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Feuerzeuge für Pfeifen - Was sind die Merkmale?


Ein Pfeifenfeuerzeug dient, wie der Name es schon aussagt, zum anzünden einer Pfeife, kann aber auch zum Anzünden einer einer Zigarre verwendet werden. Ein Pfeifenraucher kann schwerlich auf dieses Utensil verzichten.

Nachstehend wollen wir Ihnen aufzeigen, was ein Pfeifenfeuerzeug so besonders und damit für den Pfeifenraucher zu einem unverzichtbaren Zubehör macht.

Die wesentlichen Merkmale

Das Hauptmerkmal eines Pfeifenfeuerzeuges ist die Schrägflamme oder der seitliche Austritt der Flamme. Die Schrägflamme ist in der Regel in einem Winkel von 45 Grad eingestellt.

Dies ist begründet in der Form des Pfeifenkopfes. Das Anzünden des Tabaks sollte nämlich gleichmäßig erfolgen und durch die Schrägflamme wird dieses Anzünden erheblich erleichtert. Auch ein Anbrennen des oberen Bereiches des Pfeifenkopfes kann durch geschicktes Verwenden des Pfeifenfeuerzeuges vermieden werden.

Es gibt Pfeifenfeuerzeuge mit Stein- oder Elektronikzündungen. Die meisten und zu empfehlenden Pfeifenfeuerzeuge werden heutzutage mit Gas betrieben.

Ein Benzinfeuerzeug ist für das Anzünden von Pfeifentabak sehr nachteilig, da unter anderem auch der Geschmack des Tabaks doch sehr unter dem Benzin-Geruch leiden würde.

Weiterhin haben diese Feuerzeuge einen großen nachfüllbaren Gastank. Dies ist sehr vorteilhaft, da der Pfeifentabak beim Rauchen doch mehrmals neu entflammt werden muss.

Ein klassisches Pfeifenfeuerzeug hat einen integrierten Pfeifenstopfer, der im Boden verschwindet.

Die verschiedenen Zündungsarten

Durch das häufige Nachzünden des Tabaks werden auch die Zündungen eines Pfeifenfeuerzeuges stärker beansprucht als andere Feuerzeuge. Es gibt mittlerweile mehrere verschiedenen Zündungsarten. Die bekannteste und älteste Art dürfte die sein, die mit einem Feuerstein und einem Reibrad funktioniert.

Weiterhin gibt es die Kristallelektrische, auch Piezo-Zündung genannt. Die ersten Feuerzeuge mit dieser Zündungsart kamen 1967 auf den Markt. Diese Feuerzeuge erzeugen den Funken nicht über den Zündstein, sondern über die sogenannte Piezoelektrizität.

Einfach ausgedrückt heißt das, durch die Betätigung der Zündtaste wird ein Hammer unter Federkraft auf den sogenannten Piezo-Kristall aufgeschlagen. Dadurch entsteht eine Spannung von 8-10 KV. Durch die hohe Spannung und dem geringen Abstand der Kontakte entsteht ein Funke, der das Gas entzündet.

Die elektrische Zündung gibt es in den Varianten mit Batterie-Energie, mit Solarzellen-Energie, mit integriertem Schaltkreis und mit Quarz-Elektrik. Durch das Betätigen der Zündtaste wird in den verschiedenen Varianten eine Spannung unterschiedlich aufgebaut, die zur Folge das Entzünden des Gas-Luftgemisches hat. Eine weitere Alternative ist die elektromagnetische Zündung.

Eine weitere nennenswerte Zündungsart ist die Nainen-Technik. (Nainen bedeutet in der japanischen Sprache: innere Verbrennung).

Diese Technik wird für Turbo- und Jetflame-Feuerzeuge genutzt. Beide Feuerzeuge-Arten sind windunempfindlich und sind seit Ende der 1980er-Jahre auf dem Markt. Bei diesen Modellen wird ein Butan-Luft-Gemisch unter hohem Druck in einen kleinen Zylinder geleitet und dort mit einem Funken gezündet.

Nicht zu vergessen ist das Benzinfeuerzeug. Hierbei wird ein mit Benzin durchtränkter Docht durch eine einfache Reibung entzündet. Das wohl bekannteste Feuerzeug dieser Art ist das Zippo Sturmfeuerzeug, das es auch mit seitlich austretender Flamme gibt.

Pfeifenfeuerzeuge für jede Preisklasse

Selbstredend gibt es verschiedene Pfeifenfeuerzeuge für jede Preisklasse. Von den Einwegfeuerzeugen wie dem „BIC/Sidekick Bong Feuerzeug“ bis hin zu Raritäten und Klassikern wie dem Dunhill Unique.

In den niedrigen Preisklassen ist das Atomic Pfeifenfeuerzeug unschlagbar. Dieses preiswerte Feuerzeug hat einen beweglichen seitlichen Flammenaustritt und wird mittels Piezo-Zündung betrieben. Der Gastank ist nachfüllbar und für den alltäglichen Gebrauch – insbesondere für unterwegs ideal.

Das bekannteste Pfeifenfeuerzeug dürfte das IM Corona Old Boy sein.

IM steht für Ishimitsu Metallwarenfabrik und hat das Corona-Feuerzeug 1984 auf dem Markt gebracht und steht seitdem in den Ruf legendärer Zuverlässigkeit und hat ein ausgewogenes Preis-Leistungsverhältnis. Es gibt zahlreiche Varianten mit verschiedenen Designs des Old Boy.

Dieses Feuerzeug ist dem Dunhill Unique nachempfunden und hat mittlerweile viele Wettbewerber mit ähnlicher Optik und Technologie in den verschiedenen Preisklassen.

Beispielweise das Modell Stanley der Firma Pearl oder Rattray's Old Boy.

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