Pfeifentabak aufbewahren: Darauf gilt es zu achten!


Beim Pfeifentabak kommt es nicht nur darauf an, seinen eigenen Geschmack zu entwickeln und sich für die richtige Sorte zu entscheiden. Haben Sie Ihren Tabak nämlich erst einmal geöffnet, muss er unbedingt richtig gelagert werden, damit Sie sich auch lange daran erfreuen können. Wir zeigen die wichtigsten Tipps und Tricks.

Pfeifentabak ist ein Naturprodukt. Und wie bei anderen Naturprodukten üblich, muss auch der Pfeifentabak richtig gelagert werden, um für lange Zeit feucht und somit genießbar zu sein. Nichts kann Ihnen den Pfeifengenuss mehr verderben als ein zu trockener Tabak, der seine Aromen verloren hat. 

Die Lagerung ist besonders dann wichtig, wenn Sie als Pfeifenraucher zwischen verschiedenen Tabaksorten wechseln. Ist ein neuer Tabak nämlich erst einmal geöffnet und probiert, kann er ohne die richtige Lagerung schnell an Qualität verlieren. 

3 Tipps zur richtigen Lagerung

  1. Vor Luft und Sonne schützen: Die wichtigste Regel ist, den Tabak vor äußeren Einflüssen zu schützen. Besonders anfällig ist Pfeifentabak bei direkter Sonneneinstrahlung oder einer hohen Luftwechselrate. In beiden Fällen trocknet der Tabak extrem schnell aus und ist in der Folge nicht mehr genießbar. 

  1. Die richtige Temperatur: Auch die Temeperatur spielt bei der Aufbewahrung des Tabaks eine entscheidende Rolle. Dafür sollte es weder zu kalt noch zu warm sein. Zu empfehlen ist eine mittlere Raumtemperatur von etwa 18° Celsius. Kleinere Abweichungen davon machen dem Tabak in der Regel nichts aus.

  1. Luftfeuchtigkeit: Damit der Tabak nicht austrocknet und die nachträglich hinzugegeben Aromen erhalten bleiben, sollte die Luftfeuchtigkeit etwa 55-60% betragen. 

Die Lösung: Tabaktöpfe

Das Produkt, das all diese Kriterien erfüllt, ist der Tabaktopf. Er wurde extra dafür konzipiert, Ihren Tabak für eine lange Zeit zu konservieren und seine ursprüngliche Qualität beizubehalten. 

Tabaktöpfe gibt es entweder einzeln zu erwerben oder in Kombination mit einem Pfeifenständer. So können Sie Ihre Pfeife und Ihren Tabak an einem Ort aufbewahren.

Trockener Tabak - Und jetzt?

Trotz aller Vorsicht kann es manchmal dennoch passieren, dass der Tabak austrocknet. Sei es, dass der Tabak zu lange in der geöffneten Dose verweilt oder Sie schlicht keinen geeigneten Tabaktopf oder Behältnis zur Verfügung haben. Doch keine Panik, auch für diesen Fall gibt es eine gute Lösung. 

Tabakbefeuchter sorgen dafür, dem Tabak seine verlorengegangene Feuchtigkeit wieder zurückzugeben. Häufig nutzt man dafür einen Tonstein, den man für etwa 10 Minuten in frisches Wasser einlegt. Im Anschluss trocknet man den Stein oberflächlich ab, damit der Tabak nicht mit der direkten Feuchtigkeit in Berührung kommt. Jetzt können Sie den Stein einfach in Ihren Tabaktopf einlegen und ihn rundum bedecken. Der Stein gibt seine Feuchtigkeit nach und nach an den Tabak ab.

Wenn Sie große Mengen an Tabak lagern, können Sie einen Tabakbefeuchter auch schon provisorisch dazugeben. Doch auch hier ist Vorsicht geboten. Wenn der Tabak nämlich zu feucht ist, besteht die Gefahr der Schimmelbildung. 

Übrigens: Von Haustipps wie Kartoffel- oder Apfelscheiben ist meistens abzuraten. Zwar kursieren ständig Tipps, wonach sich diese auch zur Befeuchtung des Tabaks eignen. Allerdings nimmt der Tabak schnell die Aromen der Kartoffel oder des Apfels an. Und das kann nun wirklich kein Pfeifenraucher mögen. Außerdem besteht hier die erhöhte Gefahr, dass der Tabak Schimmel einfängt.

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