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Humidor Schatzkiste_1

19 Einträge
Kommentar: Beinahe Gesamter Zigarrenverlauf

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Pipers Classic Senoritas
verifizierter Kauf

Länge: 9.80Durchmesser: 1.05 Herstellungsart Maschinell hergestellt (Shortfiller)MM

Naja. Natürlich muss ich in meine Bewertung miteinfließen lassen, dass diese Zigarillos lediglich mit 10ct pro Stück zu Buche schlagen. Trotzdem sind sie kein Gaumenschmauß. Die Verarbeitung ist so lala. Sie sind ganz anständig gewickelt, aber um das Mundstück ist die Einlage ein bisschen locker, sodass genug Spielraum da ist, um lose Tabakstücke freizusetzen. Die Faltkante des Deckblatts ist dagegen sauber und sieht wie eine Naht aus. Das Deckblatt selbst ist aus HTL-Tabak und der Geschmack fällt dementsprechend pappig aus. Dazwischen findet sich eine feine Süße und Schokoladigkeit. Das Deckblatt scheint am Mundende dezent gezuckert zu sein. Abbrand und Brandannahme verlaufen gut. Zum Schluss hin fällt das Teil in sich zusammen und ist nicht mehr genießbar. Von der auftretenden Schärfe mal ganz abgesehen. Der Rauchgeruch ist zudem einfach nur grottig. Fazit: Das billigste Zigarillo, was mir je untergekommen ist. Für preisbewusste(nahezu geizige) und anspruchslose Raucher sicher eine willkommene Abwechslung. Das Geschmackserlebnis bleibt natürlich aus und somit bekommt dieses "Genußmittel" von mir keine Empfehlung, denn gegen einen kleineren Aufpreis bekommt man schon deutlich Besseres



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Quintero Favoritos Tubos

Länge: 11.49Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano (Mediumfiller)TAF

Bei der Quintero Favorito Tubos hat man das Vergnügen mit einer quirligen, kleinen Kubanerin mit ansehnlicher Bauchbinde. Die Aufmachung im Tubos ist durchaus schick, die Zedernspäne machen was her und sie ist ganz ordentlich verarbeitet, wenngleich ihr rustikales Äußeres gerne darüber hinwegtäuscht. Es handelt sich hier um eine Zigarre, die unter Verwendung von Shortfillertabaken(böse Zungen sagen auch "Schottergemisch") komplett von Hand gerollt wird. Das Deckblatt sieht ein wenig uneben und grobschlächtig aus. Die Aderung ist deutlich sichtbar. Mein Exemplar hatte leider Zigarrenblüte angesetzt, was nicht weiter schlimm ist, da man dem ja ganz einfach mithilfe eines Pinsels oder Wattestäbchens beikommen kann. Der Kaltgeruch ist typisch für Habanos, wenngleich er hier nur leicht am Rande wahrzunehmen ist und schnell in der Nase verfliegt. Beim Kaltzug verhält es sich ähnlich. Dummerweise benutzte ich für den Cut einen Flachschneider, was mir natürlich einige Tabakbrösel im Mund bescherte. Sie zieht aber umso besser. Die Brandannahme verlief problemlos, der Abbrand war wellig, aber in Ordnung. Während dem Genuss fiel mir auf, dass es hier angebracht ist, etwas vorsichtiger zu ziehen, denn sonst knistert sie leicht und wird heiß. Geschmacklich kamen die Kuba-typischen Noten durch, jedoch in etwas abgeschwächter Form. Man schmeckte dezente Noten von Erde, Leder und etwas Gras. Sie war durchaus ausgeglichen, aber schmeckte irgendwie abgeflacht. Möglicherweise ändert sich dies bei längerer Lager-und Reifezeit, denn ich verkostete mein Exemplar direkt frisch. Ich würde sie außerdem eher als mild bzw. mild-mittelkräftig einordnen. Shortfillertypisch fliegen beim Rauchen und Hantieren mit der Zigarre gerne kleine Ascheflöckchen durch die Gegend. Um dem Herr zu werden, empfiehlt es sich sie gründlich abzuaschen und in windstillen Umgebungen zu rauchen. Die Zigarre bleibt während des Rauchverlaufs durchweg konstant, ohne größere Sprünge zu machen. Das Finish gestaltet sich relativ fein mit einer leicht erhöhten Komplexität, sowie fein ausbalancierten Aromen. Fazit: Für den preisbewussten Aficionado oder den Kuba-Kennenlerner, der nicht viel Geld in den Wind blasen will, falls die Zigarre doch nicht seinen Geschmack trifft, ist das Angebot sicherlich attraktiv. Man kann durchaus mehr Moneten für schlechtere Zigarren in den Sand setzten, jedoch hat sie mich nicht vollends überzeugt, sodass bei mir eher keine Wiederholungsgefahr besteht.



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Diesel Unlimited Origin D6 (Gordo)
verifizierter Kauf

Länge: 15.24Durchmesser: 2.38 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Dirty Diesel! Allein schon beim Namen dieses Kolosses fühlt man sich an druckvolle Motorblöcke und verpestete Luft erinnert. Diese Zigarre wird wahrlich dem Namen Diesel gerecht, wie sich zeigen wird. Optik: Die Form ist mehr oval denn rund und die Blattvenen sind deutlich sichtbar. Sie kommt überaus rustikal daher. Der Ring am Zigarrenfuß unterstreicht wahrhaftig diesen entstandenen Eindruck. Das Erscheinungsbild ist offensichtlich bewusst so gewollt. Haptik: Die Rollung ist sehr fest. Bei sanftem Druck gibt nichts nach. Sie liegt ganz gut in der Hand. Zug: Die Rollung führt einen etwas festeren, aber noch angenehmen Zug herbei. Der Kaltzug ist ziemlich holzig. Kaltgeruch: Vergleichbar mit dem Kaltzug. Leicht alkalisch. Brandannahme: Geht zügig und problemlos von statten. Abbrand: Etwas schräg und hier und da korrekturbedürftig. Rauchvolumen: Mal so mal so(je nach Zugverhalten des Genießers). Im Grunde ist es eher gering, aber absolut im Rahmen. Aromatik: Stark kakaohaltige Zartbitterschokolade, Robinienholz, Röstnuss und ein Schäufelchen humusreicher Erde. Es dominieren eher dunklere, aber ausgewogene Aromen. Im Rauchverlauf wird sie zunehmend intensiver. Im letzten Drittel kommt dann Pefferschärfe hinzu, die die anderen Aromen aber nicht überlagert. Insgesamt sehr herb. Mir fehlt etwas mehr Vielseitigkeit, aber die gehört hier vielleicht gar nicht rein. Für Fans dieser Aromen setzt sie genau am richtigen Punkt an. Rauchdauer: Etwas über 2 Stunden. Bei langsamen Genuss sicher genug für einen ausgiebigen oder sogar abendfüllenden Smoke. Anmerkungen: Im zweiten Drittel platzte leider das Deckblatt auf. Hier half nur das Weiterrauchen. Gegen Ende reichert sich das Nikotin an und man bekommt davon einen tüchtigen Stoß. Fazit: Nicht die vielschichtigste Zigarre, aber dennoch schmackhaft. Die Bepreisung dieses Stumpens ist ziemlich fair und Hartgesottene kommen voll auf ihre Kosten. Es ist definitiv Geschmackssache, ob man auf so etwas steht. Zart Besaiteten rate ich sowieso von diesem dicken Brummer ab. Wer aber dunklere Zigarren mag, kann sie ruhig nach der Einnahme eines üppigen Mahls rauchen. Für den Preis kann man getrost zuschlagen. Ich würde sie wieder kaufen, doch meine Hemmschwelle ist aufgrund des Nikotinkicks und der Eintönigkeit der Aromen dann doch zu groß.



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1502 Special Edition Cachito Short Robusto
verifizierter Kauf

Länge: 11.43Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Format: Eine Short-Robusto, wie man sie kennt und liebt. Bei mir ist das Format durchaus gerne gesehen, da die Rauchdauer nicht unbedingt dazu neigt, zu ausladend zu sein. Sie wird dem Bedürfnis nach einem kürzeren Smoke auf jeden Fall gerecht, was ja gerade in Zeiten der Schnelllebigkeit eh gefragt und auf dem Vormarsch ist. Erscheinungsbild: Die Zigarre ist handwerklich gesehen gut gerollt. Das Deckblatt ist seidig glänzend und mit bräunlich-schwarzen Punkten besprenkelt. In meinen Augen ein wenig unästhetisch, wenn man denn makellose Deckblätter bevorzugt, wobei auf Schnickschnack, wie eine zierende Bauchbinde hier ohnehin verzichtet wird. Ob man hier das Wort "Fehlfarben" schon in den Mund nehmen darf, ist sicherlich eine Streitfragte, deren Eröterung den Rahmen völlig sprengen würde. Auf der Kappe ist ein grüner Kleber angebracht, was mir bis dato auch noch nicht untergekommen ist. Dieser wird aber eh und je mit abgeschnitten, also was soll's? Auch noch ungewöhnlich ist, dass das Deckblatt ein wenig zu lang ist, sodass der überschüssige Teil einfach vorne eingeknickt ist und die Einlage am Fuß der Zigarre teilweise umschließt. Sowas kommt aber sicher immer mal wieder vor und könnte so gewollt sein. Zugwiderstand: Leicht spürbar, aber auch nicht zu heftig. Für meine Verhältnisse optimal. Kaltzug-und Geruch: Kräuterig, erdig und ledrig. Brandannahme: Fulminant. Rauchentwicklung: Famos. Man wird nicht zu sehr eingenebelt, aber es kommt genug Rauch, um alle Aromen rüberzubringen. Abbrandverhalten: Anfangs wie mit dem Messer geschnitten, danach nicht mehr hundertprozentig gerade, aber dennoch akzeptabel. Aromatik: Die ersten Züge sind übertrieben würzig und ziemlich bitter. Man wartet voller Sehnsucht schon auf eine ausgeglichenere Aromaentwicklung, welche zum Glück nicht lange auf sich warten lässt. Danach kommt der vielschichtige Blend zur Geltung. Man schmeckt im ersten Drittel vorrangig eine gute Portion Leder, Holz und Erde. Im Zweiten Drittel gesellt sich eine feine Grasigkeit dazu. Retronasal sind einige liebliche florale, nussige Noten zu erahnen. Diese Blumigkeit ist ungeahnt, aber passt gut rein. Im letzten Drittel kommt ein wenig Pfefferschärfe hinzu. Insgesamt sehr ausgeglichen, feinaromatisch und trocken im Abgang. Hier macht der Blender seinem Namen alle Ehre. Stärke: Anfangs zahm und zurückhaltend, aber zu Ende fährt der Stumpen seine Krallen aus und man kriegt einen Nikotinkick ab. Insgesamt ist eine leicht erhöhte Stärke vorherrschend. Eine gute Grundlage ist daher rührend empfehlenswert. Preis-Leistung: Durchaus annehmbar, doch mit Nichten überragend. Schließlich kriegt man unter den amtierenden Bundlezigarren, welche ja Vorreiter in Sachen PLV sind, vergleichbare Exemplare um das halbe Geld. Von den kleineren Vitolas begehrenswerter kubanischer Marken(welche wie oben schon erwähnt schwer im Kommen sind und auch schon in diesem Preissegment anfangen ) mal ganz zu schweigen. Davon abgesehen will ich aber auch nicht meckern, denn man zahlt immer noch weniger als einen Fünfer für eine gut gemachte Zigarre. Fazit: Als Begleiterin zum Entschleunigen am Feierabend gerade recht. Die Zigarre wird jetzt kein Dauergast in meinem Humidor, aber sie ist sicher ab und an in geselliger Runde außerordentlich gut genießbar.



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Jesus Fuego Origen Natural Originals Petit Corona
verifizierter Kauf

Länge: 12.70Durchmesser: 1.75 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Nach einer kurzen Zwischenlagerung von gerade einmal ein paar Tagen verkostete ich den Stick direkt. Die Zigarre ist rustikal aber fachmännisch gearbeitet. Mein Exemplar hatte eine Kappe, die angeschnitten werden wollte, was anscheinend nicht der Regelfall ist. Generell ist jede Zigarre durch den Verzicht auf einen Pressstock ein kleines Einzelstück. Kaltzug-und Geruch sind annehmbar. Der Zug ist etwas leichter, was für mich jedoch nicht negativ ins Gewicht fällt. Die Brandannahme verlief problemlos und der Abbrand war etwas schief. Der Rauch ist butterweich und cremig. Der Stick wartet mit einer schönen Fülle und einem holzigen Bouquet auf. Man schmeckt ledrige Untertöne gepaart mit Erde und Nuss. Sie fängt peffrig an, was sich im zweiten Drittel aber wieder legt. Im letzten Drittel kommt dann eine feine Grasigkeit zum Vorschein. Die Zigarre ist zwar etwas kräftiger, aber übermannt einen auch nicht. Fazit: 2,00 Euro für eine vollständig handgemachte Longfiller. Das muss man sich einfach mal auf der Zunge zergehen lassen! Der kleine Preis wirkt zu Unrecht fast ein wenig bescheiden, wenn man sich mal die Qualität und die Fertigung anschaut . Für das Geld bekommt man sonst höchstens Trockenzigarren vom Band und selbst solche kratzen oft schon an der 3,00 Euro-Marke. Jesus hat es hier geschafft eine formidable Zigarre zu fertigen, die sich jeder gut und gerne leisten kann, da diese mit tollen Corojo-Tabaken trumpft. Eine zusätzliche Reifelagerung ist bestimmt auch nicht verkehrt und kann sie eventuell sogar noch aufwerten. Ich ziehe den Hut!



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Toscano Garibaldi Export Edition

Länge: 15.00Durchmesser: 1.51 Herstellungsart Hecho a mano (Shortfiller)HAM

Bei einer Toscano erwartet man natürlich die Verkörperung italienischer Eigenart im positivsten Sinne und genau in diese Kerbe schlägt auch die Garibaldi. Die Toscano ist tatsächlich ein maschinell gebündelter und handüberrollter Longfiller(wer hätte es geahnt?). Auf ein Umblatt wird verzichtet. Die nötige Festigkeit wird mittels eines geschmacksneutralen Stärke-Klebers gewährleistet. Das Aussehen würden manche scherzhaft mit Abstrusem , wie Hundekötteln gleichsetzten, wobei es sich einzig und allein um eine ungestüme, doppelt angeschnittene Perfecto handelt. Das Traditionsprodukt ist bockelhart gerollt, doch der Zug ist durch und durch angenehm und das Rauchvolumen üppig. Der Rauch ist sehr sättigend und vollmundig. Dank der eben angemerkten brettharten Rollung hält sie auch eine Weile. In zwei geteilt sind 20min pro Hälfte locker drin. Der Kaltgeruch ist etwas gewöhnungsbedürftig. Der eigenartige Geruch kommt einem nassen Hund nahe. Geschmacklich überzeugt sie mit geräuchertem Holz, Erde und Leder, gewürzt mit etwas Kaffee. Für eine Toscano ist sie vergleichsweise mild, aber schwachbrüstig ist sie auch nicht gerade. Für mich ist sie weder zu kräftig noch zu lasch. Fazit: Die Toscano hat zu recht ihre Liebhaber. Sie ist definitiv eine etwas andere Zigarre, aber genau das zeichnet sie aus.



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Dannemann Moods Gold Filter (ehemals Taste)

Länge: 0.00Durchmesser: 0.00 Herstellungsart Maschinell hergestellt (Shortfiller)MM

Diese Unterart der Moods trägt den Zusatztitel "Gold" und ist aromatischer, als die Standardvariante. Wie alle Moods sind Abbrand und Rauchverhalten stets in Ordnung. Das Aroma ist sehr dürftig. Es schwingt stets ein künstlicher Beigeschmack mit, welcher wohl an Vanille erinnern soll, aber mit echter Bourbon-Vanille nichts am Hut hat. Bis zur Hälfte sind sie tatsächlich gut rauchbar, doch danach verliert man durch die Schärfe und die Kratzigkeit einfach die Lust. Zugegebenermaßen ist die Aufmachung im roten Schächtelchen schon ansehnlich und sticht ins Auge, jedoch ist dies eher ein "Feigenblatt", wenn man den Inhalt bedenkt. Bepreisung: Völlig schleierhaft. Man zahlt für 18 Al Capones 4,40eur und für 20 Moods 7eur, obwohl beides annähernd das gleiche Zigarillo ist. Keine Ahnung, was der Hersteller hier mit eingepreist hat, aber auf jeden Fall hat sich der Preis gewaschen. Fazit: Mein lieber Scholli! Ich hab keinen blassen Schimmer, warum die Dinger so beliebt sind, aber als Genußraucher oder geneigter Aficionado sollte man vor denen Abstand nehmen.



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Dannemann Moods Mini DOUBLE FILTER (20er)

Länge: 0.00Durchmesser: 0.00 Herstellungsart Maschinell hergestellt (Shortfiller)MM

Heiliger Bimbam! Die Teile sind absolut nicht zu empfehlen! Die Preisgestaltung ist hinsichtlich der Größe ein Witz und sie sind sogar noch schärfer, als die normalen Moods. Damit taugen sie nicht mal für Zwischendurch.



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Dannemann Moods Filter

Länge: 0.00Durchmesser: 0.00 Herstellungsart Maschinell hergestellt (Shortfiller)MM

Mein lieber Herr Gesangsverein! Die Dinger taugen überhaupt nichts zum Genußrauchen! Ein künstliches, vanilleartiges Aroma durchzieht den Zigarillo, obwohl nirgends auf der Schachtel eine Anmerkung ist, die darauf hindeutet. Durch den Cellulosefilter und die Tatsache, dass sie bei nahezu jedem Supermarkt im Sortiment geführt werden, werden diese Zigarillos besonders für Kippenraucher attraktiv. Auf Lunge geraucht sind sie aber definitiv zu stark und der Smoke kann schnell über der Toilettenschüssel enden. Gepafft ist der Genuß auch nicht wirklich gegeben, da man dann umso mehr das kratzig-scharfe Aroma bemerkt. Dannemann hat es echt fertig gebracht, einen grottenschlechten Zigarillo zum Bestseller zu machen. Für mich wären sie definitiv geschenkt noch zu teuer, wobei sich der Preis, der mit 40ct je Stück zu Buche schlägt schon läppert und sie somit alles andere als geschenkt sind. Für sowas lohnt es sich einfach nicht, zu rauchen. Nicht einmal für Zwischendrin.



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Villiger Virginias Virginia
verifizierter Kauf

Länge: 0.00Durchmesser: 0.00 Herstellungsart Maschinell hergestellt (Shortfiller)MM

Eine ausgefallene Zigarre mit einigen Schwächen: Die Villiger Virginia ist ein echter Hingucker. Ich habe sie traditionell an der Spitze einen Finger breit abgebrochen und dann den eingearbeiteten Grashalm als Anzündhilfe genutzt. Beim Abbrechen viel mir auf, dass das Umblatt lediglich aus faserigem Tabakpapier besteht, was schade ist. Beim Ziehen landet erstmal eine ganze Menge Tabakstückchen im Mund, was gerade bei dem hier verwendeten Räuchertabak den Genuss schnell trübt. Ist man erstmal alle Tabakschnipsel losgeworden, macht sich der wohl konstruktionsbedingte schiefe Abbrand bemerkbar. Des Weiteren erlischt sie in einem unachtsamen Moment gerne. Die Aromen sind eher fad und die Zigarre brennt auf der Zunge. Man schmeckt ein deutliches Raucharoma, gepaart mit reichlich Pfeffer und ein wenig Holz, sowie etwas Kaffee und Schokolade. Manchmal bringt sie auch ein wenig Bitterkeit mit, was sich aber schnell wieder gibt. Die Aromen sind eher verhalten und erscheinen wenig Komplex. Sie ist außerdem ziemlich kräftigt und das Plastikröhrchen ragt relativ weit hinein(nicht ankokeln!). Was diese Virginia angeht bin ich zwiegespalten: Einerseits ein tolles Traditionsprodukt mit unvergleichlich rauchigen Aromen. Andererseits könnte sie gehaltvoller und vollmundiger sein. Von der Verarbeitung mal ganz zu schweigen. Generell fällt mir bei Villiger auf, dass es eine große Bandbreite an modernen Produkten und traditionellen Rauchwaren gibt. Leider scheitert es oft an der Verarbeitung und in seltenen Fällen an der Komposition des Produkts selbst, sodass die Virginia hier definitiv eines der verbesserungswürdigen Produkte darstellt.



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Personales Ligero Corojo Short Robusto (mit Factory Overrun Ring)
verifizierter Kauf

Länge: 10.16Durchmesser: 2.14 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Eine 1A Zigarre! Diese Factory Overrun Zigarre sticht wirklich durch ihre hervorragende Verarbeitung und ihrer ausgeglichenen Aromatik hervor! Das Deckblatt ist speckig und dunkel und sie ist gut gerollt. Der Kaltzug lässt auf ein mir zusagendes Aromenspektrum schließen und der Kaltgeruch ist dezent. Das Zugverhalten ist angenehm leicht und das Rauchvolumen ist großzügig bemessen, sodass sie ein ziemlicher Rauchgenerator ist. Die Brandanahme ist tadellos und der Abbrand geradlinig. Im ersten Drittel zeigt sie schon ,wo der Hammer hängt und startet mit einer ordentlichen Bitterkeit. Ich persönlich finde den Start alles andere als gelungen, aber wer's mag... Mit Beginn des zweiten Drittels pendelt sie sich ein und die Bitterkeit verflüchtigt sich und macht Platz für eine leichte Buttrigkeit gepaart mit ordentlich Kaffee und etwas Holz. Im letzten Drittel hat sie endgültig die Kurve gekriegt: Die Bitterkeit ist völlig in den Hintergrund getreten und der Smoke ist nun auf seinem Höhepunkt angekommen. Die Zigarre zeigt sich hier feinwürzig und ausbalanciert auf der Zunge. Gegen Ende nimmt der Nikotingehalt merklich zu und das Ablegen wird langsam sinnvoll, da es am Zahnfleisch bereits zu kribbeln beginnt. Fazit: Man bekommt hier einen prima Smoke mit vorzüglichen Aromen. Das einzige Manko war der gewöhnungsbedürftige Start und, dass sich eine Druckstelle herausgebildet hat. Die Delle hat mich aber nicht beeinträchtigt. Die Raumnote ist kräftig, aber in Ordnung(zigarrentypisch eben) und das PLV lässt wenig Spielraum zum Meckern. Somit erzeugt sie einen gut genießbaren Rauch.



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Villiger Coloured Tubes Red Tube (Vanillla) 12er
verifizierter Kauf

Länge: 17.00Durchmesser: 1.60 Herstellungsart Hecho a mano (Shortfiller)HAM

Viel Rauch um nichts! Zuallererst ist die gewohnt gute Aufmachung anzumerken: Man erhält einen knallroten Tubos und eine edle Bauchbinde, die eine eher unschöne Zigarre ziert. Das Deckblatt ist fleckig und weist leichte Fehlfarben auf. Die Verarbeitung ist eher dürftig; die Zigarre ist sehr bröselig. Sie ist bereits vorgeschnitten und zieht sehr gut. Das Rauchvolumen ist so üppig, dass man andere locker einnebeln könnte, wenn man das wöllte. Das Abbrandverhalten lässt eigentlich nichts zu wünschen übrig, doch die Zigarre hinterlässt ein eher trockenes Mundgefühl. Das Aromenspektrum ist ziemlich begrenzt: Es finden sich holzige, nussige und leicht pfeffrige Anklänge, die von einer grausigen Aromatisierung überdeckt werden, die allerhöchstens näherungsweise an Vanille erinnert. Wer die abscheulichen Handelsgold Sweets Blond bereits kennt, ist mit dem Geschmack bestens vertraut. Es findet während des Rauchverlaufs keine nennenswerte geschmackliche Entwicklung statt. Leider konnte ich feststellen, dass in der Tabakmischung neben normalem geraspeltem Tabak auch Blattreste, wie Stängel verarbeitet wurden, was auf die Minderwertigkeit des Produkts schließen lässt. Ab dem letzten Drittel gibt das gute Stück nach und man sollte sie ablegen, wenn man nicht den Mund mit Tabakschnipseln vollgestopft bekommen will. Fazit: Kann man machen, muss man aber nicht. Gerade im Niedrigpreissegment würde ich lieber zu einer hochwertigeren Bundlezigarre raten, da diese wenigstens annähernd an den Geschmack einer Premium-Longfiller heranreicht.



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Handelsgold Zigarillos Sweets BLUE (Chocolate) No. 207
verifizierter Kauf

Länge: 9.80Durchmesser: 1.13 Herstellungsart Maschinell hergestellt (Shortfiller)MM

Die Handelsgold Sweets Blue sind Papproller, wie sie hier oft geschumpfen werden, da das Deckblatt aus homogenisiertem Tabak besteht. Es hebt sich durch die auffällige Farbe von den anderen ab(womöglich ist es farbmattiert, wobei dies kennzeichnungspflichtig wäre). Die Verarbeitung lässt Raum für Verbesserungen. Der Schokoladengeruch macht sich schon im Kaltgeruch bemerkbar und übertüncht den Tabakgeschmack. Die Raumnote ist durchaus angenehm, doch der Geschmack ist nicht so bombig, wobei der Zigarillo noch zu den Besseren der Sweets Reihe gehört. Die Rauchdauer ist ideal für zwischendurch, jedoch ist gegen Ende die Chance hoch, dass man Tabakstücke zwischen die Zähne kriegt, da sie labberig wird. Fazit: Ein Deckblatt aus Bandtabak ist heutzutage kein Muss mehr, da selbst Billigzigarillos der Kippenhersteller Naturdecker haben. Wer dennoch zugreift tut sich keinen Gefallen, da man einfach nur ein maximal mittelmäßiges Rauchvergnügen hat. Hinweis: Mittlerweile kam ich dazu, alle Sweets auszuprobieren und die Classic-Variante hat mich als einzige restlos überzeugt, da hier die grasigen und floralen Noten des Tabaks zum Vorschein kamen. Von den Aromatisierten sind die Cherry, Apple, Peach, Berry, Coffee und besagte Chocolate in Ordnung. Die Vanilla, Coconut und Strawberry sind abscheulich.



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Leon Jimenes Flavour Petit Corona Caribbean (ehemals Rum)

Länge: 10.16Durchmesser: 1.51 Herstellungsart Totalmente a mano (Mediumfiller)TAF

Ein furchtbarer Stogie! Man hat hier ein wahnsinnig bitter-künstliches und viel zu dick aufgetragenes Aroma, das einem das Rauchen vermiest und die Lust auf aromatisierte Smokes vermutlich austreibt. Die Verarbeitung des Sticks ist ein schwaches Trostpflaster. Er ist gut gerollt und zieht ordentlich. Das war's dann auch mit den Lichtblicken. Mittels eines Kerbschneiders stanzte ich eine Öffnung in die Zigarre. Direkt wurde ich von dem mit Zucker benetzten Kopfende überrascht. Definitiv eine Sache die man wirklich mögen muss, um darüber hinwegzusehen. Nach dem Anzünden machte sich direkt die widerliche Aromatisierung bemerkbar(Das Aromenrad spar ich mir an dieser Stelle mal). Wahrscheinlich wurde irgendein künstliches Gebräu über die Einlage geträufelt. Jedenfalls ist hier so viel Rum drin, wie Orangen in Fanta sind. Wenn überhaupt! Die Zuckertunke geht mit zunehmender Durchnässung des Mundendes flöten, was ich sehr begrüßte. Aromatechnisch fast nur haarsträubende Bitterkeit mit leichten Tabakanklängen. Hier wurde bestimmt nicht der allerletzte Tabak verwendet, aber das künstliche Aroma verhunzt auch noch das letzte Fitzelchen guten Tabakgeschmacks. Ich hätte den Versuch gern an dieser Stelle abgebrochen, doch ich rauchte sie tapfer weg. Leider entwickelten sich die Aromen um null Komma nichts weiter. Fazit: Hier frage ich mich echt, ob der Blender/die Blenderin diese Zigarre überhaupt je verkostet hat. Für das Geld kann man sich an besseren Stumpen verköstigen. Hiermit lockt Leon Jimenes schlussendlich niemand hinter dem Ofen hervor.



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La Libertad Puritos
verifizierter Kauf

Länge: 9.84Durchmesser: 1.11 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Bei dieser Zigarre sticht direkt die auffällige Bauchbinde ins Auge. Der Hingucker ist angeblich dem Cohiba-Logo nachempfunden, was durchaus Sinn ergibt, da die Marke vor Allem Kubakenner ansprechen soll. Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal ist, dass man dieses Kleinformat sogar noch anschneiden muss und es nicht, wie sonst üblich bei Minizigarren, bereits vorgeschnitten kommt. Die Verarbeitung ist sauber und das Deckblatt ist sichtbar geädert und hat einen satten Braunton. Die Form der Zigarre ist bei meinem Exemplar mehr oval, als rund. Nach dem Anzünden zeigt sie sofort, was sie kann: Eine schöne Erdigkeit, gepaart mit holzigen Noten, Kaffee und Röstaromen. Im Nachklang bemerkt man eine zurückhaltende Süße. Insgesamt ist diese Rauchware eher von der herben und kräftigen Sorte. Trotz der stark ausgeprägten Blattädern, ist der Abbrand gerade. Eine großartige Geschmacksentwicklung konnte ich nicht feststellen, jedoch werden die Aromen mit zunehmender Kürze des Sticks immer vordergründiger und reichhaltiger. Der Zug ist leider etwas gewöhnungsbedürftig: Zieht man zu leicht, kommt kaum Rauch. Wenn man gegen Ende zu fest zieht, wird der Rauch zu heiß und reizt Zunge und Zahnfleisch. Im letzten Viertel legte ich die Zigarre dann zufrieden ab. Fazit: Fans von kräftigen Genüssen und Havannas sind Teil der Zielgruppe von La Libertad und dürften schnell warm mit dem Angebot an starken La Libertad Zigarren werden. Leute, die gehaltvolle und ungewöhnliche Zigarren suchen, dürften sich ebenfalls schnell heimisch fühlen. Ich fühlte mich gut bedient mit dieser Zigarre und, wenn sie nicht bereits ausgelaufen wäre, würde ich sie mir erneut zulegen.



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