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AVO Limited Editions Classic Covers 2015 Improvisation Toro

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AVO Limited Editions Classic Covers 2015 Improvisation Toro
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Classic Covers 2015 Improvisation Toro

 
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AVO Limited Editions Classic Covers 2015 Improvisation Toro
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AVO Limited Editions Classic Covers 2015 Improvisation Toro Kiste offen
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*) Alle Preise verstehen sich inkl. gesetzl. MwSt., ggf. zzgl. Versandkosten. Bei "statt"-Preisen handelt es sich um den alten Verkaufspreis im Online-Shop.

**) Der angezeigte Kistenpreis enthält bereits 3% Kistenrabatt.

    Diese Classic Cover 2015 ist die erste Ausgabe der "neuen" limitierten Editionen des berühmten Jazzpianisten, die unter dem Namen Improvisation Series ab jetzt herausgebracht werden. Die Mischung dieser Zigarre ist angelehnt an die traditionelle Mischung der Classic-Linie. Diese wurde durch die Zugabe von etwas Tabak aus Nicaragua, Ecuador und Mexiko noch etwas raffinierter geblendet.

    Das Deckblatt ist aus Ecuador, das Umblatt ein mexikanischer San Andres und die Einlage eine Mischung aus dominikanischen und nicaraguanischem Tabak aus Ometepe. Insgesamt werden 6200 Kisten weltweit hergestellt.

    Die ersten Bewertungen durch The Cigar Authority (91 Punkte) und Cigar Coop (93 Punkte) sind bereits vielversprechend - wir freuen uns darauf! 

    Im Sortiment seit
    25.06.2010
    Marke
    AVO
    Produkt
    Classic Covers 2015 Improvisation Toro
    Herstellungsart
    Herstellungsart Totalmente a mano - (longfiller)TAM
    Länge
    15.24
    Durchmesser
    1.98
    Aromatisiert
    nein
    Ringmaß
    50
    Länge Inch
    6
    Deckblatt Land
    Ecuador
    Umblatt Land
    Mexiko
    Einlage Land
    Dominikanische Republik, Nicaragua
    Boxpressed
    Nein
    Tabacalera
    Tabadom (Davidoff)

Bewertungen

Preis/Leistung

Qualität

Stärke



Cosmo.de
23.11.2018

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Robusto-Fan
verifizierter Kauf

Super verarbeitet. Optisch sehr schön. Brandannahme ging schnell und zügig. Erster Aschefall nach circa 3 cm, danach schnell und unkontrollierbar. Abbrand gleichmäßig und muss nicht korrigiert werden. Man kann der Zigarre Zeit gönnen und sie auch längere Zeit ablegen ohne dass sie ausgeht. Geschmacklich sehr mild, es kommt Holz, Nuss, eine leichte Süße und dezent schwarzer Pfeffer durch. Aus meiner Sicht geschmacklich hervorragend nicht so scharf und die Aromen lassen sich klar herauslesen. Rauch dauert circa 90 Minuten. Leider ist für meinen Geldbeutel die Zigarre etwas zu kostspielig. Klare Empfehlung wenn man sich dieses Prachtstück leisten kann. Ich werde auf jedenfalls nochmal Andere oder vielleicht sogar diese Zigarre der Manufaktur probieren.

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A.P.69.
01.11.2018


anonym
verifizierter Kauf

2 Wochen im Humidor. Verarbeitung war top.Helles deckblatt. KZ war ziemlich gut. KG leichte süße nach Holz. Anzünden und Flammen annahme war gut. Die beginnt gleich mit sehr attraktiven aromen. Die waren sehr lecker. Nussichkeit vermischte sich mit süßem Holz. Sehr dichter und cremiger Rauch. Keine schärfe vorhanden. Abrand war gut. Asche war locker. Für mich war sie auf jeden Fall besser als AVO 2017. Bei nächste Bestellung wird sie auf jeden Fall bestelt. Volle Kaufempfehlung.

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Sun Odyssee
16.10.2018

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anonym
verifizierter Kauf

Nach der Erfahrung mit der 2017er Variante hatte ich ein wenig Hemmungen zuzugreifen und einen Abend enttäuscht ausklingen zu lassen. Aber weit gefehlt: Dicht gerollt mit einem makellosen Decker startet sie mit einem zu leichten Zugvehalten, aber angenehmen Süssholztönen. Der Rauch ist dicht und cremig, die Zigarre startet durchaus mild, wird aber im Verlauf durchaus kräftiger. Ende des ersten Drittels schmecke ich deutliche Nussaromen, im Verlauf kommen noch leckere Kaffeebohnen hinzu. Abwechslungsreich, lausgewogen und nicht mit der 2017 zu vergleichen. Im letzten Drittel trumpft sie nochmals mit Lederaromen auf, das Nikotin spüre ich nun überraschend deutlich. Wenn der Preis nicht in die Gesamtbewertung mit einfließen würde, würde ich zwischen 8 und 9 schwankenund bei einem VK von 10€ hätte ich sofort nachbestellt. Das Dumme ist der Konjunktiv — 7/10

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Interesant
14.10.2018


tg22
verifizierter Kauf

Bitter, scharf , nein

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DeepSpace
09.10.2018

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99% Robusto
verifizierter Kauf

Sauber verarbeitetes Deckblatt. Das Fußende riecht etwas süßlich, grasig. Startet mit einer angenehmen Ledernote. Zwischendurch schmecke ich Nuancen von Kaffee. Insgesamt, geschmacklich leider nicht dem Preis angemessen. Für meinen Geschmack im gesamten Verlauf zu bitter. Rauchdauer: 90 Minuten

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MISTER CIGARISTO
04.10.2018


Mister Cigaristo
verifizierter Kauf

Geraucht kurz nach 24 Uhr am 09.08.18. Hab' ich mich gefreut: Lag bei einer Lieferung vor gut 5 Wochen mit in dem Paket; CW angerufen u. ich musste sie nicht zurückschicken. Zum testen freigegeben sage ich: Vielen schönen Dank dafür. Die Verarbeitung war sehr gut; der Geschmack hingegen eher semioptimal. Gleichmäßig fest gerollt mit einigen dünnen langen Adern, die farblich (Hellbraun absetzend) ins Auge fielen, war sie von der Haptik stumpf sowie leichtgewichtig; KG: süßlich, Stall / KZ: holzig, Nuss. Die Avo-typische Bauchbinde u. der Ring ließen die Zigarre nach einem hohen Preisniveau aussehen (Trifft bei 16€ ja auch zu) > ein Segen: For me, for free! Kurze Rede, langer Sinn :-), sie hatte über den gesamten 97 minütigen Verlauf einen solch trockenen Rauch, dass ich jeweils nach 2 bis 3 Zügen zum trinken gezwungen wurde. Ohne Wasser hätte ich sie spätestens nach einem Viertel dem Ascher übergeben. Nach dem ziemlich herben Beginn, der durch Leder, Holz (Aber nicht Zeder) u. Milchkaffee zusammen mit einer eher störend unangenehm schmeckenden Bitternote geprägt wurde, war der Geschmack auch noch leicht nussig mit subtil süßlich cremigen Rauch. Im weiteren Verlauf entwickelte sie zarte Röstaromen mit wiederkehrenden Kaffee, ein bißchen Erde sowie würzigen Pfeffer u. eine salzige Note. Eine Komponente die ich garnicht mag, zudem wurde sie immer intensiver, sodass ich sie bei 3,5cm abgelegt habe. Für diesen Preis würde ich sie mir nicht kaufen. Zudem verstehe ich nicht, wie man eine so teure Zigarre mit solch trockenen Rauch überhaupt zum Verkauf freigeben kann, denn Avo Uvezian (R.I.P.) hat zu Lebzeiten einige gute Zigarren produziert u. mit Musik zelebriert. UPDATE 04.10.18 Habe sie Heute nach gut 2 Monaten Lagerung im Humidor zum 2-ten Mal geraucht u. diesmal schmeckte sie mir richtig gut. Sie war weder bitter, salzig noch trocken. Der Rauch war schön cremig mit mehr Nuss, die Ledernote hingegen wesentlich geringer, dafür war der Kaffeeanteil u. die Süße gestiegen. Ich habe die Bewertung nachträglich angepasst u. den Mittelwert genommen. Dies bestärkt mich wieder einmal in der Auffassung, dass eine Bewertung nach nur EINER gerauchten Zigarre eigentlich relativ "wenig" aussagekräftig ist. Ich denke, dass man mindestens 10 Zigarren rauchen müsste, bevor die Bewertung stimmt. Eine gleich rauchen, die anderen 9 dann jeweils nach einem 1/2 Jahr Lagerung über die nächsten 4,5 Jahre verteilt verköstigen u. erst dann die Bewertung schreiben. Würde ich auch gerne machen, aber dafür fehlt mir leider das nötige "Kleingeld" :-)

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Yannicks Erster
27.09.2018

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Yannick
verifizierter Kauf

Die Zigarre kommt sehr gut verarbeitet daher und ist mit 2 schlichten aber edel wirkenden Bauchbinden verziert. Die Zigarre ist eher fest gerollt, das Deckblatt leicht ölig glänzend. Brandannahme, Abbrand, Rauchentwicklung und Zug waren über den gesamten Rauchverlauf hervorragend. Die Zigarre würde ich als eher mild einstufen, welche gegen Ende der Zigarre ordentlich zulegt. Geschmacklich liegt man eher auf der holzigen, nussigen Seite gepaart mit cremiger Dörrobstsüsse. Zeitweise waren grasige, erdige und ledrige Noten wahrnehmbar. Die Zigarre hat viel Spass bereitet, ich würde Sie jederzeit wieder rauchen. Preislich ist sie sehr hoch angesetzt und ich bin nicht ganz schlüssig ob sie den Preis auch wert ist.

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Maiwald
05.11.2018

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Jörg
verifizierter Kauf

Schön gearbeitet ist die AVO, ihr Deckblatt ist vollmilchfarbend und ihr Kaltgeruch ist nach Rosinen, Kakao und Heu. Erst einmal gestartet lieferte sie eine Mischung aus Gras, Schokolade und verschiedenen Pfeffer-Noten. Gewürze und das süßliche Gras rücken hier in den Vordergrund, während die Pfeffernoten sich im Background tummeln. Eine schöne cremige Orangennote verbindet sich mit den Pfeffernoten. Retronasal trifft man auf ihre schärfe man schmeckt hier aber auch deutlich ihre schöne Würze . Eine Kräutermischung, gefolgt von Holz, Erde und Ledernoten sowie gefolgt von einem süßen Finish erscheint nach dem ersten Drittel. Bei jedem Zug sammelt sich viel Creme im Mundraum, hauptsächlich ist diese im vorderen Mundbereich und an den Lippen deutlich zu spüren. Auf dem Pfeffer schwimmt eine leichte Röstnote mit Nussgeschmack. Der Abbrand verlief sauber und ordentlich! Fazit: Die Avo Classic Covers 2015 ist eine ausgezeichnete Zigarre. Eine Zigarre, die ich einem erfahreneren Zigarrenliebhaber anvertrauen würde. Sie ist komplex, suptil, rund und außergewöhnlich. Außergewöhnlich ist auch ihr Preis....bis zur zweiten Stelle im Preis, bin ich bei ihr. Danach ist für mich alles dem Namen Davidoff geschuldet.

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Bisheriges
18.09.2018

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Axel B.
verifizierter Kauf

Das Deckblatt ist kakaobraun und optisch nicht besonders glatt. Die Oberfläche fühlt sich seifig-glatt an, die Zigarre ist insgesamt schön gleichmäßig fest. Die Banderole mit dem AVO Logo finde ich schlicht aber sehr ansprechend. Anschnitt im V-Cut einwandfrei und der Zugwiederstand stimmt direkt. Im Kaltzug Honig, Creme, Milchschokolade, Kakao, etwas Zedernholz, weisser Pfeffer. Die ersten 5mm eine recht kräftiger Schärfe in der der Pfeffer voll zur Geltung kommt. Die Schärfe verfliegt dann jedoch und gibt der harmonischen Ausgewogenheit der Zigarre ihren Raum. Den Geschmack würde ich als voll und rund bezeichnen mit vielen Geschmacksnuancen. Für mich ist sie vorrangig nussig-fruchtig (Cashew und Erdnüsse mit dunklem Trockenobst). Ebenfalls dabei mild gerösteter Kaffee, Toast, Milchschokolade und Leder, sowie erdige und leicht rauchige (Torf) Noten. Kurzum ein sehr ausgewogenes Geschmackserlebnis mit einer Vielzahl verschiedener Aromen. Wie schon die 2017er Variante dieser AVO finde ich diese Zigarre von Anfang bis Ende sehr angenehm zu rauchen. Sie wird zu keiner Zeit langweilig und brennt gleichmäßig mit einer ordentlichen Portion Rauch ab. Ein echter Genuss. Die Rauchdauer lag bei mir bei gut 100 Minuten. Das lässt sich sicher locker noch ausdehnen, denn Rauchpausen von ein paar Minuten machen der Glut nichts aus. Mit einen Preis von 16€ ist sie nicht die günstigste Zigarre. Dafür wird aber auch einen einwandfreie Zigarre geboten!

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Brettis Humi
19.09.2018

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anonym
verifizierter Kauf

Die Zigarre besticht durch ein perfektes äußeres Erscheinungsbild,fast makellos mit nur ganz kleinen Blattadern. Sie lässt sich kaum mit den Fingern eindrücken,ist sehr fest gerollt. Nach dem anschneiden hatte sie einen perfekten Zug. Geschmacklich dominieren über den gesamten Rauchverlauf eine sehr markante Würze und cremigsüsse, nussige Aromen. Die Würze steigerte sich mit zunehmender Rauchdauer immer mehr. Irgendwie hatte die Zigarre von allem etwas zu bieten. Mal waren Abschnitte im Rauchverlauf in dem Schoko ein wenig im Vordergrund stand,dann wiederrum nach ein paar Zügen mehr Kaffee mit getoasteten Leder oder leicht grasige Abschnitte. Die Aromatik war sehr stimmig und komplex eingebettet in den würzigen Grundton. So weit alles gut ,aber bei solch einem Preis sollte der Abbrand nicht so miserabel sein wie bei meinem Exemplar und die Asche nicht so bröselig. Alle anderen Kriterien meisterte sie mit Bravour. Eine gute Zigarre die aber nicht wirklich meinen Geschmack trifft.

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Wällerkasten
09.09.2018

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Zwangsgesteuert
verifizierter Kauf

Eine im wahrsten sinne "leichte"Zigarre mit hellbraunem, stark geädertem Deckblatt, gleichmäßig aber eher locker gerollt und einem Kaltgeruch von Heu und Minze. Aufgrund der Bewertungen hier mit 7mm angebohrt um einen bröseligen Anschnitt zu vermeiden, ist der Kaltzug eher neutral, allenfalls etwas süßlich. Brandannahme gut, sind bei den ersten Zügen leichter Pfeffer und grasige Noten vorn. Der Rauch ist im ersten Drittel mäßig mit Kaffee und etwas Honigsüße. Ab dem zweiten Drittel dominiert Nadelholz und so etwas wie gesalzene Erdnüsse den eher trockenen, aber jetzt fülligen Rauch. Das letzte drittel ist fast kubanisch. Kräftige Leder-und torfige Erdaromen, Anklänge von geröstetem Brot und heftiger Schiefbrand. Zug etwas zu leicht, die Asche war extrem bröselig und ohne Stand, der Raumduft aber sehr angenehm. Alles in allem eine Zigarre mit deutlichen Schwächen die den Preis keinesfalls rechtfertigen. Schade.

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Karl Werners Notitzblock
04.09.2018

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Karl
verifizierter Kauf

Geraucht am 3.9.2018 Sie fasst sich sehr fest an, um so erstaunlicher der sehr leichte Zug. Entspannt zu entzünden beginnt sie mit Pfeffer und Süße. Nach 10 Minuten hat die Süße zu Leder und Heu gewechselt, etwas Pfeffer bleibt, nicht schlecht. Dann geht der Pfeffer zurück, sie wird sehr mild, nach 30 Minuten entwickelt sie Crema. Aschefall nach 40 Minuten. Der sehr stylische Oldschool - Doppelring lässt sich sehr schwer entfernen. Ab der 50. Minute leichter, selbst korrigierender Schiefbrand. Rauchdauer 90 Minuten. Sie bleibt mild bis zum Ende, ich hatte das Gefühl, sie wäre etwas trocken, aber das kann bei TB ja eigentlich nicht vorkommen!... Eine gute Zigarre, allerdings ist sie mit 16 Euro wesentlich zu teuer, für die Hälfte wäre sie im guten PLV.

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Peanuts
01.09.2018

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Peanuts
verifizierter Kauf

Die AVO ist schön anzusehen, mit sauberer Verarbeitung rundum und den beiden edlen Banderolen. Der Kaltgeruch ist sehr dezent, einwenig Heu und Stall lässt sich erahnen. Anschnitt etwas bröselig, sinst sehr gut. Kaltgeschmack holzig trocken, Zug extrem leicht. Anzünden geht gut, der extrem leichte Zug bleibt leider. Geschmacklich startet sie holzig heuig mit dezentem Pfeffer. Im Verlauf erkenne ich leichte nussige Süße im zweiten Drittel, etwas Kaffee ab und an, leicht ledriges. In Summe allerdings alles in allem eher flach und fast langweilig. Abbrand sauber über die ganzen 90 Minuten, Asche stabil. Für 1600 ct sicher keine Empfehlung.

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Alles Asche jetzt
31.08.2018

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jo
verifizierter Kauf

Die AVO Limited Editions Classic Covers 2015 Improvisation Series Toro kommt mit zwei farblich recht dezenten, doch edel und oldschool gestalteten Banderolen daher, die mit ihren Kupfertönen auf altweiß und einem sehr dezenten creme-orange sehr gut auf den leicht rustikalen Decker, der ein sehr schönes, teilweise im Sonnenlicht ebenfalls kupferstichiges, ebenmäßiges Milchkaffee-Braun hat und irgendwie an Leder erinnert – auch haptisch. Die klassische Toro wirkt schwer, gleichmäßig, sehr wertig und fest gerollt, auf Druck gibt sie fast gar nicht nach. Der Decker wirkt schön speckig und elastisch, lässt ein öliges Gefühl auf den Fingerspitzen zurück. Dabei ist er glatt, hat keinerlei „Zahn“. Leider wird bei meinem Exemplar das Deckblatt am Mundende nur von Kappe und Banderole am Wickel gehalten. Kalt riecht das Deckblatt so, wie es aussieht: nach Leder. Dahinter etwas Holz und eine dezente Süße. Aber vor allem Leder; am Fuß kommen dezent herb-blumige und holzig-rauchige Noten hinzu. Optisch und haptisch macht diese Zigarre schonmal richtig Spaß. Doch dann… Anschnitt und: Zack, da bröselt’s. Kann passieren; die Kappe hält auch und in einem weiterhin das unterhalb der Banderole lose Deckblatt. Der Kaltzug ist dann jedoch auch erstaunlich nichtssagend, leicht trocken, einzig auf den Lippen hinterlässt das Deckblatt salzige und süßliche Noten. Das alles bei einem recht losen Zug (4/10). Auf das Entfachen reagiert die Toro dann zickig und extrem widerspenstig; allerdings verströmt sie schon dabei einen sehr angenehmen Raumduft von Leder und etwas Rauchigem. Es hat mich knapp 10 Minuten gebraucht, um das Ding ans Brennen zu kriegen und ich hoffe, dass das an dem großen „Ast“ Tabak lag, der auf einer Seite des Wickels verbaut war. Die Asche hat dementsprechend zuerst ein fast schwarzes, sehr dunkles Grau; nach den ersten drei Zentimetern und dem entfernten „Stück Holz“ wird sie heller, ebenmäßiger in der Farbe – und brutal lose und flakig. Asche, Asche, überall. Das erste Drittel der AVO Limited Editions Classic Covers 2015 Improvisation Series Toro beginnt dann auch sehr verhalten mit leichten Anklängen grasiger und mineralischer Noten bei dünnem, doch cremigem Rauch. Langsam schleicht sich eine zurückhaltende Süße und etwas torfiges ein. An der Nase hat man süßes Holz, sehr angenehm. Retronasal nur viel zu viel Gras with a dash of cinnamon. Der Zimt übernimmt im Verlauf des ersten Drittels das Ruder und ist mit grasigen Noten (eher Heu) das vordergründige Profil der Avo. Dahinter passiert Leder, etwas Röstsüßes (Honig?) mit ein wenig Holz und verhaltene Assoziationen von Mandelmus. Retronasal schleichen sich Noten von Dung ein, von denen ich hoffe, dass sie nicht bleiben. Nach knapp 3cm reguliert sich der Abbrand, nachdem ich das dicke, klotzige Stück Tabak endlich entfernen konnte, ohne die Toro zu demolieren. In einem verschwinden die Dung-Noten und machen Platz für etwas rauchig-karamellig-nussiges, wie Rauchmandeln. Im 2. Drittel dominieren diese Rauchmandeln, gemeinsam mit Leder, einer dezenten Süße, etwas Salz und Zimt den sehr cremigen Rauch. Dabei zeigt sie sich maximal mild+. Die Nase umschmeichelt sie mit dezenten Holz- und mineralischen Noten, retronasal meine ich, Mandelmus zu entdecken. In diesem Drittel ist die Avo weit ausgeglichener und ausgewogener als zu Beginn. Doch leider beginnt sich langsam das Deckblatt am Mundende aufzulösen. Zwar wird es noch von der Kappe gehalten, aber es beginnt auch zu nerven, dass es ständig an den Lippen klebt... dafür wird wenigstens der Abbrand wieder weit schwieriger und muss mehrfach korrigiert werden... Gegen Ende des 2. Drittels schleichen sich dezente Kaffeenoten mit reifem Tabak ein, die sich im letzten Drittel mit dem Leder und holzigen Noten in den Vordergrund stellen, transportiert von Heu und Mandelmus. An der Nase stellen sich die mineralischen Noten vor die Noten von Leder und Tabak, bekommen aber leider schnell eine gewisse Säure, die leider immer präsenter wird. Retronasal erahne ich Holz und Mandelmus in dem bis zum Schluss zwar cremigen, doch sehr dezenten und dünnen Rauch. Dazu neigt die AVO Limited Editions Classic Covers 2015 Improvisation Series Toro im letzten Drittel zum Ausgehen... Nach Entfernen der Banderolen löst sich dann auch langsam das Deckblatt ab... Savor every note? Nach unter zwei Stunden Rauchdauer hat mich die in Stärke und Body höchstens milde+ Toro sehr verwirrt zurück gelassen. Die Avo hat eine sehr schöne und angenehm dezente Aromenstruktur, etwas zu „dezent“ für meinen Geschmack, ist dabei aber extrem anstrengend zu rauchen... es kann natürlich daran gelegen haben, dass ich ein Montagmodell erwischt habe und ich glaube auch, dass hier das hochgradig nervige Abbrandverhalten ordentlich Auswirkungen auf die Entfaltung der Aromen hatte. Doch bei der miesen Performance werde ich dieses Emperiment besonders in Anbetracht des aufgerufenen Preises nicht erneut machen.

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Scholastiker
27.08.2018

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Scholastiker
verifizierter Kauf

Eine sehr schön verarbeitete Zigarre mit einem mittelbraunen Deckblatt und zwei gestalterisch gut gelungenen Banderolen. Der Kaltgeruch ist unauffällig, der Kaltzug süßlich. Der Anschnitt dieser Zigarre geht perfekt mit leichten Krümeln und ohne Deckblattablösung. Die große Zigarre lässt sich, trotz der Größe, sehr gut und gleichmäßig entzünden. Gleich zu Beginn ein pfeffriger und würziger Geschmack, bei einer starken Rauchentwicklung und einen perfekten Zugwiderstand. Die mittelgraue Asche ist stabil, aber ein wenig faserig und fällt nach 5 cm ab. Die Zigarre ist mittelkräftig und angenehm würzig mit vorherrschen Holzaromen, süße Creme, Leder und leichtem Pfeffer, der aber im Rauchverlauf abnimmt. Der Geschmack hat echten Tiefgang und alle Nuancen kann ich nicht entschlüsseln. Jedenfalls eine gut gelungene Mischung, die deutlich besser ist, als dieselbe Zigarre des 2017er Jahrgangs. Auch hier stellt sich aber die Frage, ob der Preis von 16,00 EUR gerechtfertigt ist. Für die Hälfte des Preises gibt es ebenso gute Zigarren, wenn auch der Geschmack dieser Zigarre einzigartig ist, dessen Genuss etwa 80 Minuten anhält. Gesamtbewertung: 8/10.

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  • BK: 88
Ausgabe: 4/2015
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