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Hiram & Solomon Cigars Master Mason Maduro Toro 6x52

Produktgalerie
Hiram & Solomon Cigars Master Mason Maduro Toro 6x52
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Master Mason Maduro Toro 6x52

 
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Hiram & Solomon Cigars Master Mason Maduro Toro 6x52
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    Im Sortiment seit
    05.10.2017
    Marke
    Hiram & Solomon
    Produkt
    Master Mason Maduro Toro 6x52
    Herstellungsart
    Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM
    Länge
    15.24
    Durchmesser
    2.06
    Aromatisiert
    nein
    Ringmaß
    52
    Länge Inch
    6
    Deckblatt Land
    Nicaragua
    Deckblatt Eigenschaft
    Maduro
    Umblatt Land
    Indonesien
    Umblatt Tabaksorte
    Sumatra
    Einlage Land
    Nicaragua
    Boxpressed
    Nein
    Tabacalera
    Plasencia S.A

Bewertungen

Preis/Leistung

Qualität

Stärke



Blue Cloud
10.09.2019

Profilbild
Wolfgang07
verifizierter Kauf

Das sehr dunkle Maduro Oscuro Deckblatt mit sichtbaren Adern und fühlbaren Zähnchen strömt einen Geruch nach Kaffee, Erde und englischem Weingummi aus. Die Toro hat eine leichte Boxpressung und ist bei meinem Exemplar prall gefüllt. Es sind keine schwammigen Stellen zu ertasten, so wie man es auch bei der Herstellung in einer Tabacalera wie Plasencia erwartet. Die Kappe allerdings wirkt wie drauf geworfen und hebt sich auch in der Farbe von dem übrigen Deckblatt ab. Dafür sind die beiden Zigarrenringe sehr schön gestaltet und der Font, in dem die Schrift gehalten ist, stellt eine Verbindung mit der Hintergrundgeschichte der Freimaurer her. Etwas sensibilisiert von früheren Bewertungen des Rauch- und Abbrandverhalten bohre ich sehr konservativ mit 7mm, um Kontrolle zu behalten. Das zahlt sich aus, denn beides ist im späteren Rauchverlauf einwandfrei. Ich kann mir auch nicht verkneifen, einen kleinen Farbtest am Deckblatt vorzunehmen und kann keine künstliche Färbung entdecken. Der Kaltzug ist geprägt von süssem Teiggeschmack mit einer satten Pfefferkomponente. Letztere kommt aufgrund der nicaraguanischen Einlagetabake aus Jalapa, Ometepe und insbesondere dem Libero aus Esteli nicht unerwartet. Gleichzeit wird auch klar, dass es sich um einen zumindest mittelkräftigen Smoke handeln wird. Zunächst startet der Rauch jedoch süss mit Anklängen von Waffeln, Nüssen und Erde. Bald schon wird es kräftiger mit dem Geschmack nach Zeder, Kaffee, Leder, Kakao - und natürlich Pfeffer. Die Zigarre entwickelt sich hocharomatisch und komplex. Der Rauch ist dicht und hat Ansätze von Creme. Eingestreut schmeckt man Gewürze wie Muskat, Zimt und Lorbeer, bevor ein sättigendes, geschmackvolles Raucherlebnis in einer Mischung von Eiche, Pfeffer, Gewürzen und Bitterschokolade endet. Empfehlenswert. 8+/10

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62 Personen fanden diesen Beitrag hilfreich.
A.P.69.
23.08.2019

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verifizierter Kauf

Lagerung ca 2 Wochen im Humidor. Verarbeitung außere war gut. Deckblatt fast schwarz. Sehr angenehme Geruch, süßlich in Richtung Kaffe. Flammen annahme war gut. KZ war gut. Am Anfang reichlich Pfeffer ist zu spüren. Der Pfeffer Note zieht sich zurück und man schmeckt bittere Schokolade , Kaffee und Röstaromen. Sehr viel Rauch. Der Rauch war cremig und geschmeidig. Am Ende wurde sie stärker, würziger und Erdiger. Abrand war okay. Zwischen durch leichte schiefbrand.Keinen Angriff nötig. Korregirt sich selbst. Die Asche war stabil. Mein Fazit : gute Zigare mit gewisse Stärke.

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10 Personen fanden diesen Beitrag hilfreich.
Senoritas Kistchen
08.06.2020

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Senorita
Die Freimaurer wussten schon, was gut schmeckt. In diesem Sinne kann man die edle Master Mason Maduro Toro aus dem Hause Hiram & Solomon nur empfehlen, vorzugsweise zum süßen Abschluss eines opulenten Mahls im Kreis von Menschen, die Leben genießen können. Das tief dunkle, fast schwarze edle Madurodeckblatt hüllt eine genial komplexe Mischung von nicaraguanischen Tabaken mit zwei Umblättern aus Indonesien und Sumatra in gefällige, prall gefüllte Form, schwer nach Honigsüße duftend, den Pfeffer schon angedeutet. Die beiden Anillas, eine schöne große Bauchbinde und ein Schutzring am Fuß würden Robert Langdon Spaß machen, so distinguiert im dunklen Blau wirken sie geheimnisvoll und markieren das Besondere. Um viel an Aromen zu genießen, habe ich mit V-Cut geöffnet und darf nun eine Wolke schwarzen Pfeffers zur Begrüßung kosten. Am Feuer reagiert die Master Mason sehr schnell und entfacht dicken, schweren, üppigen Rauch, der zunächst in die Süße von Marschmallows und Honig geht, mit prickelndem Pfeffer auf der Zunge, ein aufregender Start. Dann beruhigt sich das Szenario, und spielt die zedernholzige Seite aus, unterlegt mit sehr fein gesteuerter Säure, dann wieder Honig, später in Karamell übergehend. Oder doch Krokant? Marzipan ? Da ist von allem was drin. Und wenn es einem zu süß zu werden scheint, kommen genau im richtigen Takt abwechslungsreiche Phasen mit Gras, roten Beeren, später Kakakonoten mit Karamell, Zartbitter, ach, raucht sie doch einfach mal selber. Für den Preis kann man das tun, weil man mit dem Toroformat, genussvoll geraucht, bis zu zwei Stunden schwelgend beschäftigt ist. Das schafft keine Kinokarte. Der Zug ist durchweg optimal, die Asche steht erst etwas flakig ab, und löst sich nach 4 cm widerstrebend. Keine Mucken beim Abbrand, ein echter Prime Smoke. Eine Kiste davon geht auf meine Weihnachtswunschliste. Kaufempfehlung!

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9 Personen fanden diesen Beitrag hilfreich.
Lagerist
20.08.2019

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Kistenlagerung
verifizierter Kauf

Eine mittelkräftige bis kräftige Zigarre mit hoher Aromadichte und harmonischer Komplexität. Rauchvolumen und Zug sind optimal. Der Abbrand benötigt gelegentliche Korrektur. Die Kombination aus Leder, diversen Gewürzen, Kaffee und Holznoten ist ebenso subtil wie intensiv. Die Aromastruktur dieser Zigarre ist erstklassig ausgewogen, äußerst abwechslungsreich und vielfältig, ihre aromatische Komposition durchweg hervorragend. Ein erstklassiges Rauchvergnügen mit hoher Sättigung und Nachhaltigkeit.

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7 Personen fanden diesen Beitrag hilfreich.
Fenceline Cigars
13.07.2020

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El Cookinero
verifizierter Kauf

Die Zigarre präsentiert sich nahezu perfekt verarbeitet in einem fast schwarzen Gewand. Der Kaltzug ist geprägt von überwiegend grasigen und erdigen Noten. Zündung gelingt flott und problemlos. Es entfaltet sich unmittelbar ein satter, cremiger Rauch und süße, holzige, erdige sowie schokoladige Aromen markieren einen eindrucksvollen Auftakt. Hinzu kommt ein Schuss weißer Pfeffer, der allerdings rasch nachlässt. Im weiteren Verlauf entfalten sich komplexe Noten von Leder, Kaffee, einem Hauch Nuss und sogar leicht salzigem Karamell. Der gesamte Smoke ist geschmacklich äußerst fein nuanciert und erfordert Aufmerksamkeit. Für mich insgesamt eine kleine geschmackliche Sensation. Eine derartige Komplexität sucht ihresgleichen. Ich bin beeindruckt und verblüfft. Der Zugwiderstand ist ausgezeichnet, die Asche dunkelgrau und stabil. Allerdings ist diese etwas fransig und porös. Dies ist tatsächlich mein einziger, kleiner Kritikpunkt. Die Zigarre ist mittelstark, aber aufgrund der Komplexität nur bedingt für Einsteiger geeignet. Nach 70 Minuten habe ich das Gefühl, ein sehr sättigendes und wohlschmeckendes Mahl genossen zu haben. Stark, ein durch und durch tolles Raucherlebnis mit Wiederholungsgarantie. Diese Zigarre sollte jeder passionierte Liebhaber probieren. 9,5 von 10 Punkten.

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6 Personen fanden diesen Beitrag hilfreich.
HumiJoe
22.09.2019

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Don Miguel
verifizierter Kauf

Sauber verarbeitet, sehr guter Zug mit viel Rauch. Beginnt mit Schokolade, Holz, Kakao, Süße und Creme. Es folgen Erde und Röstaromen. Zedernholz, Pfeffer und Bitterschokolade im zweiten Drittel. Schiefbrand bedarf etwas Aufmerksamkeit. Finale mit Erde, Bitterschokolade und Würze. Schöner Madurosmoke. Kaufempfehlung

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4 Personen fanden diesen Beitrag hilfreich.
Cigar humidor
30.09.2019

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Ice Cube
verifizierter Kauf

Von den Freimaurern halte ich nichts, aber ein Zigarre aus dem Hause Plasencia und dann noch eine Nicaraguanische Maduro? Das kann nur was gutes sein! 6 mm gebohrt, Zug eher schwer, nachgecuttet Zug besser und gut rauchbar. Abbrand zwischendurch schief, Asche stabil, 3 mal abgeascht, neigt leicht zum ausgehen, zum ende hin Tunnelbrand was den Geschmack etwas verschlechterte. Rauchdauer satte 120 min. Geschmack genau mein ding, lecker intensiv Maduro. Viel Süße Schoko, etwas Erde, leicht Kaffee Minze Pfeffer. Fazit: Der Geschmack war super, die Performance könnte jedoch besser sein. Wegen des Preises ist sie für mich eher was einmaliges, weil es sogar etwas bessere Maduros für günstiger gibt, trotzdem sollte man die mal probieren, grade Maduro Fans. Kaufempfehlung

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3 Personen fanden diesen Beitrag hilfreich.
Tomys Lieblinge
29.09.2019


Tomy41
verifizierter Kauf

Das Deckblatt meines Exemplars war ziemlich grobschlächtig mit mehreren Fehlern (Löcher) und deutlichen Adern, wirkte mit seiner ölig-glänzenden und sehr dunklen Färbung dennoch recht lecker. Der Zug war mir etwas zu leicht, der Abbrand aber in Ordnung und die Asche dunkel-marmoriert und ziemlich bröslig. Startet mit kräftigen holzig-erdigen Noten und etwas Pfeffer. Der Pfeffer verschwindet schnell wieder, dafür kommen Schoko-Süße, etwas Kaffee und Brot hinzu (ich kann Peanuts da nur zustimmen: hab auch sofort an Brotteig denken müssen). Das zweite Drittel wird ausgesprochen abwechslungsreich. Im vollen und cremigen Rauch wechseln mehrfach bittere, süße und dazu nun auch fruchtige Noten einander im Vordergrund ab. Zum Ende kehrt der Pfeffer zurück und entwickelt sich zu fruchtigem Chili. Daneben Kaffee, Leder, erdig-holzige Noten und immer wieder süß-würzige Spitzen. Kein Stick zum nebenher im Gespräch rauchen, eher einer, den man allein und zurückgezogen genießen sollte. Ich hab sogar das Buch aus der Hand gelegt um jede Ablenkung zu vermeiden. Für angemessene 9,50€ (09.2019) erhält man einen sehr abwechslungsreichen, unterhaltsamen und recht komplexen Smoke - hat Spaß gemacht. Auch von mir daher eine Empfehlung. Rauchdauer:115min Punkte:90

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Maiwald
02.09.2019

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Jörg @oldmancigars
verifizierter Kauf

Diese Zigarre ist wirklich eine Augenweide... ausgestattet mit einem Kunstwerk von einer Bauchbinde die blau, silber, und schwarz gehalten ist. Das ölige, tief dunkle schokoladenfarbene Maduro-Deckblatt hebt die Binde deutlich hervor. Am Fuß tummeln sich die Aromen von Schokolade, Zimt und Haselnuss. Erst einmal unter Feuer meint man eine Dampflok angezündet zu haben, richtig dicker voluminöse Rauch wird unter leichtem Zug zum Gaumen getragen. Sie beginnt süß mit Aromen von Nüssen und Holz, während Leder und ein milder trockener Kakaoanteil im Hintergrund bleiben. Ab der Mitte entsteht eine schöne Muskatnote, die in einer Mischung aus Pfeffer-, Leder-, Kaffee- und Zeder aufgeht. Retronasal gibt es deutlich mehr Holz und Pfeffer zu schmecken. Fazit: Ihr Abbrand war nicht immer geradlinig aber mit Änderung des Zugverhaltens konnte ich sie korrigieren. Ferner musste ich sie auf Zug halten, sonst drohte sie sich selbst zu ersticken. Geschmacklich eine tolle kräftige Maduro die durch dunkle Noten besticht. Mal was anderes an der Madurofront, ansprechend, suptil und komplex. Immer wieder gerne...

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Peanuts
19.08.2019

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Peanuts
verifizierter Kauf

Der Name ist etwas sperrig, die Zigarre ist es nicht. Sehr schönes, dunkles, sauber verarbeitetes Deckblatt und eine moderne Banderole machen optisch schon mal Appetit. Sie duftet wie sie aussieht, süß, fruchtig, vollmundig. Anschnitt easy, Kaltzug etwas leicht. Der Kaltgeschmack ähnelt dem Duft, jedoch mit einer Note Sauerteig dazu. Brandannahme geht sehr gut und sie ist gleich geschmacklich da. Vollmundig, süßlich, nussig, fruchtig sind bereits die ersten Züge. Auch hier kommt die Assoziation zu Brotteig wieder auf, lecker. Fruchtige Noten von dunklem, trockenem Obst mit feiner Säure melden die Maduro im Geschmack. Ein feine, komplexe Mischung mit dunkler Schokolade und später etwas gesüßtem, kräftigen Kaffee lassen den Geschmack komplex und kurzweilig werden. Den letzten cm habe ich dann irgendwann widerwillig weggelegt, sie hat schön geschmeckt. Der Abbrand musste zweimal korrigiert werden, die Asche war sehr fest. Ein sehr schöner, 2stündiger Smoke. Empfehlung!

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Cosmo.de
14.09.2019

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Robusto-Fan
verifizierter Kauf

Sehr schöner Stick. Tolle Optik und Verarbeitung. Zugwiderstand mittelfest. Abbrand fast ohne Schwierigkeiten, ich hatte einmal einen Tunnelbrand. Jedoch sehr schwerer Smoke. Mächtig sättigend. Vielleicht nichts für einen noch waren Sommernachmittag geeignet. Viel Rauchvolumen. Geschmacklich Kaffee, Bitterschokolade mit einer leichten Süße. Dazu kommen am Ende noch erdige, ledrigen Holzaromen und ein ordentlicher Punsch Nikotin. Für mich zu stark, so das ich das letzten Drittel ablegen musste. Nach einem Abendessen bestimmt zu empfehlen - bei mir war es wie bereits erwähnt wohl der falsche Zeitpunkt. Trotzdem werde ich hier eine Empfehlung aussprechen, da der Smoke doch recht unterhaltsam war. P/L angemessen.

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Brettis Humi
15.11.2019

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anonym
verifizierter Kauf

Da mir die Robusto aus gleicher Linie überhaupt nicht zugesagt hat bin ich mit gemischten Gefühlen an dieses gute Stück herangegangen. Zu Unrecht wie ich nach kurzer Zeit feststellen musste. Geschmacklich schön kräftig nach dunkler Herrenschokolade die süßlich eingebettet war. Mit zunehmendem Rauchverlauf kamen Kaffee,Holz und Erd Aromen dazu. Ab der Hälfte wechselte sie dann mehr in Richtung Kaffee und Espresso Aromen. Über den gesamten Rauchverlauf war ausserdem eine sehr e leicht pfeffrige würzige Note zu schmecken die den langen Smoke perfekt abgerundet hat. Die Verarbeitung war bei meinem Exemplar verbesserungswürdig denn sie hatte einen sehr schlechten Abbrand und im letzten Drittel wurde sie weich und matschig. Das sollte für fast zehn € so nicht sein. Nichts desto trotz hat mir der Smoke sehr gut gefallen denn die Aromen waren schön kräftig und nachhaltig. Empfehlung meinerseits.

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Sascha‘s Humidor
29.08.2019

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Sascha Zigarrenfreund
verifizierter Kauf

Äußerlich eine sehr schöne Erscheinung mit 2 Banderolen mit fast schwarzem Deckblatt. Stark süßlicher, schokoladiger, kaffeelastiger und erdiger Kaltgeruch. Beim ersten Befeuchten (auch zur Lochen-Vorbereitung) äußerst starke Pfeffrigkeit, die fast schon an den Lippen schmerzte. Auf jeden Fall zuviel. Die Brandannahme war in Ordnung. Der Abbrand war fransig, die Asche mittelgrau und ungleichmäßig. In der Mitte einmal ein Tunnelbrand, den ich korrigierte. Der Zugwiderstand war anfangs sehr gut und wurde zum letzten Drittel hin immer stärker, was mich nervte. Die ersten paar Züge waren sehr angenehm, vor allem, da Madurosüße und große Schwere so gar nicht mein Ding sind. Aber die Schoko-, Kaffee- und Erdaromen bei Cremigkeit wurden gut durch Pfeffer, der nicht mehr so heftig war wie beim Kaltzug, ausgeglichen. Der Pfeffer verschwand aber sehr schnell und zurück blieb schwere Süße mit viel Erde, die mich erschlagen hat. Nach hinten wurde es immer eindimensionaler und vor dem letzten Drittel habe ich sie abgelegt, da mir sonst schwindelig geworden wäre. Insgesamt nicht mein Fall.

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Tom sein Humi
24.08.2019


Tom sein Humi
verifizierter Kauf

Diese von CW beschriebene Freimaurer - Geschichte finde ich höchst interessant, hat etwas Mystisches. Die Zigarre macht einen sehr gut verarbeiteten Eindruck, hat einen perfekten Zug und produziert vom Fleck weg richtig viel geschmackvollen Rauch nach Holz, etwas Nuss und leichter Süße. Die ersten zwei Zentimeter begeistern mich, dann wird leider der Abbrand unregelmäßig und zwischenzeitliches Nachzünden wird unerlässlich, da sonst der immer noch gute, an Kraft leicht zulegende Geschmack zu sehr gelitten hätte. Hält man Feuer bereit und kümmert sich ein wenig um diese kleine"Diva", hat man eine richtig leckere Zigarre mit einer für mich außergewöhnlichen Komplexizität und ebenso außergewöhnlichen Madurosüße, toll. Der Preis ist für das Gebotene nicht unerheblich, weil für 9,50€ müsste der Abbrand besser sein.

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Alles Asche jetzt
20.08.2019

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jo
verifizierter Kauf

Die Hiram & Solomon Master Mason Toro ist schon ein ordentlicher Eyecatcher mit dem fast tiefschwarzen Oscuro-Deckblatt und dem farblich in Blau, Schwarz und Silber gut auf diesen abgestimmten, fetten, simpel gestalteten Zigarrenring. Der dustere, glatt, speckig und geschmeidig wirkende Decker ist mit seinen fetten und prominenten Blattadern ganz schön rustikal und auf eine Art und Weise fleckig, dass sich mir die Frage stellt, ob hier in irgend einer Art und Weise vielleicht nachgeholfen und das Deckblatt eingefärbt wurde. Die im Zickzack krumm wirkende Toro wirkt sehr weich, gibt auf Druck ordentlich nach und liegt sehr leicht in der Hand, dennoch wirkt sie gut ausgeführt, einzig die Kappe wirkt eher wie im Vorbeigehen drauf geworfen und zeigt einerseits Falten und einen tiefen Riss, andererseits auch, dass das Deckblatt sehr elastisch und recht dick ist. Kalt duftet die Hiram & Solomon Master Mason Toro mit Noten von würziger, dunkler Schokolade, dreckigem Leder und etwas Pfeffer sehr appetitanregend; am Brandende kommen Assoziationen von Brownies mit Sirup (Ahorn?) auf. Spannend. Das cutten gestaltet sich sehr schwierig, da die Toro sehr weich ist, weicher sogar, als ich erwartet habe, wäre das speckige Deckblatt nicht so wahnsinnig elastisch, wäre dieses Erlebnis wahrscheinlich hier schon zu Ende gewesen. Der Kaltzug untermauert den Kaltduft, sirupartig süße Noten mit Espresso, Schokolade und Teig/Gebäck lassen sich erahnen. Mir gefällt’s, so darf es bleiben. Schnell entfacht beginnt die Hiram & Solomon Master Mason Toro dann wider Erwarten erstaunlich trocken mit erdig-ledrigen Noten und viel Holz. Das Holz dominiert dann auch den Abgang, in dem sich aber dann auch wenigstens die ersten herben Schokoladen-Noten zeigen. Ein erster zaghafter Versuch zeigt retronasal zu Beginn sirupartige süße Röstnoten und Holzkohle-Noten. Nach der ersten Verwunderung über diesen unerwarteten Kick-Off wird die Toro aber schnell cremiger; Noten von dunklen Beeren (mit leichter Fruchtsäure) kommen auf und runden das Erlebnis ab. Retronasal kommen dezent würzige Noten von ausgebranntem Weißeiche-Fass auf. Dazu kommen - auch an der Nase - Noten gerösteter und gesalzener Erdnüsse. Das Rauchvolumen der Master Mason Toro ist brutal – auf Liga Privada Level – und die Asche sehr duster, fast schwarz. Der Zugwiderstand ist sehr lose, praktisch nicht vorhanden, was bei der losen Rollung und der zunehmend lascher werdenden Toro einerseits nicht anders zu erwarten war, andererseits aber erstaunlicherweise in diesem Falle auf den Punkt und genau richtig so ist. Alles andere als auf den Punkt ist der Abbrand der Hiram & Solomon Master Mason Toro. Denn der Decker will nicht so richtig mithalten, behindert den Abbrand. Vielleicht hätte eine festere Rollung hier Abhilfe geschafft – denn sobald der Wickel das Deckblatt überholt hat, kämpft die Toro mit allen Mitteln dagegen an, zu tunneln; die Glut wird erst steinhart und erlischt dann an Ort und Stelle. Auch wird das schwere Deckblatt durch die darunter liegende Hitze gleichmäßig dunkelbraun (und viel ansehnlicher!) und ich werde das Gefühl nicht los, dass der Decker wirklich eingefärbt wurde. Dass er, wie mir das Mundende verrät, komplett wasserabweisend ist, verhärtet meinen Verdacht. Schon sehr früh ist das Feuerzeug und degasieren gefragt. Die Toro zeigt sich in allen Belangen mittelkräftig mit vollerem Körper und präsenten, klaren Aromen – letzteres immer besonders nach degasieren, was noch einige Male passieren wird. Im zweiten Drittel treten besonders Noten von Holz, Fruchtsäure und Kaffeekirschen hervor, manchmal zeigt sich eine sehr deutliche Karamellsüße. Retronasal sind die Aromen nun würziger, sonst wie zuvor, hin und wieder kommt etwas weißer Pfeffer durch, für die allg. Komplexität. Das eine oder andere Mal kommen Assoziationen von Brownies auf. Die Master Mason Toro erlischt immer wieder und will ständig degasiert werden, mit brutalen Stichflammen. Dennoch ist sie, für die paar Züge, die zwischen den Zickereien stattfinden, für mich interessant genug, um sie nicht dem Aschenbecher zu opfern. Noch. Das letzte Drittel hält jedoch keine großen Veränderungen für mich parat, einzig leicht kreidige Noten und Erinnerungen an Brisket kommen auf. Uninspirierte Eindimensionalität kommt auf – und der Abbrand wird immer nerviger. Als ich sie dann doch meines Erachtens frühzeitig mit freundlichen Grüßen dem Ascher übergebe, erstaunt mich der Blick auf die Uhr: ich habe trotz – oder vielleicht gerade wegen – des wirklich brutal schlechten Abbrandverhalten eine ganze Stunde und fünfundvierzig Minuten mit ihr ausgehalten. Dafür weiß ich immer noch nicht, was ich aus diesem Erlebnis für ein Fazit ziehen soll. Waren mir die Aromen für einen weiteren Versuch besonders genug? Ich glaube nicht. Da greife ich lieber zur Debonaire Maduro oder zur Le Careme, die sind raffinierter und brennen nicht so ab, wie als würde man unter Wasser zu rauchen versuchen.

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