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Humidor Maiwald

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Alec Bradley Gatekeeper Toro
verifizierter Kauf

Länge: 15.24Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Der Torwächter, stetz bedacht nur das richtige Volk, einen Zugang ins Innere zu gewähren. Ich erinnere mich an die Gargoyle, diese geflügelten Steinwesen die sich am Ende der Wasserableitung von Kirchen und Kathedralen befanden. Als Kind waren diese für mich abschreckend und faszinierend zu gleich. Bei Alec Bradley hat die Gatekeeper eine ganz andere Bedeutung. Alec: "Die Zusammenarbeit mit Ernesto öffnet Bradley und mir neue Türen." "Ernesto ist ein Torhüter für neue Möglichkeiten und Erfahrungen für uns - daher der Name Torhüter. Die Gatekeeper ist hervorragend verarbeitet und das Designe der Bauchbinde ist perfekt auf das dunkle kakaofarbende Deckblatt abgestimmt. Unter Feuer war mein erster Gedanke "Hammer Rauch". Der wunderbare Zug prügelt dir sofort reichhaltigen kaubaren, fetten und voluminösen Rauch in den Mundraum, dessen dunklen Noten von einem Schärfepunch begleitet werden. Feine Aromen von Leder, schwarzem Lakritz, Nüssen und Zeder spielen im Mundraum. Retronasal viele rauchige Holznoten mit schwarzem Pfeffer. Die Schärfe schwingt im Verlauf wunderbar mit und ich empfand sie nie als unangenehm. Rund, gut ausgewogen und balanciert, öffnet sich hier ein Genusstor. Fazit: Die Gatekeeper fällt für mich deutlich aus dem Programm von AB heraus. Sie hat zwar noch ihre Kante, gruppiert sich für mich aber nicht. Noten von Gewürzen und Süße unterstreichen die erdigen Töne von Zedernholz und Zitrusfrüchten und machen diese Zigarre für mich zu einer der leckersten im AB Programm. Der Abbrand war ok, die Asche teilweise locker. Für mich ist sie 94 Punkte wert. Ein 70 Minuten Genuss. Stärke: 7 von 10. Verarbeitung/Qualität: 8,5 von 10. Persönliches Geschmackserlebnis: 9 von 10. Abbrand/Zug: 7/9 von 10.



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Vegas Santiago Puros Robusto

Länge: 12.70Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Vegas de Santiago Puros (Red Label) Robusto Ein Geheimtipp? Eigentlich sind sie bekannt und wer sie nicht kennt, sollte aufmerksam durch einen der Händlerhumidore schreiten und Ausschau nach ihr halten. Die lieblose Bauchbinde schreit wahrlich nicht nach Aufmerksamkeit aber darum geht es ja nicht, allein der Inhalt zählt. Legt man die Bauchbinde beiseite, hält man eine zimtfarbene samtige Puro aus Costa Rica in Händen. Costa Rica gehört sicherlich nicht zu den ersten Ländern, an die man beim Anbau von Tabak denkt. Auch wenn der Anbau von hochwertigem Tabak für Zigarren in diesem Land weit hinter dem im benachbarten Nicaragua zurückfällt, so werden doch einige hochwertige und beliebte Puros in diesem Land gerollt. Bei Vegas de Santiago denkt als erstes der Aficionado an die D8. Eine wunderbare geschmackvolle Zigarre die jeder schonmal verköstigt haben sollte. Die Red Label ist eigenständig und bietet durchaus eine bemerkenswerte Geschmacksstruktur. Der anfängliche Geruch nach Kakao und Gewürze bestätigt sich im ganzen Rauchverlauf. Die weiche Cremigkeit, der voluminöse Rauch und ihr mittelkräftiger Körper stärken ihr Gesamtbild. Bemerkenswert ist ihre pilzige Note, die ihr etwas besonderes verleiht. Kakao, Schokonoten und ihre herzhafte Würzigkeit macht sie für mich, zu einer der besten Zigarren Costa Ricas. Mit ihr werde ich noch öfter eine Gaumenreise nach Costa Rica antreten... Rauchdauer ca. 60-70 Minuten. Stärke: 5-6 von 10. Verarbeitung/Abbrand/Zug: 7,5 von 10. Persönliches Geschmackserlebnis: 7,5 von 10.



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Quesada Seleccion Espana Short Robusto
verifizierter Kauf

Länge: 10.16Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Eigentlich war sie nur für den spanischen Markt gedacht aber sehr schnell eroberte diese geschmackvolle Tabakmischung  die Gaumen der Aficionados. Hier nun die Short Robusto.... In der USA liegt sie preislich bei fast 8 $, die deutschen Aficionados dürfen sich hier an einem Preis von 4,5 Euronen erfreuen. Die zimtbraune Zigarre richt am Deckblatt und Fuß nach süßem Kaffee, Zeder, Leder und Schokolade. Der Start beginnt mit Menge an Gewürzen die von Aromen von süßem Holz, Rosinen, Leder und viel Erde begleitet werden. Der reichhaltige Rauch wirkt ein wenig trocken und trägt mineralisch, salzige Noten zu den Lippen...wahrlich ein Genuss. Im Verlauf spielt sie mit Geschmacksnoten wie Kaffee, Leder und Karamell die in einem subtilen pfeffrigen Finish enden. Im letzten Drittel wirkt sie süßer und cremiger. Leder, Rosinen, Schokolade, Nüsse, Kaffee und Gewürze verbinden sich hier zu einem wunderbar komplexen Finish. Rauchzeit um 45 Minuten. Fazit: Die Seleccion hat mich wirklich überrascht. Diese leicht bis mittelkräftige Zigarre liefert hier richtig was ab. Ein Geschmacksprofil was ich der Kleinen gar nicht zugemutet hätte! Der Abbrand war nicht immer fehlerfrei, oftmals musste sie bei Laune gehalten werden, sonst ersticke sie sich selbst. Im großen und ganzen ein toller Smoke den ich weiter empfehlen kann.. Stärke: 5 von 10, Verarbeitung: 7 von 10, Abbrand/Zug: 6 von 10, Persönliches Geschmackserlebnis: 7-8 von 10.



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Alfambra Classic Orange Serie N No. 5 Robusto

Länge: 12.70Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Als Vielraucher bin ich immer stets auf der Suche nach günstiger Bündelware. Eine Zigarre die man einfach nur so wegraucht, die keine Aufmerksamkeit braucht... wo man sich nicht in die Tiefe des Genusses begibt. Ein Tagesbegleiter mit Geschmack und genau an dem Letzterem, scheitert es oftmals. Die Alfambra Orange kenne ich aus Holland, eigentlich als Sandwichzigarre. Mein Dealer ist hier anderer Meinung und so glaube ich das mal. Deckblatt: Ecuador Umblatt und Einlage: Nicaragua Konstruktion/Verarbeitung: Eine Schönheit ist sie weiß Gott nicht. Ein trockener Anblick mit einer orangenen Bauchbinde. Das Deckblatt hat kleine feine Adern. Nach dem Anschnitt muss ich meinem Händler zustimmen, es krümmelt nicht und es lassen sich auch keine Tabakstücke aus dem Kopf ziehen, "Longfiller". Persönlicher Geschmack/Geschmackskörper: Ich bin ein wenig zwiegespalten... Es ist jetzt die sechste aus einem Zehnerbündel. Die ersten waren von der Geschmacksstruktur von leicht dunklen, nussigen Noten. Allerdings ging eine Säure nebenher, die mir nicht gefiel. Retronasal spielt sich Schwarzer Pfeffer mit einer toasting Röstnote ein. Die letzte im Bunde, war länger im Humidor, hatte nicht mehr diese starke Säurebildung und brachte einen Espressoanteil mit. Waren die Ersten zu frisch? Ihr Auftreten empfand ich als mittelkräftig. Abbrand/Zug: Der Abbrand war für Bundleware eigentlich sehr gut. Keinen nennenswerten Schiefbrand, eigentlich sehr gleichmäßig. Der Zug war leicht und die Rauchentwicklung würde ich als normal, mittelmäßig bezeichnen. Rauchdauer lag bei um die 60 Minuten (Robusto). Fazit: Sie konnte mich nicht ganz überzeugen. Schließlich ist der Bundleware-Bereich in den letzten Jahren sehr gewachsen und die Geschmackspalette hat sich deutlich verbessert. Wir denken hier Condega (Umnum), Alec Bradley (Easy Five) oder Thorsten Wolfertz (Barrio Viejo) u.s.w. Die Alfambra Orange kommt "für mich persönlich" hier nicht heran. Allerdings, und das ist gut so, sind die Geschmäcker verschieden. Von der Verarbeitung und Abbrand ist sie sicherlich ein gute Bundleware-Zigarre. Stärke: 5 von 10, Abbrand/Zug: 7 von 10, Konstruktion/Verarbeitung: 5-6 von 10, Persönlicher Geschmack/Geschmackskörper: 5,5 von 10.



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Cornelius & Anthony Meridian Toro (6x50)
verifizierter Kauf

Länge: 15.24Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

2015 habe ich das erste mal von ihr gehört, allerdings hat sich bis dato einiges geändert. Früher wurde sie bei PDR Cigars gefertigt jetzt bei La Zona von Eddie Espinosa. Die Meridian ist hellbraun und wirkt ein wenig trocken auf mich, die Bauchbinde ist einfach künstlerisch hervorragend gemacht. Sie verströmt einen Duft nach Schokolade, Brownie und ein wenig nach Himbeeren mit Kakao. Unter Feuer sind die ersten Aromen nach Wal- und Cashewnüsse. Einige Züge später steigt eine Zedernote mit schwarzem Pfeffer ein, im Hintergrund ist etwas rauchig, fleischiges. Retronasal ist eine anderes Aroma am Werk, eine Fruchtnote mit einer scharfen wasabiähnlicher Pfeffernote, dieser durchdringt die gesamte hintere Hälfte des Mundes. Die Pfeffernote bleibt übrigens sehr lange im Mundraum präsent. Im ganzen Verlauf findet sich eine Mischung aus feuchter Erde, schwarzem Pfeffer, Zeder, Fruchtnoten, ein wenig Schokolade und viele Nussaromen. Wobei der Pfeffer ein dominantes Auftreten hat. Abbrand: Die Zigarre hatte von Anfang bis Ende einen geraden Brandverlauf. Ihre Asche ist locker und grau, schwarz marmoriert. Ich würde sie mittelkräftig einstufen, ihr Rauch ist voluminös, leicht cremig und fett. Fazit: Insgesamt halte ich das für einen guten Smoke. Nicht viel Komplexität, aber eine schöne Aromenstruktur von Holz, Zeder und einer Fruchtnote, die mit einer nachhaltigen Pfeffernote unterlegt ist. Die Aromen waren konsistent und die Gesamtaromen blieben durchweg schön ausgewogen. Jedoch hätte ich mir ein bisschen mehr Geschmack und ein paar Übergänge gewünscht. Stärke: 7 von 10, Konstruktion/Qualität: 6 von 10, Abbrand: 7 von 10, Persönliches Geschmackserlebnis: 6,5 von 10.



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Victor Calvo Nicaragua Maduro Robusto
verifizierter Kauf

Länge: 12.70Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Im letzten Jahr hörte ich das erste Mal etwas von Victor Calvo und von da an begab ich mich auf die Suche nach einer seiner Sticks. Die Nicaragua Maduro Robusto halte ich nun in der Hand. Eine dunkel braune, rötliche Boxpress-Zigarre. Sie wirkt fest verarbeitet, die Kappen sind sauber angebracht und die Blattvenen sind fein und kaum zu erkennen. Der Kaltgeruch ist süß nach Kakao, Heu und einer Gewürznote die ich nicht einordnen kann. Die erste Züge sind sehr würzig nach Tabak und holzigen Noten wie Zeder und Eiche, im Hintergrund ist eine leicht pfeffrige erdige Note. Der Zug musste sich Anfangs noch entwickeln, liefert aber nach ca. einem Zentimeter ein dichtes und cremiges Rauchvolumen. Retronasal ist die Mischung aus dunklem Kakao, Gewürze und einer Prise Pfeffer deutlicher zu schmecken. Vordergründigim Verlauf sind die holzigen, erdigen und reichen Tabakgewürznoten, die mit einer einzigartigen Süße einhergehen. Der Abbrand war von fester, mausgrauer Asche. Die Brandlinie gestaltete sich nicht immer gradlinig, konnte aber mit einem geänderten Zugverhalten auf Kurs gehalten werden. Fazit: Ein schöner mittelkräftiger Geschmackskörper produzierte hier reiche holzige, erdige Tabakaromen mit subtilen dunklen Nuancen die an Kakao, leichter Sahne, wenig Pfeffer und Schokolade erinnern. Im Verlauf ein gleichbleibendes Geschmackprofil das nicht überfordert. Insgesamt eine sehr gut gemachte, vollmundige Zigarre mit einem hervorragenden Aroma. Verarbeitung/Konstruktion: 7,5 von 10, Persönliches Geschmackserlebnis: 7 von 10, Stärke: 6 von 10. Deckblatt: USA-Connecticut Umblatt: Ecuador Einlage: Nicaragua



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Macanudo Inspirado RED Robusto

Länge: 12.70Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Macanudo ist in unserer Welt jedem ein Begriff. Wenn man nur an die Inspirado Weiß denkt, welch eine wunderbare Zigarre, schöne leichte, weiche und schokoladige Noten. Gerne lege ich sie einem Anfänger in die Hände. Zum 50-jährigen Jubiläum von Macanudo wurde die Macanudo Inspirado Red kreiert, um die einzigartige Fähigkeit der Marke zu unterstreichen. Ich weiß nicht wie oft ich sie schon in meinen Händen hatte, und jetzt wird es Zeit, dass ich etwas zu Papier bringe... Deckblatt: Der Ecuadorianer Habano Ligero-- Umblatt: Jalapa (Nicaragua)-- Einlage: Ometepe (Nicaragua, 12 Jahre), Jamastran (Honduras, 10 Jahre), Esteli (Nicaragua 5 Jahre). Sie sieht sehr rustikal aus, dunkel fast schon schwarz erscheint sie, das Deckblatt wirkt leicht ölig und die Kappe ist hervorragend verarbeitet. Haptik und Optik also perfekt. Der ganze Griffel riecht nach Paprika, Chilischoten und Zimt. Einfach herrlich was sich im Verlauf der Zigarre alles an Aromen findet. Zeder, Espresso, tiefe dunkle Röstaromen, ein wenig Schokolade und Kakao. Und dann kommt dieses wunderbare Schärfespiel mit Paprika, leichtem Chili, rotem Pfeffer, das alles mal mehr oder weniger in Erscheinung tritt. Im letzten Drittel erscheint Marzipan der vom Zederngeschmack übertüncht wird. Die Rauchentwicklung ist gigantisch, schöner, dicker, cremiger und butteriger Rauch wird in den Mundraum getragen. Fazit: Ein schöner runder und ausbalancierter Blend, der nie Langeweile aufkommen lässt. Dieses Schäferspiel ist einfach faszinierend, überall tummeln sich leichte scharfe Noten, mal an der Zungenspitze dann mal wieder im vorderen Lippenbereich. Retronasal klatschen hier die Nasenwände Beifall. Ein toller Smoke! Qualität und Verarbeitung: 8 von 10, Abbrand und Zug: 7 von 10, Stärke: 6-7 von 10, Persönliches Geschmackserlebnis: 8 von 10.



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Rocky Patel Nording Toro Grande
verifizierter Kauf

Länge: 15.24Durchmesser: 2.30 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Nicht nur weil sie nach dem weltbesten Pfeifenmacher Erik Nording benannt wurde habe ich diese Rocky zum dritten Mal in der Hand, sondern auch weil ich mich zu einem Rocky Patel Fan zähle. Es ist genau mein Format,Toro Grande ein 6 x 58 Meisterwerk. Dieses dunkle, ölige Deckblatt, zeigt kaum Adern und wirkt perfekt verarbeitet. Am Fuß hat sie einen sehr erdigen und nach Scheune, Kakao und Rübenkraut riechenden Geruch. Sie startet wie fast alle Patels, mit viel voluminösen Rauch und gleich der erste retronasale Zug zeigt, ich bin wieder in Patels Genusswelt. Diese Röstaromen! Der würzige Geschmack wird von Nuss, Muskat, Zimt und geröstetem süßem Kaffee abgelöst. Sie vollzieht einen absolutes Geschmacksprofil und ich glaube, dass dies alles nur mir zu liebe geschieht. Mit leicht pfeffriger Gewürzmischung brennt sie gradlinig in meinen Fingern ab. Ein Schluck aus dem Cappuccino, der auf dem Beistelltisch auf mich wartete zeigt mir, dass ich diese Kombination gut gewählt habe. Harmonisch fügen sich die Geschmacksnoten aneinander. Retronasal findet sich Schokolade, Schwarzkirsche, Kaffee, Vanille und eine gewisse Erdigkeit. Es war eine absolute Freude, diesen Rocky Patel Nording zu rauchen. Eine qualitativ hochwertige Zigarre--und das für unter 8 Euronen-- ging durch meine Finger und ich freue mich definitiv auf ein nächstes Mal. Deckblatt: Ecuadorian Habano Umblatt: Nicaraguaner Einlage: Nicaraguaner Qualität/Verarbeitung: 8 von 10, Stärke: 5 von 10, Zug und Abbrand: 8 von 10, Persönliches Erlebnis: 8 von 10.



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Vegas Santiago White Label Toro
verifizierter Kauf

Länge: 15.24Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Das Deckblatt ist glatt und wirkt leicht ölig, weist einige dünne hervortretende Ader auf. Die Bauchbinde ist sehr schlicht, nur weiß mit Gold und einem Logo, aber gut gedruckt. Die Zigarre fühlt sich gleichmäßig fest an und wirkt wertig auf den Betrachter. Der Kaltgeruch, man möge mir verzeihen, ist nach Scheunenhof, altem süßem Holz und Heu. Der Kaltzug ist dagegen schön nach gepfefferten Rosinen. Die ersten Züge vermitteln mir salzigen Kaffee, der Rauch ist cremig und weich. Sie wandelt sich kurz danach und bringt nun auch holzige und nussige Aromen die von leichtem Pfeffer begleitet werden. Im Verlauf wird der Nussgeschmack durch eine schöne Mischung aus Pfeffer, Vanille, Zucker und Kreuzkümmel gestärkt, Retronasal ist das ein Erlebnis. Der Abbrand ist hervorragend, hier gab es nichts zu beanstanden. Die Asche ist hellgrau und sehr fest. Der Rauch hat ausreichend Volumen und ist leicht cremig. Die Zigarre ist mittelstark, gut ausbalanciert und wirkt geschmeidig rund. Fazit: Eine wunderbar weiche Zigarre, mit einer schönen Geschmacksstruktur, hat mich hier abgeholt. 90 Minuten hatte sie mir Genuss, Geschmack und Ruhe geschenkt und das darf sie durchaus wieder tun... Deckblatt aus Nicaragua, Umblatt aus Costa Rica, Einlage aus Nicaragua und Costa Rica. Stärke: 4,5 von 10, Qualität/Verarbeitung: 8 von 10, Persönliches Geschmackserlebnis: 7,5 von 10.



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Total Flame Dark Line Old School (Torpedo)

Länge: 15.24Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Auf Vladimir Roshchin und Maxim Privezentsev geht diese Kreation zurück....die Namen kann ich besser singen als aussprechen?! Jedenfalls wollten die Beiden ihre Leidenschaft für Motorräder und Zigarren in einem eigenen Blend Ausdruck verleihen. 2010 wurde das erste Ziel erreicht. Total Flame Cigars wurde geboren. Vlad und Max reisten in die Dominikanische Republik und nach Nicaragua, um ihre perfekte Mischung zu entwickeln und wie ich finde ist es ihnen mehr als gelungen. Das Erscheinungsbild ist einfach topp. Das Deckblatt schokobraun mit schöner Aderstruktur und der Kopf wird mit einer Kappe versehen die ich so gut verarbeitet, selten gesehen habe. Die Bauchbinden sind echte Kunstwerke und wie es sich für harte Bad Bike Boys gehört, mit dem nötigen Spruch versehen. "LIFE S SHORT, DO IT HARD" Auf zur Verköstigung...ein Tipp vorweg: Schneidet ein wenig mehr ab, um mehr Aromen in den Mundraum zu fluten. Der Kaltgeruch ist schon verführerisch, Gewürze, süßer Tabak, Kakao, stark Zimt, Zitrusfrüchte und schwarzes Süßholz. Nach dem Anzünden legt sie schon einige Kohlen auf, die Gewürze preschen in den Mundraum und setzen sich nicht nur dort fest, sondern auch auf meinen Lippen. Der schöne dicke und cremige Rauch trägt Elemente von Nougat, Karamell, Zedernholz, ein Hauch von Anis, Kakao und Kräuter zu meinen Geschmacksplättchen. Und wäre es nicht genug, kommt gleich noch schöner roter Pfeffer hinterher. Fazit: Was eine Geschmacksbombe, sie ist wie Sahne auf der Herrentorte...Die Mischung ist perfekt ausbalanciert, hat schöne lange Abgänge. Wie sie mit der Intensität der Aromen spielt, manchmal wirkt sie ungeordnet ist aber subtil und nuanciert.....bin ich etwa verliebt in eine russische Laubrolle? Bei den Gewürzen auf den Lippen scheint sie mich geküsst zu haben! Was ein Smoke! Geniales Teil! Abbrand mit lockerer Asche aber gradlinig. Qualität/Verarbeitung: 8,5 von 10, Stärke: 6 von 10, Aromenspiel/persönlicher Geschmack: 8,8 von 10.



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Padilla Finest Hour OSCURO Toro
verifizierter Kauf

Länge: 15.24Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Padilla Finest Hour OSCURO Toro Gestern noch den Winston Churchill Film "Die dunkelste Stunde" geschaut und jetzt die Padilla Finest Hour in der Hand. Die soll nämlich an seine berühmte Rede „Dies war ihre schönste Stunde“ von 1940 erinnern. Auf geht's in die nächste Stunde mit der Padilla... Deckblatt: Connecticut Broadleaf Umblatt: Nicaragua Einlage: Honduras, Nicaragua. Das Deckblatt ist dunkelbraun und hat irgendwie eine rustikale Note. Kleine feine Adern schmücken das Blatt. Ihr Kaltgeruch vermittelt am Fuß Aromen von Schokoladenpulver, Röstkaffee, Erde und Weißbrot. Sie lässt sich leicht unter Dampf bringen und in den ersten Zügen ist keine Schärfe zu finden. Der Zug ist leicht, bringt viel Rauch in den Mundraum und es ist schön anzusehen, wie die Zigarre deutlich am Kopf nachatmet. Kakaopulver, Röstkaffee und fruchtige Melasse treffen auf den Gaumen. Nuancen von Rosinen, Melasse, Kakao und Kaffee tummeln sich Retronasal, eine schöne Komposition. Um so mehr dir die Brandlinie entgegenklettert, um so mehr wacht die Oscuro auf. Ihre anfängliche weiche Struktur bricht auf und die Noten gewinnen an Deutlichkeit. Dunkler Röstkaffee wird von leicht schwarzem Pfeffer begleitet, der in eine zartbittere Schokoladennote finished. Ihre Süße ist von braunem Zucker und Melasse geprägt. Fazit: Ein wirklich schöner mittelkräftiger Blend. Das Geschmacksprofil kam mir sehr entgegen, der Röstkaffee mit einer Einheit von Zartbitterkeit brachte mir persönlich eine feine "dunkle Stunde". Ihr Abbrand war gewellt und brauchte keine besondere Aufmerksamkeit. Beeindruckend war der Zug und ihre Rauchentwicklung, fett und voluminös. Von mir gibt's hier eine klare Kaufempfehlung! Verarbeitung und Qualität: 8 von 10, Stärke: 6,5 von 10, Persönliches Geschmackserlebnis: 7 von 10, Gesamt gesehen: 7,5 von 10.



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La Estrella Polar Gigante

Länge: 15.24Durchmesser: 2.38 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Messetest nach der InterTabac: Sie sieht aus als wäre sie gerade aus der kubanischen Revolution entsprungen. Dabei erscheint die Bauchbinde wie eine Flagge auf dem groben Deckblatt. In der USA ist sie unter der Marke General Cigars La Estrella Cubana bekannt. Aufgrund des kubanischen Handelsembargos sind kubanische Zigarrenbezeichnungen, außerhalb der USA aber nicht gestattet, daher La Estrella Polar, der Name übersetzt "Der Polarstern". Die Zigarre war bisher im asiatischen Raum zum bekommen und jetzt endlich steht die Niederlande, Spanien, Frankreich und Deutschland auf dem Programm. Auf zur Zigarre.....Die Zigarre wird mit Tabaken aus vier verschiedenen Ländern gemischt.  Unter Vorbehalt, ich weiß nicht ob das so stimmt: Deckblatt: Ecuador Umblatt: Indonesien Füller: Nicaragua & Kolumbien Mit ihrer Bauchbinde wirkt sie auf mich nicht gerade wertig, allerdings ist ihre Konstruktion und Verarbeitung tadellos. Der Kaltgeruch ist nach Kräutertee und nassem Stroh. Unter Feuer entwickelt sie sich ganz anders, schöne dunkle Noten in Richtung Espresso, etwas Süße von Karamell und schöne Röstaromen. Im Mund bildet sich ein Buttergeschmack aus Milchschokolade und Kakao, dass Ganze wird von einer leichten Säure begleitet. Ab der Mitte stehen herzhaften Noten von Gewürzen, Leder, und dunklem Röstkaffee an. Der Rauch ist dick, voluminös und der Abbrand ist tadellos. Fazit: Die La Estrella ist eine wunderbare mittelkräftige Zigarre, ich denke sie wird im unteren Preissegment angesiedelt sein. Ihre Geschmacksstruktur gefällt mir, schöne dunkle Noten in dem hauptsächlich Kaffee im Vordergrund steht. Der gleichbleibende Geschmacksverlauf ist rund und wird lediglich von ihrer leichten Säureentwicklung unterbrochen. Sie braucht keine Aufmerksamkeit und wenn das Preissegment stimmt, ist das hier, eine richtig gute Zigarre für den Alltag. Qualität/Verarbeitung: 7 von 10, Stärke: 5-6 von 10, Geschmack (persönlich): 6 von 10, Spaßfaktor: 6,5 von 10.



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1502 Blue Sapphire Toro Gordo

Länge: 15.24Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

1502 Special Edition Blue Sapphire Toro Gordo Die Blue Sapphire ist wie ich erfahren konnte, die sechste Linie unter der Marke 1502 von Global Premium Cigars. Enrique Sanchez Icaza hat hier eine Serie auf die Beine gestellt, die nach Steinen oder Edelmetalle benannt sind...Warum?Keine Ahnung! Kommen wir zum wesentlichen. Die Blue Sapphire ist eine nicaraguanische Puro. Deckblatt und Kopf sind sauber verarbeitet, sie ist dunkel und könnte fast schon als Maduro durchgehen. Ihr Kaltgeruch ist nach Zeder, natürlichem Tabak, Leder und wie ich finde ein wenig nach Heidelbeere. Beim Cutten entsteht ein kurzes Drama... obwohl ich nur die Kappe abschneide und ich sage wirklich nur die Kappe, löste sich ein Teil so ab, das dass Deckblatt drohte sich abzurollen. Nun das ganze kurz geklebt und her mit dem Feuerzeug, burn baby burn! Die ersten Züge sind nach Tabakwürze, Holz, schwarzem Pfeffer und einer unterschwelligen Süße. Retronasal ist diese Mischung einfach fantastisch. Hier erscheint sie noch mittelkräftig jedoch nimmt ihre Kraft im Verlauf an Intensität zu. ihr Zug ist perfekt, der Rauch voluminös und leicht cremig. Ihr Schärfespiel prickelt ein wenig auf der Zunge. Entdeckte Aromen...Zeder, schwarzer Pfeffer, Mineral, Backgewürze, zur Mitte gesellen sich harmonische Nuancen von Kakao, Leder und Schokolade hinzu und viel Tabakwürze. Der Abbrand war mit welliger Brandlinie, bedarf aber kein eingreifen, der Ascheverlauf gestaltet sich fest. Fazit: Die Blue Sapphire von Global Premium Cigars war für mich eine Reise wert. Das schwarzer Pfeffer auch mild erscheint und durchaus die Aromen unterstreicht, war mir in dieser Form und Art, neu. Persönlich habe ich die Zigarre genossen und werde von Zeit zu Zeit darauf zurückgreifen, aber sie wird wahrscheinlich kein normaler Bestandteil in meinem Humidor werden. Dies ist auch ihrem Preis von ca.13 Euronen geschuldet... Stärke: 7-8 von 10, Qualität: 6,5 von 10, Geschmack 7 von 10 und persönliche Erlebnis 6,5 von 10.



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CAO Nicaragua Tipitapa

Länge: 12.38Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

CAO Nicaragua  2018 auf der IPCPR veröffentlicht kommt sie jetzt nun endlich in unsere Gefilde, und hat das Potenzial eine Lieblingszigarre der Aficionados zu werden. Die Rede ist von der CAO Nicaragua. Das Deckblatt sowie das Umblatt kommt aus Honduras, für die Einlage wurde Tabak aus Nicaragua (Condega, Esteli, Jalapa) verwendet also auch wenn es der Name ausstrahlt, sie ist keine Puro. Ihre Verarbeitung und Qualität kann sich sehen lassen. Kakaofarbendes Deckblatt mit feinen Adern und einer leicht öligen Struktur, die Doppelkappe müsste eigentlich nicht erwähnt werden. Ich nehme schon mal Vorweg, entweder wurde hier mit zwei Umblättern gearbeitet oder aber die Tabaksorte des Umblattes aus Jamastran sorgte für diesen sauberen, langsamen geradlinigen Abbrand...Ihr Kaltgeruch ist ein wenig nach Stall, feuchtem Leder und nach Obstsüße. Erstmal unter Feuer verströmt sie einen cremig-nussigen Rauch, mit einer ausgewogenen Mischung aus Cashew und Muskat, sowie süßen und pfeffrigen Gewürzen. Im Verlauf finden sich Aromen von Zedernholz, Cashew, Muskatnuss, Toast, Kakao und etwas Schokolade, süße Rosinen und schwarzer Pfeffer der gerade Retronasale seine Spuren hinterlässt. Die Verbrennung war leicht gewellt, mit gerader Brennlinie und brauchte keine Aufmerksamkeit. Die Asche hielt sich ca.2-3 cm. Fazit: Die CAO Nicaragua hat das Potenzial zu einer Lieblingszigarre. Ihre Geschmacksstruktur ist gut ausbalanciert, komplex und wirkt rund und ausgewogen. Persönlich war sie für mich spannend und interessant... Stärke 6 von 10, Qualität 8 von 10. Persönliche Gesamtnote 8 von 10.



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hedon Cigarre Navarre Eclatant
verifizierter Kauf

Länge: 10.48Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Hedon Eclatant (Short Robusto?) InterTabac-Messefund Tabak aus Frankreich? Und dann auch noch eine Puro? Das hört sich an wie Fische in der Wüste angeln... Aber so etwas gibt es, denn ich halte sie gerade in der Hand, die Hedon. Eine fantastische Verarbeitung halt ich hier in meinen Händen. Das Deckblatt ist fest gerollt, dunkel, ölig und der Kopf ist mit einer dreifach Kappe versehen. Also alles so, wie man es von einer Premium Zigarre erwartet. Die Bauchbinde ist locker um die Zigarre gewickelt, so dass sie hin und her geschoben werden kann, wunderbar nun weiß, dass später kein Knibbeln angesagt ist. Frankreich bietet jetzt nicht nur ausgezeichnetes Essen und Wein, sondern nun auch Premium Zigarren. Ich habe mir sagen lassen, das dass Unternehmen zwölf Jahre Forschung und Experimente benötigte, um die optimale Tabaksorte zu entwickeln und eine perfekte Produktionstechnik auf die Beine zu stellen. Und hat es sich gelohnt? Vorweg...ich bin schwer angetan! Ein wirklich interessanter, einzigartiger, gelungener und aussergewöhnlicher Smoke! Ich würde die Hedon am Anfang von Mittelstark einordnen, ihre weiche Geschmacksstruktur gibt mir kein Gefühl von Stärke. Geschmack gibt's hier reichlich, Aromen von schwarzen Johannisbeeren, Kastanie, ein wenig Minze, Zedernholz mit einem Hauch von Süße, ein bisschen Orange und Zitrone. Retronasale ist das Ganze geballt und mit einer wunderbaren Kräutermischung abgelöscht. Der Abbrand war geradlinig doch aufgepasst, nach 2 cm fällt die Asche locker zu Boden. Ich weiß nicht ob es an der Lagerung/Feuchte lag aber sie benötigte bei mir viel Aufmerksamkeit, bekam sie die nicht, erstickte sie. Fazit: Eine wunderbare schöne, geschmacklich hervorragende, französische Premium Zigarre. Preislich ist hier einiges zu verschmerzen. Aber ganz ehrlich.... Sie ist preislich im Kuba-Bereich und ganz ganz ehrlich, sie ist es Wert.



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Zufällige Zigarre
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