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Regius Connecticut Robusto

Länge: 12.38Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Rauchdauer lag bei etwas mehr als 1h. Rauchvolumen, Zugwiderstand und Abbrand alles in Ordnung. Die Zigarre startet Connecticut-Like mit holzigen-cremigen-leicht-süßlichen Aromen. Dazu zu Beginn noch eine leichte Würze, die in Richtung Schwarztee geht. Ganz zu Beginn auch noch leicht blumig. Aber diese Note legt sich relativ schnell direkt wieder. Im späteren Verlauf treten leichte, helle Röstaromen auf. Sonst passiert aber leider nichts spannendes. Die Zigarre weist von Beginn bis zum Ende die Connecticut-typischen Aromen auf, aber nicht in einer interessanten Art und Weise, sondern leider sehr unspektakulär. Meiner Meinung nach eine eher langweilige Zigarre. Wer Bock auf Connecticut Aromen UND eine interessante Zigarre hat sollte lieber zur La Aurora Connecticut 1987 Robusto greifen. Die liefert beides und noch für nen Euro günstiger! Die kann ich uneingeschränkt weiterempfehlen. Gilt leider nicht für die Regius Connecticut. Von mir gibts leider keine Kaufempfehlung.



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Alec Bradley Family Blend The Lineage Robusto 552

Länge: 13.34Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Rauchdauer lag bei mehr als 1,5h. Das Rauchvolumen hätte üppiger sein können. Geradeso noch i.O. Abbrand und Zugwiderstand aber ok. Die Zigarre beginnt, wie im Infotext beschrieben süß, fruchtig und mit einer Karamellnote. Dazu leicht pfeffrige und röstige Aromen und etwas Nuss im Hintergrund. Nach den ersten paar Zügen zieht die pfeffrige Note deutlich an und überlagert die fruchtig-karamellige Aromen, die nun leider nicht mehr wirklich spürbar sind. Zum Ende des ersten Drittels wird die Zigarre etwas cremiger. Die Nuss- und Röstaromen lungern weiter im Hintergrund herum. Das Karamellarome ist leider komplett verschwunden. Ab ca. der Hälfte geht der Pfeffer wieder zurück. Die Zigarre ist cremig, nussig mit leichten Röstaromen. Irgendwie hat man aber das Gefühl, dass sie noch mit gezogener Handbremse oder Halbgas unterwegs ist. Schade, dass Gefühl löst sich bis zum Schluss auch nie ganz auf. So bleibt ein etwas fahler Geschmack zurück. Vom Preis her tipp, topp mit 7,60 EUR. Aber leider hat sie mich nicht vollends von den Aromen überzeugt. Gibt bessere von Alec Bradley zum selben Preis (z.B. die Black Market oder die Coyol).



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Tatuaje Skinny Monsters Mummy
verifizierter Kauf

Länge: 15.24Durchmesser: 1.51 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Rauchdauer lag wie bei allen bisher verköstigten Skinny Monsters bei ca. 1h 15 min. Von der Verarbeitung (Rauchvolumen, Abbrand und Zugwiderstand) nichts zu beanstanden. Der Stick beginnt holzig, leicht cremig-süßlich mit deutlich erdigen Noten. Dazu noch eine ganz leichte grassige Note. Nach den ersten Zügen kommen Röstaromen und eine leichte Würze hinzu. Das grassige Aroma geht zurück, der restlich beschriebene Aromenmix bleibt bestehen (cremig-süßlich, erdig, röstig, holzig). Sicherlich kein Candy-Bar-Stick, aber insgesamt sehr lecker. Erinnert mich von der Kombi her etwas an eine Montecrist, z.B. die Double Edmundo. Nur etwas würziger und mit dezenteren Holznoten. Die Aromen bleiben dann auch über den gesamten Verlauf gleich. Die Ähnlichkeit mit einer Monte verfestigt sich (vielleicht auch nur in meinem Kopf, who knows...). Klingt nicht wirklich nach einem spektakulären Smoke. Ist vielleicht auch nicht der spektakulärste Blend ever. Aber auf jeden Fall war es eine sehr lecker Zigarre, von der Stärke her knapp unterhalb von medium-bodied, die ich jedem ungetrost empfehlen würde. Mir hat sie auf jeden Fall gefallen. Daumen hoch und Kaufempfehlung meinerseits.



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A.J. Fernandez The Last Call Maduro Flaquitas

Länge: 15.24Durchmesser: 1.83 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Rauchdauer lag bei ca. 1h 20 min. Der Zugwiderstand war leider über den ganzen Smoke etwas zu hoch und das Rauchvolumen hätte üppiger sein können. Dafür war aber der Abbrand i.O. Die Zigarre legt mit herben Maduroaromen los. Dazu wird sie nach den ersten Zügen schokoladig (Richtung Kakao), leicht ledrig, leicht erdig und cremig. Eine leichte Würze lauert im Hintergrund. Ein ganz leichter Anklang von dunklen Früchten kommt noch ab und an durch. Insgesamt alles eher dunkle und vor allem "tiefe" Aromen. Später im ersten Drittel legt sich die herbe Note der Maduroaromen etwas. Die Zigarre wird insgesamt nussiger, zudem würzig-süßlich. Erinnert mich an gebrannte Mandeln. Aufgrund der nussig-süßichen Aromen hätte ich auf ein brasilianisches Deckblatt getippt. Dem ist wohl aber nicht so. Es handelt sich hier um ein Pennsylsvania Deckblatt. Interessant, hatte ich auch noch nie geraucht. Der beschriebene Mix zieht sich durchs gesamte zweite Drittel linear durch. Die nussigen Aromen treten im letzten Drittel etwas in den Hintergrund. Jetzt ist die Zigarre einfach nur eine würzige, leicht süßliche, dunkle Maduro. Nicht schlecht, aber auch nichts außergewöhnliches. Entsprechend fällt auch mein Fazit aus: der Smoke war gut, aber sicherlich nicht mein bester AJ Fernandez Smoke. Und für 7,90 EUR bekomme ich auch die AJ Fernandez Enclave Toro. Mehr Zigarre und vor allem komplexer für das gleiche Geld.



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A.J. Fernandez New World Cameroon Doble Robusto

Länge: 13.97Durchmesser: 2.14

Rauchdauer lag bei ca. 1,5h. Von der Verarbeitung (Rauchvolumen, Abbrand und Zugwiderstand) gab es absolut nichts zu beanstanden. Die Zigarre startet holzig, cremig und leicht pfeffrig. Beeindruckend ist vor allem der sehr üppige und von der Textur volle Rauch. Zu den beschrieben Noten gesellt sich auch ein florales, blumiges Aroma. Während der ersten Zügen ist der Rauch jedoch auch ein wenig kratzig. Aber dieses Kratziges legt sich zum Glück schon bald nach den ersten paar Zügen! Puhh. Dann wird die Zigarre vor allem cremig, buttrig und dazu leicht pfeffrig. Für mich ein sehr ungewöhnlicher Mix, der mir aber gut gefällt. Dazu kommen immer wieder rauchige, holzige Noten durch und auch das florale Aroma blitzt immer wieder durch. Im weiteren Verlauf dazu noch mineralische Noten. Der Pfeffer legt sich dann auch und es kommt eine Honigsüße hinzu. Das Holz tritt vermehrt in den Vordergrund. Der Aromenmix im zweiten Drittel (cremig-süß, blumig, erdig) finde ich genauso lecker und spannend wie der Mix des ersten Drittels. Gegen Ende hin kommen dann auch noch leichte Kaffee und Kakao Noten auf. Und ganz zum Schluss hin wandelt sich die Süße in eine Karamellnote. Also mir hat der Smoke mega Spaß gemacht. Sehr komplex mit ein paar Wechsel im Aromenspektrum. Aber geradeso, dass man immer noch die unterschiedlichen Aromen auseinanderhalten kann. Dazu der üppige und volle Rauch. Der Stick hat einfach alles was man sich von einer guten Zigarre wünscht. Und das ganze für den Wahnsinnspreis von 7,50 EUR. Da hab ich schon doppelt so teure Zigarren mit weniger komplexen und feinen Aromen geraucht. Deswegen: beide Daumen hoch meinerseits. Absolute Empfehlung. Ich werde mir die Zigarre noch öfters gönnen. Am besten dann aber die Toro, weil länger und nicht wirklich teurer.



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Carlos André Airborne Corona Larga

Länge: 14.61Durchmesser: 1.67 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Rauchdauer lag bei bissl mehr als 1h. Rauchvolumen sehr üppig. Zweimal musste ich kurz nachfeuern und der Zugwiderstand war etwas schwer, aber alles beide noch i.O. Die Zigarre startet cremig, zimtig und blumig. Der Rauch hat eine für mich "samtige" Textur. Sehr voll und üppig. Dazu rauchige und toastige Noten. Nach den ersten paar Zügen kommt etwas Kaffee im Nachgeschmack auf. Die Zigarre wird auch etwas holzig. Insgesamt ein sehr komplexer, medium-bodied Start, der mit einer feinen würzlichen Süße hinterlegt ist. Ich hätte spontan auf ein Sungrown Deckblatt getippt. Ist laut Beschreibung aber ein H2000. Passt aber auch zu den beschriebenen Aromen. Im weiteren Verlauf wechseln sich die blumigen und würzig-süßlich-toastigen Aromen immer wieder ab. Hier im zweiten Drittel erinnert sie mich ein wenig an eine Romeo y Julieta Churchill, nur ohne die typisch kubanische Erde. Zum letzten Drittel hin verschwindet der Kaffee und die süßliche Note wandelt sich in ein likörartiges Aroma. Das Holz verschwindet auch und an seine Stelle treten Nussaromen. Verbunden mit der Süße erinnert es mich wie gesagt an einen Haselnusslikör. Das fruchtige Element ist leider verschwunden. Die ersten zwei Drittel waren auf jeden Fall die, in welcher die Zigarre glänzt (mir hat insbesondere das Wechselspiel aus Fruchtaromen und der süßlichen Würze gefallen). Im letzten Drittel geht dies leider verloren. Insgesamt eine ganz gute Zigarre, wenn denn nicht der Preis wäre. Ist mir persönlich ein Ticken zu hoch. Da werde ich mir in Zukunft eher eine Caldwell The King Is Dead für ein paar Euro weniger, dafür mehr Zigarre und ähnlichen Aromen gönnen.



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La Aurora Connecticut 1987 Robusto

Länge: 12.70Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Rauchdauer lag bei ein bisschen mehr wie 1h. Abbrand, Zugwiderstand sehr gut. Sehr hohes Rauchvolumen. Eigentlich bin ich nicht so Fan von Connecticut Zigarren, aber an diese könnte ich mich durchaus gewöhnen: sie startet cremig, leicht süßlich und holzig (wie man es von einer CT erwartet), aber mit einer sehr starken fruchtigen Note (beerig, zitronig). Die fruchtige Note gibt dem Aromenmix das gewisse etwas, dass ich bei anderen CTs immer vermisse. Über den ganzen Verlauf verändern sich (zum Glück, weil lecker) die Aromen kaum. Ganz zum Schluss kommt dann noch etwas Marzipan auf, auch sehr lecker. Muss sagen, die hat mir richtig gut gefallen. Hatte vor kurzem die La Aurora Corojo, die ich gar nicht gut fand. Ganz im Gegensatz zur La Aurora Connecticut. Und der Preis von 5,60 EUR ist einfach auch super! Wenn ich mal wieder Bock auf ne CT habe, werde ich mir mal die Churchill der Serie für 5,90 EUR (!!!) gönnen. Von demher her: Daumen hoch und Empfehlung meinerseits.



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Padilla Finest Hour OSCURO Toro

Länge: 15.24Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Rauchdauer lag bei ca. 1h 30 min. Könnte gerne etwas länger sein. Rauchvolumen, Abbrand und Zugwiderstand tipp topp. Mal wieder eine Connecticut Broadleaf. Für mich so was wie hit & miss Zigarren: entweder hit, weil mega geil, cremig, süß und würzig. Oder miss, weil in your face full bodied. Die Zigarre legt auf den ersten Zügen sehr cremig, mit Aromen von leicht süßlicher Schokolade, viel Leder und einer feinen Süße ohne Pfeffer los. Yeah, das wird ein weiterer Connecticut-Broadleaf-Hit!! Die Schokoladennote hat auch etwas in Richtung Kakao. Die ersten Züge machen dem Namen der Zigarre auf jeden Fall alle Ehre: ein richtig feiner, dunkler Smoke! Nach den ersten paar Minuten kommt eine leicht spritzige Note auf: in Richtung fruchtige Säure. Im Nachgeschmack sind vor allem Röstaromen spürbar. Die Zigarre kann ihre Herkunft (CT Broadleaf) nicht leugnen. Im weiteren Verlauf bleibt das Aromenspektrum relativ gleich. Die Süße geht leicht zurück. Es kommt etwas Pfeffer auf der Zunge auf. Hinten raus werden die Röstaromen stärker und es kommt Kaffee hinzu. Mein Fazit: für mich ein absoluter Hit! Ein richtig feiner Mix, einfach zum genießen. Und der Preis von 7,50 EUR passt auch noch dazu. Deswegen: Daumen hoch meinerseits. Kann sie nur empfehlen! So kann eine Broadleaf ruhig immer schmecken!



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Partagas Maduro No. 1

Länge: 13.02Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Zum Einstimmen auf Weihnachten habe ich mir gestern beim örtlichen LCDH diese kubanische Schönheit gegönnt. Toll anzuschauen mit den zwei Banderolen und dem (milch-)schokokadenbraunen Deckblatt. Für Kuba dunkler als gewohnt. Für eine Maduro außerhalb von Kuba zu hell. Rauchdauer lag bei mehr als 1,5 h. Die Verarbeitung (Zugwiderstand, Rauchvolumen und Abbrand) super. Der Stick braucht ein paar Minuten, um in Gang zu kommen, aber dann legt er lös mit schön erdigen Aromen (Kuba halt). Cremig. Ledrig und vor allem, so bisher noch nicht in einer kubanischen Zigarren von mir geschmeckt: schokoladig! Dunkler Kakao. Passt richtig gut und ist einfach lecker. Leider flachen die Aromen im letzten Drittel etwas ab und die Zigarre wird schärfer. Denke wenn man den Stick mal für >1 Jahr einlagern, dann legt die schon im ersten Drittel los und ist bis zum Ende hin genießbar. Der Preis ist für eine Kubanerin im Vergleich zu anderen mehr als angemessen. Daumen hoch und Empfehlung meinerseits. Am besten zwei kaufen: eine zum Ablagern und eine zum sofort genießen.



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Buena Vista Dark Fired Kentucky Short Robusto

Länge: 10.16Durchmesser: 2.14 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Eine kurze Zigarre, daher auch nur eine kurze Bewertung. Wobei apropos kurz: die Rauchdauer des Sticks lag bei etwas mehr als 1h. Nicht schlecht für die Länge. Abbrand, Rauchvolumen und Zugwiderstand alles tipp topp. Die Zigarre fängt sehr holzig, süßlich, smooth, beinahe samtig an. Erinnert mich gleich von Beginn an die Toscano Zigarren. Die sind komplett aus Kentucky Tabak gerollt. Daher ist die Buena Vista Short Robusto vom Geschmack her sehr ähnlich, aber doch etwas heller. Man schmeckt den Kentucky Tabak (leichtes Lagerfeuer Aroma, gleichzeitig süßlich und würzig, wobei beides nur schwer zu beschreiben ist im Geschmack. Kentucky halt... So ein bisschen, wie wenn man die typische Kuba Note beschreiben möchte...). Dazu kommt zwischendurch auch ein wening Heu durch (nicht unangenehm, passt gut zum Lagerfeuer). Ab der Hälfte dann auch leichte Teearomen. Etwas pfeffer. Insgesamt aber sehr smooth und nie harsch. Erst auf den allerletzten Zügen wird sie stärker und etwas kratzig. Auf jeden Fall ein würdiger Vertreter der Kentucky Zigarren. Wie gesagt, der Geschmack ist schwer zu umschreiben. Am besten selbst mal probieren. Wenn der Preis nicht wäre, dann würde es eine volle Empfehlung geben. 7 EUR für eine Short Robusto finde ich schon an der Grenze. Auch wenn die Zigarre mir sehr geschmeckt hat. Für mich eine super Sommer, Sonne, Strand Zigarre. Von demher eine halbe Empfehlung. Wer mal Kentucky Tabak ausprobieren will, dem sei die Toscano Serie, insbesondere der Extra Veccio (deut.: extra alt) Blend ans Herz gelegt. Auch ein tolles Ding



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La Aurora 1962 Corojo Toro

Länge: 14.61Durchmesser: 2.14 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Rauchdauer lag bei ca. 1h 15 min. Habe sie aber auch ein paar Minuten frühzeitiger weggelegt. Von der Verarbeitung (Rauchvolumen, Zugwiderstand und Abbrand) gibt ese nicht zu beanstanden, aber von den Aromen her, war das leider nichts... Zumindest mein Exemplar: startet holzig, pfeffrig mit rauchigen Noten. Nach ein paar Zügen kommt ein wenig Süße auf. Der Stick ist aber irgendwie auch kratzig und nicht ausgewogen. Im Laufe des ersten Drittels kommt noch eine Würze auf. Die Aromen irgendwie nicht wirklich definiert, alles ein bisschen harsch und kratzig. Insgesamt gefühlt das Gegenteil von ausgewogen. Na ja, vielleicht muss man den Stick einfach auch etwas länger lagern. Meiner hatte nur ne Woche auf dem Buckel. Für den Preis wäre es einen Versuch wert mal ein paar davon abzulagern. Für meinen Smoke gibt es aber leider keine Empfehlung.



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Alec Bradley Gatekeeper Robusto

Länge: 12.70Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Rauchdauer lag bei ca. 1h 15 min. Rauchvolumen, Zugwiderstand und Abbrand waren alle i.O. Die Zigarre legt super cremig los. Dazu noch Nougat-, Holz- und Schokolade-Noten. Erinnert mich dazu noch ein bisschen an Kaba. Insgesamt aber ein sehr ausgeglichener Start. Ein bisschen Pfeffer kommt auf der Zunge durch. Insgesamt ist es am Anfang nicht wirklich leicht die einzelnen Aromen zu unterscheiden, weil die Zigarre einfach wahnsinnig ausgewogen ist. Verströmt aber auch einen richtig tollen Raumduft! Nach den ersten Zügen kommt dann auch noch eine fruchtige Süße auf. Das ganze Spektrum erinnert mich jetzt an einen weihnachtlichen Früchtetee. Sehr interessante und leckere Mischung. Im ersten Drittel sind die Aromen noch etwas dezent, undefiniert. Werden dann aber ab dem zweiten Drittel deutlich stärker. Hier beginnt die Zigarre richtig zu glänzen. Jetzt macht der Stick richtig Spaß. Ab und an kommt noch ein wenig Zimt und ein bisschen Nuss durch. Mich erinnert sie ein bisschen an eine Mischung aus der Ashton VSG und der Ashton Symmetrie: fruchtig, cremig, süß, leicht schokoladig. Auf jeden Fall schmeckt man den hochwertigen Tabak! Der Pfeffer vom Beginn legt sich ab der Hälfte komplett. Jetzt ist die Zigarre noch smoother, immer noch leicht süßlich und fruchtig. Zum Ende hin wird sie dann wieder etwas kantiger: hier kommt noch ein wenig Erde und Leder auf. Mein Fazit: wer eine full-bodied Dampfbrumme sucht, liegt bei diesem Stick falsch. Maximal medium-bodied. Dafür aber sehr komplex, sehr ausgewogen. Vergleichbar mit einer guten Arturo Fuente Zigarre, nur bedeutend günstiger. Für mich eine Zigarre im Preissegment unter 10 EUR, die ohne Probleme auch mehr wie 10 EUR kosten könnte. Mir hat sie zugesagt: sehr komplexer, leckerer und feiner Stick. Am besten gar nicht versuchen alle Aromen rauszuschmecken und einfach genießen. Daumen hoch meinerseits!



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Oliva Serie V Double Toro

Länge: 15.24Durchmesser: 2.38 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Rauchdauer lag bei satten 2h. Sensationell schön verarbeitete Zigarre. Zugwiderstand und Abbrand waren i.O. Leider war das Rauchvolumen einen deutlichen Tacken zu niedrig. Aber hat sich zum Glück noch nicht auf die Aromen ausgewirkt. Bald habe ich dann alle Formate der Oliva Serie V durch und bisher bin ich von allen begeistert gewesen. Die Double Toro verliert keine Zeit und legt direkt richtig los: karamelig-süßliche-nussige Aromen. Dazu eine Mischung aus Kaffee und Schokolade, erinnert stark an einen Mocca Kaffee. Man erkennt definitiv die Herkunft (Serie V) dieses Sticks. Wobei der Pfeffer nur ganz leicht zu spüren ist. Weniger stark wie bei den anderen Vertretern der Serie. Die Aromen bleiben auch nach dem Zug noch extrem lange auf der Zunge spür- bzw. schmeckbar. Insgesamt kann man sagen, dass die Double Toro etwas süßlicher, cremiger und nussiger ist, als z.B. die Double Robusto. Die Kaffee- und Schokoladenaromen kämpfen von Zug zu Zug um die Vorherrschaft. Wechseln sich immer schön gegenseitig im Vordergrund ab. Zum letzten Drittel hin gewinnen die Schokoladenaromen dann doch die Oberhand. Vom Aroma erinnert mich das jetzt stark an Nürnberger Schoko-Lebkuchen. Mein Fazit: ein Schokoladen-Kaffee-Stick der ganz ganz feinen Art! Linear im Sinne, dass alle Aromen von Beginn bis Ende gleich bleiben. Aber nie langweilig, da sich diese immer wieder abwechseln. Macht richtig Bock! Wenn das Rauchvolumen etwas höher gewesen wäre, dann wäre dies mein neuer Serie V Lieblingsstick. Auf jeden Fall ausprobieren und genießen! Beide Daumen hoch meinerseits!!



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Alec Bradley Nica Puro Rosado Robusto

Länge: 12.70Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Rauchdauer lag bei ca. 1h 20 min. Rauchvolumen super. Zugwiderstand etwas zu leicht und an 1-2 Stellen musste nachgefeuert werden. Alles aber nicht wirklich störend. Meine zweite Alec Bradley Zigarre (nach der Black Market) seit gefühlt Ewigkeiten. Witzig, wie manche Marken mit denen man angefangen hat (unberechtigterweise) bei einem in Vergessenheit geraten. Zur Nica Puro Rosado: wie bei allen AB Zigarren wird auch dieser Stick von einer schönen Banderrole geschmückt. Dazu das feine Rosado Deckblatt (von der Farbe her in etwa wie ein Connecticut Shade, nur mit einem leichten Rotstich): schaut einfach richtig gut aus das Ding! Angezündet startet sie zuallererst vor allem holzig und pfeffrig. Nach ca. 15 Minuten rückt dazu eine Süße in den Vordergrund (erinnert mich an die süße von Zuckerrohrstangen, falls ihr die schon mal probiert habt...). Ganz interessanter Aromenmix, der sich auch genauso bis zum Ende durchzieht. Im letzten Drittel kommen noch ein paar toastige Brotaromen durch. Aber that's it. Von der Stärke her ein klassisches Medium-Bodied. Alles in allem ein angenehmer Smoke. Meinen Geschmack hat es jetzt nicht so sehr getroffen. Ich greife dann doch lieber zur Black Market (ist auch 50 ct billiger). Aber ich würde sie einem Connecticut Liebhaber empfehlen, der sich mal in etwas "stärkeren" Gefildern versuchen möchte.



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Alec Bradley Black Market Robusto

Länge: 13.34Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Rauchdauer lag bei ca. 1h 20 min. Zugwiderstand ein kleinen Ticken zu hoch, aber noch i.O. Abbrand und Rauchvolumen topp! Die Black Market von Alec Bradley: eine meiner ersten Zigarren, die ich nun einmal wieder verköstigt habe. Finde die Aufmachung der Zigarre mit dem immens großen Zigarrenring und dem dunklen Madurodeckblatt mega gelungen! Macht beim Anschauen im Humidor schon Vorfreude. Angezündet wird man dann direkt von sehr starken Röstaromen, insgesamt dunklen, aber cremigen Aromen begrüßt. Ab und an schaut mal ein bisschen Holz und Leder vorbei. Nach den ersten paar Zügen kommen dann aber, die für mich typischen Black Market Aromen von dunklen Früchten (Richtung Dörrobst oder dunkle Beeren) auf. Gepaart mit der Creme und den röstigen Noten einfach lecker! Der Smoke macht Spaß, vor allem weil er meiner Meinung nach sehr unkompliziert ist. Will heißen, dass man sich nicht mega konzentrieren muss, um irgendwelche Aromen zu erkennen bzw. Auseinanderzuhalten. Die springen einem wunderschön ins Gesicht bzw. In die Nase. All in all eine Zigarre zu der ich immer wieder gerne greife. Medium-bodied von der Stärke her, auch wenn die Aromen auf jeden Fall von der Ausprägung im Bereich Medium-plus liegen. Wer eine etwas Stärkere Verterterin der Serie rauchen will, sollte sich an der Punk (Petit Corona) versuchen. Ebenfalls ein richtig geiler Smoke, gleiche Aromen, nur mit etwas mehr Punch, dafür dann aber auch ein Ticken kürzer. Kurzum: für den Preis heutuzutage ein No-Brainer. Daumen hoch und Empfehlung meinerseits!



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Tabak aus Columbien
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