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Joya de Nicaragua Zigarren: Die Juwelen Nicaraguas
Es ist gerade einmal fünfzig Jahre her, dass man in Nicaragua begann, nennenswert Tabak anzubauen. Damals, nach Fidel Castros Revolution, verließen viele Kubaner ihre Insel und siedelten auf dem mittelamerikanischen Festland. Insbesondere im Norden Nicaraguas, in der Region um die Stadt Estelí, fanden sie ähnliche geologische und klimatische Eigenschaften vor wie in ihrer Heimat. Und so entstand dort 1968 mit der „Joya de Nicaragua“ die erste für den Export bestimmte Zigarrenmarke des Landes. Sie ist auch heute noch eine der renommiertesten und steht auf einem Level wie zum Beispiel die ebenfalls nicaraguanischen Padron, Cumpay, Chinchalero, Oliva oder Don Pepin.
Nicaragua – Heimat außergewöhnlichen Tabaks
Die natürlichen Ähnlichkeiten zwischen beiden Ländern haben sich offenbar bis in die höchsten Kreise der USA herumgesprochen, denn die „Joya“ soll unter Präsident Nixon die offizielle Zigarrenmarke im Weißen Haus gewesen sein.
Dass kubanischen Produkten durch ein Handelsembargo der Zugang zum US-Markt verwehrt war, sorgte für eine hohe Nachfrage bei Zigarren aus Nicaragua, die sich schnell als gleichwertige Alternative etablierten. Doch die Euphorie war von kurzer Dauer. Ende der Siebzigerjahre brach in Nicaragua Bürgerkrieg aus, der das Land über ein Jahrzehnt nicht zur Ruhe kommen ließ. Erst seit 1990 herrscht politische Stabilität, was der Tabakindustrie sichtlich zugutekommt: Inzwischen zählt Nicaragua wieder zu den weltweit besten Anbau- und Fertigungsgebieten von Zigarren.
Joya de Nicaragua – DIE Zigarre ihres Landes
Die „Joya“ – ihr Name bedeutet übrigens auf Spanisch „Juwel“ – wird inzwischen in zahlreichen Serien angeboten. Die ursprüngliche Variante, die eher milde Clasico, gilt als die Nationalzigarre Nicaraguas und ist die erfolgreichste der Marke auf dem europäischen Markt. Hier ist erstaunlicherweise die gigantische Viajante sehr beliebt.
Joya Red steht mit ihren leuchtend roten Kisten für die Neuausrichtung der Marke, betont aber auch die Tradition: Ihr Name bezieht sich nicht nur auf die Farbe, sondern erlaubt sich auch ein Wortspiel mit dem Begriff „REDiscover“ (wiederentdecken).
Eine Reminiszenz an vergangene Zeiten bildet auch die Antano 1970, allerdings hat sie dabei eine ganz andere Vergangenheit im Sinn. Im Vergleich zur Red fällt die nicaraguanische Puro wesentlich kräftiger aus. Übertroffen wird sie in Sachen Stärke aber noch von der tiefdunklen Antano Dark Corojo. Wer diese Zigarren ein wenig milder genießen möchte, wählt mit der Antano CT die Variante mit einem Connecticut-Deckblatt.
Ein breites Angebot: Joya de Nicaragua Zigarren
Eine besondere Überraschung präsentiert die Joya Cabinetta. Dank ihrer zwei Deckblätter beginnt sie mild, bis sie im letzten Drittel zunehmend an Stärke und pfeffrigen Aromen gewinnt. Joya Black kombiniert eine nicaraguanische Einlage mit einem wunderbar dunklen San-Andrés-Deckblatt aus Mexiko.
Nach einer langen Pause wurden die Rosalones Autenticos zu Beginn der 2010er-Jahre wieder eingeführt. Die im hausinternen Vergleich sehr milde Joya de Nicaragua wird ergänzt von der Rosalones Reserva. Cuenca y Blanco ist eine perfekte Liaison zwischen Nicaragua und Peru in der Einlage, vereint unter einem Deckblatt aus Ecuador.
Unter Edicion Limitada finden Sie schließlich die Jubiläumszigarren der Tabacalera. Weitere Geburtstagsgeschenke macht sie in Form der Cuatro Cinco Reserva und Cinco Decadas.