Plasencia Alma del Fuego Flama Panatela

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Plasencia Alma del Fuego Flama Panatela
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Flama Panatela

 
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Plasencia Alma del Fuego Flama Panatela
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    Im Sortiment seit
    15.08.2019
    Marke
    Plasencia
    Produkt
    Flama Panatela
    Herstellungsart
    Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM
    Länge
    16.51
    Durchmesser
    1.51
    Aromatisiert
    nein
    Ringmaß
    38
    Länge Inch
    6.5
    Rauchdauer
    0
    Deckblatt Land
    Nicaragua
    Deckblatt Tabaksorte
    Jalapa
    Deckblatt Eigenschaft
    Sungrown
    Umblatt Land
    Nicaragua
    Einlage Land
    Nicaragua
    Boxpressed
    Ja
    Tabacalera
    Plasencia S.A

Bewertungen

Preis/Leistung

Qualität

Stärke



Alles Asche jetzt
01.09.2019

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jo
verifizierter Kauf

Die Flama, das schlankste Format in der Serie Alma del Fuego, ist mit dem trotz des geringen Ringmaßes nicht gleichseitigen, abgerundeten boxpress, dem makellosen und wundervoll dunklen Maduro-Deckblatt und dem geschlossenen Fuß herrlich anzusehen. Sie liegt gut in der Hand und wirkt sehr stabil, obwohl sie auf Druck gehörig nachgibt – ob die nicht vielleicht einen viel zu losen Zug haben wird? Das Deckblatt ist, dem Format „geschuldet“, das schönste innerhalb der Formate der Serie, das es kaum Blattadern und extrem viel Zahn aufweist. Der Kaltduft der Flama, die ich, trotz der Listung als Panetel, andauernd als Lancero bezeichnen möchte, hebt sich von dem der Rest der Reihe deutlich ab. Süß-holziger Waldhonig bestimmt das Profil, doch dahinter finden sich erdig-laubig-süße Noten mit etwas Fruchtsäure und ein bisschen Schokolade, am geschlossenen Fuß mehr Erde, Holz und Gewürze, die Minznote fehlt gänzlich. Obwohl sie sehr weich ist, lässt sie sich ohne Überraschungen cutten. Der Kaltzug war bei meinem Exemplar erstmal sehr off und seltsam mit Assoziationen von frischen Champignons, die aber verschwinden, wenn man sie ein paar Minuten angeschnitten liegen lässt. Dann zeigt der Kaltzug sich herrlich kräftig tannig-erdig mit Schokolade und einer ordentlichen Portion Pfeffer. Einmal entfacht – was in Anbetracht des geringen Ringmaßes erstaunlich viel Zeit in Anspruch nimmt – fällt zuallererst der erstaunlich feste (also in meinen Augen perfekte) Zugwiderstand auf. Alles in allem kann man hier also getrost vorwegnehmen: diese boxpressed Lancero ist perfekt konstruiert! Aromatisch legt sie den Schwestern ähnlich los, aber voller und meiner Ansicht nach weit komplexer. Der volle Rauch transportiert bei vom ersten Zug an sehr kräftig und mit vollem Körper Noten von süßer, mineralischer Erde mit Fruchtsäure und Chili, an der Nase finden sich sehr präsente Noten von Leder und retronasal kommen eingebunden trockene, erdig-holzig-pfeffrige Noten auf, gefolgt von einer leichten Heu-Note, die schnell verfliegt zugunsten cremiger Karamellsüße. Langsam kommt im Abgang im Mundraum eine kräftige Kaffeesüße mit fruchtigen Noten auf, ein bisschen wie Cold Brew mit Tonic. Die Flama brennt gestochen scharf ab, allerdings muss man dafür einen Vertrag mit ihr eingehen: sie möchte sehr bedacht und gemächlich genossen werden, dafür belohnt sie einen besonders im zweiten Drittel herrlich eingebunden mit den linientypischen Aromen, die von einem Wechselspiel aus Pfeffer-/Chili-Assoziationen und einer im positivsten Sinne erschlagenden Fruchtsüße mit Vanille überlagert werden. Retronasal stehen Erde und Chili im Vordergrund, der Abgang ist lang mit erdig-würzig-ledrigen Noten. Ab der Mittelmarke kommen wärmende, dezent stallige Untertöne auf. Im letzten Drittel wird es sehr wechselhaft, Pfeffer- und Chilinoten, eine kräftig holzige Vanillesüße und mineralische Erde kämpfen um die Oberhand im Profil, dahinter bauen sich Noten von zunehmend kräftigem Espresso auf. Retronasal werden die stalligen Noten präsenter, dazu kommt eine gewisse Kandissüße. Langes erdiges Finish. Die Flama ist wirklich sehr sättigend, sehr kräftig und dunkel für das unschuldig wirkende, schlanke Format. Das einzige Manko neben dem doch recht hoch angesetzten Preises – wer suchet, der findet – ist die Asche, die wirklich sehr lose ist. Nach einer Stunde und zwanzig Minuten Rauch-SPASS steht für mich fest, dass die Flama definitiv und mit weitem Abstand das beste Format aus dieser Linie und die einzige, die mit einem angehmen und erstaunlichen Wechselspiel aus Kraft und Süße ein unverkennbares Alleinstellungsmerkmal hat. Wer die Alma del Fuerte bisher nicht ausprobiert hat, der sollte aus der exakt diese probieren, sie raucht sich fast so lange wie die anderen beiden Formate und macht wesentlich mehr Spaß. Ich für meinen Teil brauche die Robusto oder Toro nach diesem Erlebnis nicht mehr.

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Doc H
17.10.2019

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Doc H
Bei Benden im Humidor gesehen und ohne auf den Preis zu achten mitgenommen - an der Kasse musste ich aufgrund des stolzen Preises dann doch die Augenbrauen hochziehen - aber was soll ich sagen, es hat sich gelohnt. Eine so schöne Fusion aus Holz und Creme, gepaart mit weichen Milchschokoladennoten habe ich selten erlebt. Gerne wieder, demnächst muss ich unbedingt die größeren Ringmaße testen.

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FXS
24.09.2019

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notimeforbadcigars
Mit insgesamt fünf Linien will man bei Plasencia Cigars den Stützpfeilern der familieneigenen Zigarrenproduktion ein Denkmal setzten. Zwei Linien haben uns hierzulande schon erreicht, die Alma del Campo und die Alma Fuerte. Neu dazugekommen und dank der Wolfertz GmbH nun auch bei uns zu bekommen ist die Alma del Fuego - also die "Seele des Feuers". Die Alma-Serien sind etwas ganz besonderes, und hier wird nicht gekleckert. Es handelt sich um die Flaggschiffe der Familie, womit der hohe Preis mehr als gerechtfertigt ist. Mir ist bewusst, dass Zigarren jenseits der Marke von 10 Euro die Leute hierzulande abschrecken, doch ich appelliere immer wieder dazu, über den Tellerrand zu schauen. Es gibt oberhalb dieser kritischen Marke sehr viele sehr tolle Zigarren - und die Alma del Fuego ist eine davon. Verköstigt habe ich ein schlankes Format (von denen ich übrigens glaube, dass sie langsam aber sicher wieder ihren Weg zurück zu uns finden), nämlich ein Panatela. Mit 6.5x38 dürfte dieses Format die Herzen einiger Aficionados wärmen. Wenig verwunderlich übrigens, dass die Tabake allesamt aus Nicaragua stammen, was die Alma del Fuego zu einem Puro macht. Es geht sogar noch genauer und der Name ist ein deutlicher Hinweis darauf: Ein Großteil der verwendeten Tabake stammt von der Vulkaninsel Ometepe. Der Ring dieser Zigarre ist diesmal in rot gehalten und passt nach meinem Empfinden wunderbar. Über die Verarbeitung kann man beim besten Willen nichts Schlechtes sagen. Haptisch ist die Zigarre übrigens auch besonders, denn es handelt sich um eine boxpressed. Es gibt nicht viele andere Hersteller, die das so machen. Die Zigarre lässt sich wunderbar durchzünden und liefert danach einen gleichmäßigen und geradlinigen Abbrand. Die Asche hält sich ein gutes Stück, konstruktionsbedingt dürften größere Aschekegel aber eher eine Seltenheit sein. Das Rauchvolumen ist angenehm, eine Rauchbombe, mit der man sich einnebeln kann, hält man hier jedoch nicht zwischen den Fingern. Einen Hinweis muss man geben: Diese Zigarre will mit Ruhe geraucht werden - allein schon wegen des Formats. Hinsichtlich der Aromen kann die Alma del Fuego ziemlich viel. Der Rauch ist schmeichelnd und cremig, immer wieder wird jedoch auch mit pfeffriger Schärfe gespielt, jedoch nie so, dass es unangenehm wäre. Über den verlauf der Zigarre kristallisiert sich eine fruchtige Note hinaus, die wunderbar in die weiteren Aromen aus Erde und Leder eingebunden wird. Damit ist das Erlebnis aber noch nicht vorbei, gerade im zweiten Drittel gibt es auch einen nussigen Zug, der mir sehr gefallen hat. Alles in allem handelt es sich bei dieser Zigarre um einen Leckerbissen mit einem gerechtfertigten Preis. Ich mag die Alma-Serie, kann aber aktuell beim besten Willen noch nicht sagen, welche Ausprägung mir bisher am besten gefallen hat.

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  • BK: 92
Ausgabe: 04/2019