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Humidor Maiwald

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Toscano Marzio Robusto
verifizierter Kauf

Länge: 12.70Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Ich hatte schon soviel von ihr gehört und nun, neugierig wie ich bin, ist sie reif verköstigt zu werden. "Marzio" ein interessantes Joint Venture zwischen Toscano und La Aurora. Eine Zigarre die Tabak von Toscano und Tabak aus Kentucky vereinigt. So viel ich weiß gibt es hier nichts vergleichbares...Das Deckblatt dunkel wie eine Kaffeebohne, ölig und rau mit hervorstehenden Adern. Die Bauchbinde sticht hierdurch ziemlich stark heraus, eine schöne Zigarre. Ihr Kaltgeruch ist nach würzigen starken Tabak und nassem Holz. Deckblatt: US Kentucky Extra Dark Fire Cured. Umblatt: Sumatra Dark Air Cured. Einlage: US Kentucky Dark Fire Cured, Dominikanischer Olor Seco und Viso aus Nicaragua. Unter Feuer: Sehr stark würzig und rauchig startet sie, Gott sei Dank bleibt es nicht so kräftig im Geschmack. Obwohl sie von gutem Zug ist, bedankt sie sich gleich zu Anfangs mit Schiefbrandt und geht nach kurzer Zeit aus.Der Geschmack bleibt würzig nach dunkel geröstetem Toast und wird mit Eichenholz, schwarzem Pfeffer und Erde begleitet. Manchmal nehme ich etwas Espresso und Zartbitterschokolade war. Ab der Mitte macht sich eine leichte Schärfe und dominante Bitternoten im Vordergrund breit. Die Balance zwischen süßen und dunklen trockenen Aromen gefällt mir. Fazit: Welch ein wackeliger Abbrand, oft ging sie aus und mehrmals musste ihre Richtung korrigiert werden, dass nervte. Geschmacklich mit kräftiger Würze und von einer gewissen Andersartigkeit. Ich glaube nach einem Steak genau das richtige aber so für einen Smoke in Gemeinschaft, nicht die erste Wahl. Rauchgenuss ca. 60 Minuten. Stärke: 6-7 von 10. Qualität/Verarbeitung: 8,8 von 10. Abbrand/Zug: 7 von 10. Persönliches Geschmackserlebnis: 7,7 von 10.



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ACE Prime Cigars Pichardo Reserva Familiar Toro San Andres
verifizierter Kauf

Länge: 15.24Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Geht man auf die Website von ACE Prime Cigars wirbt diese, wie alle Unternehmen, mit der Leidenschaft zur Zigarre. Das sehr junge Unternehmen wurde 2019 von drei Freunden, mit einem tiefen Stammbaum in der Zigarrenherstellung, gegründet. Natürlich mit der Leidenschaft, die besten Zigarren für alle zu kreieren! 2020 war ein wichtiges Jahr für ACE Prime, den in diesem Jahr entstand die Partnerschaft mit Crowned Heads. Einer der Blends ist Pichardo Reserva Familiar. Sie soll eine Hommage sein, an die reiche Familiengeschichte eines der besten Master-Blender der Welt - Don. Eradio Pichardo! Wenn man diese Zigarre in den Händen hält, nimmt man unweigerlich den Duft von Kakao und Erde sowie eine subtile Fruchtsüße wahr. Optik und Haptik der Zigarre ist wirklich premium. Gleichmäßig dunkelbraun mit zwei gold, weißen Binden. Deckblatt: San Andres, Mexico. Umblatt: Nicaragua, Habano. Einlage: Nicaragua (Estelí, Jalapa und Ometepe). Unter Feuer: Die Pichardo beginnt erst mit leicht rotem Pfeffer und steigert sich sehr schnell in einen Genuss von Sahne Kakao, Erde, Zeder und Nuss. Oftmals wird das Ganze mit einer Fruchtsüße und Walnuss durchsetzt, begleitet wird das Aroma mit viel Cremigkeit. Ab der Mitte flacht das Ganze allerdings ab. Schade eigentlich! Sie bleibt ab da an gleichbleibend, mittelkräftig und mit einer guten gelungenen Geschmackssruktur. Ihr Abbrand ist geradlinig und von leicht fester Asche. Fazit: Die erste Hälfte war einfach traumhaft gelungen, ab der zweiten Hälfte wurden die Aromen weniger beeindruckend, es gab weniger Komplexität und der Zigarre fehlte das gewisse Highlight. Am Ende überwog aber der Eindruck der ersten Hälfte und ihre wirklich gelungenes Geschmacksprofil. Der Anfang war phänomenal und über den Verlauf gesehen gut wegrauchbar, sodass ich jederzeit nochmals zugreifen würde. Hier würde ich allerdings, wenn die Möglichkeit besteht, zu einer Robusto greifen. Rauchgenuss ca. 80-90 Minuten. Stärke: 5 - 6 von 10. Verarbeitung/Qualität: 9 von 10. Abbrand/Zug: 9,4 von 10. Persönliches Geschmackserlebnis: 8 von 10.



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Caoba Cigars Zigarren Don Mario
verifizierter Kauf

Länge: 13.65Durchmesser: 2.14

Kleine Tabacaleras sind oftmals nicht bekannt, jedoch bieten gerade diese eine ungewöhnliche Vielfalt. Mit viel Hingabe werde einzigartige Blends kreiert, die mit Leidenschaft eine außergewöhnliche Geschmacksstruktur schaffen. Einer dieser Kreation ist die Zigarre von Don Mario, die in einer kleinen Tabacalera in der Dominikanischen Republik gefertigt wird. Das sie auf dem deutschen Gabentisch gelandet ist, ist dem Händler Sebatian Gollas aus Berlin zu verdanken. Das Deckblatt dieser Schönheit hat eine dunkle schokoladenbraune Farbe und wirkt sehr ölig. An der Nase macht sich leicht der Duft von Erde, Kaffeebohnen und Leder bemerkbar. Deckblatt: Mexiko (San Andrés). Umblatt: Dominikanische Republik. Einlage:  Dominikanische Republik. Unter Feuer: Die Erdigkeit wird nicht nur am Anfang dominant wahrgenommen, sondern bleibt im ganzen Verlauf stets im Vordergrund. Streckenweise wird diese Note überlagert mit Kaffee und Leder. Am Gaumen findet sich Pfeffer der mit ein Backgewürz durchzogen ist. Retronasal merkt man die Erdigkeit und Leder stärker. Im Verlauf bauen sich Aromen von Zeder und einer dunklen Fruchtsüße auf. Fazit: Die Caoba konnte wunderbar weggeraucht werden, sie Bedarf keinerlei Aufmerksamkeit und ist sicherlich ein guter Begleiter bei abendlichen Gesprächen mit Freunden. Ihr Abbrand war gradlinig und langsam, sodass ein Rauchgenuss von ca.90 Minuten zustande kam. Ihre Geschmackssruktur kam mir sehr entgegen, ich mochte ihre Süße in Kombination mit ihrer ausgeprägten Erdigkeit. Für mich eine gute Wahl, hier werde ich erneut zugreifen. Stärke: 6 von 10. Verarbeitung/Qualität: 9,1 von 10. Abbrand/Zug: 8,9 von 10. Persönliches Geschmackserlebnis: 9,1 von 10.



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Macanudo Inspirado Green Toro
verifizierter Kauf

Länge: 15.24Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Mittlerweile zählt Macanudo mit zu den beliebtesten Marken bei den Aficionados. Bei uns in Deutschland steigt der Bekanntheitsgrad immer mehr, in der USA war sie eine Zeitlang die meistverkaufte Marke. Mir war am Anfang nur die Cafe bekannt, nun erstreckt sich die ganze Macanudo Vielfältigkeit auch in meinem Humidor, besonders die Inspirado-Linie. Nach White, Orange und Red, ist die Green jetzt bei mir eingezogen. Das Deckblatt hatte eine mittel-dunkelbraune Farbe mit etwas Fleckenbildung und mehr Rauheit als ich erwartet hätte, ölig fühlt sie sich trotzdem an. Der Fuß riecht nach Zeder mit einem Hauch von Erde, süßem Heu, Kakao und natürlichem Tabak. Deckblatt: Brasilien Arapiraca. Umblatt: Indonesien. Einlage: Kolumbien, Dominikanische Republik. Unter Feuer: Noten von Zeder und Backgewürz sowie eine süße und würzige Hintergrundmischung, während Retronasal der Zug schwarzen Pfeffer, Nelken und geröstete Erdnüsse enthält...so würde ich die ersten Züge beschreiben. Im späteren Verlauf kommt eine faszinierende Mischung aus Gewürzen, Zedernholz und Kakaopulver, wobei eine gewisse leichte Minzschärfe mitschwimmt, eine halbsüße Schokoladenpräsenz versteckt sich oftmals dahinter.  Am Ende steigt die Schärfe ein wenig an und der Rauch wirkt heißer ein. Fazit: Die Green fällt ein wenig aus der Inspirado-Linie, sie wirkt schon fast eigenständig. Nebenaromen von frischen Apfel, Zimt, Walnüsse waren zu finden und heben die Green in ein eigenständigen Aromenhimmel. Für mich war die Red und White vom Geschmack ansprechender. Die Inspirado White gilt weiterhin für mich als Favorit, jedoch war die Green mehr als ein Ausflug wert. Rauchgenuss ca. 75 Minuten. Stärke: 5 von 10. Verarbeitung/Qualität: 8,7 von 10. Abbrand/Zug: 8,8 von 10. Persönliches Geschmackserlebnis: 8,1 von 10.



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Black Label Trading Company Charity Project Benediction Toro (ohne Ring)

Länge: 15.24Durchmesser: 2.14 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Manchmal kann man nicht sagen, wie lange einige Zigarren in einer der Lock&Lock Boxen verbracht haben. Letzte Woche fand ich drei von Black Label, schön verpackt mit kleinen Blattadern durchzogen, dreifach Kappe und einem Deckblatt, das sich wie Samt anfühlt. Wenn ich mich nicht irre, haben die Drei über ein Jahr in der Box verbracht. Der Name...Benediction was so viel wie "Segnung" heißt. Black Label Trading Company (BLTC) wurde 2013 von James Brown gegründet. Als Boutique-Zigarrenhersteller ist BLTC eine Marke, die ausschließlich Zigarren für echte Kenner herstellt. Hier gilt es nicht dem kubanischem nachzuäffen, sondern großartige Zigarre herzustellen. Dazu kommt, dass ihr Kaltgeruch nach Gewürzen, Ingwer, Kakao, Kaffee, Zimt und Dörrobst einiges verspricht. Deckblatt, Umblatt und Einlage sind aus Nicaragua, ich halte hier also eine Puro in der Hand. Unter Feuer: Reichlich Erde und Süße finden sich in den ersten Zügen. Der leichte Ingwer sorgt für Schärfe und Schokostreusel garnieren den Hintergrund. Es findet sich eine schöne Komplexität, Aromen von Zimt, Zedernholz, Gewürzen und gerösteten Nüssen sowie Kakao und viel Zitrus dominieren die Geschmackssruktur. Das zweite Drittel besteht aus holzigen Noten und schwarzem Pfeffer mit einem Hauch von Sahne. Im letzten Drittel geht die Süße zurück und Schokolade, Nuss, Zimt, Zitrus und Sahne bilden den Vordergrund. Der Abbrand war vorbildlich. Rauchgenuss 90 Minuten. Fazit: Welch eine Zigarre! Mir hat sie richtig Spaß gemacht. Ein tolles Aromenspiel, komplex, spannend und nie langweilig. So viel Zimt habe ich noch in keiner Zigarre gefunden. Retronasal spürt sich der Ingwer deutlicher. Sollte sie mir irgendwo nochmals vor die Flinte laufen werde ich wieder zuschlagen. Prädikat: "Kauf mich!" Stärke: 5 von 10. Verarbeitung/Qualität: 9,1 von 10. Abbrand/Zug: 8,7 von 10. Persönliches Geschmackserlebnis: 9,1 von 10.



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Rocky Patel Quarter Century Robusto

Länge: 13.97Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Weiß Gott wie viele großartige Mischungen von Rocky Patel kommen. Unglaublich was hier schon mein Gaumen verwöhnt wurde. Und nun kommt zur 25-jährigen Feier die Quarter Century auf den Testtisch. Obwohl 25 Jahre ist ja nicht ganz richtig, vor 2002 gab es Rocky Patel noch nicht, Rakesh Patels Unternehmen lief unter dem Namen Indien Tabac. Aber was soll's, hier liegt sie nun vor mir... Das Deckblatt ist dunkel, mit kaum auffälligen Adern und wirkt leicht ölig. Zum schönen Gesamtbild tragen auch die beiden Bauchbinden bei, die in rot und gold gestaltet sind. Ihr Kaltgeruch lockt mit dunkler Süße nach Pflaumen und Schokolade. Deckblatt: Mexikanischer San Andres. Umblatt: Honduras. Einlage: Nicaragua. Unter Feuer: Sehr schleppend dringt ein Aroma von roten Pfeffer, etwas Feige und trockenen Erdtönen an den Gaumen. Später erscheinen zu den roten Pfefferflocken noch ein brotiger Sesamgeschmack. Sehr trocken wirkt der Rauch und hinterlässt im Abgang eine leichte Bitterkeit. Im Hintergrund findet sich Schokolade, Leder und etwas Karamell, der von erdigen Tönen zeitweise überdenkt wird. Retronasal wirkt süße Erde, die kräftig mit rotem Pfeffer einhergeht. Der Abbrand zeigt was Qualität bedeutet und was eine gute Zigarre ausmacht. Gradliniger Abbrand und feste Asche so kennt man Rocky Patel! Fazit: Bei einer vierteljahrhundert Zigarre lege ich nun mal die Messlatte ziemlich hoch, da erwartet man doch etwas, oder? Leider muss ich hier für mich notierten, dass es aus dem Hause Rocky Patel weitaus bessere Blends für mich gibt. Nicht falsch verstehen, wir reden hier über den Geschmack... Für mich waren diese düsteren, trockenen Aromen die oftmals aufkamen, nicht so meins. Obwohl ich streckenweise die süße Erde gemischt mit leichter Zeder genießen konnte, wurde dieses wieder durch eine aufkommende Bitterkeit zunichte gemacht. Rauchgenuss ca. 70 Minuten. Stärke: 5 von 10. Abbrand/Zug: 8 von 10. Qualität/Verarbeitung: 8,9 von 10. Persönliches Geschmackserlebnis: 7,8 von 10.



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Year of the Ox 2021 (Gran Toro)
verifizierter Kauf

Länge: 15.88Durchmesser: 2.22 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Zum vierten mal gibt es diese limitierte Zigarrenserie von VegaFina, die das chinesische Neujahr zum Thema hat. Ich glaube Davidoff startete das erste Mal damit, eine Zigarre nach dem chinesischen Neujahr zu benennen. Na ja, irgendeinen Namen muss man schon einer Zigarre geben, wie man hier jedoch auf China und sein neues Jahr kommt, bleibt mir ein Rätsel. Nach Hund, Schwein und Ratte ist jetzt der Ochse dran, geschmackvoll hört sich das gerade jedenfalls nicht an. Das Toro Format liegt schon richtig fett in der Hand, zimtfarbendes Deckblatt mit einer schönen Struktur von Blattadern. Altbekannt ist ihre Bauchbinde, eine weitere zeichnet sie als Limited aus. Ihr Kaltgeruch ist nach Mandeln, Erde, Leder, Heu und Rosinen, im Hintergrund bemerkt man Gewürznoten. Deckblatt: Habana 2000. Umblatt: Nicaragua Einlage: Dominikanische Republik, Nicaragua. Herkunftsland: Dominikanische Republik. Unter Feuer: Sie startet etwas glatt für mich, dann erhebt sich etwas blumiges, ein wenig Kakao, Malz, Leder und Erde mit einem kieselligen Eindruck. der Zug erscheint mir zu schwer, so dass ich ab der Mitte der Zigarre ein wenig, mit den Fingern, den Tabak leicht knete. Nach ein wenig kneten scheine ich Erfolg zu haben, der Zug wird wesentlich besser. Im ganzen spielt eine leichte schwarze Pfeffer Note mit, die mit dem floralen Anteil und etwas Eichenholz eine schönes Gesamtaroma ergibt. Im Verlauf finden sich die Aromen von Salz, Kräutern, Leder, Erde und Holz.  Retronasal; leicht Milchschokolade, Rosinen und etwas Karamell, stärker ausgeprägt ist hier auch der schwarze Pfeffer. Ihr Abbrand war geradlinig und sehr langsam, so dass ein Rauchgenuss von über zwei Stunden entstand. Fazit: Ich empfand sie eher mild als vollmundig. Ihre Geschmackssruktur spiegelt das wieder, was man von einer VegaFina erwartet. Daher bin ich auch nicht ganz so überrascht! Ihren Zug hätte ich mir ein wenig leichter gewünscht. Im Großen und Ganzen eine gelungene Zigarre, mit einer schönen, runden und ausgewogenen Geschmacksstruktur. Stärke: 5 von 10. Verarbeitung/Qualität: 9 von 10. Abbrand/Zug: 7,8 von 10. Persönliches Geschmackserlebnis: 8,3 von 10.



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Oscar Valladares Super Fly Maduro Toro
verifizierter Kauf

Länge: 15.24Durchmesser: 2.14 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Oscar Valladares? Ja genau, das ist die Manufaktur die ihre Zigarre entweder in ein weiteres Tabakblatt wickelt oder aber deren Bauchbinde aus Tabak herstellt. Aber die Methode wirkt, heute kennt fast jeder Aficionado die "The Leaf by Oscar" oder die "Altar Q Toro". Die Super Fly kommt hier mit einer sehr auffälligen Bauchbinde daher und erinnert mich an amerikanische Bonbon-Verpackungen. Das ganze Gesamtbild ist eine Augenweide. Ihr Kaltgeruch erinnert mich an Brombeermarmelade mit Vanille und Schokolade sowie ein wenig Erdnuss. Deckblatt: Mexikanischer San Andrés. Umblatt: Honduras. Einlage: Honduras, Nicaragua, Dominikanische Republik. Unter Feuer: Ihre Geschmacksstruktur ist eine Mischung aus Karamell, Vanille, Erdnüssen und einem Hauch Pfeffer. Der Gaumen wird mit einer Schokosüße und Kaffee beschossen, die hin wieder mit einem Hauch von Feige und Kirsche abklingt. Retronasal finden sich die Aromen nicht, hier herrscht starke süße Erdigkeit, Koriander und Gewürze. Zwischenzeitlich spielt sich Erdnussbutter mit salzigem Mais ein und Noten von Erdnuss, Pfeffer, Muskatnuss und Leder kommen gelegentlich in den Vordergrund. Der Rauch ist kühl, mit etwas Cremigkeit. Ihr Abbrand ist mit einer leicht welligen Brandlinie, die eine mausgraue Asche hinterlässt. Fazit: Mal wieder etwas, was genau mein Geschmacknerv getroffen hat. Ein wunderbares Spiel aus dunklen Noten, abgelöst von Fruchtigkeit und Süße. Sie ist nicht fett, cremig sondern eigentlich trocken und komischerweise ist es genau das was ihr Geschmacksprofil abrundet. Außergewöhnlich, interessant, komplex und spannend... Ich glaube hier muss eine Kiste geordert werden! Rauchgenuss ca. 70 bis 80 Minuten. Stärke: 6 von 10. Verarbeitung/Qualität: 9 von 10. Abbrand/Zug: 8,9 von 10. Persönliches Geschmackserlebnis: 9,1 von 10.



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Costa Platinum Robusto XL

Länge: 12.70Durchmesser: 2.22 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

In England bin ich das erste Mal auf diese Zigarre gestoßen. Der Händler war ziemlich proud auf diese Zigarre und für 5 Pfund konnte ich ja eigentlich nichts verkehrt machen. Mit ihrer Würzigkeit haftete sie sich gut in meiner Erinnerung und wie das Leben so passiert, fand ich sie später auch in Düsseldorf. Der alte britische Händler erzählte mir seine Geschichte wie er an das gute Stück gekommen ist..kurzum es war ein gelungener schöner Abend. Tabacosta wurde 2012 gegründet und hat seinen Sitz in Panama. Das Unternehmen zog 2014 nach Estelí. Derzeit beschäftigt das Unternehmen 200 Mitarbeiter und soll jährlich 1,8 Millionen Zigarren verkaufen, die in verschiedenen Ländern der Welt vertrieben werden, so viel ich weiß. Auf der IPCPR im Jahre 2016 wurden zwei neue Mischungen vorgestellt eine davon war die Costa Platinum. In Deutschland gibt es eventuell nur noch Restbestände, aufgelegt wurden sie hier, soviel ich weiß, nie. Die neue Platinum besteht aus einem Habano-Oscuro Deckblatt, einem ecuadorianischen Umblatt und einer Einlage aus drei Regionen in Nicaragua: Condega, Estelí und Jalapa. Sieht verdammt gut bearbeitet aus das Stück und wirkt in der Hand durch ihr Deckblatt ziemlich rau. Ihr Kaltgeruch ist von bittersüßer Schokolade und Erde. Unter Feuer: Ihr Startup ist ziemlich stark nach kräftigem Tabakgewürz gepaart mit schwarzem Pfeffer und starkem Espresso. Ihr Zug ist sehr leicht und bringt dir die süß, rauchigen Röstaromen direkt in dein Geschmackszentrum. Retronasal peitscht hier der schwarze Pfeffer leicht in das Geschmacksprofil. Primär sind hier erdige Noten, die mit Kaffee, Bitterschokolade, Kakao, Pfeffer und Röstaromen vermischt werden. Oftmals fand ich etwas Zeder im Programm. Der Abbrand war absolut sehr langsam, geradlinig und von einer festen Aschestruktur. Fazit: Ich weiß nicht wie lange es noch dieses Leckerchen gibt und ob sie überhaupt noch irgendwo zu finden ist. So eine fantastische Zigarre unter 4 € ist glaube ich nur selten zu finden. Ein Geschmacksprofil was man einfach gut wegrauchen kann, ein Kaffee dazu und die Welt ist wieder in Ordnung. Die Tabacalera American Caribbean Cigar Company hatte damals noch Restbestände, ob dieser Blend heute noch existent ist oder unter anderem Namen neu aufgelegt wurde, ist mir nicht bekannt.... Wenn ihr mehr wisst, bitte lasst es mich wissen. Rauchgenuss ca. 70-80 Minuten. Stärke: 6 von 10. Verarbeitung/Qualität: 9,2 von 10. Abbrand/Zug: 9 von 10. Persönliches Geschmackserlebnis: 8,8 von 10.



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León Jimenes Family Reserve 110th Anniversary Edition (Guillermo - schwarzer Ri
verifizierter Kauf

Länge: 15.24Durchmesser: 2.14 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Für diejenigen, die Guillermo León nicht kennen, sollte der Löwenkopf auf dem Etikett einen Hinweis geben. Eine La Aurora! Ein Produkt aus der ältesten, in betrieb befindlichen, Zigarrenfabrik der Dominikanischen Republik. La Aurora wurde 1903 von Eduardo León Jimenes gegründet und 2 Generationen später, ist sein Enkel Guillermo León Herbert am Ruder. Das Löwensymbol auf der Band steht stellvertretend für den ursprünglichen „Löwen“, der für die ersten La Aurora Bauchbinde entworfen wurde, die in den 1920er Jahren gegründet wurde. Anlässlich seines 110-jährigen Bestehens im Zigarrengeschäft, kreierte Guillermo León, Inhaber von La Aurora, diese Mischung hier, die seinen Vater Fernando Léon Asensio ehrt, der 2009 starb, nachdem er das Unternehmen viele Jahre lang geführt hatte. Eine Kreation aus einer einzigartigen Mischung aus fünf Länder. Deckblatt: Ecuador HVA Habano. Umblatt: Dominikanische Republik, Kamerun. Einlage: Dominikanische Republik, Nicaragua, Peru, Brasilien. Dieser Kaltgeruch nach Schokolade, dunkle Früchte und Zeder einfach wunderbar. Unter Feuer: Welch ein Genuss deine Nase beim Anzünden erreicht...Der cremige volumenreiche Rauch, der von dieser Zigarre aufsteigt, riecht stark nach Muskatnuss und Zimt, einer sehr schönen Kombination und ich glaube leicht Marzipan wahrzunehmen. Ein Geschmack erreicht die Sinne aus gerösteten Nüssen, schwarzem Pfeffer, der in einem üppigen Lederprofil sich verwirbelt. Es gibt retronasal einen Hauch von Anis und Kaffee mit ein wenig Popcorn. Begleitet wird das ganze von dunkler Schokolade, schwarzem Pfeffer, Anis und einer Honigsüße. Der Abbrand der leichten Boxpress ist geradlinig und von lockerer Asche. Rauchgenuss ca. 90 Minuten. Fazit: Die whiskyfarbende Family Reserve lässt dich das Jetzt genießen. Schokolade und Kaffee versüßt dir den jetzigen Moment und lässt dich den Alltag vergessen. Ein schönes Abschalten, dabei ein schönes Buch...Herz was willst du mehr. Stärke: 5-6 von 10. Verarbeitung/Qualität: 9,4 von 10. Abbrand/Zug: 9,1 von 10. Persönliches Geschmackserlebnis: 8,9 von 10.



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Winston Churchill The Late Hour Toro

Länge: 15.24Durchmesser: 2.14 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Vielleicht geht es euch auch so...es gibt Zigarren die erzählen nicht nur eine eigene Geschichte, sondern sind auch noch eng mit den eigenen Erlebnissen verknüpft. Zigarren die bei besonderen Anlässen verköstigt wurden und daher einen besonderen Stellenwert haben. Die "The late hour" ist so eine für mich! Wenn es um berühmte Zigarrenraucher geht, enthält jede Liste Sir Winston Churchill. Er war ein so begeisterter Zigarrenraucher, dass die Churchill- Größe tatsächlich nach ihm benannt wurde. Anfang 2015 veröffentlichte Davidoff eine exklusive Marke namens Winston Churchill . Aufgrund des Erfolgs der ersten Veröffentlichung fügte Davidoff eine zweite Zeile hinzu, Winston Churchill Late Hour , die nach den kleinen Stunden benannt ist, die Churchill gewöhnlich mit Schreiben und Strategisieren verbracht hat, als er durch die tückische Unsicherheit des Zweiten Weltkriegs navigierte. Warum gerade Davidoff? Davidoff-Zigarren wurden in den 1960er Jahren in Kuba von Zino Davidoff geboren, dessen in Genf ansässiger Tabakladen von einigen der größten Würdenträger des 20. Jahrhunderts besucht wurde, darunter Vladimir Lenin und Winston Churchill. Hier hatte Zino seinen ganz besonderen Stellenwert zu Winston Churchill gefunden. Deckblatt: Ecuador Habano. Umblatt: Mexiko, Ecuador. Einlage: Dominikanische Republik, Nicaragua. Die Late hour: Wollen wir wirklich bei Davidoff über Aussehen und Verarbeitung sprechen? Ich erspare mir das! Davidoff ist für mich einer der Zigarren, die mich nie in der Verarbeitung oder Qualität enttäuscht haben. Perfektion die ihre Wertigkeit bestimmt! Der Kaltgeruch des Zigarrenfußes ist blumig mit einem Hauch von Schokolade, Leder und Pfeffer. Unter Feuer: Intensive Aromen von rauchiger Eiche und schwarzem Pfeffer, begrüßen anfänglich den Gaumen, während Retronasal etwas Zitrus, mit Leder und  Pfeffernoten erscheinen. Im Verlauf bildet sich bittersüße Schokolade mit einer darunter liegenden Salzigkeit, die sich auf den Lippen ablegt. Viele Gewürze und nussigen Aromen drängen ins Geschmacksbild und enden in cremiger, leicht rauchiger, samtiger Vanille. Später werden einem Erdigkeit und die leichten blumigen Noten eingespielt, deren Exitus in Holz, Zeder, Zimt und Karamell finden. Fazit: Wenn der Tag auch nicht besonders ist, mit dieser Zigarre findet er sein Highlight. Die dunklen Aromen gepaart mit der perfekten Konstruktion machen diese Davidoff zu einem exquisiten Erlebnis. Sie ist eine der Zigarren die das Herz eines Aficionados höher schlagen lässt. Und das Ganze noch verpackt in die Geschichte eines großen Mannes. Prädikat: "Besonders wertvoll"... Rauchgenuss ca.80 Minuten. Stärke: 4 von 10. Verarbeitung/Qualität: 9,9 von 10. Abbrand/Zug: 9,9 von 10. Persönliches Geschmackserlebnis: 9,7 von 10.



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Kristoff Signature Series JT Toro
verifizierter Kauf

Länge: 0.00Durchmesser: 0.00 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Von Kristoff habe ich schon einige verköstigt, heute ist JT Signature dran. Die Geschichte dahinter: Im Jahr 2019 begann Kristoff Cigars mit der Einführung einer Zigarre, die als Kristoff JT Signature Series bekannt ist. Der Name JT steht für Jarrid Trudeau , Vice President of Sales bei Kristoff Cigars. Es ist ein Projekt, das von Trudeau geleitet wurde - und das auf einzigartige Weise auf den Markt gebracht wurde.  Die JT Signature-Serie ist auch eine der wenigen kastengepressten Zigarren, die Kristoff angeboten hat. Die Produktion wird in der Fabrik von Charles Fairmorn abgewickelt - einer Fabrik, in der im Laufe der Jahre der Löwenanteil der Kristoff-Mischungen hergestellt wurde. Klasse sieht sie aus, die Boxpress mit ihrer Kaffeebohnenfarbe. Auf der Oberfläche befinden sich viele kleine Flecken und man erkennt genau, hier wurde nicht mit einem Pinsel nachgeholfen. Viele kleine sichtbare Adern sind zu sehen und die Kappe ist hervorragend verarbeitet und per Pigtail verschlossen. Die Bauchbinde wirkt edel mit ihrer Marmorierung und der goldenen Schrift. Sie riecht leicht nach süßer Erde, Schokolade und ein wenig nach Feige. Der Trockenzug ist nach Zeder und schwarzem Pfeffer. Deckblatt: Ecuadorian HVA Habano. Umblatt: Sumatra. Einlage: Mexikanisch San Andrés und Dominikanische Republik. Unter Feuer: Mit kräftigen Gewürzen startet sie und man schmeckt schon leicht den schwarzen Pfeffer, der hier und da mal stärker aufbebt. Kakao mit einer subtilen Cremigkeit vermischt sich mit einem Geschmack von Birke und Zeder. Retronasal findet sich ein Geschmack, den ich kaum deuten kann, erinnert ein wenig an Kreuzkümmel mit einer dunklen Tabaknote. Irgendwas zitrusmäßiges schwimmt in den ganzen Gewürzen mit und macht die Zigarre einfach spannend für mich. Nicht nur das lohnt sich an der Geschmacksplättchen zu schmecken, sondern auch ihre Erdigkeit, die im Vordergrund steht und hervorragend mit dem anstehenden Gewürz harmoniert. Der Abbrand ist nicht immer geradlinig und mir locker Asche. Fazit: Kristoff lieferte hier einen großartigen Geschmack ab. Die Signature hat eine Menge an Komplexität und eine sehr gute Konstruktion. Gut ausgewogen und ausbalanciert wird der Geschmack zum Gaumen getragen. Das unbeschreibliche Gewürz gilt es zu entdecken und hinterlässt eine Einzigartigkeit. Rauchgenuss ca 80 Minuten. Stärke: 5 von 10. Qualität/Verarbeitung: 8,9 von 10. Abbrand/Zug: 8,9 von 10. Persönliches Geschmackserlebnis: 8,9 von 10. Persönliche Punktebewertung: 92 Points.



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Laura Chavin Classic No. 1 Virginy (Toro)
verifizierter Kauf

Länge: 13.97Durchmesser: 2.14 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Würde ich es einfach beschreiben, so würde ich ihn fruchtig, frisch, leicht süßlich und sehr grasig und holzig beschreiben. Wovon ich rede? Natürlich von dem Kaltgeruch der Laura Chavin Virginy....Eine Premiumzigarre die gerade sowas von gehyped wird. Den ersten Kontakt zu einer Laura Chavin hatte ich Anfang 2019, mit der Classic No. 22 (Panetela). Ich kann mich erinnern, dass sie sehr frisch, fruchtig, floral schmeckte und mir dazu irgendwie Champagner und Sekt einfiel. Aber kommen wir nun zur Virginy No. 1.. eine Premiumzigarre die wohl, so sagt man, weltweit den einzigen genetisch noch unberührten Urtabak, dem Carbonell’schen Olor Dominican Virgen, in sich trägt.  Die Zigarrenmarke Laura Chavin ist nach der Tochter des Gründers und Inhabers Helmut Bührle benannt. Im Jahre 2014 entschied sich Helmut Bührle dazu sich von seinem langjährigen Produzenten, der Tabacalera de Garcia in La Romana, zu trennen, um eine neue, eigenständige Produktion in der Dominikanischen Republik aufzubauen. Durch die Insolvenz im Jahre 2017 verschwand die Marke komplett vom Markt. Seit Anfang 2019 feiert die Marke unter neuer Regie ein Come Back. Deckblatt: Connecticut Shade Ecuador. Umblatt: Dominikanische Republik. Einlage: Dominikanische Republik. Unter Feuer: Sie beginnt cremig, sehr holzig, weich mit fruchtigen Noten, die von einer gewissen Süße untermalt wird. Retronasal wirkt das Ganze sehr grasig und floral. In Verlauf, wird sie, ab der Mitte, sehr feinherb und sehr säuerlich mit einer Mischung aus Heu, Zitrusfrüchten und blumigen Noten. Ab der Mitte gefällt sie mir auch besser, der voluminöse Rauch trägt in seiner dominierenden Fruchtigkeit eine gewisse Schokosüße mit sich. Der Abbrand ist geradlinig, messerscharf und zeigt, dass es sich hier um eine wirklich sehr gute Qualität und Verarbeitung handelt. Fazit: Wer eine Premiumzigarre auf dem Markt mit 25 € anbietet, der muss auch verdammt gut abliefern. Ist die Virginy No.1 eine so außergewöhnliche Zigarre? Hier teilt sich meine Meinung... Auf der einen Seite bietet sie etwas ungewöhnliches im Genuss, auf der anderen Seite wirkt sie auf mich gleichbleibend und hat nicht so meinen Geschmacksnerv getroffen. Bei dem Preissegment muss etwas mehr als nur Geschmack begeistern, es muss sich ein auf und ab, eine Wechsel der Intensität, eine Herausforderung, eine Entdeckung der Einzigartigkeit in der Zigarre finden. Etwas was in dir harmonisch "ja" sagt. Die Virginy ist eine gute Zigarre die aber aufgrund ihres Preises, sehr exquisit bleibt. Rauchgenuss ca.65 Minuten. Stärke: 5 von 10. Qualität/Verarbeitung: 9 von 10. Abbrand/Zug: 9 von 10. Persönliches Geschmackserlebnis: 8,1 von 10. Persönliche Punktebewertung: 91 Points.



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Crowned Heads Jericho Hill OBS
verifizierter Kauf

Länge: 12.07Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Obwohl ich sie 2014 nach der Messe das erste mal probiert hatte und begeistert war, greife ich viel zu wenig zu ihr. Die Rede ist hier von der Jericho Hill von Crowned Heads. Aber wie kam es zu diesem Namen? Informationen hierzu konnte ich auf der Website von Crowned Heads finden: John R. "Johnny" Cash gilt allgemein als einer der einflussreichsten amerikanischen Musiker des 20. Jahrhunderts. Sein Erbe inspiriert weiterhin viele, einschließlich der gekrönten Köpfe. Jericho Hill wurde von Cashs Interpretation von "Cocaine Blues" inspiriert, die 1968 auf Cashs Live-Album "At Folsom Prison" zu finden war. Das Lied handelt von einem Mann, Willy Lee, der einen dunklen Weg einschlägt, der durch den Einfluss von Whisky und Kokain hervorgerufen wird. Willy wird in Juarez, Mexiko, gefangen genommen und vom Sheriff aus Jericho Hill vor Gericht gestellt. Cash war das vierte von sieben Kindern, und Jericho Hill ist die vierte reguläre Produktion von Crowned Heads. Das dunkle Deckblatt, das auf Jericho Hill verwendet wird, ist eine Anspielung auf „The Man in Black“, da die Deckblattsorte (Mexican San Andres) eine Anspielung auf die Referenz „Juarez, Mexico“ in „Cocaine Blues“ ist.  Na ja, so ist das! Übrigens, Jericho Hill wurde in der Fabrik von My Father SA in Esteli, Nicaragua, entwickelt. Deckblatt: San Andrés Mexiko. Umblatt: Nicaragua. Einkage: Nicaragua. Welch ein öliges Deckblatt, sie wirkt fantastisch mit ihrer klassisch aussehenden Bauchbinde. Eine schön konstruierte Zigarre, leicht boxpress, dessen Kaltgeruch nach Schoko, Anis und süßer Melasse einem eine Vorfreude ins Gesicht zaubert. Unter Feuer: Die ersten Züge sind süß mit Erdig- und Holzigkeit. Leichter schwarzer Pfeffer und eine Vielzahl an Gewürzen nimmt sofort seine Arbeit auf. Später windet sich ein Lederprofil an deinem Gaumen vorbei, der dann in Kaffee und Schoko sein Endgeschmack findet. Ab der Mitte droht sie sich zu verlieren, ich musste sie von Asche befreien, neu anzünden und degasieren, danach konnte das Geschmacksinferno weitergehen. Viele dunkle Aromen umschmeicheln die Geschmacksplättchen und ich kann sie weiß Gott nicht benennen... Kakao, Holz, Gewürze und eine reiche Erdigkeit bestimmen den Vordergrund. Eine Cremigkeit... Süße, Zitrusfrüchte, Holz und Leder spielen stellenweise in diesem Ensemble mit.   Fazit: Ich glaube die Jericho Hill ist für einen erfahrenen Gaumen gedacht. Ihr Geschmacksprofil ist so reichhaltig abgestimmt und bietet viele kleine Nebennuancen, die erst einmal entdeckt werden wollen. Das passiert bei den vielen Zigarren die ich verköstige nicht oft. Für mich eine spektakuläre Zigarre! Bleibt für mich nur zu klären...Warum habe ich nicht öfter zu ihr gegriffen? Rauchgenuss ca. 65 Minuten. Stärke: 6-7 von 10. Verarbeitung/Qualität: 9,7 von 10. Abbrand/Zug: 8,8 von 10. Persönliches Geschmackserlebnis: 9,2 von 10. Persönliche Punktebewertung: 93 Points.



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ADV Cigars & McKay Piece of Heart Short Belicoso
verifizierter Kauf

Länge: 12.70Durchmesser: 2.06

Damals wurde die Piece of Heart zu erst und exclusiv für die Schweiz hergestellt und hatte eine gemeinnützige Verbindung zur Dominikanischen Republik. Jeweils 2 SFR der Zigarre fließen in soziale Hilfsprojekte für Bildung, Sozialarbeit, Jugendgruppenprogramme, freiwillige Reinigung von Stadtvierteln und Sportprogramme. Ferner wird mit einem Teil des Erlöses bedürftigen Kindern in der Karibik kostenlos Korrekturbrillen zur Verfügung gestellt. Wunderbar...mit dem Kauf tut man nicht nur seinem Genuß etwas gutes. Deckblatt: Ecuador/Connecticut Shade. Umblatt: Indonesien. Einlage:Dominikanische Republik, Ecuador. Sie wirkt sehr hell mit ihrem Connecticut Shade Deckblatt, kaum Adern sind zu erkennen und das ganze sieht fantastisch gut verarbeitet aus. Die Bauchbinde mit ihrem metallischen grünen Absatz passt sich dem nahtlos hier an. Ihr Kaltgeruch ist nach leicht süßem Heu und etwas Honig. Unter Feuer: Ihre ersten Züge wirken auf mich leicht holzig und mit grasigen florale Noten gespickt. Erst ein wenig später steigt ihre Cremigkeit ein und bringt eine leichte gewisse Süße mit. Im Verlauf steigen nussige Aromen im Vordergrund auf, sie behält aber ihre florale und holzige Struktur. Das ganze läuft mild...sehr mild ab. Retronasal findet man hier etwas Mandel. Pfeffer ist im Verlauf überhaupt nicht präsent. Eine leichte Säure schwingt im Hintergrund mit und erinnert mich an stark verdünnter Lakritze. Ab der Mitte werden die nussigen Aromen etwas dunkler. Kommen wir zum Abbrand, dieser ist messerscharf gerade und von mausgrauer Farbe, Die Asche bildet eine feste Struktur und hält sich lange an der Zigarre fest. Fazit: In der Piece of Heart finden sich viele holzige und nussige Aromen. Ihr floraler Anteil ist nicht so meine Geschmackswelt, deshalb sollte auf die Bewertung "persönliches Geschmackserlebnis" nicht ganz so Wert gelegt werden. Ich hatte hier eine Premium Zigarre in der Hand, deren Verarbeitung, Abbrand und Qualität vortrefflich war. Von Stärke brauchen wir hier kaum sprechen denn sie ist sehr mild, wirklich sehr sehr mild. Wer die Geschmacksrichtung mag, wird hier eine hervorragende Zigarre finden. Für mich gibt es hier eine klare Kaufempfehlung für Aficionados die holzig, florale und nussige Noten mögen... Rauchgenuss ca. 90 Minuten. Stärke: 3 von 10. Verarbeitung/Qualität: 9,8 von 10. Abbrand/Zug: 9,4 von 10. Persönliches Geschmackserlebnis: 7,8 von 10. Persönliche Punktebewertung: 90/91 Points.



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