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Humidor Paengz Smokes

97 Einträge
Kommentar: In allem was annähernd Perfektion sucht, spielen viele Faktoren eine Rolle dabei, ob etwas schlecht, gut oder hervorragend ist. Alle Faktoren sollten gleichermaßen Beachtung finden, denn nur so hat etwas überhaupt die Chance, (beinahe) perfekt zu wirken.

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Maria Mancini Edition Especial De Gaulle

Länge: 12.07Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Mild zum "Nebenher" rauchen..... und optisch gut verarbeitet, kam die Maria Mancini daher. Von der Haptik weder sehr fest, noch sehr locker, eigtl genau richtig. Vom Kaltgeruch etwas stallig und auch holzig, minimal süß. Der Kaltzug war sehr verhalten, kaum Aromen, evtl etwas Zeder. Angezündet waren die ersten Aromen von Holz, Pfeffer und eine leichte Kräuterwürze zu schmecken. Von der Aromadichte eher auf der leichten/dünnen Seite. Aus meiner Sicht hatte diese Zigarre keinen wahren "Körper" und war recht mild vom Nikotin. Nicht unbedingt das, was ich gerne rauche. Im Aromaverlauf hat sich auch nicht viel getan, die Zigarre blieb bis zum Schluss leicht holzig-süß, dabei auch cremig. Ab und an waren nussige Aromen zu schmecken, Röstaromen auch nur dann wenn man sie etwas wärmer rauchte. Aus meiner Sicht eine sehr geradlinige, unspannende Zigarre ohne Tiefgang, aber durchaus harmonisch. Kann man gut nebenher rauchen, ich bevorzuge allerdings Zigarren, auf die ich mich bei jedem Zug konzentriere und die mich auf eine geschmackliche Reise schicken. Vom Zug und Abbrand voll in Ordnung, ab und an leichter Schiefbrand, aber nichts, was man nicht korrigieren konnte. Hatte etwa 60 min mein "Vergnügen" damit, ergibt bei 5,70 EUR ein PLV einer 3+. Für mich gibt es in dieser Preisklasse durchaus bessere Zigarren, wie z.B. die Rothshild von Flor de Copan oder eine Casa de Torres Robusto. Muss ich nicht unbedingt wieder rauchen, da mir persönlich zu langweilig. Kann ich aber jedem Mild-raucher ohne große Ansprüche empfehlen, da sie sich gut rauchen lässt. Gesamteindruck: 6,6 von 10 (okay)



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Rocky Patel Decade Robusto
verifizierter Kauf

Länge: 13.97Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Eine sehr gute Zigarre..... diese Rocky Patel. RP mäßig wunderschön verarbeitet, nahezu perfekte Optik und Haptik. Der Kaltgeruch sehr intensiv nach Zimtwürze, Süße, Schokolade und Holz. Ebenso der Kaltzug. Bisschen wie Weihnachtsgebäck. Angezündet gleich das volle Aroma, hohe Dichte, satter Rauch, kurzes Finish und geschmacklich eine Mischung aus Zedernholz, Schokolade, Pfeffer, Röstaromen, Weihnachtsgebäck und süßer Creme. Ganz toller Start schon mal. Im Verlauf des ersten Drittels ist nicht allzu viel passiert, die Zigarre war aber so schon sehr lecker. Im zweiten Drittel ist das holzige und schokoladige etwas in den Hintergrund gewandert oder sogar verschwunden, dafür kamen abwechselnd schöne Röstaromen, Nelke, Muskat und auch zwischendurch Orangenschale durch. Das fruchtige war klar schmeckbar im zweiten Drittel und wurde im letzten Drittel immer besser. Gegen Ende wurde die Zigarre etwas wärmer, also hab ich das Tempo und die Zugstärke verringert und ich wurde belohnt. Diese Mischung aus leicht floralen Noten, mit Schokolade, die zurück kam, etwas Erde, süßer Creme, sowie leichte Röstaromen und Orangenschale haben bei mir auf ein mal ein ganz klares Geschmacksbild vor dem inneren Auge projiziert: Softcake Orange. Phänomenal. Schwarzer Kaffee dazu war nicht störend, aber auch nicht begeisternd. Evtl passt ein Cappucino besser, oder vllt auch ein alkoholisches Getränk kräftiger Art und mit fruchtigen, süßen Noten. Muss und werde ich wieder rauchen. Langsam geraucht eine sehr gute Zigarre, die durchaus komplex war und meistens sehr harmonisch, nur ab und an wurde der Pfeffer etwas dominant, oder auch mal die Röstaromen. Das Aromafinish könnte etwas länger sein, aber das ist meckern auf hohem Niveau. Der Geschmack war sehr gut für mich. Bin sogar am Überlegen mir eine Kiste zu kaufen. Kann ich jedem empfehlen, evtl etwas zu stark für Einsteiger, da auf der mittelkräftigen Seite. 70 min Smoke für 8,40 EUR ergibt eine 2+. Gesamtbewertung: 8,5 von 10 (super)



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Partagas Shorts

Länge: 11.00Durchmesser: 1.67 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Eine Offenbahrung..... schön verarbeitet, optisch sehr ansprechend, haptisch etwas sehr steif und fest gerollt. Habe Exemplare mit BD Oktober 2018, also 3 Jahre alt. Kaltgeruch und Kaltzug waren erdig-holzig. Die erste gerauchte war zu fest gerollt und ich hab mich dazu verleiten lassen, sie mit der Nadel zu bearbeiten, was dieser Zigarre nicht gut tat. Die zweite hab ich unbehandelt geraucht und einfach langsame, kleine Züge genommen. So geraucht, war sie geschmacklich eine wahre Offenbahrung für mich. Unglaublich wieviel Stärke und Aroma bei selbst kleinen Zügen, mit wenig Rauch und sehr langsam geraucht durch kamen. Diese kleine Partagas hat Wumms und ich liebe es. Angezündet waren sofort ein wundervolles Profil mit Erde, Leder, etwas Holz, sowie süß-würziger Creme und Röstaromen zu schmecken. Was ein Start und so ging es auch weiter. Mini-Zug um Zug habe ich mich durch die Zigarre geraucht und hab eine kleine Reise durch verschiedene Aromen erlebt. Holz und florale Aromen, Nuss, gerösteter Kaffee, dann wieder Süße, dann fruchtig, dabei immer sehr schön erdig. Diese Zigarre hat bei jedem Zug etwas anders geschmeckt und war so spannend, wie ich mir eine Zigarre nur wünschen kann. Komplex, hocharomatisch und stark. Ein wahrer Genuss für mich. Verglichen mit der Mille Fleur war sie deutlich kräftiger und erdiger, weniger süß und weniger würzig. Verglichen mit einer D4 oder D6 weniger ledrig, dafür mit mehr Röstaromen, mehr Erde und deutlich komplexer und ebenfalls stärker und dichter vom Aroma. Was soll ich sagen, sie schmeckt aus meiner Sicht wie eine Zigarre, die noch so geblendet wird, wie sie früher geblendet wurden. Deutlich kräftiger und aromatischer. Eine richtig geile Zigarre. Ich habe eine ganze Kiste davon und ich weiß jetzt schon, dass ich noch mehr Kisten davon kaufen werde, denn diese Zigarre wird definitiv sehr regelmäßig geraucht. Bisher zählt sie zu den besten Zigarren, die ich geraucht habe. Ich bin allerdings auch ein Partagas-Fan. Ich kann die Shorts einfach jedem erfahrenen Aficionado ans Herz legen, vor allem denen, die Partagas mögen. Ihr werdet es nicht bereuen, außer sie zieht wirklich gar nicht. Falls sie schlecht zieht, raucht sie so wie sie ist, iwann öffnet sie sich und auch bis dahin ist das Geschmackserlebnis einfach Oberliga. Hab sie auf 60 min gebracht, bei 6,60 EUR ergibt das ein PLV einer 1-. Prädikat *Kiste - geht*, sowie *Aromabombe* muss ich vergeben. Klare Empfehlung, evtl nichts für Einsteiger, da zu stark. Pairing mit gesüßtem Kaffee war sensationell. Gesamtbewertung: 9.0 von 10 (hervorragend)



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Partagas Coronas Junior A/T Tubos

Länge: 11.71Durchmesser: 1.59 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Unrund trotz des Alters..... ganz ordentlich verarbeitet, etwas trockenes Deckblatt heller Natur, obwohl die zweite aus der Charge eher ölig und dunkel war. Evtl war der Tubus nicht ganz dicht. Ich habe Exemplare ergattert, die anhand der Steuerbanderole im Februar 2012 in Deutschland versteuert wurden. Daraus nehm ich an, dass die Zigarre selbst ein Rolling-Date von vermutlich Herbst/Winter 2011 und somit schon etwa 10 Jahre auf dem Buckel hatte. Ich habe mich entschieden zuerst die optisch weniger ansprechende Zigarre zu verkosten und berichte hier davon. Die Haptik war eher locker, leicht trockenes DB wie gesagt, grobadriger Natur. Der Kaltgeruch war etwas muffig mit viel Zedernholz, was bei lange im Tubo gelagerten Zigarren oft der Fall ist, da sie mit dünnem Zedernholz ummantelt werden. Angezündet war der Geschmack auch deutlich zedrig, mit immernoch ordentlicher Portion Pfeffer, sowie einer leicht süßen Würzigkeit. Als typisch kubanisch würde ich den Start nicht bezeichnen, Nuancen der Würze deuteten darauf hin. Im zweiten Drittel war der Pfefferanteil immernoch deutlich zu schmecken, vor allem retronasal. Dazu kamen Röstaromen, sowie zunächst süße florale Töne, die später hin zum letzten Drittel bitterer wurden. Die Textur war durchgehend leicht cremig. Die Zigarre hatte keinen schlechten Geschmack, allerdings auch keinen Besonderen und war eher unharmonisch. Was mich ebenfalls gewundert hat, war die Stärke der Zigarre, da das Nikotin durchaus noch deutlich zu spüren war, obwohl die Zigarre vermutlich schon 10 Jahre gereift wurde. Die Aromadichte lag im mittleren Bereich, was mir entgegen kam, da ich milde, dünne Aromen nicht besonders mag. Alles in allem ein unspannender Smoke, der nicht schlecht war. Evtl ist das zweite Exemplar eine ganz andere Liga, diese hier hat mich jetzt nicht umgehauen. Dennoch würde ich ihr bei einem Preis von 5,20 EUR für ca. 40 min Smoke ein PLV von einer 2-3 geben. Ich werde dieses Review updaten, sobald ich die andere geraucht habe. Außerdem habe ich noch ein 3er-Pack aus dem Jahr 2012, d.h. ich hab noch ein paar Exemplare, die das Bild in eine andere Richtung lenken könnten. Bis dahin bleib ich bei einem mäßigen Review ohne klare Empfehlung. Zug- und Abbrandverhalten waren gut. Gesamtbewertung: 7.6 von 10 (gut)



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Romeo y Julieta Short Churchill

Länge: 12.40Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Toller Kuba-Smoke..... sehr schön verarbeitet, mit leicht dunklem und speckigem Deckblatt. Optisch und haptisch wirklich eine tolle Zigarre. Vom Kaltgeruch her ledrig, erdig und holzig. Eine leichte Süße war auch zu vernehmen. Der Kaltzug dagegen war sehr würzig, vermute, dass das DB da eine große Rolle gespielt hat. Angezündet entfaltete sich ein schönes kubanische Aromaspektrum der helleren Art. Schöne, weiche Leder- und Heuaromen, fein gewürzt mit leichter Süße bei cremiger Textur. Toller Start. Und genau so ging es auch weiter, relativ geradlinig mit Hier und Da mal etwas Abwechslung, aber im Großen und Ganzen nach diesem Profil. Im zweiten Drittel kam mal etwas Pfeffer durch, ganz dezent und angenehm. Ab und an auch etwas erdiges und gegen Ende wurde die Zigarre blumig, mit schönen Röstaromen nach Brot. Eine für mich zwar wenig komplexe, aber sehr leckere Zigarre. War vermutlich noch etwas frisch und hat evtl. das Potential 1-2 Jahre zu liegen, um die Aromen noch feiner aufzulösen, aber mir hat sie auch so schon echt gut geschmeckt. Toller Smoke, gutes Zugverhalten, gutes Abbrandverhalten und schöner Geschmack. Vom Nikotin her leicht bis mittelkräftig, von der Aromadichte schon Richtung medium. Hatte 80 min meinen Genuss und bei 11,80 EUR ergibt das ein PLV von einer glatten 2. Kann ich jedem empfehlen. Gesamtbewertung: 8,2 von 10 (toll)



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Perdomo Mini Cigarillos Maduro 20er
verifizierter Kauf

Länge: 8.60Durchmesser: 0.83 Herstellungsart Maschinell hergestellt (Shortfiller)MM

Toller Rillo-Tabak mit gutem Geschmack..... optisch eben eine normale, typische "Club"-Rillo, gut verarbeitet, nichts zu beanstanden. Kalt duftet sie schon leicht süßlich, tolle Maduro-Farben. Angezündet bekommt man tatsächlich einiges von diesen kleinen Sticks geboten. Maduro-typische , süße Schokoladennoten, Holzaromen und ordentlich cremige Textur. Für das Format dann doch sehr leckere und intensive Aromen, teils besser als bei echten Zigarren. Einen erdigen Geschmack kann man auch vernehmen, sowie je nach Rauchgeschwindigkeit mal mehr mal weniger Kaffee- und Brotaromen. Ich rauch die echt gerne, auch wenn ich eher Großformat-Raucher bin, bei Rillos schnapp ich mir eigtl Shorts oder Puritos, Clubs werden nämlich zu schnell scharf. Diese hier aber nicht. Liegt das am Perdomo-Tabak? Auf jeden Fall sehr lohnenswerter kurzer Maduro-Smoke von ca. 8-10 min. Raucheigenschaften sind auch top, am Ende hat man manchmal paar Krümel im Mund, aber zu weich wird sie eigtl nicht. Umgerechnet etwa 0,50 EUR pro Stick finde ich auch fair. Nikotin ist auch etwas da, so mittelkräftig würde ich sagen. Kann ich jedem Rillo-Raucher und Kurzsmoker empfehlen. Gesamteindruck: 8,0 von 10 (toll)



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Parcero Toro

Länge: 15.24Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Nicht schlecht, nicht schlecht..... optisch ganz ordentlich verarbeitet, schönes DB mit leicht öligem Teint. Haptisch top, eher auf der leichten Seite. Der Kaltgeruch war leicht stallig, holzig und auch eine gewisse Süße war mit dabei. Beim Kaltzug waren Zeder und Süße dominant, bei leichter Würzigkeit. Angezündet kamen direkt schöne würzige Aromen mit Holz gepaart zum Vorschein. Pfeffrig war sie zu Beginn auch, vor allem retronasal. Die Textur war von Anfang an mittelcremig, keine Fuente, aber ging schon bisschen in die Richtung. Die Würze hat ein wenig an Nicaragua erinnert, wobei hier meines Wissens kein NIC mitgerollt wurde. Tendenziell leicht- bis mittelaromatisch bei milder Nikotinstärke verblieb der Smoke relativ geradlinig unspektakulär so wie auch schon zu Beginn. Hier und da mal ein wenig mehr Süße oder mehr Würze, mal kurz Vanille und Karamell, aber alles eher bescheiden. Gegen Ende auch mal Röstaromen, ansonsten sehr geradlinig. Bis auf zu Beginn, schmeckte die Zigarre auch recht rund, kann also Einsteigern sehr gut gefallen. Ich bevorzuge eher kräftigere, aromatischere und komplexere Zigarren, aber zum Nebenher rauchen passt das schon. Wobei man für 5,30 EUR auch schon 2 Umnum oder Don Tomas bekommt, die auch locker mithalten können. Nichtsdestotrotz ordentlicher Smoke, mit gutem, etwas leichterem Zug und ordentlichem Abbrand. Kann man machen, wenn man keine großen Ansprüche hat. PLV bei etwa 60 min Smoke ist ne 2-. Gesamteindruck: 7,4 von 10 (ordentlich)



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Länge: 13.02Durchmesser: 2.18 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Noch zu jung, aber Potential ist da..... optisch eine Augenweide, mit sehr dunklem (fast schon maduro-typischem) DB. Adern sind fein bis mittelgrob. Der Kaltduft war phänomenal, stark, schokoladig, erdig und auch etwas holzig. Der Kaltzug ebenso. Angezündet kamen leider direkt starke Zugprobleme zum Vorschein, die Zigarre war sehr fest gerollt, fast steif, evtl war diese beim Rollen zu nass. Mit der Nadel nachgeholfen, ging es dann, Einzelpuffs haben aber trotzdem zu wenig Rauch erzeugt. Geschmacklich kamen so mittelintensive Aromen von Schokolade, Erde, Kuba-Würze, Pfeffer, Leder und Nuss zum Vorschein. Schönes Montecristo-Spektrum, nicht rund, eher zickig, diese Zigarre ist aber mit nur 1 Jahre (BD Oct 2020) auch noch sehr jung für ihre Kraft. Die Textur war zwar nicht trocken, aber auch nicht cremig. Hin und wieder war sie mineralisch und auch leichte Kaffeeröstaromen waren zu schmecken. Aufgrund des hohen Pfeffergehalts, der alles überlagert, konnte ich nur erahnen wie komplex die Zigarre mal sein kann, da die Wechsel oft und smooth waren. Dennoch von Bissigkeit übertönt. Am Rachen wurde sie auch kratzig, obwohl der Rauch kalt blieb, da das Ringmaß dann doch ordentlich Oberfläche bietet. Eine gewisse Bitterkeit, sowie Ammoniak waren auch zu schmecken, alles was in einer jungen Zigarre eben so stört. Dennoch würde ich jedem raten (sofern noch möglich), sich davon ein paar weg zu lagern, denn ich bin mir sicher, in 5 Jahren wird die Zigarre ihre Schönheit entblößen und auch in 10-15 Jahren noch mehr Potential aufweisen. Das Nikotin, sowie die Störaromen sollten dann runter und die schönen Aromen hochkommen. Noch ist die Zigarre eher auf der kräftigen Nikotinseite, nix für Anfänger. Sogar nach dem Essen habe ich das Nikotin noch deutlich gespürt, ich mag das allerdings auch. Die Zigarre verspricht in paar Jahren einiges, da sie stark ist, ein dichtes Aroma hat und auch Komplexität aufweist unter dem ganzen Mantel an Störaromen. Freue mich sehr auf die Entwicklung, habe mich damit auch eingedeckt für die nächsten 10-15 Jahre :). Kann sie jetzt schon empfehlen, hat auch schon gut mit nem Botucal harmoniert. 70 min Smoke für 22 Euro ergibt ein noch junges PLV einer 2-3, mit Potential in den 1er-Bereich. Abbrand war übrigens schon ganz ordentlich. Gesamteindruck bisher: 8,2 von 10 (toll)



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Romeo y Julieta Anejados Churchill AT

Länge: 17.78Durchmesser: 1.87 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Zu flach durch das Alter..... ganz ordentlich verarbeitet, mit eher grobadrigem Deckblatt etwas rustikal wirkend von der Optik. Haptik war gut, die Zigarre war weder zu fest noch zu weich. Der Duft aus dem Tubus ist Zedernholz pur, die Zigarre selbst roch säuerlich-würzig, ansonsten nach Zeder. Der Kaltzug war sehr ähnlich. Ich wusste nicht, was auf mich zukommt. Angezündet kamen leichtintensive, aber klare Zedernholzaromen zum Vorschein, kein Pfeffer und kaum/keine Würze. Die Textur war von Anfang an cremig. Der meiste Geschmack kam vom Deckblatt aus, nicht vom Rauch selbst. An den Lippen war eine säuerliche Würze zu schmecken, die ganz gut war, allerdings waren die Raucharomen dagegen viel zu mild. Nun ich dachte, vielleicht entwickelt sich das gute Stück erst. Leider wurde ich enttäuscht, es blieb nämlich ne Weile so, ein wenig Pfefferwürze kam hier und da mal durch, auch mal was fruchtig-florales, allerdings so nuanciert, dass ich es insgesamt als langweilig empfand. Die Aromen waren schon rund, aber zu zurückhaltend. So ging es bis zum Schluss, dann wurde die Zigarre auch noch trockener. Aus meiner Sicht war das erste gerauchte Exemplar zwar eine gute Zigarre, aber ich hab viel mehr erwartet. Vllt ist die Enttäuschung deshalb umso größer. Mildrauchern wird diese Zigarre gefallen, da sie kaum Nikotin und nur ein sehr dünnes Aromaspektrum und Dichte aufweist. Für mich ist das zu wenig, denn Romeos können auch mir sehr gut schmecken. Eine 4 Jahre gereifte No2 aus dem Tubo war eine der bisher besten Zigarren, die ich je geraucht habe. Längeres Reifen oder sogar Aging ist evtl nichts für Romeos. Meine war mit einem BoxingDate von Nov. 2002, also knapp 19 Jahre alt und hat sehr flach geschmeckt. Ob da mit zunehmendem Alter doch noch wieder was kommt, kann ich noch nicht vorhersagen, aber ich bezweifle es, um ehrlich zu sein. Ich kann leider auch nichts dazu finden, dass diese Anejados auch mit so altem BD auf dem Markt kamen, ich hab lediglich von Feb 2007 gelesen. Nun ja, die Erfahrung waren die 27 Euro schon wert, aber wenn die nicht mehr besser wird mit noch weiteren 2-5 Jahren, finde ich die Zigarre sehr überteuert, für das was sie zu bieten hatte. Zug war sehr gut, Abbrand war gut, der Geschmack auch rund, aber wie gesagt, keine Komplexität und flache Aromen. 80 min Smoke für den Preis ergibt bei mir ein PLV einer 3-4. Ich habe noch ein paar von den Dingern und werde updaten, sollte sich was ändern, allerdings glaube ich das nicht. Kann man mal rauchen, der Erfahrung wegen, aber in eine gewisse Routine wird die nicht eingenommen, da sie zu unspektakulär war. Gesamteindruck: 7,5 von 10 (gut)



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Trinidad Topes

Länge: 12.70Durchmesser: 2.22 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Einfach nur hervorragend..... Trinidad-mäßig top verarbeitet. Sehr schöne Zigarre, toll gerollt, toll verarbeitet. Der Kaltgeruch sehr süße Milchschokolade und etwas Heu. Mein Exemplar war nicht frisch, aber wirklich abgereift auch nicht, BD von Sept. 2020. Angezündet direkt ein wunderschönes Lederaroma, zusammen mit süßer Creme, Pfeffer und etwas Kaffee. Super Start, Nikotin auch bemerkbar, aber in Grenzen. Ich wusste von Anfang an, das es ein toller Smoke wird, wenn die so startet. Der Pfeffer legte sich im ersten Drittel allmählich, während Leder den Körper bildete und die Facetten immer wieder abwechselnd zum Vorschein kamen. Mal etwas grasiges, mal wieder Süße, mal Kaffee...Milchkaffee trifft es sehr gut. Die Aromen doch schon nachhaltig im Gaumen, auch ne Weile nach dem Smoke noch. Sehr gutes Zeichen. Im zweiten Drittel wurde die Zigarre dann auch mal erdig und zwischendurch mineralisch. Nicht ganz 100% harmonisch, aber das liegt am verhältnismäßig "jungem Alter". Die Wechsel waren spannend, Zug um Zug passierte etwas, Nuancen veränderten sich, während Leder und Cappuccino die tragenden Aromen waren. Immer wieder kam auch etwas Haselnussaroma zum Vorschein, um blitzschnell wieder abgelöst zu werden. Die Wechsel empfand ich nicht als chaotisch, obwohl so hochfrequent, mir hat es die Lust an der Zigarre aufrecht erhalten. Gegen Ende wurde sie nochmal etwas stärker vom Nikotin, mit blumigen und auch leicht fruchtig-sauren Noten. Lecker und spannend bis zum Schluss, wollte sie echt nicht aus der Hand legen, da sie auch nie bitter oder scharf wurde. Retronasal waren die Aromen wirklich sehr ansprechend und hervorragend. Was soll ich sagen, eine geile Zigarre, nicht zu vergleichen mit der Reyes, die war enttäuschend. Die Topes gehört aus meiner Sicht mit zu dem Besten, was Kuba zurzeit bieten kann. Außerdem hat die aus meiner Sicht ein enormes Reife- oder sogar Aging-Potential. Die Komplexität war hoch genug, um mit dem Alter und der zunehmenden Auflösung des Aromenspiels eine wahre Meisterzigarre zu sein. 1 Jahr jung aber auch schon sehr gut genießbar. Aromadichte mittelintensiv, Nikotin etwas mehr als mittel, nicht unbedingt für Einsteiger. Eher für den erfahrenen Aficionado, der Kuba mal nicht allzu "erdig-schwer" genießen möchte. Kubauntypischer sehr guter Zug und sehr gutes Abbrandverhalten. Geschmacklich sehr nice, mit noch Potential nach oben. Ich hab noch paar Exemplare, denen ich noch mehr Zeit gebe, aber ich muss schon sagen, ich glaube ich brauch davon eine Kiste. Oder zwei. Und ich weiß auch noch, wer welche hat :) Auf diese Zigarre werde ich immer wieder Lust haben, das weiß ich definitiv. 19,60 EUR ist ein stolzer Preis, für mich bietet diese Zigarre allerdings auch ordentlich was. Das Rauch- und Entspannungserlebnis, gepaart mit einem Cappuccino ist einfach top. 70 sehr kurzweilige Minuten hat der Spaß gedauert, ergibt ein PLV von einer 2 und die kommt mir regelmäßig in den Humidor. Asche war übrigens auch knapp 5 cm lang, bis sie abfiel, relativ fest, für alle, die das interessiert. Klare Kaufempfehlung für alle, außer Einsteiger. Prädikat *Humidor-Stammgast*, sowie *Kiste - geht* gerechtfertigt. Unbedingt mal 2-3 Jahre (und auch als Experiment ein paar für 10+ Jahre) weglagern, bin sicher, die wird noch besser, wenn sie rund wird. Hätte gerne die Limitadas 2016 der Topes, wenn die noch besser ist, dann ist das ein Topfavorit, vermutlich ein Klassiker. Gesamteindruck: 9,0 von 10 (hervorragend)



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Tabacalera Coronas Largas Especiales
verifizierter Kauf

Länge: 20.32Durchmesser: 1.87 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Gut rauchbar, ziemlich eintönig..... ganz gut verarbeitet kam sie daher. Unspektakulär, bis auf die Länge der Zigarre. Die ist schon seeeehr lang. Dennoch raucht sie sich relativ schnell runter. In nur 60 min um genau zu sein. Kaltgeruch und Kaltzug unspektakulär holzig. Angezündet kam einem nicht allzu viel Geschmack entgegen. Bisschen Holzaroma, bissle Creme und bissle Süße. Mehr kam nicht vor, Komplexität "Zero". Schmeckte auch insgesamt eher wie eine "Zero" oder "Ultralight" Version einer Zigarre. Sie war gut zum nebenher rauchen. Geschmacklich würde ich allerdings eine Padilla Picadores vorziehen. Die hat mehr zu bieten, auch wenn sie ebenfalls kein Spektakel ist. Für 2,95 EUR hab ich allerdings nicht allzu viel erwartet, wobei es in der Preisklasse schon gute Sticks gibt, wie z.B. von Don Tomas, Umnum, Casa de Nicaragua oder Villa Zamorano. Zug- und Abbrand waren unproblematisch gut. Mir hat die Zigarre nicht allzu viel gegeben, außer ein erhöhtes Rauchvolumen. Zu mild, zu wenig Aroma (leicht-intensiv) und zu wenig Facetten. Das geht in der Preisklasse auch besser. Bei 70 min Smoke ergibt das ein PLV von einer 2-3. Kann man gut als Requisite benutzen, oder vllt hat auch der ein oder andere Einsteiger seinen Spaß damit. Ansonsten würde ich sie nicht unbedingt empfehlen. Gesamteindruck: 6,4 von 10 (langweilig)



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Aging Room Quattro Nicaragua Espressivo (Robusto)

Länge: 12.70Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Lecker, aber dünnes Aroma..... mit absolut perfektem Erscheinungsbild. Wunderschöne Zigarre, sehr dunkles Deckblatt, superfeine Adern, perfekt gerollt. Kaltgeruch leicht würzig und viel Schokolade, ebenso der Kaltzug. Angezündet kam eine deutliche Holznote in den Vordergrund, bei cremiger Textur und leichter Nicaragua-Würze. Kein Pfeffer zu Beginn, stattdessen schnell Schokolade. Anfangs wirklich lecker, bei noch leicht-mittelintensivem Aroma. Im zweiten Drittel kamen Kaffeenoten und eine gewisse leichte Süße zum Vorschein, die Aromadichte nahm leider etwas ab. Leicht- bis leicht-mittelintensiv. Im letzten Drittel verschwand die Süße und das Holz gänzlich, sie blieb cremig und wurde erdiger und auch Lederaromen konnte ich schmecken. Vom Geschmack her war sie lecker, mir allerdings nicht satt genug. Zug- und Abbrand waren gut, keine Beschwerden soweit. Von der Komplexität auch eher bescheiden. Wechsel waren da, allerdings nicht viele und nicht allzu spannende. Alles in allem eine gute Zigarre, die ich leicht überteuert ansehen würde. Bei 60 min Smoke für 10 EURO, ergab das für mich ein PLV einer 3. Ich hätte mir mehr Nikotin und mehr Nicaragua-Würze und Sättigung gewünscht. Mir war sie zu mild. Würde persönlich eine Oliva Maduro vorziehen. Dennoch kann ich sie durchaus empfehlen, auch Einsteigern. Ich habe noch eine davon, ich denke nicht, dass eine Lagerung viel ändern wird. Bin allerdings auf die Torpedo gespannt, die hat ja 96 Punkte erreicht und war mal Cigar of the year. Gesamteindruck: 8,0 von 10 (toll)



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Perdomo Fresco MADURO Toro
verifizierter Kauf

Länge: 15.24Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Gute Zigarre zu fairem Preis..... dazu wirklich schön verarbeitet. Mit sehr feinen Blattadern und glattem, leicht glänzendem Deckblatt. Optisch und haptisch schon mal ein Winner. Der Kaltgeruch war süßlich und etwas würzig zugleich. Etwas in Richtung Schokolade war auch zu vernehmen. Vom Kaltzug her kam eine merkwürdige Note dazu, die sehr schwer zu beschreiben ist. Eine gewisse süß-mineralische Würze, mit erdigen und schokoladigen Noten. Spannend. Angezündet entfaltet die Zigarre erstmal ordentlich Pfeffer, Creme und etwas Nicaragua-typische Würze. Nach einigen Zügen legt sich der Pfeffer, die Würze und Creme bleiben und Holz und auch Leder kommen dazu. Sehr leckerer Start und zu Beginn auch schön wechselhaft, von der Komplexität höher als erwartet. Von der Aromaintensität durchaus leicht-mittelintensiv bis mittelintensiv. Vom Nikotin eher auf der milderen Seite. Alle Aromen waren gut heraus zu schmecken und in sich sehr harmonisch geblendet. Nach dem ersten Drittel verschwindet die Süße und das Leder deutlich in den Hintergrund und eine dunklere, bittere Schokoladennote kam nach vorn. Sie flachte ab hier auch etwas von der Aromadichte ab in Richtung leicht-mittelintensiv. Das letzte Drittel empfand ich als am wenigsten spannend, da die Würze ebenfalls nachließ, sowie die Schokoladennote. Ein wenig Röstaromen und Kaffee waren zu schmecken. Insgesamt startete die Zigarre also geschmacklich sehr gut, dann wurde sie gut und dann ordentlich. Das Zugverhalten war tendenziell mit leicht erhöhtem Widerstand, bei trotzdem eher großem Rauchvolumen. Diese Perdomo dampfte richtig. Das Abbrandverhalten wurde mit der Zeit schlechter, anfangs mit leichtem Schiefbrand, der sich noch selbst korrigierte, kam später ein eher massiverer Schiefbrand zum Vorschein und gegen Ende wollte die Zigarre sehr schnell ausgehen. Kaffee mit Zucker haben nicht gut dazu gepasst, ebenso wenig wie Amaretto pur, da diese Getränke die Creme beeinflusst haben, welche die anderen Noten sehr schön getragen hatte. Amaretto mit Milch dagegen, war wieder ziemlich gut zur Zigarre und hat die Würze und Creme wieder verstärkt. Insgesamt ein guter Auftritt, vor allem wenn man den Preis für die insgesamt ca. 70 min Rauchgenuss betrachtet. 4,70 EUR ist echt anständig für die Zigarre, woraus sich ein PLV von einer tollen 2+ ergibt. Sie war aus meiner Sicht schon etwas maduro-mäßiges, aber iwie auch nicht. Die Würze hat dann doch eher eine Rolle gespielt, als die Süße. Würde die Zigarre jedenfalls definitiv wieder rauchen und kann sie jedem empfehlen, der milde, unkomplizierte und sehr cremige Zigarren mag. Gesamteindruck: 7,7 (gut)



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Villa Zamorano No. 15 (Jubiläums-Figurado)
verifizierter Kauf

Länge: 13.97Durchmesser: 2.14 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Besser als die Robusto..... von der Verarbeitung ähnlich gut, nichts wirklich zu beanstanden, was die Optik angeht. Schönes Deckblatt, gleichmäßig gerollt, einige, aber relativ feine Blattadern. Vom Kaltgeruch deutlich Milch-schokoladig, süß und auch holzig. Im Kaltzug kam auch eine gewisse Würze durch. Angezündet entfaltete sich direkt eine Aromamischung mit Holz, leichten Würzaromen, Pfeffer und auch eine süße Cremigkeit. Der Pfeffer blieb Bestandteil des Aromarads, allerdings in noch angenehmer Portion, sodass der Geschmack dadurch unterstützt wurde. Im zweiten Drittel wurde die Zigarre von leicht-mittelaromatisch zu leicht- bis leicht-mittelaromatisch und etwas harmonischer. Generell würde ich sagen, die Aromen waren nicht 100% rund, da die Süße dann immer wieder doch zu deutlich wurde und die Würze für meinen Geschmack nicht mithalten konnte. Trotzdem eine angenehm zu rauchende, vom Nikotin her eher milde Zigarre. Gegen Ende kamen florale Töne im Hintergrund dazu und eine gewisse Erdigkeit konnte ich auch schmecken, ebenso auch mal Nuancen von Kaffeeröstaromen. Dabei wurde die Zigarre dann auch generell etwas würziger, was ihr nicht schlecht getan hat. Im letzten Drittel wurde die Zigarre auch etwas bitter, noch im Rahmen, für meinen Geschmack. Eine gewisse Bittermandelnote war zu schmecken. Der Zug war zu Beginn schlecht, da sich nicht genug Luftlöcher in der Zigarre befanden. Nachdem ich mit der Nadel nachgeholfen habe, wurde der Zug dann gut. Allerdings änderte sich auch der Geschmack und das Aroma wurde etwas weniger intensiv. Interessante Erfahrung für mich, die ich bisher so noch nicht erlebt hatte. Abbrand war nahezu perfekt, höchstens mal wellig, nichts zu beanstanden. Asche ebenfalls sehr nice und stabil. Hielt gute 4,5 cm und nach dem Abfall, kam ein schön geformter Kegel zum Vorschein. Insgesamt würde ich sagen, dass die VZ No15 Figurado eine gute Zigarre war, die mir 80 min Rauchgenuss ohne Höhepunkt verschafft hat. Bei einem Preis von 4,10 EUR ergibt das ein PLV von einer 2. Geschmacklich fand ich sie besser als die Robusto, allerdings fand ich z.B. die "Factory Overrun Nicaragua 2013 Torpedo" besser als diese VZ. Die war nämlich aromatischer und harmonischer insgesamt. Trotzdem kann man auch diese Zigarre gut empfehlen, auch für Einsteiger. Gesamteindruck: 7,8 von 10 Punkten (gut)



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Cuaba Exclusivos

Länge: 14.61Durchmesser: 1.83 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Unerwartet mild-aromatisch..... optisch ein schönes Format, mit kleinen Makeln im Deckblatt. Das Kopfende war auch eher etwas rustikal verarbeitet, aber alles im annehmbaren Bereich. Vom Kaltgeruch eindeutig ledrig und erdig, auch etwas Kräuterwürze. Ebenfalls vom Kaltzug, wobei dieser sehr zurückhaltend von der Stärke zu sein schien. Angezündet gab es erstmal massive Zug- und mittelmäßige Abbrandprobleme. Ein zweites Mal cutten (insgesamt 0,6cm) hat auch nicht geholfen, also habe ich mich entschieden die altbewährte Nadel anzuwenden. Zug wurde deutlich besser, bzw. jetzt wurde sie rauchbar, da die kleine Öffnung zu Beginn der perfecto auch sonst nicht zu großem Rauchvolumen verhilft, wie im weiteren Verlauf der Zigarre. Den Abbrand konnte ich durch Nachfeuern gut korrigieren und dann ging der Genuss los. Schöne ledrige Aromen, mit etwas Holz im Hintergrund, gepaart mit einem bitteren, nicht unangenehmen Aroma, das ich zunächst nicht einordnen konnte. Ganz leicht cremig in der Textur, bei insgesamt eher leicht- bis leicht-mittelintensivem Aroma. Etwas zu mild, dachte ich mir. Dafür, dass die Zigarre vom Nikotin her schon zu spüren war. Im mittleren Bereich würde ich sie definitv einordnen, was die Stärke betrifft. Für Anfänger vermutlich nichts. Weiter ging es dann im Wechsel zwischen cremigem und trockenem, mal mehr mal weniger süß werdendem Rauch. Insgesamt auf der Seite der dunklen Aromen angesiedelt, schon Richtung kubanisch, nur leider ohne die schönen Röst- und Würzaromen. Manchmal wurde sie im zweiten Drittel kurz nussig, bevor sich dann ein deutliches Aroma von Erde dazu gesellte und die bitteren Aromen nun zum Tragen kamen. Jetzt konnte ich sie eindeutiger schmecken und für mich ging es stark in Richtung Schwarztee mit Kräutern. Im Prinzip wechselte die Zigarre ziemlich unharmonisch zwischen diesen Aromen hin und her und konnte sich nicht so wirklich entscheiden, an und für sich war die Komposition allerdings immer rund im Geschmack. Pfeffer war auch keiner im Spiel. Ein interessanter Smoke, der etwas zu chaotisch von der Aromakomplexität auftrat und aus meiner Sicht auch zu mild war. Die Aromadichte würde ich höchstens als 3 von 10 einstufen. Zug war wie gesagt problematisch zu Beginn, ab der Hälfte wurde er sehr gut und der Abbrand war bis auf den anfänglichen Schiefbrand perfekt. Asche hielt 4 cm und war eher fester Natur. Interessanter, wenig spektakulärer Smoke, hab noch zwei und freue mich auf deren Entwicklung. 60 min Smoke bei 10 EUR (bei CW 11.60) ergibt ein PLV von einer 3+. Kann man schon mal machen. Gesamteindruck: 7,4 von 10 Punkten (ordentlich)



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