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Humidor Maiwald

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Kinix IK
04.07.2021

Kinix IK

Länge: 15.00Durchmesser: 2.14 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Geschichte (Web-Seite Kinix): Kinix ist die Idee zweier Studienfreunde. Jurandi, seit vielen Jahren begeisterter Zigarrengenießer, überzeugte Philipp Anfang 2019, eine eigene Zigarrenmarke zu etablieren.  Nur ca. acht Monate nach einem ersten Arbeitsmeeting über eine Zigarrenmarke mit deutsch-honduranischen Merkmalen konnte P. Santos Cigars die ersten Zigarren der Marke KINIX auf den Markt bringen. Im März 2021 präsentierte die Marke erstmals ihren "Facelift". Neben einem neuen Design der Banderolen etablierte die junge Marke u.a. eine Partnerschaft mit Boveda Inc. Die Kinix IK: Ich kann mich noch an die zwei Caban Zigarren von Kinix erinnern. Diese hatten schon eine Geschmackssruktur von Wiedererkennungswert. Deswegen war ich auch gespannt auf die IK, kann sie hier anknüpfen oder bietet sie gänzlich was anderes? Name IK steht für die Zahl "Sechs" und ist ebenfalls Teil des Maya-Kalenders Tzolkin. IK bedeutet zudem Wind, der von den Mayas als Lebenskraft betrachtet wurde und von den Maya-Priestern durch den Rauch von Tabakblättern interpretiert werden konnte. Das Torpedo Format ist sehr gut verarbeitet, allerdings wirkt die Bauchbinde sehr billig und lieblos. Ihr Kaltgeruch ist nach Gras und Kräutertee. Unter Feuer: Gleich zu Anfang wird der Mundraum mit grasigen Noten durchflutet. Der leicht cremige Rauch kommt sehr voluminös daher und bringt im Anschluss das Aroma von Leder, Erde und Zeder. Das Ganze wird begleitet von einem Gemisch aus Orange und einer bitteren Pampelmuse, die in einer leichten Pfefferminznote ausklingt. Im Verlauf findet sich auch einmal ein wenig Schokolade. Der Abbrand war gradlinig und ohne Probleme, der Zug leicht und mit hohem Rauchvolumen. Fazit: Mit der IK bekommt der Aficionado etwas geschmacklich aussergewöhnliches. Die fruchtige Bitterkeit gepaart mit erdigen Teenoten bildet hier ihr Aushängeschild. Von Anfang bis Ende ein rundes Erlebnis, wozu ich wieder greifen werde. Rauchgenuss ca. 60 Minuten. Stärke: 4 von 10. Verarbeitung/Qualität: 9 von 10. Abbrand/Zug: 9,3 von 10. Persönliches Geschmackserlebnis: 8,9 von 10.



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Kristoff Vengeance 6x60

Länge: 15.24Durchmesser: 2.38 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Vengeance ist eine der ältesten Linien der Marke Kristoff. Die ursprüngliche Kristoff Vengeance Zigarren wurden vor einigen Jahren umbenannt und der Name Vengeance wurde zurückgezogen. 2018 kehrten Vengeance-Zigarren mit einer neuen Mischung zurück und so liegt sie mir nun vor. Ein schönes dunkles schokoladenbraunes und sehr strukturiertes Deckblatt das wie Leder wirkt. Die Zopfkappe und der geschlossene Fuß setzt die Zigarre qualitativ in Szene. Die Farbe erinnert mich an dunklen Schokoladenkuchen. Ihr Duft ist nach süßem Heu und einer Mischung aus Schokolade und Rosinen. Deckblatt: Connecticut Broadleaf.  Umblatt: Indonesien. Einlage: Nicaragua, Dominikanische Republik. Unter Feuer: Wirklich toller Auftakt mit hellem Pfeffer und viel Nachsüße. sie beginnt mit großem Espresso-Geschmack. Etwas später kommt die Maduro-Süße zusammen mit einem ausgeprägten Ingwer, Minz-Gewürz. Der Rauch ist von ordentlichem Volumen. Aromen entwickeln sich von Schokolade, dunklem Kakao, zusammen mit Kaffee und Leder. Retronasal ist die Struktur erstaunlich. Zwischenzeitlich entwickeln sich fleischige Noten, wo etwas Zitrone mitschwingt. Zum Schluss bildet sich eine pflanzliche Note sowie Zedernholz und roter Pfeffer. Fazit: Ihr Geschmacksprofil war wirklich angenehm. Schön süßer und superreifer Tabak zusammen mit etwas Gewürz, Espresso und dunkle Strukturen von Kakao und Schoko. Die Aromen waren auf den Punkt gebracht, eine Prächtige Zigarre! Rauchgenuss ca. 90 Minuten. Stärke: 6 von 10. Verarbeitung/Qualität: 9,3 von 10. Abbrand/Zug: 9,2 von 10. Persönliches Geschmackserlebnis: 9 von 10.



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Epic Edicion Limitada Ten Cameroon Toro

Länge: 15.24Durchmesser: 2.14 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Oh mein Gott! Epic ist schon über 10 Jahre auf dem Markt?? Ich weiß noch wie ich ein Artikel gelesen habe wie es zu dem Namen kam. Ein Freund von Dean Parsons besitzt ein Geschäft in Miami mit dem Namen "Epic Kiteboarding". Beim Strandspaziergang wurde das Kind dann geboren. Zur Feier des 10-jährigen Bestehens gibt es nun die Ten. Diese Mischung wurde in Zusammenarbeit mit AJ Fernandez kreiert. Die Epic Ten hat ein dunkles, erdiges, fast schokoladenbraunes Deckblatt. Nie im Leben wäre ich hier auf ein Kamerundeckblatt gekommen. Sie riecht kühl nach Kakao, Schokolade und nach Paprika... Deckblatt: Kamerun. Umblatt: Nicaragua. Einlage: Nicaragua. Unter Feuer: Hoppla, da kommt aber eine schöne rote Pfeffernote als Start Up daher oder ist es doch mehr ein Aroma nach Chilischote. Und das Ganze auch noch in kühler Schokolade verpackt?! Im Verlauf spielt sich hier bei mir etwas spannendes ab...mal kommt ihre wunderbare Schärfe als Paprika, dann als roter oder schwarzer Pfeffer und dann wieder als Chilispiel daher. Unglaublich fasziniert, stehe ich vor diesem Schauspiel und genieße dabei dieses Orangeschokoladen-Schauspiel am Gaumen. Diese Orangen-Zitrus-Süße erscheint immer wieder im Hintergrund und durchzieht die Paprika und Schokolade mal trocken und dann wieder cremig. Retronasal ist die Schokolade mit dem Kakao sehr präsent und löscht sich mit einer Pfeffernote selbst ab. Aber was läuft dabei nebenher an Aromen? Bäm, ich bin sprachlos! Ab der Mitte erstrahlen erdige Noten und mischen das Ganze nochmals gut durch. Mein Gott wie viele Nebennoten sich hier finden... Fazit: Der Hammer! Selten hat mich eine Zigarre so beeindruckt und genau in meine Geschmackswelt getroffen! Diese mittelstarke plus Zigarre hat mich unglaublich beeindruckt, ihre Komplexität, ihr Aromenspiel und ihre Geschmacksstruktur ist bemerkenswert. Dazu kommt ihre wunderbare Verbrennung, eine gleichmäßige Verbrennungslinie und viel Rauchentwicklung. Sie ist ihren Preis von 16 Euronen allemal wert! Top of the top! 94 Punkte. Rauchgenuss 120 Minuten. Stärke: 6-7 von 10. Qualität/Verarbeitung: 9,3 von 10. Abbrand/Zug: 9,4 von 10. Persönliches Geschmackserlebnis: 9,8 von 10.



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Condega Serie S Magnum Masaya

Länge: 15.24Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Ich glaube 2015 war das Jahr, wo Condega den wichtigen Step zum Weltruf machte. Eine Zigarre die 2017 die meistverkaufte Premiummarke, aus Nicaragua, in Spanien wurde. Zu verdanken ist das Ramon Zapata, der mit Gesinta International Tabacco die entscheidenden Weichen stellte. 2019 wurde die Marke zum Global-Player! Wer Ramon einmal persönlich kennenlernt, weiß welche sympathische Zielstrebigkeit in diesen absolut netten Menschen steckt. Aber kommen wir zur "Masaya" die sich zur limitierten Serie der Condega Serie S „Vulkane Nicaraguas" hinzugesellt. Mit drei Jahre lang gereiften Tabaken aus Nicaragua erobert sie Mal wieder ein Preissegment, der bei mir ein Kopf schütteln lässt. Hervorragend verarbeitet und mit einem glatten, öligem, dunklen Deckblatt liegt so vor mir und ihr flacher Zopf und der geschlossene Fuß macht sie zu einem absoluten Hingucker. Der Kaltgeruch ist kräftig nach Holz, Pfeffer und Rosinen. Deckblatt: Nicaragua Sungrown. Umblatt: Nicaragua. Einlage: Nicaragua. Unter Feuer: Erst einmal geöffnet startet sie kräftig mit Pfeffer, dunklem Gewürz, Zeder und einer unterschwelligen Süße. Schnell wird sie leichter und Leder sowie Erde drücken sich ins Geschmacksprofil. Das Aroma von Zedernholz und eine Rosinensüße treten in den Vordergrund und retronasal werden die Gewürze zum dunklem Geschmacksinferno der in schwarzem Pfeffer endet. Der Zug ist bombastisch gut und die Rauchentwicklung ist überaus voluminös. Perfekt! Der Abbrand ist gerade und mit hellgrauer Asche. Fazit: Welch ein raffiniertes und komplexes Geschmacksprofil. Der Blend bietet eine perfekte Balance zwischen Süße und Gewürzen, Anklänge von Schokolade, Nüssen und Malz sind hier zu finden. Eine stimmige Zigarre, die ihren Namen eines Vulkans angemessen repräsentiert! Bei dem PLV sollte eine Kiste jeder Zeit den Humidor schmücken! Rauchgenuss >90 Minuten. Stärke: 6-8 von 10. Verarbeitung/Qualität: 9,7 von 10. Abbrand/Zug: 9 von 10. Persönliches Geschmackserlebnis: 9,4 von 10.



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Rocky Patel Fifty-Five 55 Toro

Länge: 16.51Durchmesser: 2.18 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Habt ihr das auch? Eine Marke bei der ihr beständig zugreift, weil ihr hier fast immer richtig liegt? Nein!? Also mir geht es mit Rocky Patel so...Es sind nicht alle Blends der absolute Überflieger aber wie ich finde, kann jede gut weggeraucht werden. Eine davon endeckte ich 2016, die Fifty-Five. Wer Patel kennt weiß, dass er bei der Namensgebung seiner Kreationen gern auf Geburtstage und Jubiläen zurückgreift. Der 55. Geburtstag war so ein Anlass und für mich der Beginn, dass jene diese eine Zigarre zum ständigen Begleiter wird. Dieses Format der Fifty-Five wirkt sehr unsymmetrisch, der stumpfe Schnitt des Fußes hebt die optische Symmetrie auf, die man von einer Zigarre gewöhnt ist. Nichts desto trotz verströmt sie am Fuß den Geruch nach Croissants, Zedernholz und einer Bananensüße. Welch Vorfreude! Deckblatt: Nicaragua. Umblatt: Costa Rica. Einlage: Nicaragua. Unter Feuer: Nach dem Anzünden ist der Zug mit Kakao, schwarzem Pfeffer und Zedernholz bestückt und wird von leichtem Pfeffer begleitet der in cremigen Kakao und Zimt endet. Im Verlauf bietet sie eine einzigartigen Mischung an, die aus Röstaromen, Bitterschokolade und Gewürzen besteht aber auch Leder, Kakao, Schokolade, Lakritz und viel süßliche Erde aufweist. Der Abbrand erfolgt gleichmäßig, ihr Zugverhalten ist perfekt. Fazit: Die Fifty-Five ist geschmacklich ein Genuss für mich. Absolut begeistert bin ich, dass ihre Stärke so variiert! Eine Zigarre die man in geselliger Runde aber auch zurückgelehnt für sich genießen kann. Ein wahrer Begleiter! Rauchgenuss 90 Minuten. Stärke: 5-7 von 10. Qualität/Verarbeitung: 9,3 von 10. Abbrand/Zug: 9,2 von 10. Persönliches Geschmackserlebnis: 9,4 von 10.



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De Olifant Classic Zigarren Valentino (Robusto)

Länge: 12.70Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Alte Manufakturen erzählen nicht nur eine Geschichte, sondern versprühen auch einen alten Charme von Tradition. De OIifant in Kampen (Overijssel) ist so eine historische Manufaktur die seit 1826 in Holland produziert. Über 180 Jahre Erfahrung in der Zigarren-Fertigung, hier hauptsächlich im Shortfiller-Bereich, sprechen eine deutliche Sprache. Olifant kenne ich hauptsächlich als Zigarillos und als kleinere Zigarrenformate, die Robusto war mir hier nicht bekannt. Als traditioneller Shortfiller-Produzent wagte sich Thomas Klaphake, der Chef von De Olifant, mit der Valentino in einen neuen Formatbereich. Für diese sehr ungewöhnliche Aktion holte er sich renommierte Unterstützung, nämlich Henke Kelner Jr., der Sohn der Zigarrenlegende Henke Kelner (Davidoff). Die Valentino wirkt unscheinbar in der Hand, mit ihrer Bauchbinde wirkt sie nicht gerade von Tradition, jedoch bemerkt man das makellose Deckblatt und der Geruch nach süßem Gewürz und Heu zaubert einem die Genusssucht ins Gesicht. Valentino gefertigt in der Dominikanische Republik. Deckblatt: Dominikanische Republik (Cotuí). Umblatt: Dominikanische Republik. Einlage: Nicaragua (Estelí), Dominican San Vincente, Dominican Piloto, Pennsylvania USA. Unter Feuer: Was startet sie mit einem süßen und weichen Aroma! Kaum zu glauben, das hätte ich nicht erwartet. Es ist genau diese blumige, florale Süße die mich hier fasziniert und die im ganzen Verlauf zu finden ist. Deutlich ist sie Retronasal im Vordergrund zu finden, nachdem der erste leichte schwarze Pfeffergeschmack abgeklungen ist. Eine geniale Mischung an Noten von Schokolade, einer feinen Würze und Früchten. Cremig süß erobert sie meine Geschmacksplättchen, karamellig-süße Noten gesellen sich leicht mit mineralische Aromen hinzu und ein Hauch an Pfeffer umkreist das Ganze. Der geradlinige Abbrand und hervorragende Zug sind von Anbeginn auf hohem Niveau. Qualität vom Feinsten! Fazit: Wer mal was aussergewöhnliches versuchen will, sollte bei "De Olifant Classic Valentino Robusto" fündig werden. Die Valentino ist beeindruckend ausbalanciert, verfügt über eine interessante Geschmackssruktur, an deren Genuss man sich ca. 60 Minuten erfreuen kann. Hier gibt's von mir eine klare Kaufempfehlung... Stärke: 4,5 von 10. Qualität/Verarbeitung: 9, 2 von 10. Abbrand/Zug: 9,1 von 10. Persönliches Geschmackserlebnis: 8,8 von 10.



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Black Label Trading Company Morph Vintage 2020 Robusto (4.5x50)
verifizierter Kauf

Länge: 11.43Durchmesser: 1.98

Es ist der 9. Dezember 2020 als die Pressemitteilung das Haus von Black Label Trading Company, dass die Morphine Vintage die Fabrik Fabrica Oveja Negra verlässt. Eine Zigarrekreation mit zwei mexikanischen Mad Andrés-Deckblättern, die Eine aus San Andrés und die Andere aus Ecuador. Und nun liegt sie vor mir, die Dritte im Bunde. Eine Augenweide, fest gerollt und es sind deutlich die beiden Deckblätter zu erkennen, am Farbunterschied zu erkennen. Wer dunkle Noten mag, kommt an BLT nicht vorbei und so freue ich mich auf das was kommen mag. Leicht umspielt ihr Duft nach süßlichem Leder, Kirsch und Honig meine Nase. Deckblatt: Mexikaner San Andrés & Ecuador Maduro. Umblatt: Nicaraguanischer Habano. Einlage: Nicaragua. Unter Feuer: Oh welch ein Start Up...mit gehörigem Rauchvolumen kommen erdige Aromen an den Gaumen, die von Pfeffer begleitet wird. Eine Süße von Rosinen möchte dich erobern, erhebt sich und zerfällt in einen Geschmack der mich an Anis erinnert. Im Verlauf begeistern mich Kaffee, Schwarzkirsche und kräftige Gewürznoten. Der Abbrand ist gerade mit hellgrauen dicken Aschewellen, dabei ist die Asche massiv und fest. Fazit: Der Jahrgang 2020 ist reich und erdig mit kräftigen Gewürzen. Die Hauptaromen sind Rosinen, Schwarzkirsche und viele unterschiedliche dunkle Noten. Genau...ja genau mein Geschmacksnerv! BLT begeistert mich immer wieder, unheimlich...ich glaube sie sind nur für mich gemacht. Vielen Dank an Kleinlagel...seid ehrlich, ihr habt sie nur für mich über den Teich gebracht! Rauchgenuss > 60 Minuten. Stärke: 6 von 10. Verarbeitung/Qualität: 9,6 von 10. Abbrand/Zug: 9,3 von 10. Persönliches Geschmackserlebnis: 9,8 von 10.



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Parcero Toro
16.05.2021

Parcero Toro
verifizierter Kauf

Länge: 15.24Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Vorweg...Mal wieder was tolles aus dem Hause Andre! Geschichtlich sollen Torcedores für den eigenen Bedarf Zigarren mit selbst ausgesuchten Tabaken gerollt und diese dann in freundschaftlicher Runde geteilt haben. Ein Blend war so inspirierend, dass er zur neuen Zigarrenlinie erkoren wurde. Das karibische Wort für Freund "Parcero" finde ich hier gut gewählt. Mit wirklich schöner Optik kommt sie daher, ihre Bauchbinde ist sehr auffällig und das Deckblatt zeigt keinerlei Makel. Sie verströmt ein süßliches Aroma, dass erzeugt schon eine gewisse Vorfreude. Deckblatt: Mexiko. Umblatt: Mexiko. Einlage: Dominikanische Republik, Brasilien und Pennsylvania Unter Feuer: Sie startet für mich weich und mild mit nussigen Aromen, kaum ist Schärfe zu spüren. Röstige Kaffeenoten enden in erdigen Aromen. Im Verlauf findet sich ein Wechselspiel aus Milchschokolade, Walnuss und Kaffee, was Retronasal wirklich Freude macht. Der Abbrand ist langsam und sauber. Fazit: Ich hatte hier eine Zigarre für unter 6 Euro in der Hand, kaum zu glauben! Ein toller Blend der Geschmacklich mich überzeugen konnte. Wirklich ein Blend den man, in geselliger Runde unter Freunden, sehr gut genießen kann. Das Profil hat mich persönlich sehr gefallen... mein Dank geht hier an Andre. Für euch bleibt eine Kaufempfehlung... Rauchgenuss ca. 90 Minuten. Stärke: 4-5 von 10. Qualität/Verarbeitung: 9,1 von 10. Abbrand/Zug: 9 von 10. Persönliches Geschmackserlebnis: 8,8 von 10.



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Principle Cigars Accomplice White Label Robusto

Länge: 12.70Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Eine Zigarre ist eine schöne Sache zu genießen." Dies ist die Philosophie des Gründers von Principle Cigars Darren Cioffi. Durch die Kunst kam er zum Tabak und für ihn sind diese beiden Dinge von Anfang an miteinander verbunden. So steht es auf der Seite von Principle Cigars! So viel ich weiß, gab es auch eine Zusammenarbeit mit Hendrik Kelner Jr., - Sohn des legendären Hendrik „Henke“ Kelner, und dass sagt eigentlich schon alles aus. Die Zigarre selbst ist ein Hingucker, perfekt verarbeitet und mit zwei Stoffbinden versehen, sticht sie aus der Masse heraus. Der Geruch nach süßem Holz und Leder unterstreicht das Ganze. Deckblatt: Brasilien (Cubra). Umblatt: Dominikanische Republik. Einlage: Dominikanische Republik, USA (Criollo Tabak)  Unter Feuer: Für mich gehört sie zur Basis im Humidor--- glatt, mittel bis mild und von einer mittelkräftigen Geschmackssruktur passt sie genau in mein Beuteschema. Ihr leicht pfeffriger Start wird abgelöst von cremigen gerösteten Nussnoten und steigert sich über holzige Schokonoten, Kräuter- und Gewürzaromen in ein dezenten Ledercharakter. Das ganze wirkt nicht schwer und lässt sich prima wegrauchen. Der Abbrand ist wie gewünscht sauber und gradlinig. Fazit: Kompromisslos, einfach, harmonisch. So würde ich die Accomplice White beschreiben. Eine tolle Kreation mit einer für mich passenden Geschmackssruktur. Und eigentlich will ich jetzt in der Sonne die Zweite genießen....daher gibt's von mir eine Kaufempfehlung...geht damit zu einem eurer örtlichen Dealer und probiert selbst. Rauchgenuss ca. 60-70 Minuten. Stärke: 5 von 10. Qualität/Verarbeitung: 9,2 von 10. Abbrand/Zug: 9,2 von 10. Persönliches Geschmackserlebnis: 9,2 von 10.



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Toscano Marzio Robusto
verifizierter Kauf

Länge: 12.70Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Ich hatte schon soviel von ihr gehört und nun, neugierig wie ich bin, ist sie reif verköstigt zu werden. "Marzio" ein interessantes Joint Venture zwischen Toscano und La Aurora. Eine Zigarre die Tabak von Toscano und Tabak aus Kentucky vereinigt. So viel ich weiß gibt es hier nichts vergleichbares...Das Deckblatt dunkel wie eine Kaffeebohne, ölig und rau mit hervorstehenden Adern. Die Bauchbinde sticht hierdurch ziemlich stark heraus, eine schöne Zigarre. Ihr Kaltgeruch ist nach würzigen starken Tabak und nassem Holz. Deckblatt: US Kentucky Extra Dark Fire Cured. Umblatt: Sumatra Dark Air Cured. Einlage: US Kentucky Dark Fire Cured, Dominikanischer Olor Seco und Viso aus Nicaragua. Unter Feuer: Sehr stark würzig und rauchig startet sie, Gott sei Dank bleibt es nicht so kräftig im Geschmack. Obwohl sie von gutem Zug ist, bedankt sie sich gleich zu Anfangs mit Schiefbrandt und geht nach kurzer Zeit aus.Der Geschmack bleibt würzig nach dunkel geröstetem Toast und wird mit Eichenholz, schwarzem Pfeffer und Erde begleitet. Manchmal nehme ich etwas Espresso und Zartbitterschokolade war. Ab der Mitte macht sich eine leichte Schärfe und dominante Bitternoten im Vordergrund breit. Die Balance zwischen süßen und dunklen trockenen Aromen gefällt mir. Fazit: Welch ein wackeliger Abbrand, oft ging sie aus und mehrmals musste ihre Richtung korrigiert werden, dass nervte. Geschmacklich mit kräftiger Würze und von einer gewissen Andersartigkeit. Ich glaube nach einem Steak genau das richtige aber so für einen Smoke in Gemeinschaft, nicht die erste Wahl. Rauchgenuss ca. 60 Minuten. Stärke: 6-7 von 10. Qualität/Verarbeitung: 8,8 von 10. Abbrand/Zug: 7 von 10. Persönliches Geschmackserlebnis: 7,7 von 10.



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ACE Prime Cigars Pichardo Reserva Familiar Toro San Andres
verifizierter Kauf

Länge: 15.24Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Geht man auf die Website von ACE Prime Cigars wirbt diese, wie alle Unternehmen, mit der Leidenschaft zur Zigarre. Das sehr junge Unternehmen wurde 2019 von drei Freunden, mit einem tiefen Stammbaum in der Zigarrenherstellung, gegründet. Natürlich mit der Leidenschaft, die besten Zigarren für alle zu kreieren! 2020 war ein wichtiges Jahr für ACE Prime, den in diesem Jahr entstand die Partnerschaft mit Crowned Heads. Einer der Blends ist Pichardo Reserva Familiar. Sie soll eine Hommage sein, an die reiche Familiengeschichte eines der besten Master-Blender der Welt - Don. Eradio Pichardo! Wenn man diese Zigarre in den Händen hält, nimmt man unweigerlich den Duft von Kakao und Erde sowie eine subtile Fruchtsüße wahr. Optik und Haptik der Zigarre ist wirklich premium. Gleichmäßig dunkelbraun mit zwei gold, weißen Binden. Deckblatt: San Andres, Mexico. Umblatt: Nicaragua, Habano. Einlage: Nicaragua (Estelí, Jalapa und Ometepe). Unter Feuer: Die Pichardo beginnt erst mit leicht rotem Pfeffer und steigert sich sehr schnell in einen Genuss von Sahne Kakao, Erde, Zeder und Nuss. Oftmals wird das Ganze mit einer Fruchtsüße und Walnuss durchsetzt, begleitet wird das Aroma mit viel Cremigkeit. Ab der Mitte flacht das Ganze allerdings ab. Schade eigentlich! Sie bleibt ab da an gleichbleibend, mittelkräftig und mit einer guten gelungenen Geschmackssruktur. Ihr Abbrand ist geradlinig und von leicht fester Asche. Fazit: Die erste Hälfte war einfach traumhaft gelungen, ab der zweiten Hälfte wurden die Aromen weniger beeindruckend, es gab weniger Komplexität und der Zigarre fehlte das gewisse Highlight. Am Ende überwog aber der Eindruck der ersten Hälfte und ihre wirklich gelungenes Geschmacksprofil. Der Anfang war phänomenal und über den Verlauf gesehen gut wegrauchbar, sodass ich jederzeit nochmals zugreifen würde. Hier würde ich allerdings, wenn die Möglichkeit besteht, zu einer Robusto greifen. Rauchgenuss ca. 80-90 Minuten. Stärke: 5 - 6 von 10. Verarbeitung/Qualität: 9 von 10. Abbrand/Zug: 9,4 von 10. Persönliches Geschmackserlebnis: 8 von 10.



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Caoba Cigars Zigarren Don Mario
verifizierter Kauf

Länge: 13.65Durchmesser: 2.14

Kleine Tabacaleras sind oftmals nicht bekannt, jedoch bieten gerade diese eine ungewöhnliche Vielfalt. Mit viel Hingabe werde einzigartige Blends kreiert, die mit Leidenschaft eine außergewöhnliche Geschmacksstruktur schaffen. Einer dieser Kreation ist die Zigarre von Don Mario, die in einer kleinen Tabacalera in der Dominikanischen Republik gefertigt wird. Das sie auf dem deutschen Gabentisch gelandet ist, ist dem Händler Sebatian Gollas aus Berlin zu verdanken. Das Deckblatt dieser Schönheit hat eine dunkle schokoladenbraune Farbe und wirkt sehr ölig. An der Nase macht sich leicht der Duft von Erde, Kaffeebohnen und Leder bemerkbar. Deckblatt: Mexiko (San Andrés). Umblatt: Dominikanische Republik. Einlage:  Dominikanische Republik. Unter Feuer: Die Erdigkeit wird nicht nur am Anfang dominant wahrgenommen, sondern bleibt im ganzen Verlauf stets im Vordergrund. Streckenweise wird diese Note überlagert mit Kaffee und Leder. Am Gaumen findet sich Pfeffer der mit ein Backgewürz durchzogen ist. Retronasal merkt man die Erdigkeit und Leder stärker. Im Verlauf bauen sich Aromen von Zeder und einer dunklen Fruchtsüße auf. Fazit: Die Caoba konnte wunderbar weggeraucht werden, sie Bedarf keinerlei Aufmerksamkeit und ist sicherlich ein guter Begleiter bei abendlichen Gesprächen mit Freunden. Ihr Abbrand war gradlinig und langsam, sodass ein Rauchgenuss von ca.90 Minuten zustande kam. Ihre Geschmackssruktur kam mir sehr entgegen, ich mochte ihre Süße in Kombination mit ihrer ausgeprägten Erdigkeit. Für mich eine gute Wahl, hier werde ich erneut zugreifen. Stärke: 6 von 10. Verarbeitung/Qualität: 9,1 von 10. Abbrand/Zug: 8,9 von 10. Persönliches Geschmackserlebnis: 9,1 von 10.



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Macanudo Inspirado Green Toro
verifizierter Kauf

Länge: 15.24Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Mittlerweile zählt Macanudo mit zu den beliebtesten Marken bei den Aficionados. Bei uns in Deutschland steigt der Bekanntheitsgrad immer mehr, in der USA war sie eine Zeitlang die meistverkaufte Marke. Mir war am Anfang nur die Cafe bekannt, nun erstreckt sich die ganze Macanudo Vielfältigkeit auch in meinem Humidor, besonders die Inspirado-Linie. Nach White, Orange und Red, ist die Green jetzt bei mir eingezogen. Das Deckblatt hatte eine mittel-dunkelbraune Farbe mit etwas Fleckenbildung und mehr Rauheit als ich erwartet hätte, ölig fühlt sie sich trotzdem an. Der Fuß riecht nach Zeder mit einem Hauch von Erde, süßem Heu, Kakao und natürlichem Tabak. Deckblatt: Brasilien Arapiraca. Umblatt: Indonesien. Einlage: Kolumbien, Dominikanische Republik. Unter Feuer: Noten von Zeder und Backgewürz sowie eine süße und würzige Hintergrundmischung, während Retronasal der Zug schwarzen Pfeffer, Nelken und geröstete Erdnüsse enthält...so würde ich die ersten Züge beschreiben. Im späteren Verlauf kommt eine faszinierende Mischung aus Gewürzen, Zedernholz und Kakaopulver, wobei eine gewisse leichte Minzschärfe mitschwimmt, eine halbsüße Schokoladenpräsenz versteckt sich oftmals dahinter.  Am Ende steigt die Schärfe ein wenig an und der Rauch wirkt heißer ein. Fazit: Die Green fällt ein wenig aus der Inspirado-Linie, sie wirkt schon fast eigenständig. Nebenaromen von frischen Apfel, Zimt, Walnüsse waren zu finden und heben die Green in ein eigenständigen Aromenhimmel. Für mich war die Red und White vom Geschmack ansprechender. Die Inspirado White gilt weiterhin für mich als Favorit, jedoch war die Green mehr als ein Ausflug wert. Rauchgenuss ca. 75 Minuten. Stärke: 5 von 10. Verarbeitung/Qualität: 8,7 von 10. Abbrand/Zug: 8,8 von 10. Persönliches Geschmackserlebnis: 8,1 von 10.



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Black Label Trading Company Charity Project Benediction Toro (ohne Ring)

Länge: 15.24Durchmesser: 2.14 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Manchmal kann man nicht sagen, wie lange einige Zigarren in einer der Lock&Lock Boxen verbracht haben. Letzte Woche fand ich drei von Black Label, schön verpackt mit kleinen Blattadern durchzogen, dreifach Kappe und einem Deckblatt, das sich wie Samt anfühlt. Wenn ich mich nicht irre, haben die Drei über ein Jahr in der Box verbracht. Der Name...Benediction was so viel wie "Segnung" heißt. Black Label Trading Company (BLTC) wurde 2013 von James Brown gegründet. Als Boutique-Zigarrenhersteller ist BLTC eine Marke, die ausschließlich Zigarren für echte Kenner herstellt. Hier gilt es nicht dem kubanischem nachzuäffen, sondern großartige Zigarre herzustellen. Dazu kommt, dass ihr Kaltgeruch nach Gewürzen, Ingwer, Kakao, Kaffee, Zimt und Dörrobst einiges verspricht. Deckblatt, Umblatt und Einlage sind aus Nicaragua, ich halte hier also eine Puro in der Hand. Unter Feuer: Reichlich Erde und Süße finden sich in den ersten Zügen. Der leichte Ingwer sorgt für Schärfe und Schokostreusel garnieren den Hintergrund. Es findet sich eine schöne Komplexität, Aromen von Zimt, Zedernholz, Gewürzen und gerösteten Nüssen sowie Kakao und viel Zitrus dominieren die Geschmackssruktur. Das zweite Drittel besteht aus holzigen Noten und schwarzem Pfeffer mit einem Hauch von Sahne. Im letzten Drittel geht die Süße zurück und Schokolade, Nuss, Zimt, Zitrus und Sahne bilden den Vordergrund. Der Abbrand war vorbildlich. Rauchgenuss 90 Minuten. Fazit: Welch eine Zigarre! Mir hat sie richtig Spaß gemacht. Ein tolles Aromenspiel, komplex, spannend und nie langweilig. So viel Zimt habe ich noch in keiner Zigarre gefunden. Retronasal spürt sich der Ingwer deutlicher. Sollte sie mir irgendwo nochmals vor die Flinte laufen werde ich wieder zuschlagen. Prädikat: "Kauf mich!" Stärke: 5 von 10. Verarbeitung/Qualität: 9,1 von 10. Abbrand/Zug: 8,7 von 10. Persönliches Geschmackserlebnis: 9,1 von 10.



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Rocky Patel Quarter Century Robusto

Länge: 13.97Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Weiß Gott wie viele großartige Mischungen von Rocky Patel kommen. Unglaublich was hier schon mein Gaumen verwöhnt wurde. Und nun kommt zur 25-jährigen Feier die Quarter Century auf den Testtisch. Obwohl 25 Jahre ist ja nicht ganz richtig, vor 2002 gab es Rocky Patel noch nicht, Rakesh Patels Unternehmen lief unter dem Namen Indien Tabac. Aber was soll's, hier liegt sie nun vor mir... Das Deckblatt ist dunkel, mit kaum auffälligen Adern und wirkt leicht ölig. Zum schönen Gesamtbild tragen auch die beiden Bauchbinden bei, die in rot und gold gestaltet sind. Ihr Kaltgeruch lockt mit dunkler Süße nach Pflaumen und Schokolade. Deckblatt: Mexikanischer San Andres. Umblatt: Honduras. Einlage: Nicaragua. Unter Feuer: Sehr schleppend dringt ein Aroma von roten Pfeffer, etwas Feige und trockenen Erdtönen an den Gaumen. Später erscheinen zu den roten Pfefferflocken noch ein brotiger Sesamgeschmack. Sehr trocken wirkt der Rauch und hinterlässt im Abgang eine leichte Bitterkeit. Im Hintergrund findet sich Schokolade, Leder und etwas Karamell, der von erdigen Tönen zeitweise überdenkt wird. Retronasal wirkt süße Erde, die kräftig mit rotem Pfeffer einhergeht. Der Abbrand zeigt was Qualität bedeutet und was eine gute Zigarre ausmacht. Gradliniger Abbrand und feste Asche so kennt man Rocky Patel! Fazit: Bei einer vierteljahrhundert Zigarre lege ich nun mal die Messlatte ziemlich hoch, da erwartet man doch etwas, oder? Leider muss ich hier für mich notierten, dass es aus dem Hause Rocky Patel weitaus bessere Blends für mich gibt. Nicht falsch verstehen, wir reden hier über den Geschmack... Für mich waren diese düsteren, trockenen Aromen die oftmals aufkamen, nicht so meins. Obwohl ich streckenweise die süße Erde gemischt mit leichter Zeder genießen konnte, wurde dieses wieder durch eine aufkommende Bitterkeit zunichte gemacht. Rauchgenuss ca. 70 Minuten. Stärke: 5 von 10. Abbrand/Zug: 8 von 10. Qualität/Verarbeitung: 8,9 von 10. Persönliches Geschmackserlebnis: 7,8 von 10.



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