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Humidor Blue Cloud

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Room 101 Farce HBN Robusto
verifizierter Kauf

Länge: 12.70Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Nach der Trennung von Davidoff of Geneva und der nun auf zwei Projekte beschränkten Zusammenarbeit mit Robert Caldwell („Hit & Run“ & „The T.“) ist die „Farce“ der Aufschlag von Matt Booth in die neue, auf eigenen Füssen stehende Ära von Room101. Der Aufschlag ist durchaus gelungen und fast wäre es sogar ein „As“ geworden. Eine interessante Mischung von Tabaken aus Ecuador, Indonesien, Nicaragua, Pennsylvania und der Dominikanischen Republik zeigt sich für das Auge in attraktivem Gewand. Das Logo macht sich gut auf der Anilla und passt zu dem dunkelbraunen, leicht ölig glänzenden Deckblatt, dass sich mit vielen kleinen Zähnchen samtig anfühlt. Der Kaltgeruch ist stallig, bringt aber auch etwas Nussaroma mit sich. Im Kaltzug schmeckt man angenehme Backgewürze und zurückhaltende Erdtöne. Die Konstruktion zeigt in der Nähe des Zigarrenrings einige leicht unterfüllte Spots und auch der Zugwiderstand ist ausgesprochen lose, was sich dann auch während des Rauchverlaufs bemerkbar macht. Die ersten Züge sind vielleicht auch deshalb leichter in der Stärke als erwartet, füllen aber dennoch den Mund mit ausreichend dichtem, mineralisch angehauchtem Rauch. Dezente Pfefferwürze, frische Erde, Leder und Brot mischen sich im ersten Drittel zu einer geschmackvollen Melange. Die Asche ist hellgrau und fest. Die Brandlinie wirkt sehr breit, was auf eine ungenügende Fermentierung hinweisen könnte. Geschmacklich ist davon noch nichts zu spüren, als sich im zweiten Drittel eine sahnige Süsse bemerkbar macht und Gewürze – in erster Linie Zimt – und Anklänge von Zedernholz die Stärke des Rauches nach oben schrauben. Die mineralischen Noten haben sich inzwischen in einen dezenten, fruchtigen Geschmack von Pflaumen verwandelt und mit ein wenig zusätzlichem Haselnussaroma hat sich ein komplexer Rauchgenuss entwickelt, der einfach Freude bereitet. Umso enttäuschter ist man, als im letzten Drittel eine Bitterkeit aufkommt, die von den buttrigen Aromen nicht mehr eingefangen werden kann und plötzlich auch den Preis zu hoch erscheinen lässt. Ob sich die Bitterkeit bei langsamerem Rauchverhalten vermeiden lässt oder ob eine längere Lagerung im Humidor sie abschwächt, werde ich auf jeden Fall herausfinden wollen. 8+/10



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Camacho Liberty Series Limited Edition 2017 (Super Toro)3
verifizierter Kauf

Länge: 15.24Durchmesser: 2.14 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Die perfekte Konstruktion und die beeindruckende Präsentation dieses Meisterstücks ist in den bisherigen Kommentaren ebenso ausreichend beschrieben, wie das wundervoll komplexe Spiel vielfältiger Aromen. Die Bewertung von "Peanuts" vom 2.9.2018 entspricht zu 100% meinem Eindruck, so dass ich mir Wiederholungen erspare. Diese Super Toro ist eine ideale Geschenkidee, eignet sich aber nach eigener Erfahrung auch dazu, nach einem Dinner den durchaus netten Nachbarn zu beeindrucken. 9+/10



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Padilla Finest Hour OSCURO Toro

Länge: 15.24Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Zum Spiel unserer Handballnationalmannschaft gegen Lettland habe ich die "Finest Hour" angezündet und bei der Ablage festgestellt, dass unserem Team fast die "letzte" und nicht die feinste Stunde in diesem Turnier um die Europameisterschaft geschlagen hätte. Im Spiel ist alles gerade noch gut gegangen, was man allerdings bei dem korrespondierenden Smoke nicht behaupten kann. Dabei fing alles gut an. Oscuro Deckblatt mit leichten helleren Schatten, ein würzig-süsser Kaltgeruch und eine wirklich attraktive Beringung. Der Kaltzug schmeckte nach Holz und Schokolade und die ersten Züge unter der Flamme waren eine genussvolle Mischung aus Leder, Holz, Lebkuchen und Rosinen. Cremig der Rauch und retronasal süßliche Heuaromen. Vermisst habe ich Anteile von Pfeffer, die in anderen Bewertungen beschrieben werden. Stattdessen gesellen sich würzige Noten und Anklänge von Kaffee und Kakao zu der süsslichen Grundstruktur, die sich allmählich in zunächst fruchtige, dann bittere Säure verwandelt. Die Asche fällt weiss zu Beginn des zweiten Drittels und steht bis dahin in schönem Kontrast zum dunklen Deckblatt. Als dann die bittere Campari Note sich auch in Luft auflöst, ist es vorbei mit dem bisher vollmundigen Geschmack und bei jedem Zug macht sich mehr und mehr der muffige Geschmack nasser Pappe im Mund breit. Wie das deutsche Team versuche ich sportlich Charakter zu zeigen und nicht aufzugeben, aber belohnt wird dafür nur die Mannschaft. Ich spüre im letzten Drittel, wie die Zigarre versucht, über nun spürbare Pfeffertöne wieder in´s Spiel zu kommen und es blitzen hier und dort Kaffee und Kakaoaromen auf, aber die Pappe ist nicht mehr zu verdrängen. Abpfiff! Da meine Erfahrung mit der Padilla Oscuro deutlich von anderen Bewertungen abweicht, muss ich annehmen, dass mit meinem Exemplar etwas nicht gestimmt hat. Die von uns geliebten Zigarren sind halt Naturprodukte und jeweils einzigartig. Es passiert und wer unbedingt einmal ein Connecticut Broadleaf Deckblatt probieren möchte, sollte sich nicht abschrecken lassen oder tiefer in die Tasche greifen und sofort zu einer Liga Privada No.9, einer Viking Norway oder einer Crowned Heads Le Careme greifen. Auf Grund des ersten Drittels noch gerade 6/10.



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Buena Vista Dark Fired Kentucky Short Robusto

Länge: 10.16Durchmesser: 2.14 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Der Duft dieser Vitola nach Räucherwaren und Lagerfeuer animiert gerade in den Wintermonaten dazu, den Aussenkamin einmal wieder zu aktivieren und die Bestände auf einen torfigen Malt zu prüfen. Das hellbraune Deckblatt wirkt stumpf, ist aber seidenglatt und umhüllt einen knochenharten Inhalt, der später für einen langsamen, messerscharfen Abbrand mit derart fester Asche sorgt, dass man das letzte Drittel getrost darauf abstellen kann. Im Rauch selber sind die Räucheraromen, wie schon bei anderen Bewertungen beschrieben, kaum festzustellen. Trotzdem schmeckt man von Beginn an viel Würze, die an das chinesische 5-Gewürze Pulver erinnert und im ersten Drittel von prickelnden Pfeffernoten unterlegt ist. Danach hat man das Vergnügen mit geflämmten Holznoten, Lederanklängen und Heuaromen. Ab der Mitte der Short Robusto steuert ein süsser Nußgeschmack, der an türkischen Honig erinnert, eine zusätzlich Komponente bei. Der gesamte Blend wirkt fein abgestimmt und da das Raucherlebnis länger dauert, als es der Stick zunächst vermuten lässt, geht auch der Preis so gerade noch in Ordnung. 7+/10



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A. Turrent Casa Turrent 1880 Toro
verifizierter Kauf

Länge: 15.88Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Ein Maduro San Andres Deckblatt mit Charakter, sprich: zwei fühlbaren Blattadern, die längs vom Fuss bis zur Kappe verlaufen. Der Rest ist glatt und leicht ölig, was den dunkelbraunen Maduro Farbton fast schwarz erscheinen lässt. Ich hoffe auf eine weisse oder zumindest hellgraue feste Asche, damit die beiden Venen Gelegenheit bekommen, sich sichtbar von ihr abzuheben. Ich mag dieses Aschebild, obwohl die Fans des perfekten Deckblattes dem wahrscheinlich wenig abgewinnen können. Der Zigarrenring ist schlicht und farblich passend in Schwarz und Altgold gehalten und zeigt - vermutlich - die Tabakscheune, in der 1880 die ersten Tabake der Familie gelagert wurden. Von der schlanken Toro schleicht sich ein süsser Geruch mit einem Touch Kaffee in die Nase. Im Kaltzug nach 7mm Bohrung schmeckt man ähnliche Aromen, die aber bereits Würze auf die Zunge bringen und andeuten, dass im angezündeten Zustand einiges zu erwarten ist. Tatsächlich ist der Smoke von mittlerer Stärke und einem cremig gefüllten Körper der nördlich des Medium-Body anzusiedeln ist. Die ersten Züge nach der Flammenannahme haben sofort diese cremige Dichte und verbinden frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer mit der Süsse von Rosinen. Bevor der Gedanke an gesaucten Tabak auftaucht, melden sich Zedernholz und Kaffeenoten und ein abwechslungsreiches Raucherlebnis, das auch Erdaromen nicht links liegen lässt, nimmt seinen Anfang. Retronasal empfindet man den Pfeffer wie in Schokolade abgebunden und auf der Zunge spielen Röstaromen von Holz, Gegrilltem und getoastetem Brot ein schönes Spiel. Die Asche fällt im zweiten Drittel und die beiden Blattvenen haben ihre dunklen Spuren im hellen Grau hinterlassen. Der Rauch bleibt cremig, verändert aber seinen Geschmack. Teearomen tauchen auf. Leder, Jasmin und Minze stehen im Gegensatz zum bisherigen würzigen Holzanteil. Man muss aufpassen, dass man diesen Wechsel in eine harmonische, ausbalancierte Heu-,Gras- und Ledermischung auf Grund des Kontrastes nicht als zu ausdruckslos empfindet. Die Süsse erinnert nun an Karotten und Honig und die Pfeffernote nimmt Rettichcharakter an. Wenn dieses letzte "vegane" Drittel nicht untergeht, hat man einen komplexen, ausdrucksstarken und fordernden Smoke bei perfektem Rauchverhalten erlebt, der sein Geld und eine Empfehlung wert ist. 9/10



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A.J. Fernandez New World Cameroon Doble Robusto

Länge: 13.97Durchmesser: 2.14

Die "Doble Robusto" ist eine Corona Gorda mit einem unscheinbaren Deckblatt, das zunächst einmal mit PerfecRepair therapiert werden muss. Zwei Spots werden geschlossen und die sich lösende Doppelkappe wieder in Form gebracht. Beide Zigarrenringe sind leicht schief geklebt, was die optische Attraktivität nicht erhöht. Weg damit und es entsteht zumindest der Eindruck eines "Blind Reviews", der einen wieder offen für die eigentliche Qualität einer Zigarre macht - den Geschmack. Der ist von Beginn an nicht von schlechten Eltern mit einem mittelstarken Körper und einer wahrnehmbaren Stärke. Ein Geschmack von fetter Erde und würzigem Heu sind unterlegt von feinen Pfefferaromen und einer abrundenden Süsse. Als sich zum zweiten Drittel hin Holznoten bemerkbar machen, drängt sich auch die Süsse in den Vordergrund und verhindert, dass der Rauch zu trocken erscheint. Florale Aromen sind erkennbar und bilden mit der Erde, dem Holz und würzigen Anteilen von Muskat, Zimt und Kardamon eine ungewöhnliche, aber mir gefallende Mischung. Ein wenig erinnert mich der Geschmack an die Nicaragua von Davidoff (geprägt durch Ometepe Viso?), was ja nicht gegen die New World Cameroon spricht. Im letzten Drittel treten alle floralen Anteile in den Hintergrund und Eichenholz, Humus, Walnuss und Kaffeearomen bestimmen nach knapp 90 Minuten und - angesichts der Optik - erstaunlich gutem Rauchverhalten - ein nettes Finish. "Aussen pfui, innen hui" möchte man bei der Ablage sagen. 8/10



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Brun del Ré 1787 Rain Forest Short Robusto
verifizierter Kauf

Länge: 8.89Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Eine Costa Rica Puro hat man nicht alle Tage in der Hand. Das Format ist auch nicht gerade alltäglich und bietet sich geradezu für einen winterlichen Outdoor Smoke in entsprechender Kleidung an. Ingesamt ist es ein würziger Smoke mit spürbarem Nikotinanteil, aber auch mit körperreichem Rauch und gut gemischten Aromen. Der Geschmackskern besteht aus frischer Erde, Zedernholz und Leder. Im Verlauf geben sich zuerst Pfeffernoten, dann Süsse gemischt mit Zitrussprenkeln und letztendlich Kaffee- und Nussaromen die Klinke in die Hand. Auf der Zunge bleibt lange ein salzig-würziger Geschmack und erinnert an die letzten fünfundvierzig Minuten. Darüberhinaus bietet die kurze Robusto auch ein paar erlebenswerte retronasale Erlebnisse. Das Deckblatt ist leicht ölig in Colorado Braun, der Pigtail und zwei geschmackvolle Ringe kleiden es passend ein. Trotz der 20 Cent Regenwald-Spende und des problemlosen Rauchverhaltens erscheint mir der Preis nicht ganz angemessen. 7+/10



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Black Label Trading Company Royalty Robusto
verifizierter Kauf

Länge: 12.70Durchmesser: 2.14 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Ein auffälliger Zigarrenring mit einer BLTC- typischen morbiden Thematik - in diesem Fall ein von einer Krone geschmückter Totenschädel - schmückt das samtige, fast fehlerfreie Corojo Deckblatt aus Ecuador. Ein zweiter, den Fuß schützender Ring weist in grossen Buchstaben auf das hin, was man in der Hand hält: Royalty. Mit einem 54er Ringmass macht die Robusto etwas her und fühlt sich auch perfekt konstruiert an. Florale Noten steigen dezent in die Nase, im Kaltzug macht eine Mischung aus Holz, Leder, Erde und frischen Backwaren Lust, zum Streichholz zu greifen. Großzügig wird schon in den ersten Zügen ein Rauch mit dem vollen Geschmack von Erdnussbutter angeboten. Cappuccino und Cookies sind dazu eine perfekte Ergänzung und als retronasal eine eher schmeichelnde, als scharfe Würze von rotem Pfeffer das Aroma abrundet, ahnt man bereits, dass die nächsten sechzig Minuten zu den guten im Leben gehören werden. Es entwickelt sich eine abwechslungsreiche Komplexität mit Zimt, der zum Kaffee passt, mit getoastetem Brot, das eine schöne Harmonie mit Erdtönen findet und mit einem fleischigen Ledergeschmack, der sich mit der Erdnussnote besonders gut versteht und eine feine Süsse liefert. Die Süsse selber spielt auch herum und bietet für ein paar Züge mal säuerliche Fruchtnoten und dann wieder für einen Moment florale Blütenstaubsüsse an. Bei mittlerer Stärke bewegt sich auch der Körper im Medium-Bereich. Der Abbrand ist problemlos mit ein paar Wellen und die helle Asche bricht nur einmal auf der Strecke. Im letzten Drittel konzentrieren sich die Aromen zu Leder, Erde, Malz und Brotkruste. Ein feiner Ausklang eines Smokes, der an der 9-Punkte Grenze kratzt. Der Preis ist somit zwar auf "Boutique"-Niveau, aber auch nicht angreifbar. 9/10 - Anmerkung (!): Vor drei Monaten habe ich ein erstes Exemplar dieser Vitola verköstigt und war nicht begeistert. Zwar waren würzige Elemente auf der Zunge, aber kaum etwas war identifizierbar. Da das Deckblatt aber insbesondere im letzten Drittel sehr ölig wurde, hoffte ich auf eine Entwicklung im Humidor. Das diese so extrem wie oben beschrieben ausfiel, war allerdings auch nicht zu erwarten. Also bestimmt eine Empfehlung, aber etwas weitere Reifezeit im Humidor gönnen.



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Casdagli Cigars Daughters of the Wind Line Sabino
verifizierter Kauf

Länge: 15.75Durchmesser: 2.30 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Nachdem ich im Laufe des Jahres nachhaltig gute Erfahrungen mit Zigarren aus dem Hause Bespoke, das nun wegen Urheberrechten in Casdagli Cigars umbenannt wurde, gemacht hatte, habe ich mir vorgenommen auch die Flaggschiff-Linie "Daughters of the Wind" trotz der hohen aufgerufenen Preise nicht links liegen zu lassen. Die Sabino habe ich mir als Weihnachtszigarre ausgeguckt und meine Wahl hätte nicht besser sein können. Die Figurado kommt mit einem Ringmass von 58, dass an der großzügigsten Stelle 60 misst, und einem unglaublich schönen, fast venenfreien, leicht ölig und rostbraun glänzenden Deckblatt schon festlich aufgemacht daher. Der Zigarrenring ist einfach, aber elegant und weist mit dem Pferd im Mittelpunkt auf die hinter der Namensgebung steckende Geschichte hin. Für mich als Liebhaber des edlen Vollblutes ein weiterer Grund auch gedanklich in diese Zigarre hineinzutauchen. Der Kaltgeruch ist betörend und mit Noten von Karamell, Vanille und Milchschokolade bereits komplex. Im Kaltzug sind Zimt, Malz, Schokolade und butterige Holznoten in einer Form zu schmecken, wie ich es noch nicht erlebt habe. Der getaperte Fuß erlaubt eine problemlose Flammenannahme und mit einem auf der Zunge geradezu schmelzenden Geschmack von Karamell, rotem Pfeffer, Zimt und Espresso beginnt ein Raucherlebnis der Extraklasse. Es ist müssig, die Vielzahl der Aromen zu beschreiben, die sich bei einer Entwicklung eines mittleren Rauchkörpers zu einem fetten full-bodied Smoke entwickeln. Zurücklehnen und die immer andere, aber immer besondere Mischung von Vanille, Karamell, Erde, Leder, Holz, Zimt, Muskat, Johannisbeeren, Ingwer, Malz - und so weiter und so weiter- geniessen. Ausprobieren! Ohne Zweifel werden alle Geschmacksknospen angesprochen, sodass das Erlebnis auch individuell unterschiedlich ausfallen wird - aber es wird immer etwas Besonderes sein. Das Abbrandverhalten und der Rauchwiderstand sind ebenfalls im grünen Bereich, die Asche ist fest und passt zum Gesamteindruck. An meinem Gaumen bleibt nach der Ablage ein satter Geschmack von würzig-süssen Spare Rips. Bei der Qualität kann ich selbst am horrenden Preis nichts aussetzen. Dieser Fünf-Sterne-Smoke ist jeden Pfennig wert. Frohes Fest. 10/10



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Numero Uno L'Ambassadeur Picture
verifizierter Kauf

Länge: 16.83Durchmesser: 1.75 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Fest steht, dass in der Fabrica Tabacos von Joya de Nicaragua hochklassige und handwerklich perfekte Zigarren hergestellt werden. Wenn die Vitola, die man in der Hand hält, auf einem attraktiven blau-weiß-goldenen Zigarrenring auch noch signalisiert, dass sie zu den "Obras Maestras" - den Meisterstücken - der Tabacalera gehört, sind die Erwartungen groß. Mein Geschmackszentrum meldet erste Zweifel an, ob eine Zigarre mit einem Connecticut Shade Deckblatt - auch wenn es aus Ecuador stammt - diesen Erwartungen gerecht werden kann. Am Aussehen und an der Konstruktion der Lonsdale mit einem hübschen Pigtail, die es im Übrigen nur in diesem Format gibt, ist nichts, aber auch gar nichts auszusetzen. Der Kaltgeruch ist Connecticut Shade typisch von Heuaromen bestimmt und im Kaltzug, der auf ein problemloses Rauchverhalten hindeutet, nimmt dieser Geschmack eine dezente Süsse an. Die ersten Züge schmecken echt gut und schnell legt sich ein Geschmack von Leder, Zimt und mildem Pfeffer auf die Zunge. Ein wenig Grapefruit taucht auf, brauner Zucker fügt bald etwas Süsse hinzu und das Mundgefühl ist cremig. Das erste Drittel lässt auf einen tollen Smoke hoffen und als retronasal verschiedene Kaffee- und Muskatanklänge auftauchen, möchte man sich genussvoll zurücklehnen und nur noch geniessen. Aber dann taucht allmählich zunächst im Hintergrund, dann sich immer weiter einmischend, ein modriger Geschmack von feuchter Pappe auf. Die appetitlichen Aromen verschwinden Stück für Stück und sind nur noch mit Anstrengung und einiger Phantasie wahrzunehmen. Auch auftauchende Holznoten können das mittelstarke Raucherlebnis nicht mehr retten. Bitte aber selber probieren, wahrscheinlich reagiere ich leicht allergisch - oder auch voreingenommen - auf Connecticut Shade Deckblätter. Das Aromaprofil der ersten Hälfte war wunderbar und empfehlenswert. Für mich ist diese "Numero" Uno kein Meisterstück und meilenweit von der Klasse der Cinco Decadas Diadema entfernt. 7/10



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Alec Bradley Gatekeeper Robusto

Länge: 12.70Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Nach "Blind Faith" ist "Gatekeeper" der zweite gemeinsame Launch der Brüder Alec und Bradley und es ist - was meinen Geschmack betrifft - mit der Unterstützung von Ernesto Perez-Carillo ein deutlicher Sprung nach vorne geworden. Das rotbraune, sorgfältig ausgesuchte Deckblatt wird von einer gotisch angehauchten Anilla mit dem Haupt der Medusa geschmückt und sorgt für einen ersten Eindruck mit ein wenig Spannung. Der Kaltgeruch ist von Schokolade bestimmt, bringt aber auch ein dezentes Heuaroma mit. Im Kaltzug wiederholt sich die Schokolade und wird von Pfeffer und Salz begleitet. Das Grundthema des Raucherlebnisses, das nach einer problemlosen Flammenannahme mit cremigem Rauch beginnt, ist Erde. Zunächst wird der Geschmack von frischer Erde von Salz- und Pfeffernoten begleitet. Die Milchschokolade des Kaltzuges ist dezent als süsser Kontrapunkt ebenfalls präsent. Im zweiten Drittel wird die Erde mit Zimtwürze gehaltvoller und man schmeckt dazu getoastetes Brot. Begleitet wird diese Mischung von schwarzem Tee und einer genau passenden und erfrischenden Zitrusnote. Milder Pfeffer hält sich auch im letzten Drittel im Spiel. Holz- und Lederaromen geben nun dem bisher milden Rauch mehr Stärke. Bei dem auftauchenden Geschmack von Erdnüssen und Karamell kann man sich der Erinnerung an den Kultriegel von Onkel Tom nur schwer erwehren, erfreut sich aber auch an diesem Geschmackswechsel. Das Abbrandverhalten ist solide und mit wenig Korrekturen unter Kontrolle zu halten. Die Asche ist hellgrau mit wenig Standvermögen. Die Aromaentwicklung wirkt sehr kontrolliert, doch fehlt es etwas an Intensität und Beständigkeit. Da geht noch etwas und das macht mich heute schon neugierig auf den "aller guten Dinge sind Drei"-Launch der Rubin-Brüder. 8/10



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La Aurora 1962 Corojo Toro

Länge: 14.61Durchmesser: 2.14 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Das Deckblatt hat einen gewissen rustikalen Charme mit ein paar Unregelmässigkeiten und sichtbaren Venen. Der Kaltgeruch erinnert angenehm an bittersüssen Kakao. Beim Kaltzug kommt eine Note von Bratapfel hinzu, was ja durchaus zur Jahreszeit passt. Fest gerollt und ohne weiche Spots hinterlässt die Konstruktion einen guten Eindruck. Der Zugwiderstand ist etwas offen, die Flammenannahme verläuft ebenso problemlos wie der runde scharfe Abbrand über die gesamte Rauchdauer bei fester, hellgrauer Aschebildung. Geschmacklich startet die Toro mit frischen, würzigen Erdaromen. Es ist keine milde Zigarre und das liegt nicht nur an den Noten von schwarzem Pfeffer, die begleitend auf der Zunge prickeln, sondern an den schweren Eichennoten, die sich mit dem erdigen Geschmack verbinden. Lorbeer, Wacholderbeeren und Nelken sind erkennbar und sorgen für einen ausgleichenden Kräuteranteil zu einer dezent vorhandenen Süsse. Im letzten Drittel mischen Nuss- und Kaffeegeschmack das Raucherlebnis noch einmal auf. Die Corojo 1962 macht in allen Belangen einen guten Eindruck. Sie wird zwar nicht auf einer der zu dieser Jahreszeit veröffentlichten Liste der "Zigarren des Jahres" stehen, aber sie stellt den Raucher zufrieden und hat ein ausgesprochen gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Meine persönliche Zigarre des Jahres ist im Übrigen die Spalato 2017 LE aus der Serie Club Mareva Line von Casdagli Cigars knapp vor der Illusione ECCJ Parejo. Mit der La Aurora Corojo 1962 Toro hat man aber auch einen ordentlichen Smoke. 7+/10



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Davidoff Nicaragua Toro BOXPRESSED

Länge: 15.24Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

"Taste the Elements" - diesem Aufruf von Davidoff folgend habe ich nun auch die Davidoff Nicaragua in der Hand, die sinnbildlich den vulkanischen Böden Nicaraguas folgend für das Element Feuer steht. Es ist die "boxpressed" Variante, deren Ringformat geringfügig kleiner ist und bei der ein Oscuro-Deckblatt die Rosado Version ersetzt. Ausserdem ist der Ligero-Anteil an der Einlage um ein Blatt erhöht worden. Der Kaltgeruch ist dezent, erst am Fuß stellt man Noten von Vanille und Zimt fest. Beim Kaltzug möchte man eine Zeitlang verweilen, denn ein süsslicher Geschmack nach Walnüssen bildet mit pfeffrigen Anklängen eine appetitliche Mischung. Die Toro ist fest gepresst, nimmt aber sehr bereitwillig Feuer an - es ist halt ihr Element. Die ersten Züge sind wie ein harter Händedruck, der Verlässlichkeit ausdrücken soll. Walnuss, Kaffee, und Eichenholz strömen cremig und bei perfektem Zugwiderstand auf die Zunge. Diese Tabakwürze stellt dann unmittelbar einen Begleiter vor, der sich erst wieder im letzten Drittel des Smokes verabschieden wird. Es ist der Geschmack von frisch gemörsertem weissen Pfeffer, der sich ohne Zweifel mit den Bildern eines Vulkans - und Feuer - vereinbaren lässt. Erstaunlicherweise ist der Pfeffer - der später auch schwärzere Züge nimmt - deutlicher am Gaumen, als retronasal zu spüren. In der Nase ergänzt er eher dezent eine cremige Toastwürze. Im zweiten Drittel werden die Holztöne weicher, Erde mischt sich in den Geschmack und zu dem Nussaroma wird eine leicht bittere Wacholder-Süsse, die abschweifende Gedanken an die Botanicals im Monkey 47 rechtfertigen, beigefügt. Der Rauch hat Körper und Inhalt, im Mittelfeld hält sich beides nicht auf. Allmählich verschwinden nun die pfeffrigen Anteile zugunsten der erdigen Süsse, die eher würzig als bitter ist. "Ein Waldspaziergang im Herbst" - besser und treffender als das in einer vorherigen Beurteilung ausgedrückt wurde, kann man die letzte Viertelstunde dieses Raucherlebnisses nicht beschreiben. Für mich eindeutig die beste Zigarre aus der "Taste the Elements" Kampagne. Geschmack, Charakter und Komplexität. 8+/10



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25 Personen fanden diesen Beitrag hilfreich.

Davidoff Escurio Gran Toro
verifizierter Kauf

Länge: 13.97Durchmesser: 2.30 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Überraschend ist es nicht, dass auch diese "Gran Toro" aus dem Hause Davidoff ein wahrer Augenschmaus ist. Ein fehlerfreies Deckblatt glänzt im Colorado Farbton. Kleine Zähnchen sind nicht sichtbar, verleihen aber eine Haptik von feinstem Samt. Der typische Zigarrenring wird durch einen leicht farblich abgewandelten Ring ergänzt, mit dem sich die "Escurio" als eine solche ausweist. Sie vertritt im Rahmen der "Taste the Elements" Kampagne das Element Wasser. Die Assoziation dazu sind der Regen und der Ozean der brasilianischen Region Bahia, aus der die unterschiedlichen Tabake dieser Serie zum grösseren Teil stammen. Vor dem ersten Zug spürt man dank der lebendigen Kampagne bereits die süße Würze des brasilianischen Tabaks und die salzige Holznote der dominikanischen Anteile auf der Zunge. Auch im Kaltgeruch entdeckt man die süssen und die holzigen Noten wieder, bevor einen der Kaltzug einen Geschmack von Zedern- und Süßholz auf die Zunge fliessen lässt. Bevor man sich nun fragt, ob es die durch Hochglanzbilder ausgelöste Vorstellungskraft oder Realität ist, sollte man schnell cutten und zur Flamme greifen. Da sich der Zugwiderstand als kaum vorhanden erweisen wird, empfehle ich im Nachhinein trotz des Formates eine 7 mm Bohrung. Bei dem Genuß weiterer Escurio´s hat sich dieser Schritt als richtig herausgestellt. Das erste Drittel dieser Davidoff ist tatsächlich ein Genuss. Zuerst dezent, dann immer opulenter entwickeln die beteiligten Tabake ihre aromatischen Stärken und vereinen sich zu einer Melange von cremigem Süßholz, weichen Leder- und Holznoten, Milchkaffee und Hefeteilchen. Im Hintergrund ist eine dezente Schärfe von Ingwer und rotem Pfeffer zu spüren, die eine durchdachte Struktur spannend ergänzt. Im zweiten Drittel lehnt sich die Süsse wie brauner Zucker an den Gaumen und in einem schönen Kontrast kann man den Geschmack von Meersalz auf den Lippen nicht abstreiten. Der Körper des Rauches entwickelt sich und auch die Stärke nimmt zu. Der Kern des Geschmackes nimmt Karamell-Charakter an und setzt auch damit einen harmonischen Kontrapunkt zu der sanften Schärfe des roten Pfeffers. Man erwartet zu jeder Zeit einen Pfefferblast. Doch dieser bleibt aus, was nun aber nicht unbedingt stört. In das letzte Drittel hinein tauchen erdige Aromen auf. Zunächst schmeckt man frische Walderde, dann kommt Moos hinzu, dann nimmt der Smoke immer mehr Stallgeschmack auf und die wunderbare Geschmackswelt ist der Zerstörung anheim gegeben. Da auch diese Davidoff im letzten Drittel immer weicher wird, lege ich die Zigarre verfrüht ab, um die bisherigen tollen Eindrücke in Erinnerung und auf der Zunge zu behalten. Zwei Drittel Hui 9+/10, ein Drittel Pfui 3/10 und damit um mindestens 6 Euro zu teuer. Gesamt: 7/10



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Davidoff Yamasa Toro
verifizierter Kauf

Länge: 15.24Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Ein seidig glänzendes, in der Perfektion kaum zu übertreffendes schokoladenbraunes Deckblatt gibt dem Aficionado neben der Kaufquittung die Gewissheit, dass er etwas Besonderes in der Hand hat. Dazu braucht es nicht einmal den typischen, hier in Schwarz gehaltenen Davidoff Zigarrenring. Bevor man ein Streichholz entzündet, sollte man sich mit der Geschichte des verwendeten Tabaks beschäftigen, die man in einer Kurzfassung im Cigarworld Kommentar lesen kann. Es ist tatsächlich ein nicht alltäglicher Tabak, mit dem man sich die nächsten knapp 120 Minuten beschäftigen wird. Darüberhinaus ist die Yamasa ein Bestandteil der Davidoff Marketing Kampagne "Taste the Elements", in der mit einigem Aufwand, der Versuch gemacht wird, drei in den Jahren 2014, 2015, 2016 gelaunchte Blends zu einem erneuten finanziellen Erfolg zu bringen. Ohne die Zahlen zu kennen, postuliere ich einmal, dass das gelingt. Leider nicht aufgrund der überzeugenden Qualität der Zigarren, die in der Kampagne jeweils für Regen, Feuer und Erde stehen, sonders aufgrund der perfekt entwickelten Assoziationsstrategie. Aber auch das will und soll respektiert werden. Die Yamasa vertritt die erdige, würzig-süsse Komponente des Trios und bietet im ersten Drittel bei mittleren Körper einen feinen erdigen Geschmack mit Noten von Milchschokolade, Nuss und Karamell an. Der Abbrand ist dabei scharfrandig und der Zugwiderstand optimal. Die dunkelgraue Asche ist flockig und überrascht mit frühem Abfall. Während der Smoke allmählich deutlich mehr Körper entwickelt, tauchen schwere Lederaromen auf. Ebenso erlebt man einen Holzgeschmack auf der Zunge, der anders ist, als - zumindest von mir - bisher bei anderen Zigarren wahrgenommen. Es ist eine Mischung aus Zeder, Eiche und Nussschalen, die sich als ausgesprochen interessant erweist. Wenn ich versuche, sie retronasal einzuordnen, spüre ich weissen Pfeffer und frisch aufgelegtes Heu. Neben dem Körper zieht nun auch die Stärke an. Das Erdaroma wird mineralisch und der Holzgeschmack bleibt süss-nussig und verführerisch. Diese Zigarre hat eine Komplexität, die für mich mich vielleicht noch eine Nummer zu groß ist. Das hindert mich aber nicht daran, an ihr Gefallen zu finden und es ist nicht der Geschmack, der mich die Zigarre etwas verfrüht ablegen lässt. Es ist die nachlassende Konstruktion, die mir leider in letzter Zeit auch bei anderen Davidoff Blends unangenehm aufgefallen ist. Ohne den Fans dieser Marke auf die Füsse treten zu wollen, sage ich mal, dass "Davidoffs" im letzten Drittel immer häufiger "matschig" werden. Meine Bewertung wird bestimmt durch die sich auflösende Konstruktion im letzten Drittel und den hohen Preis, der natürlich und zugegebenermassen auch durch die Seltenheit des verwendeten Tabaks beeinflusst ist. Aber ich werde alleine schon wegen der Historie dieser Zigarre immer ein paar im Humidor liegen haben und Jahr für Jahr prüfen, ob ich das Holz-Aroma-Rätsel lösen kann. 8/10



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Matilde Renacer
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