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Humidor Yannicks Erster

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Cohiba Edición Limitada Talisman EL 2017

Länge: 12.70Durchmesser: 2.30 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Am 26. Januar 2019 kam meine zweite Tochter zur Welt. Am gleichen Abend sass ich mit dem Paten des Kindes und meinem besten Freund in einer Zigarrenlounge in Uster in der Schweiz zusammen und haben uns was Exklusives hinter die Binde gekippt und dazu was exorbitantes geraucht. Ich muss vorausschicken: Die Cohiba hatte einen schweren Stand, ihr Vorgänger an diesem Abend war eine Opus X von Arturo Fuente und die zeigte von Beginn an, was sie konnte und das war Allerhand. Die Cohiba tat sich indes ein wenig schwer. Etwas schwer war leider auch der Zugwiderstand: Rauchbar aber leider etwas zu stark. Entsprechend gering fiel dann auch das Rauchvolumen aus. Da wünscht man sich für den Preis halt doch ein wenig mehr. Ansonsten kommt die Zigarre wunderbar verarbeitet daher. Das Deckblatt war ganz leicht fleckig und matt. Der Abbrand war kerzengerade. Die Banderole wie gewohnt, wenig inspiriert. Geschmacklich handelt es sich bei dieser Zigarre um eine sehr feine Cohiba mit cremigen Holz- und Röstaromen. Aus dem Hintergrund meldeten sich stets diese leichten floralen Noten, welche ich an der Cohiba so schätze. In unterschiedlicher Intensität waren auch noch Nussige Noten (Walnuss), Leder und Erde zugegen. Eine sehr leckere Zigarre, ohne jedoch restlos zu überzeugen. Für das Gebotene war sie mir deutlich zu teuer, und ich habe im Prinzip kein Problem damit, für eine aussergewöhnliche Zigarre diesen Betrag hinzulegen. Aber diese Cohiba war dafür viel zu gewöhnlich.



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Arturo Fuente Opus X Reserva du Château (Churchill)

Länge: 17.78Durchmesser: 1.91 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Ich hatte was zu feiern. Am Samstag 26. Januar 2019 kam meine 2. Tochter zur Welt. Am gleichen Tag, auch an einem Samstag, aber vor 34 Jahren, kam meine Wenigkeit in diese Welt. Vor Freude habe ich dann mit dem Paten der Tochter, der sich gleichzeitig auch als mein bester Freund verstehen darf, eine Zigarrenlounge in Uster Schweiz besucht. Meine erste Zigarre an diesem Abend war diese Fuente Opus X, die, soviel kann ich gleich verraten, jeden Cent wert ist. Sowas Komplexes und gleichzeitig Ausgewogenens kommt man selten in die Hände. Die Zigarre ist wunderschön verarbeitet. Schönes Milchschokoladenbraun, matt, das Deckblatt makellos, die Anilla aufwändig gestaltet und sehr geschmackvoll. Zugwiderstand und Abbrand waren auf der ganzen Länge tadellos. Die Zigarre überzeugt mit cremig, süsslichen Holzaromen, welche zu Beginn von dunklem Kakao und später von röstigen und ledrigen Noten begleitet werden. Dörrfrüchte und Walnuss waren Nuancen, welche im gesamten Rauchverlauf auftauchten und die Zigarre interessant machten. Aus meiner Sicht ist der hohe Preis durchaus in Ordnung. Man kriegt bei dieser Zigarre wirklich Einiges geboten. Ich würde sie mir auf jeden Fall wieder für einen besonderen Anlass besorgen.



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Adventura Cigars El Loco El Viudo - Robusto (56x5.25)

Länge: 13.34Durchmesser: 2.22 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Die erste meiner ADV-Zigarren musste dran glauben. Alle anderen bunkere ich noch im Humidor. Die Zigarre kommt mit 2 Banderolen, wobei diesmal die ums Fussende die kunstvollere ist. Vorallem diese Banderole ist sehr hübsch gestaltet und alles andere als kitschig oder ultrakrass. Die Zigarre ist sehr sauber verarbeitet, weist keine Fehlstellen auf, lässt sich prima entfachen und brennt bis zu den Fingerkuppen tadellos kerzengerade ab. Das Rauchen dieser Zigarre, stellte sich als unkompliziertes Vergnügen heraus. Geschmacklich war Leder, geröstetes Brot und leichte nussige/holzige Töne im Vordergrund. Es war über den gesamten Rauchverlauf eine schwach süssliche Cremigkeit festzustellen, welche gegen Ende einer deutlicher werdenden Pfefferschärfe wich. Der weisse Pfeffer aus dem Beschrieb haut ziemlich gut hin. Er fügte sich aber geschmacklich gut ins Gesamtbild ein und störte keineswegs. Wie erwähnt, wurde diese Zigarre wieder bis zu schmerzenden Fingerkuppen geraucht. Die Stärke schätze ich als eher mild bis moderat ein. Ich kann diese Zigarre guten Gewissens weiterempfehlen.



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Paradiso Revelation Odyssey Toro Gigante

Länge: 14.61Durchmesser: 2.38 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Dem Namen nach hätte die Revelation eine Offenbarung sein müssen... und nach der Paradiso Quintessence waren die Erwartungen auch sehr hoch. Leider kann die Revelation aber nicht mit der Quintessence mithalten. Die Zigarre ist sehr ansprechend verarbeitet und kommt mit zwei sehr detailliert gestallteten, farbenprächtigen Anillas daher. Der Abbrand lässt nur wenig zu wünschen übrig: grösstenteils geht der schön gerade von statten - ausgehen tat sie nie. Die Rauchentwicklung ist beachtlich und auch der Zugwiderstand ist nicht zu hoch. Die Rauchdauer betrug 1.5 h. Der Kaltgeruch der Zigarre erinnert mich an eine gute Habano. Dieser würzige, honigunterlegte Geruch lässt die Vorfreude auf den Genuss dieser Zigarre aufkommen. Die Zigarre bietet viel Leder und gegen Ende immer stärkere Kaffeenoten. Was mich ein wenig überraschte war ein grünlicher Hanfartiger Geschmack, welcher sich vorallem im Mittelteil deutlich hervortat. Der insgesamt schwach süssliche aber cremige Rauch bietet, wie zu erwarten war, zeitweise deutlich pfeffrige Noten, welche mich aber nicht störten. Was hingegen störte, war die Bitterkeit, welche ab der Mitte fein einsetzte und gegen Ende etwas zu stören begann. Nunja, für mich war sie, bis auf die Verarbeitung, keine Offenbarung. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass auch diese Zigarre ihre Anhänger finden wird.



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Casa Magna Colorado Gran Toro

Länge: 15.24Durchmesser: 2.30 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Was für ne geile Zigarre. Die Provenienz kann sie nicht verbergen. Schöne gut eingepflegte Pfefferaromen beleben während des gesamten Rauchens den Gaumen. Aber erst mal zur Verarbeitung. Die Zigarre ist erstklassig verarbeitet und brennt bei gutem Zugwiderstand und ordentlichem Qualm schön gradlinig ab. Die Anilla ist detailliert ausgearbeitet und gefällt mir sehr gut. Zu Beginn kommen süssliche cremige Kakaoaromen zum Vorschein, welche nach und nach durch kräftige Kaffeenoten abgelöst werden. Röstige Lederaromen runden das Ganze ab. Zwischendurch waren Gewürzartige Nuancen feststellbar, welche mich an Zimt und Kardamom erinnerten. Für den aufgerufenen Preis eine hervorragende Zigarre. Schade, dass sie offensichtlich nicht mehr verfügbar ist.



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Paradiso by Ashton Papagayo XXL

Länge: 15.24Durchmesser: 2.38 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Diese Zigarre hat mal wieder Favoritenpotential. Unglaublich, welche Argumente die auf den Tisch legt, dabei sind nicht mal alle restlos überzeugend, aber im Gesamtbild eine Wucht. Aber mal ganz von Vorne. Die Zigarre kommt mit der üblichen hübschen Paradiso Bauchbinde, welche ich persönlich sehr geschmackvoll finde und gut zu den dunkleren Deckblättern passt. Es gibt noch eine zweite Anilla für den Schriftzug XXL, welche gut zur ersten passt. Die Zigarre hat schon eine gewisse grösse und ist nahezu perfekt verarbeitet. Beim Kopfende befindet sich längs eine dickere Blattader, welche mich haptisch etwas stört, im Rauchverlauf aber keinerlei Auswirkungen zeigt. Brandannahme und Abbrand sind tadellos, die Asche bleibt 4 cm zementiert an der Zigarre kleben, womöglich noch mehr, aber ich mag Asche auf den Kleidern nicht so. Die Zigarre wurde angebohrt und trotz dem beeindruckenden Ringmass ist ein gewisses Mass an Zugwiderstand vorhanden. Perfekt. Geschmacklich ist das womöglich eine der komplexesten Zigarren die ich bislang geraucht habe überhaupt. Aus meiner Sicht waren zu Beginn eher röstige, ledrige und Erdige Aromen vorhanden, welche nach und nach durch fruchtige, süssliche Noten ergänzt wurden. Ab der Mitte kickte dann eine deutliche Bittere ein, welche mich alleine wahrscheinlich gestört hätte, aber hier fügte sie sich gut ins Gesamtbild ein und das Aromenspektrum dreht zu starkem Espresso und dunkelstem Kakao hin. Über die gesamte Rauchdauer war der Rauch cremig und mit einer feinen Süsslichkeit versehen. Eine herrliche Zigarre, welche zum Preis von 8.20 ein absolutes Schnäppchen ist. Irgendwo im letzten Drittel hatte ich das Gefühl, dass die Zigarre über ein, zwei Umdrehungen in Schen Nikotin verfügte. Ich blieb sitzen und diese Wirkung legte sich dann gegen Ende wieder. Die Zigarre bot mir wärend 2.5 Stunden erstmaliges Rauchvergnügen. Gerne wieder.



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Alec Bradley Magic Toast Gordo

Länge: 15.24Durchmesser: 2.38 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Erstaunlich. Meine erste Alec Bradley seit längerer Zeit. Welch eine Offenbarung. Die Zigarre kommt perfekt verarbeitet daher und ist mit einer wie üblich sehr kunstvollen aber auch gediegenen Banderole geschmückt. Das Deckblatt ist dunkel wie Nacht und riecht süsslich, schokoladig. Die Brandannahme lässt keine Wünsche übrig, der Abbrand ist ebenfalls tadellos, das Rauchvolumen sehr üppig. Wenn es überhaupt etwas zu bemängeln gibt, dann ist es der Zugwiderstand, der im Rauchverlauf etwas gross wurde, mit etwas kneten des Kopfes aber behoben werden konnte und gegen Ende auch wieder perfekt wurde. Die Asche hielt locker 3 cm und war schneeweiss. Was an dieser Stelle noch gesagt werden muss: Die Magic Toast ist nicht von schlechten Eltern, weder geschmacklich, noch von der Stärke her. Die Zigarre startet sofort durch mit würzigen Aromen. Süssliche Espressoklänge mit dunkelster Edelbitterschokolade gleich zu Beginn. begleitet von ordentlicen Röstaromen. Die Zigarre bietet geschmacklich aus allen Sparten etwas. Zeitweise waren holzige oder dörrfruchtige Anklänge zu vernehmen. Vorallem in der ersten Hälfte waren für mein Empfinden auch reichlich pfeffrige Töne dabei, welche ich aber auch erwartet hatte und welche gut ins Gesamtbild passten. Ich darf für mich wieder einmal feststellen, dass der Markenname Alec Bradley hält, was er verspricht. Ich kann den Stick guten Gewissens weiterempfehlen und werde ihn mir gerne wieder mal in den Humidor legen. Für das Gebotene scheint mir der Preis auch definitiv angemessen.



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La Flor Dominicana La Volcada

Länge: 17.78Durchmesser: 1.91 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Es gibt so Momente, da könnte man sich ohrfeigen. Einer dieser Momente für mich, war, als ich mich nicht aufraffte und alles kaufte, was von der Andalusian Bull noch zu erstehen war. Jetzt findet man sie nirgends mehr. Ein sehr kompetenter Händler am Zürichsee versicherte mir, dass LFD bereits wieder ein solches Flagschiff am Start habe: La Volcada. Also habe ich mir eine geschnappt und war sehr gespannt, was mir diese Zigarre zu erzählen hatte. Nach nun 2 Monaten im Humidor habe ich Sie mir gestern entfacht. Die Zigarre hat es nicht leicht, muss Sie für mich doch in die übergrossen Fussstapfen der Andalusian Bull treten, welche sie - soviel vorab - für meine Bedürfnisse nicht auszufüllen vermag. Aber kommen wir doch mal auf die Zigarre zurück. Die Zigarre ist absolut spitze verarbeitet und als Churchill ausgeführt - ein Format, dass sich immer stärker zu meinem Favoriten mausert. Das Kopfende ist mit einem Pigtail versehen. Die Hauptanilla ist schön schlicht gearbeitet. In rot metallisé sind über dem Schriftzug LFD zwei stilisierte Tango(?)tänzer zu sehen. Auf der zweiten Anilla is in erhabener Schrift der Name der Zigarre "La Volcada" zu lesen. Das Deckblatt kommt im dunklen San Andres Deckblatt und verfügt über keinerlei Fehler. Die Zigarre wird angebohrt, der Zugwiderstand ist etwas höher als ich es bevorzuge, aber allemal gut. Die Brandannahme ist problemlos, ebenso der Abbrand. Die Zigarre brennt kerzengerade ab und erlischt auch bei längerem Unterbruch nicht. Das Rauchvolumen ist sehr üppig. Alles in allem verfügt die "La Volcada" über ausgezeichnete Manieren. Geschmacklich werden wir leider nicht richtig warm miteinander. Die Zigarre ist über den gesamten Rauchverlauf sehr cremig und verfügt dank dem Deckblatt über eine gewisse Süsse. Von Beginn weg ist eine ordentliche Würzigkeit dabei, welche zunehmends stärker wird. Mit dieser Würze schwingt auch eine zunehmende Bitterkeit mit, welche für mein Befinden knapp vor störend war. Den Lead aber übernimmt bald einmal der Kakao, welcher von weich bis kräftig in allen Nuancen auftritt und von einer gewissen Ledrigkeit und Kaffee begleitet wird. Stärkemässig empfand ich Sie als mittelkräftig. Ich habe die Zigarre - wie meistens - bis zu den Fingerkuppen weggeraucht und bereue keinen Zug davon. Die Zigarre ist ausgezeichnet, das muss nicht hinterfragt werden. Dennoch, sie ist nicht ganz so oppulent und ausgewogen, wie ich sie mir gewünscht hätte. Ich kann mir vorstellen, dass dieser Zigarre ein paar Monate im Humidor zu Gute kommen würden. Möglicherweise werde ich dies noch tun. Ich kann die Zigarre guten Gewissens weiterempfehlen. Für das Gebotene empfinde ich Sie als nicht zu teuer, auch wenn sie ganz ordentlich zur Kasse bittet.



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Rocky Patel Twentieth Anniversary Toro

Länge: 15.24Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Wegen eines dämlichen Hustens, der einfach nicht vorbeigehen wollte habe ich nun beinahe einen Monat Zigarrenabstinenz hinter mir. Obwohl noch nicht ganz genesen, konnte ich nicht mehr länger warten, und habe mir diese Rocky Patel gegönnt. Nun, wo fange ich an? Rocky Patel ist bei mir immer ein sicherer Wert. Mit dieser hier habe ich es mir allerdings schwer getan. Die Verarbeitung ist ganz ordentlich. Wie gewöhnlich ist die Zigarre sehr sauber verarbeitet und wird von 2 edel gestalteten Anillas geschmückt. Die Zigarre ist wie oft bei Patel boxpressed, was ich keineswegs negativ werte. Die Zigarre wurde angebohrt, der Zugwiderstand dürfte stärker sein, was er im Verlauf aber noch werden sollte. Abbrand war im großen und ganzen in Ordnung. Sie drohte 2x auszugehen, was sie aber dank einiger schneller Züge nicht tat. Infolgedessen müsste ich die Zigarre 2x degasieren, was sie geschmacklich wieder auf Kurs brachte. Ansonsten war der Abbrand für eine boxpressed vorzüglich. Die Asche war sehr stabil und hielt gute 3 cm. Geschmacklich treibts diese Zigarre wie in der Beschreibung angemerkt recht bunt. Was mir aber auffiel war die starke Lederlastigkeit. Etwas derart ledriges hatte ich bislang noch nie. Das Leder wurde durch weitere dunkle Aromen von feuchter Erde und Kaffee sogar noch verstärkt. Auch waren ordenliche Holz und Pfeffertöne mit dabei, welche sich aber gut ins Gesamtbild fügten. Süsse suchte man bei dieser Zigarre nahezu vergebens, auch wäre ein wenig mehr Cremigkeit wünschenswert gewesen, aber es muss ja nicht immer sein. So würde ich aber behaupten, ist diese Zigarre nichts für den Neuling. Die starke Würzigkeit kombiniert mit einer gewissen Stärke ruft nach einer gewissen Routine und nach der Freude an solchen Geschmacksprofilen. Mir hat sie gefallen, und abgesehen von den Performanceproblemen kann ich sie auch guter Dinge weiterempfehlen. Jetzt harrt da noch eine Lancero ihrer Dinge. Die werde ich mir aber für wärmere Tage aufsparen.



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Brun del Ré Colonial Torpedo

Länge: 15.24Durchmesser: 2.14 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Ich habe mir vor einiger Zeit ein 4er Pack dieser Zigarre gekauft. Heute war es soweit, die erste sollte den Feuer geopfert werden. Leider klappte es mit dem Anschnitt nicht so recht. Das sehr dünne Deckblatt platzte beim Versuch, die Zigarre anzuschneiden auf. Auch im Mittelteil brach das Deckblatt wie dünne Eierschalen auf. Nach diesem missglückten Start, war ich gespannt, ob sie noch rauchbar war. Ich hatte Glück. Die Banderole behütete die Zigarre vor weiterem Zerfall. Abgesehen von diesem Vorfall war das Benehmen der Zigarre ohne Tadel. Zugwiderstand war genau richtig und das Rauchvolumen üppig. Die Zigarre konnte bei mehrheitlich geradem Abbrand bis zum letzten cm geraucht werden. Naja, ich hoffe Mal, dass sich die letzten drei Zigarren besser abschneiden. Geschmacklich weiss dieser Stick durchaus zu überzeugen. Zu Beginn waren insbesondere Holztöne gegenwärtig, in schön cremigen Rauch eingebettet. Mit der Rauchdauer kamen immer mehr bissige Noten zum Vorschein. Fruchtige Aromen waren gemäss meinem Empfinden eher untergeordnet vorhanden. Zeitweise zeigteb sich eine angnehme und nicht aufdringliche Pfefferschärfe und Aromen von geröstetem Brot. Insgesamt ein abwechslungsreicher Smoke mit spannenden Aromen. Ich werde erst Mal eine oder auch zwei weitere testen, bevor ich beurteilen möchte, ob sich ein Kauf lohnt.



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Toscano Antica Riserva Packung

Länge: 15.00Durchmesser: 1.38 Herstellungsart Hecho a mano (Shortfiller)HAM

In meinen Ferien in Italien bin ich auf diese Zigarren aufmerksam geworden. Aufgrund der Hinweise zur Stärke hier unter den Bewertungen habe ich nur einige wenige erstanden. Zum heutigen Zeitpunkt erweist sich das als Fehler. Wie überall zu lesen habe ich die Zigarre halbiert. Schon der Kaltgeruch erinnert mich an Latakia Tabak resp. dan die Drew Estate Kentucky fired. Der Stumpen geht gleich zur Sache. Sehr würzig mit viel Akzenten von Geräuchertem und Kaffee, Brot und Leder schmeckt mir die Zigarre ausgezeichnet. Der Zug war entgegen aller Vorwarnungen genau richtig, das Rauchvolumen ziemlich üppig. Der Smoke war ziemlich abwechslungsreich und im cremigen süsslichen Bereich angesiedelt. Aufgrund der angedrohten Stärke, wurde die Zigarre sehr langsam geraucht. Insofern hatte ich nicht mit Schwindel oder flauem Magen zu kämfen. Gerne wieder, zu dem Preis sowieso.



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Cuaba Exclusivos

Länge: 14.61Durchmesser: 1.83 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Diese Zigarre habe ich mir angeschafft, weil Cuaba gemäss Kuba-Pyramide als eine der Besseren gehandelt wird. Ich kannte sie bislang nicht. Das Benehmen der Zigarre war absolut vorbildlich. Der Zugwiderstand ist deutlich und genau richtig für meinen Geschmack. Der Abbrand zeigte sich von der besten Seite und auch das Rauchvolumen darf man als üppig bezeichnen. Insgesamt ist die Zigarre sehr sauber gefertigt und mit einem schönen glatten Deckblatt umhüllt. Die Banderole ist kubatypisch bescheiden ausgeführt. Die Aromenwelt dieser Zigarre zeigt sich von der komplexeren Seite. Als Hauptakzente zeigten sich mit ständig wechselnder Intensität holzige, erdige und ledrige Aromen. Welche zeitweise von cremigen Dörrfruchtnoten oder nussigen Röstnoten begleitet wurden. Pfeffertöne waren eher untergeordnet wahrnehmbar. Es waren nie Bitternoten wahrnehmbar. Die Zigarre wurde bis zu den Fingerkuppen verraucht. Ich freue mich auf die drei weiteren Exemplare, welche ich eingelagert habe.



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Davidoff 702 Series Grand Cru Robusto

Länge: 13.34Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Was für ne geile Zigarre. Ich habe sie von einem Freund geschenkt bekommen. Die Verarbeitung ist klasse. Sehr feines Deckblatt, dicht gerollt. Zugwiderstand perfekt und Abbrand wie eine Kerze. Geschmacklich zeigen sich vorallem holzig-erdige Pfefferaromen mit einer guten Portion Cremigkeit. Röstaromen und Kaffee waren ferner auch zu erahnen. Ich habe noch nicht so manche Davidoff verraucht, aber diese hier hat es mir sichtlich angetan. Trotz der ordentlichen Pfeffrigkeit wurde die Zigarre nie scharf. Die Zigarre wurde bis zu den Fingerkuppen verköstigt. Vom Preis her, ist das hier eher was für besondere Anlässe. Aber für diese kann ich mir die Zigarre auch weiterhin gut vorstellen.



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La Sagrada Familia Maduro Robusto Extra
verifiziert

Länge: 12.70Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Die Joyas de Nicaragua sind für mich gute nicaraguanische Zigarren, welche ich gerne ab und an geniesse. Dabei schätze ich nicht zuletzt auch ihre Pfeffrigkeit und ihre Würze. Deshalb war ich gespannt darauf, wie sich die Sagrada Familie zu schlagen weiss. Die Verarbeitung lässt aus meiner Sicht keine Wünsche offen. Das dunkle, herrlich duftende Deckblatt umhüllt die fest gerollte Zigarre nahezu fehlerfrei. Unter dem Kopf zieht sich eine dicke Blattader für ca. 2 cm parallel zur Zigarre unter den Deckblatt durch. Bemerkenswert fand ich, dass mich diese leichte Erhebung während des Rauchens etwas gestört hat. Wie dem auch sei, die Zigarre war sonst sehr ordenlich verarbeitet. Abbrandprobleme gab es keine, der Abbrand ging kerzengerade vonstatten. Der Zugwiderstand war ein klein Weni über optimal, aber an und für sich gut rauchbar. Die Zigarre bot zu Beginn fast ausschliesslich viel Erde und ordentlich Holz. Und so sehr ich diese Töne auch schätze - so alleine waren sie für mich nicht berauschend. Gegen die Mitte wurde die Zigarre dann zunehmend süsslicher, aromatischer, cremiger. Bittermandel, Bitterschokolade und Espresso waren mit von der Partie. Und diese Kombi führte dann dazu, dass die Zigarre bis zu schmerzenden Fingerkuppen geraucht wurde. Vorallem im letzten Drittel kam dann noch eine ordentliche Pfeffrigkeit hinzu, welche ich an so vielen Zigarren aus Nicaragua so schätze. Was nicht berauschend begann hat doch ein geschmackvolles Ende genommen. Dennoch würde ich diese Zigarre eher nicht nachkaufen.



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AVO Limited Editions Classic Covers 2017 Improvisation Toro
verifiziert

Länge: 15.24Durchmesser: 2.38 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Tja, ganz so schlimm wie manche Vorredner hat's mich nicht getroffen. Die Performance bei meiner war insgesamt gut. Verarbeitung auf der weichen Seite -für eine boxpressed in Ordnung. Zug leicht aber spürbar. Rauchvolumen üppig. Im Laufe des Rauchens konnten die Banderolen nur schlecht gelöst werden - bei einer kam ein Stück Deckblatt mit ab. Geschmacklich könnte sie mich nicht restlos überzeugen. Durchgehend kräftige Toast- und Holznoten, die zeitweise cremig nussig unterlegt waren. Das war es dann auch schon. Insgesamt war die Zigarre okay. Unter Berücksichtigung des Preises würde ich einen Wiederkauf ausschliessen.



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