Corrida Zigarren

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Die bunte Welt von Corrida

Eine Bauchbinde, mehrere Farben. Das ist das Konzept von Corrida. Die einzelnen Farben stehen für die jeweiligen Herkunftsländer der verschiedenen Serien. Dieses interessante Konzept ist aber nicht exklusiv der Marke des Schweizer Importeurs Villiger vorbehalten, sondern gängige Praxis in der Branche, man denke etwa an Camacho. Deren Optik wurde, nachdem Oettinger/Davidoff das Label erworben hatte, von den neuen Besitzern erst einmal gepimpt. Ein stattlicher Skorpion sorgt jetzt für ein hippes Aussehen, die Herkunftsländer sind an unterschiedlichen Farben zu erkennen.

Die Zigarre mit dem Stier

Bei Corrida haben wir es nicht mit einem Skorpion, sondern mit einem Stier zu tun. Corrida ist übrigens das spanische Wort für „Lauf“, in Verbindung mit dem Enblem ist damit aber nicht etwa die Flucht vor einem wütenden Stier gemeint, sondern die zweite Bedeutung: Stierkampf. Der Wahlspruch „Anything but gentle“ zeugt ja auch von gesundem Selbstbewusstsein statt schüchterner Zurückhaltung.

Der Vollständigkeit halber sei gesagt: Corrida wird umgangssprachlich noch in einem weiteren Kontext, als eher vulgärer Ausdruck, verwendet. Das hat mit den Zigarren sowas von gar nichts zu tun, doch wer unbedingt sein Spanisch vertiefen möchte, kann ja mal googeln…

Sie müssen übrigens kein Freund des Stierkampfes sein, um einer der Corridas zu werden. Denn abgesehen vom Logo haben die Zigarren auch mit dem hierzulande eher umstrittenen Sport nichts gemein

Vier Serien, vier Länder

Insgesamt gibt es vier unterschiedliche Serien, die Corrida sehr breit aufstellen. Damit dürfte die Marke für beinah jeden Aficionado eine passende Zigarre bereithalten. Eher sanft geht es bei der dominikanischen Serie zu. Mit ihrer Einlage komplett aus der Karibikrepublik und einem indonesischen Umblatt erhält man einen milden, ausgeglichenen Smoke. Nicht viel stärker, doch durchaus ein wenig rassiger gibt sich die brasilianische Corrida. Ihr Arapiraca-Deckblatt sorgt für die landestypische Süße. 

Stärker und mit unverstelltem Tabakgeschmack wendet sich die Serie aus Honduras an all jene, an solch einem satten Charakter ihre Freude haben. Doch damit ist noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht. Die kräftigsten Zigarren kommen, wie sollte es auch anders sein, aus Nicaragua. Ihre intensiven Noten betören mit Schokolade und lassen Holz und Erde erahnen.

Optionsparalyse: Die Qual der Wahl

Wer sich nicht entscheiden kann, dem erleichtert der Sampler den Kauf: Sie enthält von jeder Serie eine Zigarre im Toro-Format. Gegen Optionsparalyse hilft nämlich bekannt nur ein Satz: Einmal alles, bitte!