Summe
0 €

Erstellen Sie einen Personal Humidor und behalten Sie die Übersicht über Ihre bereits gerauchten Zigarren und Tabake!

Neuen Personal Humidor anlegen

Humidor Blue Cloud

167 Einträge
Kommentar: Novice

In Humidor suchen
Produkt Preis/Leistung Qualität Stärke Datum Meinung ein-/ausblenden

Alec Bradley Family Blend The Lineage Robusto 552
verifizierter Kauf

Länge: 13.34Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Diese Robusto wurde im Rahmen des CigarSense "Cigar Sensory Exploration" - Projekts geraucht. Gefallen haben mir neben der Konstruktion mit hübschem Pigtail und dem Zigarrenring die würzigen Kräuteraromen, der Geschmack von frischer Erde, die Nußnoten und die Fruchtanteile im letzten Drittel. Ebenfalls war gegen das Abbrand- und Zugverhalten nichts einzuwenden. Das Deckblatt war gut anzusehen, es war glatt und trocken und wiese nur wenige kaum sichtbare Adern auf. Mit "Alec Bradley" macht man selten etwas verkehrt, in diesem Falle allerdings habe ich mich an dem sehr dominanten Holzgeschmack, der keineswegs cremig war, gestört. Er vermittelte dem Blend eine trockene, florale Note, die zur Bitterkeit neigte. Zusammengefasst war es halt nicht mein Ding. 7/10



War dieser Beitrag für Sie hilfreich? Ja Nein
Eine Person fand diesen Beitrag hilfreich.

Davidoff 702 Series Special R

Länge: 12.38Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Davidoff in Black - aber gewohnt elegant und schön im ersten Erscheinungsbild, bis man weiche Spots in der Konstruktion feststellt und sich über eine dilettantisch angebrachte Kappe wundert. Der verführerische süsse Tabakgeruch, der vom schokoladenbraunen Deckblatt aufsteigt, lässt einen diese Unzulänglichkeiten fast vergessen und bei dem Geschmack von feinstem Leder im Kaltzug, der angereichert ist mit Noten von Oolong Tee, ist einem das schon wieder egal. Die ersten Züge nach der leichten Flammenannahme über dem Streichholz sind charaktervoll bestimmt von Leder, Erde und Kaffeegeschmack. Weisser Pfeffer sorgt für Spannung und wird zu einem angenehmen Begleiter, als er durch Mandelsüsse abgemildert wird. Für Komplexität sorgen eine Fülle von Gewürzen, die sich ab dem zweiten Drittel abwechselnd an dem Raucherlebnis beteiligen. Kreuzkümmel, Zimt und auch Wacholderbeeren schmeckt man, die Süsse der Mandeln nimmt parallel dazu Nougat-Charakter an. Das schmeckt, wird aber eingeschränkt durch einen trotz der vorsichtigen 7 mm Bohrung viel zu luftigen Zugwiderstand. Zumindest ein halbes Blatt des unbestreitbar wertvollen Tabaks in der Füllung hätte dem Stick gut zu Gesichte gestanden. Im letzten Drittel ist die Special R ganz schön weich geworden und ein Geschmack von Milchkaffee kann nur unzulänglich eine aufkommende Bitterkeit in Schach halten. Der Abbrand war OK, die Asche aber bröselig und immer auf der Suche nach einem anderen Aufenthaltsort. Es ist ein netter Smoke, aber mehr auch nicht und diesen Preis auf keinen Fall wert. 8/10



War dieser Beitrag für Sie hilfreich? Ja Nein
2 Personen fanden diesen Beitrag hilfreich.

Crowned Heads Limited Edition 2019 Le Careme Belicosos Finos
verifizierter Kauf

Länge: 13.97Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Festgerollt in einem leicht fleckigen, seidig-glatten Deckblatt in schwarzbraunem Maduro Farbton liegt der kurze Stick mit dem dünn ausgerollten Belicoso Mundstück wunderbar in der Hand. Ein prächtiger Zigarrenring tut sein Übriges für einen mehr als guten ersten Eindruck. Kalt riecht diese Limited Edition 2019 nach Leder, Kaffee und getrockneten Früchten. Der Kaltzug bringt Schokolade in den Vordergrund und die Fruchtnote wirkt lebendiger und frischer. Die ersten Züge sind bereits erfreulich cremig und schmecken nach Leder, Espresso und frischem Gebäck. Der Zugwiderstand - nach großzügigem Cut - ist perfekt und damit das Angebot an Rauch großzügig. Retronasal sind Kaffeenoten zu spüren, aber auch eine Schärfe, die eher an Meerrettich erinnert als an Chili. Durch eine feine Holznote, die auch Süsse mit sich bringt, nimmt das Raucherlebnis zum Ende des ersten Drittels - das angesichts der zur Verfügung stehenden knapp 13 cm nicht so lang ist - eine komplexere Struktur an. Der Abbrand ist einwandfrei und scharfkantig und ein Blick auf den Kontrast zwischen der festen, weissen Asche und dem fast schwarzen Deckblatt macht Laune. Als sich Schokoladengeschmack ausbreitet, taucht auch eine Fülle von fruchtigen Aromen auf. Johannisbeeren, Orangen und Limonen verbinden sich mit der Schoko-Note und der dezenten Schärfe zu einem wunderbaren Geschmacksmoment. Als noch "Salted Caramel"- Anklänge hinzukommen, ist der Genuss perfekt. Der Abgesang wird eingeläutet, als sich die saueren Anteile der Fruchtmischung in den Vordergrund schieben und mineralische Noten auftauchen. Der mittlere Körper und die mittlere Stärke dieser Belicosos Finos haben ihre Schuldigkeit getan. Man legt sie zufrieden ab - wenn man noch ein paar im Humidor liegen hat. 8+/10.



War dieser Beitrag für Sie hilfreich? Ja Nein
3 Personen fanden diesen Beitrag hilfreich.

A.J. Fernandez Bellas Artes Maduro Robusto
verifizierter Kauf

Länge: 13.97Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Eine traumhaft schöne Erscheinung in fast schwarzem Maduro-Gewand mit zwei adäquaten Zigarrenringen. Eigentlich zu schade zum Verbrennen. Ein Duft von bitterer Schokolade und frisch gebackenem Brot entströmt dem Deckblatt und in intensiverer, mit etwas Pfeffer angereicherter Form dem Zigarrenfuß. Das aktuelle CigarJournal adelt diesen Stick mit 94 Punkten und meine Vorfreude ist nicht mehr zu überbieten. Neunzig Minuten später sitze ich ratlos da und beginne zu verstehen, was in manchen Bewertungen steht: "Erfahrenen Rauchern zu empfehlen". Bisher bin ich eher mit einem kleinen Lächeln über diesen Hinweis hinweggegangen, fühlte ich mich doch dieser Klasse der erfahrenen Raucher bereits zugehörig. Pustekuchen, diese Zigarre hat mir eine Grenze aufgezeigt. Nicht dass sie zickig im Abbrandverhalten war oder der Zugwiderstand etwas zu wünschen übrig liess. Ganz im Gegenteil. Es war diese pure, ungeheuer würzige Tabakkraft, mit der mich die Robusto von Anfang an auf Abstand hielt. Jeder Zug, gleichgültig ob vorsichtig oder mutig unternommen, erzeugte eine Blase dichten, salzig-würzigen Rauch in meinem Mund, in der ich nicht keinen einzelnen Geschmackseindruck identifizieren konnte. Es war ein Gefühl, als hätten sich die Aromen von Holz, Leder, Nuss, Schokolade, Kaffee und getrockneten Früchten unlösbar miteinander verbunden. Auch retronasal bot sich keine Gelegenheit, etwas anderes als diese salzige, intensive Würze wahrzunehmen. Eine Frage der Reifezeit, eine Frage der relativen Luftfeuchtigkeit im Humidor, eine Frage des Cuts, eine Frage der Rauchtechnik oder eine Frage des individuellen Exemplars? Auf jeden Fall eine Frage der eigenen Unerfahrenheit, denn die Qualität dieser Vitola muss außer Frage stehen. Für den Augenblick erstelle ich ein provisorisches Aroma-Profil und verzichte auf eine Bewertung, die mir ohnehin schwer fiele. Ich habe noch vier Exemplare und werde je zwei unter unterschiedlichen Bedingungen mindestens ein halbes Jahr reifen lassen. Dann werde ich mit hoffentlich etwas mehr Erfahrung und vielleicht dem ein oder anderen Ratschlag von passionierter Seite einen neuen Versuch starten.



War dieser Beitrag für Sie hilfreich? Ja Nein
3 Personen fanden diesen Beitrag hilfreich.

Illusione ECCJ 20th Anniversary 1er
verifizierter Kauf

Länge: 15.88Durchmesser: 1.91 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Von den Zigarren, die ich in diesem Jahr zum ersten Mal rauchen konnte, ist diese Parejo sicher nicht das schönste Exemplar. Genauso sicher ist aber auch, dass es das geschmackvollste und harmonischste Raucherlebnis des bisherigen Jahres war. Auf einem Grundgeschmack mit sattem Erdaroma breiten sich Kräuter, Cappucino, Kakao und Haselnussnoten von einer bisher in dieser Form nicht erlebten Feinheit aus. Die begleitende Süsse erinnert an sahnige Karamellbonbons. Um dem Ganzen die Krone aufzusetzen und Spannung aufzubauen, sind auch immer wieder pfeffrige und/oder salzige Noten eingestreut. Im letzten Drittel wird Zedernholzaroma der besten Güte, das retronasal immer dezent zu verspüren war, prominenter. Die aufkommende Härte wird sofort vom Geschmack reifer, roter Paprika abgemildert. Der Rauch ist dicht, voller Creme und samtig. Der Geschmack der einzelnen Komponenten zerplatzt in kleinen Bläschen am Gaumen, an dem nach der Ablage noch lange das Aroma von süssen Gewürzen zu spüren ist. Der Abbrand ist messerscharf, die Asche weiss und fest und der Zugwiderstand optimal. Der Körper des Rauches ist höchsten medium, das Nikotinangebot aber großzügig und die Stärke somit im oberen Bereich. Um sicher zu sein, mich nicht einer "Illusion(e)!" hingegeben zu haben, fasse ich diese Bewertung erst nach dem Genuss von drei Exemplaren ab. Die Erlebnisse waren mit kleinen Abweichungen konsistent - deshalb trotz des Preises eine ehrliche Kaufempfehlung und meine persönliche Höchstnote. 10/10



War dieser Beitrag für Sie hilfreich? Ja Nein
5 Personen fanden diesen Beitrag hilfreich.

Hemmys Maduro Aba 56
verifizierter Kauf

Für meine Verhältnisse habe ich eine "Mordsrolle" in der Hand, deren Colorado Claro Deckblatt glatt ist und seidig glänzt. Leder- und Nussnoten kitzeln die Nase, beim Kaltzug nimmt man dagegen eher süsse und florale Geschmacksanteile wahr. Es dauert schon seine Zeit, bis der Fuß geflämmt ist, dann kommt bei geringem Rauchwiderstand ein ausbalancierter Geschmack von Zedernholz und Walnuss auf die Zunge. Im weiteren Verlauf mischen sich Lederaromen ein, seltsamerweise ist der Abgang erdig-süss. Eine ungewohnte, aber schmackhafte Variante, die über einige Zeit anhält. Im Hintergrund baut sich dezent Pfeffer auf und ab der Mitte des Raucherlebnisses tritt allmählich, aber unaufhaltsam eine bittere Kaffeenote auf. Als die Zigarre eine schwammige Konsistenz bekommt, verschwindet die Bitterkeit und frische, florale Noten von Paprika und Minze sorgen noch einmal für Abwechslung. Die Holznote und die Süsse kommt zurück und der Smoke klingt aus mit dem Geschmack von Süssholz auf den Lippen. Die Aba 56 bietet ein abwechslungsreiches und in einigen Abschnitten auch komplexes und geschmackvolles Raucherlebnis. Bei einigen Unregelmässigkeiten im Abbrand und der fehlenden Creme im Rauch reicht das aber für mich nicht für eine Wiederholung. Da dabei auch das Format, dem ich eher abgeneigt gegenüber stehe, eine Rolle spielt, sollte man diesem Urteil keine große Bedeutung zumessen. 7+/10



War dieser Beitrag für Sie hilfreich? Ja Nein
5 Personen fanden diesen Beitrag hilfreich.

Oscar Valladares 2012 by Oscar Corojo Toro
verifizierter Kauf

Länge: 15.24Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Als erstes fällt die zur Marketing-Idee hinter dieser Zigarre passende Anilla im Maya-Stil auf und sie gefällt mir. Weniger gefällt mir das sehr rustikale Deckblatt. Es sind nicht die fühl- und sichtbaren Blattadern, sondern die nachlässig gerollt wirkenden Nähte und eine körnige Kappe, die aus der Hobby-Tabacalera zu stammen scheint. Den V-Cut nimmt die Kappe auch übel und bevor das Raucherlebnis beginnen kann, steht eine mikrochirurgische Korrektur an. Irgendwie stören mich diese Dinge nicht - abgesehen davon, dass man in dieser Preisklasse eine bessere Qualität erwarten kann. Der würzige Tabakgeruch mit leichter Honigsüsse im Hintergrund tröstet mich bereits bei den kleinen Reparaturarbeiten. Die Flamme wird bereitwillig und nun guten Willen beweisend von der Toro angenommen. Der Rauch ist seidig-weich und schmeckt angenehm nach Erde und Kaffee. Ein kurzer Pfefferblast taucht für zwei, drei Züge auf, um danach zunächst im Hintergrund zu verschwinden. Ab dem Ende des ersten Drittels taucht er in der Gestalt von Kresse-Schärfe wieder auf und bleibt dezent begleitend, aber beständig auf der Zunge. Die Kaffee, Erde und jetzt auch Nussaromen lehnen sich bald an eine würzige Holznote an. Eine leichte Honigsüsse verhindert, dass der Rauch, der großzügig - aber beileibe nicht fett - angeboten wird, bittere Anteile bekommt. So wirkt die "2012" im Körper leicht bis medium, die Nikotinstärke jedoch ist nicht zu vernachlässigen. Einen sehr interessanten Beitrag liefert Mitte des zweiten Drittels eine florale Note von Veilchenpastillen, die auch retronasal zu spüren ist. Der Gesamteindruck bleibt gut ausbalanciert und gewinnt noch an Komplexität, als sich der Geschmack von schwarzen Früchten, der an Johannisbeeren erinnert unter das Aromenangebot mischt. So endet dieses Raucherlebnis auf einem sehr ansprechenden Niveau, das erklärt, warum der Blend viele Freunde gewinnen konnte. Me Too (!), obwohl die Verarbeitung ist das Geld nicht wert. 8+/10



War dieser Beitrag für Sie hilfreich? Ja Nein
5 Personen fanden diesen Beitrag hilfreich.

Quesada Seleccion Espana Short Robusto
verifizierter Kauf

Länge: 10.16Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Ein wahres Festival für die Freunde erdiger Aromen ist diese Short Robusto. Der Kaltgeruch des dunklen, leicht ölig glänzenden Colorado Deckblattes bringt noch einen Hauch von süssem Leder und auch der Kaltzug lässt mit würzigen Holzgeschmack noch keine Erdaromen erkennen. Aber schon die ersten Züge bringen satte Anklänge frischer Walderde auf die Zunge. Das Rahmenprogramm in der ersten Hälfte des sich durch transparenten, leicht cremigen Rauch auszeichnenden Smokes ist sehr interessant. Milchschokolade, Walnuss und eine süsse Schärfe machen das Erdaroma saftig, retronasal sammeln sich florale Heu- und Brotnoten. Mit Kaffee und Marzipan wird das Aromaprofil noch komplexer, um dann zur Mitte mit einem wunderbaren Kick von Orangen-Schokoladen-Sticks den Höhepunkt zu erreichen. Diese fünf bis sechs Züge sind etwas ganz Besonderes und bleiben mit einem malzig-fruchtigen Geschmack am Gaumen zurück. Die Komplexität lässt in der zweiten Hälfte stark nach. Ausser der Erde wird alles von Bittermandelgeschmack ersetzt, aber der erwähnte Höhepunkt bleibt in angenehmer Erinnerung. Bis zur Ablage nach insgesamt fast 60 Minuten gibt es nun nichts Aufregendes mehr zu berichten. Den Orangen-Schokolade-Stick-Kick sollte man einmal erlebt haben und zur Begleitung beim Kaffeegenuss ist auch preislich nichts gegen das gute Stück einzuwenden. 7+/10



War dieser Beitrag für Sie hilfreich? Ja Nein
7 Personen fanden diesen Beitrag hilfreich.

Smoking Jacket by Hendrik Kelner Jr. Red Label Toro Magno
verifizierter Kauf

Länge: 17.78Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Eine dem Namen entsprechend elegante Vitola mit einem ansprechenden seidig glänzenden, glatten Colorado Deckblatt. Kaffee und Nuss sind die ersten Eindrücke, die einen über die Nase erreichen. Der Kaltzug nach V-Cut weckt herbstliche Assoziationen nach Kastanien, Eicheln und frischem Holz. Derweil denkt man darüber nach, was einem der Zigarrenring sagen möchte und kommt zu keiner naheliegenden Lösung. Perfekt und festgerollt zeigt die Toro Magno, dass sie aus bestem Hause ist und hält diesen Eindruck mit messerscharfem Abbrand, fester hellgrauer Asche und optimalem Zugwiderstand über den gesamten Rauchverlauf aufrecht. Der Blend aus verschiedenster Provenienz ist harmonisch und liefert im ersten Drittel Aromen getrockneter Früchte, Walnuss, Sandelholz und markante, aber dezente Ingwerschärfe. Die Holznote wird später würziger und die Fruchtnote lebt mit saueren Momenten frisch auf. Eine geschmackvolle Kaffee-Karamell-Vanille Mischung peppt das zweite Drittel zusätzlich auf, bevor der Geschmack im letzten Drittel Erdaromen und auch florale Noten aufnimmt. Inzwischen ist die Ingwerschärfe pfeffriger geworden und auf den Lippen ist ein salziger Geschmack zu spüren. Diese Zigarre bietet in Optik und Geschmack ungeheuer viel, sodass der Preis angemessen ist. Wenn sie bei mir nicht eine 9+ Wertung bekommt, dann ist es der Tatsache geschuldet, dass mir nach diesem ersten Smoke die Persönlichkeit, die individuelle Wiedererkennbarkeit fehlt, die zum Beispiel eine Don Rafa ausmacht. Davon - und der Anilla :-) - abgesehen ist sie eine unbedingte Kaufempfehlung. 8+/10



War dieser Beitrag für Sie hilfreich? Ja Nein
9 Personen fanden diesen Beitrag hilfreich.

Cornelius & Anthony Meridian Toro (6x50)
verifizierter Kauf

Länge: 15.24Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Nachdem die Daddy Mac von Cornelius & Anthony inzwischen einen festen Platz in meinem Humidor hat, war es folgerichtig, auch einmal die Meridian zu probieren. Ein leicht öliges, fast glattes und nur von wenigen Adern durchzogenes Deckblatt im Colorado Claro Farbton riecht einladend süss nach Leder und Kakao. Der Kaltzug ist würzig und zeigt ebenfalls eine dezente, luftige Süsse. Der Beginn ist klassisch mit Holz, Erde, Ledergeschmack und einer angenehmen Beteiligung von Pfeffernoten. Retronasal verbindet sich diese Melange zu pfeffrigem Lakritz. Auf dieser Basis entwickelt sich ein komplexer, aber fein ausbalancierter Geschmacksreigen, der fleischige, fruchtige und mineralische Komponenten in wechselnder Zusammensetzung enthält. Süssholz, Vanille, Paprika, Quitte, Haselnuss, Kaffee, Moos, Steak und Muskatnuss fallen mir ein, aber ich glaube, dass dieser Blend von Zigarre zu Zigarre unterschiedlich sein kann und einiges dem individuellen Gaumen überlassen bleibt. Man sollte sich bei der Meridian unbedingt einen eigenen Eindruck verschaffen. Der Rauch ist cremig und intensiv, bleibt aber im Abgang trocken, wodurch er etwas harsch wirkt. Asche gut, Abbrand gut, Zugwiderstand luftig - eine kleine Bohrung reicht vollkommen aus. Ein interessantes Raucherlebnis mit dem Fazit, dass unter die Daddy Mac Robusto eine Lage Meridian Toro zu liegen kommt. 8+/10



War dieser Beitrag für Sie hilfreich? Ja Nein
11 Personen fanden diesen Beitrag hilfreich.

Principle Cigars Money to Burn $ 1,000 The New York Central
verifizierter Kauf

Länge: 12.70Durchmesser: 1.98 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Die Limited Edition mit dem kreativen Namen und dem ebenso kreativen Zigarrenring - zumindest dem am Fuß - ist aus bestem Haus. Ob man allerdings auch zu den besten verfügbaren Deckblättern gegriffen hat, möchte ich bezweifeln. Bei sichtbaren Adern, wenig Glanz und einem Touch von feinem Schmirgelpapier fehlt es auch an einem sich zuordnen lassenden Geruch. Der Kaltzug hinterlässt einen Geschmack, als hätte man auf nasser Pappe gekaut und so schnell wie möglich entflammt man diesen Stick, um einen anderen Geschmack auf die Zunge zu bekommen (NACHTRAG: Ich wurde von einem netten Aficionado dieses Blogs darauf hingewiesen, dass ein solcher Geschmack beim Kaltzug entstehen kann, wenn die Zigarre in einer zu feuchten Umgebung gelegen hat. Danke, wusste ich nicht und habe alles auf Boveda umgestellt). Der Geschmackwechsel nach der Flammenannahme geschieht auch prompt und eine fast ersehnte Rosinensüsse breitet sich cremig am Gaumen aus. Im nächsten Zug wird schwarzer Pfeffer beigemischt. Die Welt ist wieder in Ordnung, als sich Anklänge von Zedernholz und eine Mischung von feinem Leder und Walnuss entwickeln. Die Süsse bleibt - im Übrigen bis zur Ablage - und der Pfeffer zieht sich dezent in den Hintergrund zurück. Ein mittlerer Körper mit einer leicht im Verborgenen wirkenden mittleren Stärke macht diesen Smoke zu einem passenden Begleiter für einen Cappuccino. Gegen Ende blitzt ein wenig Säure auf, allerdings bleibt schlussendlich trotz der Creme am Gaumen kaum etwas zurück. Der Abbrand ist tadellos und die Asche fest und hellgrau. Auch wenn die Zigarre im Verlauf etwas weich wird, gibt es an der Konstruktion und dem Zugwiderstand nichts auszusetzen. Es hat geschmeckt, jedoch hat man auch das Gefühl gerade Geld verbrannt zu haben. 8+/10, aber viel zu teuer.



War dieser Beitrag für Sie hilfreich? Ja Nein
11 Personen fanden diesen Beitrag hilfreich.

A.J. Fernandez New World Puro Especial Short Churchill
verifizierter Kauf

Länge: 15.24Durchmesser: 1.91 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Bisher habe ich nicht viel Vergnügen mit Zigarren aus der Tabacalera von AJ Fernandez gehabt. Immer hat irgendetwas für mich nicht gestimmt, meistens war das eine sich einmischende holzig-trockene Bitternote, die mir so gar nicht schmeckt. Vorweg gesagt - das hat sich mit dieser Vitola geändert und sie wird mit Bestimmtheit in Zukunft in meinem Humidor anzutreffen sein. Dort macht sie sich auch optisch gut mit ihrem dunklen, marmorierten Deckblatt und dem auch von der New World (only) bekannten Zigarrenring, der nur durch die Aufschrift "Puro Especial" ergänzt ist. Ein erdiger Tabakgeruch entströmt dem charaktervollen Criollo 98 Deckblatt, am Fuß mischt sich die Erde mit Anklängen von Frucht und Nuss - sehr speziell, riecht aber ausgesprochen einladend. Der Kaltzug schmeckt wie eine Handvoll Studentenfutter, in die etwas Pfeffer eingestreut wurde. Die Reise in die Neue Welt beginnt luxuriös mit cremigem Rauch, der intensiv nach Erde und Nuss schmeckt. Etwas später kommen Aromen von Leder, Kaffee und Vanille hinzu, die sich in der Intensität abwechseln, aber zu jeder Zeit einfach gut schmecken. Im Hintergrund hat sich Süsse entwickelt, die auf Holz- und Schokolade basiert. Die Short Churchill fährt so ziemlich alles auf, was Nicaragua zu bieten hat. Den obligatorischen Pfeffer aus dem Kaltzug allerdings erlebe ich nur sporadisch und in erster Linie mit Zimt gemischt retronasal. Kurz vor der Mitte fällt die weisse Asche und die Aromatik verändert sich, ohne jedoch meine Angst vor bitteren Holztönen zu bestätigen. Der Rauch wird etwas holziger, würziger und grasiger, aber die Süsse und die Creme bleiben. Das Ende des Vergnügens wird von einer feinen Mischung von Erde und Leder eingeläutet und nach und nach verabschieden sich die unterschiedlichen Aromen. Komplex, harmonisch, geschmackvoll bei cremigem Körper und etwas über der Mitte liegenden Stärke war dieses Erlebnis jeden Penny wert. 9/10



War dieser Beitrag für Sie hilfreich? Ja Nein
13 Personen fanden diesen Beitrag hilfreich.

Hiram & Solomon Cigars Master Mason Maduro Toro 6x52
verifizierter Kauf

Länge: 15.24Durchmesser: 2.06 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Das sehr dunkle Maduro Oscuro Deckblatt mit sichtbaren Adern und fühlbaren Zähnchen strömt einen Geruch nach Kaffee, Erde und englischem Weingummi aus. Die Toro hat eine leichte Boxpressung und ist bei meinem Exemplar prall gefüllt. Es sind keine schwammigen Stellen zu ertasten, so wie man es auch bei der Herstellung in einer Tabacalera wie Plasencia erwartet. Die Kappe allerdings wirkt wie drauf geworfen und hebt sich auch in der Farbe von dem übrigen Deckblatt ab. Dafür sind die beiden Zigarrenringe sehr schön gestaltet und der Font, in dem die Schrift gehalten ist, stellt eine Verbindung mit der Hintergrundgeschichte der Freimaurer her. Etwas sensibilisiert von früheren Bewertungen des Rauch- und Abbrandverhalten bohre ich sehr konservativ mit 7mm, um Kontrolle zu behalten. Das zahlt sich aus, denn beides ist im späteren Rauchverlauf einwandfrei. Ich kann mir auch nicht verkneifen, einen kleinen Farbtest am Deckblatt vorzunehmen und kann keine künstliche Färbung entdecken. Der Kaltzug ist geprägt von süssem Teiggeschmack mit einer satten Pfefferkomponente. Letztere kommt aufgrund der nicaraguanischen Einlagetabake aus Jalapa, Ometepe und insbesondere dem Libero aus Esteli nicht unerwartet. Gleichzeit wird auch klar, dass es sich um einen zumindest mittelkräftigen Smoke handeln wird. Zunächst startet der Rauch jedoch süss mit Anklängen von Waffeln, Nüssen und Erde. Bald schon wird es kräftiger mit dem Geschmack nach Zeder, Kaffee, Leder, Kakao - und natürlich Pfeffer. Die Zigarre entwickelt sich hocharomatisch und komplex. Der Rauch ist dicht und hat Ansätze von Creme. Eingestreut schmeckt man Gewürze wie Muskat, Zimt und Lorbeer, bevor ein sättigendes, geschmackvolles Raucherlebnis in einer Mischung von Eiche, Pfeffer, Gewürzen und Bitterschokolade endet. Empfehlenswert. 8+/10



War dieser Beitrag für Sie hilfreich? Ja Nein
14 Personen fanden diesen Beitrag hilfreich.

RoMa Craft Tobac CroMagnon Connecticut Broadleaf Maduro Anthropology (Grand Corona)
verifizierter Kauf

Länge: 14.61Durchmesser: 1.83 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

In handwerklicher Hinsicht wird die Anthropology höchsten Ansprüchen gerecht, darüber braucht man kein Wort zu verlieren. Das fast schwarze Maduro Deckblatt strahlt etwas Edles aus und hinterlässt sozusagen als Vorgeschmack Aromen von Leder, Kakao und Gewürzen in der Nase. Ledernoten bestimmen auch den Kaltzug und sind unterlegt von einer malzigen Süsse. Nach der Flammenannahme entwickelt sich über mehr als eine Stunde ein cremiger, etwas mehr als mittelstarker Rauchgenuss rundherum um den Geschmack von Leder und Erde. Feine Nussnoten auf einer würzigen Zimtbasis, die auch Pfeffer mit sich bringt. Man schmeckt frisches Gebäck und einen Hauch von Kirsche. Ich muss ein wenig lächeln, als ich etwas später tatsächlich den Geschmack von Kellogg´s Frosties mit in Milch aufgelöstem Zucker entdecke. Der Blend begeistert mit so ziemlich allem, was mir schmeckt und sättigt mich dabei ausreichend mit Nikotin. Das Ende des Raucherlebnis kündigt eine leicht bittere Graphitnote an, das ist allerdings unterhalb der schlichten, aber coolen und zum Gesamteindruck passenden Anilla. Wunderbarer Smoke, der nicht zu teuer ist, für das was geboten wird. 9/10



War dieser Beitrag für Sie hilfreich? Ja Nein
15 Personen fanden diesen Beitrag hilfreich.

God of Fire Churchill einzeln in Holz by Carlito 2004 (Limited Edition 2006)
verifizierter Kauf

Länge: 17.78Durchmesser: 1.91 Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM

Von einem anderen Stern....mir fehlen die Worte 10/10



War dieser Beitrag für Sie hilfreich? Ja Nein
14 Personen fanden diesen Beitrag hilfreich.


Sonderposten
×