My Father Cigars The Judge Grand Robusto
Grand Robusto
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Feinschmecker aufgepasst! Das bekannte US-Branchenmagazin Cigar Aficionado hat die My Father The Judge Grand Robusto mit beeindruckenden 98 Punkten zur besten Zigarre des Jahres 2024 ausgezeichnet. Auch unsere Kunden bewerten die The Judge Grand Robusto durchweg als hochwertige Zigarre, die mit ihrem markanten Boxpressed-Format und ihrer hervorragenden Verarbeitung überzeugt.
Beste Zigarre 2024: My Father The Judge Grand Robusto
Die Aromen reichen von Schokolade, Kaffee und Nuss bis zu komplexeren Nuancen wie Pfeffer, Holz, Leder und einer leichten Süße. Der Zugwiderstand der Zigarre aus Nicaragua wird überwiegend als leicht empfunden, was den Smoke für Liebhaber großer Ringmaße besonders angenehm macht. Die Balance der Aromen wird gelobt, auch wenn das letzte Drittel vereinzelt als leicht bitter wahrgenommen wird. Insgesamt bietet die The Judge ein cremiges, komplexes und ausgewogenes Raucherlebnis, das für Fans kräftiger und vollmundiger Blends – wie wir sie von My Father kennen – eine klare Empfehlung ist.
Durchschnittliche Aromabewertung (20)
Kopp Tobaccos GmbH & Co. KG, Hans-Löns-Weg 36, 25462 Rellingen, info@kopp-tobaccos.com, https://kopp-tobaccos.com
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Bewertungen
Preis/Leistung
Qualität
Stärke

notimeforbadcigars Und dann kommen wir mal zu einer Zigarre, die ich in meinem Urlaub schätzen und leiben gelernt habe: The Judge aus der My Father-Reihe von Don Pepin. Wie man darauf kommt, eine Zigarre als "der Richter" zu bezeichnen? Man braucht als Zigarrenhersteller wohl einen guten Freund der eben diesem Job nachgeht :) Die Grand Robusto ist eine boxpressed Zigarre im Format 5x60 - hier hat man also ein schön wuchtiges Stück zwischen den Fingern. Die verarbeitung ist, übrigens wie bei allen Zigarren aus dem Hause Don Pepin, großartig. Die Tabake stammen aus Ecuador und Nicaragua. Einmal angesteckt zeigt sich, dass die Roller ihr Handwerk verstehen: Die Zigarre hat einen gerade und gleichmäßigen Abbrand, über den gesamten verlauf ist kein Nachfeuern nötig. Bei einem so wuchtigen Format ist es darüber hinaus wenig verwunderlich, dass man die Zigarre auch gut einmal einige Zeit aus den Fingern legen kann, ohne Sorge haben zu müssen, dass sie den geist aufgibt. Hinsichtlich der Aromen dominieren Kaffee, Schokolade und Nuss, der Rauch hat zunächst eine ordentliche Cremigkeit, ab der Hälfte etwa sticht Pfeffer durch. Das Rauchvolumen ist gut, um eine Nebelkerze handelt es sich nach meinem Dafürhalten jedoch nicht. Alles in allem eine schöne Zigarre zu einem, wie ich finde, fairen Preis. ich freue mich darauf, ein paar andere Zigarren aus der My Father - Reihe testen zu können, sie warten schon im Humidor :)

Aficionados Love Allgemeines: Heute geht es um die Zigarre des Jahres 2024. Ich bin sehr gespannt, da ich diese Zigarre bereits einmal geraucht habe, allerdings noch nicht in diesem Format. Schon auf den ersten Blick wirkt sie hervorragend verarbeitet und optisch äußerst ansprechend – sie weckt definitiv meinen Appetit. Ich habe bereits sehr gute Erfahrungen mit dieser Marke gemacht und gehe davon aus, dass sie mich auch heute nicht enttäuschen wird. Das Format finde ich spannend: die Länge einer Robusto, aber mit einem Ringmaß wie bei einer Gordo. Die Optik ist beeindruckend, besonders durch die edel gestalteten Banderolen und das schokoladenfarbene Deckblatt. Äußerlich duftet die Zigarre leicht süß, mit Noten von Schokolade und einem Hauch Leder. Rauchverlauf: Schon nach den ersten Zügen zeigt sich eine deutliche Süße. Im Vordergrund stehen Aromen von alten Eichenfässern und Leder. Das Ganze ist recht würzig und hinterlässt am Gaumen eine angenehme Schärfe – keineswegs störend, im Gegenteil: sie macht den Rauchverlauf spannender. Was anfangs noch eher herb wirkt, wandelt sich zum Ende des ersten Drittels in eine cremig-süße, kräftige Note. Nuss, Schokolade und etwas Leder bilden eine harmonische Kombination, die dem Genuss freien Lauf lässt. Im letzten Drittel treten mehr Holz- und Röstaromen hervor. Allerdings zeigen sich zum Schluss Aromen, die an sehr frische Zigarren erinnern – eine leicht beißende Schärfe und etwas zu viel Säure. Insgesamt fand ich die Zigarre wirklich gelungen: der Abbrand war sauber, der Zug angenehm, und dieses kräftige Format sorgte für rund anderthalb Stunden Rauchgenuss. Wären zum Ende hin nicht die leicht störenden Faktoren aufgetreten, wäre sie genau mein Geschmack gewesen. Sie ist schön ausbalanciert und nicht zu stark. Ich kann mir gut vorstellen, dass diese Zigarre – wenn sie ein bis zwei Jahre reift – eine glatte 10 von 10 wäre.

Vaquero
Nach längerer Zeit mal wieder eine Zigarre aus dem Hause Garcia und meine erste aus der The Judge - Reihe. Ich mag solch große Formate nicht und dieser Smoke erinnert mich daran, warum das selbst bei meinen Lieblingsproduzenten so ist. Ich vermute, dass ich dieses Format gekauft habe, weil der Stick mit einer erstklassigen Bewertung empfohlen wurde, nicht dass Produkte dieses Hauses irgendeine Empfehlung bräuchten. Dennoch: Der Zugwiderstand ist extrem leicht, quasi nicht vorhanden und der Smoke ist insgesamt recht linear. Ansonsten ist der Stick wie erwartet absolut erstklassig und für Freunde leichten Zugs und dicker Formate sicher absolut empfehlenswert. Die Zigarre produziert enorm viel Rauch und schmeckt hervorragend mit Aromen von viel Holz, Nuss, Creme und natürlich auch deutlichem Pfeffer. In ihren besten Momenten schmeckt sie, wie die besten Zigarren aus dem Hause My Father eben schmecken, nämlich wie eine erstklassige kubanische Zigarre mit reichlich Reifung, dabei kräftig, würzig, komplex und druckvoll. Für mich weckt der Stick Assoziationen von Orangenschale, Grand Marnier, kubanischer Erde, leichter Süße und Vanille kombiniert mit leicht salzigen Umaminoten und Vadouvan. Die verwendeten Tabake sind offensichtlich von allerhöchster Qualität und der Blend meisterhaft. Es bleibt dabei meine Überzeugung, dass diese großen Ringmaße einfach nicht die Smokes produzieren, die mich wirklich begeistern. Ich werde sicher die schlankeren Formate dieser Linie testen und erwarte Großes. Trotz meiner persönlichen widerstreitenden Präferenzen würde ich dem geneigten Raucher diesen - bei mir 90-minütigen - Smoke aber auch für den durchaus sportlichen Preis absolut empfehlen. 8,5/10

A.P.69
Die Zigare ist Boxpressed.Sieht sehr gut aus mit 2 bauchbinden .Zigare habe ich gebort .KZ war ziemlich leicht fast kein widerstand. KZ Geschmack sehr angenehm, nach Milchschokolade und Lebkuchen. Anzünden ohne Problemen. Sie begann mit leichtem Pfeffer danach süß und cremig.Im 2 Drittel konnte man noch schoko rausschmecken. Geschmack ist konstant geblieben. Fazit : gute Zigare. Kaufempfehlung. Vorsicht beim abaschern.
anonym
Boxpressed. Nicht mein Lieblingsformat. Aber: Eine der besten Zigarren, die ich habe genießen dürfen!! Durchgängig eine perfekte Süße, mit schokoladigen Anklängen. Das Preis- Leistungsverhältnis ist nicht zu verbessern, daher 10/10 Punkten nach meiner Skala.

Raachermannel
Eingelagert 06.2020 für 15,00 Euro. Optisch ist die Zigarre mit dem schönen Deckblatt und den Zigarrenringen wertig anzuschauen. Der Kaltgeruch ist nach Schoko und malzig. Der Kaltzug schmeckt floral, ledrig leicht stallig. Das Bohren und die Brandannahme waren i.O. Sie beginnt mit ordentlich Pfeffer, Holz, etwas Leder, Creme mit hintergründiger Süße, Erde, etwas fruchtiger Säure und leicht röstige Nuss an Schoko. Im weiteren Verlauf gesellt sich noch Milchkaffee hinzu, die Creme legt zu und wird etwas sahniger, ohne jedoch an Süße zu gewinnen. Im Verlauf des 1/3 geht der Pfeffer zurück, die Aromatik ist schön rund und ausgewogen mit angenehmer Würze. Zur Hälfte kommen noch etwas karamellige Anklänge hinzu und die Süße legt ganz leicht zu und alles wird umspielt mit einem leichten Spritz Pfeffer, geschmacklich topp. Auf Ende des 2/3 legt die Würze nochmals zu, die Süße kehrt wieder etwas in den Hintergrund zurück, ich verspüre vermehrt Anklänge von mineral. Erde und die schöne cremige Textur bleibt erhalten. Der Abbrand der Zigarre war gerade. der Aschekegel stand glatt und fest bis zur Hälfte an der Zigarre und dann bis zum Schluss. Ich habe sie 80 Min. genießen können.

--- Eumele ---
In Humidor: 3.3.2020 — Tasting notes von 23.3.2020, viertes Tasting insgesamt. — Perfekte Ausführung, Konstruktion, Zug, Abbrand. Boxpressed, RM 60, 12,7 cm Länge. Schönes Deckblatt, feinadrig, matt braun. Ansprechende Banderolen, m.E. zu viele. — Started vollmundig und feinwürzig. Gute Rauchentwicklung, cremig. Unterschwellige Süße, Etwas Leder, Erdtöne. Wenig Pfeffer, aber feine Chili Schärfe (Zungenspitze, Lippen), hält sich im Hintergrund. Aschestack nicht sehr stabil, etwas zerfleddert. Ende erstes Drittel kommt Geschmack von Espresso mit aufgeschäumter Milch, etwas Säure, Zartbitter Schokolade dazu. Schärfe tritt etwas in den Hintergrund. Wunderbare Balance der verschiedenen Aromen. Ich meine auch einen Hauch von Vanille wahrzunehmen. — Ab der Mitte wandeln sich die Aromen zu dunkel geröstetem Espresso und altem Holz mit etwas scharfem Pfeffer. Gegen Ende übernimmt dann leider doch Bitterkeit komplett. — Fazit: was vielversprechend anfängt endet mit unerwünschtem Geschmack. Ich hoffe daß längere Reifung das verbessert, aber sicher bin ich mir keinesfalls.

Tobi
Gute Verarbeitung, kaltgeruch war überragend schokoladig. Ließ sich ohne Störungen rauchen Geschmack MF typisch. Empfehlenswert.
XDomme
Die Verarbeitung der Zigarre ist einfach hervorragend. Das große Boxpressed Format weist ein seidig-glattes braunes Deckblatt auf. Nach dem Toasten beginnt The Judge mit scharfen Garcia&Garcia typischen Pfeffer- und kräftigen Holz- und Lederaromen. Im gesamten Rauchverlauf, der von einem angenehmen Zugwiderstand und einem schön, dichtem Rauchvolumen geprägt ist, treten die Pfefferaromen allerdings angenehm in den Hintergrund. Der Abbrand ist etwas ungleichmäßig und die Asche, die nach ca. 40 Minuten fiel, ist dunkelgrau. Im letztem Drittel kommen würzig süße Aromen in den Vordergrund. Allerdings wird sie dann auch so stark, dass ich sie leider bereits nach einer Stunde ablegen musste. Zu viel Nikotin für mich als sonstiger "Nichtraucher". Insgesamt handelt es sich bei der The Judge um eine top verarbeitete, schöne boxpressed Zigarre, die für meine Bedürfnisse allerdings ein nicht allzu gutes Preis-Leistungs-Verhältnis aufweist. Denke es wird daher bei diesem einmaligen Smoke bleiben.

Amante del Tabaco
Die My Father The Judge Grand Robusto ist mit ihrem 5 x 60 Boxpressed-Format eine ausgesprochen stattliche Erscheinung. Das milchkakaobraune Sumatra-Deckblatt aus Ecuador besitzt eine leicht ledrige Oberfläche mit feiner Blattaderung. Darunter liegen gleich zwei unterschiedliche nicaraguanische Umblätter, ein Corojo und ein Criollo. Auch die Einlagetabake stammen aus Nicaragua. Die Verarbeitung ist, wie ich es von My Father gewohnt bin, absolut erstklassig. Die Boxpressed-Form ist sauber ausgearbeitet und die Zigarre liegt trotz ihres großen Ringmaßes angenehm satt zwischen den Fingern. Ein kleines Missgeschick gab es allerdings beim Anschneiden. Mein Cutter war für dieses Format offenbar nicht optimal geeignet, wodurch das Deckblatt am Zigarrenkopf auf beiden Seiten eingerissen ist. Bei einem derart großen Ringmaß wäre ein entsprechend dimensionierter Cutter oder alternativ ein Bohrschnitt mit mehreren kleineren Öffnungen sicherlich die bessere Wahl gewesen. Der Kaltgeruch bietet eine schöne, natürliche Tabakwürze. Beim Kaltzug zeigen sich heuig-würzige Noten, die einen angenehmen Kontrast zur dunkleren Aromatik des Kaltgeruchs bilden. Die Grand Robusto startet mit einer vollmundigen Kombination aus Holz, Erde und einer schönen Tabakwürze. Dazu gesellen sich eine dezente Cremigkeit und eine diffuse natürliche Süße, die den Einstieg angenehm abrunden. Die Röstaromen erinnern mich bei diesem großen Format eher an einen milden Milchkaffee, während sie bei der bereits von mir gerauchten Toro Fino etwas ausgeprägter wirkten. Schon nach wenigen Zügen entwickelt sich eine interessante, kräuterartige Gewürzmischung. Sie fügt sich ausgesprochen harmonisch in die vorhandene Aromatik ein und verleiht dem Smoke eine zusätzliche Facette. Trotz der durchaus kräftigen Grundwürze wirkt die Grand Robusto erstaunlich rund, ausgewogen und zugänglich. Gerade das Zusammenspiel aus würzigen, cremigen und leicht süßlichen Komponenten gefällt mir ausgesprochen gut. Im zweiten Drittel legt die Judge bei der Würze spürbar zu, ohne dabei unangenehm scharf zu werden. Die holzigen und erdigen Aromen gewinnen an Intensität und rücken deutlicher in den Vordergrund. Gleichzeitig entwickelt sich eine feine Ledernote, die dem Profil etwas mehr Tiefe verleiht. Dazu kommen leicht nussige Anklänge, die gut mit der weiterhin vorhandenen Cremigkeit harmonieren. Interessant ist, dass die einzelnen Aromen nicht dauerhaft dieselbe Intensität behalten. Mal steht die erdige Grundwürze stärker im Vordergrund, dann zeigen sich wieder die weicheren, cremigen oder kräuterartigen Komponenten. Dadurch bleibt der Rauchverlauf abwechslungsreich, obwohl sich die grundsätzliche Geschmacksrichtung nicht wesentlich verändert. Zum Ende zeigt die Grand Robusto noch einmal ihren kräftigeren Charakter. Der Smoke wird vollmundiger und intensiver, wobei besonders die dunklen Holz- und Erdaromen an Ausdruck gewinnen. Die Tabakwürze tritt deutlicher hervor und sorgt für einen gehaltvollen Abschluss. Die vorhandenen Geschmacksnuancen wechseln weiterhin in ihrer Intensität, ohne dass die Zigarre ihre grundsätzliche Balance verliert. Ein kräftiges, aromatisches Finale, das sehr gut zum Charakter dieser Judge passt. Technisch war die Grand Robusto wieder einmal auf einem ausgesprochen hohen Niveau. Der Abbrand verlief tadellos und das Rauchvolumen war optimal. Auch die Konstruktion hinterließ einen erstklassigen Eindruck. Lediglich die beim Anschneiden entstandenen Risse im Deckblatt verlangten während des Rauchens etwas zusätzliche Aufmerksamkeit. Das möchte ich der Zigarre allerdings nicht anlasten, da die Beschädigungen eindeutig auf meinen Cutter zurückzuführen waren. Abgesehen davon gab es praktisch nichts zu beanstanden. Die Qualität der verwendeten Tabake war für mich nicht nur an der Verarbeitung, sondern vor allem auch geschmacklich deutlich erkennbar. Fazit: Die My Father The Judge Grand Robusto hat mich einmal mehr davon überzeugt, warum ich diese Serie so gerne rauche. Eine hervorragend verarbeitete, vollmundige Zigarre mit einer schönen Balance aus Würze, Cremigkeit und natürlicher Tabaksüße. Im direkten Vergleich zur bereits von mir gerauchten The Judge Toro Fino zeigen sich trotz identischer Tabakzusammenstellung interessante Unterschiede. Die Toro Fino empfand ich geschmacklich als etwas komplexer und facettenreicher. Besonders die überraschende Entwicklung zur Mitte hin, mit ihren kräuterartig-floralen Nuancen, dem toastigen Charakter und der späteren Umami-Aromatik, ist mir in sehr guter Erinnerung geblieben. Die Kombination aus kräftiger Grundwürze und einer fast melasse- oder karamellartigen Süße war für mich außergewöhnlich harmonisch. Die Grand Robusto präsentiert denselben Blend dagegen etwas anders. Durch das große Ringmaß wirkt sie auf mich weicher, cremiger und insgesamt zugänglicher. Die Röstaromen erinnern eher an Milchkaffee, während Holz und Erde zunehmend an Ausdruck gewinnen. Auch hier gibt es geschmackliche Bewegung, allerdings weniger überraschende Wendungen als bei der Toro Fino. Die Toro Fino bietet mir somit das etwas spannendere Aromenspiel, während die Grand Robusto mit ihrer ausgesprochen runden und vollmundigen Art überzeugt. Welche der beiden besser gefällt, ist letztlich eine Frage der persönlichen Vorlieben. Für mich hat die Toro Fino geschmacklich einen kleinen Vorsprung, auch wenn die Grand Robusto ebenfalls auf einem sehr hohen Niveau spielt. Dass mein Exemplar durch die Beschädigungen am Zigarrenkopf etwas mehr Aufmerksamkeit verlangte, ändert nichts an meinem hervorragenden Gesamteindruck. My Father hat mit der The Judge eine Serie geschaffen, die meinen Geschmack ausgesprochen gut trifft. Auch die Grand Robusto wird mit Sicherheit nicht meine letzte gewesen sein. Eigener Merker: 9/10

Commander
Deckblatt beim entfernen der Banderole eingerissen, da miteinander verklebt.

Countryman My Fathers the Judge Grand Robust verkostet.Tolle Optik und Haptik. Katgeruch als auch Zug von Heu, Floral und Leder. Im Hintergrund eine leichte Süße. V-Cut anschnitt und die Zigarre konnte ohne Probleme angezündet werden. Die ersten Züge gestalten sich sehr pfeffrig und eine leichte Süße im Hintergrund. Direkt tolles Rauchvolumen und Cremiger Rauch. Im weiten Verlauf lassen sich Aromen von Schokolade,Nuss und Espresso finden. Zum Ende des zweiten Drittels kommt etwas Karamell mit leichtem Pfeffer unterlegt dazu. Im letzten Drittel bleibt die spürbare Süße von Schokolade die aber mehr und mehr von Erde Leder und wieder Pfeffer verdrängt wird. Der Abbrand war sehr gut musste einmal korrigiert werden und die Asche war recht fest. Gute 80 Minuten Rauchdauer. Die Zigarre ist Qualitativ OK, die Aromen sind zum größten Teil mein Beuteschema, bis auf das Ende des letzten Drittels. Der aufgerufene Preis ist hier etwas was mich zurzeit zögern lässt diese Zigarre in meinem Humidor aufzunehmen. Immer mal wieder zu speziellen anläßen kann ich Sie mir aber gut vorstellen. Verkostet mit einem Chamarel XO Rum.
TAM


