Gladora Pesse Canoe Latakia Flake - 40 Turkish Oriental 50g

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Latakia Flake - 40 Turkish Oriental 50g

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Latakia Flake 40 Turkish Oriental 50g
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Artikelnummer (SKU)
90040572
Im Sortiment seit
08.02.2024
Marke
Schnitt
Aroma
5
Raumduft
5
Aromatisierung
Typ
Stärke
Charakter
Raumnote

Durchschnittliche Aromabewertung (6)

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    Importeur
    Kopp Tobaccos GmbH & Co. KG, Hans-Löns-Weg 36, 25462 Rellingen, info@kopp-tobaccos.com, https://kopp-tobaccos.com

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My tobacco stash
29.12.2025

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Dr. Magill
verifizierter Kauf

1. Einleitung: Der Gladora Pesse Canoe Latakia Flake 40 ist eine klassische Dreier-Komposition aus Virginia, Latakia und Orient, mithin die traditionelle Trias, auf der die meisten englischen und Balkan Blends fußen. Das Besondere bei den Gladora Blends ist, daß deren Rohtabake vollständig aus türkischen Anbaugebieten stammen. Interessanterweise hat Gladora ursprünglich ausschließlich Hookah-Tabak hergestellt. 2. Optik & Schnitt: Die Flakes sind dunkelbraun bis schwarz, durchzogen von goldenen Virginiastreifen und hellerem Orienttabak. Das Gefüge wirkt weniger elegant als bei den klassischen Dunhill-Flakes, ist aber sorgfältig und fest gearbeitet. Die etwas höhere Grundfeuchte legt ausgiebiges Antrocknen vor dem Stopfen nahe. Der Tabak wird zur besseren Einordnung im Folgenden mit den klassischen Blends Dunhills verglichen. 3. Kaltaroma: Das Aroma aus der nicht sonderlich dicht schließenden Dose zeigt sofort die Trias: Virginia: helle Süße, Heu, Zitrus, eine leichte grasige Note. Latakia: rauchig, holzig, aber eher weich als kräftig. Orient: würzig-floral, kräuterig, ätherisch Eine an Pflaumenwein erinnernde Saucierung ist sehr prominent. Pesse Canoe 40 zeigt schon im Kalten ein komplexes Bild, in dem die Orientatabake eine deutliche, tragende Stimme führen. Ich würde ihn somit als Balkanflake einordnen. 4. Rauchverlauf: Anfang: Der Auftakt wird klar von den Virginias und dem Orient geprägt: frisch, zitronig, mit einer feinherben Würze. Latakia tritt zwar sofort auf, bleibt trotz 40% Anteil aber zurückhaltend – eher Rahmen als Hauptfigur. Der Eindruck: näher an Dunhill Durbar als an Dunhill Nightcap. Mitte: Hier entfaltet sich der Aromabeitrag des Orient am stärksten. Er bringt Kräuter, florale Noten und eine sehr trockene, leicht mineralische Würze ein, die dem Rauchverlauf Struktur verleiht. Die Latakia-Komponente gibt eine gewisse Tiefe und Rauchigkeit, aber eher zurückhaltend. Die Virginias und eine stets wahrnehmbare Saucierung steuern eine dezente Grasigkeit und Fruchtsüße bei – Pflaume, Trockenfrüchte – die das Bild abrunden. Im Vergleich: Standard Mixture Full legt hier schwerer und erdiger auf, während Pesse Canoe 40 zurückhaltender bleibt. Ende: Zum Schluß treten Erdigkeit und eine dunklere Süße hervor, Latakia zeigt sich holzig-rauchig, während der Orient noch mit einer trockenen Würze nachhallt. Diese Mischung aus Rauch, Erde und feiner Würze verleiht dem Tabak einen distinguierten Ausklang. 5. Abbrand & Technik: Der Flake brennt langsam und gleichmäßig, verlangt jedoch Geduld. Ein Ablüften vor dem Stopfen erleichtert den gleichmäßigen Abbrand. Auffällig: selbst bei höherer Kadenz bleibt der Tabak kühl, wird nicht bissig und entwickelt keine Schärfe – eine Eigenschaft, die ihn von manch empfindlicherer Dunhill-Mischung unterscheidet. 6. Raumnote: Die Raumnote ist rauchig-würzig, holzig und schwer. Eine deutliche Duftnote nach abgebranntem Kamin macht den Rauchgenuß inkompatibel in Gesellschaft. 7. Vergleich & Einordnung: Der Latakia-Anteil (40 %) klingt nach Kraft, tritt aber sensorisch deutlich milder auf – ähnlicher vielleicht dem alten syrischen Latakia, mit seinem aromatischen, holzig-weinigen Ton, als dem teerig-kantigen Zyprioten, wie ihn Dunhill in späteren Jahren nutzte. Im Vergleich: Gegenüber Nightcap: weniger Wucht ubd Volumen, vielleicht mehr Nuance. Gegenüber London Mixture: ähnlich orientbetont, aber deutlich holziger, süßer und kräftiger. Gegenüber Durbar: vergleichbare Struktur, jedoch mit enttäuschend schwachem Latakia-Aroma, dafür süßer. Gegenüber 965: etwas leichter, weniger Latakiaaroma, weniger ölig und mit ungewöhnlicher Süße durch den gesamten Verlauf. Gegenüber Standard Mixture: weniger erdig, weniger Latakianote, stärker orientalisch akzentuiert. 8. Fazit: Der Gladora Pesse Canoe Latakia Flake 40 lebt im Wesentlichen von der Balance der drei Grundtabake: Die Virginias geben zitrische Süße und Struktur, die Orientals sorgen für Würze, Kräuter und florale Noten, der Latakia rahmt alles mit weichem, weinig-pflaumigen Aroma. Damit positioniert sich dieser Flake möglicherweise näher an den eleganten, syrisch anmutenden Klassikern der Vergangenheit (die ich nicht so gut kenne) als an den wuchtigeren, zypriotischen Balkan-Mischungen. Der Latakia überzeugt mich nicht - trotz volumenmäßig hohem Anteil. Man erhält den Eindruck, daß mit einer kräftigen, pflaumig-weinigen Saucierung der syrische Latakia der Vergangenheit nachgeahmt werden soll. Den Hype um das Produkt kann ich nicht nachvollziehen.

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Thorim
30.05.2025

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Thorim
verifizierter Kauf

Ich bin ein Mensch, der viel Freude daran hat auf Spurensuche zu gehen, wenn ein Tabak nach irgendetwas benannt wird, das ich nicht kenne oder das zumindest auf den ersten Blick nichts mit Pfeifen oder Rauchgenuss zu tun hat. Ich mag es herauszufinden, was die Tabakmacher auf die Idee brachte, ihrem Produkt seinen Namen zu geben und ich versuche gerne, ihren Gedankengängen zu folgen. So auch beim “Pesse Canoe” - ich hatte keine Ahnung, was das zu bedeuten hat. Nach Benutzen der Suchmaschine meiner Wahl hatte ich dann ein Schmunzeln auf den Lippen. Vergleicht man das Suchergebnis mit dem Stapel Flakescheiben, den man in der Dose vorfindet, dann ist eine gewisse Ähnlichkeit durchaus gegeben. Jetzt aber vom Schmunzeln auf meinen Lippen zum Geschmack auf selbigen: Beim Pesse Canoe Latakia 40 erwartet einen ein durchaus zu empfehlendes Erlebnis. Der Latakia ist mit seiner Rauchigkeit ganz klar dominant, doch auch eine gewisse Süße ist vorhanden, die im Rauchverlauf etwas nachlässt. Der Orient trägt wie der Latakia etwas Würze und Kräutrigkeit bei. Und das ist es schon, hier ist keine große Komplexität zu erwarten, der Tabak ist sehr geradlinig, doch für mich mach genau das seine Faszination aus. Irgendwie “oldschool” kommt er daher. Ich habe zwar vor 30 Jahren noch keine Pfeife geraucht, doch erinnert mich der Pesse Canoe an die Eindrücke, die ich in meiner Kindheit hatte, wenn jemand Pfeife, Zigarre oder auch starke Zigaretten geraucht hat. Besser kann ich es nicht beschreiben, vielleicht muss man es einfach selbst ausprobieren. An dieser Stelle sei auch eine kleine Warnung vor der Raumnote ausgesprochen: für viele ist dieser Rauch schwer zu ertragen, ich habe noch nie so viel Gemecker, wie beim Pesse Canoe vernehmen müssen. Das sollte man vielleicht wissen, bevor man von seinen Mitbewohnern im kältesten Winter vor die Tür verbannt wird. :-) Zu guter Letzt noch ein paar Worte zur Beschaffenheit des Tabaks. In breiten Flakes kommt er daher, die haben eine gewisse Feuchte. Ich habe sie mir in Würfel geschnitten, auf diese Weise ließ sich der Tabak sehr gut verrauchen. Belässt man ihn in der Dose (die bereits nicht vakuumiert, sondern nur teils eingeschweißt daherkommt), wird alles innerhalb von 2-3 Monaten sehr trocken. Dies macht sich im Geschmack etwas bemerkbar, rauchen kann man den Pesse Canoe dennoch weiterhin gut und ich muss sagen, das Rauchverhalten ist nahezu perfekt. Ich hatte – feucht wie trocken – noch nie einen Tabak, der sich so gut verrauchen ließ. Er glimmt kühl, langsam und man muss nicht/kaum nachzünden. Wer den sehr dominanten Latakia scheut, dem kann ich auch den 20er ans Herz legen. Rauchverhalten gleich, geschmacklich etwas mehr natürliche Süße und weniger Rauch/Würze.

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La Vida Pipetto
03.08.2025

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Andreas H.
Zunächst ein etwas unangenehmer Kaltgeruch, wie Metall und Maschinenöl. Geschmacklich aber überraschend mild und sehr weich, auch in der Nase beißt er überhaupt nicht. Sehr viel Würze und Röstaromen, der Latakia typisch rauchig, aber ohne die bekannten seifigen/floralen Noten. Definitiv ein sehr ungewöhnlicher Latakia-Blend, den ich bedenkenlos einem Anfänger empfehlen würde (zusammen mit dem Pesse Canoe Oriental und Latakia 20).

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JTsLieblinge
10.01.2026

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anonym
verifizierter Kauf

Ein türkischer Tabak mit neiderländischem Namen – interessant, wie der erstaunlich hohe Latakia-Anteil. Die von Gladora verwendeten Tabake stammen laut Hersteller aus eigenem, lokalen Anbau, wobei offen bleibt, ob der Latakia vom Festland kommt, oder ein türkisch-zypriotischer ist. Der Geruch aus der Dose ist rauchig-würzig, die Flakes ca. 2 mm dünn, dicht, und trotz fehlender Vakuumverpackung nicht zu trocken. Für meinen Geschmack etwas schwierig anzufeuern, wenn man ihn bloß geknickt und gefaltet in die Pfeife bringt. Aufgerieben und etwas angetrocknet brennt der Tabak deutlich leichter und gleichmäßiger. Der Abbrand ist angenehm kühl, selbst wenn man ihn schnell raucht, wird der Tabak nie unangenehm heiß. Schmecken tut er wie er riecht: Intensiv rauchig-würzig, beinahe schokoladige Röstaromen, leicht fruchig. Anders als bei 40 % Latakia vielleicht zu erwarten, überwältigt einen der Tabak nicht mit Lagerfeuer und Räucherspeck. Das rauchige Aroma ist stets präsent, fügt sich sehr rund in die Gesamtmischung ein. Kräfiges Aroma von Anfang bis Ende. Die Raumnote scheint angenehm bis erträglich, in Gesellschaft geraucht gab es jedenfalls nie Beschwerden.

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Favorit123
10.09.2025

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anonym
verifizierter Kauf

Aus der Dose kommt ein angenehm blumig, süßer Duft, der sich auch beim Rauchen zeigt. Sehr gut verarbeitet, brennt sauber und gleichmäßig, auffällig helle Asche. Durch die milden floralen Noten eine schöne Abwechslung zu typischen Latakiablends. Nicht ganz mein Ding, aber ab und zu bietet er eine willkommene Alternative. Besonders spannend für alle die Latakia mal in einer etwas feineren Variante erleben möchten. Vermutlich hohes Reifepotenzial.

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Bester_Tobak
17.09.2025

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Stevie Q.
*****

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