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Humidor Die Box

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Agio San Pedro de Marcoris ECUADOR Robusto
verifizierter Kauf

Länge: 13.02Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Die Verarbeitung der San Pedro ist schonmal super. Sauber und gleichmäßig in ein schönes, glattes Deckblatt gerollt. Die Banderole finde ich persönlich jetzt nicht so hübsch, denn sie erinnert mich an eine Sportschuhmarke. Der Cut ging diesmal sauber, nur Flammen nimmt sie schwer an. Gut, ist auch ein bissl windig hier auf dem Balkon. Dieses Wetter im Moment, ne?! Naja, zur Zigarre: Mit 52x5.125 ist sie ein Ticken größer als eine 'klassische' Robusto. Das Deckblatt ist ein Connecticut 'Sandblatt' aus ja Überraschung: Ecuador ne. Als Umblatt wird ein Olor aus der Dom. Rep. verwendet und die Einlage besteht aus Tabaken aus Brasilien und der Dom. Rep. Wenn man also auf milde, aber dennoch aromatische Blends steht, so wie ich, finde ich liest sich das schonmal gut! Oder? Im 1/3 gibts direkt angenehm cremigen Rauch, der süßliche Aromen transportiert. Erinnert mich tatsächlich an eine Cremetorte oder an Mayas Flor de Selva. Auch eine gewisse Würze schwingt mit, die retronasal in Richtung weißen Pfeffer geht. Also insgesamt, wir erwartet, ein eher milder Smoke. Nur die Asche ist etwas zu flockig und bei dem Wind streife ich sie bereits im ersten Drittel schon ab. Aromen werden im 2/3 weniger süß und die Würze drängt sich bereits im Übergang in den Vordergrund. Ein schöner Wechsel wie ich finde. Der retronasal aufgetretene weiße Pfeffer ist jetzt milder, eher holzig. Der Zugwiderstand ist en point und auch das Rauchvolumen ist ausreichend. Lediglich ein hin und wieder auftretender Schiefbrand muss korrigiert werden, aber noch alles im Rahmen. Ab der Hälfte wird sie dann anspruchsvoll. Langsame und kontinuierliche Züge sind von Nöten um sie am Leben zu halten. Vergisst man das und zieht dann zu heftig, wird sie bitter. So gehts dann ins letzte Drittel. Ein etwas dickeres Blatt sorgt für Mucken im Abbrand und auch die Asche ist wieder nicht so gut, aber ohne Aschestand schmeckt sie mir eh besser. Die Würze zieht sie ein bisschen zurück und aromatisch gehts nun eher Richtung Süßholz, fast schon Sandelholz. Fazit: Bis auf die Abbrandprobleme/Asche hat mich diese Robusto gute 110min unterhalten. Durchgängig mild, dafür sehr aromatisch und nicht langweilig. Für 420c definitiv eine Empfehlung an alle, die es nicht zu stark mögen. Wird wieder bestellt!



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Regius Robusto
10.05.2021

Regius Nicaragua Robusto

Länge: 12.38Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Da es heut nochmal angenehmes Wetter gab und ich einen weiteren Zwischenerfolg zu feiern habe: Regius Robusto 50x4.875 Eigentlich hatte ich die Connecticut Variante bestellt, geliefert wurde die Puro. Arbiter Elegantiae, steht auf der Banderole. Mit Arbiter ist das italienisches Lifestyle Magazin gemeint?! Egal, die Zigarre steht ja hier im Vordergrund. Die liegt wahrscheinlich schon ein bisschen länger im Lagerkeller von CW, denn mittlerweile scheint die Banderole überarbeitet worden zu sein. Das Deckblatt hat einen schönen Colorado Ton und weißt nur vereinzelte Blattadern auf, ist am Fußende aber leider schon ein wenig lädiert. Der Kaltduft ist leicht süßlich-würzig. Beim Cut platzt die Schulter klassischerweise auf und das Deckblatt rollt sich vom Kopf her ab, was schonmal nervig ist. Aber so ist es nun, Banderole nach unten schieben und Feuer dran. Das nimmt sie erstaunlich gut an und auch im Zugverhalten top mit direkt sehr cremigem Rauch. Im 1/3 ist die Zigarre sehr geprägt von den süßlich-würzigen Aromen aus dem Kaltgeruch. Leicht prickelnd, aber nur retronasal eine Spur roter Pfeffer. Dezente Fruchtnote. Die Asche steht gut an, sieht aber sehr flockig aus. Vorsicht ist geboten! Der leicht gesüßte, schwarze Kaffee passt gut zu den Aromen der Zigarre. Im 2/3 zieht sich die würzige Note zurück und der Rauch ist eher cremig-süßlich. Schön schwerer Körper, ohne von der Stärke über mittelkräftig hinaus zu gehen. Retronasal immer noch der rote Pfeffer, der weiterhin nicht stark, sondern eher fruchtig ausfällt. Die Asche hingegen fällt ohne Vorankündigung bei der Hälfte. Zum Glück in den Ascher. Trotzdem voll die Sauerei. Also das ist mal keine Zigarre, die man(n) im weißen Hemd auf der Hochzeit oä rauchen sollte. Für das 3/3 habe ich mir noch einen destillierten Gerstensaft eingeschenkt: Im Geruch kommt der Classic of Islay cask no. 169 in der Kombination, tatsächlich nur schwach rauchig rüber. Im Geschmack schön fruchtig und kräftig, im Abgang kann er dann seine Herkunft nicht verstecken. Toller Tropfen, der trotz der 54,6% angenehm pur genießbar ist. Die Aromen der Zigarre bleiben bis zum Schluss schön konkret. Die süßliche Würze macht echt süchtig, so dass ich mich immer wieder dabei ertappe, wie ich die Banderole immer weiter zurückschiebe. Die Zigarre scheint wirklich gut gereift zu sein: Schön satte Aromen, angenehmer Rauch, kein Kratzen oder Schärfe. Keine Off Notes. Fazit: Eine weitere Falschlieferung die ich nicht bereue. Die Regius Robusto Puro hat mir die 90min Rauchzeit sehr gut geschmeckt. Nur die ie lose, flockige Asche und das sich abwickelnde Deckblatt haben keinen eleganten Eindruck hinterlassen. Für 690cent wird es aber definitiv auf einen erneuten Kauf hinauslaufen.



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Partagas Serie D No. 4

Länge: 12.29Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Die erste Partagas D4 aus der Kiste von Juni20. Bin ein bisschen skeptisch: Noch nicht ganz ein Jahr alt und irgendwie beim Händler zu? trocken gelagert. Hab Angst vor Partagas mega Schiefbrand, aber das verlangen nach einer Partagas ist stärker. Wichtigste zuerst: Luftet astrein! 1/3 war sehr geprägt von einer leicht scharfen salzigkeit. ein bisschen trockene erde, bisschen nuss. brannte sauber runter, leichter schiefbrand aber nicht dramatisches. asche steht bis zur hälfte an. im übergang zum 2/3 weniger salz, mehr trockenes leder. noch nicht fett ledrig, dafür ist sie noch zu jung, aber potential ist da. der rauch ist dabei fast schon cremig. kein getränk nebenbei nötig. tolles teil bisher. Zum Ende hin zieht die Gute nochmal an. Hab sie wahrscheinlich auch ein bisschen zu heiß geraucht. Diese kubanische Mineralität kommt so schön durch. Geraucht bis an die Fingerspitzen. Fazit: Toller Start für die neue Kiste ich hoffe die anderen werden auch so. Hoffentlich auch noch besser, denn hin und wieder hat sie doch ihre Jugend gezeigt: viel Salz, leichte schärfe und ein paar Off-notes wie ammoniak und frische holzkiste. Hab die jetzt mal in den neuen Humidor umgelagert. 72% und ab schlafen. In ein paar Monaten gibts die nächste.



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Barrio Viejo Short Robusto (4x52)
verifizierter Kauf

Länge: 10.16Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Für 250c bekommt man eine 4x52er Bundlezigarre. Gespart wird hier nicht am Tabak, sondern mMn an der Verarbeitung. Beim cutten platze erstmal die Schulter auf, dann wickelte sich das Deckblatt ab. Auch der Abbrand war von Schief- und Tunnelbrand geprägt und die Asche hat eine ziemliche Sauerei verursacht. Aromatisch recht linear mit holzig-nussigen Aromen. Leicht süß, sanfte Noten von Gewürzen, so dass ein Eindruck von Süßholz entsteht. Der Rauch ist trotz der Frische angenehm cremig. Geraucht in gut einer Stunde bis unter die Banderole. Als ich diese entfernt hatte, musste ich die ganze Zeit das sich abwickelnde Deckblatt festhalten, was ziemlich nervig war. Ein Exemplar habe ich noch im Humidor und werde es zu einem späteren Zeitpunkt nochmal probieren, aber vorerst besteht trotz des Preises kein weiterer Kauf in Aussicht.



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Rocky Patel Vintage 1992 Torpedo
verifizierter Kauf

Länge: 15.56Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

1/3 Schokoladig, leicht nussig-holzig, Röstaromen und ein bisschen Pfeffer im Hintergrund. Ich musste aber erstmal diese Bauchbinden entfernen, denn die sehen mMn furchtbar billig aus. Die Dame braucht ordentlich Zug um ihre Aromen entfalten zu können und um nicht auszugehen. Das Deckblatt ist so fest und dick, dass sie bei nicht beachten gerne mal nur innen abbrennt und dann furchtbar bitter wird. So ist der Übergang bei mir ins 2/3. Ich hoffe das wird wieder besser. Das 2/3 ist schon sehr geprägt von den Röstaromen. Anfänglich noch so wie ein stark gerösteter und heiß gebrühter, schwarzer Kaffee. Die damit einhergehende Bitternote zieht sich jedoch nach ein paar Zügen wieder zurück. Ich habe kurz überlegt ob es vertretbar ist schon Wein zu trinken. Aber nur kurz ;-) Der feinherbe Riesling passt gut und bringt schön fruchtig-süße Aromen ins Spiel. Im Übergang zum 3/3 kommt dann wieder diese extrem bittere Note. Aber auch hier verfliegt sie zum Glück wieder nach ein paar Zügen. Dann wieder mehr holzig und dunkle Schokolade. Zum Ende hin platze dann das Deckblatt auf Höhe der Banderole auf. An dieser Stelle angekommen wieder die Bitternoten. Das war dann auch wirklich genug und ich habe sie ausgehen lassen. Fazit: Ein mittelkräftig, herb-würziger Smoke. Doppelzüge für ausreichend Rauch und sauberen Abbrand sind unerlässlich. Zudem entfalten sich erst so die Aromen. Sauber verarbeitet und für den damals reduzierten Preis von 520c kann man diese Rocky gut rauchen. Die extremen Bitternoten in den Übergängen gefallen mir jedoch nicht. 100 min Rauchdauer.



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1502 Special Edition Cachito Short Robusto
verifizierter Kauf

Länge: 11.43Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

1/3 fruchtige Schärfe wie milde Chili. Erde und ein wenig Röstaromen. Retronasal Pfeffer und leicht floral. 2/3 nussig-schokoladig und weiterhin Erde. Abrupter Aschefall bei 40min. 3/3 deutlicher die Röstaromen & Kaffeebohnen. Stärke zieht an und retronasal kommt der Pfeffer zurück. Kurz vor dem Ende kommen tatsächlich nochmal diese floralen Noten zurück gepaart mit etwas mineralisch-salzigem. Fazit: Toller Blend aus gut gereiften Tabaken aus Nicaragua und Honduras. 70min unterhaltsamer, mittelkräftiger Smoke für 480c. Könnte meinen Favoriten aus der selben Tabacalera Plasencia ablösen, da die letzten Chargen der Reserva 1898 nicht gut gereift waren. Kaufempfehlung!



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Matilde Serena Robusto

Länge: 13.34Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Die Matilde Serena Robusto hatte ich schon mal geraucht. Damals allerdings direkt am Tag vom Kauf und da ist sie mir ziemlich kratzig in Erinnerung geblieben. Mal sehen, dieses Exemplar lag jetzt etwa 5 Monate im Humidor. Ich hoffe diese frische Schärfe ist verflogen. Verarbeitungstechnisch und äußerlich zeigt sich die Zigarre einwandfrei: Zwei schöne hellblaue Banderolen harmonieren gut mit dem feinen claro-coloradofarbenen Connecticut Deckblatt. Der Cut geht easy, wenn auch leicht bröckelig. Dafür ist der Zugwiderstand on point. Aber schon im Kaltzug spürt man eine gewisse Würze, die sich unter Feuer als Pfeffer darstellt. Dieser bleibt während des Rauchens auch fortwährend präsent, wenn auch nicht mehr so krass wie beim ersten Exemplar. In der Grundaromatik präsentiert sich die Serena als sehr holzig. Im Hintergrund der schon erwähnte Pfeffer, mal stärker mal schwächer ausgeprägt. Zwischenaromen von leicht trockenem Gras und ein wenig Kakaopulver bieten eine Abwechslung in dem sonst recht linearen Smoke. Das Rauchvolumen fällt üppig aus, jedoch bleibt dieser doch stellenweise recht trocken und kratzig. Fazit: Auch, wenn eine Lagerung das trocken-kratzige reduzieren kann, ist mir der Pfeffer wie er in diesem Blend vorkommt, nicht gefällig. Mir fehlt einfach die Abwechslung oder ein angenehmer Gegenpart, wie fruchtige Noten oder cremiger Rauch. Ich halte sie, trotz der eher milden bis mittelkräftigen Stärke, daher weniger für Anfänger geeignet. Auch in Anbetracht des Preises von 660c keine Empfehlung und keine Wiederholung für mich.



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Costa Platinum Robusto XL

Länge: 12.70Durchmesser: 2.22 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Optisch schonmal sehr ansprechend: Das Madurofarbene Deckblatt aus Ecuador ist sauber gewickelt. In der Beschreibung steht zwar Oscuro, aber so dunkel ist es dann doch nicht. Es gibt keine dicken Blattadern o.ä. und auch das schwarze Bändchen um den Fuß passt zum Gesamtbild. Die Zigarre ist recht fest gerollt, gibt auf Druck kaum nach und braucht bei dem ganzen Tabak darin auch ordentlich Feuer. Die Einlage kommt komplett aus Nicaragua, was man in den ersten Zügen auch merkt: Pikant, wie bunter Pfeffer. Der Rauch ist dabei schön voluminös und in ausreichender Menge vorhanden. Das erste Drittel ist geprägt von Röstnoten, schwarzem Kaffee, dunkler Waldboden und einer leichten Süße. Retronasal leicht pfeffrig, aber noch angenehm. Das zweite Drittel bleibt geschmacklich wie das erste. Als ich die Banderole abmachen wollte ging die Zigarre dann das erste Mal aus. Sie wieder anzuzünden war auf jeden Fall eine gute Entscheidung: viel erdiger, fast schon mineralisch. Auch technisch eine einwandfreie Zigarre: Keine Abbrandprobleme, sie luftet gut und die Asche steht 45min an. Fazit: War ein toller Smoke, besonders in Anbetracht des Preises. Ein schönes Wechselspiel zwischen herben Röstaromen und Honigsüße. Das letzte Drittel hat mir dabei am besten gefallen. Wenn es die Zigarre noch zu kaufen gäbe, würde einer Wiederholung nichts im Wege stehen.



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J. Cortèz Mini Dominican

Länge: 8.50Durchmesser: 0.70 Herstellungsart Maschinell hergestellt (Shortfiller)MM

Doch recht aromatisch der kleine Ast, mit nettem dominikanischem Flavour: Süßes Heu und Nussaromen. Ein 10 Jahre alter Hazelburn harmoniert perfekt. 20 min durchaus Genuß. Hat mir besser gefallen als die Honduras oder Sumatra Varianten.



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Bolivar Belicosos Finos

Länge: 13.97Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Die Zigarre lag jetzt bestimmt ein dreiviertel Jahr im Humidor; an das Boxingdate kann ich mich schon nicht mehr erinnern. Gestern Abend war es dann soweit und dank dem Wetterchen im Moment kann man ja auch wieder länger draußen sitzen. Zur Zigarre: Die Äußerliche Verarbeitung war für kubanische Verhältnisse gut bis sehr gut, mit einem kleinen Loch im Deckblatt, was aber nicht weiter gestört hat. Sehr gleichmäßig gerollt, war der Zugwiderstand nach dem zweiten Cut angenehm. Das ist ja immer die größte Sorge: Golfball durch Gartenschlau. Hier war es zum Glück nicht so. Und auch das Abbrandverhalten war vortrefflich: Kein Schiefbrand, Tunnelbrand oder ähnliches zu vermelden. Im Übergang von zweiten ins letzte Drittel ging sie mal aus, aber da hatte ich mich grad hart verquatscht. Nicht weiter schlimm, denn ohne geschmackliche Einbuße ließ sie sich wieder entzünden und bis hinter die Banderole rauchen. Das Rauchvolumen hätte mir ein bisschen üppiger ausfallen dürfen, aber mit Doppelpuffs ging es dann klar. Jetzt zum Geschmack: Irgendwie habe ich eine Royal Corona erwartet, nur im Belicoso Format. Diese hat mir seinerzeit mit ihrem stallig-animalischen Geschmack und krass fruchtigen Spitzen unglaublich gut gefallen. Die Belicoso Fino weist da eher ein klassisch-derberes Profil a lá Partagas auf: Ein extrem satter, ledriger Grundton. In den Übergängen kommt die typisch kubanische Mineralität auf, die in den darauf folgenden Zügen sehr toastig wird. Am meisten verwundert hat mich das komplette Ausbleiben irgendwelcher Fruchtaromen, auf die ich irgendwie gehofft und gewartet hatte; dafür war insgesamt ein sehr nussiges Geruchs- und Geschmacksprofil vorhanden, was ich eher von Zigarren mit Connecticut Deckblättern her kenne. Hat sich hier aber auch sehr gut eingefügt. Der Rauch war mir hin und wieder ein bisschen zu kratzig. Aber verzeihbar, denn dafür ist er durchweg sehr cremig. Fazit: Erst die Royal Corona und nun diese Belicosos Fino! Bolivar ist für mich immer ein Highlight! Daher immer wieder gerne, selbst bei dem doch stattlichen Preis von 1320c. Dafür kann diese Zigarre was, was anderen (nicht Kubanerinnen) fehlt: Es ist so ein bisschen wie, wenn man seinen Lieblingssong hört und dann das erste Mal auch mit Bass. Gleiches Lied, aber wesentlich satterer Klang. Klar handelt es sich bei dieser Zigarre um eine kräftige Vertreterin gerollter Tabakblätter, aber ihr fällt es leicht dies zu verpacken und so merkt man es meinem Empfinden nach erst in der Sättigung bzw. im Nachgeschmack. Eine gute Mahlzeit vorher ist definitiv zu empfehlen.



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Balmoral Anejo XO Oscuro Rothschild Masivo

Länge: 12.70Durchmesser: 2.18 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Die letzte aus dem Sampler: Genauso knüppelhart gerollt wie die anderen Balmoral XO's, weist sie einen ebenso lockeren Zug auf. Um ihr genügend Rauch zu entlocken benötigt es Doppelpuffs, wodurch der schwarzen Pfeffer sehr präsent wird. Aromatische erinnert sie an einen sehr stark gerösteten, leicht gesüßten Kaffee. Wie es solche stark gerösteten und dann gebrühten Kaffees an sich haben, wird auch die Zigarre bisweilen recht bitter. Dies macht sich besonders auf der Lippe bemerkbar. Zudem musste ich bei diesem Exemplar auch mit einem hartnäckigen Schiefbrand und recht flockiger Asche kämpfen, was das Raucherlebnis insgesamt getrübt hat. Da waren die anderen Anejo XO nicht so, wodurch sich die Oscuro auf den letzten Platz im Sampler gesetzt hat. Fazit: Äußerlich recht ansehnliches Exemplar, welches genauso wie die anderen Rothschild Masivos gut in der Hand liegt. Leider konnte sie diesen Eindruck im Rauchverlauf nicht halten und hat mich geschmacklich auch nicht überzeugen können. In der Preisklasse gibt’s da tatsächlich bessere Vertreter wie z.B. die AVO Heritage.



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Villiger Dominico Bundles Torpedo
verifizierter Kauf

Länge: 15.24Durchmesser: 2.14 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Schöner Torpedo. Die Robusto kenne ich schon und da mir die bereits gefallen hat, habe ich mir diesen Torpedo für den etwas längeren Genuss gekauft. Leider hat der geschmacklich, so finde ich, nicht viel mit der Robusto gemeinsam: Die Aromen wirken im Vergleich einfach nur gestreckt/flach. Ein bisschen Holz, ein wenig grasig und nur eine dezente Nussnote, die eher im Geruch wahrnehmbar ist. Retronasal leicht scharf. Zudem lässt sich die Kappe nicht weit öffnen, da man sonst Gefahr läuft in die Schulter reinzuschneiden und so das Deckblatt aufzuwickeln. (Wie ich in den anderen Rezensionen lese, scheint aber ein nachschneiden nötig zu sein und das Deckblatt Problem tritt auf) Rauchvolumen daher eher gering und der Rauch war mir zu kratzig. Habe sie nach etwa nach dem ersten Drittel abgelegt. Fazit: Außen hui, innen pfui. Hier gibts keine Kaufempfehlung, sondern nur den Hinweis auf die um Welten bessere Robusto der gleichen Serie!



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L' Atelier by Pete Johnson and Pepin Garcia LAT 52
verifizierter Kauf

Länge: 12.07Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Schon eher mild. Der Tatuaje typische Pfeffer hält sich dezent im Hintergrund. Dafür sehr cremig mit einer salzig-süßen Nussnote, die so in Richtung Macadamia geht. Zugwiderstand war mir einen Ticken zu leicht. Hier empfiehlt sich ein V-Cut oder bohren. Leichte Abbrandschwierigkeiten in Form von Schiefbrand, dennoch nie ausgegangen. Fazit: Die LAT52 hat mich mit dieser süß-salzigen Nussnote überzeugt. Wird auf jeden Fall wieder bei mir einziehen.



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Copey Zigarren Mini Pyramide

Länge: 10.80Durchmesser: 2.06

Hat mich mit ihrem fleckigen Deckblatt, der eingedrückten Pyramidenspitze und der groben Struktur der Einlage schon nicht angeturnt. Beim ersten Cut war der Kaltzug zu schwer, beim nachschneiden ist dann das Deckblatt gerissen. Entzünden ließ sie sich dann erstaunlich gut und die ersten Züge waren auch recht angenehm. Dominikanisch mild mit einer ausgeprägten Grasnote und nussigem Geruch. Nach etwa einem Zentimeter und etwa 10 min Rauchzeit wurde sie unangenehm bitter. Zugleich höher Zugwiderstand und geringes Rauchvolumen. Da das Deckblatt sich immer mehr aufgewickelte, hab ich es dann auch sein lassen und die Zigarre mal zerlegt. Und siehe da: Ein klassicher Shortfiller. Hab ich im Anzeigentext nicht gelesen.... Fazit: Man bekommt genau das was man für die Kohle erwarten kann und ich kann nur jedem raten: So dringend musst du keine rauchen. Hol die dafür lieber ne Kugel Eis.



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RoMa Craft Tobac WunderLust Robusto
verifizierter Kauf

Länge: 12.70Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Farbe: Colorado Maduro Verarbeitung: Optisch ein richtiger Leckerbissen. Die doppelte Banderole harmoniert wunderbar mit dem fetten, sauber gewickelten Deckblatt. Im Rauchverlauf entwickelte sich jedoch ein etwas hartnäckiger Schiefbrand, dem ich nur mit Feuer Abhilfe schaffen konnte. Asche: Fest und weiß. Kaltgeruch: Dunkle, herbe Schokolade Zugwiderstand: Absolut on point. Erstes Drittel: Kräftiger Start mit leicht kratzigem Rauch, was auf ein noch recht frisches Exemplar schließen lässt. Der Rauch ist dennoch recht cremig, mit einem holzigen Grundton und einer fruchtigen Schärfe, die mich an grüne Chillies erinnert. Zweites Drittel: Das Kratzige verfliegt zum Glück und das Holz verwandelt sich in dunkle Schokolade. Der Rauch bekommt nun eine fette Struktur und wird regelrecht süß. Letztes Drittel: Das schönste Drittel. Je näher ich der Banderole komme, desto schokoladiger wird’s. Kein Holz, keine Schärfe. Toll Fazit: Wunderschön gerollte und geblendete Zigarre, die sich schon eher an erfahrene Raucher richtet. Wenn man sich von dem etwas harschen Start nicht einschüchtern lässt, bekommt man einen mittelkräftigen bis kräftigen schokoladigen Smoke. Der intensive, vollaromatische Rauchverlauf rechtfertigt den Preis.



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