Erstellen Sie einen Personal Humidor und behalten Sie die Übersicht über Ihre bereits gerauchten Zigarren und Tabake!
Länge: 18.73Durchmesser: 1.67
TAM
Boah, was für eine Schönheit. Eine wirklich tolle Zigarre, welche ich mir - als Verbesserung der Aromenintensität - im 43er RM als in ihrem 42er RM wünschen würde. Sie startet mit viel Holz, Gras und dezentem Pfeffer. Im Rauchverlauf bilden sich ab dem zweiten Drittel Erd, Holz Kaffee und Noten von sehr dunklere Schokolade. Bis hierhin ist es ein angenehmer gelungener Smoke, der nicht besser verlaufen könnte. Der Abbrand, der Zug und die Aromenintensität sind vorbildlich und passen zur Serie 1998. Das Ringmaß verzeiht kein hektisches Rauchen, Sie ist etwas für Genussmenschen mit Zeit. Im letzten Drittel kommen zu den vorherrschenden Aromen noch eine ganz leichten Madurosüsse hinzu…die Erde nimmt ab und Nuss bzw. Mandel tritt in Erscheinung . Das Ende kommt bei erreichen der letzten 3,5-4 cm, sobald es Bitter wird und alle anderen Aromen überdeckt werden. Aus der gesamten Serie hat Sie mir am besten geschmeckt. Auch glaube ich fest daran, das die VF 42L ein Lagerungspotential hat. Alle anderen Vitolas aus der Serie schmecken auch sehr gut - aber auch fast alle gleich. Vorteilhaft, denn so holt man sich - je nach Genusszeit - die passende Vitola aus dem Humidor - ohne, auf die gewünschten Aromen, verzichten zu müssen. Rauchzeit der VF 42L - ca.70/80 min. // Die VF 42L sticht ein wenig aus der Serie heraus, da Sie nicht über die fast schon überfrachteten Aromen der Serie, sondern eher über ein dezenteres Aromenspiel verfügt.
Länge: 17.78Durchmesser: 1.83
TAM
Nun, alle Formate dieser Serie - die Reserva mit eingeschlossen werden von mir mindestens 5 Monate bei 72 % Luftfeuchte konditioniert, um dann in den 69% Humidor zu wandern. Ich finde, das es zumindest der Bundelware sehr gut tut. Alle Formate werden mit 7 bzw. 9mm gebohrt - einen Schnitt, bekommen nur die 2 Belicoso Formate-aber da auch nur 7 mm, je nach Zugwiderstand, wird der Schnitt angepasst. Alle Formate hatten bei offenen Schnitt einen sehr niedrigen Zugwiderstand und neigten im Rauchverlauf zu verbrannten Aromen. Nun zur Churchill - An sich , ist Sie gut gearbeitet. Einige zu fest und einige teils zu locker. Jedoch sind das eher Ausreißer als die Normalität. Vom Abbrand her hat man ab und an Schiefbrand, einen Tunnelbrand hatte ich jedoch bei allen Formaten bis heute nicht. Wohl aber war schon öfters ein nachfeuern nötig- aber das kommt auch bei einer RyJ Churchill mal vor. Sie startet grasig, Hozig mit ganz leichten Blumigen Noten. Im Rauchverlauf des 1.drittel verändert sich das soweit, das zur holzigen Note nun das Leder und ein wenig Pfeffer hinzukommt- das grasige aber fast weg ist. Im 2.drittel ändern sich diese Noten kaum, jedoch schwingt anstatt Pfeffer nun mehr Erde und eine leicht süßliche Schokonote mit. Von da an ist auch bis zum Ende Kaffee immer mit im Hintergrund dabei. Im 3.drittel wird die Churchill deutlich stärker und auch Zickiger. Holz und Gras(eher Heu) wechseln sich mit Leder und Erde ab. Eine leichte süße Komponente schwingt aber mit. Kurz vor der Anilla sind dann dunkle Schokolade, Leder und Holznoten dominant. Bitternoten kommen auf und steigern sich ins Unrauchbare. Alles in allem sind die genannten Aromen in maximal mittlerer Intensität vorhanden. Es ist keine Aromenbombe der Kubanischen Art. Aber wer dieser Zigarre Zeit lässt und nicht ständig zieht, bekommt einen wunderbar cremigen-recht leichten Smoke über ca.100 min.. Für den aktuellen Preis von 5.50€ - bekommt man eine Recht gute Zigarre im Churchillformat. Ich finde, diese Ringmaß, tut Ihr gut. Der Rauch ist in den zwei ersten Dritteln recht kühl und steigert sich halt dann. Aber man sollte nicht weiter, als 4 cm Restlänge rauchen, die Zigarre wird dann bitter und es gibt keine Aromen mehr. Ich persönlich, finde die Formate unterhalb des 49 Ringmaßes(ab Churchil hin zur Brandenburger Tor Edition) empfehlenswerter als die ab Robusto aufwärts - Ausreißer sind die 2 Espresso Formate - welche ich auf Grund der kurzen Rauchzeit und der mit der Intenso größten Aromendichte - nein, Aromenstärke - aller Vitolas - sehr empfehle. Auch kann ich beide Corona Zigarren empfehlen. Aber auch bei diesen zahlt sich ein langsames Rauchen aus. Ich finde, das alle Zigarren gut Performen und aromatisch ein Mix aus der floralen, holzig, erdig und ledrigen Aromen der RyJ Mille Fleurs und der Rafael Gonzales Panetella Extra mit ihren grasig, holzig ledrigen mit dunkel Schokolade Noten. Also kein überwältigendes Aromenspiel, aber doch lecker. Nur um sicherzustellen…man bekommt hier nicht Ansatzweise was Kubanisches - aber viele kennen diese 2 Kuba-Zigarren und demzufolge auch deren Aromenspiel.
Länge: 12.07Durchmesser: 2.06
TAM
Geraucht nach einer enttäuschenden Henry Clay Robusto. Diese Zigarre habe ich nicht zum ersten Mal geraucht. Es ist vielmehr schon mindestens das 30. Exemplar. Die Robusto No.6 ist sich immer treu und ich konnte bei allen Exemplaren die selben Aromen und den selben Rauchverlauf feststellen. Sie startet mit ein paar floralen, holzigen und ganz leicht grasigen Noten. Dieses Aromenspiel,ist aber nur auf den ersten 3-4 Zügen vorhanden. Dann werden die Aromen (Leder, Erde und eine Leichte Süße) für das erste Drittel schwerer und Dominanter. Gras, Holz und das florale sind nicht mehr vorhanden. Im zweiten Drittel schwingt die Erde nur noch im Hintergrund mit und es dominiert Leder, Kaffee und dunkle Schokolade - aber keine Süße. Im letzten Drittel findet sich nun weniger Leder, dafür kommen wieder Erde, Kaffee und eine leichte mineralische Note hinzu - dunkele Schokolade ist nun nicht mehr im Vordergrund, denn nun kommen leichte Röstaromen hinzu. Im gesamten Rauchverlauf steigert sich das Nikotin von leicht bis mittel in den ersten zwei Dritteln hin zu kräftig ab Mitte des letzten Drittels. Wer damit umgehen kann, kann ruhig bis zum Ende(3 cm) weiterrauchen und kommt noch in den Genuss von herben Espressonoten und viel Nikotin. Ab und an wurde es am Ende aber auch sehr bitter - ich lege Sie mittlerweile immer vorher ab. Ich finde, das die Postre de Banquete Robusto eine sehr gute Zigarre ist - wenn man auf all diese beschriebenen Aromen steht. Eine typische Madurosüße, sollte man trotz Ihres Aussehen, aber nicht erwarten. Dafür sind die Aromen zu abwechselnd-was mich aber immer wieder überrascht und fasziniert. Zug war optimal, Abbrand kreisrund und die Verarbeitung war eine Eins mit Sternchen. Ich kann diese Zigarre allen empfehlen, die bereits ein wenig Erfahrung mit Zigarren gemacht haben und nicht nur Kubanische Erde und Ledernoten oder eher grasig/holzige bzw. Madurosüsse bevorzugen, sondern gerne offen für ein Gemisch aus vielen Aromen sind.
Länge: 12.70Durchmesser: 2.14
TAM
Vorweg: Preis/Leistung/Verarbeitung/Abbrand ist super…aber für mich als eher Fan von gehaltvollen, würzig, erdig und ledrig mit teils floralen Anklängen bei einer Zigarre, ist von alledem nichts geboten. Habe 2 Exemplare mit einem Freund verköstigt, und nur das erste Drittel konnte mit leicht floralen, Holzigen Noten mit ein wenig Creme Punkten. Leider war aber das Hauptaroma grasig. Im 2. Drittel entwickelten sich die Aromen zum schlechten. Es waren nur noch Gras und Creme vorhanden und der Zug veränderte sich von optimal hin zu viel zu leicht. Im letzen Drittel kam zu den nun überfrachteten Grasnoten ein wenig Lederaromen(aber nur kurz) und ein wenig mehr Stärke hinzu. Nach ca.40 Minuten haben wir die Robustos abgelegt - nach der War Hawk Beschriftung aber vor der Marken-Anilla. Wir waren uns einig- der schlechteste Smoke in 2025. Mag aber auch daran liegen, das die War Hawk in allen Foren und bei allen Händlern so gelobt wird, wir beide aber vom Aromenspektrum der Zigarre enttäuscht wurden. Wir haben uns schlicht mehr erhofft. Wir haben anschl. noch die Maria Mancini Postre de Banquette Robusto geraucht…und diese auch genossen. Die war ein Knaller mit tollen Aromen. Die Zigarre hatte alles, was wir uns von der War Hawk erhofften. Leder und Floral mit Creme am Anfang, weiter mit Erde, Leder und Dunkler Schokolade mit einem Schluss, der besser nicht sein kann…Erde, Leder, ganz leichte Süße mit leckeren Röstaromen. - Die Henry Clay WarHawk Robusto bekommt meinerseits keine Empfehlung. Ich werde auch keine andere aus der Serie testen. Die Zigarre ist aber durchaus ein Augenschmauss - und hat in Ihrer Aufmachung schon was von der RyJ Wide Churchill - aber leider nur die Optik. Für Freunde leichter Kost…durchaus einen Test wert-aber man muss auf grasige Noten im gesamten Rauchverlauf stehen. Ich würde das Deckblatt durch ein würziges San Andres aus Mexiko ersetzen. Um einfach mehr Abwechslung in den Aromenverlauf zu erzielen.
Länge: 14.92Durchmesser: 1.63
MM
Bewerte hie die Cristales aus der aniversario Dose. Zuerst einmal, die 16 Zigarren(4 sind noch im Humidor), die ich bis dato verraucht habe, wurden von Jahr zu Jahr besser. Alle Exemplare blieben in dieser Zeit, in ihren Tubos. Die Cristales, ist keine Schönheit…aber durchweg gut zu rauchen - es gab keinen Ausschuß. Sie startet - ein wenig gelagert - äußerst mild mit floralen-grasigen Noten mit einer leichten Erdigkeit. Im 2ten Drittel wechselt die Zigarre komplett die Aromen, nun dominieren Leder und Röstaromen mit einer schönen Cremigkeit. Im letzten Drittel sind Erde und Leder dominant. Sobald aber die Zigarre bitter schmeckt - meist wird Sie dann auch pappig( ca. 1cm vor der Banderole), bitte sofort weglegen. Die Zigarre wird dann unrauchbar und es gibt außer Bitter, keine Aromen mehr. Bis dahin aber, ist der gesamte Rauchverlauf jedoch gut und man denkt nicht, das dies eine maschinelle Zigarre aus Kuba ist - außer dem rustikalen Deckblatt und natürlich das Sie schon angeschnitten ist… Die Zeit im Humidor, sollte man Ihr schon geben, denn jedes Exemplar, wurde mit der Zeit runder im Geschmack. Über die ca.5 Jahre, wurde jede nachfolgende Zigarre besser. Die Aromen haben sich von der ersten bis zur letzten gerauchten Zigarre stark gesteigert - während Sie gleichzeitig milder wurde. Rauchdauer im Schnitt 40-50 min., Abbrand zumeist kreisrund, „frische“ Zigarren eher Mittelkräftig und gereift eher Mildwürzig. Aromen bilden sich stark aus - warten lohnt. Fazit: toller Smoke bei einem sehr guten Preis/ Leistungsverhältnis. Es ist bei dieser Zigarre wichtig, langsam zu rauchen. Ansonsten bilden sich die genannten Aromen im Rauchverlauf nicht - die Zigarre verzeiht starkes Ziehen und dem damit verbundenen Heißrauchen nicht. Davon erholt Sie sich nicht, und der weitere Rauchverlauf ist ruiniert. Im direkten Vergleich mit den Piedra Cazadores ist die Cristales viel milder, mit subtileren Aromen. Die Cazadores ist zupackender mit hauptsächlich Erde und Holz jedoch ohne das Aromenspektrum der Cristales. Für den kurzen Smoke, würde ich aber gleichzeitig eher zu der Petit Cazadores als zur Minuto der Guantanamera greifen. Wobei ich da dann auch schon eher zu einer Half Corona, einer Epicure oder einer Sport Largos greife. Trotz Ihres Preises, würde ich keinem Neuling die Zigarre als Einstieg empfehlen. Neulinge im Zigarrenrauchen sollten zu Anfang schon auf Aromatischere Zigarren aus Kuba greifen(Upmann Half Corona, Medias Corona von Montecristo, der Hoyo Petit Corona, die D6 von Partagas oder von RyJ die Petit Royales. Erst wenn man die ganzen Aromen versteht, kann man sich an die Robustos, Belicosos oder auch die günstigen Marken heranwagen. Fängt man mit den GROSSEN an, kann es sein, das man von den Aromen erschlagen wird - oder man raucht GÜNSTIG und am Anfang eher zu schnell, so das diese Zigarren gar nicht schmecken. Beides ist Anfängern nicht zu empfehlen. Auch würde ich einem Anfänger keine kräftige oder sehr milde sondern zu einer aromatischen kleinen raten.
Länge: 8.89Durchmesser: 1.75
TAM
Wunderbare kleine Zigarre, die bei mir die Monte No.5 als kleinen jedoch kräftigen Smoke abgelöst hat(innerhalb der Marke). Sie startet gleich zu Anfang mit leicht grasigen und erdigen Noten um dann recht flott in kräftig ledrig-erdige mit ganz leichten holzigen Noten zu wechseln. Zum Abschluss dominieren Erde und ein wenig Bitterschokolade. Über dem gesamten Rauchverlauf schwingt ein Hauch salziges mit, was auch bei der z.B. der No.2, 3 und 4 vorkommt. Rauchdauer ca. 35 min. Zug top, Abbrand auch. Asche hielt bis zur Hälfte und die Zigarre wurde mit 9mm gebohrt. - Es ist den Blendern echt hoch anzurechnen, wie die aus so einem kurzem Format, einen „Montecristo-Geschmack“ herausbekommen. Aber das ist ja fast bei allen anderen Kuba-Marken ebenso. Ob es nun eine D6, eine Petit Royales oder eine Half Corona ist - all diese „halben“ Zigarren - kann man, ohne groß zu überlegen, bei einer Blindverkostung, der jeweiligen Marke zuzuordnen. Abzüge gibt es nur beim Preis-jedoch nicht bei dem gebotenen. 10,80€ sind schon eine Ansage - aber im Vergleich mit der D6(14,80€), Petit Royales(12€) und der Upmann Half Corona(7,70€) leider etwas, was man hinnehmen muß, wenn es Kubageschmack sein soll. Ein Vergleich - Preis, Geschmack - zum gleichen Format der Upmann Half Corona - ist nicht gerechtfertigt, da beide doch recht unterschiedlich sind. Beide sind gut und entsprechen dem Geschmack und den Aromen der jeweiligen Marke.

Länge: 11.75Durchmesser: 1.39
TAM
Box 07/25 Gerade angekommen und eine getestet. Über dem gesamten Rauchverkauf(30min.) eine sehr angenehme Zigarre, die mit einer holzig/blumigen Note startete um dann recht schnell ins erdig/ledrige hin zu Erde mit leicht grasigen Noten zu wechseln. Leichte Röstaromen schwingen im gesamten Rauchverlauf dezent mit. Aber etwas ist anders, als noch vor ein paar Jahren. Mal schauen ob ich noch ein älteres Exemplar im Humidor finde. Der Abbrand war kreisrund und der Zug fast optimal. Die Zigarre ist im Vergleich zur Mille Fleurs im recht jungen Alter bereits fertig und braucht keine weitere Reifezeit. Die Mille Fleurs brauchen 11/2 Jahre ab Boxing Date evtl. sogar länger, um dieses Aromenspektrum zu erhalten. Die Sport Largos bietet viel Kuba in Ihrer kurzen Rauchzeit - bedingt durch Ihre Maße - keine Aromenbombe, aber mit manchem Mareva-Format, kann Sie durchaus mithalten. Ich würde Sie zumindest der Milles Fleurs( RjJ, Partagas) als auch der Coronitras e Cedros oder anderen ( Aristocrates, Brevas) vorziehen. Einzig die Epicur von H.Upmann bietet mehr an Aromen bei ähnlichen Maßen. Wobei die sich erst mit der Zeit entwickeln. Ebenso ist die Half Corona von H. Upmann (etwas teurer- aber echt lecker) oder die Panatelas Extra - bei deutlich weniger Aromen( Erde und dunkle Schokolade aber 2€ günstiger) zu empfehlen. Nachtrag 11.01.2026 - Aufgrund der Wetterlage sind nur kurze Smokes möglich, und deshalb weitere 3 Exemplare in den letzten Tagen verköstigt. Die beschriebenen Aromen haben sich gefestigt jedoch ist die Rauchzeit nicht 30 min. sondern tendenziell eher 40 min. Die Zigarre schlägt zumindest alles unter Ihrem Einkaufspreis, was es an Kuba gibt. Keine Piedra, Quintero oder Guantanamera schaffen im Ansatz dieses Aromenspiel - die Perla von Ravael Gonzales und ja auch die Epicure von Upmann sind die ersten, die auf Augenhöhe sind. Wer aber nach günstig im Kuba-Kosmos sucht, dem sei die Panatelas Extra empfohlen - auch ist die Guantanamera Cristales - zumindest nach einer langen Einlagerung(bitte im Tubo belassen) ein Test wert. Im Gegensatz zu Verköstigungen von Anfang der 2010er Jahre, scheint mir, das an der Mischung gearbeitet wurde. Im Vergleich zu einer 2015 eingelagerten Sport Largos, fehlt mir die ursprüngliche Kakaonote im Blend - es ist so, als ob nun mehr Kaffeeröstaromen vorhanden sind.

Vorab, wer gerne den Mixture Scottish Blend von Mac Baren raucht, findet in dem JU52 eine echte alternative. Habe mir den Tabak eigentlich als Abwechslung im Bereich der leicht aromatisierten Tabake (laut Beschreibung hier (Himbeere/Blüten) zugelegt. In viele Tests wurde auch von dieser Aromatisierung geschrieben. Um so überraschter war ich dann aber vom Geruch dieser Mischung. Keine Himbeere und auch keine Blüten - stattdessen ein seltsam bekannter Geruch…jedoch weniger Ahornzucker/Honig, sodas er nicht sofort,eins zu eins, mit dem Mixture von Mac Baren vergleichbar ist. Aber zumindest so ähnlich, das ich sofort beide Tabake nebeneinander gelegt habe. Und was soll ich sagen…ich finde bis auf die gröberen Flakestückchen beim Mac Baren, keinen Unterschied. Nachdem ich diese Stückchen aufgerieben habe, ist gar kein Unterschied mehr zu sehen. Im gesamten Rauchverlauf hatte ich immer das merkwürdige Empfinden, hier einen Mixture-Klon zu rauchen. Und bis auf die Dominantere Honig/Ahorn-Saucierung und ein wenig mehr Würzigkeit beim Mixture, sind beide fast identisch. Lediglich der kleine Perique-Anteil, macht aus dem JU52 einen eigenständigen Tabak, denn er verleiht eine gewisse Spritzigkeit. Nicht viel, aber zumindest soviel, das er nicht als simpler Klon durchgeht. Ich finde Ihn äußerst gelungen und rauche Ihn gerne. Er ist würzig, ein wenig erdig, ganz leicht rauchig und hat viel Virginia-Süße . Das Spritzige ist nur im Hintergrund , macht aber den Unterschied soweit aus, das er nochmals im Warenkorb landet. Nachtrag: Muß mich korrigieren, mit Filter von Stanwell kommt ein leichter Himbeerengeschmack hinzu…dieser Geschmack ging mit Meerschaumfilter gänzlich verloren. Ansonsten bleibt meine Bewertung.

Rauch…sehr viel Rauch…mit etwas Erdigkeit. So fängt dieser Flake an. Nach dem ersten Drittel wird der Blend runder und eine gewisse Würzigkeit kommt hinzu. Der Rauchgeschmack wird gleichzeitige etwas weniger und ab da, spielt dieser Tabak sein ganzes Potential aus. Im letzten Drittel geht es dann ans Eingemachte, denn dieser Tabak hat auch Nikotin und das nicht zu wenig. Bis dahin kann man als English Blend Fan aber nicht meckern…der Tabak ist sehr vollmundig.

Top Virginia Flake, sehr sehr gut. Ein recht süßer und würziger Flake . Dieser Flake ist NICHT Aromatisiert - auch wenn es andere schreiben. Es werden einfach gute Virginias für diesen Flake genutzt. Die Flakes glimmen äußerst langsam ab und geben dadurch Ihr süßes und voll würziges Aroma ab. Ein Flake reicht für ein mittleres Füllvolumen aus, da er sich stark aufbäumt. Bei einem kleinen Pfeifenkopf, würde ich nur eine 2/3 Flakescheibe benutzen. Der Tabak ist wie gesagt nicht aromatisiert, jedoch würde ich auf ein ganz leichtes Topping schwören. Nicht so viel wie beim Mac Baren Virginia Flake, eher wie beim HH Pure Virginia Flake. Der W.O. Larsen No.32 ist ganz weit oben in meinem Virginia Flake Ranking, da kommen nur ganz wenige heran. Dieser Tabak ist ein Highlight für Virginia-Fans.
Der Virginia Flake ist ein eher süßer fast schon süffiger Vertreter der mittlerweile vielen hervorragenden Virginia Flakes. Durch sein Topping kann man Ihn sofort als MacBaren Produkt erkennen bzw. erschnuppern. Er ist leicht zu stopfen und gutmütig im Abbrand. Geschmacklich hat er durch sein Topping ein Alleinstellungsmerkmal unter allen Virginia Flakes auf dem Markt. Wie schon erwähnt, ist er recht würzig und süß, und das ist auch der Grund, warum ich immer mal wieder zu diesem Flake greife. Er ist einfach anders, als z.B. der Orlik oder der Janneman. Beide sind in meiner Tabakbar und beide sind mit das Beste was es an Virginia Flakes gibt. Aber ab und an, möchte ich mehr Süße und mehr Würze…und dann kommt der MacBaren in die Pfeife.

Mein Allday no.1. Keine andere Tabakmischung hat es bisher geschafft, diesen Tabak vom 1.Platz zu stoßen. Der einzige, der recht nah dran kommt, ist der Broken Flake aus der Auenland-Serie. Der Tabak ist in keiner Kategorie der Beste…aber…die Mischung im Zusammenhang mit seiner Süße und seiner Würze machen aus diesem Blend ein Allday, von dem ich nicht genug bekomme. Der geht zu jeder Tages und Nachtzeit und auch zu jeder Jahreszeit.

Gekauft als erhoffte Alternative zum Vintage Latakia von HH MacBaren. Vorweg: der Port Latakia ist nicht so Rauchig, wie es der Name andeutet. Er ist eine tolle Mischung von Latakia, Virginia , Cavendish und Orienttabaken. Wozu der Black Cavendish da ist, da ja keine Aromatisierung vorhanden ist, ist mir noch nicht klar, aber er scheint das ganze evtl. abzumildern. Der Port Latakia ist genau die Alternative , die ich gesucht habe. Ein wenig rauchiger als der Vintage Latakia aber auch etwas würziger durch die verwendeten Orienttabake. Wie gesagt, er soll eine Alternative zum Vintage Latakia und nicht für English Blends wie der Squadron Leader oder den Old Ironsides sein. Und das macht der Tabak ganz hervorragend.

Sehr schöner toller Burlytabak. Habe diesem Tabak einfach mal eine Chance gegeben, weil ich gerade auf der Suche nach einer Burly Zweitbesetzung für meine Tabakbar bin. Bisher hatte mich nur der Ralfs Burly Cup von TaK voll überzeugt. Nun hab ich einen zweiten gefunden. Den Manston…nussig, würzig mit Anklängen von Erde. Kein Tabak für jeden Tag…aber so gut, das er eine alternative zwischen den Lieblingstabaken ist. Schöner Broken Flake, der rauchfertig aus der Dose kommt. Leicht zu stopfen und das Feuern geht problemlos. Der Geschmack des Burlys bleibt auch nach Stunden auf der Zunge wahrnehmbar. Fazit: für Burlyfans eine echte Alternative…zumindest eine Rauchprobe sollte man in Erwägung ziehen. Bin echt überrascht, wie gut die Pipe Republic Tabake sind. Die müssen sich nicht vor z.B. HU Tabaken verstecken. Nächster Kauf dieser Serie ist nach genossenen Proben der Pink Villa und der North Foreland Flake.

Top, so muss ein Virginia Perique Flake sein. Grasig, Würzig mit ein bisschen Zitronenaroma. Der kleine Perique-Anteil steuert noch das gewisse etwas dazu und macht den Janneman rund. Toller Abbrand und ein sehr schönes Raucherlebnis. Ein weiterer schöner Virginia-Flake. Für mich, auf Augenhöhe mit dem Orlik…geschmacklich und auch vom Aussehen. Der Janneman hat definitiv das Zeug zum Allday Virginia. Aber es gibt mittlerweile sooooo viele gute Virginias, das ich mich nicht auf eine Sorte festlegen möchte. Wird wieder gekauft, muss sich aber dann Dose für Dose anstellen. Aktuell genieße ich den Janneman, dann kommt der Viking Bay von Pipe Republic gefolgt vom Orlik und dem Virginia Flake von Mac Baren…dann ist wieder der Janneman an der Reihe.