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CIGARWORLD PIPES Tabac Benden Shamkat with Louisiana Perique (50g Dose)
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Shamkat with Louisiana Perique (50g Dose)
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Einheit
Der "grüne" Shamkat with Louisiana Perique hat drei Bestandteile, Orient, Virginia, Perique. Dabei wurde derselbe libanesische Orient verwendet, wie auch bei der "gelben" Ursprungsvariante. Auch der Virginia ist unverändert. Angepasst wurde aber das Mischungsverhältnis, sowie eine gehörige Portion Perique, der die Mischung deutlich würziger und vielschichtiger macht. Nichts desto trotz, bleibt der Orient der dominante Anteil. Der Tabak ist lose geschnitten, brennt sauber und trocken ab, und liefert ein vollmundiges Aroma. Komplett ohne Zusatzstoffe.
Artikelnummer (SKU)
90050426
Herstellernummer (MPN)
9911050
Im Sortiment seit
15.04.2026
Marke
Schnitt
Aroma
4
Raumduft
3
Aromatisierung
Typ
Stärke
Charakter
Rohtabak
Raumnote
Durchschnittliche Aromabewertung (1)
Hersteller
Tabac Benden GmbH, Burghofstr. 28, 40223 Düsseldorf, Deutschland, info@cigarworld.de, https://www.cigarworld.de/service/kontakt
Importeur
Tabac Benden GmbH, Burghofstr. 28, 40223 Düsseldorf, Deutschland, info@cigarworld.de, https://www.cigarworld.de/service/kontakt
Tabac Benden GmbH, Burghofstr. 28, 40223 Düsseldorf, Deutschland, info@cigarworld.de, https://www.cigarworld.de/service/kontakt
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Bewertungen
Preis/Leistung
3
2 Bewertungen
Qualität
7
2 Bewertungen
Stärke
4
2 Bewertungen
My tobacco stash

Sven
1. Einleitung: Nachdem das bemerkenswert innovative Düsseldorfer Haus Tabac Benden 2025 bereits mit seinem Shamkat Yellow Label einen Volltreffer auf dem an „Neuschöpfungen“ nicht gerade armen Markt der Pfeifentabakmischungen gelandet hat, gelingt ihm mit der Weiterentwiclung Shamkat Green Label ein weiterer großer Wurf. Der neue Blend offenbart sich bei näherer Betrachtung und insbesondere im Rauch als eine bewußt vielschichtige Komposition, deren Charakter maßgeblich durch einen relativ hohen Anteil libanesischer Orienttabake geprägt wird. Diese sind keineswegs bloß dekoratives Beiwerk, sondern bilden, neben der Virginia-Basis und dem prägnant eingesetzten Périque, eine tragende Säule der Mischung. Damit rückt Tabac Benden’s Shamkat Green Label, wie auch schon die ältere Yellow Label Version, in eine traditionsreiche Linie orientalisch geprägter Mischungen, wie sie in Deutschland seit dem späten 19. Jahrhundert kultiviert wurden. Libanesischer Orient, der historisch für seine trockene, feinwürzige und leicht harzige Aromatik sehr geschätzt wurde, unterscheidet sich deutlich von den oft süßlich-parfümiert erscheinenden Varianten aus anderen Regionen. Seine Einbindung verleiht der Mischung eine kontinentale, beinahe levantinische Anmutung, die über das klassische englische Schema hinausweist. Der Périque fungiert hierbei weniger als dominanter Würzstoff denn als verbindendes Element zwischen der dörrfruchtigen Tiefe der Virginias und der trockenen Noblesse des Orients. 2. Optik & Schnitt: Das Tabakbild in der geöffneten Vakuumdose zeigt die raffinierte Komposition: Neben den goldenen und rotbraunen Virginia-Anteilen finden sich auffallend viele hellere, blaßgelbe bis olivbraune, feinfaserige Bestandteile, wie sie für den Orient typisch sind. Der Périque zeigt sich in vereinzelten dunkel- bis violettbraunen Anteilen. Der Schnitt ist ein überwiegend mittelfeiner Ribbon, durchsetzt mit feineren, fast faserigen Partien; letztere dürften dem hohen Orientanteil geschuldet sein. Insgesamt wirkt der Tabak handwerklich solide aufbereitet und hinsichtlich der Feuchte gut konditioniert. 3. Kaltaroma: Bereits im Kaltgeruch tritt der Orient deutlicher hervor als bei vielen vergleichbaren Mischungen. Neben der bekannten, dunkelfruchtigen Süße des Périque, die an fermentierte Pflaumen, Essig und Pfeffer erinnert, zeigt sich eine markante, trockene Würze: Leicht harzig, etwas kräuterartig, mit Anklängen von sonnengetrocknetem Heu, einen mineralischen Anklang und einer feinen, fast ätherischen Schärfe. Die Virginias liefern eine dezente, honigartige bis dörrfruchtige Grundlage, treten jedoch olfaktorisch zugunsten der orientalen und fernentierten Komponenten etwas zurück. Das Bouquet ist weniger süß als vielmehr würzig und vielschichtig. 4. Rauchverlauf: Anfang: Zu Beginn entfaltet sich ein bemerkenswert ausgewogenes, jedoch bereits deutlich vom Orient geprägtes aromatisches Profil. Die Virginias liefern eine sanfte, leicht kandierte, tragende Süße, die gleichzeitig von einer trockenen, feinherben Würze umspielt wird. Der libanesische Orient zeigt sich hier in seiner typischen Gestalt: Leicht kräuterig, wenig floral, dezent harzig und mit einer subtilen, fast salzigen Mineralität, die an Sodawasser erinnert. Der Périque setzt punktuell säuerlich-fruchtige und pfeffrige Akzente, bleibt aber eher im Hintergrund. Mitte: Im Mittelteil erreicht die Mischung das Vollbild ihrer aromatischen Komplexität: Der Orient tritt nun vollständig in den Vordergrund und verleiht dem Rauch eine ätherisch-würzige Trockenheit und aromatische Tiefe. Die zuvor wahrgenommene Süße wird stärker eingebunden und erscheint nun eher als Hintergrund. Der Périque gewinnt gleichzeitig an Ausdruck: Seine dunkle, vergorene Fruchtigkeit verschmilzt mit den trockenen, leicht rauchig-harzigen Noten des Orients zu einem vielschichtigen Gesamtbild, das entfernt an gereifte, Weinaromen mit einer gewissen Firne erinnert. Die Balance wirkt hier besonders gelungen, da keine Komponente dominiert, sondern vielmehr ein dichtes, ineinandergreifendes, komplexes Gesamtkunstwerk entsteht. Ende: Im letzten Drittel tritt die trockene, würzige Seite des Orients noch stärker hervor. Die Mischung gewinnt weiter an aromatischer Tiefe, ohne scharf oder unangenehm zu werden. Der Périque steuert weiterhin eine feine Pfeffrigkeit bei, während die Virginias nur noch als milde, abrundende Basis wahrnehmbar sind. Ein beeindruckendes Finale. 5. Abbrand & Technik: Der erhöhte Orientanteil macht sich auch technisch bemerkbar: Die feinen Blattstrukturen begünstigen einen gleichmäßigen, jedoch eher langsamen Abbrand. Der Tabak verlangt eine sorgfältige Füllung der Brennkammer, belohnt diese jedoch mit einem stabilen Glutverhalten und nur gelegentlichem Nachzündbedarf. Die Asche ist fein und hellgrau. Bei zu kräftigem Ziehen kann die trockene Würze des Orients in eine leichte Schärfe unter Verlust der aromatischen Vielfalt umschlagen, weshalb, wie eigentlich immer, eine bedächtige Rauchweise angezeigt ist. 6. Raumnote: Die Raumnote ist deutlich von den orientalischen Komponenten geprägt: Trocken, würzig, leicht kräuterartig und mit einer feinen, harzigen Note. Die fruchtigen Aspekte des Périque sind zwar vorhanden, treten jedoch hinter der dominanten Orientcharakteristik zurück. Für den Außenstehenden mag dies weniger gefällig erscheinen; der historisch informierte Pfeifenliebhaber hingegen wird die Authentizität und traditionelle Anmutung der Raumnote zu schätzen wissen. 7. Vergleich & Einordnung: Im Vergleich zu klassischen VaPer-Mischungen zeigt sich der Shamkat Green Label durch seinen hohen Orientanteil deutlich komplexer und weniger süßzentriert. Während typische Vertreter dieser Gattung die Wechselwirkung zwischen Virginia und Périque betonen, erweitert der Shamkat Green Label dieses Spannungsfeld um eine dritte, gleichberechtigte Dimension. Gegenüber klassischen englischen Mischungen (Virginia-Orient-Latakia) wiederum fehlt hier die latakia-typische Rauchigkeit; stattdessen übernimmt der libanesische Orient die Rolle des strukturgebenden Elements; jedoch auf eine vielleicht etwas feinere, dezentere Weise. Die aromatische Vielschichtigkeit der Mischung läßt sich auf diese Dreiteilung zurückführen: Süße (Virginia), Würze und Trockenheit (Orient), sowie dunkle Fruchtigkeit und Pfeffer (Périque) stehen in einem sorgfältig austarierten Verhältnis, das die Expertise der Blenderin bei DTM Maryke Litty offenbart. 8. Eignung & Empfehlung: Diese Mischung richtet sich klar an den erfahrenen Raucher mit einer Affinität zu orientbetonten Tabaken und tabakhistorischem Interesse. Wer die trockene, differenzierte Aromatik hochwertiger Orientblätter zu schätzen weiß, wird hier reich belohnt. Für Liebhaber rein süßer Virginias oder klassischer, latakiabetonter English Mixtures dürfte Shamkat hingegen eine gewisse Umgewöhnung erfordern. Seine Stärke liegt nicht in unmittelbarer Gefälligkeit, sondern in der feinen, schrittweisen Entfaltung. 9. Fazit: Tabac Benden’s Shamkat Green Label, bei DTM in Lauenburg von Maryke Litty komponiert und produziert, erweist sich unter besonderer Berücksichtigung seines ausgeprägten Anteils libanesischen Orients als bemerkenswert charaktervolle und zugleich perfekt balancierte Mischung. Die Verbindung aus trockener, ätherischer Würze, dezenter Virginiasüße und der dunklen, pfeffrig-fruchtigen Tiefe des Périque ergibt ein komplexes, sich kontinuierlich wandelndes Geschmacksbild im Rauchverlauf. Besonders hervorzuheben ist die Rolle des Orients: Er verleiht der Mischung nicht nur Struktur, sondern auch eine historische Tiefe und stilistische Eigenständigkeit, die sie von vielen zeitgenössischen Kompositionen abhebt. Ein Tabak für den gewiegten Kenner: Wer den Shamkat Yellow Label schätzt, wird hier eine hochinteressante und spannende Variation des Themas finden; gewissermaßen eine Champagner-Version der traditionellen deutschen Orientmischung.
21.04.2026

Sven
verifizierter Kauf
1. Einleitung: Nachdem das bemerkenswert innovative Düsseldorfer Haus Tabac Benden 2025 bereits mit seinem Shamkat Yellow Label einen Volltreffer auf dem an „Neuschöpfungen“ nicht gerade armen Markt der Pfeifentabakmischungen gelandet hat, gelingt ihm mit der Weiterentwiclung Shamkat Green Label ein weiterer großer Wurf. Der neue Blend offenbart sich bei näherer Betrachtung und insbesondere im Rauch als eine bewußt vielschichtige Komposition, deren Charakter maßgeblich durch einen relativ hohen Anteil libanesischer Orienttabake geprägt wird. Diese sind keineswegs bloß dekoratives Beiwerk, sondern bilden, neben der Virginia-Basis und dem prägnant eingesetzten Périque, eine tragende Säule der Mischung. Damit rückt Tabac Benden’s Shamkat Green Label, wie auch schon die ältere Yellow Label Version, in eine traditionsreiche Linie orientalisch geprägter Mischungen, wie sie in Deutschland seit dem späten 19. Jahrhundert kultiviert wurden. Libanesischer Orient, der historisch für seine trockene, feinwürzige und leicht harzige Aromatik sehr geschätzt wurde, unterscheidet sich deutlich von den oft süßlich-parfümiert erscheinenden Varianten aus anderen Regionen. Seine Einbindung verleiht der Mischung eine kontinentale, beinahe levantinische Anmutung, die über das klassische englische Schema hinausweist. Der Périque fungiert hierbei weniger als dominanter Würzstoff denn als verbindendes Element zwischen der dörrfruchtigen Tiefe der Virginias und der trockenen Noblesse des Orients. 2. Optik & Schnitt: Das Tabakbild in der geöffneten Vakuumdose zeigt die raffinierte Komposition: Neben den goldenen und rotbraunen Virginia-Anteilen finden sich auffallend viele hellere, blaßgelbe bis olivbraune, feinfaserige Bestandteile, wie sie für den Orient typisch sind. Der Périque zeigt sich in vereinzelten dunkel- bis violettbraunen Anteilen. Der Schnitt ist ein überwiegend mittelfeiner Ribbon, durchsetzt mit feineren, fast faserigen Partien; letztere dürften dem hohen Orientanteil geschuldet sein. Insgesamt wirkt der Tabak handwerklich solide aufbereitet und hinsichtlich der Feuchte gut konditioniert. 3. Kaltaroma: Bereits im Kaltgeruch tritt der Orient deutlicher hervor als bei vielen vergleichbaren Mischungen. Neben der bekannten, dunkelfruchtigen Süße des Périque, die an fermentierte Pflaumen, Essig und Pfeffer erinnert, zeigt sich eine markante, trockene Würze: Leicht harzig, etwas kräuterartig, mit Anklängen von sonnengetrocknetem Heu, einen mineralischen Anklang und einer feinen, fast ätherischen Schärfe. Die Virginias liefern eine dezente, honigartige bis dörrfruchtige Grundlage, treten jedoch olfaktorisch zugunsten der orientalen und fernentierten Komponenten etwas zurück. Das Bouquet ist weniger süß als vielmehr würzig und vielschichtig. 4. Rauchverlauf: Anfang: Zu Beginn entfaltet sich ein bemerkenswert ausgewogenes, jedoch bereits deutlich vom Orient geprägtes aromatisches Profil. Die Virginias liefern eine sanfte, leicht kandierte, tragende Süße, die gleichzeitig von einer trockenen, feinherben Würze umspielt wird. Der libanesische Orient zeigt sich hier in seiner typischen Gestalt: Leicht kräuterig, wenig floral, dezent harzig und mit einer subtilen, fast salzigen Mineralität, die an Sodawasser erinnert. Der Périque setzt punktuell säuerlich-fruchtige und pfeffrige Akzente, bleibt aber eher im Hintergrund. Mitte: Im Mittelteil erreicht die Mischung das Vollbild ihrer aromatischen Komplexität: Der Orient tritt nun vollständig in den Vordergrund und verleiht dem Rauch eine ätherisch-würzige Trockenheit und aromatische Tiefe. Die zuvor wahrgenommene Süße wird stärker eingebunden und erscheint nun eher als Hintergrund. Der Périque gewinnt gleichzeitig an Ausdruck: Seine dunkle, vergorene Fruchtigkeit verschmilzt mit den trockenen, leicht rauchig-harzigen Noten des Orients zu einem vielschichtigen Gesamtbild, das entfernt an gereifte, Weinaromen mit einer gewissen Firne erinnert. Die Balance wirkt hier besonders gelungen, da keine Komponente dominiert, sondern vielmehr ein dichtes, ineinandergreifendes, komplexes Gesamtkunstwerk entsteht. Ende: Im letzten Drittel tritt die trockene, würzige Seite des Orients noch stärker hervor. Die Mischung gewinnt weiter an aromatischer Tiefe, ohne scharf oder unangenehm zu werden. Der Périque steuert weiterhin eine feine Pfeffrigkeit bei, während die Virginias nur noch als milde, abrundende Basis wahrnehmbar sind. Ein beeindruckendes Finale. 5. Abbrand & Technik: Der erhöhte Orientanteil macht sich auch technisch bemerkbar: Die feinen Blattstrukturen begünstigen einen gleichmäßigen, jedoch eher langsamen Abbrand. Der Tabak verlangt eine sorgfältige Füllung der Brennkammer, belohnt diese jedoch mit einem stabilen Glutverhalten und nur gelegentlichem Nachzündbedarf. Die Asche ist fein und hellgrau. Bei zu kräftigem Ziehen kann die trockene Würze des Orients in eine leichte Schärfe unter Verlust der aromatischen Vielfalt umschlagen, weshalb, wie eigentlich immer, eine bedächtige Rauchweise angezeigt ist. 6. Raumnote: Die Raumnote ist deutlich von den orientalischen Komponenten geprägt: Trocken, würzig, leicht kräuterartig und mit einer feinen, harzigen Note. Die fruchtigen Aspekte des Périque sind zwar vorhanden, treten jedoch hinter der dominanten Orientcharakteristik zurück. Für den Außenstehenden mag dies weniger gefällig erscheinen; der historisch informierte Pfeifenliebhaber hingegen wird die Authentizität und traditionelle Anmutung der Raumnote zu schätzen wissen. 7. Vergleich & Einordnung: Im Vergleich zu klassischen VaPer-Mischungen zeigt sich der Shamkat Green Label durch seinen hohen Orientanteil deutlich komplexer und weniger süßzentriert. Während typische Vertreter dieser Gattung die Wechselwirkung zwischen Virginia und Périque betonen, erweitert der Shamkat Green Label dieses Spannungsfeld um eine dritte, gleichberechtigte Dimension. Gegenüber klassischen englischen Mischungen (Virginia-Orient-Latakia) wiederum fehlt hier die latakia-typische Rauchigkeit; stattdessen übernimmt der libanesische Orient die Rolle des strukturgebenden Elements; jedoch auf eine vielleicht etwas feinere, dezentere Weise. Die aromatische Vielschichtigkeit der Mischung läßt sich auf diese Dreiteilung zurückführen: Süße (Virginia), Würze und Trockenheit (Orient), sowie dunkle Fruchtigkeit und Pfeffer (Périque) stehen in einem sorgfältig austarierten Verhältnis, das die Expertise der Blenderin bei DTM Maryke Litty offenbart. 8. Eignung & Empfehlung: Diese Mischung richtet sich klar an den erfahrenen Raucher mit einer Affinität zu orientbetonten Tabaken und tabakhistorischem Interesse. Wer die trockene, differenzierte Aromatik hochwertiger Orientblätter zu schätzen weiß, wird hier reich belohnt. Für Liebhaber rein süßer Virginias oder klassischer, latakiabetonter English Mixtures dürfte Shamkat hingegen eine gewisse Umgewöhnung erfordern. Seine Stärke liegt nicht in unmittelbarer Gefälligkeit, sondern in der feinen, schrittweisen Entfaltung. 9. Fazit: Tabac Benden’s Shamkat Green Label, bei DTM in Lauenburg von Maryke Litty komponiert und produziert, erweist sich unter besonderer Berücksichtigung seines ausgeprägten Anteils libanesischen Orients als bemerkenswert charaktervolle und zugleich perfekt balancierte Mischung. Die Verbindung aus trockener, ätherischer Würze, dezenter Virginiasüße und der dunklen, pfeffrig-fruchtigen Tiefe des Périque ergibt ein komplexes, sich kontinuierlich wandelndes Geschmacksbild im Rauchverlauf. Besonders hervorzuheben ist die Rolle des Orients: Er verleiht der Mischung nicht nur Struktur, sondern auch eine historische Tiefe und stilistische Eigenständigkeit, die sie von vielen zeitgenössischen Kompositionen abhebt. Ein Tabak für den gewiegten Kenner: Wer den Shamkat Yellow Label schätzt, wird hier eine hochinteressante und spannende Variation des Themas finden; gewissermaßen eine Champagner-Version der traditionellen deutschen Orientmischung.
