem Kakao sowie dezenten Noten von schwarzen Pfeffer. Dazu jede Menge cremig-süßen Rauch. Bei diesem Exemplar hatte ich leider von Beginn an etwas Probleme mit dem Abbrand und die Asche empfand ich als extrem weich und flockig. Den Großteil war ich damit beschäftigt kleine Ascheflocken von meiner Jeans zu fegen. ;-) Nichts destotrotz präsentierte die Caldwell ein schönes Aromenspiel. Im weiteren Rauchverlauf wechselten sich Kaffee und Kakao in ihrer Intensität ab. Am dem 2/3 kamen kräuterartige Aromen ins Spiel die teilweise an Minze erinnerten und es wurde etwas erdiger. Von den Aromen her würde ich sie als vollmundig und gefällt bezeichnen. Der Zug und das Rauchvolumen waren perfekt. Der Abbrand durch das ständige abrieseln der Asche etwas nervig. Trotzdem geschmacklich überzeugend. So überzeugend dass ich mir noch ein Vergleichsexemplar für zuhause einpacken ließ. PLV OK.
Länge: 10.48Durchmesser: 1.59
TAF
Die San Pedro de Macoris Nicaragua hat ein schockoladenbraunes Deckblatt aus Nicaragua welches fast wie ein Maduro wirkt. Hier und da durchzieht eine etwas dickere Blattader das Deckblatt. Die Oberfläche ist relativ rustikal mit groben Poren. Das Umblatt ist ein dominikanisches Olor. Die einlage ist eine Mischung aus dominikanischen und brasilianischen Tabaken (Olor, Piloto und Viso). Die Anilla ist wie schon von der ecuadorianischen und brasilianischen Brüder ähnlich. Hier das ganze in den Farben Eisblau und schwarz. Der KG ist leicht stallig. Der KZ birgt Noten von Schwarzbrot. Die handliche Perla startet mit Aromen von Hickoryholz, Erde, Espresso und einer fein süßlichen Creme. Dazu gibt es eine relativ kräftige Gewürzmischung. Zum 2/3 hin kommen Noten von dunkler Schockolade und Nuancen von Leder hinzu. Der würzige Gesamteindruck mildert um Ende des 2/3 etwas ab und die ledrigen Aromen dominieren etwas. Alles in allem aber ein sehr runder und gefälltiger Smoke. Die Konstruktion dieser Zigarre was super. Abbrand, Zug und Rauchvolumen waren so wie man es sich wünscht. Obwohl die Einlage bei allen 3 Varianten (Ecuador, Brasilien und Nicaragua) gleich ist, bringt der Decker einen deutlichen Unterschied. Abschließend ist mein Favorit die San Pedro de Macoris Ecuador. Dicht gefolgt von der Ecuador und zum Schluss die brasilianische. Das ist natürlich mein eigenes Befinden,... Geschmäcker sind nun mal unterschiedlich. Eigener Merker: 8,5/10
Länge: 10.48Durchmesser: 1.59
TAF
Eigener Merker: 8/10. Da mir die San Pedro de Macoris Ecuador schon sehr gefallen haben, ließ ich es mir natürlich nicht nehmen auch die brasilianische San Pedro zu probieren. Das Deckblatt stammt wie schon vermuten lässt, aus Brasilien und ist ein Arapiraca Sungrown. Das gut gebräunte, schockoladenfarbige Deckblatt wirkt sehr rustikal. Es ist im Vergleich zur ecuadorianischen Variante grobporig und hat einige dickere Blattadern. Die Oberfläche ist rau und stumpf. Das Umblatt ist wieder ein dominikanisches Olor und die Einlage eine Mischung aus brasilianischen und dominikanischen Tabaken. Die Anilla ist wieder schlicht aber gefällig, farblich aber gut zur ecuadorianischen Variante zu unterscheiden. Der KG ist bei meinem Exemplar kaum vorhanden. Der KZ hat etwas florales, leicht mineralisches. Der Zug ist viel straffer als bei den ecuadorianischen Verwanten. Der Stick startet mit milden Aromen von Hickoryholz, feinen Anklängen von Leder, Röstaromen und dezenten Kakaonoten die sich zur mitte hin intensivieren. Auch hier wird das Ganze von einer süßlichen Creme begleitet, die hier aber nicht so deutlich ist wie bei den ecuadorianischen. Hier steht die Würze etwas mehr im Vordergrund. Die Kakaonoten werden zum Ende hin etwas dominanter und die Röstaromen defuser. Ansonsten bleibt der Stick bis zum Ende angenehm und linear. Der Abbrand war unkompliziert. Der Zug war bei diesem Exemplar etwas zu straff aber durchaus rauchbar. Das Rauchvolumen war OK. Geschmacklich eine schöne Zigarre,... die Aromen waren gut aufeinander abgestimmt. Im Vergleich zu den ecuadorianischen Brüdern, deutlich würziger mit mehr dunklen Aromen,... geschmacklich aber auf ihrer Art zufriedenstellend. Bei aktuell 3,80€ auch hier eine absolute Kaufempfehlung.

Länge: 12.70Durchmesser: 1.98
TAM
Eigener Merker: 9,5/10. Auf der Suche einer guten und günstigen Zigarre die absolut alltagstauglich ist, bin ich über die Principes von La Aurora gestolpert. Die La Aurora Principes Claro im Robusto-Format 5x50 hat ein hellbraunes Connecticut Shade aus Ecuador. Die Oberfläche ist seidig-matt mit relativ feiner Aderung. Auf den ersten Blick 3,45€ absolut Top. Das Umblatt stammt aus Indonesien und die Einlage ist eine Mischung aus dominikanischen Tabaken. Die Zigarre ist gleichmäßig fest gerollt und liegt satt zwischen den Fingern. Der KG hat leichte Noten von Zeder und fein-würzigen Tabak. Der KZ ist heuig und es legt sich ein feiner mineralisch schmeckender Film auf die Lippen. Die Bauchbinden finde ich wirklich gut gelungen. Sie sind sauber verklebt und machen einen wertigen Eindruck. Die rot-goldene Banderole mit dem Ritter macht was her und wirkt edel. Die Principes Claro startet mit jeder Menge cremigen Rauch. Begleitet von einer dezenten Süße und Noten von Zeder. Feine Anklänge von Erde und Leder kommen hinzu und geben dem Smoke den gewissen Kick. Das 1/3 gestaltet sich relativ konstant bis es im 2/3 ein wenig smoother. Es kommen leicht nussige Aromen auf und die Süße bekommt eine vanillige Note. Das 3/3 wird hingegen etwas kräftiger und es kommen grasige Nuancen auf. Die ledrigen Aromen werden etwas präsenter aber der Smoke behält seine cremige Textur. Fazit: Die Principes Claro von La Aurora überzeugt auf ganzer Linie. Die Verarbeitung und Qualität der verwendeten Tabake ist qualitativ hochwertig. Der Abbrand war gerade und unkompliziert. Die Rauchdauer betrug 45min. Bei aktuell 3,45€ muss man hier einfach zuschlagen. Ich für meinen Teil konnte nicht wiederstehen und habe eine 25er Kiste in meinem Humidor eingelagert. Klare Kaufempfehlung