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Tatuaje Skinny Monsters Chuck
verifizierter Kauf

Länge: 15.24Durchmesser: 1.51 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Rauchdauer lag bei ca. 1h 20 min. Bezüglich der Verarbeitung (Rauchvolumen, Zugwiderstand und Abbrand alles i.O.). Mit der Chuck habe ich nun 4 von 10 der Skinny Monsters Serie ausprobiert. Also fast Halbzeit und Zeit für ein Zwischenfazit der Bewertungserie (das Fazit gibts am Ende). Erst einmal aber hier die Bewertung der Chuck: Sie legt zu Beginn gleich richtig mit einem Aromenfeuerwerk los: schokoladig, cremig, leicht grasig. Ein bisschen Röstaromen, dazu süßlich würzig. So ein bisschen wie heiße Schokolade mit Zimt und einem kleinen Schuss Kaffee dazu. Nach ein paar Zügen kommen dann noch ledrige Aromen dazu und etwas Erde. Einfach nur ein geiler Start. Passiert sehr viel und viele Veränderungen. Ach ja, auch ein bisschen Pfeffer durch die Nase ist da. Gleichzeitig ist die Zigarre aber auch cremig. Ein sehr leckerer dunkler, medium-plus bodied Blend. Der Stick hat gerade genügend Stärke, dass sie Spaß macht, aber nicht overpowering ist. Die Aromen aber full-power. Hier mal ein richtig gelungener Mix aus dunklen, würzigen, herben und süßen Aromen. Da ist man wirklich traurig, dass es sich bei dem Format nur um ein "petit" Lancero Format handelt. Nach dem ersten Drittel schaltet sie dann ein wenig in den Autopilot-Modus: soll heißen, dass alle Aromen immer noch in full-bodied Stärke vorhanden sind, sich jedoch nicht mehr so stark untereinander abwechsel. Ab der Hälfte verliert sie dann jedoch ein wenig an Aromenstärke und damit auch das gewisse etwas wie am Anfang. Dennoch, eine absolut gelungene Zigarre, die ich mir gerne wieder gönnen werde. Also Daumen hoch und Empfehlung meinerseits. Nun zu meinem Zwischenfazit bezüglich der Skinny Monsters Serie: von 4 Zigarren gab es bisher 1, die mir so gar nicht zugesagt hat (die Jason), 1 sensationell gute (Frank) und 2, die auch richtig Spaß gemacht haben (Chuck und Face). Dazu haben sie alle ein tolles Format und einen fairen Preis. Kann die Serie bisher nur empfehlen (vor allem in der kalten Jahreszeit) und freue mich noch auf die 5 verbliebenen Sticks im Humi (Drac, Hyde, Jekyll, Mummy, Wolf).



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Tatuaje Skinny Monsters Jason
verifizierter Kauf

Länge: 15.24Durchmesser: 1.51 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Rauchdauer lag wie bei den anderen bisher verköstigten Skinny Monsters bei etwas mehr wie 1 h 15 min. Bezüglich Zugwiderstand und Rauchvolumen gab es nix zu meckern. Einmal musste ein wenig nachgefeuert werden. Aber alles noch i.O. Bei der Jason handelt es sich um eine Connecticut Broadleaf Zigarre mit nicaraguanischer Füllung. Bin vor dem Rauchen von Broadleaf Zigarren immer sehr gespannt, da es meiner Meinung nach zwei Arten dieser Zigarren gibt: einerseits (für mich) typisch Maduro-Like: cremig, schokoladig, maduro-süß, aber mit dem gewissen "Broadleaf-Punch". Und dann die eher herber und noch dunkler geblendeten Broadleaf Zigarren, wo mehr die Röstaromen und nicht die Schokoladige Würze im Vordergrund steht. Vorab: bei dieser Zigarre handelt es sich um eine der zweiteren Art. Sie startet mit viel Leder und Röstaromen und Walnussnoten. Sehr, sehr herber Start. Ein wenig florale Aromen und ein salziges Gefühl auf der Zunge kommen auf. Nur ganz leichter Pfeffer zu Beginn. Nach den ersten 5 Minuten rücken die herben Aromen ein wenig in den Hintergrund und es kommt eine leichte Schoko-Süße auf. Dazu etwas Creme und Erde. Hier ist ganz nach meinem Geschmack: lecker, dunkel und nicht zu herb. Ab dem zweiten Drittel wendet sie sich jedoch wieder ihrer dunkleren und herbern Seite zu. Schade bzw. man muss es halt mögen... Ein bisschen Barbeque Aroma kommt zur Abwechslung noch auf (hatte ich so auch noch nie). Ganz zu Ende hin auch noch, Nicaragua-typisch, Kaffeenoten. Mein Fazit: wer auf herbe, Maduro-Aromen steht, macht hier sicherlich nichts falsch. Mein Ding war es nicht. Mich haben die Face und vor allem die Frank der Serie mehr begeistert. Bei der Frank handelt es sich auch um eine Broadleaf der ersteren Art ;-) Ach ja, Stärke lag über den ganzen Verlauf hinweg im Bereich medium bis medium-plus.



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La Aroma del Caribe Base Line Inmensa (Toro Gigante)

Länge: 14.61Durchmesser: 2.38 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Rauchdauer lag bei ca. 1h 45 min. Der Zugwiderstand leider etwas zu leicht. In Kombination mit dem großen Ringmaß ein bisschen "off-putting". Immer wieder muss Schiefbrand korrigiert werden, der jedoch keinen Einfluss auf die Aromen hatte. Endlich mal wieder eine Zigarre der La Arome del Caribe Base Line. Eine der von mir etwas in Vergessenheit geratenen Blends. Die Zigarre beginnt holzig, creming und leicht kratzig. Wobei sich das kratzige recht schnell gelegt hat. Nach ein paar Zügen kamen dann leichte Röstaromen und vor allem eine gute Portion Leder auf. Erstaunlicherweise (da ich die Zigarre anders in Erinnerung hatte und es ein Pepin Bled ist) kein Pfeffer. Im ersten Drittel gesellen sich dann auch noch Schokoladearomen hinzu: eine Mischung aus Milchschokolade und Zartbitterschokolade. Die cremigen Aromen werden stärker und es kommt eine leichte Süße auf. Mit den Holzaromen schmeckt sie ein wenig nach Rum. Gegen Ende des ersten Drittels kommt dann auch etwas Vanille und eine leichte Würze auf. Aber von der Stärke her nicht zu vergleichen mit den sonst eher starken Pfeffernoten der anderen Pepin Blends. Ab dem zweiten Drittel kommt dann noch Kaffee hinzu. Jetzt haben sich alle typischen nicaraguanischen Aromen versammelt: Schokolade, Leder, Kaffee und Creme. Der Abbrand insgesamt sehr langsam. Zum letzten Drittel hin gehen die Röstaromen zurück und es kommen starke Karamellaromen auf. Zum Ende hin, dann wieder vermehrt Kaffee und Röstaromen im Vordergrund. Insgesamt ein sehr komplexer medium-bodied Blend, der über den ganzen Verlauf nie overpowering ist und einfach Spaß macht. Und wenn man dann auf den Preis schaut (5,75 inch auf ein 60er Ringmaß bei einem Preis von unter 7 EUR): einfach nur sensationell!! Super PLV. Meiner Meinung nach ein Blend, der zu Unrecht in Vergessenheit geraten ist. Wer die Serie noch nicht probiert hat: unbedingt ausprobieren. Alle anderen wissen wovon ich schreibe. Absolute Empfehlung meinerseits. Beide Daumen hoch!



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Tatuaje Skinny Monsters Face
verifizierter Kauf

Länge: 15.24Durchmesser: 1.51 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Rauchdauer lag bei ca. 1h 15 min, wie bereits bei der Frank der Serie. Die Verabeitung eher rustikal (eben ein "Monster"), dafür stimmen aber die inneren Werte (Zugwiderstand, Abbrand und Rauchvolumen). Im Gegensatz zur Frank dominieren von Beginn an eher die helleren Aromen: zimtige Noten, gemischt mit Erdnuss, einer leichten Süße und etwas Holz. Das ganze leicht würzig mit einer Creme unterlegt. Wobei man bei den "hellen Noten" nicht an eine typische Connecticut Zigarre denken sollte. Die Zigarre hat auf jeden Fall oompf, von der Stärke her deutlich über medium, aber etwas schwächer als die Frank einzuordnen. Nach dem ersten Drittel kommen dann auch leichte Röstaromen und besonders lecker Mazipanaromen auf. Gegen Ende des zweiten Drittels wandeln sich die Aromen in Richtung dunklerer Aromen: dunkle Erde, leiche Kaffeearomen und eine leichte Süße. Die Zigarre lässt sich ohne Probleme bis auf den letzten Zentimeter rauchen. Im Vergleich zu meiner vorherig verköstigten Skinny Monsters Zigarre, die Frank, auf jeden Fall etwas weniger stark und nicht ganz so full-bodied, aber dennoch sehr lecker. Vor allem die Marzipannoten. Kann sie auf jeden Fall empfehlen. Tolle Zigarre, die Spaß macht. Wenn ich mich entscheiden müsste, würde ich jedoch die Frank bevorzugen, auch wenn die schon ganz schön einen Punch hat. Aber dennoch eine Empfehlung und Daumen hoch!



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Don Pepin My Father La Gran Oferta Toro Gordo (6x56)

Länge: 15.24Durchmesser: 2.22 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Rauchdauer lag bei ca. 2h. Von der Verarbeitung eine 1A Zigarre - nicht anders zu erwarten von My Father. Ein richtig schön anzuschauender Stick: tolle Banderole mit passendem Foot-Band. Auch das Deckblatt hat eine schöne, leicht orangene Farbe und ist sehr ölig. Vor dem Anzünden verbreitet sie schon einen endsgeilen Duft. Macht richtig Vorfreude aufs Anzünden. Ganz untypisch beginnt die Zigarre ohne den erwarteten Don Pepin Pfeffer Blast. Nur ganz leichte Pfeffer Noten am Gaumen zu spüren. Sie beginnt sehr cremig mit vollen Aromen von Holz und einer Honigsüße, ein bisschen wie Waldhonig. Nadelholzgeschmack kommt auf. Das Ganze wahnsinnig ausgewogen. Dazu noch eine schwere Süße. Bei der Beschreibung der Aromen denkt man schnell an eine Connecticut Zigarre. Aber die Aromen sind zwar ähnlich, aber viel schwerer, "dunkler" und full-bodied. Nicht zu vergleichen. Leichte Spekulatiusaromen kommen auf. Ab dem zweiten Drittel nimmt die Stärke der Aromen zu. Würde sie schon fast als full-bodied einstufen. Von den Aromen her. Sonst von der Stärke eher medium-plus. Die Aromen haben also gegenübe der Stärke ein Übergewicht. So wie man es sich doch im Idealfall wünscht. Im zweiten Drittel kommen dann auch noch Röst- und Nussaromen hinzu. 1 A Blend bisher. Einfach nur zum wegrauchen und genießen. Im letzen Drittel geht dann die Süße etwas zurück und Schokolade kommt auf. Mein Fazit: was ein geiles Teil. Sicherlich ab jetzt einer meiner Favorites der My Father Serien. Vom Preis her nicht ganz günstig. Lohnt sich aber denke ich schon. Wobei ich das nächste Mal den Torpedo ausprobieren werde. Da bekomme ich ähnlich viel Zigarre für 2 EUR weniger. Anyways, beide Daumen hoch. Kann ich nur empfehlen!



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Tatuaje Skinny Monsters Frank
verifizierter Kauf

Länge: 15.24Durchmesser: 1.51 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Die Serie Skinny Monsters von Pete Johnson (gefertigt in der My Father Fabrik) umfasst 10 Petit Lanceros, geiles Format, welche als leider bereits ausverkaufter Sampler oder einzeln verkauft werden. Ich habe mir einzeln 9 der 10 Sticks gekauft und freue mich diese nacheinander durchzuprobieren. Heute der Start mit der Skinny Monsters Frank mit einem Connecticut Broadleaf Wrapper. Die Rauchdauer lag bei ca. 1,5 h, was man bei dem etwas kürzeren Lancero Format nicht unbedingt vermuten würde. Der Zugwiderstand und das Rauchvolumen waren super. Der Abbrand war gerade noch so ok, ich musste zweimal nachfeuern. Das Nachfeuern hat den Aromen aber nicht geschadet, deswegen noch alles in bester Ordnung. Die Zigarre macht einen monster-like eher rustikalen Eindruck und startet direkt mit dunklen Lagerfeuer Aromen: dunkles Holz, leicht herb, eine leichte Erde und Barbecue Noten. Zugleich aber auch eine leichte Süße im Hintergrund. Nicht wirklich cremig, aber sehr ausgeglichen. Am Gaumen und retronasal etwas pfeffrig und leicht würzig. Bei dem Start kann ich sie mir sehr gut als perfekter Begleiter an einem Herbstabend an einer Feuerschalte vorstellen. Nach ein paar Zügen geht die Süße zurück und der Pfeffer wird dominanter. Ein paar Züge später kommt zu der Hintergrundsüße noch Karamell dazu. Nach dem ersten Drittel kommt es dann zum ersten Aromenwechsel: die Karamellnoten sind nun im Vordergrund, die pfeffrig-herben Aromen treten etwas zurück. Immer noch leicht erdige Aromen. Alles sehr ausgeglichen, man muss sie nur sehr langsam rauchen, damit die leckeren Aromen zur Geltung kommen. Dadurch kommt man dann aber auch auf eine gute Rauchdauer. Nach 30 Minuten verschwindet der Pfeffer dann beinahe gänzlich, was auch gut ist, da man den pfeffrigen Start, der zwar sehr gut gepasst hat, nicht bis zum Ende durchalten würde. Jetzt kommt zu der karamelligen Süße noch Erdnuss auf. Die Zigarre hat etwas von Magenbrot und bewegt sich vom Lagerfeuer weg hin zum Weihnachtsmarkt. Langsam spürt man auch den Nikotin Punch. Ich würde die Zigarre als medium plus einstufen. Das Nikotin ist nicht oveprowering, aber macht sich dann doch bemerkbar. Die mineralischen Aromen sind verschwunden. Gegen Ende des zweiten Drittels kommen dann wieder die erdigen Aromen zurück, die nun sirupartige Süße bleibt. Die Erdnussaromen verschwinden und es kommt ein wenig Holz auf. Man hat das Gefühl, dass sich die Aromen alle paar Züge verändern. Ein sehr komplexer Stick auf jeden Fall. Ganz leichte vegetale Aromen im Hintergrund. Jetzt kommen auch wieder die Karamellnoten auf. Im letzten Drittel kommt dann noch etwas Kaffee hinzu. Der Stick ist mega komplex und gleichzeitig sehr ausgeglichen. Die Kaffe- und Erde-Noten sind zwischenzeitlich im Vordergrund. Zum Schluss hin dann wieder mehr Karamellaromen und Creme. Die Zigarre wird bis zum Ende nie kratzig, so fern sie gemütlich geraucht wird. Mein Fazit bezüglich der „Auftakt“ Zigarre: Extrem komplexer, abwechslungsreicher Stick. Hier wird einiges geboten zu einem super fairen Preis. So eine Komplexität kenne ich sonst nur von >15 EUR Zigarren. Ich bin begeistert und kann sie nur weiterempfehlen. Hoffe die anderen Vertreter der Serie performen ähnlich. Muss man unbedingt probiert haben. Beide Daumen hoch von mir!!



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Oliva Master Blend 3 Torpedo

Länge: 16.51Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Rauchdauer lag bei ca. 1,5 h. Verarbeitung, Rauchvolumen, Abbrand und Zugwiderstand dem Preis entsprechend: also tadellos. Durfte bereits die Robusto der Serie geniesen (unbewertet). Heute nun das Torpedo Format mit Bewertung in aller Kürze: Der Smoke beginnt leicht würzig mit etwas Pfeffer retronasal. Man schmeckt eine fruchtige Säure, dazu cremig, leicht herbe Aromen. Insgesamt sehr ausgewogen. Erinnert mich sehr an den Geschmack von Arturo Fuente Zigarren, nur viel dunkler. Zur fruchtigen Säure kommt dann noch eine fruchtig-spritzige Süße hinzu. Passt richtig gut rein. Ebenso die Röstaromen, die nach dem ersten Drittel dazu kommen. Am Ende wird sie sehr toastig und es kommen Zartbitterschokoladearomen auf. Erinnert vom Geschmack her an eine Chili-Orangen-Zartbitter-Schokoladentafel. Die Aromen machen Freude, da gibt es nichts zu meckern. Wenn da nicht der Preis wäre. 19 EUR ist schon ein Wort. Meiner Meinung nach eindeutig zu viel. Bei 10 - 12 EUR würde ich sagen: einfach mal zugreifen und ausprobieren, aber knapp 20 EUR ist schon heftig. Von demher leider keine Empfehlung meinerseits. Da gibt es ähnlich gute Zigarren weitaus günstiger, z.B. die My Father La Gran Oferta Reihe.



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Hemmys Abas
verifizierter Kauf

Länge: 16.51Durchmesser: 2.22 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Rauchdauer lag bei ca. 1h 15 min. Der Zugwiderstand war leider etwas zu gering und das Rauchvolumen ebenfalls. Hatte so bisschen das Gefühl, dass man einfach nur durch einen kleinen Tunnel Luft (also ohne Rauch) zieht. Vielleicht handelte es sich bei dem Stick aber auch um ein Montagsexemplar. Weiß man nie bei der ersten Verköstigung. Ansonsten fängt die Zigarre leicht grasig, cremig und holzig an. Es kommt mit der Zeit etwas Süße auf und die grasigen Aromen verschwinden (zum Glück, die hatten nicht wirklich ins Spektrum reingepasst). Die Zigarre muss im ersten Drittel auch immer wieder nachgefeuert werden. Ärgerlich. Der Zugwiderstand und das Rauchvolumen bessern sich hintenraus ein wenig, aber Schiefbrand tritt trotzdem immer wieder auf. Aromatechnisch bleibt sie dann auch mehr oder weniger gleich bis zum Ende hin. Mal etwas süßer, mal kommen die grasigen Aromen auf, mal mehr Creme. All-in-all kein besonderes Geschmackserlebnis und leider auch eine nicht so dolle Verarbeitung. Hab ich für 8 EUR schon bedeutend bessere geraucht (z.B. alles von My Father in dem Preisbereich: La Flor de Las Antillas, La Antiguedad, El Centurion oder auch die Zigarren der Paradiso Serie). Von dem her kann ich keine Empfehlung abgeben.



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Alec Bradley Tempus Nicaragua Terra Novo

Länge: 12.70Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Geraucht am 11.10.2019. Rauchdauer lag bei ca. 1h 20 min. Richtig üppig viel Rauch, qualmt ganz schön. Zugwiderstand und Abbrand auch i.O. Mal wieder eine Alec Bradley und seit langem mal wieder eine Tempus Nicaragua. Die Zigarre beginnt leicht würzig: zimtig, holzig ledrig, aber auch sehr Creme. Eine leichte Pfeffernote ist auf der Zunge zu spüren (als leichtes Kribbeln), aber nicht retronasal. Zudem leicht herbe Noten. Zu Beginn präsentiert sich die Zigarre noch cremig ohne süß zu sein. Ist aber auf jeden Fall ein super Start: cremig, würzig und macht Laute auf mehr. Richtig smooth, medium bodied. Lässt keine Wünsche übrig. Ab dem zweiten Drittel kommt dann zu dem beschriebenen Mix noch eine sirupartige Süße und leichte Tee und Brot Aromen auf, die man auch von der Alec Bradley Tempus Natural kennt. Das Leder geht etwas zurück. Zum letzten Drittel hin kommen vereinzelt Kaffee und mineralische Aromen auf. Insgesamt aber bleibt die Zigarre sehr linear in ihrem Aromenspektru, was mich aber nicht im geringsten stört, da sie so wahnsinnig lecker ist. Vor allem die Mischung aus Holz und Leder (gerade die Holzaromen hatte ich noch nie bei einer Nica Puro gehabt...) mit einer schwer zu beschreibenden cremigen Würze sind der Hammer. Erinnert mich an eine etwas "weniger dunkle" Joya de Nicaragua Antano (was auch ein richtig geiler Stick ist). Im Vergleich zur Alec Bradley Natural hat die Zigarre ein etwas dunkleres, aber auch würzigeres, cremigeres und süßlicheres Aromenspektrum. Und dann noch zu dem Preis von 7 EUR (als ich sie das erste Mal geraucht hatte deutlich billiger, aber so sind die Preise nun mal) durchaus preiswert. Passt einfach alles. Bin froh noch ein paar davon im Humi liegen zu haben. Neben der Black Market wahrscheinlich meine Lieblings-Alec-Bradley-Zigarre. Kurzum: klare Empfehlung meinerseits! Daumen hoch!



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Drew Estate Liga Unico No. 40 (Lancero)

Länge: 17.78Durchmesser: 1.59 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Geraucht am 30.09.2019. Rauchdauer lag bei etwas mehr als 2h. Zugwiderstand etwas zu hoch, aber noch im grünen Bereich. Sonst von der Verarbeitung (Rauchvolumen, Abbrand) ohne Beandstandung. Mein Fazit direkt mal vorneweg: was ein geiles Teil!! Ist jeden Cent wert. Stolzer Preis, aber auch wirkich eine Menge Spaß, den man dafür geboten bekommt. Der Smoke beginnt mega cremig, mit einer leichten Süße und Würze. Dazu Noten von Kaffee und Holz und fruchtige Aromen (dunkle Beerenfrüchte). In Sachen Aromenvielfalt ist da echt was geboten. Zieht sich aber auch so durch den ganzen Verlauf hindurch. Wer die günstigere Schwester-Serie (die Undercrown Serie von Drew Estate) kennt, wird die gebotenen Aromen wiedererkennen. ABER hier einfach nur viel geiler, weil viel besser aufeinander abgestimmt, komplexer und trotzdem noch mehr full-bodied. Die extra Euronen Unterschied im Preis machen sich wirklich bemerkbar. Im weiteren Verlauf kommen dann auch immer wieder Röstaromen, Brotaromen, ein leichter Pfeffer durch die Nase, etwas Nuss, etwas Erde durch. Alles sehr komplex und immer von der anfänglich erwähnten Creme unterlegt. Die Süße und die fruchtigen Noten gehen ab der Hälfte etwas zurück. Leder kommt auf und die Zigarre wird stärker und von den Aromen her dunkler. Apropos Stärke: der Stick ist auf jeden Fall nichts für schwache Nerven. Hat schon einen ordentlichen Punch. Ist aber nie harsch oder scharf. Durchweg einfach eine tolle full-bodied Zigarre. Ist auf jeden Fall etwas für besondere Augenblicke, wenn man sich etwas gönnen möchte und gleichzeitig nicht ins Kuba-Regal greifen möchte. Zudem noch in einem, meiner Meinung nach, richtig schönen Lancero Format (etwas kürzer, aber einen Ticken dicker als die übliche Lancero). Hier kommt einfach alles zusammen. Wenn ich könnte gäbe es drei Daumen hoch! Für mich einer meiner Highlight-Smokes von 2019.



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El Viejo Continente The CIRCUS Twister Doble Capa (6x52)
verifizierter Kauf

Länge: 15.24Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Geraucht am 07.10.2019. Rauchdauer lag bei ca. 1 h 30 min. Super Verarbeitung, super Rauchvolumen und Zugwiderstand. Der Abbrand immer wieder leicht schief, ist halt ne Barber Pole Zigarre. Hab mich schon mega auf die Zigarre gefreut: eine Barber Pole Zigarre im Torpedo Format und dann zu so einem Preis. Da scheint von außen erst einmal alles zu passen! Die Zigarre legt mit holzig, cremig süßlichen Aromen los. Im Hintergrund verstecken sich aber auch ganz leichte dunkle Aromen. Das ist das tolle an dem doppelten Deckblatt: ein Wechselspiel an hellen und dunklen Aromen, beinahe im Minutentakt. Neben den beschrieben Aromen kommt nach den ersten Zügen auch ein leichter Pfeffer auf und (viel besser) auch eine zitrusartige Fruchsüße. Schiefbrand wie zu erwarten ein ständiger Begleiter. Ab der Hälfte verwandelt sich die die holzige Creme zu Beginn in eine cremig-vanillige Süße. Die Zitrusaromen bleiben und passen da richtig gut mit rein. Hat so ein bisschen was von einem Zitronenrührkuchen. Gegen Ende kommt dann noch Erde auf und die beschriebene Fruchtsüße geht etwas zurück. Das tolle an dem Smoke ist, dass er nie langweilig wird, weil sich das Aromenspektrum aufgrund der beiden Wrapper immer ein bisschen verändert. Die Zigarre macht auf jeden Fall Spaß und ist auch im Humidor meiner Meinung nach ein richtiger Hingucker. Und das für unter 6 EUR. Was willste mehr?! Beide Daumen hoch. Empfehlung meinerseits!



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A.J. Fernandez Pinolero Toro
verifizierter Kauf

Länge: 15.24Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Geraucht am 23.09.2019. Rauchdauer lag bei 1h 45 min. Vor allem der sehr üppige und dichte Rauch sticht bezüglich der Verarbeitung heraus. Ab und an musste etwas nachgefeuert werden, deswegen leichte Abzüge beim Abbrand. Aber der Zugwiderstand war i.O. Wie bereits erwähnt fällt vor allem der üppige Rauch und die dichte, ölige Textur des Rauches auf. Für mich immer ein absoluter selling-point bei einer Zigarre. Da sammelt sie auf jeden Fall schon einmal Pluspunkte. Sie beginnt dann AJ like mit einem leichten Pfeffer-Blast, der sich aber schnell wieder legt. Ansonsten, wie aufgrund des hellen Deckblattes zu erwarten, kommen cremig, holzige Aromen auf. Als sich der Pfeffer gelegt hat, treten dann noch nussige Aromen und eine leichte Karamellnote auf. Im zweiten Drittel gesellt sich zu diesen noch eine leichte Süße hinzu. Das zweite Drittel war definitiv mein Lieblingspart der Zigarre: tolle Aromen, ein sehr ausgeglichenes Spektrum, üppiger und dichter Rauch. Einfach lecker und zum genießen. Gegen Ende des Smokes kommen ab und an leicht schokoladige Aromen auf. Die Creme geht zurück und der Rauch ist nicht mehr so üppig. Ganz zum Schluss tritt dann noch einmal das beschriebene Spektrum aus Holz, Schokolade, Nuss und Karamell in den Vordergrund. Eine etwas andere AJ Zigarre (meine bisherige Benchmark von ihm ist nach wie vor die Enclave Reihe...), die aber mit ihrem Aromenspektrum zu überzeugen weiß, vor allem zu dem neuen Preis wird hier viel Zigarre für vergleichsweise wenig Geld geboten. Kann ich nur empfehlen. Beide Daumen hoch.



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EPC Ernesto Perez-Carrillo Oscuro Small Churchill
verifizierter Kauf

Länge: 13.97Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Geraucht am 22.09.2019. Rauchdauer lag bei ca. 1,5 h. Von der Verarbeitung (Zugwiderstand, Rauchvolumen, Abbrand) ohne Beanstandung. Die Zigarre hat ein sehr dunkles Maduro Deckblatt, dass aber gut zur Banderrole passt. Bei solch dunklen Madurozigarren bin ich immer sehr gespannt in welche Richtung sich das Aromenspektrum entwickeln wird (cremig, schokoladig, süß vs. herbe Kaffee- und Röstaromen). Vorab: die Zigarre weist Teile der beiden Aromenspektren auf und stellt somit einen leckeren Mittelweg dar. Sie beginnt cremig mit Aromen von dunklem Kaffee. Ein leichter PFeffer zeigt sich retronasaal und Noten von Nuss und Schokolade im Hintergrund. Im ersten Drittel erinnert ihr Geschmack ein wenig an ungesüßten, gewürzten heißen Kakao. Im weiteren Verlauf nimmt der Pfeffer etwas zu ohne unangenehm zu werden, tritt dann aber zu Beginn des zweiten Drittels leicht in den Hintergrund. Wie von anderen EPC Zigarren gewöhnt, kommt eine leicht fruchtige Süße auf. Die Zigarre ist immer noch cremig, aber nicht süßlich. Die Kaffeenoten wandeln sich hin zu Espressonoten (etwas herber und stärker, 2. Drittel) und später hin zu Schokoladenoten (3. Drittel). Schokoladig und cremig klingt sie dann auch nach 1,5 h aus. Für mich war die Zigarre die perfekte Einstimmung in den Herbst, wobei sie wahrscheinlich noch besser zu kalten, dunklen Winterabenden passt. Hat auf jeden Fall Spaß gemacht und ich kann sie empfehlen! Der Preis passt auch. Daumen hoch von meiner Seite!



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Davidoff 702 Series Special R
verifizierter Kauf

Länge: 12.38Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Geraucht am 16.09.2019. Rauchdauer lag bei ca. 1h 15 min. Von der Verabeitung (Rauchvolumen, Zugwiderstand und Abbrand) alles i.O. Alles andere wäre bei dem Preis aber auch eine Enttäuschung. Meine erste Davidoff. Habe mich schon sehr auf die Verköstigung gefreut. Die Zigarre beginnt jedoch erst einmal sehr unspektakulär. Typisch dominikanische Aromen von Holz. Dazu etwas Würze (Pfeffer durch die Nase) unterlegt mit müßigen Aromen (Richtung Mandeln und Erdnüsse). Ab und an blitzt eine feine süßliche Erde durch. Im ganzen aber doch sehr gedämpfte Aromen, nichts was einen vom Hocker haut. Die Zigarre will sehr behutsam, sprich langsam geraucht werden, dann kommen auch die Aromen des geageten Tabaks durch und der Pfeffer verschwindet. Zudem kommen leicht fruchtige Noten von Rosinen durch. Zu Beginn des zweiten Drittels legt sie dann den Turbo ein: schön süßlich, cremig Aromen. Die Creme kommt auch durch die jetzt sehr feste Textur des Rauches besonders gut zur Geltung. Keine Würtze mehr und die Nussigen Aromen treten mit den fruchtigen Aromen in den Vordergrund. Leider hält der Turbo Modus nicht lange an und schon zu Beginn des letzten Drittels schaltet sie zwei Gänge zurück in einen eher langweiligen Trapp. Bitte nicht falsch verstehen: die Aromen der Zigarre sind angenehm und sie lässt sich gut Rauchen. Aber bei einer 20 EUR Zigarre erwarte ich dann schon einen gewissen „WOW-Effekt“ und den bietet sie definitiv nicht. Von demher kann ich sie leider nicht empfehlen. Da gibt es weitaus bessere, zu einem geringeren Preis. Kann da nur einmal wieder z.B. Auf die La Flor Dominicana Andalusian Bull oder die La Flor Dominicana Nox verweisen. Dennoch werde ich mir sicherlich irgendwann noch eine weitere Davidoff gönnen. Dann aber wohl eine der eher full-bodied Exemplare, sprich Davidoff Oscuro oder Davidoff Nicaragua.



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Hiram & Solomon Cigars Master Mason Maduro Toro 6x52
verifizierter Kauf

Länge: 15.24Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Geraucht am 15.09.2019. Rauchdauer lag bei >1,5h. Viel Rauch, super Abbrand und Zugverhalten. Meiner Meinung nach gibt es zwei Arten von Maduro Zigarren: zum einen die sehr dunklen, kräftige und herbe Zigarren. Und dann Schokoladen-Sticks und einer typischen „Maduro-Süße“. Dieser Stick gehört zur zweiten Sorte, die mir persönlich besser liegt. Tief dunkles Maduro Deckblatt. Mit der blauen Banderole einfach schön anzuschauen. Beginnt gleich zu Beginn mit tollen schokoladigen, süßlich-cremigen Aromen. So in etwa eine Mischung aus Milchschokolade und Zartbitterschokolade. Ein ganz feine Würze und etwas Leder mischt sich nach den ersten Zügen hinzu. Alles sehr angenehm und lecker. Full bodied von den Aromen her ohne wirklich nikotinlastig zu sein. So wie es sein muss! Die Würze nimmt im Laufe des ersten Drittels zu und entwickelt sich hin zu Chili-Aromen. Milchschokolade und Chili. Eine geile Mischung. Im zweiten Drittel verschwindet die Würze und es kommt eine leichte Erde hinzu. Im letzten Drittel verändert sich die cremige Süße hin zu karamelligen Aromen. Ganz zu Ende hin kommen noch Rum-Noten auf. All in all ein richtig lecker Maduro Stick, den ich nur empfehlen kann. Beide Daumen hoch!!



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