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Jeder kennt sie aus seinem Kleiderschrank: Basics, die Grundausstattung, die Lösung für „alle Tage“. Aber was hat das jetzt mit Villa Zamorano Zigarren zu tun? Ganz einfach: Die Idee dahinter ist die gleiche! Die Villa Zamorano ist als Basic Longfiller gedacht, eine echte handgemachte aus edlen Tabaksorten zum Preis einer maschinell gefertigten.
Villa Zamorano Zigarren – Maya Selva gibt den Takt vor
Diesem Anspruch wird die Serie problemlos gerecht, das steht außer Frage, und so lohnt sich ein Blick auf den Kopf hinter dieser Idee, auf den Menschen, der diese Idee Wirklichkeit werden ließ. Die gesuchte Person ist aber branchenuntypischerweise kein Mann, sondern eine Frau: Es ist Maria Pia Selva, oder wie sie sich selbst nennt: Maya Selva.
Honduras und Frankreich
Im Herzen Frankreichs im Departement Auvergne geboren, verlebte sie ihre Jugend in Tegucigalpa, der Hauptstadt von Honduras. Von Hause aus war eigentlich vorgesehen, dass Maya Selva Ingenieurin werden sollte, und so kehrte sie im Alter von 16 Jahren zurück nach Frankreich, um dort ihre Schulausbildung abzuschließen. Danach führte ihr Weg in die USA, wo sie ihr Studium fortsetzte und mit dem Master of Science abschloss.
Schon an der Uni, während ihres Studiums, rauchte sie Zigarren. Sie erzählt, dass sie sich dabei an ihren honduranischen Großvater erinnerte, der immer Zigarren aus regionaler Fertigung in Honduras geraucht hatte. 1991, Maya Selva war inzwischen 24 Jahre alt, reiste sie nach Honduras, um das Land tiefer zu ergründen. Im Gepäck: ihre Liebe zum Tabak und der Gedanke, über eben diesen Tabak ihre zwei Heimatländer zu verbinden.
Produktion in Danli
Doch die Zigarren, die Maya Selva in Honduras vorfand, entsprachen nicht ihren Vorstellungen. Hergestellt für den Export in die USA, empfand sie die Zigarren als enttäuschend im Geschmack – reizlos und süß. 2000 Jahre Tradition hat die Zigarre in Honduras, und sie stellte sich etwas vor, das den Charakter des Bodens widerspiegelt – etwas, das geschmacklich typisch war für die Gegend der Herkunft, so wie man es etwa vom Wein kennt. Also arbeitete sie mehr als ein Jahr in einer Zigarrenfabrik in Danli, begleitete den Tabak vom Saatgut über die Pflege auf den Feldern bis zur Ernte, verfolgte die Prozesse der Trocknung, Reifung und Auslese bis hin zum krönenden Finale: der Verwandlung einzelner Tabakblätter zu einer handgerollten Longfiller Zigarre.
Die Entstehung von Villa Zamorano
Irgendwann in dieser Zeit lernte sie Nestor Plasencia kennen, dessen wechselvoller Weg von Kuba über Nicaragua nach Honduras geführt hatte. 1994 konnte Maya ihn für eine Zusammenarbeit gewinnen, die hohe Ansprüche an die Qualität der gefertigten Zigarren und die Produktionsbedingungen stellte. Jetzt musste nur noch die richtige Tabakmischung, der richtige „Blend“, gefunden werden. Dabei half Tabakmeister Maximo Trujillo; Maya und er rauchten hunderte Tabakblätter, suchten die besten Kombinationen, die perfekte Verschmelzung von Aromen und Texturen.
Flor de Selva und Cumpay
Es entsteht die Marke Flor de Selva, die 1995 wie geplant den Weg nach Frankreich antritt und sich dort schnell etabliert. Schon 1997 wird die Flor de Selva von der Zeitschrift „L’Amateur de Cigares“ als Klassiker betitelt. 1999 kreiert Maya Selva aus nicaraguanischen Tabaken die Marke Cumpay, 2002 präsentiert sie der Fachwelt die Marke Villa Zamorano – vollständig handgefertigte Longfiller Puros aus Honduras. Die Serie erhält direkt im selben Jahr eine Auszeichnung als beste Neuerscheinung!
Wie schmecken Zigarren von Villa Zamorano?
Geschmacklich sind die Zigarren der klassischen Villa Zamorano als mittelstark einzuordnen. Sie bringen leichte Holzaromen und etwas Würze mit und erfreuen mit ihrer Cremigkeit. So ist die Serie wirklich eine Zigarre, die dem Aficionado alle Freiheiten gibt, weil sie so unproblematisch im Handling ist.
Das Sortiment von Villa Zamorano im Überblick
Villa Zamorano Classic
Immer noch ist Leben in der klassischen Serie, den Villa Zamorano Classic. Immer wieder kommt ein neues Format hinzu (z. B. die „Expreso“) oder eine besondere Verpackung, z. B. ein Aufsteller, in dem das zum 15-jährigen Geschäftsjubiläum erschienene Format No. 15 (Jubiläums Figurado) aufrechtstehend angeboten wurde. Oder die außergewöhnliche Verpackung in Jutesäckchen, jeweils als 25er Bundle, in den Formaten Corona, Expreso und Robusto, wobei die Schleife der Corona- und Expreso-Säckchen sehr an einen Krawattenknoten erinnert.
Villa Zamorano Reserva
Die Villa Zamorano Reserva als zweite Serie bietet noch etwas mehr Finesse. Die Reservas ist ebenfalls ein honduranischer Puro – alle Blätter stammen ausschließlich aus Honduras. Zu einem nur geringfügig höheren Preis wartet sie mit einer noch ausgefeilteren Textur auf.
Villa Zamorano Danli
Die Villa Zamorano Danlà bestehen ausschließlich aus honduranischen Tabaken und würdigen die Zigarrenmetropole Danlà nahe der nicaraguanischen Grenze. Der Blend umfasst ein speziell angebautes Carmelita Deckblatt, ein Umblatt aus Trojes sowie eine Einlage aus Tabaken des Jamastrán-Tals und der Region Azacualpa. Alle Villa Zamorano Danlà sind handgerollte, mittelkräftige Longfiller. Sie bieten einen cremigen, intensiven Rauch mit vielfältigen Aromen von Röstnoten, Erdigkeit, Leder und einer feinen Nussnuance.