Kinix CABAN

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Kinix CABAN
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CABAN

 
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    Ein honduranisches Deckblatt mit einer Mischung aus honduranischen Fillern aus dem Jamastran-Tal. CABAN hat einen mittleren bis vollen Geschmack mit Gewürz- und Zedernnoten. Das Finish ist weich und hat Noten von Erde und Leder mit einem würzigen Touch.

    Der Name CABAN entspricht der Zahl "Eins" und stellt den ersten Tag des Maya-Kalenders Tzolkin dar. CABAN bedeutet zudem Erde, die die Quelle der Nährstoffe für die Tabakpflanze ist. Der Name wurde gewählt, weil CABAN die erste Mischung war, die aus den Federn der Gründer von KINIX entstanden ist.

    Im Sortiment seit
    03.02.2020
    Marke
    Kinix
    Produkt
    CABAN
    Herstellungsart
    Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM
    Länge
    13.00
    Durchmesser
    2.14
    Format
    Toro
    Aromatisiert
    nein
    Ringmaß
    54
    Länge Inch
    5.125
    Rauchdauer
    0
    Deckblatt Land
    Honduras
    Umblatt Land
    Honduras
    Einlage Land
    Honduras
    Boxpressed
    Nein

Bewertungen

Preis/Leistung

Qualität

Stärke



Blue Cloud
20.02.2020

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Wolfgang07
verifizierter Kauf

Nach der guten Erfahrung mit der IK aus dieser neuen Zigarrenlinie, ist ein Versuch mit einer zweiten Vitola aus dem Hause Kinix angenehme Pflicht. Die CABAN ist ebenfalls eine Puro aus Honduras, das Deckblatt aber ist im Gegensatz zur IK Maduro fermentiert und glänzt deshalb auch im besten Kastanienbraun mit fast schwarz schimmernden Anteilen. Dazu passend ist auch der Zigarrenring mit dem Logo, dem man etwas mehr optische Wertigkeit wünschen möchte, in Schwarz gehalten. CABAN bedeutet „1“ und steht nicht nur für den ersten Tag im Kalender der Mayas, sondern auch für den Begriff „Erde“. Um die Bedeutung der Ziffer „1“ rund zu machen, ist es auch der erste eigene Blend der beiden Firmengründer. Die Konstruktion hinterlässt einen guten Eindruck, die Zigarre ist fest gerollt und ohne weiche Spots. Das Deckblatt lässt mit sicht- und fühlbaren Venen erkennen, dass es einmal ein Tabakblatt war. Ich persönlich mag dieses „natürliche“ Gefühl unter den Fingern, auch wenn in den Blattadern weniger Aromen stecken sollen – keine Ahnung. Sie bilden auch hübsche, sehr individuelle Muster auf der Asche – wenn sie denn lange genug hält. Letzteres ist – vorweggenommen – bei dieser Toro der Fall. Wenn wir gerade bei der Performance sind, dann sei auch erwähnt, dass Abbrandverhalten und Zugwiderstand – gebohrt wurde mit 10 mm – ebenfalls vorbildlich sind. Im Kaltgeruch erkennt man Kaffeenoten und Gewürznelken. Davon unterscheidet sich der Kaltzug im Wesentlichen nicht, allerdings sind die würzigen Noten dominanter. Rauch wird nach der Flammenannahme großzügig zur Verfügung gestellt, es bedarf aber einiger Züge bis er Charakter annimmt. In erster Linie entfaltet sich der Geschmack um einen Kern von Zedernholz herum. Es sind dann Gewürze wie Zimt, Piment, Nelke und Rosenpaprika, die das Aromaprofil ausmachen. Der Paprika sorgt für eine dezente Schärfe, die auch und besonders retronasal ihren Auftritt hat. Der Körper neigt in dieser frühen Phase zur Leichtigkeit. Erst als gegen Ende des ersten Drittels der Geschmack von Erde und Cappuccino auftaucht, kann man von Medium sprechen. Die Schärfe ist nun verschwunden, wird aber gegen Ende des Smokes wieder eine besondere Rolle spielen. Zunächst ist es im zweiten Drittel der Geschmack frischer Backwaren, zu der sich die Anklänge von Erde, Cappuccino und Gewürzen vereinigen. Lederaromen sind nun auch zu schmecken und auf den Lippen taucht statt der bisher vergeblich erwarteten sogenannten Maduro-Süße ein salziger Geschmack auf. Aber die CABAN erfüllt mir diese Erwartung im letzten Drittel. Zusammen mit der zurückkehrenden Schärfe ist es die spritzige Süße von Paprika, die das Raucherlebnis fast komplex macht. Eine feine Zigarre, die mir zwei Stunden lang Freude bereitet hat. Die CABAN hinterlässt einen „frisch gerollten“ Eindruck und obwohl ich über den Reifezustand des verwendeten Tabaks nichts weiß, kann sie ja noch nicht lange gelagert und gereift sein. Dementsprechend brennt sie langsam, aber stetig ab und auch die feine Öligkeit auf dem Deckblatt deutet auf Entwicklungspotential hin. Ob sie dann den aufgerufenen Preis geschmacklich im vollen Umfang wert ist, wird man sehen. Für den Augenblick sehe ich den Preis eher strategisch positioniert, um Kinix von Beginn an einem gehobenen Qualitäts-Segment zuzuordnen. Dass die CABAN auch dorthin gehört, halte ich für sehr gut möglich. 8+/10

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57 Personen fanden diesen Beitrag hilfreich.
Conan Premium
18.10.2020

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Conan
verifizierter Kauf

Die Kinix Caban macht optisch mit ihrem dunklen, speckig glänzenden Deckblatt einen leckeren Eindruck. Im Kaltgeruch leicht nach Leder riechend präsentiert sie im Kaltzug aber ein sattes, leicht süßliches Erdaroma. Nach dem Anbrand gibts erstmal Pfeffer auf den Gaumen, der vor allem retronasal eine ordentliche Portion Schärfe verbreitet und der Nase für die nächsten paar Züge erstmal keine Chance auf das Erschnuppern weiterer Aromen läßt. Etwa nach einem Drittel hat sich die Pfefferbombe beruhigt und das ledrig-erdige Aroma weckt Hoffnungen endlich auf die erhoffte Madurosüße und eventuell folgende Toast- oder Kaffenoten zu stoßen. Damit wirds leider nix, denn anstatt dessen läßt der Tabak nun eine salzige Bitterkeit vom Start, der in mir den Eindruck verstärkt es hier mit einer sehr unausgereiften Blattkomposition zu tun zu haben, sowohl was die Zusammenstellung als auch den Reifegrad anbelangt. Insofern macht sich hier ziemliche Enttäuschung breit, da das Aromaprofil die Optik der Zigarre keinesfalls widerspiegelt und die CABAN somit bei mir aus diesem Serientasting als der große Verlierer hervorgeht. Definitv ist ein Nachbessern des Blenders erforderlich, wenn er hier auch nur den halben Preis rechtfertigen will. Note 5/10

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A.P.69.
19.11.2020

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verifizierter Kauf

Optisch sieht sie top aus. Bohrung mit 7mm. Lagerung ca 1 Monat. Angenehme kalt Geruch. KZ war gut. Gute Flammen annahme. Geschmacklich war sie richtig lecker. Die erste Züge sind mit dem Pfeffer verbunden. Danach schmeckte man Zederholz verbunden mit Kaffee und Röstaromen. Am Ende wurde sie stärker und würziger. Gute Rauch entwicklung. Leichte cremichkeit ist auch verhanden. Das einzige Problem beim meinem Exemplar war es mit dem Abrand. Der war wellig und nicht stabil. Mußte ein paar mal korrigieren. Ansonsten kann man nicht meckern.

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Tomys Lieblinge
24.11.2020

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Tomy41
verifizierter Kauf

Sehr ansehnliches, leicht scheckiges und ölig-glänzendes Deckblatt in kräftigem Kaffee-braun. Auch der Ring sieht in dieser Farbstellung nicht ganz so billig aus, wie bei den anderen aus gleichem Haus. Der Zug war perfekt, der Abbrand in Ordnung und die Asche mittelgrau und fest. Kräftiger Start mit süß-würzigen Aromen, etwas Leder und Pfeffer. Später übernimmt bitterer schwarzer Tee den Vordergrund, der aber sehr schön von süß-salziger, leicht pfeffrige Würze gestützt wird. So bleibt es im wesentlichen bis zum Ende, im letzten Drittel kommt noch etwas Erde hinzu und der Pfeffer legt kräftig zu. Allerdings bleiben auch die süß-salzigen Noten bis zum Schluss prominent spürbar, begleitet von kräftigen Brot-Aromen. Nach meiner Meinung die mit Abstand Beste aus dem Hause KINIX, sehr kräftig, leidlich komplex und mit spürbarer Stärke unterlegt. Dabei ist insbesondere die Wechselwirkung von bitteren, süßen und würzigen Noten sehr unterhaltsam. Der Preis (10,90 /11.2020) ist zwar auch recht sportlich, geht mMn aber hier durchaus in Ordnung. Nichts für Liebhaber milder Zigarren und sicher auch nicht für Novizen geeignet, allen anderen würde ich sie aber unbedingt ans Herz legen. Rauchdauer:95min Punkte:91

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HumiJoe
23.10.2020

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Don Miguel
verifizierter Kauf

Dunkelbraunes Deckblatt, mit seidigem Glanz. Fest gerollt, der Körper etwas unterfüllt, aber nicht störend. Mit einem V-Cut geöffnet und ausgiebig getoastet, gibt sie Kakao und Zedernholz frei. Es folgen etwas Süße, Bitterschokolade und Würze. Hier und da etwas Trockenheit. Schiefbrand und flockige Asche, welche nach ca. 4cm bricht. Es folgen Erde, Leder, Würze. Minimale Süße mit einem Touch Säure. Etwas kräftiger als die Kollegen*innen. Unterhaltsam, besonders hat mir die Farbe des Deckblatts gefallen.

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Maiwald
17.10.2020

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Jörg @oldmancigars
verifizierter Kauf

In Great Amerika liegen die honduranischen Zigarren im Absatz bereits an zweiter Stelle, gleich nach der Dominikanischen Republik. Honduras Klima und Böden sind auch ideal für Tabak und nicht zuletzt die kubanischen Tabaksamen gedeihen hier prächtig. Und wie passt nun die Caban darein? Nun ja, sie ist eine reine Puro! Der Ursprung dieser Zigarrenmarke Kinix liegt bei Jurandi und Philipp, zweier Studienfreunde, wobei Jurandi seit vielen Jahren ein begeisterter Zigarrengenießer ist. Dieser konnte nun auch seinen Studienkollege überzeugen, eine eigene Zigarrenmarke zu gründen. Nach nur acht Monaten konnte P. Santos Cigars die ersten Zigarren der Marke KINIX auf den Markt bringen. Das Wahrnehmen der CABAN (1, Erde): Topp ist ihr Aussehen, kräftig dunkles öliges Deckblatt mit einer perfekten Kappe. Fest und gut gerollt wirkt sie! Nur die Bauchbinde wirkt lieblos und erinnert ein wenig an Bundleware. Der Kaltgeruch vermittelt am Fuß schöne Schokoladennoten, das Deckblatt verströmt das Aroma von Leder. Deckblatt Herkunft: Honduras. Umblatt Herkunft: Honduras. Einlage Herkunft: Honduras. Unter Feuer: Mein lieber Gesangsverein...sie startet wie eine Nebelgranate. Schöne Fette Rauchentwicklung, die dir anfänglich einen schwarzen Pfefferpunch serviert. Retronasal befreit er die Nase dermaßen, das Corona hier keine Überlebenschancen hätte. Die ersten Zentimeter laufen zum Schiefbrand auf, sodass nachfeuern angesagt ist. Kurzes Degasieren...die Flamme schlägt fast vier Zentimeter aus der Brandöffnung! Danach herrscht Ruhe im Gebälk. Der Pfeffer gleitet in einen schönen Bereich ab und Noten von Schokolade, Kakao, Holz, Erde und Röstaromen leiten sich auf die Sinne ab. Jetzt ist sie da und bringt ihren Genusswert zum Tragen. Jetzt will sie dir gefallen mit einem würzigen und dunklen Geschmacksspektrum. Fazit: Meine Herren was ein Anfang! Danach tritt sie in die Genusswelt ein. Wird geschmacklich zum dunklen Vergnügen, herrliche Holz und Röstnoten gepaart mit rauchige kräftige Schoko und Erdanteile. Der Abbrand war im ganzen Verlauf nicht sauber und ich hätte, nur für die Genusszeit, mir ein Toroformat gewünscht. Rauchgenuss von ca.70 Minuten. Stärkeempfinden: 7 von 10. Verarbeitung/Qualität: Punkte bringt hier die Optik 8,5 von 10. Abbrand: 5 von 10. Zug: 8 von 10. Persönliches Geschmackserlebnis: 7,8 von 10.

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Karl Werners Notitzblock
05.11.2020

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Karl
verifizierter Kauf

Eingelagert 12.10.19 / geraucht 2.11.20 / 10,90 Dies ist die letzte der Serie, die ich verkoste. Sie hat das schönste, dunkel - ölige Deckblatt. Zu Beginn Holz, dunkel, ein wenig bitter. Pfeffer eher retronasal. Auch nach 10 Minuten bestimmt bitter - toastiges Holz, der Abbrand ist sofort nicht perfekt. So langsam kommen malzige Noten dazu, im Verlauf wird sie mineralisch. Zu Beginn des zweiten Drittels dreht sie sich und wird viel süßer. Die Asche fällt nach 40 Minuten. Im letzten Drittel dann wieder dunkles Holz, rauchig. Sie brauchte mehrere Korrekturen. Rauchdauer knapp 80 Minuten, kräftig, abwechslungsreich. Bei besserer Qualität wäre sie eine richtig gute Zigarre. Insgesamt konnte mich die Serie nicht zu ihrem Fan machen, es war interessant, sie zu testen. Aber vor allem bei so ambitionierten Preisen erwarte ich mehr Besonderheit und vor allem bessere Qualität.

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DeepSpace
06.12.2020

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99% Robusto
verifizierter Kauf

Sieht total lecker aus mit dem leicht öligen Deckblatt. Süßlich würziger Kaltgeruch, der Kaltzug ist ebenso leicht süßlich mit scharfer Pfefferwürze an den Lippen. Nach einem kraftvollen wuchtigen Start mit einer ordentlichen Pfeffernote, pendelt sich die Zigarre bei pfeffrigen, erdigen und holzigen Geschmäckern ein. Insgesamt wirkt die Mischung aber eher unausgewogen und trifft nicht meinen Geschmack.

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Senoritas Kistchen
02.11.2020

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Senorita
verifizierter Kauf

Im Kalender der Maya die Eins, in meiner Testserie der Kinix-Linie die dritte Vitola mit einem herausragenden Smoke. Ich habe noch keine Honduras-Puro genossen, die so sehr nach einer sehr guten Maduro schmeckte wie diese. Beginnen wir mit dem Deckblatt: tiefdunkel fermentiert, fast schwarz glänzend kommt das Deckblatt aus dem Cellophan, hat den passenden schwarzen Ring und birgt Tabake aus dem legendären Jamastran-Tal. Das heißt, Zigarren mit diesem Tabak schmecken vollwürzig, komplex nach Pfeffer, Schokolade und Toast. Böden und Klima im Jamastran-Tal haben ähnliche Bedingungen wie die kubanische Anbauregion Vuelta Abajo. Der Gaumen freut sich schon, die Nase bekommt Kakaoaromen und Toast zur Vorspeise. Die Caban hat ein ordentliches Ringmaß und verträgt das Öffnen mit V-Cut sehr gut, dann gibts im Kaltzug etwas Stallgeruch und Schokolade auf die Zunge. Alles bestens. Die pralle Füllung lässt auf gute Verarbeitung schließen, die Blattadern sind fein gezeichnet, das Gewicht schon schwer in der Hand. Feuer frei! Hier braucht es Aufmerksamkeit zum steten Toasten, weil sich das Brandende nicht sofort gleichmäßig entzünden will, dann steht die Glut und entlässt mächtige Rauchwolken in den Abendhimmel. Aaah. Was zuerst kommt, ist eine deutliche Note nach geröstetem Kaffee, mit einer schönen Chilischärfe unterlegt, sehr bald folgen Gewürze wie Zimt, etwas Muskat, Nelke, ehe die Kakaoaromen wieder auftauchen und sich im Verlauf deutlich zu Zartbitterschokolade und Macciato entwickeln. Ein Dram Famous Grouse ist hier ein guter Begleiter, und selbst ein Oktoberfestbier rundet das Geschmackserlebnis malzig, würzig ab. Die Caban ist im Nikotinlevel kein Leichtfuß und mit Bedacht zu genießen , aber sie kommt extrem gut in diesen Wechseln von süßkaramelligen Popcornnoten, mit Schoko, Espresso rüber. Der Madurotouch ist allgegenwärtig , und das Deckblatt sehr gut verarbeitet, so dass der Abbrand messerscharf läuft und die fast weiße Asche ewig steht. Für mich ist die Caban bislang die Nummer eins unter den Kinix-Vitolas, im Preisverhältnis angemessen und etwas für besondere schöne Momente. Wer es billiger haben will, greift zur Camacho. Bei der ist nur die Gewürzaromatik weitaus weniger ausgeprägt. Die Kinix Caban kaufe ich auf jeden Fall! Meine Empfehlung.

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Fenceline Cigars
20.10.2020

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El Cookinero
verifizierter Kauf

Mit der KINIX IK und der KINIX MANIK hatte ich bereits das Vergnügen und ich muss sagen, dass mir die hier verkostete CABAN bisher am besten gefällt. Sie ist optisch und oberflächlich betrachtet einwandfrei und sehr schön anzusehen mit ihrem dunkelbraunen, seidig schimmernden Deckblatt. Diese Zigarre ist mittelkräftig und startet mit viel Würze und Pfeffer. Der Pfefferanteil zieht sich im Rauchverlauf rasch zurück. Die Würzigkeit bleibt im angenehmen Maße vorhanden. Aromen von Holz, Erde und wenig Leder reihen sich gut abgestimmt in die Geschmackskomposition ein. Auch süßliche, malzige Noten blitzen auf und sind permanent in wechselnder Ausprägung im Hintergrund gut wahrnehmbar. Die kräftige, holzige Komponente steigert sich bis zum Ende fast kontinuierlich und variiert im geschmacklichen Sinne deutlich. Mir gefällt‘s! Abzüge gibt es für mein Exemplar in der B-Note. Das Abbrand- und Zugverhalten schwankt stark im Rauchverlauf. Sie neigt zum ausgehen und einmal entwickelt sich fast Tunnelbrand. Beides war nur mit viel Aufmerksamkeit abwendbar und machte diesen Smoke über weite Strecken anstrengend. Die Rauchentwicklung ist sehr gut, die dunkelgraue Asche relativ stabil und sauber. Die Rauchdauer liegt bei gut 60 Minuten. Wenn die technischen Schwierigkeiten nicht gewesen wären, hätte ich diese geschmacklich interessante Zigarre durchaus empfohlen. Vielleicht hatte ich auch nur etwas Pech mit meinem Exemplar...

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Juanoro
18.10.2020

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Juanoro
verifizierter Kauf

Was für ein wunderschönes Deckblatt! Wie ein dunkles Kastanienbraun, marmoriert, in verschiedenen Tönen schimmernd und fein glänzend. Ich habe selten eine optisch so schöne Zigarre gesehen. Die schlichte Banderole in schwarz passt für meinen Geschmack gut dazu. Die Caban duftet kalt ganz deutlich nach Kaffee. Lecker! Im Kaltzug ist sie angenehm, aber ohne dass ich besondere Aromen wahrnehme. Ein vielversprechender Start... Die ersten Züge sind toll. Holzig und viel Gewürze. Ich denke an ein leckeres, gegrilltes Steak mit Gewürzketchup. Aber leider geht’s von da an bergab. Die Zigarre will einfach nicht ordentlich brennen. Vor allem das (so schöne...) Deckblatt brennt nicht. Es wird schwarz und schrumpelt vor sich hin. Immer wieder muss ich nachfeuern. Die Caban tendiert auch zum Ausgehen. Nur mit ständigem Einblasen hält sie die Glut, brennt aber weiter nur sehr ungleichmäßig. Der Genuß ist dadurch leider getrübt. Ich denke die Caban hätte noch viel länger liegen müssen. Sie hätte sicher Potenzial. Kakao und Kaffeearomen tauchen auf, aber man ist zu sehr damit beschäftigt das Ding am Leben zu erhalten. Ich gebe nach ca. der Hälfte auf und habe bis dahin eine knappe Stunde geraucht. Bei normalem Abbrand wären sicher 90 Minuten drin. Ordentliche Stärke. Aufgrund des schlechten Abbrands leider keine Empfehlung für mich. Aber vielleicht hab ich ja ein Montagsmodell erwischt...

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Lagerist
18.10.2020

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Kistenlagerung
verifizierter Kauf

Eine mittelkräftige Zigarre mit hoher Aromendichte. Die Verarbeitung ist ordentlich. Der Abbrand hat gelegentlich seine kleineren Tücken - Schiefbrand, Tunnelbrand; der Zug ist gut. Der Beginn dieser Zigarre besteht aus üppigen Pfeffernoten. Nach einigen Zügen entstehen ausgeprägte Holz- und Röstaromen. Der Pfeffer wechselt im 2. Drittel mit einer leichten Süße von Erde und Gewürzen. Die intensive und raffinierte Kombination aus Holz und Röstaromen erzeugt ein sattes und vollmundiges Raucherlebnis. Eine abwechslungsreiche, vielschichtige und exzellent ausgewogene Zigarre.

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Tom sein Humi
13.10.2020


Tom sein Humi
verifizierter Kauf

Optisch schön mit öligem Deckblatt, das zum Reinbeißen verleitet. Auch der Kaltzug ist angenehm und genau richtig. Ein cremiger Beginn mit etwas Pfeffer bei zurückhaltender Rauchentwicklung und leckeren Röstaromen nach gutem Kaffee machen mich erstmal sehr zufrieden. Nach gut einem Zentimeter wechselt der Geschmack nach dominant holzig, etwas ledrig. Leider entwickelt sich der Abbrand schlecht, es entsteht nur noch wenig Rauch und ich benötige immer mehrfache Züge, um sie nicht erlischen zu lassen. Im weiteren Verlauf funktioniert sie dann wieder, bleibt geschmacklich eindimensional holzig und angesichts des Preises von 10,90€ bin ich etwas enttäuscht, da hätte ich mehr erwartet. Abschließend ist dies nicht meine Zigarre, wahrscheinlich habe ich ein schlechtes Exemplar erwischt, für mich gibt es jedoch keine Wiederholung.

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Alles Asche jetzt
22.10.2020

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jo
verifizierter Kauf

Nachdem ich die anderen Blends der „Royal KINIX Cigars“ bereits durchtesten konnte, war zuletzt nun die Kinix CABAN dran – und die hatte ich mir sozusagen bewusst bis zum Schluss aufgespart, denn bei dem herrlich ölig glänzenden Maduro-Decker der fetten Robusto dachte ich von vorneherein, dass die CABAN mein persönlicher Favorit unter den vier Kinix sein würde. Ob sie die für mich überraschend spannenden IK noch übertrumpft hat? Wie bei der IK fällt der in schwarz gehaltene Ring auf dem feucht wirkenden, glänzenden Bitterschokoladen-Maduro des Deckblattes der CABAN, das übersäht ist mit brutal viel Zahn und ein paar sehr prominente Adern, in seinem Design nicht so negativ auf wie auf der MANIK oder der EB. Die fette Robusto liegt auch schwerer in der Hand als die anderen Blends, sie wirkt rau und ölig, ja, fast schon feucht und vor allem extrem fest, ja, spack gewickelt. Haptisch wirkt sie also schonmal perfekt konstruiert. Kalt duftet sie recht gehaltvoll nach süß-würziger Bratensauce (erinnert mich ein bisschen an die dunkle Bratensauce mit Rosinen, wie meine Großmutter sie immer zu rheinischem Sauerbraten gemacht hat) mit würziger Erde, etwas Vanille und Holz. Am Brandende kommen, weit zurückhaltender, Noten von Kakaopulver, Erde und etwas Minze durch. Der Kaltzug ist ein kleines Gedicht: mehr von besagten Bratensauce-Noten, dazu Sojasauce, Kakaonibs, Leder, Lakritz und Erde. Etwas Pfeffer verweilt im kurzen Abgang und Salz bleibt auf den Lippen. Entfacht geht es exakt so weiter, wie der Kaltduft es versprochen hat, jedoch mit trockener Qualität und kräftigeren Pfeffernoten. Der Pfeffer tritt schnell in den Hintergrund zugunsten von holzigen, würzig erdigen und schokoladigen Noten, alles zwar cremig, aber wenig süß. Dahinter zeigen sich Leder, etwas Lakritz und Rohrzucker. Retronasal hingegen kommt sie trocken holzig mit Bratensauce und Lakritz vor Pfefferschärfe (weißer Pfeffer). Dabei ist sie recht mild mit überwiegendem Körper und präsenten Aromen. Dichte Rauchschwaden transportieren diese Aromen eingebettet in eine sahnige Textur. Bei für mich perfektem Zugwiderstand brennt sie leider – aber wie bei dem speckig-feucht wirkenden Deckblatt auch irgendwie zu erwarten – sehr wellig und mit heftigem Schiefbrand ab. Sie braucht früh schon und immer wieder Hilfe vom Feuerzeug, das auch dem Umstand geschuldet, dass sie partout nicht an bleiben möchte. Dementsprechend locker und flakig präsentiert sich auch die helle Asche. Im 2. Drittel in allen Belangen knapp unter medium werden nun Noten von Erde mit Leder und ankokelndem Holz vordergründig, die Bratensauce-Assoziationen werden in den Mittelgrund verdrängt, wo sie sich mit Bitterschokolade, süß-scharfem Zimt und etwas Paprika verbindet. Dezent florale Noten und nur noch Geister von Lakritz kommen und gehen. Der Abgang zeigt sich würzig-erdig Abgang. Retronasal stehen Noten von schwelendem Holz mit Fass-Assoziationen vor floralen Noten, Röstnoten mit Pfefferschärfe liegen im mittellangen Finish. Im letzten Drittel bekommen die vordergründigen Noten aus dem 2. Drittel Unterstützung von würzig-öliger Bitterschokolade, einer Backpulver-Note mit prickelnder Qualität. Paprika wird vordergründiger. Dabei wird das Profil jedoch süßer. Retronasal wird Pfeffer präsenter, kriegt Unterstützung von Zimt. Nach einer Stunde und 40 Minuten ist die Kinix CABAN dank dieser deftigen, doch smooth cremig eingebundenen Noten trotz der Abbrand-Probleme meines Exemplars in Sachen Geschmack/Aroma und Stärke mein Favorit unter den Royal Kinix Cigars. Sie macht sich gut zu sherrysüßem Whisky und ich wage zu behaupten, dass ein paar Monate Lagerung ihr gut tun werden. Kaufempfehlung!

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Agent
23.10.2020

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Bukowski
verifizierter Kauf

Die Verarbeitung der Caban ist recht ordentlich. Das dunkle, leicht ölig wirkende Deckblatt ist mit winzigen Adern durchzogen. Die Banderole ist genauso rustikal wie die Zigarre, was aber meiner Meinung nach gut passt. Nach dem Anzünden schmeckt man sofort ordentlich Pfeffer und eine gewisse Stärke, beides aber keinesfalls unangenehm. Leichte Wasabi-Aromen gepaart mit Erde und Leder. Frisch gerösteter Kaffee und Nuss kommen dazu und die Stärke, als auch die Schärfe schwinden deutlich. Im letzten Drittel kann man etwas Schokolade mit dezentem Chili schmecken. Sehr sehr interessant! Rauchdauer lag bei 90 Minuten. Stärke: 7/10 Verarbeitung: 9/10 Geschmack: 8/10 Jederzeit wieder …

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