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Humidor Maiwald

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Cornelius & Anthony Meridian Toro (6x50)

Länge: 15.24Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

2015 habe ich das erste mal von ihr gehört, allerdings hat sich bis dato einiges geändert. Früher wurde sie bei PDR Cigars gefertigt jetzt bei La Zona von Eddie Espinosa. Die Meridian ist hellbraun und wirkt ein wenig trocken auf mich, die Bauchbinde ist einfach künstlerisch hervorragend gemacht. Sie verströmt einen Duft nach Schokolade, Brownie und ein wenig nach Himbeeren mit Kakao. Unter Feuer sind die ersten Aromen nach Wal- und Cashewnüsse. Einige Züge später steigt eine Zedernote mit schwarzem Pfeffer ein, im Hintergrund ist etwas rauchig, fleischiges. Retronasal ist eine anderes Aroma am Werk, eine Fruchtnote mit einer scharfen wasabiähnlicher Pfeffernote, dieser durchdringt die gesamte hintere Hälfte des Mundes. Die Pfeffernote bleibt übrigens sehr lange im Mundraum präsent. Im ganzen Verlauf findet sich eine Mischung aus feuchter Erde, schwarzem Pfeffer, Zeder, Fruchtnoten, ein wenig Schokolade und viele Nussaromen. Wobei der Pfeffer ein dominantes Auftreten hat. Abbrand: Die Zigarre hatte von Anfang bis Ende einen geraden Brandverlauf. Ihre Asche ist locker und grau, schwarz marmoriert. Ich würde sie mittelkräftig einstufen, ihr Rauch ist voluminös, leicht cremig und fett. Fazit: Insgesamt halte ich das für einen guten Smoke. Nicht viel Komplexität, aber eine schöne Aromenstruktur von Holz, Zeder und einer Fruchtnote, die mit einer nachhaltigen Pfeffernote unterlegt ist. Die Aromen waren konsistent und die Gesamtaromen blieben durchweg schön ausgewogen. Jedoch hätte ich mir ein bisschen mehr Geschmack und ein paar Übergänge gewünscht. Stärke: 7 von 10, Konstruktion/Qualität: 6 von 10, Abbrand: 7 von 10, Persönliches Geschmackserlebnis: 6,5 von 10.



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Victor Calvo Nicaragua Maduro Robusto
verifizierter Kauf

Länge: 12.70Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Im letzten Jahr hörte ich das erste Mal etwas von Victor Calvo und von da an begab ich mich auf die Suche nach einer seiner Sticks. Die Nicaragua Maduro Robusto halte ich nun in der Hand. Eine dunkel braune, rötliche Boxpress-Zigarre. Sie wirkt fest verarbeitet, die Kappen sind sauber angebracht und die Blattvenen sind fein und kaum zu erkennen. Der Kaltgeruch ist süß nach Kakao, Heu und einer Gewürznote die ich nicht einordnen kann. Die erste Züge sind sehr würzig nach Tabak und holzigen Noten wie Zeder und Eiche, im Hintergrund ist eine leicht pfeffrige erdige Note. Der Zug musste sich Anfangs noch entwickeln, liefert aber nach ca. einem Zentimeter ein dichtes und cremiges Rauchvolumen. Retronasal ist die Mischung aus dunklem Kakao, Gewürze und einer Prise Pfeffer deutlicher zu schmecken. Vordergründigim Verlauf sind die holzigen, erdigen und reichen Tabakgewürznoten, die mit einer einzigartigen Süße einhergehen. Der Abbrand war von fester, mausgrauer Asche. Die Brandlinie gestaltete sich nicht immer gradlinig, konnte aber mit einem geänderten Zugverhalten auf Kurs gehalten werden. Fazit: Ein schöner mittelkräftiger Geschmackskörper produzierte hier reiche holzige, erdige Tabakaromen mit subtilen dunklen Nuancen die an Kakao, leichter Sahne, wenig Pfeffer und Schokolade erinnern. Im Verlauf ein gleichbleibendes Geschmackprofil das nicht überfordert. Insgesamt eine sehr gut gemachte, vollmundige Zigarre mit einem hervorragenden Aroma. Verarbeitung/Konstruktion: 7,5 von 10, Persönliches Geschmackserlebnis: 7 von 10, Stärke: 6 von 10. Deckblatt: USA-Connecticut Umblatt: Ecuador Einlage: Nicaragua



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Macanudo Inspirado RED Robusto

Länge: 12.70Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Macanudo ist in unserer Welt jedem ein Begriff. Wenn man nur an die Inspirado Weiß denkt, welch eine wunderbare Zigarre, schöne leichte, weiche und schokoladige Noten. Gerne lege ich sie einem Anfänger in die Hände. Zum 50-jährigen Jubiläum von Macanudo wurde die Macanudo Inspirado Red kreiert, um die einzigartige Fähigkeit der Marke zu unterstreichen. Ich weiß nicht wie oft ich sie schon in meinen Händen hatte, und jetzt wird es Zeit, dass ich etwas zu Papier bringe... Deckblatt: Der Ecuadorianer Habano Ligero-- Umblatt: Jalapa (Nicaragua)-- Einlage: Ometepe (Nicaragua, 12 Jahre), Jamastran (Honduras, 10 Jahre), Esteli (Nicaragua 5 Jahre). Sie sieht sehr rustikal aus, dunkel fast schon schwarz erscheint sie, das Deckblatt wirkt leicht ölig und die Kappe ist hervorragend verarbeitet. Haptik und Optik also perfekt. Der ganze Griffel riecht nach Paprika, Chilischoten und Zimt. Einfach herrlich was sich im Verlauf der Zigarre alles an Aromen findet. Zeder, Espresso, tiefe dunkle Röstaromen, ein wenig Schokolade und Kakao. Und dann kommt dieses wunderbare Schärfespiel mit Paprika, leichtem Chili, rotem Pfeffer, das alles mal mehr oder weniger in Erscheinung tritt. Im letzten Drittel erscheint Marzipan der vom Zederngeschmack übertüncht wird. Die Rauchentwicklung ist gigantisch, schöner, dicker, cremiger und butteriger Rauch wird in den Mundraum getragen. Fazit: Ein schöner runder und ausbalancierter Blend, der nie Langeweile aufkommen lässt. Dieses Schäferspiel ist einfach faszinierend, überall tummeln sich leichte scharfe Noten, mal an der Zungenspitze dann mal wieder im vorderen Lippenbereich. Retronasal klatschen hier die Nasenwände Beifall. Ein toller Smoke! Qualität und Verarbeitung: 8 von 10, Abbrand und Zug: 7 von 10, Stärke: 6-7 von 10, Persönliches Geschmackserlebnis: 8 von 10.



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Rocky Patel Nording Toro Grande
verifizierter Kauf

Länge: 15.24Durchmesser: 2.30 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Nicht nur weil sie nach dem weltbesten Pfeifenmacher Erik Nording benannt wurde habe ich diese Rocky zum dritten Mal in der Hand, sondern auch weil ich mich zu einem Rocky Patel Fan zähle. Es ist genau mein Format,Toro Grande ein 6 x 58 Meisterwerk. Dieses dunkle, ölige Deckblatt, zeigt kaum Adern und wirkt perfekt verarbeitet. Am Fuß hat sie einen sehr erdigen und nach Scheune, Kakao und Rübenkraut riechenden Geruch. Sie startet wie fast alle Patels, mit viel voluminösen Rauch und gleich der erste retronasale Zug zeigt, ich bin wieder in Patels Genusswelt. Diese Röstaromen! Der würzige Geschmack wird von Nuss, Muskat, Zimt und geröstetem süßem Kaffee abgelöst. Sie vollzieht einen absolutes Geschmacksprofil und ich glaube, dass dies alles nur mir zu liebe geschieht. Mit leicht pfeffriger Gewürzmischung brennt sie gradlinig in meinen Fingern ab. Ein Schluck aus dem Cappuccino, der auf dem Beistelltisch auf mich wartete zeigt mir, dass ich diese Kombination gut gewählt habe. Harmonisch fügen sich die Geschmacksnoten aneinander. Retronasal findet sich Schokolade, Schwarzkirsche, Kaffee, Vanille und eine gewisse Erdigkeit. Es war eine absolute Freude, diesen Rocky Patel Nording zu rauchen. Eine qualitativ hochwertige Zigarre--und das für unter 8 Euronen-- ging durch meine Finger und ich freue mich definitiv auf ein nächstes Mal. Deckblatt: Ecuadorian Habano Umblatt: Nicaraguaner Einlage: Nicaraguaner Qualität/Verarbeitung: 8 von 10, Stärke: 5 von 10, Zug und Abbrand: 8 von 10, Persönliches Erlebnis: 8 von 10.



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Vegas Santiago White Label Toro
verifizierter Kauf

Länge: 15.24Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Das Deckblatt ist glatt und wirkt leicht ölig, weist einige dünne hervortretende Ader auf. Die Bauchbinde ist sehr schlicht, nur weiß mit Gold und einem Logo, aber gut gedruckt. Die Zigarre fühlt sich gleichmäßig fest an und wirkt wertig auf den Betrachter. Der Kaltgeruch, man möge mir verzeihen, ist nach Scheunenhof, altem süßem Holz und Heu. Der Kaltzug ist dagegen schön nach gepfefferten Rosinen. Die ersten Züge vermitteln mir salzigen Kaffee, der Rauch ist cremig und weich. Sie wandelt sich kurz danach und bringt nun auch holzige und nussige Aromen die von leichtem Pfeffer begleitet werden. Im Verlauf wird der Nussgeschmack durch eine schöne Mischung aus Pfeffer, Vanille, Zucker und Kreuzkümmel gestärkt, Retronasal ist das ein Erlebnis. Der Abbrand ist hervorragend, hier gab es nichts zu beanstanden. Die Asche ist hellgrau und sehr fest. Der Rauch hat ausreichend Volumen und ist leicht cremig. Die Zigarre ist mittelstark, gut ausbalanciert und wirkt geschmeidig rund. Fazit: Eine wunderbar weiche Zigarre, mit einer schönen Geschmacksstruktur, hat mich hier abgeholt. 90 Minuten hatte sie mir Genuss, Geschmack und Ruhe geschenkt und das darf sie durchaus wieder tun... Deckblatt aus Nicaragua, Umblatt aus Costa Rica, Einlage aus Nicaragua und Costa Rica. Stärke: 4,5 von 10, Qualität/Verarbeitung: 8 von 10, Persönliches Geschmackserlebnis: 7,5 von 10.



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Total Flame Dark Line Old School (Torpedo)

Länge: 15.24Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Auf Vladimir Roshchin und Maxim Privezentsev geht diese Kreation zurück....die Namen kann ich besser singen als aussprechen?! Jedenfalls wollten die Beiden ihre Leidenschaft für Motorräder und Zigarren in einem eigenen Blend Ausdruck verleihen. 2010 wurde das erste Ziel erreicht. Total Flame Cigars wurde geboren. Vlad und Max reisten in die Dominikanische Republik und nach Nicaragua, um ihre perfekte Mischung zu entwickeln und wie ich finde ist es ihnen mehr als gelungen. Das Erscheinungsbild ist einfach topp. Das Deckblatt schokobraun mit schöner Aderstruktur und der Kopf wird mit einer Kappe versehen die ich so gut verarbeitet, selten gesehen habe. Die Bauchbinden sind echte Kunstwerke und wie es sich für harte Bad Bike Boys gehört, mit dem nötigen Spruch versehen. "LIFE S SHORT, DO IT HARD" Auf zur Verköstigung...ein Tipp vorweg: Schneidet ein wenig mehr ab, um mehr Aromen in den Mundraum zu fluten. Der Kaltgeruch ist schon verführerisch, Gewürze, süßer Tabak, Kakao, stark Zimt, Zitrusfrüchte und schwarzes Süßholz. Nach dem Anzünden legt sie schon einige Kohlen auf, die Gewürze preschen in den Mundraum und setzen sich nicht nur dort fest, sondern auch auf meinen Lippen. Der schöne dicke und cremige Rauch trägt Elemente von Nougat, Karamell, Zedernholz, ein Hauch von Anis, Kakao und Kräuter zu meinen Geschmacksplättchen. Und wäre es nicht genug, kommt gleich noch schöner roter Pfeffer hinterher. Fazit: Was eine Geschmacksbombe, sie ist wie Sahne auf der Herrentorte...Die Mischung ist perfekt ausbalanciert, hat schöne lange Abgänge. Wie sie mit der Intensität der Aromen spielt, manchmal wirkt sie ungeordnet ist aber subtil und nuanciert.....bin ich etwa verliebt in eine russische Laubrolle? Bei den Gewürzen auf den Lippen scheint sie mich geküsst zu haben! Was ein Smoke! Geniales Teil! Abbrand mit lockerer Asche aber gradlinig. Qualität/Verarbeitung: 8,5 von 10, Stärke: 6 von 10, Aromenspiel/persönlicher Geschmack: 8,8 von 10.



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Padilla Finest Hour OSCURO Toro
verifizierter Kauf

Länge: 15.24Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Padilla Finest Hour OSCURO Toro Gestern noch den Winston Churchill Film "Die dunkelste Stunde" geschaut und jetzt die Padilla Finest Hour in der Hand. Die soll nämlich an seine berühmte Rede „Dies war ihre schönste Stunde“ von 1940 erinnern. Auf geht's in die nächste Stunde mit der Padilla... Deckblatt: Connecticut Broadleaf Umblatt: Nicaragua Einlage: Honduras, Nicaragua. Das Deckblatt ist dunkelbraun und hat irgendwie eine rustikale Note. Kleine feine Adern schmücken das Blatt. Ihr Kaltgeruch vermittelt am Fuß Aromen von Schokoladenpulver, Röstkaffee, Erde und Weißbrot. Sie lässt sich leicht unter Dampf bringen und in den ersten Zügen ist keine Schärfe zu finden. Der Zug ist leicht, bringt viel Rauch in den Mundraum und es ist schön anzusehen, wie die Zigarre deutlich am Kopf nachatmet. Kakaopulver, Röstkaffee und fruchtige Melasse treffen auf den Gaumen. Nuancen von Rosinen, Melasse, Kakao und Kaffee tummeln sich Retronasal, eine schöne Komposition. Um so mehr dir die Brandlinie entgegenklettert, um so mehr wacht die Oscuro auf. Ihre anfängliche weiche Struktur bricht auf und die Noten gewinnen an Deutlichkeit. Dunkler Röstkaffee wird von leicht schwarzem Pfeffer begleitet, der in eine zartbittere Schokoladennote finished. Ihre Süße ist von braunem Zucker und Melasse geprägt. Fazit: Ein wirklich schöner mittelkräftiger Blend. Das Geschmacksprofil kam mir sehr entgegen, der Röstkaffee mit einer Einheit von Zartbitterkeit brachte mir persönlich eine feine "dunkle Stunde". Ihr Abbrand war gewellt und brauchte keine besondere Aufmerksamkeit. Beeindruckend war der Zug und ihre Rauchentwicklung, fett und voluminös. Von mir gibt's hier eine klare Kaufempfehlung! Verarbeitung und Qualität: 8 von 10, Stärke: 6,5 von 10, Persönliches Geschmackserlebnis: 7 von 10, Gesamt gesehen: 7,5 von 10.



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La Estrella Polar Gigante

Länge: 15.24Durchmesser: 2.38 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Sie sieht aus als wäre sie gerade aus der kubanischen Revolution entsprungen. Dabei erscheint die Bauchbinde wie eine Flagge auf dem groben Deckblatt. In der USA ist sie unter der Marke General Cigars La Estrella Cubana bekannt. Aufgrund des kubanischen Handelsembargos sind kubanische Zigarrenbezeichnungen, außerhalb der USA aber nicht gestattet, daher La Estrella Polar, der Name übersetzt "Der Polarstern". Die Zigarre war bisher im asiatischen Raum zum bekommen und jetzt endlich steht die Niederlande, Spanien, Frankreich und Deutschland auf dem Programm. Auf zur Zigarre.....Die Zigarre wird mit Tabaken aus vier verschiedenen Ländern gemischt.  Unter Vorbehalt, ich weiß nicht ob das so stimmt: Deckblatt: Ecuador Umblatt: Indonesien Füller: Nicaragua & Kolumbien Mit ihrer Bauchbinde wirkt sie auf mich nicht gerade wertig, allerdings ist ihre Konstruktion und Verarbeitung tadellos. Der Kaltgeruch ist nach Kräutertee und nassem Stroh. Unter Feuer entwickelt sie sich ganz anders, schöne dunkle Noten in Richtung Espresso, etwas Süße von Karamell und schöne Röstaromen. Im Mund bildet sich ein Buttergeschmack aus Milchschokolade und Kakao, dass Ganze wird von einer leichten Säure begleitet. Ab der Mitte stehen herzhaften Noten von Gewürzen, Leder, und dunklem Röstkaffee an. Der Rauch ist dick, voluminös und der Abbrand ist tadellos. Fazit: Die La Estrella ist eine wunderbare mittelkräftige Zigarre, ich denke sie wird im unteren Preissegment angesiedelt sein. Ihre Geschmacksstruktur gefällt mir, schöne dunkle Noten in dem hauptsächlich Kaffee im Vordergrund steht. Der gleichbleibende Geschmacksverlauf ist rund und wird lediglich von ihrer leichten Säureentwicklung unterbrochen. Sie braucht keine Aufmerksamkeit und wenn das Preissegment stimmt, ist das hier, eine richtig gute Zigarre für den Alltag. Qualität/Verarbeitung: 7 von 10, Stärke: 5-6 von 10, Geschmack (persönlich): 6 von 10, Spaßfaktor: 6,5 von 10.



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1502 Blue Sapphire Toro Gordo

Länge: 15.24Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

1502 Special Edition Blue Sapphire Toro Gordo Die Blue Sapphire ist wie ich erfahren konnte, die sechste Linie unter der Marke 1502 von Global Premium Cigars. Enrique Sanchez Icaza hat hier eine Serie auf die Beine gestellt, die nach Steinen oder Edelmetalle benannt sind...Warum?Keine Ahnung! Kommen wir zum wesentlichen. Die Blue Sapphire ist eine nicaraguanische Puro. Deckblatt und Kopf sind sauber verarbeitet, sie ist dunkel und könnte fast schon als Maduro durchgehen. Ihr Kaltgeruch ist nach Zeder, natürlichem Tabak, Leder und wie ich finde ein wenig nach Heidelbeere. Beim Cutten entsteht ein kurzes Drama... obwohl ich nur die Kappe abschneide und ich sage wirklich nur die Kappe, löste sich ein Teil so ab, das dass Deckblatt drohte sich abzurollen. Nun das ganze kurz geklebt und her mit dem Feuerzeug, burn baby burn! Die ersten Züge sind nach Tabakwürze, Holz, schwarzem Pfeffer und einer unterschwelligen Süße. Retronasal ist diese Mischung einfach fantastisch. Hier erscheint sie noch mittelkräftig jedoch nimmt ihre Kraft im Verlauf an Intensität zu. ihr Zug ist perfekt, der Rauch voluminös und leicht cremig. Ihr Schärfespiel prickelt ein wenig auf der Zunge. Entdeckte Aromen...Zeder, schwarzer Pfeffer, Mineral, Backgewürze, zur Mitte gesellen sich harmonische Nuancen von Kakao, Leder und Schokolade hinzu und viel Tabakwürze. Der Abbrand war mit welliger Brandlinie, bedarf aber kein eingreifen, der Ascheverlauf gestaltet sich fest. Fazit: Die Blue Sapphire von Global Premium Cigars war für mich eine Reise wert. Das schwarzer Pfeffer auch mild erscheint und durchaus die Aromen unterstreicht, war mir in dieser Form und Art, neu. Persönlich habe ich die Zigarre genossen und werde von Zeit zu Zeit darauf zurückgreifen, aber sie wird wahrscheinlich kein normaler Bestandteil in meinem Humidor werden. Dies ist auch ihrem Preis von ca.13 Euronen geschuldet... Stärke: 7-8 von 10, Qualität: 6,5 von 10, Geschmack 7 von 10 und persönliche Erlebnis 6,5 von 10.



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CAO Nicaragua Tipitapa

Länge: 12.38Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

CAO Nicaragua  2018 auf der IPCPR veröffentlicht kommt sie jetzt nun endlich in unsere Gefilde, und hat das Potenzial eine Lieblingszigarre der Aficionados zu werden. Die Rede ist von der CAO Nicaragua. Das Deckblatt sowie das Umblatt kommt aus Honduras, für die Einlage wurde Tabak aus Nicaragua (Condega, Esteli, Jalapa) verwendet also auch wenn es der Name ausstrahlt, sie ist keine Puro. Ihre Verarbeitung und Qualität kann sich sehen lassen. Kakaofarbendes Deckblatt mit feinen Adern und einer leicht öligen Struktur, die Doppelkappe müsste eigentlich nicht erwähnt werden. Ich nehme schon mal Vorweg, entweder wurde hier mit zwei Umblättern gearbeitet oder aber die Tabaksorte des Umblattes aus Jamastran sorgte für diesen sauberen, langsamen geradlinigen Abbrand...Ihr Kaltgeruch ist ein wenig nach Stall, feuchtem Leder und nach Obstsüße. Erstmal unter Feuer verströmt sie einen cremig-nussigen Rauch, mit einer ausgewogenen Mischung aus Cashew und Muskat, sowie süßen und pfeffrigen Gewürzen. Im Verlauf finden sich Aromen von Zedernholz, Cashew, Muskatnuss, Toast, Kakao und etwas Schokolade, süße Rosinen und schwarzer Pfeffer der gerade Retronasale seine Spuren hinterlässt. Die Verbrennung war leicht gewellt, mit gerader Brennlinie und brauchte keine Aufmerksamkeit. Die Asche hielt sich ca.2-3 cm. Fazit: Die CAO Nicaragua hat das Potenzial zu einer Lieblingszigarre. Ihre Geschmacksstruktur ist gut ausbalanciert, komplex und wirkt rund und ausgewogen. Persönlich war sie für mich spannend und interessant... Stärke 6 von 10, Qualität 8 von 10. Persönliche Gesamtnote 8 von 10.



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hedon Cigarre Navarre Eclatant

Länge: 10.48Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Hedon Eclatant (Short Robusto?) InterTabac-Messefund Tabak aus Frankreich? Und dann auch noch eine Puro? Das hört sich an wie Fische in der Wüste angeln... Aber so etwas gibt es, denn ich halte sie gerade in der Hand, die Hedon. Eine fantastische Verarbeitung halt ich hier in meinen Händen. Das Deckblatt ist fest gerollt, dunkel, ölig und der Kopf ist mit einer dreifach Kappe versehen. Also alles so, wie man es von einer Premium Zigarre erwartet. Die Bauchbinde ist locker um die Zigarre gewickelt, so dass sie hin und her geschoben werden kann, wunderbar nun weiß, dass später kein Knibbeln angesagt ist. Frankreich bietet jetzt nicht nur ausgezeichnetes Essen und Wein, sondern nun auch Premium Zigarren. Ich habe mir sagen lassen, das dass Unternehmen zwölf Jahre Forschung und Experimente benötigte, um die optimale Tabaksorte zu entwickeln und eine perfekte Produktionstechnik auf die Beine zu stellen. Und hat es sich gelohnt? Vorweg...ich bin schwer angetan! Ein wirklich interessanter, einzigartiger, gelungener und aussergewöhnlicher Smoke! Ich würde die Hedon am Anfang von Mittelstark einordnen, ihre weiche Geschmacksstruktur gibt mir kein Gefühl von Stärke. Geschmack gibt's hier reichlich, Aromen von schwarzen Johannisbeeren, Kastanie, ein wenig Minze, Zedernholz mit einem Hauch von Süße, ein bisschen Orange und Zitrone. Retronasale ist das Ganze geballt und mit einer wunderbaren Kräutermischung abgelöscht. Der Abbrand war geradlinig doch aufgepasst, nach 2 cm fällt die Asche locker zu Boden. Ich weiß nicht ob es an der Lagerung/Feuchte lag aber sie benötigte bei mir viel Aufmerksamkeit, bekam sie die nicht, erstickte sie. Fazit: Eine wunderbare schöne, geschmacklich hervorragende, französische Premium Zigarre. Preislich ist hier einiges zu verschmerzen. Aber ganz ehrlich.... Sie ist preislich im Kuba-Bereich und ganz ganz ehrlich, sie ist es Wert.



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DBL Cigars Dominican Big Leaguer Amarillo Robusto
verifizierter Kauf

Länge: 12.70Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Soviel ich weiß kommt Amarillo von gelb her, kann mich aber auch irren, das passt zu ihrem gold gelben Connecticut-Deckblatt. Amarillo ist eine gut verarbeitete Zigarre mit einer schimmernden, goldbraunen Deckblatt, die praktisch keine Äderchen aufweist und sich seidig anfühlt. am Kopf befindet sich eine dreifach Kappe...Die Nase nimmt am Fuß die Aromen von Rosinen, Johannisbeeren und Zimt wahr. Die ersten Züge sind stark nach Zimt und werden begleitet mit einer schönen Tabakwürze. Der Rauch hat eine starke Butternote, sehr harmonisch zu der Johannisbeere und der leichten Vanillesüße, dass ganze wird getragen von dem Zimtaroma. Später kommt ein Schokogeschmack auf und etwas wie Ahornsirup steigt zum Ende hin mit ein. Fazit: Der Abbrand ist mit mittelgrauer Asche und entwickelt eine überraschend dicke gradlinige Brandlinie. Kein Schiefbrand, kein Eingreifen! Die Amarillo ist mild in der Stärke und dennoch fett im Geschmack. Ein schöner runder Smoke, eine perfekte Zigarre, um den Tag mit einer Tasse Kaffee am Morgen zu beginnen. Hier gibt's eine Kaufempfehlung von mir!



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Montosa Toro
11.09.2019

Montosa Toro
verifizierter Kauf

Länge: 14.99Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Die Montosa ist gut verarbeitet, ihr Fuß riecht nach Gewürzen und ein wenig leicht nach süßem Pfeffer. Für mich ist sie extrem leicht und ihre Aromen sind mild, weich, ein wenig Kaffee und Nuss. In der Mitte der Zigarre befindet sich ein festes Stück, hier hat der Torcedor seine Arbeit vernachlässigt. Gerade hier entstand leichter Schiefbrand und der Zug wurde extrem schwer. Im ganzen Verlauf war ich mit dem Zug nicht zufrieden. Das Rauchvolumen könnte größer sein. Fazit: Die Montosa ist mir einfach zu mild, die Aromen zu weich und es fehlt mir an Würze. Insgesamt gesehen hielt ich hier eine preiswerte Zigarren in den Händen, die für Liebhaber milder Zigarren sicherlich eine gute Bundleware für den alltäglichen Smoke sein könnte.



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Factory Overrun Dominikanische Republik Naturales Short Churchill (MM - 48x6)

Länge: 15.24Durchmesser: 1.91 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Ich glaube drei Monate hatte ich sie eingelagert?! Das Aussehen ist mit einem stumpfen und groben Adern durchsetztes Deckblatt nicht auffällig. Ich frage mich: "Gibt's eigentlich Überschussware, von renommierte Hersteller?" Wenn ja, kann es sich hier nur um zweite Wahl oder aber um Konkursmasse handeln. Aber wäre das schlimm? Jedenfalls riecht diese Churchill stark nach Gras und Heu. Der Zug ist mittelschwer und bringt trockenen, holzigen und grasigen Rauch in den Mundraum. Florale Noten die mit einer fruchtigen Säure abklingen, während sich etwas mineralisches abspielt. Der Abbrand ist gradlinig sauber, mausgrau und von enger Struktur. Der Abbrand zeigt mir, dass es sich hier nicht um eine minderwertige Zigarre handelt. Fazit: Eine durchaus lohnenswerte Zigarre die aufgrund ihrer grasig und florale Note mich stark an eine Zigarre von Villiger erinnert. Ich bin kein Freund von grasigen Noten, trotzdem hat sie mir gefallen. Tipp: Einfach mal selber probieren denn bei dem Preis macht man nichts verkehrt.



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Wolfertz Aventura Robusto

Länge: 12.70Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Aventura oder auf deutsch "Abenteuer". Ich bin mal gespannt auf welches Abenteuer ich mich hier einlasse? Nun, Thorsten Wolfertz ist jedem Aficionado mittlerweile bekannt und seine Beschreibung einer guten Zigarre legendär, "...sie hat Kraft und Volumen und ist gleichzeitig aber sehr balanciert, rund und ausgewogen."....Die letzten Jahre hat mich das Haus Wolfertz immer wieder beeindruckt. Die Hand für gute Zigarren, den richtigen Riecher und die Wahl guter Partner, veredelt mittlerweile den Namen Wolfertz und ist somit zu ein Synonym für einen sehr guten Importeur geworden. Aber kommen wir zu der Aventura! Ein vollmilchfarbendes Deckblatt mit leicht groben Adern und einer wirklich gelungenen Bauchbinde. Sehr gut verarbeitet, leichtes knistern am Ohr und beim Blick auf den Fuß, sieht man die Handschrift eines guten Torcedors. Ihr Kaltgeruch ist nach einer holzigen Honigsüße. Bei den ersten Zügen hatte ich einen kantigen Punch erwartet, werde aber mit voluminösen Rauch und einem feinen cremigen, süßlichen und holzigen Geschmack überrascht. Der tolle Anfang erstreckt sich fort....ein phantastische Würze verbreitet sich im Mundraum, nussige, röstige Aromen werden von einem lakritzartigen Geschmack von Melasse gefolgt und in deren Hintergrund weißer Pfeffer nacheilt. Retronasal ein Gedicht eine Komposition aus dunkler Note mit Pfeffer und leichtem Röstkaffee im Hintergrund. Der Abbrand sauber, mausgrau und ohne Schiefbrand, gradlinig fein wie es sein muss! Fazit: Thorsten Wolfertz hat uns lieb....ich hätte sie zwischen 8 und 9 Euronen eingestuft aber er? Für mich eine gelungene, fantastische und interessante Zigarre oder aller Wolfertz: "Sie hat Kraft und Volumen und ist gleichzeitig aber sehr balanciert, rund und ausgewogen." :-)



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Davidoff Millennium Blend
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