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Humidor Die Box

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A.J. Fernandez Blend 15 Short Robusto
verifizierter Kauf

Länge: 8.89Durchmesser: 1.98

Joa. Recht holzig und trocken. Backkakao und Filterkaffee. Vor allem retronasal ziemlich pfeffrig. Eher ein leichter Zug und ordentlich Rauchvolumen. Abbrand war so lala. Für 3,90 nehm ich lieber die Condega Half Corona.



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Trinidad Reyes

Länge: 11.10Durchmesser: 1.59 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Frohes Neues Jahr! Das zweite Exemplar habe ich gestern in Ruhe genossen. Diesmal konnte ich auch die Aromen besser rausschmecken. Die Grundnoten in dem wunderbar cremigen Rauch sind definitiv Leder und Zedernholz. Im ersten Drittel kommen Zwischennoten von Nuss und dezentem Pfeffer hinzu. Das zweite Drittel war für mich das Beste: Eine nicht definierbare Zitrusfrucht ist deutlich zu schmecken und macht diese Drittel so besonders. Hatte ich bei Kubanischen Zigarren so erst einmal. Im Übergang zum letzten Drittel nimmt das Unheil seinen Lauf: Der Zugwiderstand wird schwerer und die Aromen dumpfer. Ich muss das erste Mal nachfeuern. Zwar lässt sie sich so nochmal ein paar Züge entlocken, aber der sich anbahnende Tunnelbrand ist unausweichlich. In Anbetracht des nahezu unbrauchbaren letzten Drittels rutscht die Reyes damit von einem grenzwertigen in ein schlechtes PLV. Die kleine Zigarre ist gut und die Aromen Hammer, aber für den Preis gibt’s schon zwei Mille Fleurs oder die Total Flame Spokes…



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AVO Syncro Nicaragua Robusto Tubo

Länge: 12.70Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Nach der Total Flame Spokes war ich auf der Suche nach einer größeren Zigarre mit Ometepe Tabak und bin bei dieser AVO gelandet. Der Gesamteindruck ist AVO gewohnt auf Top Niveau: Erstmal ein wirklich schöner, eckiger Tubo. Sehr hochwertig. Die Zigarre kommt also boxpressed, mit einem fetten colorado-madurofarbenen Deckblatt. Mit V-Cut angeschnitten war der Zugwiderstand on point. Unter Feuer kommt der Ometepe Tabak richtig gut zur Geltung: Fruchtiger Pfeffer, mineralische Erde, ein bisschen Zedernholz in einem angenehm cremigen Rauch. Abbrand und Rauchvolumen waren nicht zu beanstanden. Die Zigarre brennt anfänglich ziemlich schnell runter. Ab der Hälfte fängt sie sich aber wieder und so kam ich doch noch auf eine gute Stunde Rauchdauer. Die Banderole sitzt ziemlich fest auf der Zigarre und ich würde empfehlen sie zur Glut hin abzustreifen. Fazit: Tolle Zigarre! Eher mild bis maximal mittelkräftig, bietet aber durch den Ometepe Tabak ein griffiges Profil und wirkt so zu keinem Zeitpunkt zu lasch. Erinnert mich stellenweise an die Macanudo Inspirado Red. Nur auf den Tubo und das boxpressed würde ich gern verzichten können und für die Zigarre lieber 1-2 Euro weniger zahlen. Schöner Abend mit Säsch und Nobby in Lounge! Gerne wieder Jungs!



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Total Flame Nicaragua Spokes
verifizierter Kauf

Länge: 12.70Durchmesser: 1.27 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Auf diese Zigarre war ich sehr gespannt, denn der hier verwendete sagenumwobene Ometepe Tabak stammt von der gleichnamigen mythischen Insel. Die Optik und Haptik der eleganten Panatela sind herstellertypisch auf Top Niveau. Die Zigarre verströmt kalt schon einen süßlich-würzigen Geruch, der Lust auf mehr macht. Unter Feuer bietet die Zigarre eine wunderschön abgestimmte Melange an Zedernholz, salzigen Nussaromen und Toast. Getragen von einem voluminösen und cremigen Rauch, dass es eine Wonne ist. Bedingt durch das schlanke Format mag die Zigarre eher mit wenigen und sanften Zügen geraucht werden, dann zeigt sie ein wirklich harmonisches Gesamtkonzept. Also, wenn ich einen Wermutstropfen nennen müsste, so wäre es (nur) die Rauchdauer. Die habe ich wirklich ausgereizt und bin auf 45 min gekommen. Ich wünschte nur, es wäre mehr gegangen. Bei dem vortrefflichen Genuss halte ich die 5€ auch für keinesfalls überzogen, denn für eine gute Robusto gebe ich auch 10€ und mehr aus. Setze man mal die Rauchdauer in Relation. Also wirklich sehr zu empfehlen und vor allem für Freunde der kürzen Rauchdauer (Perlas, Short Corona, etc).



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Trinidad Coloniales

Länge: 13.21Durchmesser: 1.75 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Hach, die Festtagszigarre. Boxingdate März '18 und ein wirklich herrliches Stück Tabakskunst. Die Optik und Haptik ist Premiumklasse. Schöne Banderole mit Understatement, ziert das ebenmäßige, ledrige Deckblatt. Der Anschnitt des kleinen Pigtails klappt ohne Probleme. Geschmacklich startet sie zunächst recht holzig trocken, pfeffrig und ledrig. Spätestens ab dem Zweiten Drittel tritt eine deutliche Zedernholznote in wunderschön cremigen Rauch. Hin und wieder zeigt sich eine dezent säuerliche Fruchtnote. Der Pfeffer hat sich zurückgezogen und die Zigarre lässt sich nun auch angenehm retronasal genießen. Zum letzten Drittel zieht sie nochmal an. Die Aromen werden dunkler, mit reichlich mineralischer Erde und Röstaromen. Aber immer harmonisch und nie überbordend. Wobei ich sagen muss, dass sie eher in sanften, bedächtigen Zügen geraucht werden will. Zieht man zu oft oder zu fest, wird sie schnell harsch. Im Rauchverlauf habe ich zweimal ab geascht und Schiefbrand korrigiert. Fazit: Gerne wieder. Das PLV stimmt für mich. Obwohl die Zigarre nicht grad billig ist, bekommt man hier schon echt was geboten und die Rauchdauer von 60min ist auch ordentlich.



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Romeo y Julieta Cedros De Luxe Nr. 3

Länge: 13.02Durchmesser: 1.67 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Das schöne Wetter genießen und bei einer Cedros De Luxe No. 3 über das vergehende Jahr und das kommende sinnieren. Boxing Date März 2018 – Den Preis habe ich vergessen. Unter der Wicklung aus Zedernholz kommt eine recht schlanke Julieta zu Vorschein. Erinnert direkt an die Mille Fleurs, nur nicht so fest gerollt. Das Deckblatt fühlt sich sehr schon samtig an, mit einem leichten Zahn. Leider weist es sehr viele kleine blaue Flecken auf. Ein Zeichen für eine schlechte Fermentation des Deckblatts und dass die Kubaner ihre optisch fehlerhaften Exemplare gerne in Tubos oder Zedernholz verstecken. Dafür sind die Raucheigenschaften vortrefflich. Die Zigarre brennt wie an einer Schnur runter, ich muss an keiner Stelle nachhelfen. Der Rauch ist wunderbar cremig und in ausreichender Menge vorhanden. Dank angenehmen Zugwiderstand lässt sie sich entspannt rauchen, ohne heiß zu werden. Geschmacklich auch ein ganz vorzügliches Exemplar. Im ersten Drittel noch recht ledrig, trocken und retronasal Pfeffer; kommt im Übergang zum Zweiten Drittel diese wunderbar salzige Nuss Note zum Vorschein, die ich bei R&J so gerne habe. Zwischendurch spannende Citrus Aromen. Ab der Hälfte wird die Zigarre dann schwerer in ihren Aromen. Mehr mineralische Erde, das Leder wird herber und der Rauch cremiger. Sehr fein bis zum Schluss nach etwa 45 Minuten. Fazit: Trotz des schmalen Durchmessers und dem fleckigen Deckblatt eine ganz vortreffliche R&J. Ich wünsche euch allen ein paar ruhige und besinnliche Tage!



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Charatan Tubed Petit Corona Tubo
verifizierter Kauf

Länge: 11.43Durchmesser: 1.67 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Ja, nicht schlecht, aber auch nicht besonders gut. Im Vergleich zu dem Tubo, wirkt die Zigarre schon eine Spur minderwertiger. Leicht fleckiges Deckblatt, weniger ebenmäßig gerollt und nach dem Cut sieht man im Innern einige Dickere Adern enthalten. Der Zugwiderstand ist durchweg sehr gut und auch die Rauchentwicklung ist, trotz des schmalen Durchmessers, beachtlich. Leider musste ich die Zigarre im Rauchverlauf häufiger Nachzünden, da sie hier und da einen Schiefbrand entwickelte oder fast ausging. Geschmacklich startet die Petit Corona recht holzig und retronasal mit deutlich Pfeffer. Der legt sich zum Glück nach den Ersten Zügen. Zu dem holzigen Grundton kommt sehr schnell eine fruchtige Komponente, die sich über den Rauchverlauf stetig wandelte: Zunächst hatte sie etwas leicht Saures, von billiger Asia Süß-Sauer-Sauce. Im Zweiten Drittel übernahm Sie dann die Überhand, das Holz ging zurück und das Fruchtige erinnerte mich an milden Senf. Bis hier hin schon verrückt im Geschmack, wurde es nur noch von letzten Drittel getoppt: Das Holz kommt zurück und schmeckte nun in Kombination nach verkohlter Bratwurst mit Senf. Fazit: Also den Tubo finde ich sehr schön und auch die Raucheigenschaften der Zigarre waren top. Der Rauch war auch die ganzen 45 min Rauchdauer schön cremig, leicht ledrig. Aber ich habe wirklich kein Interesse an Bratwurst mit Senf in meiner Zigarre. Wem das zusagt oder Interesse an Experimenten hat, kann bei dem schmalen Preis schonmal zugreifen. Ansonsten: Passen!



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Ibis Antiguo Figurado
verifizierter Kauf

Länge: 12.70Durchmesser: 1.67 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Es war auf jeden Fall nicht die schlauste Idee eine Ibis Antiguo Figurado und eine Jesus Fuego Origen Natural Petit Corona gleichzeitig zu bestellen und ohne besondere Markierung zusammen in den Humidor zu legen. Sie ähneln sich einfach zu stark und kommen beide auch noch ohne Banderole, was das spätere Auseinanderhalten ungemein schwierig macht. Durch die Abbildungen hier bei CW, die ungefähren Größenunterscheide und die Geschmacksbeschreibung kann ich nur vermuten, dass ich gestern die Ibis erwischt habe. Nach ein paar Wochen im Humidor bei 69 % RLF fühlt sich die Zigarre zunächst recht weich an. Für den Transport habe ich dann einen alten Tubo mit Zedernholzeinlage genutzt. Darin konnte die Zigarre sich bis zur Ankunft akklimatisieren und war so nicht mehr ganz so weich. Die Optische Erscheinung der Zigarre finde ich direkt sehr überzeugend. Ein schönes, glattes Deckblatt umschließt das nicht ganz gleichmäßige Figurado Format. Entgegen den meisten Top Rezensionen hier kommt mein Exemplar mit einer Cappa, welche sich zwar gut entfernen lässt, aber nur einen kleinen Querschnitt offenbart. Demensprechend ist vor allem im Ersten und Letzten Drittel das Rauchvolumen nur mäßig. Es gilt also von Beginn an auszubalancieren mit doppelten Zügen genügend Rauch zu entlocken, ohne die Zigarre heiß zu rauchen. Dabei brennt sie zwar gleichmäßig ab, aber mit konstantem Schiefbrand. Geschmacklich bietet das Figurado Format eine schöne Dreiteilung der Aromen: Zu Beginn recht holzig und trocken, entwickelt sich durch den größer werdenden Durchmesser eine satte, erdige Grundstruktur. Zwischennoten bestehen aus Schokolade, Nuss und Leder. Mit verjüngendem Durchmesser wieder holziger und durchaus kräftig im Nikotin, aber immer ohne Pfeffer und so auch retronasal schön zu genießen. Bei einem Preis von 230c und guten 45 Minuten Rauchdauer ergibt sich ein erstklassiges PLV. Ich denke eine längere Lagerung kann hier und da noch ein paar Ecken glattbügeln und vor allem das zum Ende deutliche Nikotin reduzieren. Auch empfehle ich die Zigarre eine halbe Stunde bis Stunde vor dem Genuss aus dem Humidor zu nehmen, da sie sonst zu feucht und weich ist.



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Total Flame Limited Edition Persia (Belicoso)

Länge: 15.24Durchmesser: 2.06

Recht milde Zigarre mit einer imposanten Banderole. Im Aroma finden sich sachte Ankläge von Zedernholz und undefinierbaren Gewürzen. Die Raucheigenschaften sind durchweg sehr gut, sodass sie sich entspannt genießen lässt. Für meinen Geschmack ein wenig flach und auch das oft zitierte Umami finde ich leider nicht. Dafür ist der Nachgeschmack ausgewöhnlich langanhaltend und von Orientalischen Gewürzen geprägt. Anis- und Fenchelsamen. Sehr lecker. Wiederholung erstmal ausgeschlossen, aber eine Probierempfehlung für Fans milder Dominikanerinen.



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Dunhill Aged Tabaras AT

Länge: 13.97Durchmesser: 1.71 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Erstanden beim Local Dealer für 800c. Schöner Tubos mit Zedernholzeinlage. Die Zigarre hat ein recht schlankes Format, bei dem die dickeren Blattadern des Deckblattes deutlich hervortreten. Auch die dicke Banderole wirkt ein wenig wuchtig und zu groß für das Format. Auf Druck gibt die Zigarre angenehm nach. Also weder zu prall, noch zu locker gerollt und so auch mit perfektem Zugwiderstand. Der Kaltgeruch ist heuig, mit einer merklichen Minznote vom gereiften Connecticut Deckblatt. Der Eindruck findet sich, nach einem sauberen Anschnitt, auch im Kaltzug wieder. Unter Feuer liefert die Dunhill einen sauberen Dom. Rep. Smoke auf: Mild mit vorwiegend holzig, grasig, heuigen Aromen. In Kombination mit dem durchaus cremigen Rauch entsteht schnell der Eindruck von Leder. Hin und wieder blitzt ein wenig Nuss auf. Retronasal ist auch eine Spur weißer Pfeffer zu finden und gibt der Zigarre trotz ihres milden Aromas eine gewisse Struktur. Zigarren mit diesem Geschmacksprofil finden sich in der Dom Rep zu Hauf, wieso also 800c ausgeben? Diesen ‚Aufpreis‘ zahlt man hier mMn für den erstklassigen Zugwiderstand, das üppige Rauchvolumen und beschwerdefreien Abbrand. Ach ja und den Tubos natürlich. Die Rauchdauer lag bei ‚entspannten‘ 50 Minuten. Wenn man bei den Außentemperaturen noch von ‚entspannt‘ reden kann. Schade, dass Dunhill scheinbar keine Zigarren mehr vertreibt.



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Vegas Robaina Famosos

Länge: 12.70Durchmesser: 1.91 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Boxingdate war März 2018. Vor ein oder zwei Jahren hatte ich schonmal eine Robaina Famosos, die aber leider null zog. Nachdem ich die Zigarre geöffnet hatte, zeigte sich eine ungewöhnliche Tabakfaltung im letzten Drittel. Naja, kubanische Zigarrenqualität halt. It's a gamble! Diese hier war Top: Gut gelagert und gereift, sowie sauber gerollt und ohne feste oder lose Stellen, hatte sie einen perfekten Zugwiderstand. Bei dieser Zigarre handelt es sich sowohl im Abbrand, als auch in der Rauchentwicklung und in den Aromen um eine schwere Zigarre. Es dominieren kräftige Aromen von dunkler, mineralischer Erde und retronasal durchweg pfeffrig. Der Rauch ist ledrig/cremig und in Zwischennoten finden sich Nuss, Toast und Zedernholz. Leider ging sie mir im Rauchverlauf dreimal aus, was die Aromen jedoch zum Glück nicht nachträglich beeinflusste. Die Rauchdauer lag bei guten 70 Minuten. Also ich muss sagen: Wenn man ein gut gerolltes und ausreichend gelagertes Exemplar erwischt, ist die Famosos schon eine beeindruckende Zigarre. Nicht nur kräftig, sondern auch geschmacklich sehr eigenständig. Im Preis-Leistung-Vergleich würde ich jedoch weiterhin zu meiner geliebten D No.4 greifen, die ich persönlich auch als ein Ticken weniger kräftig empfinde. Aber das ist Geschmackssache! … Wobei es bei der „Wahl“ einer kubanischen Zigarre im Moment weniger auf die persönliche Favorisierung ankommt, sondern eher auf die Verfügbarkeit. Selbst der Drachenhort war leer geräubert und seit 3 Monaten nicht mehr beliefert worden…



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CAO Pilon Robusto

Länge: 12.70Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Optisch eine wunderschöne Zigarre mit überzeugendem Format. Das Deckblatt ist nahezu glatt und fast nahtlos. Die Pilon verströmt einen herrlichen Kaltgeruch, die mich sehr an Zigarren von AJ Fernandez erinnert: süßlicher Tabakgeruch, durch die ordentliche Fermentation. Cut und Flammenannahme funktionieren tadellos. Von den ersten Zügen an ein wunderbar cremiger Rauch, der mitunter nur durch Doppelzüge zu entlocken ist. Aromatisch präsentiert sie sich im Ersten Drittel sehr schokoladig mit einem Unterton nach Zedernholz. Im zweiten Drittel übernimmt das Holz die Überhand. Eine leicht süß-salzige Note schwingt mit, die im letzten Drittel stärker wird und so das eher erdige letzte Drittel einläutet. Die Zigarre wird ab der Hälfte kräftiger und geht mMn schon über das mittelstarke hinaus. Besonders ab hier kaum noch retronasal zu genießen. Der Pfeffer ist mir dabei zu stark. Beim Abbrand musste ich zwei Schiefbrände korrigieren, aber nichts wildes. Fazit: Leckere, kräftige Zigarre, die sich im Verlauf ordentlich steigert. Bei dem Preis würde ich eine Wiederholung nicht ausschließen. Dann aber nochmal länger ohne Celophan im Humidor lagern!



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Rocky Patel Vintage Signature 1990 Juniors (Perla)

Länge: 10.16Durchmesser: 1.43 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Auf Blechkiste steht 4x38. Raucht sich ganz anständig, heißt: zieht gut, brennt gut ab und wird nicht scharf. Auch das Rauchvolumen ist ordentlich und leidlich cremig. Geschmacklich auf der erdig-holzigen Seite, mit retronasal deutlich spürbarem Pfeffer. Persönlich bin ich erfreut, keine für mich typische Patel Bitterkeit zu finden! Rauchdauer etwa 35-40 min. Ich konnte die Juniors terminlich leider nicht bis zum Ende genießen.



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Davidoff Grand Cru Toro

Länge: 15.24Durchmesser: 2.18 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Eine mild bis mittelkräftige Top Class Zigarre. Die Verarbeitung und Haptik sind wirklich überdurchschnittlich gut. Das Connecticut Deckblatt hat sichtbare Adern und Nähte, fühlt sich aber extrem gut an. Sehr weich und ledrig, mit einem feinen Samt. Auf Druck gibt die Zigarre angenehm nach und nach einem sauberen Cut, präsentiert sie einen perfekten Kaltzug. Im Kaltgeruch noch leicht holzig, erschmeckt sich im Kaltzug noch eine feine Gewürznote. Feuer nimmt sie, trotz Wind auf dem Balkon gut an und brennt von da an wellig, aber immer gleichmäßig ab. Die Asche steht fest an, sollte aber nach jedem Drittel abgestreift werden. Die Zigarre eignet sich nicht zum Turmbauen. Der Zugwiderstand ist on point und so produziert die Toro, mit sanften Zügen, einen voluminösen Rauch. Der ist schön cremig-ledrig, erzeugt mir aber im Rachen mitunter ein sanftes Kratzen. Ein Begleitgetränk ist daher zu empfehlen, z.B. einen ausdrucksstarken Cognac oder einen Sherryfass gereiften Highland Scotch Single Malt. Die Gran Cru bietet ein herkunftstypisches Aromenprofil von Leder und Toast. Als Zwischennoten finden sich leicht nussige, aber auch grasige Noten, die gelegentlich zu einer leichten Bitterkeit von Kaffee tendieren. Retronasal merklich pfeffrig-scharf, erzeugt sie so ein kerniges und vollmundiges Geschmackserlebnis. Geraucht in etwa 100 min bis unter die Banderole, welche dem Preis entsprechend wertig und sauber verklebt sind. Fazit: Toller Start in die Welt von Davidoff, bei dem sich die Qualität in meinen Augen auch im Preis widerspiegelt. Und wenn man sich etwas gönnen möchte, sollte man auch nicht über die paar Euro Markenaufschlag nachdenken.



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A.J. Fernandez Enclave Connecticut Robusto

Länge: 12.70Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Diese Zigarre von AJ Fernandez hat mich nicht überzeugen können. Die Optik und Verarbeitung passen noch, aber die Raucheigenschaften sind ungewöhnlich schlecht: Schiefbrand direkt zu Beginn und zwischendurch ging sie mir dann zweimal aus. Auch bei dieser AJ gabs im Übergang zum letzten Drittel einen dicken Tunnelbrand, was sich in beißend scharfem Rauch offenbarte. Sehr unangenehm und der Grund warum ich sie dann schon hab ausgehen lassen. Bis dahin war sie aromatisch so lala: Zedernholz, eine gute Prise Pfeffer und eine Ahnung süß-fruchtiges. Cremig würde ich den Rauch jetzt nicht bezeichnen, eher ledrig und auch ein bisschen trocken. Wirkt insgesamt auf mich sehr unrund, da gefällt mir die normale Enclave doch deutlich besser!



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