Kubanische Zigarren – Regulares

Bei den Regulares zeigt jede kubanische Marke besonders klar, wofür ihre Mischung steht. H. Upmann bietet mit milden bis mittelkräftigen Zigarren einen zugänglichen Einstieg. Montecristo verbindet meist erdige Würze mit mittlerer bis kräftiger Stärke. Partagás richtet sich mit markanteren, kräftigen Mischungen an erfahrenere Aficionados. Weiterlesen

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Kubanische Zigarren – Regulares

Kubanische Regulares: das reguläre Sortiment erklärt

„Regulares“ meint nicht „durchschnittlich“, sondern das reguläre Produktionsprogramm. Auf unserer Website stehen die Regulares deshalb neben Kategorien wie Añejados, Limitadas, Regionales oder Reservas. Es geht weder um ein einziges Format noch um eine bestimmte Stärke, sondern um die dauerhaft angelegten Serien und Vitolas der kubanischen Marken. Eine kleine Guantanamera kann ebenso dazugehören wie eine Cohiba Behike.

Unterschied zu Limitadas, Regionales und Reservas

Der Unterschied zu Sondereditionen ist recht einfach: Ediciones Limitadas werden in begrenzten Mengen und meist in markenuntypischen Formaten hergestellt; ihre Tabake reifen vor der Verarbeitung mindestens zwei Jahre. Ediciones Regionales sind bestimmten Absatzgebieten vorbehalten. Bei Reservas und Gran Reservas kommen Tabake eines ausgewiesenen Erntejahres zum Einsatz, die mindestens drei beziehungsweise fünf Jahre gelagert wurden. Regulares tragen diesen Sonderstatus nicht. Sie sollen Teil des laufenden Portfolios sein und grundsätzlich wiederkehren. „Grundsätzlich“ sollte man bei Kuba allerdings mit einem entspannten Lächeln lesen: Reguläre Produktion bedeutet nicht, dass jede Kiste jederzeit verfügbar ist. Knappe Lieferungen und Mengenbegrenzungen, wie wir sie von Kuba gewohnt sind, gibt es natürlich auch hier.

Reguläre Linien als Herzstück kubanischer Marken

Vereinfacht gesagt: Regulares bilden das Rückgrat einer Marke und zeigen besonders deutlich, wofür deren Mischung steht. Wer kubanische Marken verstehen möchte, beginnt deshalb sinnvollerweise bei den regulären Linien. Das gilt beispielsweise für:

Bei diesen Marken lassen sich innerhalb des regulären Sortiments Formate vergleichen und Favoriten finden, ohne nebenbei noch Detektiv, Auktionator und Schatzsucher spielen zu müssen.

Kubanische Regulares von Guantanamera bis Cohiba Behike

Bei uns finden Sie das komplette Spektrum: von preisgünstigen Guantanamera-, José-L.-Piedra- und Quintero-Zigarren bis zu Cohiba, Trinidad und hochpreisigen Linien wie Behike oder Romeo y Julieta Línea de Oro. Dazwischen liegt ein weites Feld mit Punch, Ramón Allones, Quai d’Orsay, Vegueros, Por Larrañaga und vielen weiteren Marken.

Zigarrenstärke kubanischer Marken richtig einordnen

Als erste Orientierung taugt die Stärkeklassifikation von Habanos. Hoyo de Monterrey, Quai d’Orsay, Fonseca und Rafael González stehen eher auf der sanften Seite. H. Upmann bewegt sich meist von mild bis mittel.

H. Upmann Zigarren
Edle Longfiller in Kiste, Tubo oder Blechschachtel: H. Upmann Zigarren

Romeo y Julieta, Trinidad, Punch und Quintero liegen im mittleren Bereich. Montecristo wird überwiegend mittel bis kräftig eingeordnet, während Bolívar, Ramón Allones, Vegueros sowie kräftige Partagás und Cohiba Linien deutlich mehr Nachdruck entwickeln können. Das ist ein Wegweiser, kein in Stein gemeißeltes Urteil: Faktoren wie Format, Lagerung oder Zugtempo spielen hier eine große Rolle.

Longfiller, Shortfiller und maschinelle Herstellung im Vergleich

Der größte Teil der kubanischen Regulares bei Cigarworld besteht aus vollständig von Hand gefertigten Longfillern. Daneben gibt es bewusst einfachere Konstruktionen. Quintero wird von Hand mit Shortfiller-Einlage gefertigt, Guantanamera maschinell produziert. Das ist kein peinliches Familiengeheimnis, sondern erklärt einen Teil der großen Preisspanne. Für erste kubanische Eindrücke gibt es damit unkomplizierte Möglichkeiten; wer feine Übergänge und eine längere Entwicklung sucht, landet in der Regel bei den handgerollten Longfillern.

Kubanische Zigarren nach Stärke und Anlass auswählen

Für die Auswahl gilt: erst über Anlass, Zeit und gewünschte Stärke nachdenken, dann über Marke und Format – und zuletzt über das Prestige der Bauchbinde. Für einen milden Einstieg bieten sich Hoyo de Monterrey, H. Upmann oder Quai d’Orsay an. Wer die klassische Mitte sucht, kann sich bei Romeo y Julieta, Trinidad oder Punch umsehen. Soll es erdiger, würziger und kräftiger werden, führen viele Wege zu Partagás, Bolívar oder Ramón Allones.

Regulares bieten Klassiker für kurze und lange Rauchzeiten

Kubanische Regulares sind keineswegs die langweilige Abteilung. Sie sind der Kern des Sortiments: Klassiker, moderne Linien, kleine Pausenfüller und große Abendprogramme. Sondereditionen dürfen glitzern und nummerierte Kisten tragen. Die Regulares müssen das nicht. Sie kommen regelmäßig – soweit Kuba und die Lieferlage mitspielen – und zeigen beim ruhigen Vergleich, wie vielfältig die berühmte Karibikinsel schmecken kann.

Trusted Shops Award Habanos Specialist Davidoff Ambassador