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La Sagrada Familia Maduro Robusto Extra

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La Sagrada Familia Maduro Robusto Extra
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    Im Sortiment seit
    30.05.2018
    Marke
    La Sagrada Familia
    Produkt
    Robusto Extra
    Herstellungsart
    Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM
    Länge
    12.70
    Durchmesser
    2.06
    Aromatisiert
    nein
    Ringmaß
    52
    Länge Inch
    5
    Rauchdauer
    0
    Deckblatt Land
    Ecuador
    Deckblatt Tabaksorte
    H 2000
    Deckblatt Eigenschaft
    Maduro
    Umblatt Land
    Nicaragua
    Einlage Land
    Nicaragua
    Einlage Tabaksorte
    Esteli
    Boxpressed
    Nein
    Tabacalera
    Fabrica de Tabacos Joya de Nicaragua S.A.

Bewertungen

Preis/Leistung

Qualität

Stärke



Sascha‘s Humidor
28.06.2019

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Sascha Zigarrenfreund
verifizierter Kauf

Nach der Natural Variante, die mich nicht wirklich überzeugt hatte, war ich gespannt, bleibe aber ähnlich enttäuscht. Außen schön saftig dunkel, leichter Riss am Kopf nach Cutten trotz guter Feuchtigkeit. War dann nicht weiter schlimm. Brandannahme exzellent, Brandverhalten gut, Aschefall spektakulär spät!!! Super. Nun zum Geschmack: leicht säuerliche Grasigkeit, Holzaromen. Insgesamt ganz nett. Aber eben auch flach. Im letzten Drittel eine angenehme Cremigkeit, aber diese Zigarre ist den Preis aus meiner Sicht nicht wert.

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Libbi
08.05.2019

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Libbi
La Sagrada Familia-die heilige Familie. Nach rund 6 Monaten Lagerung, "wiedergefunden". Sie duftet kalt schon mal nach recht süßer Schokolade, wurde gebohrt und ist leicht zu entzünden. Der angenehm leichte KZ bringt Schoko und Holz. Sie startet mit leichtem Pfeffer in die erste Runde, die sich schon bald mit angenehmer Erdigkeit vor schokoladigem Hintergrund, süßem Holz, etwas Toast und Röst Aromen sehr aromatisch, bei geringer Stärke entwickelt. Bis hierhin schon einmal sehr lecker. Ein einsetzender Schiefbrand wurde von mir korrigiert, hätte es aber vermutlich auch ohne Unterstützung geschafft. Im 2/3 finde ich leichte Frucht Noten, mehr Holz, süße Erde, mit Creme, bei wenig Pfeffer, so wie ich es mag :-) Das Ganze bei einer schönen Milde, deutlicher Ausprägung der Aromen, und einem Aschestock, der nun, nach 45 Minuten, von mir gebrochen wird. Eingangs des letzten Aktes wird sie zwar etwas stärker, jedoch ohne Schärfe oder Bitterkeit, wobei sich die Aromatik weniger abwechslungsreich, mit holziger Süße und Röst Aromen gestaltet. Fazit: Eine milde, abwechslungsreiche, 65 Minuten Reise, in Begleitung der "heiligen Familie", die sich gelohnt haben, und bestimmt widerholt wird;-)

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Yannicks Erster
06.12.2018

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Yannick
verifizierter Kauf

Die Joyas de Nicaragua sind für mich gute nicaraguanische Zigarren, welche ich gerne ab und an geniesse. Dabei schätze ich nicht zuletzt auch ihre Pfeffrigkeit und ihre Würze. Deshalb war ich gespannt darauf, wie sich die Sagrada Familie zu schlagen weiss. Die Verarbeitung lässt aus meiner Sicht keine Wünsche offen. Das dunkle, herrlich duftende Deckblatt umhüllt die fest gerollte Zigarre nahezu fehlerfrei. Unter dem Kopf zieht sich eine dicke Blattader für ca. 2 cm parallel zur Zigarre unter den Deckblatt durch. Bemerkenswert fand ich, dass mich diese leichte Erhebung während des Rauchens etwas gestört hat. Wie dem auch sei, die Zigarre war sonst sehr ordenlich verarbeitet. Abbrandprobleme gab es keine, der Abbrand ging kerzengerade vonstatten. Der Zugwiderstand war ein klein Weni über optimal, aber an und für sich gut rauchbar. Die Zigarre bot zu Beginn fast ausschliesslich viel Erde und ordentlich Holz. Und so sehr ich diese Töne auch schätze - so alleine waren sie für mich nicht berauschend. Gegen die Mitte wurde die Zigarre dann zunehmend süsslicher, aromatischer, cremiger. Bittermandel, Bitterschokolade und Espresso waren mit von der Partie. Und diese Kombi führte dann dazu, dass die Zigarre bis zu schmerzenden Fingerkuppen geraucht wurde. Vorallem im letzten Drittel kam dann noch eine ordentliche Pfeffrigkeit hinzu, welche ich an so vielen Zigarren aus Nicaragua so schätze. Was nicht berauschend begann hat doch ein geschmackvolles Ende genommen. Dennoch würde ich diese Zigarre eher nicht nachkaufen.

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Senoritas Kistchen
08.11.2018

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Senorita
verifizierter Kauf

Zwei Monate im Humidor gelagert. Schöner Kaltzug nach Lakritz und Schoko. Die hochwertige Anmutung mit makellosem sehr dunklen Madurodeckblatt und der breiten Anilla macht Freude. Gebohrt. Sie sieht gut aus, und sie schmeckt herrlich aromatisch-komplex. Die Brandannahme dauert eine Weile, zwei mal nachgefeuert, dann der erste dichte Rauch mit Aromen nach gutem halbtrockenen Weißwein, Frucht und Pfeffer. Später kommen Macadamianuss und Creme dazu. Diese Elemente halten sich kontinuierlich, changieren in ihrer Dichte, spielen miteinander. Das wird erstaunlicherweise nie langweilig und flacht auch nicht ab. Macht Spaß am Gaumen. Die Asche steht weißgrau, sehr fest und fällt erst nach der Mitte. Dann kommt gerösteter Toast dazu, leicht florale herbe Akzente mit holländischem Kakao. Sehr lecker. Könnte man immer weiter rauchen. Bei längerem Ablegen geht sie nicht aus. Ein unterlegter Bitterton kündigt das Aufhören an. Ich war sehr angetan von dieser Vitola, die ich durchaus Gästen nach einem Essen reichen würde. Die ist ihren Preis wert.

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DeepSpace
21.10.2018

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99% Robusto
verifizierter Kauf

Die Zigarre duftet wunderbar nach Lakritze, hat ein schönes dunkles Deckblatt und ist fest gerollt. Nach dem Anzünden zeigt sie sofort ihre Schokoladenseite, welche mit Kaffee und etwas Pfeffer interessant verfeinert ist. Oooooh welch Freude da aufkommt. Ach was haben wir denn da, jetzt kommt auch noch eine Cremigkeit aller erster Sahne dazu. Somit ist ein wunderbares 1/3 vergangen. Im 2/3 flachen die Aromen leider ab. Schade! Die Zigarre bleibt mild und kann angenehm weiter geraucht werden, hat aber aromatisch gesehen nichts mehr was mich vom Hocker haut. Rauchdauer: 70 Minuten

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A.P.69.
18.10.2018


anonym
verifizierter Kauf

Ohne einlagerung probiert. Verarbeitung war gut. Catern und Flammen annahme war gut. .KZ optimal. KG leichte Aromen nach Kaffe. Am Anfang extrem viel Pfeffer. Nach 3 -4 zugen geht es zurück.Aber die Schärfe bleibt immer im Hintergrund nicht so stark wie am Anfang. Und das bis zu ende. Außer dem waren aromen wie Kaffee leichte bittere Schokolade zu spüren. Die aromen waren auch bis zu ende raus zu schmecken. Im letzten Drittel kommt Erde geschmack dazu. Abrand war okay. Preis Leistung verhältnis war okay.

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MISTER CIGARISTO
29.09.2018


Mister Cigaristo
verifizierter Kauf

Erster Verarbeitungseindruck: Gut, sehr fest gerollt, Capa Maduro schön feinadrig mit pelzig schwerer Haptik u. einem einheitlichen schwarzbraunen Colorado. Die Bauchbinde sieht eher billig aus; KG: Schokolade. Zweiter Eindruck: Mist, nach Cut auf vollen Durchmesser war der Zugwiderstand extrem streng; KZ: Holz. Geknetet, gebohrt > angezündet u. das Rauchvolumen war ziemlich mager, der Abbrand dafür OK. Der sehr prägnante Holzgeschmack hat mich gestört, Pfeffer durchgehend, zu wenig Schoko, zu wenig Süße. Einfach nicht mein Geschmack, Ablage nach dem 2/3.

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dashizznit
23.09.2018

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lu2
verifizierter Kauf

Anfangs ziemlich viel Pfeffer, der im kompletten Rauchverlauf vielleicht eine Nuance schwächer wird. Ich rede hier von einem unangenehmen Pfeffergeschmack, der sich breit macht und all den anderen Aromen kaum Platz lässt. Der Abbrand hat mir nicht viel Freude bereitet. Bereits im ersten Drittel musste ich nachfeuern. Dazu kommt noch der viel zu schwere Zugwiderstand, der auch am Ende nicht besser wird. Hinzu kommt, dass die Zigarre sehr leicht ausgeht, wenn man sie kurz aus den Augen lässt. Habe sie 3 mal neu angefeuert. Geschmacklich geht es, abgesehen vom Pfeffer, eher in die fruchtig/holzige Richtung, was leider garnicht meinem Geschmack entspricht. Keinerlei Süße oder Creme, was das Ganze ein wenig auflockern würde. Meiner Meinung nach ist diese Zigarre zu teuer und anstrengend.

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HumidorAbel
25.09.2018

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Smoki Stefan
verifizierter Kauf

Optisch macht die La Sagrada einen seriösen und guten Eindruck. Leider wurde dieser Eindruck bereits am Anbohren massiv getrübt, denn das Kopfdeckblatt fiel nach der Bohrung gleich komplett ab. die Zigarre wäre damit unbrauchbar geworden, wenn ich es nicht geschaffte hätte, das Deckblatt wieder mit Spucke zu befestigen. Dadurch war aber das Loch nicht mehr in der Mitte, was später zu einem permanenten Schiefbrand führte und auch den Geschmack hat dadurch leiden lassen. Alle paar Züge mußte ich den Schiefbrand nachkorrigieren, auch um die volle Aromabreite zu spüren. Nach etwa der Hälfte löste sich dann immer stärker auch das äußere Deckblatt, was den Genuß ebenfalls negativ beeinflußte. Es kommen Noten von Schokolade, leicht Nuß und Süße vor, gegen Ende wird der Geschmack ledrig und erdig - nicht so mein Ding. Ich hoffe, daß dieses Negativ-Erlebnis nur einmalig auftrat. Daher werde ich auf jedenfall noch eine zweite probieren.

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Bisheriges
11.09.2018

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Axel B.
verifizierter Kauf

Haptisch ist die La Sagrada schön stramm aber nicht zu fest. Sie hat ein schönes, dunkles Deckblatt und die Banderole mit der - ich nenne es jetzt mal - goldenen Krone gefällt mir ebenfalls gut. Ihr Kaltgeruch ist leicht lakritzartig, cremig. Im Kaltzug nehme ich Caramel, Honig und dunkles Trockenobst wahr. Nichts davon besonders stark aber dennoch gut erkennbar. Der Anschnitt mittels V-Cut gelingt sehr einfach und ergibt direkt besten Zugwiederstand. Brandannahme topp und vorgreifend kann ich sagen, dass der Abbrand absolut sauber und gerade war. Die ersten 3 bis 5 Züge werden von einer pfeffrigen Note dominiert, die aber kein Stück scharf oder unangenehm ist. Wirkte fast wie in Öl eingelegt. Gleich nach der Pfeffereinlage baut sie dann für meinen Geschmack irgendwie ab. Ähnlich wie beim Kaltgeruch und Kaltzug ist nichts so richtig deutlich herausschmecken. Etwas Moos, Gras, dazu eine leicht holzige Note, dunkles Brot, Leder etwas Trockenpflaumen mit unterschwelliger Süsse. Es steckt also schon einiges drin, ich finde es aber alles irgendwie sehr vage und “dumpf“. -- Trotz eines durchaus guten Zugwiederstandes habe ich mich nach ca. 1/3 entschieden sie mit einem regulären Cutter etwas “radikaler“ anzuschneiden. Das hat den Geschmack tatsächlich einen kleinen Kick gegeben und ab diesem Schnitt werden die Aromen kräftiger. Außerdem kommt dunkle Schokolade deutlich & vordergründig ins Spiel. So gefällt mir die La Sagrada Familia schon besser, wobei die Wandlung sicher nicht nur am Schnitt gelegen haben wird. Alles in allem bleibt sie geschmacklich aber bedeckt. Es ist wie eine “ölige Creme“ die sich über alles legt und es gewissermaßen “erdrückt“. Ab etwa der Hälfte kommt dann eine leichte, fruchtige Schärfe hinzu, die das Raucherlebnis für meinen Geschmack angenehm auflockert. Im weiteren Verlauf kommt dann auch wird Pfeffer (schwarz) hinzu. Diese pfeffrig-fruchtige Schärfe bleibt auch bis zum Schluss, verdrängt allerdings andere Aromen beinah vollständig. Einzig die etwas ölig-cremige Grundnote bleibt gut wahrnehmbar dabei. Die Asche ist übrigens super stabil und ist nur beim nachschneiden und dann erst kurz vorm Ende von selber abgefallen. Das habe ich so bisher noch nicht gehabt. Nach etwa 75 Minuten Rauchdauer, bei ca. 5 cm verbleibender Länge ist dann auf einmal die Glut weg. Ich habe sie dann nicht wiederbelebt. Alles in allem ist diese Zigarre nicht so mein Ding. Für mich hat sie zu wenig Charakter, bzw. einen zu schwachen Geschmack.

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Karl Werners Notitzblock
06.09.2018

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Karl
verifizierter Kauf

Geraucht am 5.9.2018 Intensiver, angenehmer Geruch, schöne Farbe. Nach dem Bohren etwas schwerer Zug, der sich im Verlauf als berechtigt herausstellt. Sehr kräftiger, besonders retronasal pfeffriger Beginn. Nach einigen Minuten zieht sich der Pfeffer etwas zurück, Leder und Bitterschokolade kommen hervor. Sehr lecker! Sie wir dann mild, irgendwie nicht genau zu benennen fruchtig. Aschefall nach 45 Minuten. Der Geschmack in Variationen schokoladig, leichte Frucht, zarter Pfeffer. Klasse! 95 Minuten - mit Zange bis zum Schluss - geraucht. Perfekter Abbrand. Eine in jeder Hinsicht absolut tolle Zigarre, das PLV ist bei solcher Qualität und diesem Genuss vollkommen ok.

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Alles Asche jetzt
03.09.2018

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jo
verifizierter Kauf

Die La Sagrada Familia Maduro Robusto Extra ist ein kleiner Stick mit einem schönen, dunklen, rötlich-schokoladenbraunen Maduro-Ton mit vielen dunklen Sprenklern und Flecken, sodass es wie marmoriert wirkt; das Deckblatt wirkt mit seinen groben Adern und den Rissen an den „Nähten“ wie brutal auf den Wickel geprügelt. Die einfache Gold-Schwarz-Weiße Banderole gibt dem ganzen mit dem Glanzeffekt und der simplen Schriftart dazu ein kleines bisschen Tankstellen-Stick-Flair. Dabei ist die Robusto Extra alles andere als rund und gleichmäßig, man kann den „bunch“ spüren; auch ansonsten uneben, das Deckblatt wirkt eher glatt und mehr seifig zwischen den Fingern als ölig-speckig. Sie wirkt zwar gleichmäßig, aber irgendwie eher „hastig zusammengezimmert“. Auf Druck gibt die Robusto Extra nur wenig nach, sie fühlt sich fest an – Spoiler Alert: das ergibt sich dann im Rauchverlauf. Der Kaltgeruch ist herrlich schokoladig-würzig; Herrenschokolade mit Worchestershire-Sauce (letzteres typ. JdN), am Fuß Nesquik, Hafer, Toastbrot. Nach einem Anschnitt ohne böse Überraschungen präsentiert sich der auf der loseren Seite von perfektem Zugwiderstand angesiedelte Kaltzug wie der Kaltgeruch, mit starker Betonung auf die Worchestershire-Sauce plus etwas Leder. Bereits nach der etwas zögerlichen Flammannahme zeigt sich die Asche in einem sehr dunklen Grau und ist sehr flakig. So bleibt sie auch, fällt in 1-2cm Chunks. Dabei brennt sie über den gesamten Rauchverlauf krumm und schief ab, sie neigt zum Ausgehen und die Einlage überholt immer mal wieder das Deckblatt. Tipp: ein randvolles Feuerzeug bereithalten! Die ersten Züge an der La Sagrada Familia Maduro Robusto Extra kommen mit einem dezenten Pfefferkick daher, dahinter Leder, leichten Erdnoten (mineralisch), Holz und Worchestershire-Sauce-Würze in dichtem, fast kaubarem Rauch. Die Würze und der Pfeffer lungern lange im Mundraum herum, an der Nase ist das Holz präsenter, zusammen mit Leder, jedoch noch überdeckt von viel buntem Pfeffer. Retronasal Pfeffer und dezente Würzaromen. Erstaunlicherweise bleiben die Hafer-Noten aus dem Kaltgeruch erahnbar, was für mich ziemlich neu ist in einer Zigarre. Die Robusto legt direkt gut los mit mittelkräftig in Stärke und Körper/Aromen. Einen Zentimeter in die Robusto hineingeraucht, haben sich die Aromen justiert. Pfeffer, Würze und Leder haben sich im Hintergrund arrangiert und machen Platz für eine langsam aufkeimende süßliche Schokoladennote, die toll eingebunden ist. Dabei bleibt sie herb, scheint mir alle Bereiche der Zunge anzusprechen. An der Nase verweilen Erde und Leder, süßlich. Retronasal eher Chili als Pfeffer. Das zweite Drittel hat in Sachen Aromen keinen großen Shift zu verzeichnen, sie wirkt viel eher harmonischer jetzt und die Aromen viel besser eingebunden. Vordergründig Würze, Holz, Leder und dezente Nesquik-Noten, dahinter Erde, Hafer und etwas Stall. Sie mäandert in Komplexität, Stärke und Aromenfülle weiterhin um „mittelkräftig“ herum. An der Nase: Kakao mit Worchestershire-Sauce und Leder. Erinnert tatsächlich ein bisschen an die Fratello-Zigarren, ohne jedoch an diese heran zu kommen. Retronasal Chili-Flocken. Langsam aber sicher tritt die schokoladige Süße in den Vordergrund, die im letzten Drittel mit der Worchestershire-Sauce eine tolle Melange bildet. Holz- und Tabaknoten gesellen sich dazu und hin und wieder tauchen Ideen von Toastbrot auf, während alle anderen Aromen langsam abflachen. An der Nase verweilen dunkle Schokolade und Leder mit unbehandelten Erdnüssen, retronasal Chiliflocken (und Koriander??). Im letzten Drittel hat sie endlich das Geschmacksprofil, das ich mir aus Kaltgeruch und -zug erhofft hatte. Nach einem sehr durchwachsenen Raucherlebnis von gut zwei Stunden kann ich für mich hier nur das Fazit ziehen, dass ich die La Sagrada Familia Maduro Robusto Extra wieder probieren muss und möchte, denn ich glaube, dass ich hier ein weniger repräsentatives Exemplar einer sonst hervorragenden Zigarre mit einem großartigen PLV erwischt habe.

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Wällerkasten
03.09.2018

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Zwangsgesteuert
verifizierter Kauf

Schöne Zigarre. Ein dunkeles fein geädertes Deckblatt mit dezenter Binde und einem würzig salzigem Kaltgeruch. Nach problemlosen V-Cut ein Kaltzug fast als würde man an einem Maggiwürfel naschen. Nach guter Brandannahme zuerst milde Holzaromen und Honigsüße, dann Anis, etwas Lorbeer und Trauben, fast wie ein Wermut, ziemlich interessant. Das zweite Drittel schwächelt sowohl bei den Aromen, allenfalls etwas Leder, als auch bei der Performance. Der Rauch ist mäßig und ständig will die Zigarre ausgehen. Das letzte Drittel dagegen ist echt klasse. Eine schöne Mischung aus Haselnuss und leichterChilischärfe, etwas Minze und dunkeler Schokolade, mit Röstaromen und Waldboden, runtergeraucht bis zum Fingernagel. Zug und Abbrand weitgehend gut, geschmacklich interessant, Preis geht für knapp 90 Minuten Genuß in Ordnung. Werd ich mal ein paar Stück einlagern um die Schwäche im Mittelteil auszubügeln.

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Sun Odyssee
01.09.2018

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anonym
verifizierter Kauf

Eine durchweg gute empfehlenswerte Maduro. Wirkt die Bauchbinde auch etwas billig, das Deckblatt sehr rustikal, kann sie angezündet nach dem ersten sehr pfeffrigen cm. durchaus überzeugen: Trockene Bitterschokolade, Pfeffersplitter und etwas Kaffee gestalten den Madurosmoke angenehm. Eine Fruchtigkeit konnte ich nicht wahrnehmen, was der rustikalen Art sicher gut getan hätte. 7.50€ sind fair investiert in den geradlinigen Maduro— Klassiker. 7/10

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Tomys Lieblinge
29.08.2018


Tomy41
verifizierter Kauf

Rustikal wirkendes, stumpfes aber glattes Deckblatt in einem sehr dunklen Rotbraun. Der Ring darüber wirkt trotz der gold-schwarz-weißen Farbgebung irgendwie modern und recht wertig. Der Zug ist für mich etwas zu leicht, der Abbrand aber perfekt und die Asche mittelgrau und sehr fest. Beginnt ziemlich verhalten mit etwas Pfeffer und einem Hauch holziger Süße. Das ändert sich aber sehr schnell zu kräftig-erdigen Pfeffer-Noten, begleitet von etwas Kaffee und süß-holziger Würze. Auch die Stärke verorte ich nun eher im oberen Bereich. Im weiteren Verlauf sehr dunkle und erdig-pfeffrige Aromen, dazu immer mal wieder eine schwere, süße Würze ... die Herkunft (Joya de Nicaragua) ist unverkennbar. Zum Ende erdig-würzig mit viel Pfeffer und sehr stark. Insgesamt recht kräftiger, starker, aber dennoch unkomplizierter Stick ohne Höhen und Tiefen zu einem angemessenen Preis. Die Anfänger-Tauglichkeit, die hier beschrieben wurde, kann ich aber keineswegs bestätigen, dafür war zumindest mein Exemplar einfach zu stark. Rauchdauer:80min Punkte:88

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Zigarren-Assistent
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