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Davidoff 702 Series Special R

Länge: 12.38Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Geraucht am 16.09.2019. Rauchdauer lag bei ca. 1h 15 min. Von der Verabeitung (Rauchvolumen, Zugwiderstand und Abbrand) alles i.O. Alles andere wäre bei dem Preis aber auch eine Enttäuschung. Meine erste Davidoff. Habe mich schon sehr auf die Verköstigung gefreut. Die Zigarre beginnt jedoch erst einmal sehr unspektakulär. Typisch dominikanische Aromen von Holz. Dazu etwas Würze (Pfeffer durch die Nase) unterlegt mit müßigen Aromen (Richtung Mandeln und Erdnüsse). Ab und an blitzt eine feine süßliche Erde durch. Im ganzen aber doch sehr gedämpfte Aromen, nichts was einen vom Hocker haut. Die Zigarre will sehr behutsam, sprich langsam geraucht werden, dann kommen auch die Aromen des geageten Tabaks durch und der Pfeffer verschwindet. Zudem kommen leicht fruchtige Noten von Rosinen durch. Zu Beginn des zweiten Drittels legt sie dann den Turbo ein: schön süßlich, cremig Aromen. Die Creme kommt auch durch die jetzt sehr feste Textur des Rauches besonders gut zur Geltung. Keine Würtze mehr und die Nussigen Aromen treten mit den fruchtigen Aromen in den Vordergrund. Leider hält der Turbo Modus nicht lange an und schon zu Beginn des letzten Drittels schaltet sie zwei Gänge zurück in einen eher langweiligen Trapp. Bitte nicht falsch verstehen: die Aromen der Zigarre sind angenehm und sie lässt sich gut Rauchen. Aber bei einer 20 EUR Zigarre erwarte ich dann schon einen gewissen „WOW-Effekt“ und den bietet sie definitiv nicht. Von demher kann ich sie leider nicht empfehlen. Da gibt es weitaus bessere, zu einem geringeren Preis. Kann da nur einmal wieder z.B. Auf die La Flor Dominicana Andalusian Bull oder die La Flor Dominicana Nox verweisen. Dennoch werde ich mir sicherlich irgendwann noch eine weitere Davidoff gönnen. Dann aber wohl eine der eher full-bodied Exemplare, sprich Davidoff Oscuro oder Davidoff Nicaragua.



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Hiram & Solomon Cigars Master Mason Maduro Toro 6x52

Länge: 15.24Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Geraucht am 15.09.2019. Rauchdauer lag bei >1,5h. Viel Rauch, super Abbrand und Zugverhalten. Meiner Meinung nach gibt es zwei Arten von Maduro Zigarren: zum einen die sehr dunklen, kräftige und herbe Zigarren. Und dann Schokoladen-Sticks und einer typischen „Maduro-Süße“. Dieser Stick gehört zur zweiten Sorte, die mir persönlich besser liegt. Tief dunkles Maduro Deckblatt. Mit der blauen Banderole einfach schön anzuschauen. Beginnt gleich zu Beginn mit tollen schokoladigen, süßlich-cremigen Aromen. So in etwa eine Mischung aus Milchschokolade und Zartbitterschokolade. Ein ganz feine Würze und etwas Leder mischt sich nach den ersten Zügen hinzu. Alles sehr angenehm und lecker. Full bodied von den Aromen her ohne wirklich nikotinlastig zu sein. So wie es sein muss! Die Würze nimmt im Laufe des ersten Drittels zu und entwickelt sich hin zu Chili-Aromen. Milchschokolade und Chili. Eine geile Mischung. Im zweiten Drittel verschwindet die Würze und es kommt eine leichte Erde hinzu. Im letzten Drittel verändert sich die cremige Süße hin zu karamelligen Aromen. Ganz zu Ende hin kommen noch Rum-Noten auf. All in all ein richtig lecker Maduro Stick, den ich nur empfehlen kann. Beide Daumen hoch!!



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Padilla Finest Hour CONNECTICUT Double Toro

Länge: 15.24Durchmesser: 2.38 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Geraucht am 28.08.2019. Rauchdauer lag bei >1,5 h. Der Zugwiderstand war etwas zu leicht, sonst aber alles (Rauchvolumen und Abbrand) i.O. Während den ersten Zügen präsentiert sich die Zigarre sehr unausgewogen, sehr pfeffrig und ein wenig kratzig. Da muss man leider durch, aber es lohnt sich! Nach ca. 5 Minuten schaltete der Stick in den "normalen" Modus um. Jetzt sehr smooth, mild-to-medium, ausgeglichen. Hat nichts mehr von dem kratzigen Beginn. Von den Aromen sehr Connecticut typisch: holzig, wunderbar cremig und leicht süßlich. Aber auch eine gewisse Würze und Kräuterteearomen. Der Start hat mich sehr an die Undercrown Shade erinnert, wenn auch nicht ganz so würzig. Im mittleren Drittel definieren sich die süßlich cremigen Aromen stärker aus. Das ganze wird noch von leichten Holzaromen unterlegt. Unkomplizierter Smoke, der aber Spaß macht, da man sie super nebenher rauchen kann. Am besten mit einem Hellen dazu. Im letzten Drittel treten dann die holzig-würzigen Aromen in den Vordergrund und ganz zum Schluss endet sie auf den letzten Zügen herkunftstypisch sehr cremig. Wer auf Connecticut und mild-to-medium Zigarren steht, kann hier gerne zugreifen. Für mich wird es eine "Ab-und-zu-Zigarre" bleiben, wenn ich mal nicht so Bock auf einen full-bodied Smoke habe. Für solche Gelegenheiten gibts eine Empfehlung. Daumen hoch.



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A.J. Fernandez New World Puro Especial Short Churchill

Länge: 15.24Durchmesser: 1.91 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Geraucht am 02.09.2019. Rauchdauer lag bei ca. 1h 20 min. Von der Verarbeitung her (Rauchvolumen, Abbrand und Zugwiderstand) alles topp. Keine Beschwerden. Die Zigarre vergeudet keine Zeit und legt gleich Vollgas los: sehr herbe und dunkle Aromen. Zartbitter, Kakao und Röstaromen. Aber auch leicht cremig. Pfeffer auf der Zunge, aber nicht durch die Nase. Nach ein paar Zügen kommt auch etwas Leder dazu. Sehr tiefe und vor allem dunkle Aromen. Als Pairing würde ein Schwarzbier wunderbar passen oder der Heiland Doppelbock Likör (Geheimtipp, falls ihr den noch nie probiert habt...). Die Pfefferaromen werden stärker, ohne dass die Zigarre scharf oder der Smoke unangenehm wird. Die Schokoladenaromen gehen zurück und es kommt hauptsächlich Kakao durch. Nach den ersten 15 Minuten wird der Smoke etwas ausgeglichener, was auch gut so ist. Der Start war zwar wunderbar Full-bodied, aber über die ganze Rauchdauer wäre das etwas zu heftig. Im zweiten Drittel kommt dann eine leicht karamelliere Süße auf. Nicht zu stark, fügt sich aber super ins Aromenspektrum mit ein. Der ganze Smoke sehr komplex. Das Leder tritt nun in den Vordergrund. Ab der Hälfte verschwindet der Pfeffer gänzlich. Die vordergründigen Aromen sind die cremig-karamellige Süße und das Leder. Zum Ende hin kommt dann noch eine leichte Erde auf. Wow, eine Zigarre mit zwei ganz unterschiedlichen Hälften: zu Beginn Full-Bodied. Dunkle Vollgasaromen. Aber auch etwas unsausgeglichen der Smoke. In der zweiten Hälfte dann mega ausgeglichen und die Zigarre nimmt ein bisschen den Gang raus. Was aber auch gut ist, weil auf Dauer der pace der ersten Hälfte zu heftig wäre. Mein Fazit: geile Zigarre. Vor allem zu empfehlen, wenn man auf dunkle, kräftige Aromen steht. Von mir gibts beide DAumen hoch!



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Diamond Crown Julius Caeser Toro

Länge: 15.24Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Geraucht am 24.08.2019. Rauchdauer lag bei ca. 1,5 h. Die Verarbeitung und das Rauchvolumen, der Zugwiderstand und der Abbrand waren so, wie man es von einer 19 EUR Zigarre erwartet: 1A. Schon das zweite Mal, dass ich die Zigarre verköstigen darf. Ich freue mich jedes Mal vor dem Rauchen mega auf die Zigarre, weil sie einfach super aussieht: ein tolles Deckblatt und eine schön stylische Banderole, die Vorfreude machen. Leider haben sich die Erwartungen beide Male nicht wirklich erfüllt. Die Zigarre ist zwar lecker: sie weist holzig, nussige Aromen auf. Hat etwas von Honigsüße und dazu noch eine leichte Erde und eine leichte Würze. Also ein leckere Kombi und insgesamt ein sehr angenehmer Smoke. ABER: leider halt auch nichts außergewöhnliches. Und ich für meinen Teil, erwarte dann doch von einer 19 EUR Zigarre, dass sie mich in irgendeiner Art und Weise vom Hocker haut. Und das hat sie nicht. Nicht falsch verstehen: es handelt sich hierbei um einen tollen Smoke, den man sich gerne mal gönnen kann. Aber für den Preis kriege ich dann halt deutlich bessere Zigarren. Zum Beispiel die Andalusian Bull von La Flor Dominicana (ca. 16 EUR) oder die Oliva Serie V Melanio Figurado (ebenfalls ca. 16 EUR), die dann deutlich mehr Spaß machen. Deswegen auch nur 2 Sterne beim Preisleistungsverhältnis und insgesamt leider keine Empfehlung.



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Toscano Extra Vecchio

Länge: 15.00Durchmesser: 1.28 Herstellungsart Hecho a mano (Shortfiller)HAM

Geraucht am 26.08.2019. Rauchdauer lag bei 2x 35 min. Wie bei der Toscano Antica Riserva ist die Verarbeitung sehr rustikal, der Rest (Rauchvolumen, Zugwiderstand, Abbrand) aber topp. Habe die Zigarre ebenfalls im Italienurlaub geraucht und dachte erst, dass "Extra Veccio" in etwa "Extra Stark" bedeutet. Google hat mich dann aber etwas besseren belehrt: "Extra Veccio" heißt besonders alt. Man lernt also nie aus und ich war natürlich beruhigt. Die Zigarre macht ihrem Namen auch alle Ehre: sie ist mega smooth! Sehr viel weicher als die Antica Reserva der Toscana Reihe. Dazu würzig, leichter Tabakgeschmack und insgesamt leicht dunkle Aromen. Wie bei der Antica Riserva kommen leicht herbe Aromen hinzu, die sich aber wunderbar ins Bild einfügen. Die Zigarre hat ebenfalls Spaß gemacht zu rauchen und ich könnte nicht sagen, welche der beiden verköstigten Toscana Zigarren ich besser fand. Auf jeden Fall ist das Preisleistungsverhältnis der Extra Veccio sensationell: ca. 1,5 € Stick. Hier macht man auf keine Fall etwas falsch. Zugreifen und genießen! Von mir gibt es beide Daumen hoch!



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Toscano Antica Riserva Packung

Länge: 15.00Durchmesser: 1.38 Herstellungsart Hecho a mano (Shortfiller)HAM

Geraucht am 25.08.2019. Rauchdauer lag bei 2x 35 min. Von der Verarbeitung her noch nie eine so rustikale Zigarre geraucht. Aber das gehört wohl auch zum Charme der Toscana Zigarren dazu. Vom Abbrand, Rauchvolumen und Zugwiderstand her kann ich mich nicht beklagen. Alles super. Die Zigarre ist schon etwas besonderes: sie besteht zu 100 % aus über dem Feuer fermentiertem Kentucky Tabak und wird typischerweise in der Mitte durchgecuttet und dann jeweils als halbe Zigarre geraucht. Ich hatte die Zigarren dieser Serie schon lange auf der Liste an kuriosen Zigarren, die ich unbedingt einmal probieren möchte. Und welchen besseren Zeitpunkt gibt es, als diesen Stick während des Italienurlaubs anzufeuern. Ist schon witzig, wenn man eine Zigarre erst einmal in der Mitte durchschneidet und dann jeweils als Halbe-Zigarre raucht. Hat aber auch den Vorteil, dass man zwischendurch mal eine Rauchen kann, wenn man etwas weniger Zeit hat. Und natürlich den Vorteil, dass man zweimal die Zigarre genießen kann. Von der rustikalen Aufmachung und dem dunklen Tabak darf man sich nicht täuschen bzw. einschüchtern lassen: es handelt sich hierbei um einen feinen Smoke zu einem mehr als fairen Preis (ca. 2,9 € pro Stick). Von den Aromen kommt der Kentucky Tabak einerseits würzig rüber, anderseits weist die Zigarre aber auch sehr schön cremige und leicht süßliche Noten auf. Dazu noch erdige Aromen und Urlaubssmoke ist perfekt. Insgesamt ein klein wenig herb, aber nicht unangenehm, sondern absolut stimmtg. Insgesamt hat mir der Smoke echt Spaß gemacht. Mal eine ganz andere Zigarre. Von demher Daumen hoch und Empfehlung meinerseits. Ist meiner Meinung nach auch eine Zigarre, die sich perfekt eignet, um sie mit Freunden zu rauchen (da man sie teilen kann). Man hat auf jeden Fall die Aufmerksamkeit sicher wenn man einen 5-Pack mitbringt.



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Quesada Seleccion Espana Short Robusto

Länge: 10.16Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Geraucht am 27.08.2019. Rauchdauer lag bei knapp 1h. Immer wieder erstaunlich wie lange man an so einer kleinen Zigarre dann doch raucht. Der Zugwiderstand etwas zu leicht und der Abbrand nicht optimal. Musste aufgrund von Schiefbrand mehrmals nachgefeuert werden. Das Rauchvolumen war i.O. Für mich eine typische Nicaragua Zigarre (auch wenn es sich um keine Nic-Puro handelt): weist Aromen von Schokolade und Kaffee auf. Leicht würzig, wobei Pfeffer nur sehr dezent auftritt. Dazu holzige Aromen (kommt wahrscheinilch vom DomRep Anteil des Fillers) unterlegt mit einer schönen Creme. Über den ganzen Verlauf bleiben die Aromen linear, was bei der Kürze auch nicht anders zu erwarten ist. Hat Spaß gemacht, war jetzt aber auch kein umwerfendes Erlebnis. Habe den Stick zu einem Aperitif im Cafe genoßen und nebenher ein Buch gelesen. Und für solch eine Gelegenheit bietet sie sich perfekt an: eine kleine Zigarre für zwischendurch und nebenher. Kann man ruhig einmal probieren. Wobei ich für solch eine Gelegenheit in Zukunft eher zu einer Chinchalero (vor allem die 460 der Torcidos Reihe) greifen würde: da bekommt einen sehr ähnlichen Rauchspaß (von der Dauer und den Aromen her), aber halt für einen Euro weniger. Von demher nur eine eingeschränkte Empfehlung, aber trotzdem gibt es einen Daumen hoch.



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Warped Cigars Flor del Valle Cristal

Länge: 15.24Durchmesser: 1.67 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Geraucht am 21.08.2019. Rauchdauer lag bei 1h 15 min. Von der Verarbeitung (Rauchvolumen, Abbrand und Zugwiderstand) alles bestens. Meine zweite Zigarre von Warped Cigars. Nachdem ich die erste schon sehr genoßen hatte, war ich freudig gespannt auf die Flor del Valle. Und auch dieses Mal war ich begeistert. Die Zigarre lässt sich ziemlich genau im mittelstarken Bereich einordnen. Sowohl von den Aromen, als auch der Stärke her. Nicht falsch verstehen, die Aromen der Zigarre sind klar herauszuschmecken, treten nur nicht so stark auf wie bei einer full-bodied Zigarre. Macht aber auch gar nichts, weil der Stick das gar nicht nötig hat: es handelt sich hierbei um einen richtig feinen, ausgewogenen Smoke, der einfach nur Bock auf mehr macht. Nach den ersten paar Zügen kommen direkt blumig-florale Aromen auf, die über den ganzen Verlauf vorhanden bleiben, aber gegen Ende hin etwas in den Hintergrund treten. Dafür kommen ab dem zweiten Drittel erdige Aromen auf. Diese beiden Aromen werden bis zum Ende hin von einer Cremigkeit getragen, die ihresgleichen sucht. Dazu ab und an noch ein bisschen Süße und Holzaromen und fertig ist der perfekte Medium-Bodied-Summer-Smoke. Mich hat sie überzeugt, trotz des stolzen Preises. Geiles Format! Von mir gibt es eine Empfehlung und beide Daumen hoch.



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Nicarao La Ley Reserva 2016 Laguito

Länge: 16.51Durchmesser: 2.22 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Geraucht am 16.08.2019. Rauchdauer lag bei ca 2h 15 min. Richtig langer Smoke. Der Zugwiderstand war etwas zu fest, gerade noch so ok, dafür aber der Abbrand und das Rauchvolumen in Ordnung. Die Zigarre sieht richtig edel aus, obwohl der Preis von 15 EUR für die Größe absolut im Rahmen ist. Nach dem Anzünden braucht sie erst einmal ein paar Minuten, um in Fahrt zu kommen. Ab dann kommen pfeffrig-süße Aromen durch. Der Rauch riecht richtig lecker nach Süßgebäck. Ab und an kommen dunkle Kaffeeröstaromen durch. Insgesamt ist die Zigarre wahnsinnig ausgewogen und man schmeckt ihr die darin verarbeiteten lang-abgelagerten Tabake förmlich an. Das Aroma solcher Tabake ist finde ich schwer zu beschreiben. Wer schon mal eine der hochpreisigeren Exemplare von Fuente geraucht hat, weiß was ich meine (z.B. die Don Carlos Reihe). Der Geschmack wird häufig in Richtung "Waldboden" beschrieben. Klingt komisch und nicht wirklich lecker, ist es aber und trifft es seltsamerweise irgendwie wie. Die Zigarre ist süßlich, aber nicht cremig und die Aromen haben eine schöne "Tiefe" ohne dass die Zigarre übermäßig stark ist. Klassisches medium-plus. Ab der Mitte treten dann die Kaffe- und Röstaromen mehr in den Vordergrund. Schade, mir hat das erste Drittel mehr geschmeckt, aber das ist natürlich Geschmacksache. Jetzt ist der Smoke cremig, aber nicht mehr süßlich. Es kommen auch erdige Noten auf. Im letzten Drittel endet der Smoke mit cremig-süßlichen Aromen (hier kommt dann der Mix aus dem ersten und zweiten Drittel zusammen) und dem beschriebenen Geschmack abgelagerter hochwertiger Tabake. Wahnsinnig ausgeglichener Stick. Hat mir sehr gut gefallen, auch wenn das zweite Drittel nicht ganz meinen Geschmack getroffen hat. Für den Preis eine tolle Zigarre, wenn man viel Zeit hat, um einen besonderen Anlass zu feiern. Daher Daumen hoch und eine Empfehlung!



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Cornelius & Anthony Meridian Toro (6x50)

Länge: 15.24Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Geraucht am 14.08.2019. Rauchdauer lag bei ca. 1h 30 min. Rauchvolumen und Zugwiderstand waren super. Der Abbrand leider nicht, die Zigarre musste nach dem ersten Drittel immer wieder neu angezündet werden. Zu Beginn zeigt sich ein Mix aus Süße, mineralischer Erde, Creme, einem leichten Pfeffer und dezenten Brotaromen. Guter Start von den Aromen her und auch der Rauch duftet sehr angenehm. Nach den ersten Minuten geht die Komplexität der Aromen leider zurück und die Zigarre ist nur noch würzig (leicht pfeffrig-zimtig) und holzig und vom feeling her sehr "trocken". Ab dem zweiten Drittel kommen dann auch noch leichte Röst- und Kaffeearomen hinzu. Ab hier beginnen dann auch die Problem mit dem Abbrand. Schiefbrand muss immer wieder korrigiert werden und die Zigarre nach mehrmaligen Ausgehen wieder angefeuert werden. Das hat leider zur Folge, dass die Aromen vollendst verflachen und sich der Stick auch bis zum Ende nicht mehr wirklich erholt. Schade, super Start mit einem dann doch eher frustrierendem Ende. Da es mein erstes Exemplar der Reihe ist, wage ich noch keine abschließende Bewertung. Werde der Serie bzw. der Marke sicherlich noch eine weitere Chance geben. Aber so far leider noch keine Empfehlung meinerseits.



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Rocky Patel Decade Robusto

Länge: 13.97Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Geraucht am 12.08.2019. Rauchdauer lag bei mehr als 1h 15 min. Zugwiderstand, Rauchvolumen und Abbrand wie bei Rocky Patel erwartet alles sehr gut. Der Stick hat ein wunderschönes Maduro Deckblatt, welches von der Optik her gut zur beigen Banderrole passt und auf schokoladig, kaffeeartige Aromen schließen lässt. Direkt nach dem Anzünden (wenn sich der anfängliche Pfeffer-Wumms erst einmal gelegt hat) kommen dann auch die erwartete Aromen durch: Kaffeearomen, Schokoladearomen, beides gepaart mit einer wundervollen Creme und einer leichten Süße. Dazu gesellen sich auch noch Röstaromen. Die anfängliche Pfefferwürze legt sich nach den ersten fünf Minuten und kehrt auch nicht wieder zurück. Insgesamt handelt es sich hierbei um einen sehr linearen Smoke, was in diesem Fall aber etwas sehr positives ist, da die Aromen einfach toll sind. Wer auf Kaffee und Schokolade steht, kann hier ohne Bedenken zugreifen. Geile Zigarre, ich kann sie nur empfehlen. Deswegen beide Daumen hoch von mir. Bin froh, dass ich noch einen weiteren Stick eingelagert habe.



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Camacho Nicaraguan Barrel Aged Robusto Tubos

Länge: 12.70Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Geraucht am 09.08.2019. Rauchdauer lag bei knapp über einer Stunde. Das Deckblatt und die Kappe kommt ein bisschen rustikal rüber. Man sollte sich aber nicht von diesem äußeren Anschein täuschen lassen, die Verarbeitung (Rauchvolumen, Zugwiderstand und Abbrand) ist 1A. Wer bereits die Camacho American Barrel Aged geraucht hat, wird hier die typische Süße der Fasslagerung wiedererkennen. Jedoch weist die Nicaraguan Barrel Aged weniger dunkle sondern helle Aromen auf. Die Zigarre besticht mit holzig, süßlich, cremigen Aromen. Unterlegt mit einer feinen Würze: Pfeffer- und Teearomen. Ist auf jeden Fall weniger stark als die amerikanische Schwester und süßer und hat daher mehr meinen Geschmack getroffen. Es macht einfach Spaß die Zigarre zu rauchen. Sie kommt insgesamt wahnsinnig ausgewogen rüber, auch wenn mein Exemplar erst 2-3 Wochen Humidor-Zeit auf dem Buckel hatte. Denke aber, dass die Zigarre bei längerer Ablagerung noch besser werden wird. Daher bin ich ganz froh, dass ich noch ein Exemplar einlagern habe. Leider kann ich aufgrund des hohen Preises nur bedingt eine Empfehlung aussprechen. 13 EUR sind schon ein Wort... Von demher gibt es von mir aufgrund des Preisleistungsverhältnisses nur einen Daumen hoch.



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Joya de Nicaragua Antaño 1970 Consul

Länge: 11.43Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Geraucht am 30.07.2019. Rauchdauer lag bei für dieser Größe stolzen 60+ Minuten. Von der Verarbeitung her alles tipp topp! Das zweite Exemplar der Antano1970er Serie, dass ich probiere. Die Lancero der Serie hat mich schon begeistert und wird wohl ein zukünftiger Stammgast in meinem Humidor sein. Sie beginnt wie die Lancero würzig, cremig süß. In etwa wie eine nur leicht gesüßte heiße Schokolade mit Zimt garniert. Dazu kommen noch leicht ledrige Aromen. Alles sehr dunkel, sehr aromatisch, aber nie scharf oder kratzig. Einfach nur lecker!! Von der Stärke her im Bereich medium-plus einzuordnen. Im weiteren Verlauf kommen dann noch leichte Tee Aromen auf sowie Aromen von geröstetem Brot (wie Toast, der auf dem Grill angeröstet wurde). Die cremig, süße Würze bleibt über den ganzen Rauchverlauf vorhanden und, sehr ungewöhnlich, es tauchen keine Pfeffernoten auf. Die Schokoladenaromen wandeln sich mehr in Richtung Kakao und es kommen noch Kaffeearomen hinzu. Der Stick kann bis auf den letzten Zentimeter genoßen werden. Es zeigt sich keine Schärfe und kein Nikotin. Dabei bleibt die Zigarre im medium-plus Bereich (von den Aromen her) und der Rauch hat eine richtig schön angenehm "schwere" Textur. Ein Desert Stick für nach dem Abendessen. Super Preisleistungsverhältnis! Bin begeistert von der Serie, von dem her Kaufempfehlung und beide Daumen hoch. Wobei das PLV bei der Lancero noch einen Ticken besser ist. Anderseits hat man auch nicht immer 2h zur Verfügung, deswegen kann man auch ruhig hier beim Consul zugreifen.



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Rocky Patel Super Ligero Toro

Länge: 16.51Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Geraucht am 29.07.2019. Rauchdauer lag bei bissl mehr wie einer Stunde. Von der Verarbeitung (Abbrand, Zugwiderstand und Rauchvolumen) war alles bestens. Keine Beschwerden. Aufgrund des Namens hatte ich schon befürchtet, dass es sich bei der Zigarre um einen Nikotin- und Stärkebolzen handelt, insgeheim aber gehofft, dass es sich um eines der seltenen Exemplare handeln, die es Schaffen zugleich stark UND ausgeglichen zu sein. Kurzum, diese Zigarre war es leider nicht. Von den Aromen her wie von einer "Super-Ligero" genanntet Zigarre zu erwarten: dunkle Röstaromen und Pfeffer. Sonst kam bei mir leider nix groß rum. Dazu noch sehr stark, unausgeglichen und teilweise harsch. Na ja, ich hab noch zwei einlagern und werde mal schauen, wie die sich mit der Zeit entwickeln. So aber leider bisher noch keine Empfehlung.



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Barrel-Aged Zigarren
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