Tatuaje 7th
Die Tatuaje 7th Zigarren bekamen ihren Namen aufgrund der Tatsache, dass dieses Corona Gorda-Format mit den Maßen 5.625 x 46 innerhalb der klassischen, braunen Tatuaje Seleccion de Cazador Zigarrenlinie als siebtes Format eingeführt wurde. Der Name der klassischen Serie bedeutet übrigens aus dem Spanischen übersetzt „Auswahl des Jägers“. Als Deckblatt kommt bei der klassischen Brown Label Reihe ein H.-Deckblatt aus Nicaragua zum Einsatz. Im Laufe der folgenden Jahre wurden Varianten mit Connecticut Broadleaf und Sumatra ergänzt, die in puncto Umblatt und Einlagemischung identisch waren. Zuguterletzt kamen die beiden hier vorgestellten auf den Markt.
Tatuaje 7th Zigarren: Vielfalt im Corona Gorda Format
Wir haben für den Aficionado in Deutschland seitens des Importeurs Kopp Tobaccos zunächst nur die beiden Vitolas mit dem Corojo und mit dem mexikanischen San Andrés Deckblatt bekommen. Insgesamt gibt es somit weltweit mittlerweile die folgenden fünf Varianten:
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Tatuaje Seleccion de Cazador 7th mit H.-Ecuador-Deckblatt
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Tatuaje 7th Reserva mit einem Connecticut Broadleaf-Deckblatt
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Tatuaje 7th Capa Especial mit einem Sumatra-Deckblatt aus Ecuador
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Tatuaje 7th Corojo mit einem nicaraguanischen Corojo-Deckblatt
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Tatuaje 7th Tuxtla mit einem mexikanischen San Andres-Deckblatt
Die Corojo trägt ein Corojo-Deckblatt, das von der Familie García in Nicaragua angebaut wird. Die Tuxtla wird mit einem mexikanischen San Andrés Deckblatt gerollt. Alle fünf Varianten werden bei My Father Cigars S.A. gefertigt; bei uns in Deutschland sind aktuell nur die beiden unten angezeigten verfügbar. Beide Zigarren liefern dem geneigten Aficionado eine dichte Würze, Noten von Kakao, Erde und dunklem Kaffee sowie eine präsente, aber gut eingebundene Kraft. Eine Empfehlung für Genießer, die die „knackige“ Handschrift von Tatuaje Zigarren schätzen und Lust auf eine intensivere Facette dieses Klassikers haben.
My Father Cigars S.A.: Die Manufaktur hinter der Tatuaje-Serie
Kleiner Fun Fact am Rande: Der Ausgangspunkt der Tuxtla-Variante war Pete Johnsons langjährige Beschäftigung mit mexikanischem Tabak, die bereits 2012 mit dem Mexican Experiment begann. In der Region Tuxtla wachsen die begehrten San Andrés Tabake, die für ihre dunkle Farbe, ihre natürliche Süße und ihre erdige Tiefe bekannt sind. Ich habe mir jetzt als Testexemplar eine Nicaragua, die Variante mit dem nicaraguanischen Corojo-Deckblatt, angezündet – mal schauen, ob die Grundlage ausreichend war… :-) Das erste Drittel ist überraschend mild und kaum pfeffrig. Im weiteren Rauchverlauf dominieren erdige und schwere Töne, ohne jedoch kratzig oder bissig zu werden. Für mich eine sehr angenehme Überraschung zu einem darüber hinaus sehr fairen Preis für eine Premium-Zigarre aus Nicaragua.
Fertigungsarten
| Logo | Abkürzung | Beschreibung |
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MM | Machine Made (vollkommen von Maschinen hergestellte Zigarren, daher das Fabriksymbol) |
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HAM | Hecho a Mano, d.h. dies ist eine Mischform – die Einlage mit der Maschine, das Deckblatt von Hand überrollt |
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TAF | Totalmente a Mano, d.h. komplett von Hand hergestellt ABER mit gerissener Einlage (dies ist die offizielle Bezeichnung der Kubaner dafür) |
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TAM | Totalmente a Mano, komplett von Hand hergestellt mit ganzen Blättern |
TAM


