Foundation Olmec Maduro
Wir hatten ursprünglich die Foundation Olmec Maduro Zigarren mit den Claros zusammen in einer Rubrik. Dann kam mal wieder mein sehr geschätzter Kollege aus dem Marketing „um die Ecke“ und hat die Olmec Zigarren in zwei unterschiedliche Serien überführt, was mich zu der, in diesem Falle durchaus angenehmen, Tätigkeit „verdammte“, auch diese zu betexten. Also habe ich mir erst einmal eine Olmec Maduro Grande angezündet und mich darauf vorbereitet, eine „Watschn“ zu bekommen. Nichts dergleichen passierte jedoch – ganz im Gegenteil, die (erwartete) Stärke entwickelte sich subtil und sehr angenehm. Doch zunächst einmal zu den Details der Zigarre!
Olmec Maduro Zigarren: Kräftige Aromen in unterschiedlichen Vitolas
Unter dem mexikanischen Maduro Deckblatt liegen ein nicaraguanisches Umblatt aus Jalapa und mindestens drei Jahre gereifte Einlagetabake aus Estelí und Jalapa. Gerollt werden die Longfiller auch wieder bei A.J. Fernandez in Nicaragua. Die typische Pfeffrigkeit seiner Zigarren ist auch hier grundsätzlich erkennbar, begleitet von dunkler Schokolade, Kaffee, Leder und erdigen Noten. Insgesamt empfand ich die Maduro sogar etwas gefälliger und „runder“ als ihre helle Schwester! Die Robusto (127 mm, Ringmaß 50) bietet dabei das kompakte und klassische Format der Serie. Mit der Toro (152 mm, Ringmaß 52) steht ein weiteres klassisches Format zur Verfügung, während die voluminöse Grande (152 mm, Ringmaß 60) einen besonders großen Durchmesser besitzt. Alle Vitolas werden in 12er-Kisten angeboten. Mit ihrem kräftigen, aber durchaus „gezähmten“ Charakter richtet sich die Olmec Maduro trotzdem eher an erfahrene Aficionados, die intensive, würzige Zigarren bevorzugen. Im Vergleich zur helleren Olmec Claro wird das Maduro Deckblatt länger fermentiert.
Foundation Olmec Maduro: Nicolas Melillo und die Geschichte der Olmeken
Hinter den Zigarren steht Nicolas Melillo, Gründer von Foundation Cigars und für uns ein alter Bekannter. Anfang der 2000er-Jahre lernten wir ihn als Mitarbeiter von Jonathan Drew bei Drew Estate kennen. Dort war er maßgeblich an der Produktentwicklung beteiligt. Bei unserer Reise nach Estelí im Jahr 2005 betreute er unsere Gruppe hervorragend. Auch Niko, Hassan und Maik, unsere damaligen Azubis, erinnern sich noch gerne daran! Natürlich auch an die (mittlerweile) eher „peinlichen“ Bubi-Fotos der damals noch recht jungen Kerle ... :-) Später trafen wir ihn regelmäßig auf der US-Tabakmesse IPCPR, bis er Drew Estate 2014 verließ und 2015 mit seiner eigenen Marke zurückkehrte. Der Name Olmec erinnert an die Olmeken, die etwa zwischen 1500 und 300 v. Chr. im heutigen Veracruz und Tabasco lebten. Zu ihrem Siedlungsgebiet gehörte auch die Region San Andrés, aus der das berühmte mexikanische Deckblatt stammt. Die Samen des San Andrés Negro sollen zu den ältesten Tabaksamen der Welt zählen.
Fertigungsarten
| Logo | Abkürzung | Beschreibung |
|---|---|---|
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MM | Machine Made (vollkommen von Maschinen hergestellte Zigarren, daher das Fabriksymbol) |
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HAM | Hecho a Mano, d.h. dies ist eine Mischform – die Einlage mit der Maschine, das Deckblatt von Hand überrollt |
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TAF | Totalmente a Mano, d.h. komplett von Hand hergestellt ABER mit gerissener Einlage (dies ist die offizielle Bezeichnung der Kubaner dafür) |
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TAM | Totalmente a Mano, komplett von Hand hergestellt mit ganzen Blättern |
TAM


