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Humidor Stalf's

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Clasico Golden (Roter Ring) Cazador

Länge: 13.97Durchmesser: 2.10 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Zu allererst muss gesagt werden, das diese Cazadores wunderschön anzusehen ist. Auch der Kaltgeruch nach Holz, Heu und Leder ist vielversprechend. Der Abbrand war sehr gut. ABER: Der Zug war eine Katastrophe und wird in meinem Fazit diese Zigarre echt runtersetzen. Der Zug lag von Anfang bis Ende bei fast unrauchbaren 80%-65%. Ein Doppelzug war Pflicht, um überhaupt etwas zu den Aromen schreiben zu können. Ansich ist die Cazadores wirklich eine vorzügliche Zigarre. Sie startet wie der Kaltgeruch schon versprochen hat. Holz, Heu und Leder sind im ersten Drittel dominant. Ein wenig Süße und Nuss kommen ab und an in den Zügen zum Vorschein. Asche ist weiß/grau und der Abbrand kreisrund. Im 2.Drittel ändert sich der Zug nun leicht auf 75%…die Zigarre ist voll mit Tabak, ähnlich der meisten Kubanischen Puros. Nikotinarm scheint Sie auch zu sein max 3/10. Die Aromen ändern sich nicht. Auch hier dominieren Holz, Heu und Leder. Nuss ist auch immer mal wieder zu erkennen. Anstatt Süß kommt nun eine schöne Creme auf und bleibt im Restlichen 2.Drittel präsent. Im letzten Drittel ändern sich die Aromen. Aus Heu wird nun frisches Gras, aus Leder wird nun Erde und die trockenen Holznoten wandeln sich mehr zu Zeder. Nun kommt wieder leichte Süße und Röstnoten auf. Im großen und Ganzen wäre sie ein toller entspannter Smoke. Im gesamten Rauchverlauf hatte die Cazadores null Schärfe. Im letzten Drittel wurde auch der Zug wiederum besser 65%. Die Nussnoten kamen kurzzeitig ebenfalls zurück. Fazit: wenn diese Zigarre einen Zug ab 55% und weniger hätte, dann wäre Sie Großartig. Dann würde Sie eine Kaufempfehlung bekommen. So hat sich aber bei mir dasselbe wiederholt, was hier auch andere schon bemängelt haben. Mit besseren Zug, würde Sie eine 8-9/10 bekommen. So aber nur eine wohlgemeinte(Aufgrund Ihrer Aromen) 5/10. Den schlechten Zug, kann man nicht ignorieren. Es bleibt zu hoffen, das der schlechte Zug, nur ein Ausrutscher war, und andere damit keine Probleme haben. Da mir die gebotenen Aromen absolut zusagen, werde ich der Serie wohl nochmal eine Chance geben. Rauchdauer: bei 3cm Rest 65 min. Ohne Doppelzug wären locker 75+ Minuten möglich.



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Rough Rider Chapter One Robusto_Zigarre

Länge: 12.70Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Die Robustos hat ein recht ansehnliches helles Deckblatt mit ganz kleinen fermentations Flecken. Recht fest gerollt und riecht nach Leder und Gras. Angezündet findet man diese Aromen auch sofort wieder. Ich hätte Sie eventuell Bohren sollen, denn der Zugwiderstand nach dem Cutten war nicht vorhanden. Sie was offen wie ein Schnorchel. Dementsprechend war die Rauchabgabe kolossal. Asche steht sehr stabil, alle 4 cm habe ich vorsichtshalber abgeascht. Im ersten Drittel findet man Gras, Leder und Noten von Nuss wieder. Im 2.Drittel kommen nur minimale Nuancen von Röstaromen hinzu-Nuss ist nun nicht mehr vorhanden und Sie wird etwas direkter, heißt der bis dahin leichte Nikotinspiegel(1/10) zieht an (4/10) und auch die Aromen werden nun viel intensiver. Aber es bleibt bis Anfang 3.Drittel bei den genannten Aromen. Im letzten Drittel legen sich zuerst die Zugwiderstandsprobleme. Nun liegt Sie bei guten 40%. Nun macht Sie mehr Spaß, wobei auch die deutliche Steigerung der Aromenintensität ein Stück weit dazu beiträgt. Weiterhin sind Leder, Gras und Röstaromen dominant. Die Nussaromen gesellen sich nun wieder dezent im Hintergrund dazu. Ab und an erscheint ein wenig Pfeffer in der Nase. Sie bleibt linear und Ihrem Aromenspiel treu. Gegen Ende des Smokes steigern sich die vorhandenen Aromen nochmals, das Nikotin bleibt aber bei den gut zu händelden 4/10 mit Tendenz zu 3/10. Abbrand war kreisrund und es gab nicht einen Schiefbrand. Rauchzeit bei Rest 3cm lag bei 50 Minuten. Fazit: bei einem Preis von 4,70€ gibt es besseres - aber auch schlechteres. Mir sagte Sie nicht zu, was aber eher am linearen Aromenspiel lag. Konstruktion und Abbrand waren gut, der Zug jedoch zwei Drittel viel zu leicht. Für Leute die auf recht lineares stehen, noch dazu Nikotinarme Zigarren bevorzugen - die machen mit Ihr nichts falsch. Empfehlen würde ich da aber eher die La Chaveta White Robusto, die kann bedeutend mehr. Deren Aromenspiel ist komplexer bei ähnlichen Nikotin Werten. Ganz ehrlich, sie macht auch mehr Spaß



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La Chaveta White Minuto

Länge: 10.16Durchmesser: 1.19 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Wieder ein schöner Tag und bei 19 Grad Sonne im Garten genossen. Die Minuto kann man ohne Probleme an den Piktails öffnen. Aussehen und Kaltgeruch sind vielversprechend. Der Zugwiderstand liegt bei 40% - ist für so ein kleines Format also recht offen. Die Asche ist nicht fest, bei 2cm fällt Sie ohne Vorwarnung. Die erste Hälfte sind Holz, Leder und tatsächlich auch Nuss zu erschmecken. Ab Ende des 1/3 wird Sie etwas stärker und dann kommen auch noch Röstaromen zum Aromenspiel. Schärfe kommt erst in der 2.Hälfte leicht hinzu. Aber eher Nasal mit den Röstaromen richtig gut ausbalanciert. Nikotin bis dahin recht leichte 2/10. ich finde die Minuto hoch aromatisch und absolut leicht zu Händeln. In der 2.Hälfte sind anfangs Nuss und Leder dominierend, Röst und leichte Holznoten sind nun nur im Hintergrund. Das Nikotin ist nun 3/10 und leichte, wirklich ganz leichte Schärfe nun zum ersten Mal auf der Zunge. Erdigkeit ist nicht Ihr Aroma, auch Kaffee und Creme sind nicht vorhanden. Wirklich ein entspanntes Rauchvergnügen. Hier muss aber gesagt werden, das ich sehr viele Panetelas(Sport Largos, Monte-Carlos, Epicures und Panetela Extra rauche und dementsprechend vorsichtig mit den einzelnen Zügen bin. Das Ende kommt bei entspannten 2,5cm und 32 Minuten Rauchzeit. Am Schluss ziehen die Röstaromen so an, das nur das Leder da mithalten kann. Es muss noch gesagt werden, das im Rauchverlauf, immer mal wieder eine gewisse Süße in den Zügen vorhanden ist. Sie ist echt abwechslungsreich. Fazit: Das Zigarrchen ist top. Sie ist gleich oder sogar besser als die Platinum Scepter. Aber auch Leute, die sich ab und an eine Cohiba Wide Short gönnen, sollten Sie mal in Erwägung ziehen. Klingt nun abgedreht, aber die Perla kommt geschmacklich nicht an der Minuto vorbei. Preis/Leistung…Aufgrund dessen, wie Sie hier abgeliefert hat, kann ich für das kleine Format und dem Preis von immerhin 2,90€ - dennoch ein gutes Preis/Leistungsverhältnis vergeben. Natürlich nicht überragend-aber dennoch gut.



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Esteli Toro stick 2

Länge: 15.24Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano (Mediumfiller)TAF

Aussehen, Abbrandverhalten, Zug und Verarbeitung sind für den Preis beispielhaft. Die Toro startet mit Noten von Heu, Grasig mit ganz leichten Röstaromen. Diese Aromen behält Sie im ersten Drittel bei. Es kommen wohl noch ab und an leichte Ledernoten hinzu. Schärfe gleich Null und das Nikotin liegt bei 2 von 10. Ich würde sogar soweit gehen, Sie als perfekte Nachmittagszigarre zu bezeichnen. Im 2. Drittel Tritt das Grasige zunehmend in den Hintergrund und zu den Röstaromen kommt nun Leder und Holz hinzu. Ab und an hat man ein wenig Pfeffer in der Nase - aber nicht unangenehm, da nur punktuell. Das Nikotin liegt nun bei 3/10. Die Zigarre ist weiterhin ein Beispiel für ein perfektes Abbrandverhalten und wird auch nicht weich. Im letzten Drittel zieht Sie aber vom Nikotin an, wobei immer noch gut zu Händeln 4/10. Nun sind Erde und Leder dominant und das Holzige tritt in den Hintergrund- ist aber bis zum Schlusspunkt vorhanden. Leichte Kaffee und Röstaromen spielen sich zunehmend in den Vordergrund. Abgelegt bei Rest 3cm nach 65 Minuten. Fazit: Toller und absolut unkomplizierter Nachmittagssmoke. Diese Zigarre hat es verdient, mal probiert zu werden. Meine Humidore sind aktuell voll - aber sobald sich die leeren, werde ich mir diese Toro Esteli bestellen und genießen. Wenn ich diese Rosa Nicaragua mit z. B. einer Villa Zamorano Robusto oder einer Piedra Petit Caballeros vergleiche…dann liegt die Piedra Aufgrund ihrer Verarbeitung und des doch sehr eindimensionalen Rauchverlaufs (Holz,Erde und Leder ohne jegliche Änderung im Rauchverlauf ) auf dem 3. Platz…Villa Zamorano ist Kaffeelastiger und die Rosa Nicaragua Esteli ein wenig holziger. Die Esteli hat weniger Röstaromen, dafür ist Sie erdiger und grasiger. Sie wirkt ein wenig frischer(nicht jünger) und ist weniger gehaltvoll als die Piedra oder die Villa Zamorano. Ich rauche die Villa Zamorano Robusto eher selten, ich bevorzuge da eher die Espreso…und diese dann eher am frühen Abend. Wie schon erwähnt, die Rosa Nicaragua Esteli Toro ist ein toller aromatischer Smoke für den Nachmittag. Dieser Mediumfiller muss sich vor keiner Anderen verstecken. Allein der Preis, die Verarbeitung und der perfekte Abbrand/Zug rechtfertigen einen Kauf. Doppeldaumen hoch.



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Jose L. Piedra Petit Caballeros

Länge: 12.07Durchmesser: 1.91 Herstellungsart Hecho a mano (Shortfiller)HAM

Geraucht am 12.02.26 Boxingdate: August 25 Zuerst muss ich das Aussehen der Petit Caballeros loben. Wirklich kein Vergleich zu den Chargen aus der „vor Corona“ Zeit. Die Deckblätter sind deutlich ansprechender geworden - hat auch wohl mit der Mehrauswahl an guten Deckblättern zu tun, da ja wohl mangels qualifizierter Roller - ein Großteil der Tabake immer noch nicht in Robustos und größer verarbeitet werden können. Sei’s drum…aktuell profitieren die kleinen Petit Panatelas(Sport Largos, Epicure, Panatela Extra) von diesem Übermaß an hervorragenden Tabaken, welche nicht in andere Zigarren verarbeitet werden können. Aber nun zu den Caballeros…Deckblatt, Abbrand und Zug, sind völlig in Ordnung. Sie startet mit 50% Holz- , 30% Leder- und 20% Erdaromen. Das ist aber auch schon das Aromenspektrum- über den gesamten Rauchverlauf ändert sich dies nur minimal und unmerklich. Sie ist von Anfang bis Ende linear. Es ist aber auch nichts schlechtes daran, so ist diese Zigarre halt, und wenn man das weiß, dann hat man nichts zu meckern. Der Abbrand war tadellos und kreisrund. Selbst beim kurzzeitigen Ablegen ist Sie nicht ausgegangen. Eine unaufgeregte Zigarre für den Nachmittag, wenn der Holzkohlegrill gerade befeuert wird und man sich auf das erste Bierchen freut. Mehr aber auch nicht. Es ist keine Zigarre für nach dem Essen, dafür ist Sie nicht gehaltvoll genug. Da muss es dann schon was anderes sein. Nikotin ist eine 2 max.3 von 10. Mit Ihren 3.70€ ist Sie ein ordentlicher Smoke - wenngleich ich eine Villa Zamorano Espreso(3.70€) - bei gleich langer Rauchzeit - allein wegen der vielfältigeren Aromen, vorziehen würde. Gleichwohl, man bekommt Kuba - aber eher ein Nachmittags Kuba mit nicht erschlagendem Aromenspiel - wer genau das möchte, dem ist die Petit Caballeros oder auch, die der kürzeren Rauchzeit angepassten Petit Cazadores, empfohlen. Alle anderen sollten mal die UMNUM Bond oder die VZ Espreso ans Herz gelegt werden. Wenn Kuba, dann mal die genannten kleinen Kubaner probieren. Welche im Moment noch von einer tollen Tabakauswahl profitieren- was sich aber bestimmt ändern wird, sobald die Coronaverluste bei den Rollern wieder egalisiert wurden.



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Jose L. Piedra PETIT Cazadores 25er

Länge: 10.48Durchmesser: 1.71 Herstellungsart Hecho a mano (Shortfiller)HAM

Abbrad tadellos, Asche ein wenig Flockig aber fest. Zug recht offen - max 30%. Rauchvolumen fast schon zu viel. Aroma: startet Grasig mit sehr viel Holz und einer kleinen Ledernote. Im 2. Drittel geht nun das bis dahin dominierende Grasaroma völlig in den Hintergrund und das Holzige übernimmt nun das Hauptaroma und es gesellen sich Röst- und Lederaroma hinzu. Creme ist vorhanden, aber nur ganz leicht. Im 3.drittel verabschiedet sich das Holz und nun halten sich Erd-, Leder und Röstaromen die Waage. Eine leichte Schärfe kommt Nasal hinzu…keine Schärfe im Mundraum. Der Geschmack ändert sich nun auch nicht mehr. Das Ende der Zigarre kommt, wenn die Erd- und Röstaromen den Ton angeben- bei mir fast immer, kurz nach entfernen der Bauchbinde. Das Nikotin ist am Schluss ausgeprägt aber nicht überbordend. Am Anfang 2/10, Mitte 3/10 und am Ende 5/10. im gesamten Rauchverlauf habe ich die Asche ein Mal abgestriffen. Fazit: Toller Nachmittagssmoke, der keine Aufmerksamkeit benötigt. Ich finde die Petit Cazadores viel besser als die Petit Caballeros und ist für mich die beste Piedra am Markt.Tolle Zigarre um den Nachmittag oder den Feierabend einzuläuten. Einfach, aber absolut mit Daseinsberechtigung. Rauchdauer des Exempares bis zum Ablegen: 42 Minuten



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Villa Zamorano Expreso
verifizierter Kauf

Länge: 8.89Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Geraucht Outdoor, Getränk: Pils - Heute mit einem Bekannten, bei 5 Grad unter einem Heizpilz mit 2 Flaschen Bier verraucht. Die Expreso war recht voll, mit Tabak, gepackt. Diesmal kein Anschnitt, sondern Sie wurde mit 7mm gebohrt. Die letzte Expreso wurde gecuttet und da war der Zugwiderstand zu leicht- 30% max. - Durch die 7mm Bohrung war der Zug, zumindest im Kaltzug , bei 40%…angezündet lag er dann bei 50-60%. Die VZ Expreso ist eine Zigarre mit wenigen, aber sehr starken Aromen. Zu Beginn ist Sie eher recht leicht…vom Nikotin, mit starker Nussnote und etwas Leder - genau die Aromen, die sich im Kaltzug finden. Im Rauchverlauf zieht sich das Leder zurück und es kommt zur Nuss nun eine sehr dominante Erdnote mit leichten Röstaromen hinzu. Das letzte“Drittel“ startet mit Erde, Espresso und Zartbitter Schokolade, Sowohl Nuss, als auch Leder ist nicht mehr vorhanden. Die Zigarre wird im Rauchverlauf deutlich Stärker…nicht vom Nikotin, sondern von den Aromen. Jedes Aroma, war deutlich zu erschmecken. Zum Schluss waren herbe Schokolade und Erde als vorherrschende Aromen präsent. Überrascht hat mich, das die Zigarre erst die letzten 2cm pappig und bitter wurde. Evtl. liegt das an der Bohrung, da es das erstmal war, das ich die bis 2cm Rest rauchen konnte. Ein ehrlicher- aber erwarteter - honduranischer Smoke. Wiederholt gleicher Rauch- und Geschmacksverlauf. Meiner Meinung nach, hat Ihr die 7mm Bohrung, gut getan. Ein toller, ganz entspannter 45min. Rauchverlauf , den ich aber auch so erwartet habe. Uns hat die VZ Expreso vollkommen überzeugt. Preis/Leistung: Top Ich muss sagen, das im Vergleich zur H.Upmann Half Corona(7.70€) und der Montecristo Medias Corona(12.70€) - der Smoke zwar etwas linearer - gleichzeitig aber die Aromen deutlich intensiver sind. Ich persönlich, würde mir ein wenig mehr Nuss und Leder, im letzten Drittel, lieber wünschen. Ganz ähnlich der Half Corona, dafür weniger der herben Noten - insbesondere der fast schon überfrachteten Erdnoten.



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VF 42L Stick 2

Länge: 18.73Durchmesser: 1.67 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Boah, was für eine Schönheit. Eine wirklich tolle Zigarre, welche ich mir - als Verbesserung der Aromenintensität - im 43er RM als in ihrem 42er RM wünschen würde. Sie startet mit viel Holz, Leder, Gras und dezentem Pfeffer. Im Rauchverlauf dominieren ab dem zweiten Drittel Erd, Holz, Leder, Kaffee und Noten von sehr dunklere Schokolade. Bis hierhin ist es ein angenehmer gelungener Smoke, der nicht besser verlaufen könnte. Der Abbrand, der Zug und die Aromenintensität sind vorbildlich und passen zur Serie 1998. Das Ringmaß verzeiht kein hektisches Rauchen, Sie ist etwas für Genussmenschen mit Zeit. Im letzten Drittel kommen zu den vorherrschenden Aromen noch eine ganz leichten Madurosüsse hinzu…die Erde und die Kaffeenoten nehmen ab und Nuss bzw. Mandel tritt in Erscheinung . Das Ende kommt bei erreichen der letzten 3,5-4 cm, sobald es Bitter wird und alle anderen Aromen überdeckt werden. Aus der gesamten Serie hat Sie mir am besten geschmeckt. Auch glaube ich fest daran, das die VF 42L ein Lagerungspotential hat. Alle anderen Vitolas aus der Serie schmecken auch sehr gut - aber auch fast alle gleich. Vorteilhaft, denn so holt man sich - je nach Genusszeit - die passende Vitola aus dem Humidor - ohne, auf die gewünschten Aromen, verzichten zu müssen. Rauchzeit der VF 42L - ca.70/80 min. // Die VF 42L sticht ein wenig aus der Serie heraus, da Sie nicht über die fast schon überfrachteten Aromen der Serie, sondern eher über ein dezenteres Aromenspiel verfügt. Mich erinnert diese Zigarre - durch Ihr Aromenspiel(Holz, Leder, Röstaromen und etwas Nussiges - unterschwellig immer Erde und diese ganz leichte Madurosüsse) an eine Siglo III - wären da nicht die Anklänge der Zartbitterschokolade. Mich hat die VF 42L überzeugt und ich werde auch drei 10er Kistchen einlagern… Nachtrag 04.02.26: Ein weiteres Exemplar verköstigt. Diesmal ein völlig anderes Aromenspiel. Startet mit Leder, Nuss, ein wenig Holz und leichtem Prickeln von Pfeffer auf der Zunge. Nach dem ersten Zentimeter gab es im gesamten Rauchverlauf keinen Pfeffer mehr. Auch das Holzige kam nur noch bei einigen Zügen zum Vorschein. Auch Erde, kam nur ab und an dazu. Nach dem ersten Zentimeter bis zum Anfang des 2. Drittels sind folgende Aromen vorherrschend: Leder, Nuss, Kaffee und 70 prozentige Schoki. Ganz leichte Röstaromen umspielen die Geschmacksknospen. Im 2.Drittel ändert sich nur, das aus Kaffee nun Espresso wird und die Schoki nun 80% hat. Im 2. Drittel kommen nun auch die erwähnten Erdaromen punktuell hinzu. Der Zug verändert sich von 70%( Doppelzug war fast Pflicht) auf nun 60%. Nikotin ist eher leicht bis Anfang Mittel einzuordnen. Im letzten Drittel wird das Leder nochmals stärker, Nuss bleibt-zieht sich aber etwas zurück um dem Espresso(eher nun Italiano) und der nun 90% Schoki mehr Spielraum zu geben. Weiterhin kommen nun gegen Ende wieder ab und an Röst- und Erdaromen zu Tage. Zug im letzten Drittel nun perfekt. Rauchdauer bei diesem Exemplar: 90min. bei Rest 3cm. Abbrand war ok-einmal korrigiert. Wieder ein super Smoke - zwar etwas anders als erwartet - aber ein wenig Streuung im Aromenspektrum ist manchmal auch schön. Weiterhin bekommt die VF 42L einen Daumen hoch. Bisher der beste Smoke in diesem noch recht jungen Jahr.



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Villa Zamorano Churchill

Länge: 17.78Durchmesser: 1.83 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Nun, alle Formate dieser Serie - die Reserva mit eingeschlossen werden von mir mindestens 5 Monate bei 72 % Luftfeuchte konditioniert, um dann in den 69% Humidor zu wandern. Ich finde, das es zumindest der Bundelware sehr gut tut. Alle Formate werden mit 7 bzw. 9mm gebohrt - einen Schnitt, bekommen nur die 2 Belicoso Formate-aber da auch nur 7 mm, je nach Zugwiderstand, wird der Schnitt angepasst. Alle Formate hatten bei offenen Schnitt einen sehr niedrigen Zugwiderstand und neigten im Rauchverlauf zu verbrannten Aromen. Nun zur Churchill - An sich , ist Sie gut gearbeitet. Einige zu fest und einige teils zu locker. Jedoch sind das eher Ausreißer als die Normalität. Vom Abbrand her hat man ab und an Schiefbrand, einen Tunnelbrand hatte ich jedoch bei allen Formaten bis heute nicht. Wohl aber war schon öfters ein nachfeuern nötig- aber das kommt auch bei einer RyJ Churchill mal vor. Sie startet grasig, Hozig mit ganz leichten Blumigen Noten. Im Rauchverlauf des 1.drittel verändert sich das soweit, das zur holzigen Note nun das Leder und ein wenig Pfeffer hinzukommt- das grasige aber fast weg ist. Im 2.drittel ändern sich diese Noten kaum, jedoch schwingt anstatt Pfeffer nun mehr Erde und eine leicht süßliche Schokonote mit. Von da an ist auch bis zum Ende Kaffee immer mit im Hintergrund dabei. Im 3.drittel wird die Churchill deutlich stärker und auch Zickiger. Holz und Gras(eher Heu) wechseln sich mit Leder und Erde ab. Eine leichte süße Komponente schwingt aber mit. Kurz vor der Anilla sind dann dunkle Schokolade, Leder und Holznoten dominant. Bitternoten kommen auf und steigern sich ins Unrauchbare. Alles in allem sind die genannten Aromen in maximal mittlerer Intensität vorhanden. Es ist keine Aromenbombe der Kubanischen Art. Aber wer dieser Zigarre Zeit lässt und nicht ständig zieht, bekommt einen wunderbar cremigen-recht leichten Smoke über ca.100 min.. Für den aktuellen Preis von 5.50€ - bekommt man eine Recht gute Zigarre im Churchillformat. Ich finde, diese Ringmaß, tut Ihr gut. Der Rauch ist in den zwei ersten Dritteln recht kühl und steigert sich halt dann. Aber man sollte nicht weiter, als 4 cm Restlänge rauchen, die Zigarre wird dann bitter und es gibt keine Aromen mehr. Ich persönlich, finde die Formate unterhalb des 49 Ringmaßes(ab Churchil hin zur Brandenburger Tor Edition) empfehlenswerter als die ab Robusto aufwärts - Ausreißer sind die 2 Espresso Formate - welche ich auf Grund der kurzen Rauchzeit und der mit der Intenso größten Aromendichte - nein, Aromenstärke - aller Vitolas - sehr empfehle. Auch kann ich beide Corona Zigarren empfehlen. Aber auch bei diesen zahlt sich ein langsames Rauchen aus. Ich finde, das alle Zigarren gut Performen und aromatisch ein Mix aus der floralen, holzig, erdig und ledrigen Aromen der RyJ Mille Fleurs und der Rafael Gonzales Panetella Extra mit ihren grasig, holzig ledrigen mit dunkel Schokolade Noten. Also kein überwältigendes Aromenspiel, aber doch lecker. Nur um sicherzustellen…man bekommt hier nicht Ansatzweise was Kubanisches - aber viele kennen diese 2 Kuba-Zigarren und demzufolge auch deren Aromenspiel.



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No. 6 Robusto Stick 2

Länge: 12.07Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Geraucht nach einer enttäuschenden Henry Clay Robusto. Diese Zigarre habe ich nicht zum ersten Mal geraucht. Es ist vielmehr schon mindestens das 30. Exemplar. Die Robusto No.6 ist sich immer treu und ich konnte bei allen Exemplaren die selben Aromen und den selben Rauchverlauf feststellen. Sie startet mit ein paar floralen, holzigen und ganz leicht grasigen Noten. Dieses Aromenspiel,ist aber nur auf den ersten 3-4 Zügen vorhanden. Dann werden die Aromen (Leder, Erde und eine Leichte Süße) für das erste Drittel schwerer und Dominanter. Gras, Holz und das florale sind nicht mehr vorhanden. Im zweiten Drittel schwingt die Erde nur noch im Hintergrund mit und es dominiert Leder, Kaffee und dunkle Schokolade - aber keine Süße. Im letzten Drittel findet sich nun weniger Leder, dafür kommen wieder Erde, Kaffee und eine leichte mineralische Note hinzu - dunkele Schokolade ist nun nicht mehr im Vordergrund, denn nun kommen leichte Röstaromen hinzu. Im gesamten Rauchverlauf steigert sich das Nikotin von leicht bis mittel in den ersten zwei Dritteln hin zu kräftig ab Mitte des letzten Drittels. Wer damit umgehen kann, kann ruhig bis zum Ende(3 cm) weiterrauchen und kommt noch in den Genuss von herben Espressonoten und viel Nikotin. Ab und an wurde es am Ende aber auch sehr bitter - ich lege Sie mittlerweile immer vorher ab. Ich finde, das die Postre de Banquete Robusto eine sehr gute Zigarre ist - wenn man auf all diese beschriebenen Aromen steht. Eine typische Madurosüße, sollte man trotz Ihres Aussehen, aber nicht erwarten. Dafür sind die Aromen zu abwechselnd-was mich aber immer wieder überrascht und fasziniert. Zug war optimal, Abbrand kreisrund und die Verarbeitung war eine Eins mit Sternchen. Ich kann diese Zigarre allen empfehlen, die bereits ein wenig Erfahrung mit Zigarren gemacht haben und nicht nur Kubanische Erde und Ledernoten oder eher grasig/holzige bzw. Madurosüsse bevorzugen, sondern gerne offen für ein Gemisch aus vielen Aromen sind.



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Henry Clay War Hawk Robusto Kiste offen

Länge: 12.70Durchmesser: 2.14 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Vorweg: Preis/Leistung/Verarbeitung/Abbrand ist super…aber für mich als eher Fan von gehaltvollen, würzig, erdig und ledrig mit teils floralen Anklängen bei einer Zigarre, ist von alledem nichts geboten. Habe 2 Exemplare mit einem Freund verköstigt, und nur das erste Drittel konnte mit leicht floralen, Holzigen Noten mit ein wenig Creme Punkten. Leider war aber das Hauptaroma grasig. Im 2. Drittel entwickelten sich die Aromen zum schlechten. Es waren nur noch Gras und Creme vorhanden und der Zug veränderte sich von optimal hin zu viel zu leicht. Im letzen Drittel kam zu den nun überfrachteten Grasnoten ein wenig Lederaromen(aber nur kurz) und ein wenig mehr Stärke hinzu. Nach ca.40 Minuten haben wir die Robustos abgelegt - nach der War Hawk Beschriftung aber vor der Marken-Anilla. Wir waren uns einig- der schlechteste Smoke in 2025. Mag aber auch daran liegen, das die War Hawk in allen Foren und bei allen Händlern so gelobt wird, wir beide aber vom Aromenspektrum der Zigarre enttäuscht wurden. Wir haben uns schlicht mehr erhofft. Wir haben anschl. noch die Maria Mancini Postre de Banquette Robusto geraucht…und diese auch genossen. Die war ein Knaller mit tollen Aromen. Die Zigarre hatte alles, was wir uns von der War Hawk erhofften. Leder und Floral mit Creme am Anfang, weiter mit Erde, Leder und Dunkler Schokolade mit einem Schluss, der besser nicht sein kann…Erde, Leder, ganz leichte Süße mit leckeren Röstaromen. - Die Henry Clay WarHawk Robusto bekommt meinerseits keine Empfehlung. Ich werde auch keine andere aus der Serie testen. Die Zigarre ist aber durchaus ein Augenschmauss - und hat in Ihrer Aufmachung schon was von der RyJ Wide Churchill - aber leider nur die Optik. Für Freunde leichter Kost…durchaus einen Test wert-aber man muss auf grasige Noten im gesamten Rauchverlauf stehen. Ich würde das Deckblatt durch ein würziges San Andres aus Mexiko ersetzen. Um einfach mehr Abwechslung in den Aromenverlauf zu erzielen.



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Guantanamera Cristales

Länge: 14.92Durchmesser: 1.63 Herstellungsart Maschinell hergestellt (Shortfiller)MM

Bewerte hie die Cristales aus der aniversario Dose. Zuerst einmal, die 16 Zigarren(4 sind noch im Humidor), die ich bis dato verraucht habe, wurden von Jahr zu Jahr besser. Alle Exemplare blieben in dieser Zeit, in ihren Tubos. Die Cristales, ist keine Schönheit…aber durchweg gut zu rauchen - es gab keinen Ausschuß. Sie startet - ein wenig gelagert - äußerst mild mit floralen-grasigen Noten mit einer leichten Erdigkeit. Im 2ten Drittel wechselt die Zigarre komplett die Aromen, nun dominieren Leder und Röstaromen mit einer schönen Cremigkeit. Im letzten Drittel sind Erde und Leder dominant. Sobald aber die Zigarre bitter schmeckt - meist wird Sie dann auch pappig( ca. 1cm vor der Banderole), bitte sofort weglegen. Die Zigarre wird dann unrauchbar und es gibt außer Bitter, keine Aromen mehr. Bis dahin aber, ist der gesamte Rauchverlauf jedoch gut und man denkt nicht, das dies eine maschinelle Zigarre aus Kuba ist - außer dem rustikalen Deckblatt und natürlich das Sie schon angeschnitten ist… Die Zeit im Humidor, sollte man Ihr schon geben, denn jedes Exemplar, wurde mit der Zeit runder im Geschmack. Über die ca.5 Jahre, wurde jede nachfolgende Zigarre besser. Die Aromen haben sich von der ersten bis zur letzten gerauchten Zigarre stark gesteigert - während Sie gleichzeitig milder wurde. Rauchdauer im Schnitt 40-50 min., Abbrand zumeist kreisrund, „frische“ Zigarren eher Mittelkräftig und gereift eher Mildwürzig. Aromen bilden sich stark aus - warten lohnt. Fazit: toller Smoke bei einem sehr guten Preis/ Leistungsverhältnis. Es ist bei dieser Zigarre wichtig, langsam zu rauchen. Ansonsten bilden sich die genannten Aromen im Rauchverlauf nicht - die Zigarre verzeiht starkes Ziehen und dem damit verbundenen Heißrauchen nicht. Davon erholt Sie sich nicht, und der weitere Rauchverlauf ist ruiniert. Im direkten Vergleich mit den Piedra Cazadores ist die Cristales viel milder, mit subtileren Aromen. Die Cazadores ist zupackender mit hauptsächlich Erde und Holz jedoch ohne das Aromenspektrum der Cristales. Für den kurzen Smoke, würde ich aber gleichzeitig eher zu der Petit Cazadores als zur Minuto der Guantanamera greifen. Wobei ich da dann auch schon eher zu einer Half Corona, einer Epicure oder einer Sport Largos greife. Trotz Ihres Preises, würde ich keinem Neuling die Zigarre als Einstieg empfehlen. Neulinge im Zigarrenrauchen sollten zu Anfang schon auf Aromatischere Zigarren aus Kuba greifen(Upmann Half Corona, Medias Corona von Montecristo, der Hoyo Petit Corona, die D6 von Partagas oder von RyJ die Petit Royales. Erst wenn man die ganzen Aromen versteht, kann man sich an die Robustos, Belicosos oder auch die günstigen Marken heranwagen. Fängt man mit den GROSSEN an, kann es sein, das man von den Aromen erschlagen wird - oder man raucht GÜNSTIG und am Anfang eher zu schnell, so das diese Zigarren gar nicht schmecken. Beides ist Anfängern nicht zu empfehlen. Auch würde ich einem Anfänger keine kräftige oder sehr milde sondern zu einer aromatischen kleinen raten.



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Montecristo Media Coronas

Länge: 8.89Durchmesser: 1.75 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Wunderbare kleine Zigarre, die bei mir die Monte No.5 als kleinen jedoch kräftigen Smoke abgelöst hat(innerhalb der Marke). Sie startet gleich zu Anfang mit leicht grasigen und erdigen Noten um dann recht flott in kräftig ledrig-erdige mit ganz leichten holzigen Noten zu wechseln. Zum Abschluss dominieren Erde und ein wenig Bitterschokolade. Über dem gesamten Rauchverlauf schwingt ein Hauch salziges mit, was auch bei der z.B. der No.2, 3 und 4 vorkommt. Rauchdauer ca. 35 min. Zug top, Abbrand auch. Asche hielt bis zur Hälfte und die Zigarre wurde mit 9mm gebohrt. - Es ist den Blendern echt hoch anzurechnen, wie die aus so einem kurzem Format, einen „Montecristo-Geschmack“ herausbekommen. Aber das ist ja fast bei allen anderen Kuba-Marken ebenso. Ob es nun eine D6, eine Petit Royales oder eine Half Corona ist - all diese „halben“ Zigarren - kann man, ohne groß zu überlegen, bei einer Blindverkostung, der jeweiligen Marke zuzuordnen. Abzüge gibt es nur beim Preis-jedoch nicht bei dem gebotenen. 10,80€ sind schon eine Ansage - aber im Vergleich mit der D6(14,80€), Petit Royales(12€) und der Upmann Half Corona(7,70€) leider etwas, was man hinnehmen muß, wenn es Kubageschmack sein soll. Ein Vergleich - Preis, Geschmack - zum gleichen Format der Upmann Half Corona - ist nicht gerechtfertigt, da beide doch recht unterschiedlich sind. Beide sind gut und entsprechen dem Geschmack und den Aromen der jeweiligen Marke.



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Romeo y Julieta Sport Largos
verifizierter Kauf

Länge: 11.75Durchmesser: 1.39 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Box 07/25 Gerade angekommen und eine getestet. Über dem gesamten Rauchverkauf(30min.) eine sehr angenehme Zigarre, die mit einer holzig/blumigen Note startete um dann recht schnell ins erdig/ledrige hin zu Erde mit leicht grasigen Noten zu wechseln. Leichte Röstaromen schwingen im gesamten Rauchverlauf dezent mit. Aber etwas ist anders, als noch vor ein paar Jahren. Mal schauen ob ich noch ein älteres Exemplar im Humidor finde. Der Abbrand war kreisrund und der Zug fast optimal. Die Zigarre ist im Vergleich zur Mille Fleurs im recht jungen Alter bereits fertig und braucht keine weitere Reifezeit. Die Mille Fleurs brauchen 11/2 Jahre ab Boxing Date evtl. sogar länger, um dieses Aromenspektrum zu erhalten. Die Sport Largos bietet viel Kuba in Ihrer kurzen Rauchzeit - bedingt durch Ihre Maße - keine Aromenbombe, aber mit manchem Mareva-Format, kann Sie durchaus mithalten. Ich würde Sie zumindest der Milles Fleurs( RjJ, Partagas) als auch der Coronitras e Cedros oder anderen ( Aristocrates, Brevas) vorziehen. Einzig die Epicur von H.Upmann bietet mehr an Aromen bei ähnlichen Maßen. Wobei die sich erst mit der Zeit entwickeln. Ebenso ist die Half Corona von H. Upmann (etwas teurer- aber echt lecker) oder die Panatelas Extra - bei deutlich weniger Aromen( Erde und dunkle Schokolade aber 2€ günstiger) zu empfehlen. Nachtrag 11.01.2026 - Aufgrund der Wetterlage sind nur kurze Smokes möglich, und deshalb weitere 3 Exemplare in den letzten Tagen verköstigt. Die beschriebenen Aromen haben sich gefestigt jedoch ist die Rauchzeit nicht 30 min. sondern tendenziell eher 40 min. Die Zigarre schlägt zumindest alles unter Ihrem Einkaufspreis, was es an Kuba gibt. Keine Piedra, Quintero oder Guantanamera schaffen im Ansatz dieses Aromenspiel - die Perla von Ravael Gonzales und ja auch die Epicure von Upmann sind die ersten, die auf Augenhöhe sind. Wer aber nach günstig im Kuba-Kosmos sucht, dem sei die Panatelas Extra empfohlen - auch ist die Guantanamera Cristales - zumindest nach einer langen Einlagerung(bitte im Tubo belassen) ein Test wert. Im Gegensatz zu Verköstigungen von Anfang der 2010er Jahre, scheint mir, das an der Mischung gearbeitet wurde. Im Vergleich zu einer 2015 eingelagerten Sport Largos, fehlt mir die ursprüngliche Kakaonote im Blend - es ist so, als ob nun mehr Kaffeeröstaromen vorhanden sind.



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HU Tobacco The Blenders Pride Ju 52 100g Dose
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Vorab, wer gerne den Mixture Scottish Blend von Mac Baren raucht, findet in dem JU52 eine echte alternative. Habe mir den Tabak eigentlich als Abwechslung im Bereich der leicht aromatisierten Tabake (laut Beschreibung hier (Himbeere/Blüten) zugelegt. In viele Tests wurde auch von dieser Aromatisierung geschrieben. Um so überraschter war ich dann aber vom Geruch dieser Mischung. Keine Himbeere und auch keine Blüten - stattdessen ein seltsam bekannter Geruch…jedoch weniger Ahornzucker/Honig, sodas er nicht sofort,eins zu eins, mit dem Mixture von Mac Baren vergleichbar ist. Aber zumindest so ähnlich, das ich sofort beide Tabake nebeneinander gelegt habe. Und was soll ich sagen…ich finde bis auf die gröberen Flakestückchen beim Mac Baren, keinen Unterschied. Nachdem ich diese Stückchen aufgerieben habe, ist gar kein Unterschied mehr zu sehen. Im gesamten Rauchverlauf hatte ich immer das merkwürdige Empfinden, hier einen Mixture-Klon zu rauchen. Und bis auf die Dominantere Honig/Ahorn-Saucierung und ein wenig mehr Würzigkeit beim Mixture, sind beide fast identisch. Lediglich der kleine Perique-Anteil, macht aus dem JU52 einen eigenständigen Tabak, denn er verleiht eine gewisse Spritzigkeit. Nicht viel, aber zumindest soviel, das er nicht als simpler Klon durchgeht. Ich finde Ihn äußerst gelungen und rauche Ihn gerne. Er ist würzig, ein wenig erdig, ganz leicht rauchig und hat viel Virginia-Süße . Das Spritzige ist nur im Hintergrund , macht aber den Unterschied soweit aus, das er nochmals im Warenkorb landet. Nachtrag: Muß mich korrigieren, mit Filter von Stanwell kommt ein leichter Himbeerengeschmack hinzu…dieser Geschmack ging mit Meerschaumfilter gänzlich verloren. Ansonsten bleibt meine Bewertung.



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